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Anne

Moderatordoggie

Beiträge: 5 395

Doggie(s): Mairin, Aussie, Nyell, Mudi (vorübergehend)

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Beruf: Schreiberling

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41

Montag, 11. April 2016, 14:54

Bei einem Hund, der in der Situation wie Yenni das gezeigt hat aus Frust rumzuschnappen beginnt, würde ich nicht mit körperlicher Blockade arbeiten.

Finde deine Ansätze gut, Xanthippe! Kurz noch zum Auslasten.. einfach weil sie ja ein Border-Mix ist und Luna ja Dalmi, also zwei sehr verschiedene Hunde, und du vorher geschrieben hast, ihr wart Scootern und die Hunde danach platt. Aus eigener Erfahrung: Nach dem Fahrradfahren mag Mairin zwar körperlich platt sein, aber im Kopf ist sie damit absolut nicht ausgelastet, und genau dann findet sie Jagen was sehr spannendes.

Ich weiss ja gar nicht, was du sonst so an Auslastung machst mit Yenni (und/oder Luna) und will nicht anklagend rüberkommen, ist wirklich nur ein Input, gut möglich, dass du das eh schon machst: Grad bei einem Hütehund würde ich extrem drauf achten, die Auslastung wenig putschend und körperlich und eher konzentriert, ruhig, kopflastig zu halten (zB Fährten, Futterbeuteln, Suchspiele, was sich auch wieder toll mit Impulskontrolle verbinden lässt) oder dann eine gesunde Kombi aus beidem (zB Longieren, auch super für Aufmerksamkeit, Frusttoleranz, Impulskontrolle, oder Agility).
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Xanthippe

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

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42

Montag, 11. April 2016, 15:12

Zug Sport ist ja auch für den Kopf, sie muss ja auf meine Kommandos hören.
Aber ja wir machen auch extra was für den Kopf, nämlich JAD Dogs. Also eine Kombi aus Longieren, Dogdance und bisschen Agility. (Es hat ein zwei sprüngchen und eine Tunnel. Hauptmerk ist aber zuerst auf die Grund Kommandos und Basis-Tricks. Zuhause müssen die Tricks dann trainiert werden . Habe extra etwas ''ruhigeres'' für sie gewählt. Das aufputschendere Nadac hab ich dann mit Luna vor.

Futterbeutel machen wir auch hin und wieder, aber eher unregelmässig.

Lagotto

Sportdoggie

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43

Dienstag, 12. April 2016, 15:36

Möchte gerne noch einmal auf das körperliche Blockieren eingehen, wenn ich darf ^^ .
Gerade wenn der Hund schnappt, finde ich das eine direkte und überzeugende Korrektur vom Menschen. Mit zwei Hunden an der Leine ist das, sehr wahrscheinlich, unmöglich so durchzuführen. Gerade, wenn der eine Hund tut "wie Sau". Aus meiner Sicht sollte man bei einem schnappenden Hund sofort drohen und ihm klarmachen, dass das nicht geht und er nix zu melden hat.
Was mich interessieren würde ist, wie ihr in so einer Situation reagiert... und nicht um das Training allgemein.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Lia

Sportdoggie

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44

Dienstag, 12. April 2016, 16:56

Xanthippe, da gehe ich mit dir einer Meinung, dass der Zughundesport auch was für den Kopf ist. Aber z.B. Crischa hat das Ziehen im Umgang nicht einfacher gemacht. Für mich war dies nie ein Problem, damit konnte ich umgehen. Eingespannt konnte er ab und zu "unnett" zu Flash sein, liess sich jedoch verbal korrigieren. Auch sonst hat ihn die Zugarbeit eher aufgeputscht und sehr "selbstbewusst" gemacht. Er ist ja sonst schon ein rechtes Energiebündel (mein durchgeknallter alter Spinner :love: ) Eigentlich ist für solche Hunde ruhige Arbeit besser geeignet. Dazu zähle ich vor allem das Fährten (möglichst lange Distanzen). Das Fährten finde ich auch sehr gut um den Jagdtrieb umzulenken und der Hund kommt nur mit dem Hundeführer zum Erfolg. Mit meinen zwei Jungs habe ich bereits als kleine Welpen damit begonnen und hatte nie Probleme mit dem Jagdtrieb. Beim nächsten Hund werde ich es ebenso versuchen.