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ava und karin

Wachdoggie

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1

Mittwoch, 25. Juni 2014, 12:59

Mein Schleppleinendisaster

Ich habe keine wirklich richtige Schleppleine......Aber in dieser "der Hund muss an der Leine sein Zeit" bis Ende Juli bin ich nun doch überall in Wald und auf der Flur unterwegs mit meinen selbstgebastelten Schleppleinen aus buntem Nylon in verschiedenen Längen und Breiten. Die wahrhaftigen Schleppleinen find ich für meine Terrierdame zu "heavy" weil doch das meiste am Boden nachgezogen und durch Nässe und Schlamm mit der Zeit ziemlich schwer wird. Und da ich ihr doch noch etwas Freiheit gönnen möchte, haben wir relativ dünne Schleppleinen gebastelt, die sich nicht massig mit Schlamm und Nässe vollsaugen können. Aber kaum unterwegs verknüpft sich die Leine mit dem Waldboden, bleibt im Geäst hängen und wenn ich kleine Übungssequenzen einbaue hab ich am Schluss ein Nylonwirrwarr in den Fingern, welche ich dann im geduldigen Beisein meiner Hündin wieder entwirren darf. Und auch wenn ich mir Mühe gebe.....es fruchtet nicht, das wirrwarr bleibt und wir freuen uns auf den 1. August :spass:
:winke: Wir sind nicht etepetete...... wir tun nur immer so!!! :winke:

2

Mittwoch, 25. Juni 2014, 15:16

Also ich hab eine 10 m Schleppleine aus dünnem Nylon, die ist ganz leicht und die habe ich sogar der nur 2.5 kg leichten Chihuahua Hündin in der Eingewöhnungsphase ca. 3 Monate drangehängt, die ich 2 Jahre lang tageweise betreut habe. Die hat sie kreuz und quer durch den Wald hinter sich her geschleppt und das ging bestens :nicken: Klar, bei Regenwetter war die Leine nachher matschig, aber dann hab ich sie halt zu Hause im Lavabo gewaschen und über der Badewanne zum Trocknen aufgehängt. Aber sonst blieb an der nichts hängen! Und da es eine richtige Schleppleine ist, hat sie auch keine Schlaufe am Ende und kann somit nirgends hängen bleiben... Aber naja klar, wenn man die Leine aufnehmen muss, muss man sie halt schön aufwickeln in der Hand und hat dann immer wunderbar dreckige Hände und Kleider :biggrin:

ava und karin

Wachdoggie

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3

Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:14

Gut, mich stören weder schmutzige Hände noch Kleider.....und reinigen lässt sich die Leine auch super.....aber das wirrwarr stört mich
:winke: Wir sind nicht etepetete...... wir tun nur immer so!!! :winke:

Satinka

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4

Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:24

Habe leider das selbe Problem. Das schwarze Nylonseil verheddert sich trotz sorgfältigem aufwickeln immer wieder. Und Lennox hat leider noch nicht so viel Geduld um mir stundenlang beim Entwirren zuzuschauen. Ganz zu schweigen davon, dass er ein Spezialist darin ist das Ding erst um 10 Bäume herumzuwickeln bis die Leine komplett abgerollt ist. Und am Ende steht er da, guckt mich doof an und fragt sich, wieso seine Leine so 'kurz' ist. :ohmann:

sumadog

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5

Mittwoch, 25. Juni 2014, 17:29

Probier's doch mal mit einer biothan Leine, die verhedert sich nicht, ist leicht und saugt weder Wasser noch Schmutz auf

ava und karin

Wachdoggie

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6

Mittwoch, 25. Juni 2014, 18:44

Das wär vielleicht eine Idee, danke Sumadog *herz3*
:winke: Wir sind nicht etepetete...... wir tun nur immer so!!! :winke:

Bea2521

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7

Mittwoch, 25. Juni 2014, 18:58

Biothan ist top für sowas! dreck und wasser einfach abwischen und gut ist... und eben es verheddert nie!

Honey1510

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8

Mittwoch, 25. Juni 2014, 21:43

Der Gebrauch der Schleppleine wird oft falsch verstanden, wie mir scheint. Der hund sollte nicht irgendwie herumwuseln, sondern der hund sollte sich in dem 5 m Radius bewegen.er kann ja hin und herrennen, wenn er einen extremen bewegungsdrang hat.

Lagotto

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9

Mittwoch, 25. Juni 2014, 21:52

Die Schleppleine verkürzt und verlängert man auch ständig, so dass sie eigentlich nicht auf dem Boden rumschleift. Manchmal habe ich dazu allerdings keine Lust und dafür ist die biothane Leine wirklich top, kein Verknoten und absolut pflegeleicht. Kann ich nur empfehlen!
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

10

Mittwoch, 25. Juni 2014, 22:09

Zitat

Biothan ist top für sowas! dreck und wasser einfach abwischen und gut ist... und eben es verheddert nie!
Jepp, und leicht ist sie auch noch.

Gruss Eva

Aline

Wachdoggie

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11

Mittwoch, 25. Juni 2014, 22:17

Mach ich auch so wie Lagotto. Mit etwas Übung geht das im Schlaf. Du kannst dir auch mal das Leinenhandling zeigen lassen. Habe das mal in einem Mantrailimgkurs gezeigt bekommen und seither habe ich selten mehr ein Wirrwarr.

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Jessy&Camiro

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12

Mittwoch, 25. Juni 2014, 22:45

Die Schleppleine verkürzt und verlängert man auch ständig, so dass sie eigentlich nicht auf dem Boden rumschleift. Manchmal habe ich dazu allerdings keine Lust und dafür ist die biothane Leine wirklich top, kein Verknoten und absolut pflegeleicht. Kann ich nur empfehlen!
Ich dachte die heisst Schleppleine weil sie eben am Boden hinterherschleppen sollte ;)

Also ich habe die hier und naja für mich ist's okay, Camiro geht eh nie von den Wegen ab und verheddert sich so max. 1x / Spaziergang um einen Baum rum, das finde ich okay und auch nicht mühsam. Und da er auf den Wegen bleibt muss ich auch selten Äste usw. entfernen und da ich ständig gucke, dass ich die Leine schön verlängere und verkürze (die Leine schleppt aber immer auf dem Boden) und schön in die Hand nehme verheddert es sich auch nicht, ich nehme es auf wie ein Lasso und hänge sie dann auch so in's Auto – perfekt. Dreck ist bei mir bis jetzt noch nicht viel hangenbleiben, also schon schlammig, aber nicht gleich ganze Klumpen.

Die Leine ist übrigens auch tooootal leicht die würde ich auch an einen Chihuahua machen. Da ich 15m habe, habe ich die letzten 5m so zusammengenommen, dass ich einen dicken Knoten machen konnte, dort habe ich einen guten Griff jetzt, um die Leine immer sicher in der Hand zu halten um diesen Knoten rum.

Ich habe mir jetzt noch eine breitere Leine gekauft ca. 1,2 cm mit Gummifäden drin, wie meine Sportleine – die finde ich für Camiro besser und bei ihm dürfen auch 1,2cm dranhängen, er hat ja Mukkies ;) Vorallem will ich eine Ersatzleine haben wenn ich bald in die Ferien gehe und dort Schleppleinentraining habe.

Biothane habe ich auch schon oft gehört, dass es super sein soll. Ich habe lieber die gummierten Nylonleinen.
PS – bei uns im Wald ist die Leinenpflich nur Mai & Juni – ist das nur kantonal oder sogar nur regional geregelt?!
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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Aline

Wachdoggie

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13

Mittwoch, 25. Juni 2014, 22:51

Jessy, das ist kantonal... Habe gerade heute 2 Rehe gesehen, also ist Leinenpflicht durchaus immernoch sinnvoll ;)

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14

Mittwoch, 25. Juni 2014, 23:27

Ja, die klassische schleppleine im eigentlichen sinn geisst so, weil der hund sie im schlepp hat, also hinter sich herzieht.
Dass man die Leine auch für diverse Trainings verwenden kann, ist ein schöner Nebeneffekt.
Aber eigentlich soll Hundi sie einfach hinter sich herziehen. Je nachdem hat man das ende in der Hand oder lässt es komplett am Boden. Dann kann man notfalls draufstehen, wenn man sichern möchte.
Nur so ein Hinweis: wer die Leine gern tragen möchte, braucht nicht dringend eine biothaneleine. Deren spezieller Vorteil ist ja eben grade, bekm Hinterherschleifen wenig Schmutz aufzunehmen und nicht zu verdrehen. Aufgewickelt in der Hand macht das dann nicht sooo viel sinn, meine ich ;)


Gruss,
Holger

Lagotto

Sportdoggie

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15

Donnerstag, 26. Juni 2014, 18:18

Es kommt halt immer auf die Energie des Hundes an. Bei uns wird nix hinterher gezogen, da wird der Radius jeweils voll ausgenutzt  :k_irre:
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Labrador

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16

Donnerstag, 26. Juni 2014, 19:25

Ich habe verschiedene Schleppleinen, brauche aber praktisch nur noch eine sehr schlanke biothane schleppi (nur 1cm breit, aber 10m lang). Die ist recht leicht und sogar der Shibawelpe hat damit keine Probleme. Kann ich echt empfehlen. Hab sie von Meiko.

17

Donnerstag, 26. Juni 2014, 21:05

Ich versteh unter einer Schleppleine genau das, was das Wort aussagt: nämlich eine Leine, die der Hund hinter sich herschleppt :d Hält HH sie in der Hand, ist es einfach eine lange Leine :P

Labrador

Wachdoggie

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18

Donnerstag, 26. Juni 2014, 21:22

Lady, ich pflichte dir bei. Muss dazu sagen, ich verwende die Schlepp sowohl als Schleppleine als auch als lange Leine. Dies halt in unterschiedlichen Situationen. Die Hunde haben auch null Problem, dies zu unterscheiden. Klappt hervorragend.

19

Freitag, 27. Juni 2014, 09:14

Stimmt ja beides, es kommt darauf an, warum der Hund an der "Schlepp" läuft.

Hat er sie dran, weil eben Leinenpflicht und Brut und Setzzeit ist und man alibihalber halt was dranhängt, im Wissen, der Hund gehorcht sehr gut und braucht eigentlich keine, dann kann man sie schleppen lassen.

Hängt man sie dran, weil man gerade den Radius für den Hund wieder auffrischen möchte (also er kennt ihn eigentlich, nur in letzter Zeit nicht mehr so genau... :pfeifen: ) dann kann man sie auch schleppen lasse und einfach nur kurz mit dem Fuss drauftippen, wenn er die Grenze überschreitet..... kann sie schleppen. (ich hatte dafür einen Knoten gemacht, ca. 2m vor Ende, wenn der dann neben mir war hab ich kurz draufgetippt.)

Wenn man allerdings mit einem Hund wirklich Training an der Schlepp macht, Rückruf, Abbruchsignal usw, dann gehört sie in die Hand. Besser noch in zwei behandschuhte Hände.

Die Schlepp ist dabei ausschlieslich eine Sicherheit und sollte so wenig wie möglich als Stopp verwendet werden. Man arbeitet und führt den Hund über die Kommandos, nicht mit der Schlepp. sonst bringts nichts, sonst ists wirklich nur eine lange Leine, an der ein Hund hängt, der halt nicht neben mir, sondern 5/8/10 meter weiter vorne zieht und nicht gehorcht.....

Bei einem schnellen, grossen Hund würde ich mich aber sowas von hüten auf die Schlepp zu stehen, wenn er losprescht......schon mal was vom Salto rückwärts gehört?...den nicht der Hund macht :zwinker:

Gruss Eva

ps. persönlich verwende ich die Schlepp nur noch zum Training im höchsten Reiz. Da ist sie in beiden Händen. Ansonsten läuft der Hund an der kurzen Leine, oder im Freilauf, oder auf Kommando hinter mir (z.B. bei steilen Abstieg)
Den Rest finde ich persönlich ein halbpatziges Bisselewasmachen, was den Hund mehr verwirrt, wie was bringt.

Jessy&Camiro

Alphadoggie

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20

Freitag, 27. Juni 2014, 17:13

Für mich ist's Training, wenn ich sie in der Hand halte, aber schleppen lasse. Dann übe ich auch "warten" etc bevor er am "Ende" der Schleppi ankommt. Andererseits ist's super wenn ich auch etwas gendankenverloren herumwatscheln will, Camiro kann rumwuseln und ich einfach auch.. Dann hat er manchmal auch ganz leichten Zug drauf – aber das kommt wirklich selten vor..

Würde ihn auch gerne mehr freilassen aber dafür muss das Abrufen einfach zuerst besser funktionieren.

@Aline, nur weil du 2 Rehe siehst heisst das doch nicht, dass die Leinenpflicht Sinn macht? 8|
Ich sehe wöchtenlich Rehe, ob im Herbst, Winter, Frühling oder Sommer ;-) Es geht nur um die Brut und Setzzeit der Waldtiere bei dieser Leinenpflicht.
Klar ich bin auch froh, wenn ich mit Hund keine Rehe antreffe, oder wenn ich ihn dann zumindest an der Leine habe, aber das kann jederzeit passieren.. Nicht nur jetzt. Es geht eher drum, dass die Tiere nicht gestört werden beim Nachwuchs aufziehen, etc :)

Bei uns ist's Mai/Juni – aber ich lasse Camiro im Wald sowieso nicht frei, bzw. nur wenn ich selbst auch zu 100% aufmerksam bin, darf er mal ab und an frei laufen, mir ist's aber auf Feldern eh wohler und im Wald halt an der Schleppi, funktioniert für mich sper weil ich viele Orte kenne die halb Feldwege und halb Waldwege haben,etc :)
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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