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Dino14

Wachdoggie

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Doggie(s): Balto bzw. Dino - German Shepherd Mix (*2014)

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1

Freitag, 6. November 2015, 11:12

Erste Baby-Begegnung, Hochspringen und Abruf

Hallo ihr lieben!

Genau heute sind wir bereits 2 Wochen in der Schweiz (wie die Zeit verfliegt) und nach einer ersten Eingewöhnungsphase möchte ich so langsam mit den ersten Trainingsschritten hier beginnen.
Pack gleich 3 Sachen rein ;) Falls jemand dieselbem Probleme (ich nenn es lieber Herausforderungen) hatte oder hat bin ich natürlich froh, wenn ihr mir weiter helfen könnt ^^

- Also das wichtigste im Moment, die erste Baby-Begegnung.
Meine Schwester hat vor knapp 2 Monaten ihr Baby bekommen, ein Mädchen, hurra! :-p Ich bin Gotti geworden, nochmals hurra! Alle sind total begeistert, sie ist unheimlich süss und sooo klein und naja, ihr kennt das ja ;) Balto hat auch schon einen Strampler der Kleinen gerochen, war aber nicht sonderlich interessiert.
Am Sonntag kommt meine Schwester mit ihrem Freund & Baby vorbei. Habt ihr Tipps wie ich diese Begegnung am einfachsten Gestalte?
Meine Fellnase ist noch jung und energiegeladen bzw. will alle begrüssen, abschlabbern und wird schnell etwas "überstellig". Ich dachte vorher einen ausgiebigen Spaziergang machen, zu Hause dann an die Leine nehmen und kontrolliert schnuppern lassen, sodass er doch bei uns bleiben kann und nicht ausgeschlossen wird. Meint ihr das ist eine gute Idee?

- Das zweite ist, Balto liebt alle! Egal ob Mensch oder Hund! Das klingt eigentlich gut und ist mir auch lieber als einen ängstlichen/aggressiven Hund zu haben aaaber...
Er will hochspringen, abschlabbern, zu jedem hin etc. Manchmal will er sogar auf der Strasse Fremde anspringen um Hallo zu sagen. Manche finden das süss andere weniger. Ich find es ziemlich anstrengend und bin teils mit Guddies am trainieren. Zu seiner "Verteidigung", in Griechenland waren weit weniger Menschen und auch Hunde (angeleint) unterwegs. Auch weniger Verkehr, Velos, Gerüche, Lärm, ...
Hab auch allen Verwandten gesagt die auf Besuch kommen, dass sie ihn wenn er hochspringt nicht streicheln sondern ignorieren sollen - dann fährt er auch viel schneller runter! Aber man kennt das ja, kaum einer widersteht seinem Hundeblick und er sahnt fleissig Streicheleinheiten ab... :rolleyes: Bei mir springt er nur auf Kommando hoch oder wenn ich wirklich was Leckeres halte/wir spielen.
Ich möchte nicht das er bei allen hochspringt und so aufdreht. Besonders nicht bei Kindern und bei uns nebenan ist eine Primarschule...
Hatte/hat das jemand von euch auch? Wie seit ihr vorgegangen?

- Das dritte ist der Abruf. An der Flexi oder Schlepp mit Bällchen bringen und Leckerlie abholen klappt es immerhin oftmals schon. :nicken: Aber wenn wir am spazieren sind und er nur das kleinste riecht kann ich rufen bis ich heiser bin. Deshalb ist er auch noch nicht ohne Leine unterwegs. Mit was Leckerem hab ichs schon versucht, anscheinend duften die Sträucher besser ?( :rolleyes:
Mit Ablenkung (Ball, Spielzeug) klappt es eher, aber auf einem Rundgang hab ich das eigentlich selten dabei. Der Dummy/Futterbeutel findet er mässig interessant und bringt ihn auch nicht, den schüttelt er solange bis es ihm langweilig wird. :gruebel1:
Habt ihr hier allenfalls auch Tipps wie ich das langsam aufbauen kann?

Vielen Dank im Voraus für alle Anworten, Tipps, Ratschläge und netten Kommentare :zwinker: So und nun geniesst noch das tolle Herbstwetter!


Tierischi grüessli & ä schös Tägli :sonnens:


romadeda

Wachdoggie

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2

Freitag, 6. November 2015, 11:33

Danke dir für diese Fragen, die interessieren mich auch! Ausser das wegem raufspringen, interessanterweise springen bei mir die Hunde selten hoch, bei Ritshey haben wir diese "Herausforderung" :biggrin: nur bei meiner Frau!
Bin aber auch da für Tips dankbar! Hoffe auf viele Antworten auf deine (auch meine) Frage!
lg romadeda
:winke: lg romadeda
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3

Freitag, 6. November 2015, 12:10

Da les ich also auch sehr gerne mit :zwinker:

Yoshi kennt zum Glück diese schreinenden, komisch riechenden kleinen Wesen, die wir so betüddeln, schon seit Geburt. Er ist nur irritiert wenn das kleine Ding dann so komische Geräusche macht oder beginnt zu schreien. Dann zieht er sich zurück. :-p Dein Balto ist ja ein freundlicher Hund, ich glaube da würd ich gar nichts spezielles machen, sondern so tun, als wäre es etwas gaaaanz normales (was es ja auch ist). Je mehr ihr dem Hund das Baby zeigt und vors Gesicht haltet, desto spannender und aussergewöhnlicher ist es doch für den Hund und umso mehr will er es sehen oder ablecken oder so. Auch anleinen würde ich ihn nicht. Das vermittelt nur wieder das Gefühl von etwas speziellem. Er kann so angebunden, auch nicht weichen, wenn das Baby zum Beispiel zu schreien beginnt. Du kannst ihn ja auch einfach kurz am Halsband halten, wenn sie mit dem Kind reinkommen. Oder bin ich falsch? Das einfach meine Gedankengänge dazu.

Zum raufstehen: Das haben wir bei Yoshi auch gehabt oder immer noch etwas. Konzequent runterschubsen, nichts sagen dazu und wenn ihr seht, dass er "Anlauf" holt, dass Knie etwas anwinkeln. Der Hund springt dann nämlich ins Knie - macht im nicht weh aber er erschrickt meistens etwas. Und einfach wirklich konsequent sein und allen Besuchern gleich sagen, dass sie ihn nicht streicheln dürfen, etc. wenn er hoch steht. Yoshi merkt es relativ schnell jeweils, dass er viel mehr betüddelt wird, wenn er brav am Boden stehen bleibt. Was er aber zum Beispiel darf, ist, wenn wir in die Knie gehen und uns so hinhocken, darf er raufklettern. Also dann darf er eigentlich "raufstehen". Wenn wir aber aufrecht stehen, darf er dies nicht. Ich hoffe du verstehst was ich meine :-p
Abschlecken (mit Yoshis Mini-Zunge kann man nicht von abschlabbern sprechen) tut meine Wollmaus auch. Vor allem steht er irgendwie auf Hosen :noidea: Wir sagen dann einfach immer "Nein" und beenden sofort die gerade gemachte Tätigkeit (also aufhören zu streicheln, aufstehen und davon gehen, o.ä. - je nach dem wie extrem es gerade ist). Wenn er sich wieder benimmt und sich etwas beruhigt hat streicheln wir ihn wieder.

Das mit dem Abruf habe ich so geübt, dass wir den Hund zuerst in der Wohnung von der einen Person zu der anderen in einen anderen Raum gerufen haben. Wenn er dann angedüst kam wurde er überschwänglich gelobt und es gab Guddis etc. Ich würde auch gleich üben, dass es nach ein paar Sekunden nochmals ein Guddi gibt. Dann lernt der Hund nähmlich, dass es sich lohnt, bei dir zu bleiben und sich nicht nur sein Guddi fürs Kommen abzuholen und wieder zu verschwinden. Auch wird er nur belohnt, wenn er wirklich bei dir ist und nicht noch einen halben Meter entfernt. Erst dann sind wir nach draussen. Zuerst auch an uninteressanten Orten und dann überall üben. Ich habe es jeweils so gemacht, wenn Yoshi nach dem zweiten Rufen nicht gekommen ist, habe ich ihn entweder leicht an der Schleppleine in meine Richtung gezogen und ihn dann ganz dolle gelobt, wenn er sich dann zu mir bewegt. Was auch geht, ist einfach davon zu laufen. Ich renne dann meistens einfach den Weg entlang davon. Also nicht davon schleichen sondern richtig trampeln, damit er es auch sicher mitkriegt. Yoshi hetzt dann immer hinterher. Dann bleibe ich stehen, rufe ihn nochmals und dann ist er eigentlich immer sofort da.
In der Hundeschule haben wir noch gelernt, dass wir den Befehl zuerst bei uns direkt aufbauen sollen. Also, du willst ja eigentlich, dass auf "Hier" dein Hund sich zu dir begibt. Nicht das Kommen wird belohnt sondern das bei-dir-sein. Wir haben den Hund dann vor uns genommen und immer wieder "Hier" gesagt und ein Leckerli gegeben. Also dass er lernt, wenn ich vor meinem Frauchen bin (max. eine halbe Armlänge weg, damit man ihn anleinen kann), dann gibts ein Leckerchen. Und auf das Kommando "Hier" weiss er dann, dass er in diese Position zurück muss, um ein Leckerchen zu erhalten. Auch sollte man dann seinen Hund sehr viel abrufen, dann einmal anleinen, einmal wieder in den Freilauf schicken, usw. und dies auch machen, wenn nicht passiert (also kein Radfahrer, etc. kommt). So lernt der Hund nicht "Och mano, immer wenn sie ruft, werd ich angeleint" sondern mehr "wenn sie ruft, dann passiert etwas tolles bei ihr". Ich würde daher auch fürs Abrufen ein spezielles, besonders tolles Leckerchen oder Spiel haben, dass er nur bekommt, wenn er brav zu dir kommt.

So... Monstertext :hihi: Ich hoffe ich konnte dir damit helfen und es ist einigermassen verständlich :zwinker: Man würde manchmal echt nicht denken, dass ich für Schreibarbeiten angestellt und bezahlt werde :biggrin:
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Lagotto

Sportdoggie

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4

Freitag, 6. November 2015, 14:52

Hallöchen!
Bezüglich Baby, da würde ich meinen Hund gar nicht dran lassen und ihn irgendwo im Raum anbinden. Dann ist er dabei und wird nicht ausgeschlossen.
Punkto hochspringen, das habe ich meinem Doggie nicht abgewöhnen können. Wenn sich jemand ihm ruhig nähert und in die Hocke geht um ihn zu begrüssen, springt er nicht hoch.
Es gibt HH die ihrem Hund konsequent das Knie in die Brust stossen, wenn er hochspringen will, kommt darauf an wie man es macht, ich aber halte davon nichts.
Das Abrufen ist auch bei mir, mein Hund ist fast vierjährig, noch ein Thema. Aber, es wird immer besser... Ich habe sehr stark das Gefühl, dass ist keine Sache des Trainings, sondern des Vertrauens. Mittlerweile will mein Hund auch in meiner Nähe bleiben und schaut immer, wo ich bin. Wenn irgendetwas dann doch mal spannender ist, zum Beispiel Katze im Gebüsch, rennt er auch mal weg. Nicht dass ich das toleriere, aber in so einer Situation ist es schwer, ihn abzurufen. Hoffe, auch das wird irgendwann mal klappen. :d

Sehe gerade, dass ich komplett das Gegenteil von Häxli schreibe...tja :biggrin:
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Häxli_95

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5

Freitag, 6. November 2015, 15:10

gar nicht dran lassen und ihn irgendwo im Raum anbinden. Dann ist er dabei und wird nicht ausgeschlossen

Das denke ich kommt ganz auf den Hund drauf an. Bei meinem wars jetzt wirklich so, dass ihn das Baby nicht gross interessiert hat und er auch nicht dran wollte. Ich würde aber meinen Hund auch nicht dranlassen. Anbinden find ich schon etwas heftig, aber ich denke, dass muss man bei jedem Hund neu entscheiden. Meiner würde zum Beispiel mega zappelig, wenn ich ihn einfach irgendwo anbinden würde. Wir sind das aber auch noch am üben, dass ich ihn irgendwo hinschicken kann und er bleibt dann auch dort

Es gibt HH die ihrem Hund konsequent das Knie in die Brust stossen, wenn er hochspringen will, kommt darauf an wie man es macht, ich aber halte davon nichts.

Oh mein Gott! smilie_sh_019 Ich ramme meinen Hund doch nicht mit dem Knie! Ich halte es ihm nur in den Weg, dass er nicht hoch kommt. Also dass er gar keine Angriffsfläche hat zum hochstehen sondern von selbst wieder abrutscht! 1_(53) (Das meinte ich mit, man merke nicht, dass ich den ganzen Tag Texte schreibe!) Das war nicht so gemeint!!!

Sehe gerade, dass ich komplett das Gegenteil von Häxli schreibe...tja
Hihi :hihi: Soooo komplett anderst ist es ja schon nicht :zwinker: So ist eben jeder Hund und auch jeder Besitzer wieder anderst! Ich muss natürlich auch sagen, dass ich einen sehr freundlichen und auch unkomplizierten Hund habe - ein richtiger Goldschatz! :brav0: Die Probleme kommen vielleicht erst noch :zwinker:
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Gimp

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6

Freitag, 6. November 2015, 15:22

Es gibt HH die ihrem Hund konsequent das Knie in die Brust stossen, wenn er hochspringen will, kommt darauf an wie man es macht, ich aber halte davon nichts.

Nana.. es ist ein Unterschied, ob man das Knie "stösst" oder ihn reinlaufen lässt..
Das ist kein Druck, Gewalt oder sonstigem ..er lernt einfach, anspringen ist blöd .. tut weh..
Aber nicht ICH tu ihm weh, sondern ER sich ..und die merken das sehr sehr schnell.

Im Kontext jedoch rate ich vom Knie ab. Bei kleinen Hunden geht das entspannt gut.. bei Grossen jedoch würde er in so einem Fall am/mit dem Brustkorb gestoppt.. und da ist das Risiko viel zu hoch. Auch das er dann das Gleichgewicht verlieren kann und auf die Seite fällt.. und das Druck auf die Seite der Hunde zu Lungenproblemen führen kann, sollte bekannt sein (Das beliebte Klopfen auf die Seite ist so ein Unding)

Hochspringen im Fall von Kleinen Hunden .. angwinkelte Knie, oder Hintern gebückt hinstrecken .. (aber nur halten .. nicht stossen)
Beim grossen Hund .. tjoar :biggrin: ignorieren wäre das passende.. so ist deine vorrangige Aufgabe eben nicht der Hund, sondern deinen Besuch zu erziehen :biggrin:

Kind kann ich nix zu sagen .. nie erlebt.. hatte meine Hunde erst, als die Kids schon grösser waren ..

Hier wird über Leckerli berichtet. Das geht .. für mich (meine subjektive Ansicht) geht das aber auch anders.. dauert etwas länger, dressiert aber nicht ..
Wenn leckerli, solltest du herausfinden, bei was er nicht widerstehen kann. Und sag nicht, du hast schon alles ausprobiert.. du hast ihm sicherlich noch keinen Grünkohl vor die Nase gehalten :biggrin:

Bei meiner Pizza wirkt (fast nur) Käse. Dem kann sie nie widerstehen .. ist Käse in Tasch .. ist das Ding immer bei Fuss..
Also .. am tag des Trainings bekommt er nix zu Fressen.
Nimm das herausgefundene "Schlachtleckerli" (Käse, Brokoli, Rabarba, gekochte Hühner-Herzen, Hundeschoki, Weizenstangen, mit Milch getränkte Brotstück oder was auch immer), sowie eine sehr lange Leine (mehr als 20 Meter) und setz dich draussen auf eine Wiese. Nicht rufen, nicht drum kümmern.. nimm dir ein Buch und lies .. (das verhindert, das du weniger auf Erwartungsspannung bist). Und immer, wenn er von alleine zu dir kommt, gibt es das Schlachtleckerli. Bleibt er bei dir, schiebst du einfach pro gelesener Seite (dient als zeitinterwall) nen Leckerli nach.. Es wird nicht lange dauern, und er wird sich nicht mehr weit von dir entfernen ..

Wie gesagt, das bedingt ein Leckerli, mit dem du ihn von allem ablenken kannst. Das musst du erstmal finden :spass:

So haben wir das mit den ersten drei Hunden gemacht..
***********************************************************
Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

romadeda

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7

Freitag, 6. November 2015, 15:28

Danke Gimp, das werde ich gleich morgen üben! Im Prinzip ist es ja klar aber komm mal drauf :wall:!
Lg romadeda
:winke: lg romadeda
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Lagotto

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8

Freitag, 6. November 2015, 21:29

@Gimp, darum habe ich auch geschrieben, dass es darauf ankommt "wie man es macht"
@Häxli, dass mit dem Anbinden hat bei meinem Doggie gut geholfen, ihn "runter zu fahren". Er hat auf diesem Wege gelernt, zu entspannen, egal wo. Er war als Junghund so wild, dass ich ihn und unser Mobiliar vor ihm schützen musste. Klappt auch prima, wenn wir mal in einem Hotel waren, anbinden und gut ist. Mittlerweile muss ich das nicht mehr machen, nur noch, wenn ich nicht will dass er auf' s Bett springt :rolleyes:

Ich denke, dein Hund kommt nicht zu dir zurück, weil du ein Leckerchen in der Hand hast... ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lagotto« (6. November 2015, 22:23)


Dino14

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Samstag, 7. November 2015, 10:34

Wuhu so viele Interessenten, danke für eure Kommentare und Tipps! :good:

@Häxli: Das mit dem Abruf stimmt. Er soll lernen das er es bei mir besser hat als wenn er schnuppert ^^ Das witzige ist, er kommt im Haus ziemlich immer wenn ich ihn rufe. Wir haben das auch trainiert seit er ein Welpe ist. Draussen hatten wir ihn vor der Pupertät öfters frei und er kam eigentlich immer.
Danach hab ich in der Pupertät an der Schlepp und auf einem eingezäunten Tennisplatz trainiert. Mit Ball klappt es (wenn ich mit der Leine das erste Mal etwas helfe) ganz gut. Auch ohne war es hin und wieder ein Erfolg.
Jetzt wo der grösste Teil der Pupertät abebbt hatten wir ihn auch schon ohne Leine (in GR) laufen lassen und mir war wichtig, dass er nicht immer grad angeleint wird wenn er kommt. Also er kommt, Leckerchen, er geht wieder, er kommt, anleinen, etwas laufen, ableinen, er kommt, Leckerchen, usw. :d Hat teilweise geklappt und manchmal auch weniger... Die freilaufenden Hühner dort waren immer etwas mühsam, Ablenkung pur! :rolleyes:
Einmal war er auch abgeleint und ich bin rumgehüpft vor unserem Haus (in GR) und er war neben mir die ganze Zeit, nie mehr als 2 Meter weg. Ich war schon total stolz das er so auf mich fixiert war... Und dann kam mein Freund nach Hause und er rannte zu ihm und dann weg :S Er ist aber bis jetzt immer wieder gekommen! Meistens zu mir :-p Mir ist einfach wichtig das er beim ersten oder maximal zweiten Rufen kommt und nicht wenn er will!
Aber jetzt hier in der Schweiz scheint es sooo viele tolle neue Gerüche zu geben, da bin ich total uninteressant. ;( :-p
Balto ist eigentlich auch ein toller erster Hund finde ich und passt sich toll an. Nur hatten wir leider nicht die Möglichkeit die Welpenschule zu besuchen und deshalb happert es an manchen Dingen, vorallem draussen und bei Begegnungen.

@Lagotto: :hihi: Thihi wirklich, einige Dinge beschreiben du und Häxli ziemlich unterschiedlich. Aber ist ja auch jeder Hund anders :nicken: Viele Halter sagen ja sogar "wilde" Hunde werden bei Babies teils zu "Schäfchen" und seien ganz vorsichtig. Ich kenne Balto auch als vorsichtig, mit Welpen. Mit grösseren Kindern ist er nicht mehr soo vorsichtig :rolleyes:
Wir haben für Sonntag nun ausgemacht, dass wir eine grosse Runde spazieren gehen mit dem Kinderwagen und Hundii, danach gehen wir rein. Ich schau mal, wie interessiert er ist, wenn wir die Kleine rausnehmen. Entweder lass ich ihn laufen und halte ihn einfach beim Baby am Halsband oder ich hab ihn an der Leine lass ihn schnuppern und dann kommt er an den Tisch.
Hab bei ihm auch das Gefühl die Leine hilft etwas zum runterfahren, naja nicht immer aber oft bei Besuch. Werde glaub intuitiv entscheiden, ob Leine nötig oder nicht und euch hier dann mitteilen ^^ Wird schon schief gehen!
Tut gut zu hören, dass auch bei anderen diese "kleinen Alltagsproblemchen" noch nicht ganz verschwunden sind. Ich mach mir da teils (zu?) grossen Druck, da ich niemanden belästigen will bzw. einen gewissen Grundgehorsam möchte. Aber meine Fellnase ist ja auch erst Jährig geworden...

@Gimp: Beim hochspringen wende ich mich einfach ab. Also Hundi springt hoch, ich möchte das nicht, kein Kommentar/kein Blick einfach wegdrehen/weggehen und gut ist. Sobald er brav unten bleibt wird gelobt. Soweit klappt das auch! Aber einige Besucher streicheln ihn trotzdem beim hochspringen, obwohl ich es erklärt habe. Oftmals auch unbewusst! Werde es wohl nochmals allen die man öfters sieht sagen. Denn beim Spazieren ist es es echt mühsam wenn er (nur bei gewissen) Personen hochspringen will... :pinch:
Das mit den Leckerlies stimmt, Grünkohl gabs noch nicht :-p Er ist jedoch nicht uunbedingt ein riesen Gemüsefan (keine Gurke, Karotten, Sellerie, Kohlsorten, ) wenn dann nur gekocht aber auch nicht unbedingt. Fenchel, Randen, Spargel könnte ich noch testen und einige weitere :d Danke für den Tipp!
Früchte (Apfel, Birne, Aprikose, Banane, Pfirsich, Kaki, Mandarine, Chriesi) sind schon eher begehrt aber auch nicht so das ich es als Leckerlie einsetzen könnte.
Er liebt ja Fisch und Käse (bei einem Cervelat sagt er aber auch nie nein) :d Das könnte ich auch mal draussen testen :nicken: Nur wie einpacken, dann "stinken" wir beide :kaputtlach:
Eine 20m Leine hab ich jetzt nicht. Eine 5m Schlepp hab ich, könnte ich högstens damit basteln... Denn eine Schnur wär mir zu unsicher und alles was so lang und dünn ist verwickelt sich gerne. :pinch: Ein neues Buch hab ich erst bekommen und das Wetter ist herrlich. Muss mir nur noch einen Platz suchen und etwas Fisch/Käse einkaufen (für den Anfang, später vielleicht Spargel, hihi) :spass: Auf jeden Fall ein toller Input von dir, danke! :super:


Tierischi grüessli & ä schös Tägli :sonnens:


Dino14

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Montag, 9. November 2015, 15:32

So, zu meinem versprochenen Feedback, denn gestern war die erste Baby-Begegnung für Balto.

Wir waren am morgen schon mit einer neuen Freundin und Hündin 1.5 Stunden spazieren und mein Bub durfte noch etwas mit dem Mädchen toben,
da war meine Fellnase nachher ziemlich k.o. ;)
Etwa zwei Stunden später kam meine Schwester und wir liefen zuerst mit dem Kinderwagen und der süssen kleinen Zuckermaus (die ist soooooooo unglaublich herzig!! :love: ) eine weitere einstündige Runde. Beim Laufen lief alles tiptop. Er schnupperte 1-2x an dem komischen Gefährt das alle so interessant fanden (natürlich wegen dem Inhalt) und dann war schnüffeln wichtiger :-p
Zu Hause wurde die Kleine mit der Tragetasche vom Kinderwagen auf den Tisch gelegt und Balto liess ich an der Leine, da er so bei Besuch eher runterfahren kann (nicht mal wegen dem Baby, mehr wegen dem Hochspringen an den Eltern). Für ihn gabs dann einen leckeren Schinkenknochen und für uns einen frühen Z'nacht. Erst als das Baby rausgeholt wurde war er wirklich interessiert, dann durfte er von etwas weiter weg, also ca. 1-2 Meter, (meine Schwester ist ein Schisshaas :rolleyes: aber wir akzeptieren das ja, mein Jungspund ist manchmal doch etwas stürmisch vor Freude :whistling: ) schnuppern und gucken.
Alles in allem lief es okay, ich bin zufrieden und positiv eingestellt für alles weitere. Eine nähere Begegnung wird es bestimmt bald geben (bin ja sowieso s'Gotti ;) :spass: ), vielleicht wenn weniger Leute drumrum sind. Am besten nur meine Schwester und ich, sie mit Baby und ich mit Hund.

Wies mit Abruf und dem Hochspringen aussieht/klappt, ich meld mich - sobald ich News dazu habe ;)

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11

Montag, 9. November 2015, 18:43

So, zu meinem versprochenen Feedback, denn gestern war die erste Baby-Begegnung für Balto.

Wir waren am morgen schon mit einer neuen Freundin und Hündin 1.5 Stunden spazieren und mein Bub durfte noch etwas mit dem Mädchen toben,
da war meine Fellnase nachher ziemlich k.o. ;)
Etwa zwei Stunden später kam meine Schwester und wir liefen zuerst mit dem Kinderwagen und der süssen kleinen Zuckermaus (die ist soooooooo unglaublich herzig!! :love: ) eine weitere einstündige Runde. Beim Laufen lief alles tiptop. Er schnupperte 1-2x an dem komischen Gefährt das alle so interessant fanden (natürlich wegen dem Inhalt) und dann war schnüffeln wichtiger :-p
Zu Hause wurde die Kleine mit der Tragetasche vom Kinderwagen auf den Tisch gelegt und Balto liess ich an der Leine, da er so bei Besuch eher runterfahren kann (nicht mal wegen dem Baby, mehr wegen dem Hochspringen an den Eltern). Für ihn gabs dann einen leckeren Schinkenknochen und für uns einen frühen Z'nacht. Erst als das Baby rausgeholt wurde war er wirklich interessiert, dann durfte er von etwas weiter weg, also ca. 1-2 Meter, (meine Schwester ist ein Schisshaas :rolleyes: aber wir akzeptieren das ja, mein Jungspund ist manchmal doch etwas stürmisch vor Freude :whistling: ) schnuppern und gucken.
Alles in allem lief es okay, ich bin zufrieden und positiv eingestellt für alles weitere. Eine nähere Begegnung wird es bestimmt bald geben (bin ja sowieso s'Gotti ;) :spass: ), vielleicht wenn weniger Leute drumrum sind. Am besten nur meine Schwester und ich, sie mit Baby und ich mit Hund.

Wies mit Abruf und dem Hochspringen aussieht/klappt, ich meld mich - sobald ich News dazu habe ;)



:good:
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12

Mittwoch, 10. Februar 2016, 16:56

So, ich melde mich mit den versprochenen News hierzu ^^

Wir haben fleissig das ABRUFEN geübt und es klappt immer besser! :good:
Unser erstes Erfolgserlebnis hatten wir am Samstag, ich war mit einer lieben Freundin und ihrer Hündin spazieren.
Auf einem übersichtlichen Feld, (ihre Fellnase war bereits frei), weit und breit niemand unterwegs (da sind auch oft Reiter unterwegs) - habe ich mich spontan dazu entschlossen meinen auch kurz los zu lassen. Oh schreck!
Kurz davor habe ich beiden Hunden noch die super guten Goodies gezeigt/gegeben.
Es war eine riesen Freude die zwei toben zu sehen! Trotzdem blieb ich etwas nervös... Nach ca. 5 Minuten sah ich hinter uns Velofahrer kommen und ich dachte schon das Chaos wird jetzt perfekt :S
Er rannte in ihre Richtung, blieb stehen und ich rief einmal. Er schaute zu mir, zu den Velofahrern und wieder zu mir und KAM. Ich war so happy, konnte es im Moment gar nicht fassen... :tanz:
Würde sagen das ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung :good:

Sonntag war auch super... :rolleyes:
Auf dem Heimweg hat, kurz vor unserem Haus auf dem grossen leeren Parkplatz, die Flexileine ausgehenkt (also der hintere Teil). Meine Fellnase schafft auch alles :-p
Nach den ersten 3 Schrecksekunden bei mir und den Verwirrungssekunden beim Hundi, ging ich in die Hocke und nahm ein Leckerlie in die Hand und rief. Er kam sofort... smilie_sh_019 Ich war sooo stolz und zugleich erleichtert.
Denke jetzt kann es nur noch besser werden ^^ Grundsätzlich könnte ich ihn nun ableinen, habe aber noch etwas schiss... Besonders bei anderen Hunden, Pferden, Enten rundherum... Da hört er noch nicht so richtig.


Thema HOCHSPRINGEN läuft auch ganz passabel, zu Hause ist es schon etwas weniger geworden... Bei mir hört er wirklich immer besser, ausser an seinen Spinnertagen :-p Aber die hab ich auch...
Jedoch meinte mein Vater das er bei ihm immer fremde Leute anspringt (was er bei mir schon länger nicht mehr macht)... Also besonders auf engen Strassen/Passagen/Wegen...
Habt ihr damit Erfahrung oder Tipps? Ich werde mal beobachten wie mein Vater ihn führt und wie ich ihn führe.. Ich glaube mein Vati kann sich nicht zu 100% durchsetzen. ;)

Danke euch und än schöne Obig!


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Bolotta

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13

Mittwoch, 10. Februar 2016, 18:13

Wichtig ist, dass du, wenn er sich abrufen lässt, total überschwenglich lobst. Quasi ein richtiger Freudentanz aufführen :peinlich: . Es tönt aber schon richtig gut :smile: .
Wegen dem Hochspringen: Wenn er es im gewohnten Umfeld, zu Hause oder bei Freunden/Familien Angehörigen, macht, würde ich einfach mich abdrehen, sodass er gar nicht richtig raufspringen kann oder ihn gleich mit der Hand stoppen und "abe" rufen. Welches Wort du wählst, musst du selber wissen. Ich persönlich vermeide möglichst "nicht" zu sagen; statt "nicht rauf" runter zu sagen. Im Sinne, ich möchte dem Hund sagen, was er darf/muss, und nicht was er nicht soll.

Bei Fremden, wenn er an der Leine ist, würde ich ihn ziemlich energisch zurück reissen und wieder den Befehl verwenden. Sobald er sich schön hinhockt oder unten bleibt, loben ("fein unten bleiben"). Wir haben gelernt, dass du dem Hund immer sagen sollst, was er tun soll (also das Positive) und ihn dann auch so loben. Die Leine halt so kurz halten, dass er keine Möglichkeit hat, raufzuspringen.