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Lady

Schnupperdoggie

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441

Freitag, 3. November 2017, 07:55

Ich weiss natürlich nicht, wie lange die Reha bei einem Sehnenabriss ist, aber gegen eine OP würde für mich mit 14 Jahren nichts sprechen, wenn die Aussicht darauf, dass mein Hund danach wieder richtig und schmerzfrei laufen kann, sehr gut ist. Nur so als Beispiel, in meinem Bekanntenkreis hat im Sommer eine ihrem 18jährigen Pudelmix eine bösartige riesige sabbernde Warze am Kopf wegoperieren lassen, mit Vollnarkose, aber logischerweise hat der TA diese so kurz und schonend als möglich gehalten, ist ja heute kein Problem mehr :nicken: Dem geht es jetzt wieder super :good:
Ansonsten kann ich nicht sagen, wie ich entscheiden würde. Bei meinen Katzen war es klar, die eine hatte mit über 17 Jahren Darmkrebs, die andere mit 18 Jahren Niereninsuffizienz. Mein Skipper ist gestorben, ich musste noch keinen Hund einschläfern lassen.
Klar ist, dass wenn mein Hund keine Lebensqualität mehr hat, worunter auch schmerzfreies Laufen fällt (wobei ich sicher Schmerzmittel geben würde ab einem gewissen Alter), nicht mehr Fressen mag, zeigt, dass er/sie sich nicht mehr wohl fühlt und keine Möglichkeit besteht dem Hund das Leben mit Therapie/Medikamenten so zu gestalten, dass es ihm wohl ist, dann ist der Zeitpunkt gekommen. Aber ich werde das sicher gefühlsmässig entscheiden müssen...
Liebe Grüsse
Marianne

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flower11

Schnupperdoggie

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442

Freitag, 3. November 2017, 08:47

Der Tierarzt hat uns abgeraten, da drei Bänder gerissen sind und die Reha sehr lange geht. Zudem haben wir uns schon vor 2 Jahren entschieden dass wir sie nie mehr operieren werden. Mit 11 jährig wurden ihr 5 Mammatumore entfernt (sie waren zwar noch ganz klein trotzdem war der halbe Bauch aufgeschlitzt) und ein paar Monate später musste sie noch notfallmässig kastriert werden wegen Gebärmuttervereiterung. Sie hat beide Male wirklich extrem gelitten und auch fast nichts mehr gegessen, was bei einem 1500 Gramm Hund ohne Reserven nicht wirklich gut ist. Für unsere Familie war dann klar das wir ihr das nicht mehr antun werden. Aber wie ihr sagt, das muss ja jeder selber entscheiden. Und wenn sie langsam läuft kann sie auf 4 Beinen laufen, aber wenn sie springt macht sie das auf 3 Beinen da ihr die Stabilität fehlt. Schmerzen sonst hat sie keine, sie steht auch noch ganz normal auf etc. Zu sagen es sei unterlassene Hilfeleistung finde ich ziemlich hart. Wir haben ziemlich viel Geld (nicht nur CHF 400-500.-) nur schon wegen des Beines ausgegeben. Und dann noch mit all den anderen Wehwehchen die sie im letzten Jahr hatte kommt man fast auf CHF 2000.- . Von einer Orthese hat uns der Tierarzt nie etwas erzählt :noidea:

Und leider haben wir ja letztes Jahr nicht so ein tolles Erlebnis gehabt mit der Hündin unserer Grosseltern. Sicher kann das auch gut gehen, aber es tat wirklich weh sie zu sehen wie sie 4 Tage kaum den Kopf hob und in ihren eigenen Exkrementen lag weil sie nicht aufstehen konnte. Und das alles wegen eines kleinen Eingriffs.

Ich hatte das auch mit meinem Pferd. Er hatte extrem starkes Sommerekzem, diejenigen die sich auskennen wissen was das ungefähr ist (Autoimmunkrankheit). Im Winter hatte ich ein gesundes Pferd, und von April bis November ein "krankes". Er hat sich jeden freien Millimeter der nicht mit einer Ekzemerdecke oder Maske gedeckt war blutig gekratzt, richtige "Fleischfetzen" die er sich mit den Zähnen weggezerrt hat. Ich habe auch da sehr sehr viel Geld ausgegeben in Cremes, Decken, Tierärzte, verschiedenene Alternativmethoden und am Schluss in Cortisonspritzen und nichts hat auch nur annähernd eine Linderung gebracht. So habe ich mich dann nach langem hin und her entschieden dass das keine Lebensqualität mehr sein kann, wenn es einem von Morgens bis Abends so stark juckt und man bei 30 Grad in einer Decke rumstehen muss. Ich habe mich dann schweren Herzens entschieden ihn letztes Jahr mit 20 Jahren zu erlösen und ihm noch mehrere solcher Sommer zu ersparen. Und diese Entscheidung wünsche ich niemandem, es war wirklich nicht einfach aber ich bin mir auch jetzt noch sicher es war das Beste für ihn, auch wenn es für mich selber extrem hart war.

Aber wie ihr sagt, schlussendlich muss es ja jeder Besitzer selber entscheiden. Und ich denke man merkt dann schon wenn es der richtige Zeitpunkt ist.

hasch-key

Sportdoggie

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443

Freitag, 3. November 2017, 13:45

@Flower: bei meinen Hunden wäre es unterlassene Hilfeleistung, denn bei der Gewichtsklasse auf drei Beinen wäre keine praktikable Lösung, also würde ich operieren oder einschläfern müssen.
Bei so einem kleinen Hund hätte ich vermutlich nen Orthopäden gefragt, ob man nicht gipsen kann für2-3 Wochen, Bänder können ja auch allein zusammenwachsen.
Und ja Orthesen gibt es, siehe hier: http://www.rehatechnik-tiere.ch/bandagen-orthesen.html; da kann man nen Termin machen, sich unverbindlich und kostenlos beraten lassen und dann entscheiden.
Das mit Deinem Pferd kann ich wiederum gut verstehen, kenne einen ähnlichen Fall, ist echt nicht schön:-(

Was so grosse Bauch OPs anbelangt: bei meinen war das die ersten 2-3 Tage immer sehr bescheiden, dann deutlich besser. Wenn ich merke, dass mein Hund Schmerzen hat und Onsior oder Rimadyl und Co. nicht ausreichen, werfe ich eben Tramal oder Novalgin ein und das zur Not bis zur Maximaldosis, finde nicht, dass Schmerzen nötig sind. Und ja, ist mit dem TA dann abgesprochen.
@Tabasco: Bandscheibe wird mittlerweile eh nicht mehr so schnell geopst, analog zum Mensch. Ich weiss aber was Du sagen willst und ja, sehe Bewegungsapparat auch nicht unkritisch im Alter, da der Muskelabbau einfach sehr schnell geht. Aber es gibt ja sehr viele andere "Alterssachen", Hubbel, Zähne, Abszess, etc., alles, was eine Narkose braucht.

Was onkologische Behandlungen betrifft hätte ich das vor 5 Jahren wohl auch gesagt, dass das nicht in Frage kommt. Belastend war das aber nicht, da ist ne Zahnreinigung schlimmer.

@Psovaya: hm, gerade von Südafrika gibt es diverse Studien zu teuren Krebstherapien im Vet.bereich und im Humanmedizinbereich haben die teilweise (vermutlich in Privatkliniken) Gerätschaften von denen hier teilweise noch geträumt wird, behauptet zumindest ein Mediziner-Bekannte, der dort eine Weile war.

Tabasco

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444

Mittwoch, 8. November 2017, 10:27

Alleine bleiben

Tabasco bleibt problemlos entspannt alleine zuhause. Bereits von klein auf ging das sehr gut.
Nun aber merke ich, dass er im Alter anhänglicher wird. Wenn er alleine ist, legt er sich neuerdings ganz nah an die Haustüre. Das machte er früher nie. Ich werte es als Zeichen, dass ihm mein Weggang weniger egal ist als früher.
Heute hat er es sogar gemacht, während mein Mann zuhause im Büro sass.

catba

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445

Mittwoch, 8. November 2017, 18:50

Heute hat er es sogar gemacht, während mein Mann zuhause im Büro sass.

ach herje a020 also Ghiro ist auch deutlich anhänglicher geworden und wenn ich nicht zu Hause bin, legt er sich mitten in den Gang, um sicher mein Heimkommen nicht zu verpassen (auch wenn Edy zu Hause ist)

flower11

Schnupperdoggie

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446

Mittwoch, 8. November 2017, 20:11

Hmm ja so sind sie manchmal, die Senioren. Die verstorbene Hündin meiner Grosseltern wollte auf einmal nicht mehr alleine in der Küche schlafen obwohl sie das 15 Jahre gemacht hat. Wir haben dann den Tipp erhalten ein Nachtlicht über Nacht einzustecken (die wo man für Kinder braucht). Und siehe da, sie konnte wieder problemlos alleine schlafen :)

Psovaya Borzaya

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Donnerstag, 9. November 2017, 11:27

nastassja braucht auch ein nachtlicht, sie traut sich ohne nicht mehr die treppe runter wenn es dunkel ist und steht dann oben am treppenabsitz und winselt... was ich hören kann, aber wenn ich nicht zuhause bin nachts, hört es keiner obwohl markus, anders als ich, die tür offenlässt zum schlafzimmer... :gruebel1:
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Lady

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448

Freitag, 10. November 2017, 07:48

Wir haben der Treppe entlang so ganz kleine Lichtlein (wie Weihnachtsbeleuchtung :hihi: ) und die gehen mit einem Bewegungsmelder an, wenn sich jemand oben resp. unten an die Treppe stellt... von daher ist mir noch nie aufgefallen, ob Lady da ein Problem hätte, wenn sie überhaupt nachts runter geht, dann nur, wenn sie Sodbrennen hat und raus Gras fressen will oder ausnahmsweise in der Nacht Pipi machen muss und beides kommt zum Glück nur wenige Male im Jahr vor
Liebe Grüsse
Marianne

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Psovaya Borzaya

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Freitag, 10. November 2017, 11:31

nastassja muss jede nacht raus, inzwischen oft auch zweimal und durst hat sie auch, daher ist es wichtig, dass sie die treppen nehmen kann. sie hat leider sowieso etwas mühe mit unseren treppen inzwischen, auch mal tagsüber, wenn sie etwas schnell ist. sie ist einfach hinten nicht mehr ganz so stabil beim treppenruntergehen (hoch ist kein problem).
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

catba

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450

Freitag, 10. November 2017, 11:50

Das ist halt der Nachteil bei Wohnungen mit Treppen...wir haben jetzt in der neuen Wohnung extra dafür geschaut, das alles eben ist...vorwiegend für Edy, aber den Hunden kommt es auch zu gute :) da Ghiro seit kurzem auch 1x in der Nacht raus muss, bin ich auch froh darüber..Die Hunde werden es schon zeigen und unten bleiben, wenn die Treppen ihnen zu viel werden

Psovaya Borzaya

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Freitag, 10. November 2017, 11:58

wir haben ein haus, da hat es halt sehr oft treppen. nastassja würde freiwillig niemals unten bleiben, sie schläft in markus' bett. jendayi kann ich notfalls hochtragen, sie muss, jedenfalls bis jetzt, nachts im normalfall auch nicht raus. aber ja, ev. wird sie irgendwann wirklich alleine unten schlafen müssen. allerdings muss sie auch eine treppe erklimmen um überhaupt das haus verlassen zu können.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Tabasco

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452

Freitag, 10. November 2017, 11:58

Wir haben zum Glück den gesamten Wohnbereich auf einer Ebene.

Zum Thema "nachts raus müssen": Weder mein früherer Hund noch Tabasco müssen nachts raus, obschon Tabasco ein richtiger Säufer ist. Da bin ich froh, weil nachts mit dem Hund raus gehen, ist nicht etwas was ich gerne mache. Schon gar nicht, wenn's draussen kalt ist und ich mir erst noch etwas anziehen muss.

catba

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Freitag, 10. November 2017, 12:34

Ich ziehe mich nicht an...Gartentüre auf und dann kann der Herr alleine gehen :d ...er hält es auch kurz und kommt gleich wieder zurück und weiter schlafen :)

Tabasco

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454

Freitag, 10. November 2017, 13:42

Unser Garten ist zu gross und zu interessant, als dass ich Tabasco mitten in der Nacht alleine raus lassen würde. Wer weiss, auf welche Ideen er kommen könnte! :k_irre:
Dann könnte er vielleicht Gefallen an einer kurzer nächtlicher Action bekommen und dies plötzlich einfordern wollen. Und ich wüsste nicht, ob er jetzt wirklich raus muss, oder es nur zum Spass ist. Nein, da ziehe ich lieber was an und gehe mit ihm an der Leine raus. So sehe ich dann auch gleich, wie sein Kot ist. Denn er muss nachts eigentlich nur raus, wenn der Darm blöd tut.

Psovaya Borzaya

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455

Freitag, 10. November 2017, 13:47

nastassja geht zum glück alleine raus durch die hundetür, da muss niemand mit. da sie schon ihr leben lang nachts immer raus geht, bin ich da doch recht froh drum. im urlaub, wenn sie nicht alleine raus kann und man mit ihr vor dem schlafengehen nochmals raus geht, kann sie aber im normalfall einhalten.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Lady

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456

Samstag, 11. November 2017, 07:54

Wenn Lady sich nachts meldet, dann muss sie ausnahmsweise Pipi, Kacka oder will Gras fressen... Muss sie sich versäubern, düst sie in den Garten, macht ihr Geschäft und kommt sofort wieder rein und rennt die Treppe hoch und hüpft ins Bett :biggrin: Auf nächtliche Touren hat sie null Lust und allein geht sie ja nicht mal tagsüber in den Garten :nönö: Von daher muss ich nur mit, um ihr die Tür zu öffnen...
Liebe Grüsse
Marianne

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