Sie sind nicht angemeldet.

Bluenote

Admindoggie

Beiträge: 8 155

Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

  • Nachricht senden

21

Sonntag, 13. Januar 2013, 21:54

Claudio, was ist für dich "was tun"? Wie definierst du das? Die Bandbreite an Möglichkeiten ist ja riesig...wo fängt bei dir "was tun" an und wo hört es auf? :smile:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

Beiträge: 3 469

Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

  • Nachricht senden

22

Sonntag, 13. Januar 2013, 22:43

ich habe auch nichts dazu geschrieben, weil ich gewisse themen nicht einfach so rumposaune. ich habe rassehunde, rassekatzen und sogar nager vom züchter. da fühlen sich einige tierschützer schon genötigt mir zu sagen, dass das falsch ist. daher hab ich aufgehört, zu dem thema allgemein etwas zu sagen. ich betreibe TS auf meine art und soviel kann ich sagen: das einführen von lastwagenweise tieren aus dem ausland gehört sicher nicht zu den dingen, die ich unterstütze.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

erica

Sportdoggie

Beiträge: 1 363

  • Nachricht senden

23

Montag, 14. Januar 2013, 11:05

ich habe rassehunde, rassekatzen


Ist doch bestens! Somit untestützt du nicht die Wildzuchten, Geldmachereien , uups-Würfe etc. ..... das nenn ich Tierschutz

Auch ich habe Hunde und Katze vom Züchter und unterstütze den Tierschutz nicht finanziell. Ausserdem bin ich gegen den Import von Strassen- und Tierheimhunden, da ich der Meinung bin, dass sollte jedes Land selber regeln


Erica

rubahe

Sportdoggie

Beiträge: 447

Doggie(s): Belgischer Schäferhund/Tervueren

Wohnort: Tösstal

Beruf: selbständig

  • Nachricht senden

24

Montag, 14. Januar 2013, 11:05

Also ich sende auch kein Geld an ausländische Tierschutzorganisationen, da man wirklich nicht weiss, wie das Geld verwendet wird. Auch bin ich der Meinung, dass die Probleme vor Ort angegangen werden müssen und es keinen Sinn macht, die Tiere ins Ausland zu bringen. Z.T. sind dann weder Tier noch Mensch glücklich!

Ich selber habe zwei Rassehunde von SKG-Züchtern. Ich bemühe mich, sie möglichst artgerecht zu halten und zu beschäftigen.

Ich spende jährlich dem Schweizer Tierschutz einen Betrag und unterstütze Personen, welche immer wieder Pflegehunde haben, oder auch für ausländische Tierheime sammeln, aber nicht mit Geld, sondern mit Futter, Spielzeug, Hundebetten und Decken usw.
:winke: Grüessli Ruth mit Quirine

pipolino

Alphadoggie

Beiträge: 2 417

  • Nachricht senden

25

Montag, 14. Januar 2013, 11:56

Wir sind uns ja einig, dass die beste Hilfe die Hilfe vor Ort ist. Bei den Hunden z.B. das Einfangen, medizinische Behandlung, Kastration und dann wieder frei lassen. Und darum helfe ich Organisationen, die das machen.
Oder dann die Bären. Bei jedem Tanzbär, der befreit und dann endlich im Park frei leben darf, freut es mich einfach. Für einfach dieses eine Tier, obwohl da noch so viele andere wären.

Ich habe einmal eine Geschichte gehört, weiss zwar nicht mehr genau wie, aber in etwa so:

Ein Grossvater und sein Enkel spazierten am Strand entlang genau zu der Zeit, wo die vielen kleinen Schildkröten aus den Eiern schlüpften und versuchten, das Wasser zu erreichen. Natürlich wurden sie schon von den gefrässigen Feinden erwartet. Da nahm der Grossvater eine der kleinen Schildkröten und trug sie ins Wasser. Der Enkel verstand das nicht, war es doch vergebliche Liebesmüh bei all diesen Kleinen, die es schlussendlich nicht schafften. Da sagte der Grossvater, glaub mir, lieber Enkel, für genau diese eine kleine Schildkröte war es sehr wohl wichtig, dass ich sie getragen habe.

Dogtrainer78

unregistriert

26

Montag, 14. Januar 2013, 20:56

Claudio, was ist für dich "was tun"? Wie definierst du das? Die Bandbreite an Möglichkeiten ist ja riesig...wo fängt bei dir "was tun" an und wo hört es auf? :smile:

Claudio, was ist für dich "was tun"? Wie definierst du das? Die Bandbreite an Möglichkeiten ist ja riesig...wo fängt bei dir "was tun" an und wo hört es auf? :smile:
Naja, ich bin jetzt auch nicht grad ein besonders engagierter tierschützer. Ich denke über so einiges nach diesbezüglich... wo ist der anfang:
Ich hab vor ca. 3 wochen in einem garten "gejättet". habe einen kleinen, jungen, 3cm langen (mit schwanz) molch gefunden. der war eingefroren. hate ein bein noch in schritt-position, als wolle er grad weglaufen. er war auf einer steinplatte unter einem blumentopf-teller. nicht vergraben oder so. ich hab mir gedacht, hoffentlich macht der kleine nur nen winterschlaf und sein herz schlägt noch. hab ihn ins spühlbecken gestellt, und das becken mit kaltem wasser gefüllt, bis ca. 4mm. 15 Minuten später ist er quitschlebendig im spühlbecken rumgelaufen. hab dann ganze 4 telefonate gemacht. tierheime & tierschutzverein... ich wusste nicht was besser war: ihn zu überwintern, drinn, lebendig, oder ihn draussen unter einen laubhaufen auszusetzen, damit er noch fertig schlafen kann. hab ihn raus gelegt. unter einen laubhaufen. am andern tag kam der gärtner.... :cry: ich hab meine entscheidung bereut :( "Willi" war weg :( grins... ich hab aber auch schon erfolgreich tierschutz betrieben :)) aber mit nem molch oder ner schnecke kann tierschutz beginnen ! nun, wo ist das ende ? auf deine frage bezogen ? ich denke tierschutz endet dort, wo eine militante gruppe von tierschützern vasellas haus anzünden. ohne zweifel, herr vasella ist n der tierschützer-szene nicht zu würdigen, aber wir dürfen nicht hass mit hass vergelten... für das gibt es politik. so nette petitionen zum unterschreiben :d
kurz gesagt: ich denke tierschutz fängt bereits beim drüber reden an, und hört auf, bei brennenden häusern :zwinker: man kann organisationen unterstützen, finanziell, aber auch mit arbeitsklraft auf freiwilligen basis zum beispiel, man kann heilpraktiker werden für tiere, veterinär, man kann auf fleisch verzichten weil die schlacht-bedingungen erbärmlich sind, man kann hühner halten und eier von denen essen, zum beispiel legehennen aus versuchslaboren oder zuchtfarms wo sie zu hinderten elendlich verrecken, man kann auf pelz verzichten, man kann vereine gründen und gelder ans richtige ort senden, man kann dafür sein leben geben und irgendo in der welt auf einem greenpeace schiff eine japanische flotte aufhalten die wieder mal nen wal fängt und behauptet es sei zu wissenschaftlichen zwecken.
was drinn liegt tue ich, was mein können, meine macht (geld) oder mein ego übersteigt, lass ich. so gehts mir gut dabei. aber nichts zu tun, war für mich nie eine option.
[

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dogtrainer78« (14. Januar 2013, 21:17)


Bluenote

Admindoggie

Beiträge: 8 155

Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

  • Nachricht senden

27

Dienstag, 15. Januar 2013, 07:30

Interessant, danke Claudio! :smile:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

28

Mittwoch, 26. Juni 2013, 22:06

Ich will nicht wegschauen

Ich habe mich heute bei "Ärzte für den Tierschutz in der Medizin" als Mitglied angemeldet.
Je mehr Mitglieder wir dort haben, desto mehr wird diese Stiftung wahrgenommen.

Auf dieser Webseite gibt es mehr Informationen:
http://www.aerztefuertierschutz.ch/de/index.html?id=40
Ein Beispiel daraus (Zitat):
"Tierversuche an Hunden - ein fact sheet
- 3102 Tierversuche mit Hunden gab es in der Schweiz im Jahr 2010.
Hierunter finden sich auch einige harmlose, wie Blutentnahmen. Es bleiben aber dennoch 278 Versuche mit mittelschwerem und 6 Versuche mit sehr schwerem Leiden für den Hund.
- 21315 Tierversuche an Hunden gab es in der EU im Jahr 2008.
- 72000 Tierversuche an Hunden gab es in den USA im Jahr 2007. ..."

Es ist zum Heulen. Aber Heulen nützt nichts.

29

Donnerstag, 27. Juni 2013, 08:16

Tja, also ich habs nicht mehr mit Tierschutzorganisationen. Es ist jetzt zwar schon 4 Jahre her, aber ich bin noch immer wütend und frustriert und hab das Ganze immer noch nicht "verdaut". Hier wohnt eine Strasse weiter ein Ehepaar (altersmässig wie wir, also ca. 60), die hatten sich vor 4 Jahren einen dt. Schäferhundwelpen zugelegt. Der Kleine kam nie von der Leine, wurde daran herumgerissen, gekniffen, bis er jaulte, mit dem Leinenende geschlagen usw. Ich hab mehrmals versucht mit den Leuten vernünftig zu sprechen - Fehlanzeige, ich hab sie verbal angegriffen, auch kein Einlenken und schlussendlich hab ich das Veterinäramt unserer Stadt sowie den Tierschutz schriftlich und per Mail informiert - was ist passiert? Nichts :angry2: Insgesamt waren wir 14 Leute, die dieses Ehepaar beim Tierschutz gemeldet hat, wir waren alle Augenzeugen, wie sie den armen Hund geschlagen haben und es ist rein gar nichts passiert :wall: Mit zwei Jahren haben sie den wunderschönen Schäfer eingeschläfert - er war dann so aggressiv, dass er sie attackiert hat - wen wunderts! Inzwischen haben sie einen Hund aus dem Tierheim und sie haben es geschafft, er ist bereits wieder aggressiv smilie_sh_019 (Allerdings habe ich sie den neuen Hund nie mehr schlagen gesehen, ich glaube, sie haben immerhin gelernt, dass das nicht sinnvoll ist...)

Mein persönlicher Tierschutz ist: ich schaue darauf, dass es den Tieren, die ich mir zulege möglichst artgerecht gut geht. Ausserdem gilt dasselbe für alle Tiere, die ich zeitweise betreue. Ich trage keinen echten Pelz, ich achte bei Kosmetika darauf, dass keine Tierversuche bei der Herstellung gemacht wurden und meine Hunde stammen alle von seriösen Züchtern ab.

Labi-fan

Kläfferdoggie

Beiträge: 447

  • Nachricht senden

30

Donnerstag, 27. Juni 2013, 08:52

Tierschutz fängt auch auf dem eigenen Teller an. Wer 5x die Woche Fleisch isst und immer nur billigste und womöglich noch aus dem Ausland, wo die Massentierhaltung noch schlimmer ist als bei uns, oder seinem Hund Futter aus Billigfleisch zu fressen gibt unterstützt die Massentierhaltung. Da fängt es doch schon an.

Die Leute die sich einen Welpen von Vermehrern an einer Autobahnraststätte kaufen, denen ist wohl eh nicht mehr zu helfen. Das sind "direkte Komplizen" dieser Kriminellen.

Ich persönlich finde Susie Utzinger toll, sie setzt sich wirklich vor Ort ein mit Kastrationen etc. Bewundernswert! Was mache ich persönlich für den Tierschutz? Erstmal halte ich meine Tiere artgerecht und beschäftige mich mit ihne, ich esse kein Fleisch aus Qualzuchten (sprich aus Massentierhaltung aus dem Ausland), versuche weniger Fleisch zu essen, trage keinen Pelz, bin Mitglied bei Greenpeace und KAG Freiland. Tja nur ein Tropfen auf den heissen Stein, aber wie heisst es so schön "steter Tropfen hölt den Stein".
Herzliche Grüsse
Labi-Fan :smile:

31

Donnerstag, 27. Juni 2013, 11:14

Tierschutz... ein brisantes Thema...
Mein Sohn macht gerade ein Projekt, mit Film etc. für die Schule...

ich bewundere Menschen, die ihre Freizeit opfern und aktiv was tun.
Sei es im Ausland Auffangstationen aufzubauen, Kastrationen zu organisieren, die Leute auf die Missstände aufmerksam machen,
Freiwilligenarbeit leisten, oder ihr Haus zu einem Gnadenhof umfunktionieren etc. etc.
Oftmals ist es nur ein Tropfen auf einen heissen Stein.
Aber ich denke, jede Tierseele der geholfen wird, ist ein Gewinn!
Ich selbst verzichte auf Kosmetika, die an Tieren getestet ist... esse kein Fleisch, fast keine Eier und Milchprodukte mehr.

Jeder kann im Alltag etwas tun, es fängt bei der Erziehung der Kinder an... man kann Organisationen finanziell unterstützen, die Gutes tun und man muss die Augen offen halten, einschreiten wenn man Tierleid sieht und Entscheidungen für sein Leben treffen. ;-)

"Die Größe und den moralischer Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt." Gandhi

"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben" Tolstoi

Bea2521

Alphadoggie

Beiträge: 5 255

  • Nachricht senden

32

Donnerstag, 27. Juni 2013, 13:00

Ein sehr wichtiges Thema und ich finde auch, das jeder zunächst bei sich selber anfangen muss und im "eigenen Garten" mal aufräumen. Dann wäre schon ein sehr wichtiger Schritt getan. Klar ist es super, dass Leute Zeit finden zu helfen und sich einsetzen.

Ich esse zu Hause fast nur noch vegan, zwischendurch vegetarisch (Eier von einem Hof den ich kenne). Pflegeprodukte sind Marken die "vegan" sind ohne Tierversuche und tierischen Inhaltsstoffe.

Mein Kater Louis holte ich vor 12 Jahren aus dem Tierheim und genauso fand auch mein Hund Jacky zu uns.

Ich war mal WWF Mitglied, da wurde es mir dann aber zu blöd, ich zahlte da ja regelmässig meine Beiträge und dennoch lagen jedes mal noch Einzahlungsscheine bei, das war mir dann eindeutig zu aufdringlich.

Hätte ich Zeit, würde ich was im Freiwilligenbereich für den Tierschutz machen, aber ich arbeite Teilzeit und arbeite schon in diveren Freiwilligen Diensten hier vor Ort und Umgebung, welche aber mit Menschen zu tun haben, nicht mit Tieren ;) mir liegen da vor allem Kinder und Jugendliche am Herzen, daher arbeite ich für einen Verein für Jugendliche in Not und leite Sunntigsfiir und versuche nebenbei noch als Aktivist bei GSoA das Militär abzuschaffen, Gripenkauf zu stoppen ect. da bleibt mir keine Zeit für aktiv zu sein für den Tierschutz. Aber wer weiss, was die Zukunft bringt?
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Solei75

unregistriert

33

Donnerstag, 27. Juni 2013, 15:17

Tierschutz in der Schweiz ist ein Thema, für uns aber auch ein sehr trauriges.

Wir betreiben Tierschutz jeden Tag, denn bei uns leben Wasser u. Landschildkröten, die allesammt nicht mehr gewollt, ausgesetzt, misshandelt wurden und nun notgedrungen den Weg zu uns fanden. Unser Tierheim nimmt keine Reptilien auf, deshalb landen diese Tier bei uns. Es hatte harmlos angefangen und hat ein Ausmaas angenommen, das wir nie und nimmer erwartet hätten und uns nun auch dazubringt, dass wir dringend auf Spenden angewiesen sind. Als es immer schlimmer wurde habe ich den STS angeschrieben und um Hilfeleistung gebeten, da es finanziell extrem ins Geld geht. Dort klopfte man mir virtuel auf die Schulter, dass es schön sei was wir tun, sie aber dafür kein Geld hätten. :angry2: Sie tun nichts dafür, dass es mehr Aufmerksamkeit für diese Tierarten gibt, denn es werden sehr viele von den Ferien mit nach Hause genommen, falsch gehalten und landen dann bei uns. Hier kann man frisch und fröhlich drauf los züchten was mit den Tieren dann passiert interessiert niemanden. Platzieren bei den Wasserschilkröten fast unmöglich und das bei einer Lebenserwartung von 30 - 50 Jahren. Veterinärämter die nichts tun und sich leider oft rausreden, denen ich auch schon wütend angerufen habe, da sie nichts taten, dafür wir und fürs helfen auch zahlen mussten.

Es ist ein Kampf, ein Kampf der leider nicht zu gewinnen ist. ;( Und ein Kampf, für die Tiere, die stumm leiden und sich nicht bemerkbar machen können.

Solei

Bea2521

Alphadoggie

Beiträge: 5 255

  • Nachricht senden

34

Donnerstag, 27. Juni 2013, 16:16

Tierschutz in der Schweiz ist ein Thema, für uns aber auch ein sehr trauriges.

Wir betreiben Tierschutz jeden Tag, denn bei uns leben Wasser u. Landschildkröten, die allesammt nicht mehr gewollt, ausgesetzt, misshandelt wurden und nun notgedrungen den Weg zu uns fanden. Unser Tierheim nimmt keine Reptilien auf, deshalb landen diese Tier bei uns. Es hatte harmlos angefangen und hat ein Ausmaas angenommen, das wir nie und nimmer erwartet hätten und uns nun auch dazubringt, dass wir dringend auf Spenden angewiesen sind. Als es immer schlimmer wurde habe ich den STS angeschrieben und um Hilfeleistung gebeten, da es finanziell extrem ins Geld geht. Dort klopfte man mir virtuel auf die Schulter, dass es schön sei was wir tun, sie aber dafür kein Geld hätten. :angry2: Sie tun nichts dafür, dass es mehr Aufmerksamkeit für diese Tierarten gibt, denn es werden sehr viele von den Ferien mit nach Hause genommen, falsch gehalten und landen dann bei uns. Hier kann man frisch und fröhlich drauf los züchten was mit den Tieren dann passiert interessiert niemanden. Platzieren bei den Wasserschilkröten fast unmöglich und das bei einer Lebenserwartung von 30 - 50 Jahren. Veterinärämter die nichts tun und sich leider oft rausreden, denen ich auch schon wütend angerufen habe, da sie nichts taten, dafür wir und fürs helfen auch zahlen mussten.

Es ist ein Kampf, ein Kampf der leider nicht zu gewinnen ist. ;( Und ein Kampf, für die Tiere, die stumm leiden und sich nicht bemerkbar machen können.

Solei


Wie kann ich mir das vorstellen. Braucht das nicht viel Platz? Sind die draussen und/oder drinnen? In Terrarien? Wieviele Tiere habt ihr denn momentan?

Für mich totales Neuland und ich hätte nicht gedacht, dass dies auch so eine Tierart ist, die so arg ausgesetzt wird?!
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Solei75

unregistriert

35

Donnerstag, 27. Juni 2013, 17:08

Bea2521@

Ja die Landschildkröten sind draussen im Gewächshaus und die kleineren haben ein Frühbeet, die Wasserschidkröten sind bei uns im Haus, in Aquarien, das grösste misst 2 m und ein solches müssen wir dringend noch haben. Wasserschildkröten sind es mittlerweile 48 und Landschildkröten noch 35, hier konnten wir ein paar vermitteln. Die Wasserschildkröten brauchen Aquarien, starke Filter, einen Aufbau zum sonnen den wir selbst bauen, dir richtige Beleuchtung, was sehr wichtig ist für den Panzer, da sie Vitamin D über die Augen aufnehmen. Wir haben mittlerweile 10 Aquarien in verschiedenen Grössen und brauchen noch mehr, da die Schildis noch nicht alle ausgewachsen sind. Alle wurden ja auch nicht ausgesetzt, Qualipets, andere Zoofachgeschäfte, Tierheim, Polizei, private Personen, alle die vermitteln uns ständig Tiere oder bringen eben ausgesetzte. Und ja es braucht viel Platz, auch hier kommen wir langsam an unsere Grenzen. ?(

Das es Neuland ist kann ich mir gut vorstellen, leider ist das Schildkröten und andere Reptilienproblem noch nicht so bekannt. Deshalb wohl auch der schwere Kampf.

Solei