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1

Mittwoch, 20. April 2016, 14:35

akita inu

Hallo zusammen,

ich heisse Sergio und ich habe eine 3 Jahre alte Akita-Inu Hündin mit Namen Yuma.

Sie ist sehr ängstlich gegenüber menschen und hat panische angst vor kindern.
sie ist zuhause sehr ruhig , sobald aber draussen gehts wird sie unruhig,nervös.
sind wir unter viele leute unterwegs bsp.einkaufcenter ...verhählt sie sich ruhig,
sind wir aber draussen spazieren und kommt uns jemand entgegen dann will sie abhauen,
und wenn Kinder sind dann gerät sie in panik.
sie ist nicht agressiv , mit rüden ist manchmal zickig.

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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2

Mittwoch, 20. April 2016, 15:00

Das kommt mir sehr bekannt vor von meiner vorgängigen Hündin ,,Diuni,,. Sie war auch so von Welpe auf. Nur ich und mein Freund konnten sie überhaupt anfassen, meine Mutter erst nach Wochen-Monate.

Angst vor Menschen und vor allem Kinder, die kleineren waren ganz schlimm, da schob sie Panik von Weitem. Wollte flüchten, zappelte an der Leine rückwärts und teils schrie sie auch noch verzweifelt. :S

Und ist meistens so, dass sie bei ganz vielen Menschen oder vor was auch immer sie Angst haben, dann weniger reagieren weil sie gar nicht wissen wohin sie schauen sollen. Sich gar nicht auf eine Person konzentrieren können usw. Diuni hatte am meisten Mühe wenn sie es kommen sah, dann konnte sie sich auch schön reinsteigern. Kam wer ums Eck, dann ging sie wohl zurück und hatte auch Angst aber es war dann zu schnell vorbei und sie normalisierte sich schnell. Aber klar, draussen war sie immer hibbelig und unruhig. Also am Anfang... nach viel arbeiten und trainieren, war dann mit ca. 3 Jahren das gröbste durch. So gut, dass ich mir zu ihr einen 2. Hund zu ihr traute war sie mit ca. 6 Jahren. Wer sie dann erst kennenlernte, ahnte nicht wie sie früher war.

Also nicht aufgeben... immer dran bleiben. Es geht ganz lange aber es wird Schritt für Schritt besser.

Ich hatte auch das ,,Glück,, dass sie nicht nach vorne ging oder sonst böse wurde. Dies ist schon viel wert finde ich und man kann ruhiger dran arbeiten weil man weiss sie ist keine Gefahr für Andere. :nicken:

3

Mittwoch, 20. April 2016, 15:32

danke dir.
Wir haben drei Enkel und komischer weise hat sie von ihnen keine angst.Ich war auch bei eine Hundepsychologin und sie meinte wir geben ihr zu wenig Sicherheit...
und weil sie kein Alpha-Tier ist,dann versucht sie die Führung zu übernehmen.
Aber auch nach ihre Ratschläge und training ist keine Besserung in Sicht.

4

Mittwoch, 20. April 2016, 15:40

hier ist Yuma

inhii

Alphadoggie

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5

Mittwoch, 20. April 2016, 15:47

Naja, welche Führung übernimmt sie denn wenn sie flüchten will? Verstehe ich nicht...

Aber ja, du kannst ihr die Sicherheit nicht geben... aber es ist einfacher gesagt als getan. Ich hatte vom vorherigen Hund die Sicherheit, und der Trainer bestätigte auch, dass es nicht von mir auf den Hund übertragen wird.

Aber trotzdem musste ich ihr klar machen, dass sie keine Angst zu haben hat. Wie genau würde ein Buch füllen ;) Aber es brauchte sehr viel Zeit und komische Übungen. :pfeifen: Aber es wurde nach und nach besser.

Nur so als Idee: bei uns wirkte T-Touch ein kleines Wunder und trug auch ein Teil dazu bei, dass wieder ein gutes Stück vorwärts ging. Dann auch Bodenarbeit, Körperband usw.

Parallel dann all die Übungen und arbeiten mit dem Hund.

Sie wurde ein toller Hund wo sich auch für Kinder begeistern lies und sogar an einem Kindermilitary gestartet ist mit einem Jungen wo sie nicht kannte. :super: Also es ist viel möglich aber es braucht so viel Zeit, Energie und Durchhaltevermögen. Doch es lohnt sich wirklich... also bitte nicht aufgeben :nicken:

Anne

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6

Donnerstag, 21. April 2016, 16:20

Ein schwieriges Verhalten, das im Alltag sicher nicht immer einfach zu "ertragen" ist. Ich denke auch, dass es in den Griff zu bringen ist, und vielleicht auch ein Stück mit Sicherheit zu tun hat, die du gibst (nicht nur in der Situation selber, generell).
ABER wenn ein Trainer mit dem Wort Alphatier kommt, würde ich da schleunigst wieder weg ;) Weil, siehe hier: http://eileenanddogs.com/2013/03/11/rudelfuhrer-pack-leader/

Ich würde mir das ganze also auf jeden Fall noch einmal mit einem Hundetrainer ansehen, aber mit einem anderen. Manchmal braucht es ein paar Ansätze, bis man etwas findet, was fruchtet.
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husky

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7

Donnerstag, 21. April 2016, 21:49

Ich sehe das wie anne.
Würde verschiedene hundetrainer mal ausprobieren und von denen meinungen oder tipps einholen.
Jeder hundetrainer sieht die situation anders, ok vieleicht nicht jeder.

Flitzebub

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8

Donnerstag, 21. April 2016, 22:27

Woher hast du sie und in welchem Alter übernommen? Als Welpe?