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inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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101

Sonntag, 27. August 2017, 08:46

@whyona

Danke, gut geschrieben. :nicken:

catba

Alphadoggie

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Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

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102

Sonntag, 27. August 2017, 08:54

@whyona

Danke, gut geschrieben. :nicken:



jep, finde ich auch :good:

Vaku

Schnupperdoggie

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103

Sonntag, 27. August 2017, 09:31

@vaku
Ich denk mit mittelweg ist gemeint, dass man eben nicht nur weiss (im sinne von nur positiver bestätigung) oder nur schwarz (imSinne von nur mit Strafe) agieren muss ... ich binde das ein was grade sinnvoll ist ... Situativ und individuell auf den Hund abgestimmt ... ich mag mich nicht gerne auf eine Methode versteifen ... wir haben zb mit HTS gute Erfolge erziehlt, handhabe gewisse Situationen trotzdem anders, einfach weil es für uns so passt ... fürmich ist das in dem Fall grau, und da steh ich voll dahinter, weil das für mich und für dieses Hund stimmt ...

:noidea: Ist doch ok.
So arbeitet doch im Grunde jeder innerhalb seiner eigenen Philosophie und in seinem Umgang mit dem Hund.
Am Ende unterscheidet sich halt nur der eigene Bewegungsradius in dem man sich bewegt.

Vergleichen wir die Radien in denen wir uns bewegen und legen wir eine Farbpalette da rein (ich mag nicht weiss, bis schwarz nehmen, weil sich das Wertend anhört - nehmen wir blau, bis grün), bis du vielleicht eher petrol bis hellblau und ich meerblau bis hellblau ;) .
Ich muss dein Petrol nicht toll finden, ich finde das ist mein Recht und das lasse ich mich auch von keinem schönreden - egal was für ein Hund dein Hund wäre und ich finde in einer Diskussion darf man auch mal sagen, wenn du petrol bei deinem Hund anwendest finde ich das doof. :noidea:
Du findest vielleicht Dinge doof, wie ich das mit meinem Hund regel, auch wenn sie hellblau sind. Weil nur weil etwas positiv aufgebaut ist, heisst das nicht zwangsläufig das es dem Hund gut tut, bzw. das es Tiergerecht ist.

Das muss einfach bewusst sein und ich finde da darf es unterschiedliche Meinungen mit unterschiedlichen Radien geben, weil jeder Mensch auch anders ist.
Aika vorzuwerfen sie hätte nie einen schweren Hund gehabt und könnte deshlab "Härte" in der Erziehung nicht nachvollziehen, finde ich auch falsch. Vielleicht hatte sie es ja, die Probleme aber anders gelöst, weil auch wenn ihr Hund "hart" war, die ein beiden eigenes individuelles Hund-Mensch-Team waren.


Hmm ob Stress bewusst antrainiert wird, oder weil man nicht drauf achtet entsteht, macht für den Hund vermutlich auch keinen Unterschied ... allerdings ist hier das Maß enorm wichtig, dauerstress (egal ob positiv oder negativ) macht Hunde auf dauer Krank ...
Positiver Stress ist mitunter genauso schädlich ... ein Hund der zig malam Tag n Puls von 200 kriegt weil jemand nach Hause kommt, oder n Hund zu sehen ist, sich kaum einkriegt und sich dermassen hochfährt ... nur denken die Leute dann, ist dich egal, der Freut sich doch bloss ... ungesund fürn Hund ist das genauso wie n Hund der permanent zb ne Strafe erwartet (dann wäre so ziemlichalles falsch gemacht worden, in Sache Abbruch undco), was ich leider auch schon erlebt hab ...
:noidea: Ich dachte das hätte ich genau so geschrieben und versucht zu vermitteln.
Stress bleibt Stress.
Auch positiver Stress ist auf dauer schädlich - da bin ich bei dir.

Hier ist mir aber einfach der grundsätzliche Umgang mit dem Hund und wie gesagt die Intention wichtig.
Es ist immer das Zusammenspiel zwischen Tat und Grund ausschlaggebend (- wobei Extreme natürlich wieder vermieden werden sollten).

Für mich ist es entsprechend ein unterschied, ob ich bestimmte Dinge bewusst antrainiere oder sie Begleiterscheindungen sind (sieh mein Beispiel mit den Kinden und den Eltern bei den Noten).

Einfach pauschal zu sagen, bei beiden hat der Hund doch Stress und Stress gehört zum Leben dazu. Das ist mir zu einfach.


Am Ende ist es doch eine Frage des bewussten Umganges mit dem Tier.

Deshalb besteht für mich ein Unterschied zwischen antrainierten/ konditioniertem Stress und Stress durch "Begleiterscheinungen". Weil das eine ist vom Halter gewollt, antrainiert und gefördert - das sagt für mich etwas über den HH und seine grundsätzliche Einstellung zur Hundeerziehung aus.
Das sie am Ende anders ist als meine, obwohl ich meinem Hund vielleicht auch in Wahrheit Stresse und es gar nicht mitbekomme.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vaku« (27. August 2017, 09:36)


Aika

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104

Sonntag, 27. August 2017, 10:50

@aika

Von was für einer Ausbildung willst du ein Video sehen? Von UO, Agility, oder was für eine Ausbildung meinst du nun?

Oder meinst du nun Speziell erica und dem Schutzdienst?


Ich meinte die widersprüchlichen Aussagen von Erica... einerseits bestraft sie den Hund, wenn er nur mit 1 Sek Zögern zurückkommt (und ich bezweifle, dass der Hund diese 1 Sekunde versteht), andererseits sagt sie, dass ihre Ausbildung "gewaltfrei" sei. Das passt für mich nicht zusammen, deshalb habe ich nach Videos oder Erklärungen gefragt, was denn "gewaltfrei" bedeutet :sad:

Ich finde es äusserst grenzwertig, dass Unterordnung (oder Obedience zu Neu-Deutsch) als eigene Sportart definiert wird und teilweise derart excessiv betrieben wird, dass der Hund nur noch eine Maschine ist, die mit hoch erhobenem Kopf und durchgedrücktem Rückgrat neben seinem "Herrchen" her zu stolpern hat. Ich möchte mir lieber nicht ausmalen, unter was für Schmerzen, Spondylose und Arthrose solche Hunde zu leiden haben in ihren späteren Jahren (oder auch schon früher). Ich habe schon einen 10-wöchigen Malinois gesehen im Internet, von dem genau das bereits verlangt wurde! Da stehen mir nur noch die Haare zu Berge! smilie_sh_019

Wir reden hier eben über 2 verschiedene Themen:

1) Wie bringe ich meinen Hund dazu, mir zu gehorchen und sich alltagstauglich zu verhalten? Ich glaube, da sind wir uns alle einig, wie man dabei vorgeht und dass man dem Hund Grenzen setzen muss, dem einen mehr, dem andern weniger, aber das ist durch enge Bindung und positive Verstärkung des erwünschen Verhaltens möglich ohne dass man dabei zu "Strafen" greifen muss.

2) Wie "bestrafe" ich meinen Hund, wenn er nicht sekundengenau funktioniert? Unterordnung als Verselbständigung der ganz normalen Grund-Erziehung, sofortige Bestrafung (physisch und psychisch) beim kleinsten "Vergehen."

Mit Punkt 2 kann ich mich nun mal absolut nicht einverstanden erklären, aber das sieht halt jeder unterschiedlich.
:smile: Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

whyona

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105

Sonntag, 27. August 2017, 12:01

Darum hab ich geschrieben, dass ich nicht weiss was für Hunde Aika hatte. Vorgeworfen hab ich ihr gar nichts. War zumindest nicht meine Absicht. Aber es macht schon einen unterschied ob ich nur liebe Hunde hatte, oder auch weiss was für ein gefahrenpotenzial hinter einem Hund steckt.
Als Tarek, als wir aufm Hundeplatz auf der Bank sassen und warteten, der kommenden person an den Hals springen wollte , da meine Reaktion darauf nicht nett aus. Aber löcher in der Person wären auch nicht so toll gewesen.
Was aber nicht heisst das ich das dann immer provoziert habe um dann wieder zu korrigieren. Nö, ich habdas dann kleinschrittrig auftrainiert damit er das aushalten lernt. Trotzdem muss ich immer n wachsames Auge drauf haben, es ist nun mal n Lebewesen.
Nur dass viele schon das Petrol als derart gewalttätig empfunden wird (ganz allgemein gesehen was einem im Alltag, in Foren, im Facebook etc entgegen schlägt) , das es kaum mehr was mit der Realität zu tunhat ...

Whyona brauchte übrigens nie n Petrol, da konnte ich mich super zwischen hellblau und meerblau bewegen ...
Damals sagte ich auch immer, mei wieso kann die ihren jagenden Hund nicht kontrollieren? N strenges Nein und gut ist. Joa so kommt manauf die Welt :-)

Und was viele einfach nicht sehen wollen, dass auch wenn wir mal petrol gebrauchen, wir uns zu 95% oder mehr durchaus höchstens im meerblau bewegen. Dass genauso Dinge langsam aufgebaut und trainiert werden. Wer das nämlich nicht tut der ist wahrlich im vorletzten Jahrhundert hängen geblieben.

Das man Petrol nicht toll findet, ist vollkommen ok. Nur die oft unreflektierte Sichtweise dass Petrol gleich Tierquälerei ist, kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenn einen Hund der geclickert wird im alltag und permanent in einer erwartungshaltung durch den Alltag läuft, kaum abschalten kann etc ... find ich auch nicht gut. Würd ihr aber nie tierquälerei unterstellen. Ich hab von ihr Ideen bekommen die ich umsetzen konnte und sie von mir was angenommen und ich denke beide Hunde haben davon profitiert ...

Bezüglich Stress, egal ob bewusst oder unbewusst gesetzt, beides doof wenn man nicht in der Lage ist diesen wieder aufzuheben. Einen Hund zu korrigieren und dann im loch zu lassen ist kacke. Stress muss abgebaut werden können und trotzdem ist es unnatürlich jeglichen Stress vermeiden zu wollen ... wollte mit der Aussage, Stress gehört zum leben, nicht sagen dass man da halt nix gegen machen kann :-)
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

Magira

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106

Sonntag, 27. August 2017, 12:15

Absolut Whyonas Meinung :good: :good: :good:

Bezüglich Sport, da siehst du in jedem idioten die übertreiben. Ob nun zu früh, zu Hardcore, zu streng, zu agressiv.
Selbst auf der Rennbahn gibt es Idioten die ihre Hunde nicht mal aufwärmen und auslaufen unds ich wundern warum er wieder humpelt.
Selbst im Dummytraining gibts Idioten die ihre jungen Hunde hänge hoch brettern lassen, ins Wasser "pflatschen" und sich dann eben nummer 3 holen weil auch dieser wieder mit nicht mal jährig nicht mehr in der Lage ist Prüfungen zu laufen.
Und jeder davon ist ein riesen grosses Arsch! Egal in welcher Sportart. Aber es gibt sie leider überall.
Es grüsst

Vaku

Schnupperdoggie

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107

Sonntag, 27. August 2017, 12:54

Whyonas ich finde nicht, das wir da so weit auseinander liegen in unser Meinung :nönö:


z.B.
Weil nur weil etwas positiv aufgebaut ist, heisst das nicht zwangsläufig das es dem Hund gut tut, bzw. das es Tiergerecht ist.
Ich kenn einen Hund der geclickert wird im alltag und permanent in einer erwartungshaltung durch den Alltag läuft, kaum abschalten kann etc ... find ich auch nicht gut.

Das ist genau so ein Beispiel was ich meine. Die ewige Erwartungshaltung des Hundes ist zwar positiv (clickern/ Belohnung) Aufgebaut worden, tut dem Hund aber nicht gut. Da bin ich klar bei dir.

Jetzt ist dann die Frage für mich um zu Unterscheiden zwischen hat die Halterin das z.B. absichtlich gefördert indem und will sie einen Hund der ständig auf 200 ist oder ist es eine Begleiterscheinung und ihr vielleicht gerade am Anfang gar nicht bewusst was da passiert mit ihrem Hund.
Mir scheint es das zweitere zu sein, weil du ja selbst gesagt hast, dass sie durch Gespräche mit dir das Problem erkannt hat und nun gegensteuert - andere Methoden ausprobiert, versucht ihren Hund den Stress zu ersparen.

Sie hätte ja auch so "ignorant" sein können uns sagen, das klappt doch so. Mein Hund macht alles was ich will - er ist "perfekt", alles positiv usw. (ja und so eine Einstellung grenzt dann für mich schon an Tierquälerei, weil das Wohl des Tieres einem eigentlich egal ist).

Deshalb sage ich ja:
Es ist immer das Zusammenspiel zwischen Tat und Grund ausschlaggebend.
Niemand der seinen Hund mal eine Ansage macht, mal einen Schupps gibt ist gleich ein Tierquäler, solange die Intention hinter den Taten nicht ist, den Hund absichtlich zu brechen (was ich hier im Forum jetzt keinem Unterstelle).
Aber leider gibt es solche Hundehalter, da wird der Hund verbrügelt wenn er nicht hört, weil damit zeige ich ja Dominanz, ich bin der Alphawolf oder so ein Schwachsinn. :rolleyes:


Nicht das Ziel rechtfertigt eine Tat, sondern der Weg den wir dahin gehen, macht uns aus (im positiven wie im negativen).

Psovaya Borzaya

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108

Sonntag, 27. August 2017, 12:57

idioten die "gefährliche sachen" machen sehe ich im übrigen sehr häufig auch neben dem hupla (bzw. ich persönlich sehe sie nur noch dort, da ich dem hupla für den moment den rücken gekehrt habe). da seh ich zb. eine flexi am halti, eine ausgezogene flexi an der hauptstrasse. da seh ich gebrüll und das pure gegenteil, "mein hund darf zu jedem, da müssen Sie aufpassen wenn Ihrer nicht sozialisiert ist", da seh ich welche, die ihre hunde nicht heran nehmen bei passanten, ja nicht mal bei kindern die deutlich angst haben. da seh ich solche die ihre hunde in der hitze auf asphalt am velo laufen lassen, da seh ich solche, die mit dem auto zum PP fahren, an der flexi den dicken hund versäubern, kurz den veloweg etwas hoch und wieder runter, ehefrau bleibt derweil im auto sitzen (im winter sogar mit motor an)... meine nachbarn, die arbeiten gehen und die hunde stundenlang im garten lassen ohne wetterfesten unterstand und die dann genauso lange durchbellen und heulen... ich könnte die liste endlos erweitern.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

erica

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109

Sonntag, 27. August 2017, 13:21

einerseits bestraft sie den Hund, wenn er nur mit 1 Sek Zögern zurückkommt (und ich bezweifle, dass der Hund diese 1 Sekunde versteht), andererseits sagt sie, dass ihre Ausbildung "gewaltfrei" sei.


Das hab ich so nie gesagt, sondern dass es bei einer Prüfung pro Sekunde 1 Punkt Abzug gibt und es deswegen vielleicht angebracht ist den Pfiff präzise zu arbeiten. Und nein ich bestrafe den Hund nicht, sondern ich korrigiere ihn. Bestraft wird mein Hund gar nie, er würde es nicht verstehen. Korrektur ist nicht gleichzusetzen mit Strafe. Und nein, den Hund kurz am Nacken in die Realität zurückholen sehe ich weder als Strafe, noch als Gewalt.
Und was genau möchtest du jetzt per Video sehen? Mein Hund, der auf Pfiff ablässt und zurückkommt?



Ich habe schon einen 10-wöchigen Malinois gesehen im Internet, von dem genau das bereits verlangt wurde! Da stehen mir nur noch die Haare zu Berge!


Da würde ich gerne das Video sehen (Link)

whyona

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110

Sonntag, 27. August 2017, 13:45

@Vaku
Ich glaub auch das wir das sehr ähnlich sehn :-)

@erica

Ich glaub Aika meint das Futtertreiben , wird ja meist vom Welpenalter an gemacht ... @Aika ich kenn gesunde und kranke Hunde, welche laufen im Sport , andere nicht ... man rennt ja nu nicht stundenlang im Hundesport UO modus mit m Hund rum ... und wenn mans schlau macht trainiert man auch beide Körperseiten vom Hund ... in jedem Sport, egal ob UO. Agi etc, sind immer körperliche Belastungen vorhanden ...

Ob man das Korrektur oder Strafe nennt ... im Lerntheoretischrn Sinn ist : griff in Nacken = zufügen von was unangenehmen = positive Strafe ...
ich asoziiere Strafe auch immer irgendwie mit, der Hund weiss das er was falsch gemacht hat und nu bestrafe ich ihn , damit der darüber nachdenkt ... wie ein Kind das zb Hausarrest bekommt ...

Aber diese intention hab ich bei einer Korrektur gar nicht, ich will nur dieses spezielle verhalten nicht, also gibts ne negative Konsequenz im Gegenzug zur positiven Konsequenz wenn mir ein Verhalten gefällt ... und beim einen Hund brauchts da nur n räuspern, n nein, oder eben n Körperblock ... je nach Hund und Situation ...
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
Und Whyona im Herzen 20.06.2002 - 03.04.2017

Aika

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111

Sonntag, 27. August 2017, 13:52

idioten die "gefährliche sachen" machen sehe ich im übrigen sehr häufig auch neben dem hupla (bzw. ich persönlich sehe sie nur noch dort, da ich dem hupla für den moment den rücken gekehrt habe). da seh ich zb. eine flexi am halti, eine ausgezogene flexi an der hauptstrasse. da seh ich gebrüll und das pure gegenteil, "mein hund darf zu jedem, da müssen Sie aufpassen wenn Ihrer nicht sozialisiert ist", da seh ich welche, die ihre hunde nicht heran nehmen bei passanten, ja nicht mal bei kindern die deutlich angst haben. da seh ich solche die ihre hunde in der hitze auf asphalt am velo laufen lassen, da seh ich solche, die mit dem auto zum PP fahren, an der flexi den dicken hund versäubern, kurz den veloweg etwas hoch und wieder runter, ehefrau bleibt derweil im auto sitzen (im winter sogar mit motor an)... meine nachbarn, die arbeiten gehen und die hunde stundenlang im garten lassen ohne wetterfesten unterstand und die dann genauso lange durchbellen und heulen... ich könnte die liste endlos erweitern.


Da stimme ich Dir völlig zu... :super:

Und nein, den Hund kurz am Nacken in die Realität zurückholen sehe ich weder als Strafe, noch als Gewalt.


Das sehe ich anders... :sad:
Wenn Du solche Massnahmen (aggressiv pfeifen, massregeln, am Nacken packen) als "gewaltfrei" interpretierst, dann verstehe ich jetzt, was Du mit "gewaltfreiem Training" meinst :sad:

Und was genau möchtest du jetzt per Video sehen? Mein Hund, der auf Pfiff ablässt und zurückkommt?

Nein, das kenne ich. Ich meinte ein längeres Training, bei dem "gewaltfrei" trainiert wird, aber wie gesagt, ich habe unterdessen verstanden, wie Du gewaltfrei interpretierst, ist nicht meine Welt.



Da würde ich gerne das Video sehen (Link)


Unterordnung
Das ist kein Einzelfall, sondern das Netz ist voll von ähnlichen Videos, sogar mit 8-wöchigen Welpen!

Und bevor jetzt jemand sagt, "ja, das ist ja nur spielerisches Heranführen an die spätere Unterordnung, das ist ja nur kurz, macht doch nix...", nein, sowas ist ein völliges No-Go!!! :angry2:

Erstens vom jugendlichen Alter her (ich warte nur darauf, bis jemand einem Saugwelpen die Unterordnung beibringen will smilie_sh_019 ) und zweitens von der körperlichen Belastung her in dieser unnatürlichen Stellung mit zurückgestauchtem Nacken und durchgedrücktem Rückgrat. Da wundern sich dann später Tierärzte und Besitzer darüber, weshalb der Hund vor Schmerzen kaum noch laufen kann und das Rückgrat eine einzige Baustelle ist.
Ich nehme an, meist wird gar nicht erkannt, woher die Spondylose kommt, sondern halt einfach behandelt, das wird nicht hinterfragt.
:smile: Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

erica

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112

Sonntag, 27. August 2017, 13:53

ch glaub Aika meint das Futtertreiben , wird ja meist vom Welpenalter an gemacht


Hab ich mir auch gedacht, deswegen wollte ich es sehen :)

erica

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113

Sonntag, 27. August 2017, 13:56

Das ist kein Einzelfall, sondern das Netz ist voll von ähnlichen Videos, sogar mit 8-wöchigen Welpen!


OK habe gesehen. Ein wirklich brutales Video........wie kann man auch......der arme Welpe.

Aika: jedem das Seine, bleib du bei deinem, aber verurteile doch bitte nicht jeglichen Hundesport. Danke

whyona

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114

Sonntag, 27. August 2017, 13:59

@Aika
Wobei ich da echt gern ne Statistik hätte ob Spondylose bei Sporthunden öfters vorkommt als bei anderen ... ich kenne nur zweiHunde mit Spondylose, beides Fanilienhunde ...
Wie gesagt, Sport bringt immer belastung mit sich, aber diese kann man minimieren mit warm ups, etc etc ...

Ob man das gut findet ob Welpen schon an den Sport rangeführt werden , ist jedem selbst überlassen ...
Grüsse Nathalie mit

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inhii

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Sonntag, 27. August 2017, 14:20

Meine erste Hündin hatte Spondylose im Alter (plus auch bekanntes HD) und mit ihr wurde keine einzige UO gelaufen, kein Hundesport gemacht.

Diuni hatte bis ins Alter keine Spondylose (auch kein HD, kein Lendenwirbelübergang), mit ihr machte ich Hundesport (Agility, Obedience, Zugsport usw.).

Pyri das Selbe, bisher keine Spondylose (7,5 Jahre). Kein HD, kein LWÜ. Aber Agility und Obedience wurde gestoppt vor ca. 3 Jahren.

Flaffy auch kein HD, kein LWÜ. Bisher wenig UO im sportlichen Sinne.



hmmm. also bei meinen Hunden scheint es genau anders rum zu sein. ;) 1/4 Spondylose und genau der wo kein Sport machte. :pfeifen:

Vaku

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116

Sonntag, 27. August 2017, 14:48

Ich kann diese Disserationempfehlen.

In ihr steht, das gerade grosse Gebrauchs- und Sporthunde betroffen sind.
Es gibt bei der Krankheit eine erbliche Komponente und eine Belastungskomponente.
Gerade Schäferhunde scheinen da erblich stark vorbelastet zu sein, sodass das Risiko gross ist, dass sie an dieser Krankheit erkranken. Gerade viele Junghunde sollen schon erste Krankheitsymptome aufweisen (ob diese Hunde sportlich geführt worden sind, steht nicht in der Disseration.)

Ich denke, das wenn man weiss das bestimmte Krankheiten auftreten können, man versuchen sollte die Belastung so gering wie möglich zu halten - auch im Sport.
Bzw. die Belastung dem Wachstum und Alter des Tieres anzupassen, in der Verantwortung steht jeder der sein Hund im Sport führt (Egal welchem Alter des Tieres - ein erwachsener Hund mit ED treibe ich auch nicht durch einen Agiparkur).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vaku« (27. August 2017, 14:55)


inhii

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Sonntag, 27. August 2017, 14:59

@vaku

ja, da gebe ich dir recht. Auch wenn ich gewollt hätte, hätte ich mit meiner ersten Hündin und bekannter HD-D sicher kein Sport gemacht, wo dies dann noch eher Probleme verursachen könnte.

Aber dazu muss man erst mal wissen, was sein Hund für Gelenke usw. hat ;)

Ich röntge alle meine Hundis mit 1,5 Jahren für die Auswertungen, bisher (ausser Flaffy nun) röntgte ich auch alle mit 7 Monate noch vor.

Aber sag mir mal wie viele Leute wirklich ihre Hunde testen lassen? (grad noch Mischlingsbesitzer, wo dies nicht mal der Rasse zu liebe tun müssen/sollen). Ich war im Agi so ziemlich die Einzige. die mit Hund da stand welcher geröntgt war. Und ich trainierte mit vielen verschiedenen Leuten zusammen. Es hiess immer von denen dann immer: mein Hund kann es doch, also hat er sicher gute Gelenke sonst würde er die Belastung nicht stand halten können. So ein Mist auch... :bad: Und logisch können degenerierte Gelenke dann durch Sport noch schneller abgenützt werden (rede da nicht von muskelaufbauendem sportlichem Bewegen sondern eben die ,,richtigen,, Sportarten, wo der Hund ja förmlich Spitzenleistungen bringt) :nicken:

ähmmm, aber irgendwie weichen wir so vom Thema ab :huh: :pfeifen:

Aika

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118

Sonntag, 27. August 2017, 15:20

Ja, jetzt weichen wir etwas vom Thema ab... ist aber trotzdem interessant.

@Vaku, vielen Dank für diesen Link. :zwinker:

Ich habe noch viele weitere dazu gefunden:

Tierisch fit

Doggy fitness

Healthy dog

und so weiter und so fort...

Wenn ich mir Bilder im Netz von UO ansehe, dann wird mir schlecht :uebel: , nicht nur beim 10-wöchigen Welpen.

Aber zurück zum Thema:

Ich habe nach wie vor Mühe damit, den Hund als "Befehls-Empfänger" zu sehen, der gefälligst zu gehorchen hat und bei Fehl-Verhalten bestraft wird.
Mein Denk-Ansatz ist viel eher, dass ich einen Hund als täglichen Begleiter möchte, mit dem ich in dauerndem Dialog stehe und mit dem mich Freundschaft, nicht Unterwürfigkeit, verbindet. Das bedeutet nicht, dass ich meinem Hund alles durchgehen lasse oder sogar sage "ach, sie ist doch so klein, die muss nicht gehorchen..."

Ich habe meine kleine Morelka genau gleich erzogen wie früher meine Dalmatiner, nämlich liebevoll konsequent oder wie immer man das nennen will. Beim richtigen Vertrauens-Verhältnis sind "Strafen", egal in welcher Form, nicht notwendig, selbst wenn man die Strafe "Korrektur" nennt... für den Hund macht das keinen Unterschied.
:smile: Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

Aika

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119

Sonntag, 27. August 2017, 15:25

Und logisch können degenerierte Gelenke dann durch Sport noch schneller abgenützt werden


Nicht nur bereits degenerierte Gelenke, sondern durch diese unnatürliche, erzwungene Haltung bereits beim Welpen und Junghund, werden die Gelenke und die Wirbelkörper ja gleich direkt geschädigt.

Ein weiterer Punkt wäre der berühmte "Halsband-Zupf", welcher ebenfalls die Halswirbelsäule und den Kehlkopf schädigt, von den Schmerzen mal ganz abgesehen. Aber wie gesagt, wir weichen vom Thema ab... :kaug:
:smile: Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

whyona

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120

Sonntag, 27. August 2017, 16:09

Das ist es was ich meine ... es ist anmassend zu behaupten, dass es bei allen Hunden, nur ein entsprechendes Vertrauensverhältnis (wie man das nu entsprechend definieren möchte und aufgebaut wird und werd das denn nu beurteilt ob ein solches da ist, ist ne andere Geschichte) braucht und dann Korrekturen/Strafen unnötig werden ...

Wenn Tarek entscheidet dass er den anderen Rüden kacke findet, dann ändert mein Vertrauensverhältnis zu ihm das nu auch nicht. Es liegt aber an mir, dafür zu sorgen, dass er, obwohl er den anderen Rüden kacke findet (und ich gesteh meinen Hunden zu nicht mit allen anderen lieb Kind zu sein) eben meine Entscheidung akzeptiert und ihn in ruhe lässt ... und da gibt es einfach Hunde, denen man aktiv zeigen muss welches Verhalten erwünscht ist, aber eben auch unerwünschtes Verhalten nicht einfach ignorieren kann, oder mit der Leine aussitzen kann weil Hund eben nicht alleine ins richtige Verhalten findet.

Aber was mir wichtig ist, früh im Verhalten zu agieren und nicht zu warten bis der Hund schon auf 180 ist, da ne Korrektur zu setzen ist schlicht unfair ... und das oberste Ziel (ich kann ja nur für mich sprechen) ist auf dauer, dass Korrekturen schlicht nicht mehr nötig sind ... ich will ja dem Hund helfen richtiges Verhalten zu lernen und nicht einfach nur den Hund zu deckeln. Und ja ich weiss das es genug von solchen Hundehaltern gibt. Deswegensollte man nicht alle in einen Topf werfen ...
Grüsse Nathalie mit

Tarek, Tervueren, 12.11.2014
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