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Huskybespasser

Sportdoggie

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Doggie(s): Siberian Husky (Byelka, Candy, Anouk), Alaskan Husky (Dyron), Colliemix (Enya)

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Beruf: SBB Sklave :)

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61

Dienstag, 31. März 2015, 15:47

Manchmal muss ich mich auch schon fragen, was in so manch einem vorgeht.
Da lese ich hier von Hunden die sich beim TA bepinkeln, nicht in jeden Raum dürfen, nicht als erster durch die Tür laufen, weg gesperrt werden, keine Blätter jagen dürfen.

Bei manch einem Frage ich mich da echt... Ihr wisst schon, dass ihr einen Hund und keinen Roboter habt? Einen Hund! Ein selbstständig denkendes und fühlendes Lebewesen.
Ich sage ja nicht, dass ein Hund keine Erziehung braucht. Aber manches was so geschrieben wird, macht vielleicht Sinn bei nem dominanten Hund, aber doch nicht bei einem Hund der eh schon unsicher ist.
Einfach erschreckend wie immer etwas gemacht wird, was man gelesen oder gehört hat, ohne zu schauen, ob es beim eigenen Hund passt.

In diesem Sinne kann ich glaube ich sagen. Meine Hunde sind sehr glücklich bei mir, denn ich verstehe sie.
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


In Arbeit http://www.huskyranch.ch

buana

Alphadoggie

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Doggie(s): Golden Retriever Jahrgang 05

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62

Dienstag, 31. März 2015, 15:55

Warum fragst Du hier um Meinungen nach wenn Die dann sowieso alle Antworten nix wert sind?

sie hat ja nie um eine Meinung gefragt.
So wie ich das verstanden habe, hat Satinka sich nur selber gefragt ob ihr Hund bei ihr Glücklich ist oder nicht.
Sie hat sich halt mega viel Gedanken über Lenox gemacht, weil sie so sehr an Lenox hängt. Was ist daran falsch?
Sie schreibt ja nur über die Panik Ataken und beschwert sich ja nicht darüber. Im Gegenteil, sie trainniert das Problem geduldig mit Lenox.
Ich finde nicht, dass Satinka was falsch macht oder gemacht hat.

Diese ganze Assistenzhundgeschichte geht sicher nur darum dass Du ihn von der IV anrechnen lassen kannst. So scheint es auf jeden Fall.

Sorry, aber das hingegen liest sich für mich als böswillige Unterstellung an.

Lia

Sportdoggie

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63

Dienstag, 31. März 2015, 16:41

Kritische Denkanstösse, wie solche von Flitzebub sind ab und zu gar nicht schlecht. Sie helfen, das eigene Tun zu überdenken. Ob sie dann gerechtertigt sind oder nicht, kann der Betroffene danach entscheiden....

Ich denke, von aussen, nur auf Grund der Texte, ist es schwierig zu beurteilen, ob Lennox glücklich bei seiner HH ist. Einiges von seinem Verhalten scheint auf Ueberforderung hin zu deuten. Vor allem wenn er ein sensibler Hund ist, wird er sehr vieles spiegeln. Dann wäre er am falschen Platz und die HH wäre mit einem "robusteren", souveränen Hund glücklicher. Dies ist jedoch nur so eine Vermutung von mir.... Auch ich habe schon Pferde, an für sie geeignetere Plätze, weitergegeben, da sie in der Therapie überfordert waren. Mir hat es zwar weh getan, mich von ihnen zu trennen. Für sie war es jedoch ein guter Entscheid. Heute sind sie glückliche und zuverlässige "Privatpferde".

Guinness

unregistriert

64

Dienstag, 31. März 2015, 17:30

Nicht jeder Hund eignet nicht zum Therapie/Assistenz/Rehabilitationshund. Der Hund wird genaustens geprüft - bereits als Welpe - & kann jederzeit von der Ausbildung ausgeschlossen werden, weil er sich einfach nicht dazu eignet.

Entweder man lebt an der Seite eines fertig ausgebildeten Hundes, oder man lässt ihn von einem geprüften Assistenzhundetrainer ausbilden & wirkt dabei selbst auch mit (in diesem Falle zieht der Hund bereits als Welpe bei dir ein).

In deinem Falle wäre es eine "therapeutisch sinnvolle Hundehaltung" - Was dein Hund nicht zum Assistenzhund macht. Wir betreuen ein paar solche Familien &/oder alleinstehende Menschen. Ohne Hilfe von einem kompetenten Trainer, ist dies allerdings nicht zu empfehlen.

whyona

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Tarek, mein kleiner Chaot und Whyona fest in meinem Herzen

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65

Dienstag, 31. März 2015, 17:39

Manchmal muss ich mich auch schon fragen, was in so manch einem vorgeht.
Da lese ich hier von Hunden die sich beim TA bepinkeln, nicht in jeden Raum dürfen, nicht als erster durch die Tür laufen, weg gesperrt werden, keine Blätter jagen
Ich fühl mich mal kurz angesprochen :-) ... da Tarek ja keine Blätter jagen darf (wenn ich den Tread richtig verfolgt habe bin ich auch die einzige die es "verbietet") ... und nein einfach zur Tür raus darf er auch nicht, genauso wenig wie einfach aus dem Auto zu springen ... sie dürfen sehr wohl vor mir raus, aber nur mit meiner erlaubnis ...

Was in dem moment in mir vorgeht? Nee nicht für mein eigenes Ego, und ich brauch auch nicht Macht über ein anderes Wesen ausüben ... aber er kennt die Gefahren in dieser Welt nicht ... er würde fröhlich Blätter, Vögel und wohl auch Reh und co jagen ... er würde auch locker flockig ausm Auto springen und die Welt entdecken ... nur wär dann sein Leben wohl arg kurz ...

Das einzige was ich mir dabei denke ist, wie ich ihn schützen kann und er trotzdem soviel Freiheit wie möglich haben kann. Wie gesagt ich mach hier kein Drama draus wenn er nem Blatt nachjagt, aber wenn er lernt es nicht zu tun und stattdessen mit mir zusammen durch den Alltag zu gehn, ist das für mich und ihn entspannter ... dasselbe gilt auch fürs aufnehmen von Fressbarem draussen, ich mach kein Drama wenn er mal was erwischt und trotzdem trainiere ich darauf hin dass er es eben nicht tut ... Natürlich muss das individuell auf den Hund abgestimmt, was charakter, konstitution, alter etc belangt, geschehen ....

Ob meine Hunde bei mir glücklich sind, könnten wohl nur die Hunde beantworten ... aber da meine beiden sich freiwillig in meine Nähe aufhalten, mit mir frei agieren, ich sie überall anfassen kann und sie auch draussen nicht einfach grundlos davonlaufen, sich in schwierigen Situationen zu mir wenden (zumindest Whyona, aber der Kleine wird es auch noch lernen), bin ich mal ganz guten Dinge dass sie sich zumindest gut mit dem Leben hier arrangieren können ... es mag nicht perfekt sein, aber so schrecklich nu auch wieder nicht :d

Wenn der Hund allerdings so gravierende unsicherheiten und auffälligkeiten zeigt, wäre wie gesagt mein erster Gang zum TA und würde ihn komplett durchchecken ... und wenn nix organisches vorliegt, würde ich überlegen was ich tun kann um ohm das lernen zu erleichtern und da muss man dann halt auch mal zirückstecken als Halter und sich die Zeit dafür nehmen.
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

Bluenote

Admindoggie

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Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

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Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

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66

Dienstag, 31. März 2015, 17:41

Kritische denkanstösse sind gut und manchmal nötig, ja. Aber bitte unterlasst doch persönliche angriffe mit reichlich unfairen mutmassungen. Konkret flitzebub, bitte halte dich ein wenig zurück mit sätzen wie "das mit dem assistenzhund machst du nur, damit du ihn mit der iv abrechnen kannst". Das finde ich nicht fair, klartext hin oder her. Das geht eher richtung persönlicher angriff. Bitte darauf ein wenig achten, danke. :smile:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

67

Dienstag, 31. März 2015, 17:45

Entweder man lebt an der Seite eines fertig ausgebildeten Hundes, oder man lässt ihn von einem geprüften Assistenzhundetrainer ausbilden & wirkt dabei selbst auch mit (in diesem Falle zieht der Hund bereits als Welpe bei dir ein).
Und wenn sich dann zeigen sollte dass der Welpe nicht geeignet ist, was passiert denn dann? Wenn ich fragen darf. Ich kenne mich da überhaupt nicht aus :peinlich:

Guinness

unregistriert

68

Dienstag, 31. März 2015, 18:45

Entweder man lebt an der Seite eines fertig ausgebildeten Hundes, oder man lässt ihn von einem geprüften Assistenzhundetrainer ausbilden & wirkt dabei selbst auch mit (in diesem Falle zieht der Hund bereits als Welpe bei dir ein).
Und wenn sich dann zeigen sollte dass der Welpe nicht geeignet ist, was passiert denn dann? Wenn ich fragen darf. Ich kenne mich da überhaupt nicht aus :peinlich:
Den Hund behalten (sofern körperlich/geistig/psychisch möglich) oder einen anderen Hund. Da man aber nicht begeistert davon ist (weder zukünftiger Halter, Hunde noch Trainer), Hunde am Laufband anzuschaffen bis "der eine geeignete" dabei ist, ist es zu bevorzugen, ein ausgebildetes Tier an seine Seite zu nehmen.

69

Dienstag, 31. März 2015, 19:13

Also man würde ihn dann behalten können, einfach ohne Assistenzhundausbildung. Kann durchaus verstehen dass man davon nicht begeistert ist - Keiner der Beteiligten. Danke für die Info! :)

batina

Streunerdoggie

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70

Dienstag, 31. März 2015, 19:21

@ Satinka. Darf ich fragen woher du kommst?

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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71

Dienstag, 31. März 2015, 21:14

Die Aussage von Huskybespasser: "Der Hund nicht als erstes durch die Türe darf" intepretiere ich so, dass der Hund erst als letzter durch die Türe von zu Hause, nach drinnen darf. Ja, ich kenne Familien, wo der Hund z.B. nur im Wohnzimmer sein darf, da sonst in allen Räumen Hundehaare hat. Eine Familie hat mir mal erzählt, ihr Hund darf nur in die Küche zum Fressen/Trinken sowie ins Wohn- und Esszimmer. Keinenfalls in die Schlafräume. Denn das würde bedeuten, dass der Hund der Rudelführer sei, nicht die Menschen. Der Hund sei schliesslich das niedrigste Glied in der Familie. Der selbe Hund verkriecht sich z.B. jedesmal, wenn wir mit unserem Hund zu Besuch kommen, bevor er uns überhaupt schon hört. Er pieselt sogar vor Angst auf den Boden. Erst nach einer Weile taut er auf und getraut sich, zu uns und unserem Hund zu kommen. Es hat noch nie eine negative Konfrontation unter den Hunden gegeben. Das war von der ersten Begegnung an so.

Ebenso hörte ich schon von anderen HH, dass eben ihr Hund erst als letzter zur Türe rein gehen darf, ebenfalls wegen der Rangordnung.
Ich habe seit über 10 Jahre (eigene) Hunde (die immer bei mir leben). Jeder darf in alle Räume rein, wenn ich da bin. Gehen wir weg, möchte ich keinen Hund im Schlafzimmer. Honey zerreist noch einiges und muss daher mit Luna zusammen im Wohnzimmer sein. Da hat sie aber doch das ganze Wohnzimmer für sich. Bin ich hier, darf sie überall sein, wo sie möchte. Fast immer ist sie bei mir, dort wo ich grad bin. Sie dürfen sogar aufs Sofa und auf unser Bett. Noch nie hatte ich mit einen Hund ein Problem mit der Rangordnung.

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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72

Dienstag, 31. März 2015, 21:29

Bei mir dürfen die Hunde überall hin. In alle Räume aber nicht auf Bett und nicht auf den Tisch ;)

Das mit der Türe wendete ich phasenweise bei Pyri an weil sie früher einfach ohne Respekt durch die Türe an mir vorbei quätschte, sobald eine offen war, egal ob raus oder rein (so Frechheit lasse ich nicht durchgehen). Aber seit sie gemässigter und normal mit mir zusammen rausgeht, ist es mir völlig egal ob sie hinter mir rausgeht oder mal 30cm vor mir. Diuni durfte immer raus wie es so kam. Teils schicke ich sie sogar vor, muss ja die Türe schliessen. :noidea: Aber man sagt, dass der wo zuerst durch eine Türe in einen ,,neuen,, Raum geht (also neu in dem Sinne jedes Mal wieder von neuem) dort das ,,sagen,, hat. Naja... ich weiss nicht ob man das so streng sagen kann. Vielleicht bei ganz frechen Hunden...

Sicher muss man so was aber nicht bei unsicheren Hunden machen, für was soll ich bei einem Hund wo sowieso meine Position nicht ankreidet noch den ,,BigBoss,, markieren. :noidea: ?(

Wegen den Blätter nach rennen: Das verstehe ich wiederum schon, das ist der Anfang vom Jagen und würde es beim nächsten Hund auch von Anfang an unterbinden/verbieten. Bei Diuni habe ich zugeschaut und es lustig gefunden, tja... das Jagen auf grössere Sachen wurde dann auch lustig ;) :rolleyes:

Ich gebe aber allgemein nicht so viel auf die allgemeinen gesagten Sachen, wie zuerst essen dann der Hund, zuerst durch die Türe, Hund soll aufstehen wenn ich des Weges komme usw. usw. :nönö: Will ich einen Hund der dann jedes Mal aufspringt wenn ich komme oder einer so mir vertraut und liegen bleibt? Meiner soll ruhig liege bleiben :nicken: Auch essen meine Hunde immer zuerst und dann ich. Naja, noch keiner ist mir auf die Schoss gesprungen und hat aus meinem Teller gegessen :hihi: ;) ...

Ob meine Hundis bei mir glücklich sind und waren? Jaaa... waren sie, bei jedem der 3. Hunde ist/war es so. :good: Es gab immer Zeiten wo man sich die Sachen erarbeiten musste (Ängstlichkeit von Diuni, Arroganz von Pyri, Futterneid von Jenny), doch selbst die Arbeit und die winzigen Fortschritte waren es wert die Arbeit auf sich zu nehmen, später hat man sein Hund wo auf einem abgestimmt ist :brav0: :nicken:

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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73

Dienstag, 31. März 2015, 21:47

@inhii: So schön geschrieben. Wenn viele HH nicht wollen, dass die Hunde auf die Polstermöbel oder Bett gehen, finde ich das total normal. Bei uns war es halt so, dass Taiga damals "angefangen" hatte, aufs Sofa zu liegen und unser Bett. Irgendwann duldeten wir es und liessen sie machen. Später kam Luna dazu und schaute sich alles bei Taiga ab. Sie durfte zwar die ersten Monate weder auf Sofa noch Bett, doch auch sie "setzte" sich durch :-p . 1.5 Jahre nach Luna zog Honey bei uns ein. Auch sie machte ALLES Luna nach. Anfangs duldete Luna nicht, dass Honey zu uns aufs Sofa kam. Zudem war Honey das erste mal nur ferienhalber bei uns. Ihre Besitzer sagten ausdrücklich, dass sie nicht wollen, dass Honey auf Sofa und Bett geht.

Aber nachdem sie sah, dass Luna aufs Bett und Sofa darf, sah sie uns mit dem Blick an, als möchte sie sagen, weshalb darf sie, aber ich nicht? So kam es, dass auch Honey aufs Sofa und Bett darf. Aber beides nur wenn wir auch dabei sind. Sprich, tagsüber sind die Schlafzimmer Türen geschlossen. Sind wir weg oder über Nacht will ich ebenfalls keinen Hund auf dem Sofa.

Es gibt durchaus Situationen, wo ich zuerst ins Haus reingehe, dann die Hunde. Wenn sie schmutzig sind. Luna wartet eigentlich automatisch vor jeder Türe hier, ob Balkon oder Haus. Erst auf mein Kommando, das ich eh immer automatisch gebe, geht sie rein. Natürlich würde sie, wenn ich die Türe einen Moment offen lasse und nichts sagen würde, einfach rein gehen. Aber dadurch, dass ich sie halt bewusst reinlasse, wartet sie erstmals. Wenn sie schmutzig sind, will ich nicht, dass sie mir durchs ganze Haus rennen. Gerade Honey ist noch sehr ungestümt und würde einfach rein rennen. Sie würde auch z.B. schmutzig aufs Sofa springen, um den zu begrüssen, der dort sitzt.

Doch dies hat nichts mit der Rangordnung zu tun. Oder in der HuSchu lernen wir, dass der Hund immer sitzen soll und zu uns raufschauen soll. Er muss sich ständig auf mich konzentrieren, so auch beim Laufen. Wir müssen absichtlich immer so laufen, dass der Hund selber aufpassen muss, dass er Fuss läuft aber nicht getreten wird. Das ist mir zu dominant. Wieso muss mich mein Hund ständig anschauen und parat sein, wenn ich einen Befehl gebe? Weshalb muss der Hund immer schauen, wie und wo ich laufe, dass er nicht getreten wird und troztdem Fuss läuft? Für mich Humbuck. Fuss laufen, heisst keinen Meter von mir entfernt, aber nicht 3 cm neben meinem Schuh. Ist der Hund zu Hause irgendwo hinter mir, ich gehe rückwärts oder übersehe ihn und laufe in ihn rein, so ist er selber schuld, da er MICH ja gesehen hat, ich aber ihn nicht. Aber beim Spaziergang muss mein Hund auf meine Befehle hören, aber nicht übertrieben gesagt, fast von meinen Lippen ablesen.

Bolotta

Alphadoggie

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74

Dienstag, 31. März 2015, 21:55

Zurück zur Frage: Ist mein Hund glücklich bei mir?
ich denke, sehr viele Hunde sind glücklich bei ihren Haltern. Auch bei solchen, wo sie niemals so viel Freiheiten haben, wie bei andern. Selbst solche, die längst nicht so viel Zuneigung erhalten, sind wohl trotzdem glücklich. Ein Hund kennt (normalerweise) nichts anderes.
Ausser er musste umplatziert werden oder so, wie Jacky von Bea.
Mir stellt sich eher die Frage: Bin ich glücklich (zufrieden) mit meinem Hund, vorallem in der Situation von Lennox.

Yvaine83

Wachdoggie

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Doggie(s): Angus *2.5.2014

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75

Mittwoch, 1. April 2015, 00:10

Äh...sorry...auch wenn nicht direkt nach einer Meinung gefragt wurde, ist das hier doch ein Forum und da geht's eben um Meinungsaustausch. Wer keine Reaktionen wünscht, der postet besser auch nicht. Und deshalb:

Meiner Meinung nach sind Assistenzhunde bei Personen mit Angststörungen ( das ist nur eine Vermutung und ich möchte niemandem zu nahe treten) nicht besonders sinnvoll und ich kenne, resp. kannte bis heute noch kein solches Beispiel. Menschen mit solchen Erkrankungen neigen zu intuitiven Handlungen, die nicht immer sonderlich durchdacht sind. Ein Hund kann solche Personen nicht auffangen. Das machen Therapeuten. Hunde spiegeln ihren Besitzer. Ich denke also, dass auf Dauer jeder Hund irgendwann die Angst des Halters aufnehmen wird und auch eine sorgfältige Ausbildung da nicht langfristig halten wird. Ich denke, dass Personen mit solchen Erkrankungen einfach noch nicht soweit sind einen Hund zu halten, wenn dieser plötzlich Anzeichen von irrationaler Angst zeigt.

Die Rettung einer solchen Situation sehe ich zu aller erst in einer sorgfältigen Therapie durch menschliche Therapeuten (!) des Hundehalters. Ist der stabil kann er seinem Hund Sicherheit bieten und ihn vor kopflosen Reaktionen schützen, bei denen er plötzlich doch mal aus Panik schnappen oder vor ein Auto rennen könnte.

Zurück zum Thema. Ich denke Angus ist schon die meiste Zeit glücklich. So glücklich wie ein pubertierender Teenager eben sein kann, wenn er seine Grenzen und seinen Platz in der Hierarchie aufgezeigt bekommt. :-p

Ich bemühe mich nach bestem Wissen und Gewissen ihn zu einem glücklichen Hund zu erziehen. :zwinker:

g jeep

Kläfferdoggie

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Mittwoch, 1. April 2015, 07:11

Ich unterschreibe ganz faul bei Yvaine. Du hast meine Meinung diesbezüglich treffend niedergeschrieben, Danke.

Brigitte

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Nala Cocker Spaniel, Aemy ewig im Härze

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77

Mittwoch, 1. April 2015, 12:09

Nach meinem Gefühl, ist Nala ein glücklicher Hund. Sie war schon als Welpe die fröhlichste vom ganzen Wurf. Immer aufgestellt und sie vermittelt Freude und auch Überschwänglichkeit.
Denke dass sie bei uns glücklich ist, denn sie zeigt immer das fröhliche Verhalten. Auf einem Spaziergang möchte sie auch gefordert werden, und wir bauen Übungen ein, kleine Tricks, darf ganz legal jagen.....den Futterbeutel suchen und aufstöbern, Ball, Blätter und Tannenzapfen, jagen und sie auch zerstören. Mit geeigneten Hunden toben.Zuhause darf sie überall hin denn sie sucht immer unsere Nähe.
Doch sie kann auch daliegen, den Kopf zwischen den Pfoten und einfach schauen, dem Blick kann ich nicht widerstehen, da frage ich mich was die Kleine denkt
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

Huskybespasser

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78

Mittwoch, 1. April 2015, 15:45

Bei soviel Freiheiten wahrscheinlich: "wie kann ich die Weltherrschaft erlangen?" :zwinker:
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


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Brigitte

Kläfferdoggie

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79

Mittwoch, 1. April 2015, 15:56

Ja Hunde an die Macht :zwinker: da würde vielleicht einiges besser werden ;)
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

Crispy

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Mittwoch, 1. April 2015, 16:31

Ich denke hier wird die Last, die auf dem Hund ruht total unterschätzt. Ein Hund der 24h Betreuer spielen soll, Sicherheit geben soll und dann soll er aber auch noch funktionieren in Situationen, die ihm schwerfallen. Das kann nicht funktionieren. Kein Blindenführhund hat einen 24 Std Job und das würde auch kein Hund lange durchhalten.

Und eben, das mit dem selbst ausbilden ist ja auch schon mehrfach angesprochen worden. Das kann nicht funktionieren, wenn die Person selber nicht 100% belastbar ist. Und nein, das heisst nicht das sie keinen Hund haben sollen. Aber das heisst, das sie sich ihrer Verantwortung bewusst sein müssen und Hilfe entgegennehmen müssen (sei es durch einen bereits ausgebildeten Hund oder durch eine betreute Ausbildung, wo aber auch der Hund als Welpe erstmal in einer Familie lebt).

Mir tut der Hund leid, ganz klar...Und ich frage mich, wenn er als Welpe ganz normal war, was ist der Grund das er jetzt so ist wie er ist...Sollte man auch drüber nachdenken. Was ist der Auslöser?

Gruss Wendy