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cindy

Admindoggie

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1

Freitag, 10. Oktober 2008, 15:01

Bestraft ihr eure Hunde auch mal, bei der Erziehung?

Man liest und hört ja viel von postive Bestärkung, was macht ihr wenn euer Hund mal nicht gehorchen?
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Helene

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2

Freitag, 10. Oktober 2008, 15:02

Korrigieren. Das ist allerdins überhaupt nicht dasselbe wie bestrafen.
Signaturen sind doof! Solche mit Banner erst recht! Aber wer sie nicht mag, hat sie ja ausgeschaltet...
Also stelle ich für die anderen hier mein Banner hin - klick darauf, dann öffnet sich ein neues Fenster mit meiner genialen und ultivmativ tollen Homepage von globalem Interesse!



cindy

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3

Freitag, 10. Oktober 2008, 15:15

Helene wenn dein Hund z.B. nicht kommt, wenn du ihn abrufst und er dreht noch einige Runden oder krasser du hast einer der plötzlich abhaut und so nach ca. 5 Min. wieder kommt. Was korrigierst du dann?

Ich würde den Hund Wortlos an die Leine nehmen und eine UO machen und erst dann wenn ers gut gemacht hat Loben. Und wieder frei lassen und nach kurzer Zeit wieder abrufen, wenn er kommt megga loben und wenn er nicht kommt das ganze von Anfang an nochmals.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Helene

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4

Freitag, 10. Oktober 2008, 16:04

Meine Erziehung... 8)

...in der Situation? Gar nichts, da kommt alles zu spät. Da sammle ich den Hund wort- und emotionslos ein und mache mir Gedanken darüber, was vorher falsch gelaufen ist. Das mündet dann wohl in kontrollierte Abrufübungen mit unterschiedlichem Motivations- und Unterordnungs-Anteil mit steigenden Ablenkungsfaktoren über längere Zeit, bevor ich eine gleiche Situation wieder riskiere.
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5

Freitag, 10. Oktober 2008, 16:46

Kommt darauf an was er macht... und wie schwer das "Vergehen" ist.

Geht von komplettem Ignorieren (Sachen die er falsch macht) hin zu korrigieren (kleinen Stupser ins Arschbäckli und fixieren, zB bei was klauen wollen) bis hin zu der berühmten "Hundestrafbank".. wo er dann je nachdem 5min bis 20 min versauern kann. (bei zB Katzen oder Nachbarshund verbellen, das gibt min. 20 min Strafbank! :pfeifen: )

6

Freitag, 10. Oktober 2008, 16:54

@ cindy: habe eine verständnisfrage: was verstehst du unter bestrafen?

Morgana

Alphadoggie

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7

Freitag, 10. Oktober 2008, 19:25

Das ist schon lange her bei mir, das ich Benny Bestrafen musste weil er nicht gehorchte. Je länger ich ihn habe, um so anhänglicher wird er. Wenn er was macht was er nicht sollte, z.B. Pferdeäpfel fressen, kommt ein kurzes laute strenges Pfui was wie ein Bellen klingt und er lässt von seinem Vorhaben ab. Wenn er nicht gehorcht ignoriere ich es und sage nichts zu ihm und gehe zur nächsten Ãœbung, später Wiederholen, wenn er brav ist mit fröhlicher Stimme loben. Bei Abruf bei nicht gehorchen ein strengeres und lauter den gleichen Befehl und er gehorcht dann auch und stellt seine Ohren wieder auf hören ein. Aber wie gesagt, es ist schon lange her das ich nicht zufrieden mit ihm war. Ich werde langsam immer besser um vorher zu wissen was Benny vor hat und weiss wie ich ihn nehmen muss.


Das liebste auf dieser Welt sind meine Tiere.

Helene

Alphadoggie

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8

Freitag, 10. Oktober 2008, 20:13

Dazu ein gutes Zitat von einem Bekannten:

Zitat

Ich denke, man kann einen Hund gar nicht bestrafen. Strafe setzt Einsicht voraus, dass ein Verhalten falsch war (ist).
Die fehlt aber unseren Hunden. Demnach sollte man sich in der Ausbildung von Hunden schnell von diesen menschlichen Begriffen wie Lob, Tadel, Belohnung, Strafe verabschieden.

Für den Hund ist sein Verhalten völlig wertneutral (wertig ist es nur für uns Menschen) und nur für uns erwünscht oder unerwünscht. Sein Verhalten ist für ihn entweder angenehm oder unangenehm.

Damit kann man ausbilden.
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9

Freitag, 10. Oktober 2008, 20:22

@Sisco



Zitat

@ cindy: habe eine verständnisfrage: was verstehst du unter bestrafen?


Bestrafen wie in Form von Nackenschütteln oder ein scharfes Nein oder Ignorieren usw.

Oder andersrum gefragt: Was versteht IHR unter Bestrafen?
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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10

Freitag, 10. Oktober 2008, 21:05

ich habe unter einer strafe etwas anderes verstanden, wie schlagen. ich denke, dass eine strafe, in welchem sinne auch immer, bei hunden nichts nützt! helene hat es sehr schön geschrieben: man muss korrigierend auf den hund einwirken. ich bin der meinung, dass z.b. bei kindern eine strafe nur dann etwas nützt, wenn es versteht, warum es dies strafe hat und wenn es diese akzeptiert! eine hund hat keine chance eine strafe zu verstehen, wenn sie nicht unmittelbar eintrifft!

Andromeda72

unregistriert

11

Freitag, 10. Oktober 2008, 21:06

Es ist schon nicht einfach zu definieren was man bei einem Hund als Bestrafung ansehen kann. Der eine Charakter nimmt das eine als Bestrafung und der andere Charakter das andere.
Bei Shiva ist es in der Regel so, dass ich sie aus der Situation nehme und das ist dann meistens schon die Bestrafung.
Wenn ich mit ihr den Weg zur Wiese gehe, weis sie ja genau was nun bald auf sie zu kommt. Freies rennen, herum toben und nach Lust und Laune nach Mäusen buddeln. :hopser:
Sobald sie anfangen sollte Kacke zu essen kommt ein lautes "Pfui" und sie hört dann auch zu 95% sofort damit auf. Falls nicht kommt das ultimative "Aus" zum Einsatz und ich rufe sie zu mir. Sie muss dann vor mir Platz machen und darf für einen Moment nicht mehr herum toben. Da sie sich aber auf das herum toben gefreut hat, schätzt sie dann natürlich das bei mir bleiben nicht gerade. ;) Sie zeigt mir das auch klar durch die Gestik. Ohren runter, Schwanz runter und traurig zu mir blickend.
Nach ein paar Minuten lasse ich sie dann wieder springen und die nächsten Tage/Wochen funktioniert das "Pfui" wieder tadellos. 8)

Falls sie mal auf mein "Zu mir" nicht reagiert, latsche ich einfach davon. Sie kommt dann sofort gesprungen und ich lobe sie dann, sobald sie bei mir ist und "Bei Fuss" läuft.
Ansonsten kann ich auch nur sagen, dass ich mit Shiva sehr selten schimpfen muss. Wir sind nun auch schon 9 Jahre zusammen und Shiva weis genau was ich will und was nicht. Vieles macht sie ohne Befehl und wenn Befehle kommen werden die schnell und sauber ausgeführt.

Doch etwas intelligenteres als dies habe ich noch nie gelesen oder gehört:
Ich denke, man kann einen Hund gar nicht bestrafen. Strafe setzt Einsicht voraus, dass ein Verhalten falsch war (ist).
Die fehlt aber unseren Hunden. Demnach sollte man sich in der Ausbildung von Hunden schnell von diesen menschlichen Begriffen wie Lob, Tadel, Belohnung, Strafe verabschieden.
Für den Hund ist sein Verhalten völlig wertneutral (wertig ist es nur für uns Menschen) und nur für uns erwünscht oder unerwünscht. Sein Verhalten ist für ihn entweder angenehm oder unangenehm.
Damit kann man ausbilden.


Das trifft es voll auf den Punkt. :super: :klatschen:

12

Freitag, 10. Oktober 2008, 21:14

Für den Hund ist sein Verhalten völlig wertneutral (wertig ist es nur für uns Menschen)


diesen satz möchte ich nochmals speziell heraus picken! ich habe oft das gefühlt, dass wir gefühle, wertvorstelleungen ect. auf die hunde projezieren, dabei jedoch ganz vergessen, wie die hund wirklich sind und wie sie empfinden (können sie überhaupt empfinden?).

Nickquenim

Alphadoggie

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13

Freitag, 10. Oktober 2008, 21:29

eine hund hat keine chance eine strafe zu verstehen, wenn sie nicht unmittelbar eintrifft!


genau, das müsste innerhalb einer sek passieren.



aber auch hier ist es wieder schwierig,......
ich "bestrafe" meinen hund mit ignoranz wenn sie -wenn ich nach hause komme- hochspringen will. ist das aber wirklich eine strafe? meine hat so gelernt sich zu setzen wenn ich eintrete........ das ist dann ja auch wieder ein korrigieren. einfach so, dass der hund selber merken soll, was richtig ist.

Chnuschti7

unregistriert

14

Samstag, 31. Januar 2009, 22:58

Bestraft ihr eure Hunde auch mal, bei der Erziehung?

Guten Abend,

Lest die Beiträge von Helene zu diesem Thema bitte 2x durch. Es stimmt.

Bei Hunden und Wölfen, eigentlich bei allen Caniden, gibt es keine Bestrafung in unserem Sinne.
Dafür eine strenge Hierarchie. Das Rudel besteht aus Leitrüde, Leithündin, ältere Tiere, junge Tiere und Welpen.
Es gibt auch keine antiautoritäre "Erziehung". Die ging schon vor Jahren bei den Kinder in die Hose.
Beim in die Hose machen oder auf den Tisch oder in den Blumentopf..., da hörte es dann auf.

Ja, ja, ich weiss, es gibt viele Hunde, die so erzogen sind oder wurden und ganz liebe Hunde sind.
In den letzten Jahren sind mir einige begegnet, die auch in der Öffentlichkeit nicht negativ aufgefallen sind.

Nur leider gibt es eine grosse Minderheit, die nicht nur an mir aufstehen. Meistens heissen sie "er wott nur spiele" oder "er macht nüt".
Am Besten sind dann jene, die die Rudelführer in der Familie sind und den Mitgliedern sagen was sie zu tun haben.
Leider suchen solche Hundehalter erst Hife wenn es fast zu spät ist und die meisten Familienmitglieder schon krankenhausreif gebissen wurden.
Habe Erfahrung mit ca. 18 solcher Fällen. Keinem der Hunde konnte ich einen Vorwurf machen, sie wurden so erzogen und sind ihrem Instinkt gefolgt.
Einige konnten bei Haltern mit Erfahrung umplaziert werden, 6 Stk., 5 Stk. wurden eingeschläfert, einige kamen in ein Tierheim wo dann das Umplatzeren
auch nicht klappte. Bei mir läuten alle Alarmglocken, wenn in einer Sendung ein armer lieber Hund einen Platz sucht, bei dem keine Kinder und Katzen sein
sollten, und es nur erfahrene Halter sein sollen!!

Ist in der Familie eine erwachsene Person "Leitrüde" oder "-hündin", so wird Ihr Liebling sein ganzes Leben glücklich sein und es Ihnen danken.

Mit freundlichem wauwau
Chnuschti7

Sandiii

unregistriert

15

Sonntag, 1. Februar 2009, 10:04

Intressantes Thema!! :good:

Dusty ist ja ein Jagdhund und wenn ich mit ihm morgens durch den Wald spaziere kann es schön mal sein das er ein strenges NEIN! zu hören bekommt.. Jedoch funktioniert es nicht immer wieder, wird er aber arg auf das jagen (er hat noch nie gejagt!!) kommt es schon mal vor, das ich ihn zurück ziehe und ihn dann auch am Genick packe und sage: so jetz längts denn!! Tue ich dies nicht, habe ich einen Hund der mit einem Herzfehler johlend durch den Wald lauft.