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Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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21

Freitag, 12. Juli 2013, 13:40

Gut, dass nichts passiert ist. Wenn ich im Wald oder am Waldrand spazieren gehe, bin ich oft an Orten, wo es nur kleine Pfade hat, da kommt höchstens mal ein Bike. Doch auch die Biker können ganz schnell daherrasen und achten nicht auf den Hund. Von dem her, müsste jeder HH seinen Hund stets nah angeleint haben, denn ob Flexi oder Schlepp oder sonst was, wenns pressiert ist das ebenfalls nicht genug schnell.

Doch mir ging grad durch den Kopf, dass wenn nun tatsächlich was passiert wäre, es sicherlich geheissen hätte, der Hund MUSS im Wald an die Leine, und das war er nicht. Oft werden solche Sachen an einem kleinen Verstoss aufgehängt.

Psovaya Borzaya

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22

Freitag, 12. Juli 2013, 13:50

das problem ist, wenn zb. der biker über den hund fällt und sich verletzt, ist der HH schuld, da man den hund so führen muss, dass keine anderen personen oder tiere zu schaden kommen, ist nun mal so.
im kanton ZH ist im wald und am waldrand der hund auf sichtdistanz und jederzeit unter kontrolle zu führen. man kann sich also selber ausrechnen ob der eigene hund dann bereits dort freilauf haben darf oder nicht. ich habe meinen ein sichtzeichen angewöhnt, so dass ich sie auch auf distanz vom weg weg in die wiese oder ins unterholz schicken kann. finde, das lohn sich in jedem fall.

zum thema transportunternehmen: nicht alle sind so und streiten einfach was ab. mir nahm mal auf einer 80er strecke ein lastwagen die vorfahrt. ich fuhr also auf der hauptstrasse mit tempo 80 wie erlaubt. von links aus einer seitenstrasse heraus sah ich einen lastwagen kommen, aber der hat natürlich keinen vortritt und muss warten, MÜSSTE warten. leider fuhr er volle kanone raus als gäbe es mich nicht und ich musste eine vollbremsung in die wiese reinmachen und um wirklich nur wenige cm kam ich so davon. der lastwagen fuhr einfach weiter. da hatte er die rechnung dann aber ohne mich gemacht. ich konnte zum glück aus dem acker rausfahren da es noch winter war und der boden teilweise gefrorern und wollte ihm durch eine andere strasse den weg abschneiden. leider fuhr der so schnell, dass er davonkam, aber ich verfolgte ihn solange (und er fuhr wirklich zu schnell!) bis ich die nummer lesen konnte.
später rief ich das transportunternehmen dann an und die machten sich tatsächlich die mühe, rauszufinden wer zum fraglichen zeitpunkt dieses auto gefahren ist und der chef selber entschuldigte sich noch und später rief mich dann der betroffene fahrer auch selber an.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Bolotta

Alphadoggie

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23

Freitag, 12. Juli 2013, 14:05

Psovaya Borzaya, das Problem ist oft, dass Biker leise und auch von hinten sich schnell nähern. Ich gehe oft einen wunderschönen Spazierweg dem Bach entlang laufen. Leider gibt es dort immer mal wieder Biker, die mit hohem Tempo hinter mir auftauchen. Ich sehe die dann nicht. Hund und ich erschrecken sich dann wahnsinnig. Er sieht mich ja, dann kann er abbremsen.

Anständige Biker rufen oder klingeln von weitem, reduzieren das Tempo. So kann ich den Hund abrufen oder halten. Da Luna noch nicht (richtig) abgerufen werden kann, darf sie nur an ganz übersichtlichen Stellen frei sein. Deshalb bin ich am liebsten mit ihr auf Feldwegen, wo (normalerweise) keine Biker und auch keine Fahrzeuge kommen.

testudo

unregistriert

24

Freitag, 12. Juli 2013, 18:50

Ich muss sagen, dass ich sehr selten Probleme mit Bikern habe und das obwohl es hier extrem viele Biker hat, da auch Biketrails durchführen. Höre/sehe ich den Biker, rufe ich Sinclair zu mir, falls nicht läuft er halt einfach weiter(er geht von selber aus dem Weg) und rennt den Bikern weder nach noch kläfft er oder sonst was. Und ich muss sagen die meisten Biker bremsen wirklich ab und fahren langsam vorbei. Denen ist durchaus bewusst, dass wir hinten keine Augen haben :nicken: Blöder ist es halt, wenn man einen Hund hat, der dann Bikern nachrennt oder die anbellte, dann ist es schon sehr doof, wenn man sie nicht kommen hört.

Psovaya Borzaya

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25

Freitag, 12. Juli 2013, 18:55

also meine kläffen keine biker an, rennen ihnen auch nicht nach und gehen ebenfalls aus dem weg, WENN sie sie denn hören und hunde hören bekanntlich gut. trotzdem habe ich auch schon ärger mit bikern, vor allem im fahrverbot wenn ich mit ihnen nicht rechne. ich habe selten bis nie ärger mit nichthundehalter aber wenn, sind es garantiert die velofahrer (renner sind noch schlimmer als biker).
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

26

Freitag, 12. Juli 2013, 22:11

Lady ignoriert Jogger, Velofahrer, Skater, Reiter usw. Und wenn sie ein Auto auf einem Feldweg kommen hört/sieht, dann läuft sie sofort an den Wegrand :good: Aber ich hab inzwischen eine echte Antipathie gegen Velofahrer :angry2: Sie missachten wirklich jegliche Verkehrsregel und jedes Verbot! Ich benutze extra reine Wanderwege, wo absolutes Fahrverbot ist, trotzdem düsen mir ständig Velofahrer von vorne und hinten ungebremst und in hohem Tempo um die Ohren und leider machen sie sich noch nicht mal bemerkbar, wenn sie von hinten kommen :cursing: Sie bringen Lady und mich absolut rücksichtslos in Gefahr :wall:

27

Samstag, 13. Juli 2013, 09:48

@honey:... aber viele geben sich einer illusion hin und glauben, wenn sie lange genug sagen wir mal im wald den rückruf mit schleppe geübt haben, können sie nacher den hund loslassen. hunde sind nicht doof. meine dawn geht im wald an der schleppe. aber ich verwende sie nicht als schleppe, da hätte ich keine chance, sondern ich halte sie in der hand, 20 m freiheit hat sie so. andernfalls müsste sie im wald an der kurzen leine gehen. wir sind ganz selten mal im wald, aber wenn, dann eben so, denn sie jagt. kommt nun ein reh über den weg und sie ist an der schlepp, so weiss sie das und verhält sich relativ ruhig, kann abgerufen werden (solange nicht ein anderer hund hinter dem reh herjagt). wäre sie ohne schleppe, dann wäre sie weg und sie ist bald 5 jahre und ich mache das seit sie jährig ist und jagdtrieb zeigt so. da könnte ich üben bis ich schwarz würde, ändern würd sie sich nicht. ...
...eine schleppe ist für mich, wenn überhaupt, dann situations- oder hundebedingt eine alternative zum freilauf, aber kein trainingsutensil. ...

Ich befürchte, du hast recht.
Obwohl ich mir wünschte, bei meinem Tier den Jagdtrieb hundertprozentig unter Kontrolle bringen zu können, rechne ich nicht damit.
Also muss ich mein Verhalten anpassen und halte die Schleppi. (Meine ist sogar nur 6 m)
Immerhin: Sie ist jetzt 2-jährig und wird allmählich besser abrufbar. Ich arbeite fleissig an der Impulskontrolle und kann sie, wenn sie frei ist, in in reizarmem, übersichtlichem Gelände per Zuruf (meistens...) "cheere", wenn sie durchstartet. Aber ich bin noch weit davon entfernt vom Zustand, wie er hier untendran als Zitat steht...
:zwinker:

TalkingAnimals

unregistriert

28

Montag, 15. Juli 2013, 09:25

Autos vom Förster etc. sind auch nicht unser Problem, sondern eher die Biker. Die können unglaublich schnell und leise daher kommen und man hört gar nichts, bis man erschrickt, wenn sie 10cm an einem vorbeirasen. Manchmal werde ich so sauer, dass ich solchen Leuten dann hinterherrufe, ob sie nicht klingeln können. Die 100g Veloglocke kann man auch auf einem Rennbike noch mitnehmen.

Mittlerweile bin ich so weit, dass ich Spazierstrecken meide, die stark von Velos befahren sind. Auch mit dem Pferd ist es mehr als unangenehm, vor allem wenn die Biker innert Sekunden auf den Hintern des Pferdes auffahren, erst dann klingeln oder rumschimpfen, weil man 400kg Tier nicht einfach wegzaubern kann.

Ob Hund oder Pferd, man wäre der Gelackmeierte, wenn ein Biker verletzt wird.

testudo

unregistriert

29

Montag, 15. Juli 2013, 12:03


Ob Hund oder Pferd, man wäre der Gelackmeierte, wenn ein Biker verletzt wird.
Ich glaub ich habs schon mal irgendwo in dieses Forum geschrieben. Es sind nicht immer die Biker die "bösen" habe schon HUndehalter erlebt :wall: Vor ungefähr einem Jahr war ich mit Sinclair unterwegs. Auch andere Leute mit Hund und Spaziergänger waren unterwegs. Da kamen von weitem 2 Biker. Man sah sie gut, sie haben auch gerufen (da keine Klingel) und verlangsamt und alle sind auf die Seite und haben die Hunde zu sich genommen. Nur eine HH hat es nicht für nötige empfunden und was ist passiert?! Genau: In dem Moment wo die Biker (welche hintereinander fuhren) kamen, rannte der Hund dem Biker 1 vors Velo. Der konnte gerade noch bremsen, aber Biker2 nicht mehr-->prallte in Biker 1 und stürzte. (Dem Hund hat es nichts gemacht). Jedenfalls bleibt Biker2 liegen und ist ohnmächtig. Biker 1 geht sofort hin und will sich um ihn kümmern, da kommt die HH wie eine Furie und schreit Biker 1 an :angry2: Das Ende vom Lied war, dass Biker 2 mit den Krankenwagen ins Krankenhaus musste und die Polizei kommen musste. Denn die HH wollte sich einfach aus dem Staub machen und hätte es auch getan, hätten Spaziergänger sie nicht aufgehalten.
Also da muss ich echt sagen auf Seiten der HH "Gaht`s no?!" Aus meiner Sicht war hier ganz eindeutig die HH Schuld und selbst wenn nicht, kümmert man sich doch erst um den Verletzten, statt denjenigen der helfen will noch anzuschreien!?
Ich will damit nur sagen es gibt auf beiden Seiten Idioten...

TalkingAnimals

unregistriert

30

Montag, 15. Juli 2013, 13:05

Ja natürlich gibt es auf beiden Seiten Idioten! Ich habe es aus meiner Sicht geschrieben - ich bin höflich und nehme meine Hunde gerne zu mir und an die Leine, wenn mir denn die Chance gelassen wird, dies zu tun!

Das Verhalten mit Hund nicht zu sich nehmen und Biker anschreien geht gar nicht, absolut auch meine Ansicht. Vor allem verbessert dies das Bild der Hundehalter in der Allgemeinheit auch nicht.... solange es solche Idioten gibt, solange wird es immer mehr Einschränkungen geben.