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cindy

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21

Freitag, 15. Januar 2016, 15:23

Zitat

Zur Kastration kann ich nur sagen, dass sich Flash stark verändert hat


Negativ oder positiv?
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Gimp

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22

Freitag, 15. Januar 2016, 16:02

da wird auch ganz klar abgesteckt wer darf wer nicht, und die sind da nicht zimperlich.

wenn er es übertreibt oder zu aufdringlich wird, kriegt er von ihr halt eins übergebraten.

In beiden Fällen regeln das aber die Hunde auf Hundeart unter sich. In Bezug auf den TE gestaltet sich das doch leicht anders und ist aus meiner Sicht nicht vergleichbar.
Jagen ist ja auch ein elementarer Trieb oder? Und denn "erziehen" wir ja auch möglichst weg bzw. versuchen das umzupolen.

Jedoch bekommen wir ihn nicht weg .. nur umgelenkt. Den Sexualtrieb .. kann man den "umlenken" ? auf Plüschtiere ? :biggrin:

Amoroggy :spass:
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Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
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Lia

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23

Freitag, 15. Januar 2016, 18:44

@cindy: das ist Ansichtssache. Für mich ist das einzig Positive, dass er das Knuddeln nun geniessen kann und nicht immer rumzappelt, wälzt und grunzt dabei. (wobei dies einfach typisch Fläääshli war. Vermissen tu ich dieses Verhalten schon etwas). Er ist weniger temperamentvoll geworden, ich gehe ja oft bergwärts und steile Stücke ist er früher immer hinaufgerannt. Heute geht er und ich muss ihn zum Teil rufen, dass er schneller kommt. Wenn es flacher wird, rennt er wieder vorne weg. Irgendwie ist er fauler und bequemer. Und er frisst wieder Sch.... zusammen und sticht sie auf 70m :uebel: . Das hat er nun 5 Jahre nicht mehr gemacht. Ich versuchte dies zu korrigieren. Nun habe ich es aufgegeben und rufe ihn einfach zurück, wenn er wieder was entdeckt hat. Zudem ist er noch unselbständiger, weicher, führiger geworden - dieses Verhalten macht mir schon fast weh. Armer Kerl :brav0: Von mir aus gesehen negative Veränderungen. Jemand anders würde es vielleicht als positiv empfinden.

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24

Freitag, 15. Januar 2016, 19:02

Jedoch bekommen wir ihn nicht weg .. nur umgelenkt. Den Sexualtrieb .. kann man den "umlenken" ? auf Plüschtiere ? :biggrin:


Ja, zum Beispiel genau das.
Ich stelle mir 3 Fragen bei allem was meine Hunde tuen.
1. Ist es für sie gefährlich?
2. Hat es negativen Einfluss auf unser zusammenleben?
3. Gefährden sie mit ihrem Handeln andere oder hat es negativen Einfluss auf andere?

Wenn ich diese Fragen mit Nein beantworten kann, erstmal alles gut.

@cindy: das ist Ansichtssache. Für mich ist das einzig Positive, dass er das Knuddeln nun geniessen kann und nicht immer rumzappelt, wälzt und grunzt dabei. (wobei dies einfach typisch Fläääshli war. Vermissen tu ich dieses Verhalten schon etwas). Er ist weniger temperamentvoll geworden, ich gehe ja oft bergwärts und steile Stücke ist er früher immer hinaufgerannt. Heute geht er und ich muss ihn zum Teil rufen, dass er schneller kommt. Wenn es flacher wird, rennt er wieder vorne weg. Irgendwie ist er fauler und bequemer. Und er frisst wieder Sch.... zusammen und sticht sie auf 70m :uebel: . Das hat er nun 5 Jahre nicht mehr gemacht. Ich versuchte dies zu korrigieren. Nun habe ich es aufgegeben und rufe ihn einfach zurück, wenn er wieder was entdeckt hat. Zudem ist er noch unselbständiger, weicher, führiger geworden - dieses Verhalten macht mir schon fast weh. Armer Kerl :brav0: Von mir aus gesehen negative Veränderungen. Jemand anders würde es vielleicht als positiv empfinden.


Mhm, also wenn ich das so lese, beschreibst Du auch für mich nichts wo ich sagen würde. Ja der Hund hat sich zum Positiven verändert. Schade, aber ich befürchte auch, viele Leute würden jetzt sagen. Boah toller Hund, lass uns unseren auch kastrieren. :bekloppt:
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LucyLu

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25

Freitag, 15. Januar 2016, 23:02

Danke für die Inputs.
Ich habe halt wenig Kontakt mit unkastrierten Rüden, und wenn doch, waren's wohl nicht die besten Beispiele...
Aber klar, wenn es für den Hund und für euch gut machbar ist und ihr der Meinung seid ihr hat verhältnismässig wenig Stress, ist das super.

Kenns halt eher von der pferdischen Seite her, und da gibt's halt doch wenig Hengste ausser im Zuchbetrieb. 500 kg bekommt man halt nicht mehr gehalten... Aber zum Glück wiegen unsere Hunde nicht so viel :)
Aber auch da gehen einige Pferde gut damit um, Stress haben aber doch die meisten.
Aber klar, not the same, auch die Haltung ist generell ganz anders.

Die Entscheidung wurde mir abgenommen, habe meinen Hündel ja kastriert übernommen. Machen diese Organisationen immer, und da versteh ich auch den Grund. Habe mich daher noch nie ernsthaft mit dem Thema auseinander gesetzt.
Sollte sich dies dann mal ändern, mach ich ein Thema auf :D

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26

Samstag, 16. Januar 2016, 08:03

Die Entscheidung wurde mir abgenommen, habe meinen Hündel ja kastriert übernommen. Machen diese Organisationen immer, und da versteh ich auch den Grund. Habe mich daher noch nie ernsthaft mit dem Thema auseinander gesetzt.
Sollte sich dies dann mal ändern, mach ich ein Thema auf :D

Sorry. Ich verstehe den Grund nicht,warum grundsätzlich Tierheime alle Hunde kastrieren, die sie zwischen die Finger bekommen. Was sind denn die Gründen? Also die wahren, nicht der Quatsch mit der Nachwuchsverhütung.
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hasch-key

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27

Samstag, 16. Januar 2016, 15:02

@Huskybespasser: ich finde den "Quatsch" mit der Nachwuchsverhütung keinen Quatsch. Du kannst jetzt wirklich nicht davon ausgehen, dass es die Regel ist, dass Leute ihre Hunde im Griff haben und schwups, ist Nachwuchs da. Das ist im Grunde genommen ja der worst case, das auch noch mit Hunden aus dem Tierschutz vermehrt wird.

Grds. finde ich Kastration und Kastrationspflicht auch sch***, habe aber aufgrund einiger Negativbeispiele aufgegeben an das grundsätzlich Gute in der Hinsicht zu glauben. Und dann ist Selbstschutz besser als Vermehrung, so traurig das ist.

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28

Samstag, 16. Januar 2016, 15:10

@Huskybespasser: ich finde den "Quatsch" mit der Nachwuchsverhütung keinen Quatsch. Du kannst jetzt wirklich nicht davon ausgehen, dass es die Regel ist, dass Leute ihre Hunde im Griff haben und schwups, ist Nachwuchs da. Das ist im Grunde genommen ja der worst case, das auch noch mit Hunden aus dem Tierschutz vermehrt wird.

Grds. finde ich Kastration und Kastrationspflicht auch sch***, habe aber aufgrund einiger Negativbeispiele aufgegeben an das grundsätzlich Gute in der Hinsicht zu glauben. Und dann ist Selbstschutz besser als Vermehrung, so traurig das ist.


Ja, da hast Du schon völlig recht. Natürlich soll mit Tierschutzhunden nicht vermehrt werden. Aber ich nenne Dir gerne 3 Gründe, warum ich das Argument nur für vorgeschoben halte.
Das soll keine Belehrung sein, ist meine ganz persönliche Meinung.

1. Die meisten Leute haben nur 1 Hund... gehe ich also davon aus, Nachwuchs ist nie ein Thema.
2. Wenn ich den Leuten schon nicht zutraue 1 Hund zu halten und zu kontrollieren, dass er sich nicht vermehrt. Sollte ich ihnen dann überhaupt einen Hund geben?
3. Vasektomie ist eine sichere Verhütungsmethode und greift nicht in den Hormonhaushalt des Hundes ein. Warum wird diese Option nie gewählt? Preislich macht es nur einen sehr geringen Unterschied zu einer Kastration. Zumindestens bei Rüden ist das eine Option. Hündinnen natürlich nicht (Gefahr von Gebärmutterproblemen).
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29

Samstag, 16. Januar 2016, 15:16

Zu 1: muss ja kein Hund sein, der einem gehört
Zu 2: da enthalte ich mich lieber eines Kommentars;-)
Zu 3: vermutlich weil es weniger gemacht wird und nicht alle Tierärzte bilden sich nach dem Studium noch fort,

Und, dass Du mich nicht falsch verstehst: ich finds auch nicht gut und würde auch keine Kastrationsverpflichtung unterschreiben. Kenne aber ein paar Fälle, wo das eben passiert ist. Sicher fallen die unter "wie blöd kann man denn sein?" aber der Nachwuchs ist ja trotzdem da.

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30

Samstag, 16. Januar 2016, 15:24

Gerade zu Punkt 2 würde mich deine Meinung wirklich interssieren... denn ich sehe das wirklich so. Wenn man seinen Hund nicht unter kontrolle hat und ihn dann nicht an die Leine nimmt, sollte man Hundewahl definitiv überdenken.

Vielleicht mal 2 Beispiele warum ich auch so gegen das kastrieren bin.
Ich hatte früher mal einen Husky als Patenhund. Der war in einem Tierheim ungefähr 200 km entfernt. Monatlich haben die von mir 150 EUR für ihn bekommen mit der Vereinbarung dass ich den Hund bekomme und erfahre, wenn irgendetwas mit ihm ist.
darauf haben sie sich damals eingelassen.
Irgendwann bin ich ins Tierheim gekommen und der Hund war gerade frisch kastriert. Danach wurde aus einem motivierten Husky ein fauler Sack... Sexualtrieb hatte er nicht übermässig. Für mich kastration völlig daneben.

Als ich in Schweden war liefen dort 24 Rüden und 4 Hündinnen rum. Die 2 Welpen zähle ich mal nicht mit. Nur zwei der Rüden waren kastriert. Auch da gibt es keinen ungeplanten Nachwuchs. Es geht also auch mit unkastrierten Hunden.
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31

Samstag, 16. Januar 2016, 15:38

Zur Motivation: ich hab ja zwei Spätkastrierte und einen Frühkastrierten: früh würde ich sowieso nie kastrieren, da vom Verhalten dann eher dödelig, spät macht es wohl eh kein Unterschied mehr, auch nicht was Stellung betrifft. Ich bin ja lange mit den Hunden in die HuSchu gegangen und Chadie war immer mit bei den Ranghöchsten oder der Ranghöchste, er ist vom Auftreten her sehr sicher und souverän, hat in früheren Jahren bei Bedarf den Tarif aber deutlich durchgeben können, das wurde auch immer von Unkastrierten akzeptiert.
Faul sind die alle nicht, Yuki ist auch nach wie vor 300% unterwegs.Aber wie gesagt, war nicht meine Entscheidung.

Zu 2.: sicher ist das eine Frage vom Handling. Beim Gros der Hundehalter (nicht Nordisch-Halter) besteht der "Sinn" des Hundespaziergangs aber darin abzuleinen, zumindest erweckt das manchmal den Eindruck, das heisst aber nicht automatisch, dass die Hunde auch gut im Appell stehen und schon gleich mal gar nicht, wenn Hormone ins Spiel kommen. Und dann ist der Wuff halt mal schnell abgehauen.
Bei Mehrhundehaltung muss man dann halt auch trennen können und das auch durchzuziehen und manche Hunde sind da sehr erfinderisch.
Und einmal reicht ja schon...

Aber wie gesagt, das wären meine Vermutungen dazu...

Kailani

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32

Samstag, 16. Januar 2016, 15:56

Was mich besonders stört an Tierheimen und im Tierschutz, welche eine Kastrationsverpflichtung verlangen: Es wird (natürlich) überhaupt nicht aufgeklärt. Teilweise kann ich ihre Seite ja verstehen, das wird nunmal für die "Sache an sich" und nicht für das Individuum getan.
Lotus war bei Übernahme 6-7 Monate alt, glücklicherweise war er auch laut Vermittlern noch zu jung für eine Kastration. Ich musste eine Kastrationspflicht unterschreiben, und ja, habe ich gemacht, da ich mich damals einfach noch nicht damit auseinandergesetzt habe und der Meinung war, es komme ja wohl nicht darauf an. Nunja, nachdem ich mir darüber einiges an Wissen angeeignet habe werde ich das leider nicht halten können bzw wollen, zumal ich nun für das bestmögliche Wohl meines Hundes zuständig bin. Hätte ich damals mein jetziges Wissen gehabt hätt ich nicht unterschrieben, ich würde auch keine mehr unterschreiben.

Huskybespasser: kurz OT, aber mich würd interessieren, wieso haben sie in Schweden da ein Rudel aus hauptsächlich Rüden?

Gimp

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33

Samstag, 16. Januar 2016, 16:56

2. Wenn ich den Leuten schon nicht zutraue 1 Hund zu halten und zu kontrollieren, dass er sich nicht vermehrt. Sollte ich ihnen dann überhaupt einen Hund geben?

Das wende ich lieber auf Eltern an .. da ist es besser aufgehoben.
Danach wurde aus einem motivierten Husky ein fauler Sack..

Seit dem ich Tiere habe, wurden alle kastriert.. (ob welpe oder schon etwas älter) Hunde, Katzen, Ziegen.. also nicht ein einizger hat sich dadurch irgendwie negativ entwickelt. Sie sind lebhaft, unverfressen, schlank.
Keins der angeblichen Kastrationsmythen kann ich vorfinden. Ebensowenig bei den ganzen Auslandshunden. Ich dementiere nicht, dass das vorkommen KANN, oder auch, das die Wahrscheinlichkeit grösser sein kann, als bei intakten .. dass das aber DER GUND dafür ist, da hege ich grosse Zweifel.

Meine entscheidung zur Kastration ist für mich ganz einfach: ich muss sexuell nicht aufpassen und omnipräsent sein. So einfach ist das. Ich habe auch beide Geschlechter bei jeder Tierart. Wenn ich nachwuchs will, kaufe ich mir den und produziere ihn nicht.. ob gewollt oder ungewollt!
In einen grossen Rudel regeln die Tiere das untereinander auf Hundeart (was ein Mensch niemals hinbekommt).. da erscheint mir die "Natürlichkeit der Tiere" aber auch noch eher intakt, als bei (unseren) ganzen Zivilisationstieren.
D.h. die natürlich "Partnerauswahl" wirkt dort stärker .. das ist zumindest mein Gefühl dabei ..
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34

Sonntag, 17. Januar 2016, 04:51

Huskybespasser: kurz OT, aber mich würd interessieren, wieso haben sie in Schweden da ein Rudel aus hauptsächlich Rüden?


Ich muss gestehen ich habe mir da keine Gedanken zu gemacht. Ich denke es ist einfach so, dass Rüden im Verbund leichter zu halten sind. Die Auseinandersetzungen sind stark ritualisiert.
Ausserdem werden sie nicht 2x im Jahr läufig, was sie im ganzen Jahr Einsatzfähig macht.
Ich weiss es aber nicht. Ist nur meine persönliche Meinung.

@hasch-key: ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade Halter nordischer Rassen (je mehr desto auffälliger wird es) manche Dinge deutlich anders sehen als Halter anserer Hunde"rassen". Vielleicht liegt es wirklich daran, dass sie der Unterart homo sapiens huskyleinicus angehören. :d

@gimp: ich habe noch nie einen meiner Hunde kastrieren lassen. Muss auch nicht omnipräsent sein und habe auch beiderlei Geschlechter. Was mache ich also anders? :?: 1_(53)
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35

Sonntag, 17. Januar 2016, 15:16

@gimp: ich habe noch nie einen meiner Hunde kastrieren lassen. Muss auch nicht omnipräsent sein und habe auch beiderlei Geschlechter. Was mache ich also anders? :?: 1_(53)

Steht hier
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Was für dich gilt, gilt noch lange nicht für alle. In grossen gefestigten Rudeln kommt nicht einfach mal ein Männchen und begattet die läufigen Weibchen. Vorher bekommen die klar und deutlich von den "anderen" eins aufs Maul.
Bei Einzlehunden oder kleingruppen sieht es da ganz anders aus. Wo die Instinkte noch gut agieren, scheint es auch gut zu laufen. :prosit:
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Bolotta

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Montag, 18. Januar 2016, 09:52

Kastration in den TH: Habt ihr euch mal überlegt, wieviele Hunde in einem TH leben, wieviel Arbeit die dort haben? Denkt Ihr im Ernst, dass die dort noch aufpassen können, dass sich die Hunde untereinander nicht vermehren oder die Rüden bzw. Weibchen spinnen?

Unsere Honey wurde ja auch SEHR früh im TH kastriert. Sie kam ja mit ca. 4 Monaten in die CH, da war sie schon kastriert. Sie ist bald 2 Jahre alt und in vielen Dingen noch ein Baby. So kam es bis vor kurzem vor, dass sie mir reinpinkelte, wenn ich nicht regelmässig mit ihr raus ging. Oder sie zerbeisst immer noch Sachen, und vieles mehr. Luna ist nicht kastriert und wird es auch nicht, solange keine medizinische Gründe dafür sprechen. Vielleicht ist sie einfach ein sehr vernünftiger Hund.

Aber gerade als Taiga von uns gehen musste, war Luna erst 6 Monate alt und ab da erwachsen und vernünftig. Hat nicht direkt mit einer Kastration zu tun, aber ich behaupte, dass früh kastrierte Hunde vom Verhalten her nie richtig erwachsen werden.

Wie ich oben schon geschrieben habe, hatten wir mindestens 2 Hunde - m und w - deren Hormone oft verrückt spielten. Das Weibchen während der Läufigkeit, der Rüde (fast) immer, wenn eine läufige in der Nähe war. Äh, beide wurden übrigens nicht kastriert.

LucyLu

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37

Dienstag, 19. Januar 2016, 21:30

Danke Bolotta, so seh ich das auch. Also wenn man jetzt die Rüden pauschal nicht mehr kastrieren will, hiesse das sie würden einzeln gehalten. Da nämlich tatsächlich niemand die Zeit hätte da die Gruppen anzupassen bzw. die läufigen Hündinnen abzutrennen etc.
Wer das nicht versteht, war noch nie in einem Tierheim.
Meiner ist ganz und gar nicht faul, nicht fett und schon gar nicht verfressen. Ob er nun selbstsicherer wäre, wenn er gar nicht/später kastriert worden wäre, sei dahingestellt. Man kann nur absolut nicht aussagekräftige Vermutung anstellen.

Bea2521

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38

Mittwoch, 20. Januar 2016, 15:56

Ich wüsste auch nicht, wie die das in einem TH ansonsten meistern sollten. Schon gar nicht in diesem finanziellem Rahmen, mit dem ein TH zu arbeiten hat.


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Bolotta

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39

Mittwoch, 20. Januar 2016, 17:38

Ich finde auch, es ist ein Unterschied, Hunde, die in einem TH leben zu kastrieren, als pauschal, jeden Hund. Leider ist das heute schon fast standart geworden, dass Hunde einfach so kastriert werden.