Sie sind nicht angemeldet.

Nickquenim

Alphadoggie

Beiträge: 4 092

  • Nachricht senden

21

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 20:09

ich habe einfach diese erfahrung gemacht: im erziehungskurs wo ich mit meiner war waren die leiter total überfordert min meiner verrückten hündin (damals noch kein halbes jahr alt). und so möchte ich nicht werden. wer ausbilden will sollte sich ständig weiterbilden.............

22

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 20:12

ich will keine verantwortung tragen" sondern am "ich habe ganz einfach das fachwissen und die praxis" nicht dazu


ich denke, dass diese entscheidung ok ist. ist bei mir übrigens nicht anderes, wenn ich zeit hätte (aber das ist ein anderes thema :pfeifen: ) es hängt mit einer einschätzung der einen fähigkeiten zusammen (diese kann sehr unterschiedlich aussehen), welche eine wichtige grundlage ist. ich finde es wichtig, wenn ich jemanden als trainierin habe, dass sich diese ihrer aufgabe gewachsen fühlt.

23

Mittwoch, 10. Dezember 2008, 20:18

Wir haben es so organisiert, dass jede Gruppe zwei Leiter hat.


hehe, so hatten wir jeweils die jugleiter in ihre leitertätigkeit in der jugendarbeit eingeführt!

Wenn man Leiter haben will, muss man sie auch ausbilden, und das geschieht nicht über zwei Wochenend-Kurse!


da stimme ich dir voll und ganz zu! wenn ich auch hier den verleich zu der juegendarbeit ziehe, so muss ich sagen, dass wir ein sehr gutes leiterarusbildugssystem (gekopplet mit J&S-ausbilung) haben, in dem sie leiter eine fundierte und breitgefächerte ausbildung geniessen können, welche auch für den beruf von nutzen ist. da ich im selber keine übungsleiterin bin, kann ich das ausbildungswesen der skg nicht beurteilen, mich würde aber interessieren, wie dieses aufgebaut ist und wie ihr es bewertet.

Chnuschti7

unregistriert

24

Dienstag, 10. Februar 2009, 12:40

Ãœbungsleiter ausbilden

Es liegt auch am fast allerorts üblichen Organisationssystem "Leiter & Gruppe". Wir haben es so organisiert, dass jede Gruppe zwei Leiter hat. Das Engagement als Co-Leiter trauen sich die Leute viel schneller zu, können so nebenher tipptopp ausgebildet werden - und übernehmen auch die Ausbildungsphilosophie, sprich, sie werden später nicht 180 Grad anders die Leute ausbilden. Dazu kommt noch, dass bei Ausfall des Hauptleiters der Co-Leiter die Leute, Hunde und deren Ausbildungsstand und Bedürfnisse kennt. Wenn man Leiter haben will, muss man sie auch ausbilden, und das geschieht nicht über zwei Wochenend-Kurse!
Guten Tag,
ich habe früher auch Ãœbungsleiterkurse durchgeführt. Angefangen hat es immer damit, dass ich bei einigen Vereinen den Ãœbungsbetrieb angeschaut habe. Einige Male habe ich auf die Frage an den Vorstand, "warum ist diese Person ÃœbungsleiterIn?" Antwort fast immer: "wir haben halt niemand anders" Ausbildungskurse? "die wollen keine besuchen?!". Das Problem bei den meisten Vereinen wo ich mich dann zur Verfügung stellte, war, dass die meisten Ãœbleiter von sich so überzeugt waren, dass sie keine Korrekturen annahmen. Bei mir waren und sind die Teilnehmer immer alle gut, sie haben es ja nicht besser lernen können. Ich probiere immer aus dem gut ein sehr gut zu machen. Auch bei der Aufklärung von groben Ausbildungsfehlern versuchten sich die meisten mit ein paar "aber" aus der Affaire zu ziehen. Nur bei einem einzigen Verein haben mich die Ãœbleiter bei Problemen auch Wochen später kontaktiert und waren froh über die Hilfe. Ich biete mich schon lange nicht mehr selber an um Probleme zu beheben. Wenn jemand von mir etwas wissen will, soll er/sie an mich herantreten. Siehe auch meinen Beitrag "Warum braucht es Hundetrainer".
Viele Grüsse
Euer Chnuschti7