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Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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21

Montag, 2. Juni 2014, 13:59

@chavah: afghanen sind doch ausdauerläufer, ich wüsste jetzt nicht, warum die keine freude am velofahren hätten?
meine sprinter hingegen haben diese dann tatsächlich nicht. die kleine ginge, die macht eigentlich alles mit, geht auch schon mal wenn sie im urlaub bei einer freundin ist zum joggen mit. aber die grossen tun es nur lustlos, daher lass ich es lieber. ausserdem müsste ich dann einzeln gehen.

meine bringen mir dafür den ball... und zwei von drei haben richtig viel spass am arbeiten mit mir, eine sogar sehr stark. wenn sie auf den hundeplatz kommt ist sie ein anderer hund.
dafür sind sie laut rassebeschrieb sehr zurückhaltend... äh ja, davon merk ich leider gar, gar nichts... nastassja ist der extrovertierteste hund den ich kenne, die schlägt damit jeden retriever.

es sind eben individuen und statt den rassebeschrieb würd ich neulingen lieber vorschlagen, mehrere züchter und vor allem die in frage kommenden elterntiere anzuschauen. den rassebeschrieb kann man sich dann nebenher der vollständigkeit halber auch noch anschauen. dann kommt es noch auf die linien an und sehr darauf, was man mit dem welpi alles macht bzw. eben nicht macht.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

miazgou

unregistriert

22

Montag, 2. Juni 2014, 14:13

"Sanft, wenn man mir freundlich begegnet, schrecklich, wenn man mich provoziert" - Der irische Wahlspruch.

Er trifft auch auf den Charakter des Irish Wolfhound zu. Viele ausführliche und gute Infos findet man kaum über diese Rasse, selbst das Buch über den IW ist schwer zu finden und meist nur auf Bestellung aus Deutschland/Österreich erhältlich. Mehr oder minder sind es immer die selben wenigen und kurzen Infos die man über diese Rasse zu lesen bekommt. Die Stärke des sanften Riesen (Ja, das ist er!) ist die bedingungslose Loyalität zu seinem Herrchen/Frauchen. Es ist schade dass Rassenbeschreibungen/Infos über ein so wunderbares Tier wie den Irish Wolfhound, sehr fade und dünn gehalten werden. So heisst es meist einfach; Er ist freundlich, sanft und ruhig. Vermehrt wird seine imposante Erscheinung angesprochen, spekuliert darüber wie gross diese Hunde nun tatsächlich werden und die kurze Lebenserwartung wird erwähnt.
Zugegeben vermisse ich das hinweisen darauf dass die Wachstumsphase für das ganze spätere Leben des IW von entscheidender Bedeutung ist. Sie wachsen sehr schnell und das Gewicht ist auch bei einem jungen Hund nicht zu unterschätzen (gute 50Kilo mit 6 Monaten). Er frisst pro Tag gut 1 Kilo & mehr.
Erziehung ist überaus wichtig da selbst im Spiel schnell massive Verletzungen passieren können. Das "Och wie herzig schau, das Welpli hopst hoch" sollte von Anfang an unterbunden werden um zu vermeiden dass das erwachsene Tier beim Grüssen jemanden anspringt und die Person wohlmöglich verletzt. Ebenso ist es wichtig da man seinen stattlichen (bis zu) 80 Kilo nicht kontrollieren kann wenn es mit ihm durchgehen sollte.
Ich sehe diese Punkte nicht als negativ, aber es wäre wünschenswert wenn man Pro UND Kontra benennen würde.
Dass der Hund beinahe endlose Wanderungen braucht und das Tag für Tag, ist ein Fehlglaube.
Im Grossen & ganzen gibt es zu wenige Infos als dass man sagen könnte sie sind gut/richtig oder an den Haaren herbeigezogen. Aber, ich stimme voll und ganz den kurzen Angaben über diese Hunde zu - Freundlich, ruhig und sanft

23

Montag, 2. Juni 2014, 14:25

@chavah: afghanen sind doch ausdauerläufer, ich wüsste jetzt nicht, warum die keine freude am velofahren hätten?
meine sprinter hingegen haben diese dann tatsächlich nicht. die kleine ginge, die macht eigentlich alles mit, geht auch schon mal wenn sie im urlaub bei einer freundin ist zum joggen mit. aber die grossen tun es nur lustlos, daher lass ich es lieber. ausserdem müsste ich dann einzeln gehen.
Verstehe ich auch nicht wirklich warum es oft heisst sie seien nicht geeignet dafür. Stosse damit aber auch relativ oft auf Unverständnis bei anderen Afghanenhaltern :noidea: Bin einfach der Meinung, wenn es ihr Spass macht dann soll sie es doch auch tun können. Ich hatte es ihr ja gezeigt und sie hätte sich schon anmerken lassen wenn sie es total doof gefunden hätte. Dann hätte ich es auch gelassen.

Auf Rassenbeschreib würde ich jetzt nicht alles geben. Die besten Einblicke bekommt man von den Tieren selbst und der Welpe hat dann so oder so wieder seinem eigenen Charakter. Es sind eben Tiere, keine Spielzeugautöli. Manchmal kommt es mir bei den Rassenbeschreibungen vor als wären es Gegenstände die "so und nicht anders" funktionieren.

Caro&Benji

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24

Montag, 2. Juni 2014, 19:07

Im Gegensatz zu Frenchies, die wirklich in sehr grosser Zahl als Accessoires gehalten werden, sieht man Afghanen sehr selten.
Vor einigen Monaten habe ich auf dem Spaziergang eine ältere Frau mit einem Afghanen gesehen, meine Kollegin und ich waren schon von Weitem beeindruckt! :d Wir haben zum ersten Mal einen "live" gesehen und mussten einfach fragen, ob wir ihn mal streicheln dürfen - obwohl wir uns fast nicht getraut haben, weil er so elegant und zerbrechlich wirkte! :zwinker: Seine Haare waren total seidig und wir kamen aus den "Beeindruckungslauten" fast nicht mehr heraus. :d Benehmen sich die Leute auch so "ehrfürchtig", wenn sie dir und Chavah begegnen? ;)
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

Psovaya Borzaya

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25

Montag, 2. Juni 2014, 19:13

obwohl ich selber windis habe und afghanen oft an ausstellungen oder rennen/coursings gesehen habe (meist eher schlechte beispiele) ging es mir auch so, als ich zum ersten mal die schwarzehündin am reitplatz sah, die in begleitung ihres herrchens und eines azawakhs kam. normalerweise darf man die nicht anfassen (ist jedenfalls meine erfahrung). aber diese schwarze hündin ist ander als alle affen die vorher sah. sie wollte angefasst werden und sie wollte auch ein guetzli und zwar am besten JETZT *stups, nerv...*. die ist total süss. hätte nicht gedacht, dass ich je im leben von einem fremden! affen angebettelt werde... :hopser:
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

26

Dienstag, 3. Juni 2014, 08:27

Auf Rassenbeschreib würde ich jetzt nicht alles geben. Die besten Einblicke bekommt man von den Tieren selbst und der Welpe hat dann so oder so wieder seinem eigenen Charakter. Es sind eben Tiere, keine Spielzeugautöli. Manchmal kommt es mir bei den Rassenbeschreibungen vor als wären es Gegenstände die "so und nicht anders" funktionieren.
Das ist bestimmt richtig! Ich persönlich sehe eine Rassebeschreibung so ähnlich wie einen Medikamentenbeipackzettel :hihi: Alles, was da steht KANN eintreffen, muss aber nicht!
Bei den Berger des Pyrénées steht ja z.B. in der Rassebeschreibung drin, dass sie misstrauisch und reserviert zu Fremden sind und bei 99 von 100 Hunden trifft das auch absolut zu, aber es gibt eben auch da Ausnahmen! Abgesehen davon sind es eh zwei ganz unterschiedliche Dinge, so etwas zu lesen, sich theoretisch vorzustellen und dann in der Praxis Tag für Tag zu erleben 8|

27

Dienstag, 3. Juni 2014, 09:46

Ein interessantes Thema, gerade auch in einem anderen Forum (ja, die Bezeichnung Streunerdoggie hätte besser zu mir gepasst.... :smile: )

So setze ich meinen Beitrag einfach hier nochmal ein.

Ich würde jedem der sich einen Ridgeback holen möchte diese Rassebeschreibung empfehlen:

http://wuff-online.com/pics/artikel/200 ... geback.pdf

ehrlicher gehts nimmer!

Und ganz ehrlich.....obwohl ich mich ganz bewusst für einen Ridgeback entschieden hatte, mich vorab wirklich gut informierte, wurde ich von meiner Hündin doch mitunter "überrascht". smilie_sh_019

Dachte ich doch, nach einem Leben, mehrheitlich mit Hunden, Gassi- und Ferienhunde als Kind und Jugendliche, später 2x ein hundelebenlang DSH inklusiv Hundesport, ich wüsste Bescheid über Hunde......naja, ich weiss es nun besser :zwinker:

[list]Kein Hund vorher hat mich jemals im hohen Bogen von den Füssen geholt,

für keinem Hund vorher musste so viel für dessen Vertrauen tun,

bei keinem Hund vorher hat Druck und das "Setz ich jetzt durch" meinerseits derart ins Nichts geführt, bzw. ins Gegenteil,

bei keinem Hund konnte ich mir so wenige Fehler leisten, bzw. bekomme die Auswirkung meiner Fehler heute noch zu spüren

.....und kein Hund vorher hat sich derart innig an unserer Familie angeschlossen, keiner vorher hat so mit mir "gesprochen"....schmelz

[/list]"Nachteile" sehe ich bei der totalen Unterschiedlichkeit unter den Hunden dieser Rasse. Selbst im gleichen Wurf gibt es die Schnarchnasen und die Jagdschweine, die schüchternen Zurückhaltenden und die Aufgepüschelten, "ich hau dir die Pratze drauf"-Hunde, die souveränen und gelassenen Hunde und die scheuen schreckhaften Sensibelchen.

Ich würde jedem Interessenten empfehlen:

[list]gut und ehrlich bei sich abklären, ob die eigenen Lebensumstände für einen Hund passen. Mit ein paar Wochen Ferien und dann muss der Welpe
alleinbleiben können, steuert man ziemlich sicher in ein Desaster.

vorab sich verschiedenen RR-Besitzern bei Spaziergängen anzuschliessen, paarmal auf ein Treffen von solchen zu gehen, um sich ein Bild von der
Realität zu machen und

nur sich einen von einem wirklich seriösen, verantwortungsvollen Züchter zu holen, der einem auch noch Jahre mit Rat zur Seite steht,

dessen Elterntiere nebst Gesundheit mit einem absolut sauberem Wesen überzeugen und

sich trotzdem auf ein paar Überraschungen einstellen.
[/list]Es sind doch immerhin grosse, kräftige und sehr reaktionsschnelle und mitunter entschlossene Hunde, deren Vehemenz in der Ausführung ihrer Entscheidungen durchaus zu massiven Problemen führen kann.

Mitunter gibt es auch in der NotOrga für RR ein "Scheidungskind" ein "so hab ich mir das nicht vorgestellt", oder "versteht sich nicht mit den Kindern" eine freundliche" Grauschnute, deren Menschenpartner gestorben ist" usw..... da sind mitunter Perlen oder Rohdiamanten (leicht/mittel bis schwerer verschliffen) dabei und die Vermittlung ist sehr seriös und abklärend/aufklärend/begleitend.

Gruss Eva mit Kimba

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Damisi« (3. Juni 2014, 09:54) aus folgendem Grund: krie die (list) nicht raus.....


Patzbatz

Wachdoggie

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Doggie(s): Amy silver Labrador dame

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28

Dienstag, 3. Juni 2014, 10:11

Ich habe mich sehr gut Informiert und bin von der Familie wo Amy war auch sehr gut informiert worden. Ich bin "vorgewarnt " worden dass sie den Jagdtrieb hat wie auch seeeehr viel energie was man einem Labi sonst garnicht gibt und ich weiss jetzt von was ich spreche.
Langjährige labi halter glauben mir nicht das Amy ein Labi ist. Ich bekomme immer zu hören dass sie extrem viel energie hat dass es kein labi sein kann.
Und doch... sie ist es nur eben aus Arbeitslinie was einen gewaltigen unterschied macht. Was ich vorher nicht wusste.
Um sie voll aus zu lasten langt der Spaziergang nicht. Da braucht es noch kopfarbeit, training und Aufgaben.
Es ist nicht "nur" ein Labi. Es regt mich auf das halt die meisten zu fett sind und falsch gehalten werden dass sie regelrecht faul sein müssen.
Leider....
Es ist schon jeder Hund anders... aber gewisse dinge kann man dazu beitragen.
Wenn man immer nur das nötigste macht, wird ein Hund faul oder dann halt übermütig. Die meisten labis die ich sehe sind faul und schlendern hinter ihren herrchen lustlos her...
Schade. Es wären soo tolle, engagierte, motivierte, verfressene und lustige Hunde...

Also ich bin gut und erhlich von den vorbesitzern informiert worden :) zu glück
Dein Hund ist dein Spiegelbild, dass niemals lügt. 00100-2:pics

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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29

Dienstag, 3. Juni 2014, 12:00

könnte daran liegen, dass in den silbernen weimaraner drin steckt, nicht...?
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Bea2521

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30

Dienstag, 3. Juni 2014, 13:35

könnte daran liegen, dass in den silbernen weimaraner drin steckt, nicht...?


Genau das dachte ich auch....

Bea2521

unregistriert

31

Dienstag, 3. Juni 2014, 13:37

ich denke das es bei den Rassebeschreibungen wohl doch auch unterschiedlich sein kann. Meist trifft der eine oder andere Punkt zu und dafür ein anderer überhaupt nicht. Ist ja wie bei uns Menschen so, man sagt z.B. Berner seien nun mal langsam, aber das trifft bestimmt nicht auf jeden zu :spass2:

testudo

unregistriert

32

Dienstag, 3. Juni 2014, 13:54

könnte daran liegen, dass in den silbernen weimaraner drin steckt, nicht...?


Genau das dachte ich auch....

Dito

33

Dienstag, 3. Juni 2014, 14:12

Im Gegensatz zu Frenchies, die wirklich in sehr grosser Zahl als Accessoires gehalten werden, sieht man Afghanen sehr selten.
Vor einigen Monaten habe ich auf dem Spaziergang eine ältere Frau mit einem Afghanen gesehen, meine Kollegin und ich waren schon von Weitem beeindruckt! :d Wir haben zum ersten Mal einen "live" gesehen und mussten einfach fragen, ob wir ihn mal streicheln dürfen - obwohl wir uns fast nicht getraut haben, weil er so elegant und zerbrechlich wirkte! :zwinker: Seine Haare waren total seidig und wir kamen aus den "Beeindruckungslauten" fast nicht mehr heraus. :d Benehmen sich die Leute auch so "ehrfürchtig", wenn sie dir und Chavah begegnen? ;)
Das Fell ist so wundervoll seidig ja :0herzsm0:
Solche Begegnungen kommen vor ja. Es ist ein zweischneidiges Schwert, entweder werde ich kurzerhand als arrogant abgestempelt weil ich einen Afghanen habe oder sie sind fasziniert von Chavah. Trauen sich aber nicht richtig sie zu streicheln wenn sie danach fragen, als wäre sie eine zerbrechliche Porzellanpuppe. Solche Begegnungen finde ich aber total herzig und beobachte es auch sehr gerne. Mir ist auch aufgefallen dass viele ganz langsam und sanft streicheln damit sie ihre "Frisur nicht ruinieren", dabei braucht es eh nur einmal kurz zu winden und sie schaut aus als hätte sie die Nase in eine Steckdose gesteckt :d

Caro&Benji

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34

Dienstag, 3. Juni 2014, 16:51

Mir ist auch aufgefallen dass viele ganz langsam und sanft streicheln damit sie ihre "Frisur nicht ruinieren", dabei braucht es eh nur einmal kurz zu winden und sie schaut aus als hätte sie die Nase in eine Steckdose gesteckt :d
:biggrin: Ja, so ist es mir auch gegangen, ich war gaaaaanz vorsichtig! :d
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Bea2521

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35

Dienstag, 3. Juni 2014, 17:14

Und dann gibt es ja Hunde da hat man das Gefühl da muss man fast drauf klopfen beim streicheln! Bei so grossen kräftigen Hunden so wie bei einem Pferd! :d

Jessy&Camiro

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36

Dienstag, 3. Juni 2014, 20:53

Ich tätschle Camiro manchmal auch (natürlich sanft).. Aber ich glaube das ist vielleicht so eine Reiter-Allüre von mir.. Obwohl ich die Pferde nicht tätschle sondern auch nur streiche.. Hmh, woher kommt denn das wohl bloss?
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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37

Dienstag, 3. Juni 2014, 21:09

Der Border Terrier hat im Laufe der Jahre hervorragende Eigenschaften entwickelt, die ihn sowohl als Haushund wie auch als Jagdhund zu einem wertvollen und äußerst liebenswerten Begleiter machen. Er ist in der Lage, mit der Meute zu jagen wie auch in den Bau von Fuchs und Otter zu schlüpfen. Im feuchten Element fühlt er sich besonders wohl, apportiert oft leidenschaftlich gern Wasserwild. Anderen Hunden gegenüber zeigt er sich verträglich und freundlich. Er fühlt sich wohl in einer Familie und liebt Gesellschaft, ist treu und immer fröhlich. Mit Kindern kommt er ganz besonders gut aus. Border sind zuverlässige Wächter und Begleiter. Sie sind aufmerksam, neugierig und mutig, zugleich aber intelligent, überlegend, ausdauernd, bewegungsfreudig und anschließend ausgeglichen ruhig. Wegen seinem ausgeprägten Bewegungsdrang eignet sich der Border Terrier hervorragend als Agility-Hund. Er wird oft sehr alt: Ein fitter und gesunder Border von 15 Jahren ist keine Seltenheit.

Der Border Terrier ist auch bei widrigster Witterung wetterfest, ausgesprochen ausdauernd, mutig und robust. Auf Grund seiner Zucht-Geschichte, ist er ein relativ eigenständig jagender und wachender Hund, der mutig jede Herausforderung annimmt, ohne unbedingt vorher Rücksprache mit seinem Menschen zu halten. Dennoch ist er sehr gelehrig, wenn er einen Sinn in den gegebenen Kommandos sieht. Blinden Gehorsam darf man von ihm aber nicht erwarten.
Für einen Terrier ist der Border Terrier relativ wenig aufbrausend und bei guter Auslastung auch recht ruhig und ausgeglichen. Auch gilt er als weniger rauflustig mit fremden Hunden als andere Terrier.
Hinter der rauen Schale steckt ein intelligenter, liebenswerter, agiler Familienhund, der gerne seine Menschen um sich hat und Abenteuer mit ihnen erlebt.


Der Border Terrier ist ein kleiner Hund mit viel Mut. Er ist freundlich und vielseitig. Ein Border ist kinderfreundlich, verspielt und besitzt einen bewundernswerten Charakter. Der Border liebt Bewegung, egal ob Joggen, Agility oder einen ausgiebigen Spaziergang. Auch bei der Jagd- und Fährtenarbeit ist diese Rasse vielseitig einsetzbar. Diese Hunde lieben ihre Menschen und möchten daher überall dabei sein.



Das sind mal so drei Abschnitte aus verschiedenen Quellen, die den Border Terrier beschreiben. Ich kann alles unterschreiben, ausser das mit dem Wachen. Kann ich bei Yanchi nicht erkennen, jedoch kenne ich einige Border, die ordentlich angeben, wenn's klingelt.
Was ab und zu noch erwähnt wird, ist, dass der Border sehr einfach zu erziehen und daher auch als Anfängerhund geeignet sei. Nun...jein. Er ist ein absolut toller Hund, ja, der für so ziemlich alles zu haben ist...aber er ist eben auch all das, was da oben steht...ein mutiger Arbeitshund, der durchaus auch gerne mal selbständig denkt, sehr viel im kleinen Köpfchen hat und alles mag, bloss keine Langeweile. Wer damit umgehen kann, der hat es durchaus einfach...aber seine Erziehung ist nicht unbedingt einfacher als die anderer Hunde. Da finde ich, dieser kleine, ausdauernde, wenn's drauf an kommt sehr harte Jäger, wird manchmal etwas unterschätzt. Und dann hat man einen kleinen Teufel zu Hause. Einen Hund als "Anfängerhund" darzustellen, finde ich eh eher problematisch.

Aber ansonsten finde ich die Beschreibungen jeweils sehr gelungen, ehrlich und zu 100% unterschreibbar.
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Tzina

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38

Donnerstag, 24. Juli 2014, 14:34

Ich hab mir ehrlich gesagt nicht so viele Gedanken darüber gemacht, wie die Podencos denn so sein sollen
Ich fand diese Hunde immerschon wunderschön, hätte mir aber wegen des Jagdtriebes nie einen angeschafft...

Hm, bis zu der Sekunde, als ich in Pinocchios Augen geschaut habe, hätte ich wirklich nie nie einen Podenco geholt, ich schwörs! :-)

Die wichtigsten Infos habe ich mir nachträglich über Erfahrumgsberichte von Podencohaltern geholt, das sind im Normalfall die wertvollsten finde ich.
Und auch Heute noch (mit Podenco Nummer zwei) muss ich immer mal wieder schmunzeln, wenn ich von anderen Podibesitzern Geschichten höre, einfach weil ich meine immer wieder darin erkenne.
Sie haben also durchaus rassetypische Verhaltensweisen.
Ob ich wohl doch noch mal ein Buch darüber lesen soll? *grübel*

Ach ja, die Pudel haben auch ihre typischen Merkmale... Da kann man getrost auf die gängigen Rassenbeschreibungen zählen.

Liegt aber sicher auch daran, dass die Pudel viel stärker verbreitet sind und damit viel grössere Mengen an Erfahrungswerten bieten.

Trotzdem bleibt mein Fazit: von den Erfahrungen anderer darf schon profitiert werden