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Sam93

Schnupperdoggie

  • »Sam93« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 24. November 2017, 11:17

Hunde mit zur Arbeit oder lieber Hundesitter

Hallo zusammen

Wie regelt ihr das mit euren Hunden? Nehmt ihr sie mit zur Arbeit oder habt ihr eine Hundebetreuung.

Ich darf meinen Hund mit zur Arbeit nehmen, aber ich mache es nicht gerne, da ich es immer so langweilifinde wenn er 8h mehrheitlich im Büro rummliegen muss. Daher habe ich mir gedacht das ich mir eine Hundesitterin suche an den 2 tagen wo mein Freund und ich beide auf Arbeit sind oder denkt ihr das es dem hund egal ist hauptsache er ist bei "seinen" Leuten?

Danke für euren input und eure erfahrungen. :smile:

Schlingeling

Moderatordoggie

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Doggie(s): Timmy

Wohnort: Neerach ZH

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2

Freitag, 24. November 2017, 11:42

Also Timmy kommt mit zur Arbeit.... :nicken: Er hat hier unter meinem Tisch eine Stoffbox wo er seine Ruhe hat und ja eigentlich den ganzen Tag verpennt... :hihi: Zwischendurch darf er auch mit ins Lager und helfen Karton zu zerkleinern.... das kann er also suuuuper.... :biggrin: auch in den Pausen nehme ich ihn jeweils mit....(wenn er nicht zu faul zum aufstehen ist... :k_irre: )

am Mittag machen wir eine grosse Runde und dann wird weiter geschlafen..... Ich denke er ist ganz zufrieden damit, er ist froh einfach dabei sein zu können... :nicken: vorallem da ja ein Hund so durchschnittlich 18 Stunden pro Tag schläft.... :d

Für Ihr wäre eine Betreuung mit z.B. mehreren Hund wohl eher einen Riesen Stress, er käme nie zur Ruhe. Aber dies ist wohl von Hund zu Hund wieder unterschiedlich. Wenn Du ja die Möglichkeit hast den Hund mitzunehmen vielleicht einfach einmal ausprobieren um zu sehen wie er das findet.... :zwinker:

Bello

Schnupperdoggie

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3

Freitag, 24. November 2017, 11:42

Tja..... kommt auf den Hund an und sein Alter und ob ihr, falls er mit zur Arbeit gehen würde, an den Randzeiten genügend Zeit zum Spazelen aufbringen könnt und wollt. ;)
Liebe Grüsse Isa

Crispy

Sportdoggie

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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4

Freitag, 24. November 2017, 11:47

Ich habe mich bei Kookie für den Hundesitter entschieden. Sie könnte jederzeit mit ins Büro, aber ich finde sie profitiert einfach mehr beim Sitter. Hier im Büro würde sie ja doch die meiste Zeit nur "rumliegen" und warten, das wir Pause machen. Dort hat sie immer vierbeinige Gesellschaft. Der Sitter ist nur 5 Min von meinem Büro entfernt und ich fahre eh daran vorbei, daher für mich ideal. Und wenn dann doch mal was ist, kann ich sie jederzeit schnell holen. Wir machen das jetzt schon seit 3 Monaten so und uns geht es im Moment noch sehr gut damit. Vielleicht werden wir das auch irgendwann mal ändern, mal gucken...aber im Moment, ist es für mich ganz persönlich, die bessere Lösung.
Breeze ist in der Zeit zu Hause bei den Männern, nicht das wer denkt sie muss dann im Keller leben. Sie kommt ab und an mal mit ins Büro, aber ist einfach ein "Hofhund" und lebt ihr freies Leben. Sie kann jederzeit ins Haus und wählt selber, was sie so macht.

Disney92

Schnupperdoggie

Beiträge: 508

Doggie(s): Sheltierüden Disney & Ayden

Wohnort: Hergiswil NW

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5

Freitag, 24. November 2017, 11:48

Ich habe meine zwei mit dabei. Ich finde es nicht verwerflich, wenn die Hunde 8h "nur" da sind, ohne bespasst zu werden. Zuhause würden sie auch nur rumliegen, so kann ich während meiner Mittagspause 1h mit ihnen rausgehen, kann abends spontan noch irgendwo hinfahren zum Spazieren gehen etc., bin viel flexibler. Gerade wenn sie mal krank sind, habe ich so immer ein Auge auf sie und könnte notfalls auch kurz rausgehen (falls sie Durchfall hätten z.B.).

Ich nehme an du arbeitest nich 8h am Stück? Könntest du mit ihm in der Mittagspause raus gehen?

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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6

Freitag, 24. November 2017, 11:57

bei mir weder noch. ich arbeite nur 40% und das nur nachts, da sind sie zuhause und mein freund kümmert sich. hundesitter brauch ich aber trotzdem: für notfälle oder wenn mein freund beruflich oder aus andern gründen im ausland ist. aber ich möchte sie nicht für die arbeit regelmässig zum sitter geben.
als ich nur einen hunde hatte, durfte sie mit zur arbeit kommen, damals hab ich noch tag- und nachtschichten gearbeitet. sie musste aber nicht den ganzen tag rumliegen. in den pausen durfte sie sich im park austoben und am nachmittag war sie oft mit den bewohnern (ich bin dipl. pflegefachfrau und arbeitete damals in einem seniorenzentrum) mit dabei, sei es auf einem spaziergang, im park oder sonstwo.
an meinem neuen arbeitsort dürften die hunde mitkommen, aber ich werde davon höchstens in notfällen gebrauch machen, sie sind mittlerweile alt und zuhause besser aufgehoben. zudem könnten sie vermutlich auch eine nacht alleine zuhause bleiben, da sie jederzeit in den garten zum versäubern können.

ich habe meine arbeit sowohl vom pensum her als auch von den zeiten her für die hunde angepasst, eben damit ich keinen sitter brauche. meine gehen mit zunehmendem alter immer weniger gern zum sitter, obwohl ich seit welpe dafür gesorgt habe, dass ich immer einen habe (und nun schon seit 9 jahren derselbe). wenn sie dann aber mal dort sind, ist es gar kein problem. zuhause darf man halt auf sofas und betten und ist auch sonst etwas verwöhnt... ich bin ja immer um sie rum. wenn ich jedes jahr 3 wochen alleine in urlaub fliege, wird meine grosse von meinem vater betreut (da geht sie gerne hin) und die kleine darf in ein riesiges border collie rudel, wo sie sich nach dem ersten zurückhaltenden tag pudelwohl fühlt.

ich würde sagen, es kommt auf den hund an. ich würde mir allerdings erst gar keinen hund anschaffen wenn ich 80% und mehr arbeiten würde und dabei den hund immer fremd betreuen müsste.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Snowdog

Schnupperdoggie

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7

Freitag, 24. November 2017, 11:58

Viel wichtiger als diese Frage, ist für mich die richtige (rassegerechte) Auslastung und das geht auch als Bürohund. Ich stehe auch um spätestens 5 auf um mit den Hunden 1h raus zu können vor der Arbeit.
Hundesitter find ich halt sehr schwierig jemanden Kompetentes zu finden (und bei Schlittenhunden nochmals schwieriger).

Sam93

Schnupperdoggie

  • »Sam93« ist der Autor dieses Themas

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8

Freitag, 24. November 2017, 12:16

Danke für euren input.

Nein ich arbeite nicht 8h am stück, da werden auch immer mal wieder pausen dazwischen gemacht und mitags dan 1-1.5h pause. Bei uns ist man da zeimlich flexibel.
Meine beiden alten Hunde hatte ich den einen Tag bei mir im Büro und den anderen Tag bei einer Sitterin, die ist aber Privat und daher hat sie sich nur um meine hunde gekümmet mir haus und garten. Sie würde dann acuh wieder auf den neuzugang aufpassen.

Was ich einfach gemerkt hatte bei den alten hunden, dem husky wurde es schnell mal zu langweilig im büro und der andere pennte auch die meiste zeit durch.
Wahrschienlich werde ichs wieder so probieren das ich einen tag ins büro nehme und einen tag beim sitter und das dann abwägen ob ich ihn dann beide tage zum sitter gebe.

Und so lange er noch so jung sein wird, nehme ich ihn dann sowieso die erste zeit mit ins büro :smile:

flower11

Schnupperdoggie

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9

Freitag, 24. November 2017, 12:33

Ich darf meinen Sheltie auch mit zur Arbeit nehmen, habe auch eine Box unter dem Pult. Sie schläft eigentlich fast die ganze Zeit und manchmal beschäftigt sie sich mit einem Kauknochen. Meistens habe ich sie einfach am Morgen dabei und am Nachmittag ist sie meistens bei meiner Mutter oder manchmal alleine zu Hause.

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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10

Freitag, 24. November 2017, 12:41

Ich arbeite ja nur 3 Halbtage ausser Haus. Bei meinem Job bin ich draussen und nehme hier nur Luna mit, da ich Kinder betreue und Honey nicht 100% zuverlässig ist mit Kindern. Sie fühlt sich schnell mal gestresst. Luna nahm ich bisher 2 Vormittag mit, am dritten blieb sie zu Hause. Ab nächste Woche werde ich Luna - je nach Wetter - jedes Mal mitnehmen.

Honey bleibt dann immer zu Hause. Es sind etwa 3.5 Stunden, wo sie alleine ist. Da schläft sie eh die ganze Zeit. Am Morgen merkt sie nicht mal, dass ich gehe.

Morgana

Alphadoggie

Beiträge: 853

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11

Freitag, 24. November 2017, 13:33

An den drei Tagen wo ich den ganzen Tag arbeite, kommt mein Hund mit zur Arbeit und ist neben mir am Tisch anggebunden. In den Pausen kommt er mit hinaus und über Mittag gehe ich eine Runde spazieren, wo er sich auspowern kann. Er schläft brav neben mir und er ist happy mit dieser Lösung, da er fremde Menschen nicht mag und sich nicht berühren lässt.


Das liebste auf dieser Welt sind meine Tiere.

LaraLiina

Schnupperdoggie

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Doggie(s): APRIL - Labrador-Mix

Wohnort: Beromünster

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12

Freitag, 24. November 2017, 13:42

Ich habe Hundi auch mit im Büro. Sie hat unter meinem Eckpult die ganze eine Länge für sich (ca. 1x2m oder so), abgetrennt durch in Gitter. Da verschläft sie die meiste Zeit des Tages und steht nur mal auf, wenn gerade jemand zu ihr geht um sie zu streicheln. :)

Anfang ging ich am Vormittag und am Nachmittag in meiner Pause jeweils ca. 15 raus mit ihr. Wir haben hinter dem Büro zwei grosse, eingezäunte Ausläufe. Doch mittlerweile mache ich das nicht mehr weil ich sie meistens fast aufwecken musste. Sie ist es sich gewohnt, während ich arbeite zu dösen. Falls ihr mal langweilig ist hat sie ein Spielzeug oder es gibt mal den Mittagssnack in einem Snackball oder sonst irgendwie versteckt.

Mittags haben wir 1.5 Stunden Pause, weil bei uns fast alle Hunde habe. Die nutze ich dann auch voll für sie und gehe mit ihr laufen oder auf den Hundeplatz von meinem Verein, der ist zum Glück auch sehr nahe. :)


Anfangs hatte ich mir überlegt, sie 1-2 Tage die Woche zum Sitter zu bringen, damit sie etwas Abwechslung hat. Nur bin ich da wohl etwas zu wählerisch und habe bisher noch keinen gefunden, dem ich wirklich vertraue. Denn ich will nicht, dass sie den ganzen Tag einfach im Rudel tun und lassen kann was sie will, dann kommt sie gar nicht zur Ruhe.....

Aber ich habe nicht das Gefühl, dass April langweilig ist. Ich glaube sie geniesst es, wenn sie ihre Ruhe hat. :)
Ich denke aber schon, dass es extrem auf den Hund ankommt und was man mit ihm macht ausserhalb der Arbeitszeiten.


P.S. ich arbeite 100%, kann mir eine Reduzierung des Pensums momentan leider nicht leisten, aber ich hab dafür sonst nicht sooooo viele Hobbies und bin in meiner Freizeit fast immer mit Hundi unterwegs. :)
* * * * * * * * * * * * * * * * *

Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


Claudia

Schnupperdoggie

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13

Samstag, 25. November 2017, 08:21

Meiner ist auch im Büro dabei. Ich arbeite 60 % sehr flexibel und wir sind nur zu zweit in einer 2-Zimmer-Wohnung eingemietet. Die Hunde (max. 3) können sich überall frei bewegen. Das ist ihre Schlafzeit und das nutzen sie auch vollumfänglich aus und pennen die ganze Zeit. Es wird höchstens mal die Schlafstelle gewechselt .....






Wuff

Schnupperdoggie

Beiträge: 31

Wohnort: AG

Beruf: Softwär-Heini

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14

Samstag, 25. November 2017, 15:02

Ich darf meinen Hund mit zur Arbeit nehmen, aber ich mache es nicht gerne, da ich es immer so langweilifinde wenn er 8h mehrheitlich im Büro rummliegen muss.

Du sagst es richtig: Du findest es langweilig wenn der Hund rumliegen muss, nicht der Hund!

Der Hund meiner Freundin (sie arbeitet Zuhause, aber auch mindestens 8h/Tag) meldet sich jeweils sehr eindeutig, wenn es ihm langweilig wird: er stupst mit der Nase an, wedelt wie verrückt mit dem Schwanz gegen ihr Bein, legt die Schnauze oder im Extremfall auch die Pfoten ungefragt aufs Knie, tigert hin- und her, usw.
Gruss, Markus

Linu

Schnupperdoggie

Beiträge: 45

Doggie(s): Beaglemädchen

Wohnort: Kt.BE

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15

Dienstag, 28. November 2017, 09:14

Meine Erfahrung ist, der Hund kommt damit zu recht, so wie ers lernt. Meine Hündin begleitet mich Montag, Dienstagvormittag, Donnerstag und Freitag mit ins Büro und das seit sie 13 Wochen alt ist (bis 8 Monate auch Mittwochs).

Ich habe ihr den Büroalltag so "antrainiert", dass Bürozeit Ruhezeit ist. Hunde brauchen nicht zwingend Beschäftigung im Büro, den 2/3 vom Tag schlafen oder ruhen sie, das kann man gut verbinden. Ich habe mit ihr selten bis nie im Büro gespielt, gerade als Welpe konnten wir so auch durchhalten bis zu den Pipipausen, wäre sie ständig aktiv gewesen, hätte sie wohl alle 30 Minuten pinkeln müssen.

Irgendwann mit 7-8 Monaten merkte ich, dass für sie jeden Tag Büro in der Phase etwas viel ist und daher habe ich mich entschieden, dass sie am Mittwoch ins Rudel soll. Mittwochs haben wir immer 2h lang Sitzung und das stresste mich zunehmends, weil sie dann alleine im Büro war und in der Pubertät oft wieder angefangen zu bellen hatte, was mich einfach störte. Sie geht seit sie eben ca. 8 Monate ist jeden Mittwoch in den Hundehort.

Hundehorttage sind für sie sehr anstrengend, es macht ihr Spass, aber mehr als 1-2 mal pro Woche würde ich keinen meiner Hunde regelmässig in den Hort bringen (ausser die Lebensumstände fordern dies für eine gewisse Zeit).

Auslastung ist wichtig keine Frage, aber es muss nicht ständig Action sein. Viele Hunde haben ein mega Programm und kommen nicht zur Ruhe, für Wylie ist eigentlich schon das Agilitytraining am Mittwoch nach dem Hort zu viel, da werde ich auch bald eine andere Lösung suchen, dass Horttag und Trainingstag nicht auf den gleichen Wochentag fallen.

Ich gehe auch keine Stunde laufen am morgen, im Gegenteil, Wylie liegt bis 7:30 Uhr im Bett und um 7:35 Uhr gehen wir aus dem Haus, sie geht sich versäubern und um 8:00 Uhr starten wir unsere Arbeit. Mittags gehen wir eine halbe Stunde spazieren und dann arbeiten wir bis 17:30 Uhr. Am Abend ist je nach Laune noch ein längerer Spaziergang angesagt oder dann spielen wir zu Hause und machen etwas Kopf- und Nasenarbeit. Mein Hund ist ein 1,5 jähriger Beagle, voll im Saft und musste auch lernen, dass nicht immer Action ist. Mittlerweile hat sie diesen Rhythmus gut gefunden und fühlt sich gut damit :brav0:

Anne

Moderatordoggie

Beiträge: 5 137

Doggie(s): Mairin, Aussie

Wohnort: Aarau

Beruf: Schreiberling

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16

Dienstag, 28. November 2017, 09:56

Ich kenne beides - Hund während der Arbeit betreut oder Hund im Büro dabei. Und ich find beides gut ;-) Ist wohl eine Frage der persönlichen Vorliebe und der genauen Umstände.

Konkret: Ich darf Mairin eigentlich nicht ins Büro nehmen, nur im Ausnahmefall, das heisst, ich mach das vielleicht so 1x im Monat, idR an einem Tag, an dem ich eh nur halb arbeite. Hatte sie aber auch schon ganze Tage dabei.

Für Mairin ist das überhaupt kein Problem, sie legt sich hin und pennt, interessiert sich nicht gross für andere Mitarbeiter (obwohl Grossraumbüro, also ständig was läuft und viel Hin und Her ist). Über Mittag gehen wir spazieren, was eher schwierig ist, da ich mitten in der Grossstadt arbeite - für mich also dann eher stressig und für Mairin etwas weniger befriedigend als ein ausgiebiger Waldspaziergang. So ab 16h nachmittags findet sie dann auch, dass man mal langsam heim könnte und wird leicht nervös. Das ist aber sicher auch eine Frage der Gewohnheit - Mairin kannte Bürozeiten nicht bis sie 8jährig war, war nie wichtig in unserem Leben.

Allerdings eben: Dadurch, dass der Hund in meinem Büro eigentlich nicht wirklich erwünscht ist, bin ich dann jeweils auch etwas angespannt, wenn der Hund da ist, einfach, weil ich Angst hab, dass sie jemanden nervt (obwohl sie nichts tut, nur mit ihrer Anwesenheit). Das ist nicht unbedingt förderlich für mich ;-) aber ich glaube, in einem Büro, in dem der Hund ausdrücklich erlaubt ist, würde mich das null stressen und dem Hund könnte es beigebracht werden. Und dann fände ich Bürohund uneingeschränkt toll. Auch für mich. Ich liebe es, beim Arbeiten Mairin in der Nähe zu haben. Macht mich ruhiger und zufriedener.

Meistens lasse ich Mairin also betreuen, das heisst: Sie ist bei meiner Mama, entweder allein oder mit den beiden Hunden meiner Schwester die sie von klein auf kennt, im Haus, in dem sie auch lange gewohnt hat, also total entspanntes, gewohntes Umfeld, eigentlich quasi "daheim". Mit grossen Rudeln, wechselnden Hunden etc. kommt Mairin überhaupt nicht klar, haben wir mal versucht, war für sie purer Stress, das habe ich deutlich an ihrem Verhalten gemerkt jeweils nach der Betreuung. Sie ist am liebsten bei Menschen, andere Hunde findet sie total unnötig (auch auf dem Spaziergang, sie weicht anderen Hunden freundlich, aber bestimmt aus). Ihre "eigenen" beiden, also die zwei meiner Schwester, findet sie gut, aber auch eher gleichgültig gut. Sie liegen nie beieinander und Mairin initiert von sich aus auch kein Spiel, wird sie aufgefordert macht sie nur vielleicht jedes dritte Mal mit. Von Rudelspaziergängen hat sie daher nichts, das seh ich auch, wenn ich hin und wieder doch mal mit grösseren Gruppen spazieren gehe.

Daher ist für mich die Lösung mit der Betreuung bei meiner Mama absolut perfekt. Diesen Service bieten ja aber nicht alle Mamas ;) Hätte ich das nicht, würde ich definitiv die Lösung mit Hund im Büro bevorzugen und hätte mir wohl auch mehr Mühe gegeben, einen Job zu finden, bei dem das möglich ist (sollte in meiner Branche eigentlich nicht sooo schwierig sein, würde man meinen).

So oder so würde ich keine 100% arbeiten wollen (ich arbeite jetzt 70% auf 5 Tage verteil) damit ich mehr als Abenden und Weekend hab mit dem Hund (und für mich).

Aber grundsätzlich seh ichs wie Linu: Der Hund macht sich das zur Gewohnheit, was er halt lernt. Für den Hund spielt es, denke ich, eher weniger eine Rolle, ob er im Büro ist oder betreut (ausser er kann mit der Betreuungssituation zB im Rudel überhaupt nicht umgehen, so wie Mairin). Ist Hundetyp und Menschentyp abhängig, denke ich.
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Linie1

Schnupperdoggie

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17

Dienstag, 28. November 2017, 12:28

Ich lasse unsere Seniorinhündin zu Hause. Ab dem Mittag hütet jemand bei uns zu Hause die Kinder. In Ausnahmefälle kommt sie mit ins Büro. Wenn ich am Arbeitsplatz bin, dann geht das. Sobald ich aber aufstehe nervt sie richtig miz ihrem motzen. Für mich nicht optimal. Als Welpe war sie aber immer im Büro und das werde ich auch wieder so machen. Ich muss aber dazu noch sagen, dass ich nur 1 Tag auswärts arbeite.