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Bluenote

Admindoggie

Beiträge: 8 154

Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

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41

Mittwoch, 7. Januar 2015, 13:33

@ phili878: Themen schliessen oder gar löschen tun wir eigentlich nur, wenn eine Diskussion entweder komplett eskaliert und auch auf mehrere Verwarnungen und Bitten, wieder runterzukommen, keine Ruhe mehr einkehrt, wenn es richtig gemein wird etc...oder dann, wenn es um sehr, sehr, persönliche Themen geht, wo es aus einem nachvollziehbaren Grund zu heftig wäre, den Thread stehen zu lassen.

Das alles kann ich hier bisher nicht erkennen, darum würde ich den Thread auch nicht schliessen oder löschen.

Was geschehen ist, ist, dass du verschiedene Auffassungen und Meinungen zu deiner Frage zu lesen bekommen hast. Auch kritische zum Thema Hundeerziehung. Und damit muss man in einem Forum einfach leben...das geschieht bei praktisch jedem Thema, das irgendwie bewegt. Und ja, es kann dann auch vorkommen, dass man sich unverstanden fühlt und dass von einer eigentlichen Frage, zu der man dann am liebsten nur ganz spezifische Antworten bekommen möchte, abgewichen wird. Solange das nicht weiss ich wie ausufert, müssen/können wir auch das tolerieren.

Würden wir deswegen Threads schliessen und löschen, könnte man hier bald nirgends mehr schreiben und lesen. :zwinker:

Schlussendlich fährt man in einem Forum am besten, wenn man sich das herauszieht, was für die Frage/Situation hilfreich ist und den Rest halt so stehen lässt, auch wenn er einem nicht passt (weil Menschen nun mal ganz verschieden denken und schreiben). Es wird immer Leute geben, die ganz genau verstehen, was du meinst, und ebenso immer Leute, die Dinge hineininterpretieren oder dich nicht richtig verstehen.

Ich glaube, ich habe dich durchaus richtig verstanden. Es war einfach grad eine saublöde Situation und kein grundsätzliches krasses Erziehungsproblem. Es gäbe ganz sicher noch andere Hunde hier, die "ungeschickter" reagieren als sonst, wenn man ausrutscht und hinfällt und genau dann irgendwas um die Ecke kommt an einem Ort, wo's sehr eng ist. Und sei's nur "im Weg stehen", wenn Jogger grad vorbei wollen. Das kann für einen Zusammenschiss schon reichen.

Und sorry...ausrutschen, straucheln, mit dem Fuss umknicken...was auch immer...das kann doch echt jedem passieren. Auch wenn man sehr vor(aus)sichtig unterwegs ist.

Ich glaube, wenn jemand das will, dann kann er dich ganz sicher anzeigen...und je nach dem, mit wem man es anschliessend behördlich zu tun hat, wird sicher auch mal sehr unfair und zu ungunsten des Hundehalters/Hundes gehandelt...aber ich denke mal, in der Regel muss dann schon noch bewiesen werden können, dass dieser Hund eine konkrete Gefahr darstellt.
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Jessy&Camiro

Alphadoggie

Beiträge: 2 588

Doggie(s): Camiro «Chopin Fredi» Dreamlike

Wohnort: Kanton Solothurn

Beruf: Graphic, Clothe & Web Designerin

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42

Mittwoch, 7. Januar 2015, 15:51

Also ich muss hier mal einwerfen das überhaupt keine böse Antwort kam. In diesem Forum hab ich noch allerallerseltenst so was erlebt wie ich es in vielen anderen Foren schon gesehen habe. Es sind immer sehr sachliche Argumente die nur helfen sollten. Für Foris ist es eh immer schwierig die Situation zu beurteilen wenn man dich und deinen Hund nicht kennt. Sich gleich angegriffen zu fühlen ist absolut falsch weil dir hier wohl nie jemand was Böses wollte.

Es ist bloss etwas fahrlässig zu sagen, ja jetzt muss ich ja nix machen wenn bei einer Anzeige eh nix passieren kann. Und stell dir mal vor du hast panische Angst vor Hunden und jemand fällt vor dir hin mit einem „bösen“ Schäferhund der dann noch auf dich zugerannt kommt – da ist es dir herzlichst egal wenn der Besitzer weiss, dass der nur spielen will – 1. wissen das die Drittmenschen nicht und 2. wenn man vor was so richtig Angst hat, ist es egal ob es zubeisst oder nicht, das will man einfach nicht in seiner Nähe haben – das Beispiel kennst du bestimmt von vielen die Angst vor Spinnen haben z.B.

Du wolltest eine Antwort, wir haben dir ganz viele gegeben.
Und da es mir persönlich zu doof wäre eine tolle Spazierroute zu streichen wegen zwei Joggern würde ich denen halt erst recht präsentieren wollen wie gut ich meinen Hund im Griff habe.
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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43

Mittwoch, 7. Januar 2015, 16:51

Das Problem ist eben auch, dass JEDER behauptet, sein Hund wolle nur spielen. Leider ist es eben nicht bei allen so, und deshalb für jemanden, der überhaupt keine Ahnung hat, sehr schwer dies einfach so zu hinnehmen.

Ich persönlich mag es überhaupt nicht, wenn ein Hund knurrend und bellend auf mich zu kommt. Wobei ich sehr wohl unterscheiden kann, ob sich der Hund mir spielend nähert oder eben nicht. Hatten hier nebenan so einen. Der schoss immer auf alle Leute zu, Schnauze voran und bellend. Die Besitzer haben immer wieder versichert, er würde nix tun. Hat er auch nicht, aber ich mochte es trotzdem nicht.

testudo

unregistriert

44

Mittwoch, 7. Januar 2015, 18:09

@ phili878
Ich habe nicht gesagt, dass zu zu wenig mit dem Hund machst und ich gehe mit dir einig, dass es auf die Quantität ankommt (aber da du das so betont hast mit den 10km musste ich einfach was dazu schreiben ;) ). Ob da Ballspiel allerdings so förderlich ist, sei mal dahin gestellt. Was ich aber seltsam finde ist, dass du dich mit "anderen " HH vergleichst, die "Viel weniger " machen. Darauf kommt es doch nicht an, oder? Einem Hund genügt wenig, in anderer Hund braucht mehr und ja es gibt genügend Leute die ihren Hund zu wenig auslasten bzw. nicht artgerecht halten.....
Zu deiner Aussage den "Fachpersonen " werde nicht geglaubt sondern andere Meinungen gesagt. Ja dies ist nun mal ein Forum wo Meinungen ausgetauscht werden und ein Polizist ist weder Anwalt noch Richter, von dem Her auch keine Fachperson in der Beziehung. Und wenn jemand nun mal einen Fall kennt, wo es anders lief, als dir der Polizist gesagt hat, dann IST das so und du kannst es glauben oder nicht, aber ich verstehe nicht warum man das hier nicht anfügen/erzählen darf oder sollte?
So unn sage ich hier nix mehr dazu und bin raus

Holger

Wachdoggie

Beiträge: 922

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45

Mittwoch, 7. Januar 2015, 21:13

Mir gefällt vor allem die Aussage, dass es nicht nur auf die Länge ankommt! Als Durchschnittsmann höre ich dies immer wieder gern.

Und noch ein Satz zum Ursprungsthema: Abhaken, vergessen.
Die Situation ist halt schief gelaufen. Ja und? Das passiert Joggern und Hündelern. Kann man sehr ernst nehmen, muss man aber nicht.
Ich glaube, du (also DU!) musst unabhängig vom restlichen Universum entscheiden, ob du entspannt oder angespannt weiterleben willst.
Wenn diese Jogger nochmal frech werden, DANN würde ich mir Gedanken machen. Nein, ICH würde freundlich aber sehr klar und sehr direkt dafür sorgen, dass die Jogger in diesem Fall ihr Verhalten reflektieren. Aber ich habe auch jahrelange Erfahrung darin, heikelste Situation zu deeskalieren.
Ich denke wirklich, bei einem erneuten Konflikt würde ich an deiner Stelle abdrehen und einfach weggehen.

46

Donnerstag, 8. Januar 2015, 00:58

Ich wurde auch schon von zwei Wanderern angeschrien. Dies weil ich meinen Hund am Waldrand gebürstet habe und ich war noch nicht mal zu Ende... Aber sag mir: Was interessiert es dich wenn dich ein Wurm anbrüllt...

Pacey

Sportdoggie

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Doggie(s): Pacey

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47

Donnerstag, 8. Januar 2015, 05:23

Mir gefällt vor allem die Aussage, dass es nicht nur auf die Länge ankommt! Als Durchschnittsmann höre ich dies immer wieder gern.


:biggrin: :spass: :d

Also ich melde mich jetzt doch auch noch. Ich kann mir sehr gut vorstellen wie es in dir ausgesehen hat als die Jogger dir "Die leviten lasen". Leider habe ich das schon gaaaanz oft erlebt und ich denke, ich werde es auch immer wider erleben. Mein Hund mag keine fremden Menschen. Früher war es so, dass er einfach mal alle Fremden die auf uns zukamen aufs übelste verbellt hat. Und das war kein ich "will doch nur spielen" bellen :nönö: Ich musste mir so oft anhören was ich für ein böser Hund habe, schlecht erzogen, schlecht sozialiesieret, Schlechter Hundeführer... Alles doof :k_irre: Pacey war in solchen Situationen IMMER an der Leine. Ich verstand natürlich die Reaktion der angebellten. Ich versuchte viel,dass Problem in den Griff zu Kriegen aber hey.... er war am Pupertieren und noch dazu hat er ein sehr unsicheres Wesen. Sein unsicheres Wesen machte mich vorübergehend auch zu einem unsicheren Wesen. Schlechte Kombi... Nur Interessiert das die Meschen nicht. Wie oft musste ich nach so einer Begegnung in mich hinein weinen :peinlich: Scheiss gefühl wenn Fremde Mensche so mit einem umspringen und mit einem so respektlos reden.

Heute ist es um einiges besser! Und er ist freundlicher geworden den Fremden gegenüber. Was aber nicht heisst das er sich betatschen lässt. :kaug: Und Trotzdem bin ich erst letzte Woche wider in so eine Situation gekommen wo ich mir anhören musste wie "schlecht" wir beide sind. Aber das ist eine andere Geschichte.

So, dieser lange Beitrag sollte dir eigentlich nur zeigen, dass ich dich absolut verstehe! Du bist nicht alleine 4*8

Mein Tip an dich: Reflektiere die Situation, überlege was du anders machen würdest, suche nach möglichkeit das Gespräch zu den betroffenen Personen und dann hacke es ab.
Du kannst alles richtig machen und es wird Leute geben die motzen. Schau das du hinter dem stehen kannst was du machst. Nur das ist wichtig. Spaziergang ändern? Würde ich nicht machen. Ich würde es so wie Jessy und Camiro machen. Gehe erhobenen Hauptes deinen üblichen Weg. Dort stehen auch die Chancen gross, dass du die Jogger nochmals antriffst. Vielleicht kannst du dann mit ihenn nochmals über die Situation sprechen...
Wo kämen wir hin, wenn alle fragen wo kämen wir hin und keiner ginge um zu schauen, wohin man käme wenn man ginge...

phili878

unregistriert

48

Donnerstag, 8. Januar 2015, 08:51

Danke auf all die Antworten.

Der Grund wieso ich ja einen Polizisten überhaupt fragen gegangen war, war genau wegen Anfangsantworten in diesem Thema, für das ich mich sogar bedanke. Ich sei in einer sehr heiklen Situation, etc, ja, dank dem, wo ich die Gelegenheit hatte den Polizisten zu befragem ging ich dies auch machen. Der erzählte mir dann, was viele hier auch sagten, aber er sagte klar, das mein Hund eine Bedrohung darstellen muss und das geht halt in der Schweiz nur wenn wie auch Bluenote sagte, was die gleiche Meinung des Polizisten ist : "muss dann schon bewiesen werden können, dass dieser Hund eine kokrete Gefahr darstellt" und wie ich ja erklärte, ist halt in der CH so, das dies nur passiert wenn man auch gebissen wird, nicht wie in Amerika, wo man präventiv einfach alle drauflosanzeigen und anklagen darf. Mit anderen Worten, HH die ihre freundlichen Hunde wirklich im Griff haben, wie viele hier, wie ich, müssen sich dann auch keine Gedanken darüber machen, ja, es ist so, gemäss Gesetz kann man solche überreagierenden übertreibenden Jogger die zu unzivilisiert sind eine Entschuldigung zu bekommen oder zumindest den Gefallenen mal zu fragen ob es ihm gut geht, denn hätte ich meine Kappe nicht an, dann wäre mein Kopf noch harter auf dem Eisboden geprallt, und genau dies regt mich am meisten auf bei solchen Menschen wie bei diesen Joggern. Sofort wird man böse. Die hatten gar keine Todesangst, ja war sau doof gelaufen, ja, war mein Fehler,aber die sind ja einfach danach easy vorbeigejoggt nach dem Geschrei, nachdem "nachstes Mal wenn ihr Köter keinen Maulkorb hat, zeige ich sie an", also tut mir Leid aber solche Leute. Einfach kein nettes Zusammenleben...danach sofort mit Anzeigedrohungen und wie gesagt, in diesem Fall ist dies leicht zu nehmen. Deswegen schrieb ich dies hier, nicht um mich locker zu fühlen oder wie Andere geschrieben hatten das ich mich jetzt da nich so fühlen muss als kann ich einfach wieder draufloslaufen, klar würde ich dies nie machen, auch wenn mein Hund weder bellt, noch Knurrt noch in eine aggressive Stellung geht sammt aggressivem Körperverhalten (was er in seinen 5 Jahren nicht einmal machte), also wie gesagt, ja, wenn ein Hund nicht aggressiv ist und so ein ausserst seltener Zwischenfall passiert, gemäss Gesetz, nichts wird passieren wenn eine Anzeige kommt, die wird abgelehnt und falls ein Märli erfunden wird, oder sogar gelogen wird, dann machen sich die Anzeiger, vorallem dessen Zeugen falls diese auch lügen und übertreiben, sich strafbar. Bei Todesangstgründen, geht ein Kriminalverfahren und eine Investigation auf, man wird befragt, man hat dann das Recht, man muss dan sogar, von diversen Stellen wie Eidg. Anerkannte Hundetrainer, andere die Aussagen liefern, das es sich um keinen aggressiven Hund handelt, ich würde sogar freiwillig zum Kantonstierarzt gehen, aber dann, falls auskommt dass das mit der Todesangst falsch war, dann reicht dies schon für eine bestrafung für Fehlstrafanzeige, das ist halt das Risiko von einer Anzeige, die gibt es. Fehlstrafanzeigen wegen überreagieren und üebertreiben, werden bestraft und dies entscheidet dann der Richter. Darum sage ich, man muss da sehr, sehr vorsichtig vorgehen, einfach jemanden anzuzeigen mit Todesangst als Grund, ohne einen Polizist auf der Stelle anzurufen, oder bei einfach locker weiterzujoggen und den Tag zu geniessen. Also, mit Todesangst wäre man fast in Schock, und schon lange zu der Polizei, Psychologen, etc gegangen, sonst ist es keine Todesangst sondern etwas anderes, Angst ja, gemischt mit grosser Übertreibung. Dies finde ich wichtig das andere dies wissen, vielleicht gibt es hier welche die das gar nicht wussten.

Grüsse

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »phili878« (8. Januar 2015, 09:00)