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Namara

Alphadoggie

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1

Freitag, 8. Mai 2015, 11:16

Gut sozialisiert? Nö, gut traumatisiert!

Gut sozialisiert? Nö, gut traumatisiert!

Der Link zum Film im Artikel nicht verpassen.

Quelle:Ralph Rückert
Tierarzt
Bei den Quellen 16
89077 Ulm/Söflingen
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

pipolino

Alphadoggie

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2

Freitag, 8. Mai 2015, 11:31

Danke Namara, ein toller Beitrag!

g jeep

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3

Freitag, 8. Mai 2015, 13:08

Sag ich schon lange, aber- gerade als Kleinhundehalter- wird man dann ausgelacht und in die "Handtäschli-Übermutti" HH Ecke gestellt.

Huskybespasser

Sportdoggie

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4

Freitag, 8. Mai 2015, 17:14

Mmmmhm.
Ich denke der Bericht und das Video ist sehr einseitig.
Es ist einfach wichtig, die Hunde zu beobachten, wie sie miteinander umgehen und auch seinen eigenen Hund gut und richtig zu kennen und einzuschätzen.

Die Hunde in dem Video. Ein Hund der bei anderen Hunden demütig und schon massiv auf abwehr geht (kleiner brauner), mit dem gehe ich nicht auf eine Hundewiese, wo Hunde nunmal aus Prinzip frei laufen.
Mit einem Husky, der dazu neigt, andere Hunde zu jagen, gehe ich auch nicht auf eine Hundewiese, wo ich dem Hund die Möglichkeit dazu geben kann.

Ich schaue mir den Hund an mit dem mein Hund interagieren soll. Das lasse ich dann laufen oder auch nicht, das hängt sehr stark von den Hunden ab.
Kennen und beobachten ist wichtig. Panik machen weil da jetzt zwei Hunde aufeinandertreffen ist aber sicher auch übertrieben.
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


In Arbeit http://www.huskyranch.ch

pipolino

Alphadoggie

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5

Freitag, 8. Mai 2015, 20:32

Genau das will der Beitrag doch sagen, dass wir unsere Hunde beobachten und bei Bedarf handeln sollen.
Der kleine Braune im Film tut mir mega leid, die Halterin sollte den Hund da raus nehmen. Stattdessen hockt sie seelenruhig auf der Bank...
Und ein Hund, der andere mobbt, lasse ich auch nicht so lange gewähren, bis es wirklich gefährlich wird.

inhii

Alphadoggie

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6

Freitag, 8. Mai 2015, 21:01

Ich habe das Video gesehen (verstehe aber ein englisch) aber ich hätte dem kleinen braunen Hund sicher geholfen oder wenn ich weiss er reagiert so panisch, wäre ich gar nicht dort in den Park und hätte nur einzelne Hunde unter Kontrolle getroffen.

So hätte ich den Husky auch schon längst mal korrigiert wäre es mein Hund gewesen, er bedrängte recht heftig.

So auch der hüpfige Jacky (oder was das sein soll), den hätte ich auch etwas runtergebremst.

Ja, ich reagiere evtl. für andere Leute eher ,,zu,, früh, aber lieber so als ein Hund schaden nimmt weil es eskaliert oder er schaden nimmt weil er über längere Zeit immer und immer wieder solchen Situationen ausgesetzt wurde. :noidea: Ich meine Art und meine Meinung von Hundehaltung in der heutigen Zeit, damit fuhr ich nun 24 Jahre gut :nicken: Leben und leben lassen, Hunde können auch friedlich und sanft sein... :nicken:

übrigens war Diuni früher so wie braunes Hundchen, wenn nicht noch schlimmer weil sie die Flucht bevorzugte, als sich im Kreise zu drehen. Ja, dann lieber kein Sozialkontakt als solcher. Aber hat man den starken Hund, dann weiss man gar nicht wie es ist einen schwachen zu haben... Ich musste es auch lernen und seit da hat sich meine Ansicht total geändert, von machen lassen auf viel mehr kontrollieren.

Aber zuerst muss man es selber erleben bevor sich die Einstellung ändert :nicken: Es ist nicht schön wenn man seinen Hund kaputt gehen sieht, weil andere HH ihre Hunde machen lassen. :nönö:

Zia

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7

Samstag, 9. Mai 2015, 10:30

danke fürs teilen!
unsere hs hatte lange einen kurs "leinen los". da ging es 45 minuten nur darum, den hund lesen zu können. das war hilfreicher und spannender als der skn :-)

edit: es war jede woche 45 minuten... gingen ca. 3 monate lang.


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Kuredu - Die Trauminsel der Malediven

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zia« (9. Mai 2015, 11:05)


inhii

Alphadoggie

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8

Samstag, 9. Mai 2015, 11:00

wir hatten auch mal einen ganzen Tag und war extrem spannend wie Hunde auf 3m Distanz alles klar machen und feine Signale senden :good: Darum sage ich immer, es kann auch fein gemacht werden und Hunde können es auch auf Distanz, da muss nicht immer rüpplig zu und her gehen. ;)

Holger

Wachdoggie

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9

Samstag, 9. Mai 2015, 14:44

Auch dieser Beitrag ändert absolut nicht meine ausgesprochen ablehnende Haltung gegenüber dem in meinen Augen viel zu oft und auch missbräuchlich verwendeten Begriff vom Trauma.
Ich sehe dort eine effektiv unaufmerksame Hundebesitzerin und einen Hund in der Defensive, der grad mal was einstecken muss.
Fertig.



Gruss,
Holger

Namara

Alphadoggie

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10

Samstag, 9. Mai 2015, 15:17

Auch dieser Beitrag ändert absolut nicht meine ausgesprochen ablehnende Haltung gegenüber dem in meinen Augen viel zu oft und auch missbräuchlich verwendeten Begriff vom Trauma.
Ich sehe dort eine effektiv unaufmerksame Hundebesitzerin und einen Hund in der Defensive, der grad mal was einstecken muss.
Fertig.



Gruss,
Holger


Trauma


Das ist schon so Holger, aber ich denke halt schon, dass es zu einemTraumaführen wird-kann
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


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Gimp

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11

Samstag, 9. Mai 2015, 17:56

Genau das will der Beitrag doch sagen, dass wir unsere Hunde beobachten und bei Bedarf handeln sollen.
Der kleine Braune im Film tut mir mega leid, die Halterin sollte den Hund da raus nehmen. Stattdessen hockt sie seelenruhig auf der Bank...
Und ein Hund, der andere mobbt, lasse ich auch nicht so lange gewähren, bis es wirklich gefährlich wird.


Genau so .. wie in der Sandkiste, wenn sich zwei Kinder streiten, und sich einfach nicht beruhigen lassen. Trennen und gut
Beim nächsten mal noch mal versuchen, wenn nicht geht, bleiben DIE beiden auseinander..

Weder menschen noch andere Tiere müssen mit jedem auskommen können. Und es ist eine Sache von beiden HH..
Und TRAUMA ist eine Menschendefinition .. "Hatschi" .. Gesundheit...
***********************************************************
Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

Namara

Alphadoggie

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12

Samstag, 9. Mai 2015, 18:01

Zitat

Und TRAUMA ist eine Menschendefinition .. "Hatschi" .. Gesundheit...


erklärst Du, was du damit mitteilen willst Gimp?
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

Gimp

Sportdoggie

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13

Samstag, 9. Mai 2015, 18:49

Natürlich gern.. ;)

Es ist eine Eigenart der Menschen, alles auf alles zu "übertragen" .. dabei ist nicht mal der Mensch unter sich in der Lage, die "Psyche" zu verstehen(Vergleiche ziehen, ja .. Beobachtungen machen, Ja .. aber setze 10 Psychologen an eine Sache und du erhälst mehrere unterschiedliche "Ansichten" .. denn mehr sind es nicht), aber er "erdreistet" sich, das über "Artfremde" zu tun.

Und im bereich "Hunde" ist es erneut der "Mensch", der das störende Glied in der Verhaltenskette ist.
Man kann als mensch sicherlich seine Tiere schützen .. aber vielleicht ist aus Hundesicht genau das etwas "traumatisches" ?

Ich vergleiche ebenfalls das Verhalten der Hunde .. jedoch untereinander .. und ich vermeide wo immer ich kann die parallelen zum "Menschen" ..

*Lach* .. ich habe eine etwas andere Ansicht der Dinge :d
***********************************************************
Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

Swisslabrador

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14

Sonntag, 10. Mai 2015, 10:35

B R A V O GIMP für Deine klaren Anworten zu diesem Beitrag! :thumbsup:

Holger

Wachdoggie

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15

Sonntag, 10. Mai 2015, 19:24

Gimp- gar nicht wirklich anders.


Gruss,
Holger