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Snowdog

Schnupperdoggie

Beiträge: 493

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81

Samstag, 23. September 2017, 19:12

@Lady
Kurze OT: Ist die Rasse wirklich so selten? Ich hat's relativ viele davon :gruebel1:

Lady

Schnupperdoggie

Beiträge: 332

Doggie(s): Lady - Berger des Pyrénées

Wohnort: Schweiz

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82

Sonntag, 24. September 2017, 12:30

@ Snowdog: sehr verbreitet sind Berger des Pyrénées im Verhältnis zu anderen Rassen nicht. In unserer Gegend gibt es nur einzelne. Gott sei Dank :good: Ich persönlich denke, dass sich diese Rasse auch wirklich nicht für den durchschnittlichen Hundehalter eignet, da zu zeitaufwändig punkto Beschäftigung, zu sensibel usw. nicht umsonst landen leider immer wieder Pyries in Hundeheimen, weil die Halter mit ihnen überfordert sind. Ihre Optik täuscht total. Das sind keine "süssen Fellwuschel" :nönö: Das sind äusserst mutige, selbständig denkende und handelnde, leicht hyperaktive und wehrhafte Hunde, ihrem Halter treu ergeben, den sie auch mit den Zähnen verteidigen, die sich aber mit liebevoller Geduld und absoluter Konsequenz wunderbar erziehen und lenken lassen. Langeweile ist Gift für sie, sie entwickeln eine ungeheure Kreativität und finden immer eine Beschäftigung, die macht dann aber dem Halter meist keine Freude... Darum ist so ein Hund nur etwas für Leute mit viel Zeit und dem Willen, sie mit ihrem Hund zu verbringen.


In der Schweiz gibt es nur sehr wenige Züchter von Pyries und die sind erst noch unterteilt nach Langhaar resp. Face rase (= Kurzhaar). Darum ist es fast unmöglich eine Langhaar Hündin ohne ellenlange Warteliste von einem CH Züchter zu bekommen.
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

andi+rudel

Streunerdoggie

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Doggie(s): 1 Kauk. Owtscharka, 1 Maremmano- Abruzzese-Settermix, 1 Epagneul Breton

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83

Montag, 25. September 2017, 00:45

@ Snowdog: sehr verbreitet sind Berger des Pyrénées im Verhältnis zu anderen Rassen nicht. In unserer Gegend gibt es nur einzelne.


in frankreich ist das eine der häufigsten rassen auf den jährlich statt findenden märkten für hunde. pitbulls und amstaffs sind auch sehr gefragt. ich denke hier ist es den leuten auch egal was so ein hund an echter auslastung braucht, denn die meisten bleiben wohl eh ihr leben lang nur "hofhunde".
genauso ist auch der bichon frisee einmal im jahr hier bei uns im leclerc auf bestellung zu bekommen. da stehen die leute schlange. ne schicke dame in topp klamotten verkauft da welpen auf vorbestellung.
für mich ist das grauenhaft...und ich bleibe so etwas fern. aber...und ich denke auch gerade wegen der grenznähe ist der markt auch für die schweizer attraktiv und ich kann mir gut vorstellen dass da eben mal schnell jemand über die grenze kommt.
nach wunsch bekommt man natürlich auch den internationalen impfpass und kostet ledigl. etwas aufpreis. :angry2:

Lady

Schnupperdoggie

Beiträge: 332

Doggie(s): Lady - Berger des Pyrénées

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84

Montag, 25. September 2017, 11:25

in frankreich ist das eine der häufigsten rassen auf den jährlich statt findenden märkten für hunde. pitbulls und amstaffs sind auch sehr gefragt. ich denke hier ist es den leuten auch egal was so ein hund an echter auslastung braucht, denn die meisten bleiben wohl eh ihr leben lang nur "hofhunde".
genauso ist auch der bichon frisee einmal im jahr hier bei uns im leclerc auf bestellung zu bekommen. da stehen die leute schlange. ne schicke dame in topp klamotten verkauft da welpen auf vorbestellung.
:cry: :cry: :cry: Ich darf mir das gar nicht vorstellen :uebel:
Liebe Grüsse
Marianne

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flower11

Schnupperdoggie

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85

Donnerstag, 28. September 2017, 06:50

Ich hab zb schon von Bauern hier gehört die einfach ein paar Welpen töten. Zb wenn sie 6 haben geht die Hälfte weg. Verstehe das auch nicht ;( . Hab erst noch einem gesagt wenn er Hilfe braucht soll er es sagen (chippen, impfen, etwas sozialisieren, Hundee inserieren etc). Die Hündin wird aber jetzt dann wenigstens kastriert dass das nicht jedes Jahr vorkommt. Das kommt bei Bauern wahrscheinlich recht oft vor, das selbe mit Katzen. Hab da auch schon junge ins Tierheim gebracht weil die Mutter nirgends war und sie die Jungen sonst getötet hätten. Wurde dann zwar ausgelacht aber habe gesagt sie sollen sich doch bei mir melden wenn so was ist, macht ja aber trotzdem niemand :noidea:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flower11« (28. September 2017, 06:55)


Bolotta

Alphadoggie

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86

Donnerstag, 28. September 2017, 13:05

@flower11: Das mit den Katzen vom Bauern kenne ich auch. Weiss selber von einem Bauern, der hatte sicher 1x jährlich Kitten. Einmal wurde die Mutter getötet. Da wollte der die Kitten einfach sich selbst überlassen (sie waren noch sehr jung und nicht überlebensfähig). Ein paar Nachbarn haben dann die Kitten geholt und in ein Tierheim gebracht. Das war vor einigen Jahren. Ob die Katze nun kastriert wurde, weiss ich nicht. Damals weigerte sich der Bauer, obwohl ihm das sogar noch bezahlt worden wäre.

Meines Wissens nach ist es verboten "offiziell" Kitten/Welpen zu töten und finde das echt auch gut, dass das verboten ist.
Luna stammt ebenfalls vom Bauernhof. Aber die junge Bäuerin kümmerte sich sehr gut um die Welpen, suchte gute Plätzli, baute zu jedem Welpe eine Bindung auf, und und und.

flower11

Schnupperdoggie

Beiträge: 362

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87

Donnerstag, 28. September 2017, 13:11

Ja es sind natürlich nicht alle Bauern so. Es gibt auch viele die sich grosse Mühe geben. Aber es gibt leider auch das Gegenteil.

Erst letztens war ein Bericht bei uns in der Zeitung dass Personen vom Tierschutz bei einem Bauern vorbeigegangen sind und dort ein blutverschmiertes, junges Kätzchen gefunden haben. Sie haben ihm dann angeboten GRATIS die Katzen zu kastrieren. Da meinte er: Sicher nicht, entweder lass ich einen Jäger kommen oder dann gibt's noch Werkzeuge wie Hammer. Sie haben ihn dann angezeigt aber ob das etwas nützt?

Sorry etwas OT, aber bei den Hunden läufts nicht anders ab.