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Fizzy

Schnupperdoggie

  • »Fizzy« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 25. Januar 2017, 14:10

Gefährte für immer und überall

Hallo

Ich suche seit Monaten verzweifelt die passende Rasse für mich - komme aber auf keinen grünen Zweig.

Eigentlich hatte ich einen gigantischen Text geschrieben, wohl eher ein halbes Buch, mit viel Hintergrund, Erklärungen warum alles so soll, usw. um euch möglichst viele Informationen zu bieten und so die best mögliche Hilfe zu bekommen. Aber mal ehrlich, wer will soooo viel lesen?
Deshalb nun alles "kurz und bündig" in Stichworten was wissenswert ist. Ist ja auch so schon endlos lang!
Ihr dürft mir ruhig glauben, das alles seine Gründe hat - aber ihr könnte natürlich auch gerne jederzeit nachfragen ^^ Kann gerne auf alles näher eingehen.

Wichtig: Nehmt die Kriterien nicht zu streng! Je passender desto besser, muss aber nicht 100 Punkte haben.
Mir ist schon klar, dass ich hier nicht einen Hund aus dem Katalog bestelle. Ich habe einfach alles was man in irgendeiner Form beachten könnte notiert, das heisst nicht, dass mir das alles wichtig ist oder hohe Prioritäten hat!
Auch ist mir bewusst, dass vieles eine Frage der Erziehung / Sozialisierung ist. Notiert hab ich es trd., denn die richtige Veranlagung schadet nicht. Denkt bitte auch nicht, dass ich mich dem Hund nicht auch anpassen werde, nur weil hier alles so steht wie er zu mir passen muss.

Zu mir / Umfeld des zukünftigen Hundes:

  • Erfahrung vorhanden, aber kein Experte (siehe auch Vorstellungsthread)
  • Habe zur Zeit keinen anderen Hund mehr
  • Reise beruflich viel (in Welpenzeit setz ich aus, sobald alt genug und an öV/Auto gewohnt soll er mit), was viele Kriterien unten beeinflusst
  • Sofern nicht auf Reisen, haben wir viel Platz und einen grossen Garten
  • Hund soll mein tägl. Begleiter werden, egal ob Stadt, Land, Arbeit, Freizeit, öV,...
  • bin natürlich offen für Hundeschulen und -sport, angepasst an den Hund - hobbymässig als Auslastung, nicht Wettkampf
Zum Hund:
Fixe Kriterien:
  • Gute Zuchverhältnisse der Rasse
  • Gute Gesundheitsveranlagungen der Rasse
  • Sinnvoll erreichbare Zucht (d.h. es gibt gute Züchter in der Schweiz oder im nahen Ausland, ohne Einführungsproblematik in die Schweiz - schliesslich muss der Welpe am Anfang die Fahrt mitmachen)
  • Kein Listenhund
Aufgrund des Reisens:
  • +/- 45cm Widerristhöhe - ich steh eigentlich auf grosse Hunde, wegen Reisen etc. wäre aber kleiner klüger. Daher ein schön mittegrosses Exemplar. Mit "Bodesurris" kann ich mich nicht anfreunden. Von grossen dürft ihr mich gerne abhalten, denn ich falle immer wieder dahin zurück. :d
  • Muss übergangsweise auch in Wohnung haltbar sein (oder sogar Hotel) für paar Tage
  • Dazu gehört für mich auch "nicht bellfreudig"
  • Muss übergangsweise auch in der Stadt klar kommen, ohne endlose Wald- und Wiesenspaziergänge und darin eingebauten Aufgaben
  • Stressresistent
  • Anpassungsfähig
  • Bilde mir ein, Wachtrieb/ territoriales Verhalten sind da ungünstig
  • Rassen die bekanntlich desinteressiert (keinen Falls aggressiv) an Fremden sind, wären vermutlich praktischer. Also ein "Ein-Mann-Hund". Hunde mit starker Rudelbindung, würden, soweit ich gehört habe, auch den Rest des Rudels andauernd vermissen. Unschön.
  • Da alles sitzen muss, wäre natürlich eine "gehorsame" Rasse gut. Also nich gerade der grösste Sturkopf, Eigenbrötler, eigenwillig, etc.
Weiteres...:
  • Freude an geistiger Beschäftigung
  • kompatibel mit anderen Hunden
  • Ruhige Art
  • kein Marathonläufer oder sonstiges extremes Arbeitstier - ich bin bereit viel zu tun, übernehmen will ich mich aber nicht
  • Kein Hund der jagdlich geführt werden muss
  • Ideal wäre natürlich ein geringer Jagdtrieb oder gar keinen - das ist mir aber relativ unwichtig, da ich eh an Jagdtrieb gewöhnt bin.
  • Mit Hütetrieb hingegen kenn ich mich nicht aus und weiss nicht wie umlenken, bei uns gibt es keine Bauerntiere weit und breit, nur Pflanzen :biggrin:
  • wenig haarend (wünschenswert, v.A. wegen den restlichen Haushaltsmitglieder)
  • nicht sabbernd :d
  • kein Feigling/Sensibelchen, etwas Mut darf er schon haben
Optisches (schenkt dem hier nicht zu viel Beachtung):
Ich habe irgendwie keine klare Richtung, wo ich sagen könnte z.B. "Molosser gefallen mir" oder so. Ich seh jedenfalls bei meinen optischen Favoriten keinen Zusammenhang... Ich versuche es trotzdem.
  • Habe festgestellt, ich mag eher kurzes bis mittellanges Fell
  • lange Rute
  • gerader Rücken (im gegensatz zu z.B. vielen DSH)
  • eher keine Locken
  • Keine Stummelbeinchen
  • Keine langgezogenen Körper (Dackel, Corgi, Basset
  • Keine eingedrückten Schnauzen (Mops, Bulldoggen, etc.)
  • Keine Windhunde
  • Kein Pudel (ich weiss, super intelligent und anpassungsfähig, usw. trotzdem.)
  • Alles andere wie Ohrenform, etc. ist sehr... undefinierbar.
  • Ausnahmen bestätigen die Regel :-p
Denke da könnt ihr mir nicht viel helfen, weil ichs einfach nicht erklären kann. Bestes Beispiel: Ich mag Airedale Terrier, aber keine Welsh Terrier. :ohmann:



Lese mich nun seit mehreren Monaten in die Rassenbeschreibungen aus diversen Quellen ein und spreche auch mit Haltern und Züchtern dieser Rassen. Ich finde überall einen Haken. Wahrscheinlich sollte ich darüber hinweg sehen und mich einfach mal entscheiden! Vielleicht klappt das ja nun mit Eurer Hilfe.

Vom Wesen her ist zur Zeit der Nova Scotia Duck Tolling Retriever mein Favorit. Aber es hat einfach nicht *klick* gemacht, da er mir optisch nicht zusagt, auch wenn er sonst alle wichtigen Kriterien erfüllt. Ich bin trd in Kontakt mit Züchtern etc., da ich meinen Hund im Endeffekt sowieso lieben werden, egal was dabei rauskommt ^^ Aber da ich nicht 100% sicher bin, möchte ich die Zeit noch nutzen um vlt eine noch passendere Alternative zu finden.

Danke fürs Lesen und im Voraus danke für Eure Ideen & Hilfe!
Liebs Grüessli

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Fizzy« (25. Januar 2017, 14:48) aus folgendem Grund: Korrektur


Anne

Moderatordoggie

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2

Mittwoch, 25. Januar 2017, 14:23

Hmm, recht schwierig, find ich, es fällt mir grad nichts so ultraspontan ein..
Ich hätte sofort gesagt: Mittelpudel ;) Aber den schliesst du ja aus.
Den Toller sähe ich jetzt auch noch, wobei ich da auch einige Sensibelchen kenne, die mit so einem Programm vllt eher überfordert wären, und sie arbeiten schon sehr gern und sollen auch arbeiten dürfen.
Hütehund nicht wegen Übererregbarkeit, Hibbeligkeit, Arbeitswille, Bellfreudigkeit... glaub, die kannst du ziemlich ausschliessen ;)

Was ich schonmal gut finde, ist, dass du dir sehr bewusst machst, was drinliegt und was nicht.

Das Ding mit dem Desinteresse an Fremden würd ich mir allerdings streichen. Ich würde bei deinen Voraussetzungen sogar eher einen menschenfreundlichen Hund suchen, da er doch eher mit engen Verhältnissen (Stadt, Hotel, überall dabei) und viel Bevölkerung klarkommen muss. Also lieber einer, der grundsätzlich vom Charakter her menschenfreundlich ist, zumal das Desinteresse je nachdem auch in Aggression umschlagen kann, wenn der Hund nie die gewünschte Ruhe hat (weil einfach viele Menschen da sind die ganze Zeit, die ihn auch ansprechen und betatschen werden). Dass der Hund dann nicht überall hin will, ist auch Erziehungssache.

Ich empfehle ansonsten immer wieder gern das Buch von Katharina von der Leyen: Partnerhunde. Vielleicht bringt dir das was.. und ich zerbrech mir mal noch den Kopf etwas mehr mehr.
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Bluenote

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3

Mittwoch, 25. Januar 2017, 14:43

Ich kenne eine Tollerhündin näher. Sie ist ausgebildeter Therapiehund (inzwischen pensioniert da schon zwölf) und begleitet ihr Frauchen zur Arbeit in ein Kreativatelier in einer Einrichtung für psychisch beeinträchtigte Menschen, wo sie "Atelierhund" und einfach mit dabei ist.

Ich gehe öfters mit ihr spazieren und erlebe sie als drinnen ruhige, angenehme, unauffällige Hündin, draussen aktiv und aufmerksam, aber überhaupt nicht hyperig. Sie ist super angenehm führbar, menschen- und hundefreundlich, aber niemals aufdringlich, sondern eher freundlich-zurückhaltend. Spiel- und arbeitsfreudig, aber nicht zu fordernd und "einfach da" wenn nichts läuft.
Wandert und reist gerne und ist mit ihren zwölf Jahren immer noch absolut fit.
Grösse find ich ideal. Haaren tut sie extrem :rolleyes: , ist von der Fellpflege her grundsätzlich aber pflegeleicht.

Also eigentlich eine super coole Hündin, aber nicht so mein Typ Hund, der mir - optisch vorallem - gefällt. Ich bin eher der Typ für kleine Sturköpfchen à la Terrier. :d
So für deine Beschreibung aber voll geeignet, find ich.

Den Mittelpudel finde ich halt auch hammer. So richtig coole Begleithunde, die für alles zu haben sind, ohne dabei irgendwie extrem zu sein. Aber einen Pudel willst du ja nicht. :zwinker:
Obwohl man die Löckchen ja auch kurz halten könnte. ;)

Ansonsten...schwierig. :d Ich überleg mal noch. :hihi:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

Magira

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4

Mittwoch, 25. Januar 2017, 14:51

Beagle aus Showlinie!

zelda erfüllt sehr viele deiner Wünsche
nicht stimmen würde das Haaren (alle Beagle Haaren sehr, Zelde SEHR stark wegen den Allergien)
und der übermässige Jagdtrieb (sie ist 30% Show 70% Arbeitslinie)

Ansonsten käme mir noch der Tibet Terrier in Sinn, obwohl er Terrier im Namen hat, steckt keiner drin :)


beim Toller ist es wie bei allen Retriever unbedingt auf die Linie achten!!! Es gibt so super coole wie Bluenote kennt und die anderen, die kannst du die ersten 3-6 Jahren "vergessen" mit Stressresistent :smile:
Es grüsst

Fizzy

Schnupperdoggie

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5

Mittwoch, 25. Januar 2017, 14:55

Danke schon mal!

Hab das mit den Fremden mal gestrichen, war mir da sowieso nicht sicher. Denke auch das das allg. eher charakterabhäning ist, oder?

Ja, die Sache mit dem Pudel... Bei jedem Hundekenner Einfall Nr.1 für mich. Es stimmt halt schon, dass er sehr passend wäre. So intelligent, talentiert, anpassungsfähig, freundlich, motiviert nicht haarend, jede Grösse vertreten,... Einfach perfekt. Aber ich kann mich beim besten Willen nicht mit ihnen anfreunden. :peinlich: Das hat auch diverse Gründe, zum einen wurde ich als Kleinkind von einem Pudel gebissen und habe eine persönliche Abneigung. Zum anderen haben Pudel so eine ganz eigene Gangart, mit ihren vergleichsweise klein wirkenden Pfoten, die mir irgendwie nicht zusagt, auch die Optik im gesamten nicht. Dazu kommen die horrenden Friseurkosten wie ich gehört habe...?

Bluenote du beschreibst da einen Toller nach perfektem Rassenbild und genau so sind auch die Toller, die ich inzwischen kennen lernen durfte. Deswegen ist er zur Zeit Platz 1. Habe aber da - genau wie du - dieses "nicht mein Typ" Problem. Vielleicht will ich es mir ja auch einfach zu einfach machen mit dem "perfekten Wesen", um mir die Erziehung zu erleichtern :d Dabei sollte ich das ja eh in den Griff bekommen, hab ja auch den Airedale Terrier von grundauf umerziehen müssen.

Beagle ist aus persönlichen und idealistschen Gründen raus... Siehe Vorstellungsthread :sad:
Tibet Terrier guck ich mir noch mal an, ist aber (verzeihung >.<) optisch etwa das Gegenteil meiner Vorstellungen :hihi: Es tut mir leid, ich weiss, ich bin anstrengend...

Edit: Ups, die Hütehunde vergessen zu erwähnen. Sowas in der Art hab ich mir schon gedacht und von dieser FCI Sektion bisher komplett die Finger gelassen. Also mich da auch nicht mit Rassen auseinander gesetzt. Wobei der Australian Kelpie mir richtig gut gefallen würde, aber ich glaube, dem werde ich nicht gerecht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Fizzy« (25. Januar 2017, 15:01) aus folgendem Grund: Hütehunde vergessen :o


Tabasco

Sportdoggie

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6

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:05

Da kãme mir spontan der Entlebucher Sennenhund in den Sinn. Der würde viele deiner Kriterien erfüllen. Bei dieser Rasse gefällt mir, dass bei der Zuchtzulassung auch auf Alltagstauglichkeit in der heutigen Zeit Wert gelegt wird.

Fizzy

Schnupperdoggie

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7

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:08

Da kãme mir spontan der Entlebucher Sennenhund in den Sinn. Der würde viele deiner Kriterien erfüllen. Bei dieser Rasse gefällt mir, dass bei der Zuchtzulassung auch auf Alltagstauglichkeit in der heutigen Zeit Wert gelegt wird.
Oh super! Mit Sennenhunden habe ich mich noch nich ausführlich genug befasst. :peinlich: Das hatte ich als "Hausaufgaben" für dieses Wochenende vor. Da steigert sich direkt die Vorfreude. Danke!

Disney92

Schnupperdoggie

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8

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:16

Wie wärs mit einem Cocker Spaniel? Englisch Springer Spaniel? Kromfohrländer?

Bezüglich Bellfreudigkeit, der Sheltie gilt ja allgemein als bellfreudig. Ich hab in der Stadt gewohnt, auf dem Land, nehme sie mit zur Arbeit, ins Restaurant, Cafe, Wochenendausflüge mit Auto fahren, Hotel etc pp es war nie ein Thema, die Hunde wären laut. Meine beiden bellen auch nicht ohne Grund. ;) Einer der beiden ist auch ein Sensibelchen, aber selbst er kläfft nicht. Stückweit auch Erziehunggsache.

andi+rudel

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9

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:17

ich kenne jetzt einige flat coated retriever und der kam mir spontan in den sinn bei deinen "kriterien"...
ich empfinde sie als sehr angenehme und gelehrige hunde welche nicht übereifriges von ihren besitzern fordern und sehr angenehme gesellschaftshunde sind, welche auch nicht ein übermass an beschäftigung brauchen.
zudem sind sie auch sehr hübsch... :love:

Lia

Sportdoggie

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10

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:19

Wenn dir der Kelpie so gut gefällt, weshalb nicht? Vermutlich gibt es da auch ruhigere Exemplare, die nicht so viel Beschäftigung benötigen. Ist bei den Aussies ja auch so :smile:

Anne

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:21

Wenn dir der Kelpie so gut gefällt, weshalb nicht? Vermutlich gibt es da auch ruhigere Exemplare, die nicht so viel Beschäftigung benötigen. Ist bei den Aussies ja auch so :smile:


Ähm.. von ihrer Beschreibung her, was sie machen will und nicht will .. wieso soll man sich da rein wegen Äusserlichkeiten einen Superarbeiter wie den Kelpie holen? Selbst wenn es ruhigere Exemplare geben sollte - das müsste man erstmal wissen, eine Garantie dafür, dass der Hund dann auch tatsächlich ruher ist, gibt's nie, und selbst ein ruhigeres Exemplar hätte immer noch enorm viel Power. Seh ich hier jetzt überhaupt nicht, da ist weder ihr noch dem Hund geholfen. Finde es da von Fizzy nur vernünftig, den Kelpie auszuschliessen.
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Fizzy

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12

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:29

Wenn dir der Kelpie so gut gefällt, weshalb nicht? Vermutlich gibt es da auch ruhigere Exemplare, die nicht so viel Beschäftigung benötigen. Ist bei den Aussies ja auch so :smile:

Das wäre dem Tier gegenüber einfach nicht fair. Diesem Bewegungsdrang kann ich nicht gerecht werden, den Platz den Kelpies gewohnt sind, gibt es weit und breit nicht wo ich wohne und noch weniger wo ich rumreise. Wahrscheinlich hätte ich dann, Erziehung und Hundesport hin oder her, einen unterforderten Hund der langsam aber sicher durchdreht. :schreck:
Gleiches gilt bei mir für z.B. Husky, find ich auch toll, kann ich aber nicht gerecht werden.

inhii

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13

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:30

Kooiker? Sah bisher aber nur welche auf Spaziergänge. Weiss nicht ob die Bellfreudig usw. sind :gruebel1: . Aber von der Grösse, evtl. Optik, könnte es doch was sein?

Generell gibt es aber denke ich doch viele Rassen wo passen würden. Vieles sehe ich als Erziehung und Gewöhnung an. ;) Ich meine ob ein Hund sich im Hotel, ÖV und Auto benehmen kann oder nicht. Ob er wirklich nonstopp kläfft oder nicht. Klar, gibt es bellfreudigere Rassen und Wächter. Aber Beispiel meine wissen auch, dass sie im Hotel ruhig sein müssen, sie sind ruhig im Resti, fahren gerne Auto usw.

Natürlich wäre so eine super Arbeits-hibbeliges-Teil von Hund nicht das ideale aber abgesehen davon, finde ich kann sich ein Hund auch gut anpassen.

Flat's? Also ich kenne jedenfalls nur nervige hibbelige, eher grobmotorische, ewige Kindsköpfe von Flat's ;) Selbst wenn sie 10 Jahre sind, sind sie wie ein 1-jähriger Hund. :hihi: Zudem finde ich sie also recht gross und weichen von den 40-45cm doch recht ab. :pfeifen:

Lia

Sportdoggie

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14

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:35

Ist der heutige Kelpie wirklich noch so ein super Arbeiter? Ich kenne sie wirklich zu wenig. Einen sehe ich ab und zu unterwegs, er scheint nicht allzu überdreht. Und eine Bekannte hat mir erzählt, dass ihr Bruder einen besitzt. Er sei wesentlich einfacher als ihr Border. Aber wie bereits erwähnt, kenne ich diese Hunde nicht wirklich. Meine Ueberlegung war einfach die, dass es vermutlich auch gewaltige Unterschiede gibt wie bei den Aussies.... Deshalb mein Beitrag. An Fizzy's Stelle würde ich einige Zuchten von meinen Wunschrassen besuchen gehen und ev. auch an Ausstellungen um Kontakt mit Besitzern aufzunehmen.

ava und karin

Wachdoggie

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15

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:40

Also ich wär ja da absolut für den Parson Russell Terrier....kleiner Hund, grosser Charakter.
:winke: Wir sind nicht etepetete...... wir tun nur immer so!!! :winke:

Anne

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16

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:41

Also ich wär ja da absolut für den Parson Russell Terrier....kleiner Hund, grosser Charakter.


Den hätte ich fast auch vorgeschlagen, war mir dann aber nicht sicher wegen Jagdtrieb, Sturkopf, Bellfreude und Auslastung, ob das passt mit dem, was sie oben beschrieben hat. Ansonsten find ich die kleinen Wusel auch einfach :love: :love:
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Fizzy

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17

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:44

Man seit ihr fix, ich komm mit Antworten kaum hinterher :thumbsup:

Das Hauptproblem ist ja, dass es einfach zu viel Auswahl gibt. Also hab ich die Kriterien immer enger und enger geschnitten und nun fällt jeder an einem Punkt durch 1_(53) Aber auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, weil ich dauernd nur nein sage, ihr helft mir wirklich sehr!

Kooiker? Sah bisher aber nur welche auf Spaziergänge. Weiss nicht ob die Bellfreudig usw. sind :gruebel1: . Aber von der Grösse, evtl. Optik, könnte es doch was sein?

Kooiker hab ich mich sehr intesiv mit befasst. Bis ich den Toller entdeckte und er den Kooiker "ablöste". Vom Wesen her den Tollern sehr ähnlich, bzgl. gefälligkeit, etc. haben auch einen sehr ähnlichen "Job" (Enten anlocken). Bellfreudig sind Kooiker ganz und gar nicht. Jedoch sind sehr viele Kooiker wohl extreme sensibelchen, kein bisschen stressresistent und auch übermässig schreckhaft, so dass sie sich schon von einer zufallenden Chuchichästlitüre sich eine halbe Stunde lang erholen müssen. :psst:

Flat's kenne ich auch nur hyperaktive :d Gibt aber sicher auch ruhige Exemplare...irgendwo..gut versteckt :biggrin: Generell gilt für alle Retriever ja, dass sie vom Wesen her meistens angenehm sind - aber zu gross, zu haarend und nicht mein Typ. Wenn Retriever, dann am ehsten der Toller.

Spaniel sagen mir optisch nicht zu, weshalb ich sie etwas übergangen habe. Die drei (verschiedenen) Spaniel die ich bisher kennen lernen durfte, waren auch alle samt ... unangenehme Zeitgenossen. Was würde denn für sie sprechen?



@inhii, erzähl mir was über Eurasier :hopser:
Aus meinem Vorstellungs Thread:
Oh Inhii, wenn ich dich hier grad schon seh. Magst du mir bisschen was über Eurasier erzählen?
Oder mal in meinem Thread vorbei schauen und mir erzählen wie passend/unpassen der Eurasier für mich ist?
Mal lese ich es seien Sturköpfe mal sie seien super zu erziehen. Mal lese ich sie sind für Anfänger super, dann wieder unmöglich. Mal lese ich sie kommen mit Sommerhitze gut klar, dann wieder sie sterben in der Schweiz schier im Sommer. Gleiches hin und her zu Aktivität, Wachtrieb, Anpassungsfähigkeit,... Was stimmt da nun?
Wie sehr haaren sie und wie ist ihre Fellpflege?



Edit:
Jetzt sind da schon wieder 3 neue post, während ich tippse. Ich komm nicht hinterheeeer! :thumbsup:


Beim Kelpie kenn ich halt echt nur Arbeitshunde durch und durch, die auch wirklich als Hütehund eingesetzt werden. Aber auch wenn es da eine Showline gäbe, wäre das sicher noch eine extreme Sportskanone... ?

Parson Russel kenn ich persönlich keinen. Ist das mit Jack Russel gut vergleichbar?

Kailani

Wachdoggie

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Doggie(s): Lotus

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18

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:48

Hihi, als erstes hatte ich auch die Pudel im Kopf :d Gerade in der mittleren Grösse ist es eben nicht so einfach.

Der Kelpie ist ein absolut toller Hund. Ich würde hier aber auch keinen empfehlen. Erwünscht ist ja eine "ruhige Art", und das ist nicht unbedingt ein Attribut, das man dem Kelpie zuschreiben würde.
Gerade mit dem Umherreisen würde ich sowieso eher nach einer "in sich ruhenden", stressresistenten Rasse Ausschau halten.

Ist zwar schon zu gross, aber wie wäre es mit einem Golden Retriever? Gut, wenn du mit dem Toller nicht recht warm wirst ist das womöglich auch nichts. Über Toller hab ich schon öfters gehört, dass es gesundheitlich etwas schwierig ist, da kleiner Genpool.

Mit dieser Rasse kenn ich mich eigentlich nicht wirklich aus, aber vielleicht kann wer etwas zum Kurzhaar Collie sagen? Könnte das passen, oder sind es auch Energiebündel?

Sennenhunde sind doch Wachhunde und recht bellfreudig - soweit ich das verstanden habe, wäre das in dieser Situation nicht erwünscht.
Ich kenne einige Mischlinge, und ja, die müssen immer mitreden. ;)

ava und karin

Wachdoggie

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19

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:50

@anne, versteh ich total, aber Ausnahmen bestätigen die Regel und wenn ich meine Hündin betrachte dann muss ich sagen dass ich ein wirklich ausgeglichenes, ruhiges Exemplar an meiner Seite habe. :brav0:
Und ich kenne eine Zucht die sich wirklich auf familientaugliche Hunde konzentrieren, Jagdtrieb im gesunden Mass aber absolut händelbar.Braucht halt Auslastung wie jeder andere Hund auch :good:
:winke: Wir sind nicht etepetete...... wir tun nur immer so!!! :winke:

Larson

Schnupperdoggie

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20

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:51

Der Komfohrländer wird als Begleit- und Haushund beschrieben. Leider kenne ich keinen persönlich, würde schon mal in etwa von der Grösse und Verwendung passen :)

Es gibt wie schon geschrieben überall sehr typische Vertreter ihre Rasse und solche die es weniger sind...

Wenn es ein paar wenige Rassen sind, die du gerne näher kennen lernen möchtest könntest du dich bei der jeweiligen Zuchtkommission des Rasseclubs melden zu rassebedingten Fragen wie Linien, Auslastung, Krankheiten usw.

So könntest du schon vor sondieren was in Frage kommen könnte und was eher nicht.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht :d

Der Entlebucher Sennenhund gefällt mir optisch auch sehr nur ist er mir persönlich zu laut und hat wenn ich mich recht erinnere gesundheitlich mit dem ektopischen Ureter zu kämpfen. Ob ein Treibhund bei denen Kriterien ideal ist ?(

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