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Lara&Aik

Schnupperdoggie

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 05:43

Milbenallergie - Wie weiter?

Guten Tag ihr Lieben,

Gestern kam endlich der Anruf vom TA. Die Allergieauswertung von Aik ist da: Zu meiner grossen Verwunderung waren alle Futtermittel inzwischen negativ. Das bedeutet, die Futtermittelallergie war alleinig durch die entzündete Bauchspeicheldrüse und deren Regeneration bedingt. Soweit schon mal super. Aber Milben und Schimmelpilze geben an. Das wird jetzt noch aufgeschlüsselt, weil wir erst den groben Überblickstest gemacht hatten um mal zu wissen, wo wir suchen müssen. Wie stark die Ausprägungen sind, wissen wir ebenfalls noch nicht.

Aber eigentlich, ist die Sache ja selbst erklärend: Aik kratzt sich regelmässig, inzwischen ist es aber ohne Cortison aushaltbar. Ok, er hat noch einen Hautinfekt (Malassezien leicht plus bakterieller Infekt)...seit wir ein Hyposensitivschampoo haben, ist das gekratze deutlich weniger. Aber eine Reizung ist sicher noch da. Ich kenne nur Gras-, Hausstaub- und Futtermilben. Er wird ausschliesslich gebarft, daher sind Futtermilben ja kein Mögliches Thema und Grasmilben auch nicht von der Jahreszeit. Daher nehme ich mal an, das Problem liegt bei den Hausstaubmilben.

Nun die Frage an euch: habt ihr damit Erfahrungen? Oder gibt es noch andere Sorten Milben die ich jetzt nicht auf dem Schirm habe? Wie jetzt weiter?

Ich habe gelesen: Bettchen ersetzen in Kunstledermaterial. Ich habe für ihn unter anderem eine Matte die plastifiziert ist, oben so ein sehr stabiler Stoff (ähnlich wie bei den klassischen Rucksäcken). Ist die auch geeignet? Decken weg und ersetzen mit welchen, die ich minimum 60 besser aber 90 Grad waschen kann. Das ganze sicher 1, eher 2 mal pro Woche auswechseln sowie auch die Decke auf der Couch. Zusätzlich evtl Couch dampfreinigen einmal wöchentlich um auch da die Milben abzutöten. Dasselbe mit dem Bett. Ich habe da eine Matrazenauflage. Eine zweite zu holen und die inkl Bettzeug einmal wöchentlich in die Kochwäsche zu packen reicht auch? Natürlich regelmässig staubsaugen. Wie sind eure Erfahrungen mit Desensibilisierung? Und unter uns, was kämen da an Kosten auf uns zu? Ist jemand von euch bei der Mobiliar versichert? Zahlen sie das?



Fragen über Fragen. Damit hatte ich jetzt wirklich nicht gerechnet... ;( ist die Diagnose so schlimm, wie ich gerade den Eindruck habe oder habe ich da ein etwas verzerrtes Bild?

Ich danke euch für euren Rat und den Erfahrungsaustausch,



liebe Grüsse

Lara und Aik
Erfolg ist kein Glück, sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiss und Tränen. Das Leben zahlt alles mal zurück.

Aik - Mein Seelenhund.

Chiara

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2

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 07:57

Also, Grasmilben oder irgendwelche Pollen sich durchaus möglich, meine Hündin und ich reagieren immernoch.

Meine Hündin ist auch auf Hausstaubmilben allergisch, tgl durchsaugen, Bettchen und Plüschis oft waschen.
Inwiefern das was bringt, kann ich dir nicht sagen, da sie auch draussen auf alles mögliche reagiert.
Desensibilisierung hat bei uns 0 gebracht, trotz sehr langem Versuch. Ich kenne aber Hunde, bei denen funktionierte das. Versuch auf jesen Fall wert und nicht zu früh aufgeben.

Lara&Aik

Schnupperdoggie

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3

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 09:42

Da bin ich übberascht! Pollen waren zum Glück negativ. Wir haben einen kompletten grossen screen gemacht und schlüsseln jetzt die bereiche auf, die angegeben haben. Das sind aber nur Schimmelpilze (die uns zum glück kaum betreffen) und halt die Milben. Wir werden noch sehen welche Sorte Milben hier das Problem sind un dwie stark.


Aber du machst mir gerade nicht sonderlich viel mut :schreck: Danke trotzdem für die info!
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Aik - Mein Seelenhund.

Chiara

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4

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 15:09




Aber du machst mir gerade nicht sonderlich viel mut :schreck: Danke trotzdem für die info!



Sorry :noidea:

Ich habe aber auch einen besonders schweren Fall von Allergiker Zuhause

Wuff

Schnupperdoggie

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5

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 15:52

Desensibilisierung [...]. Ich kenne aber Hunde, bei denen funktionierte das. Versuch auf jesen Fall wert und nicht zu früh aufgeben.

Aber du machst mir gerade nicht sonderlich viel mut :schreck: Danke trotzdem für die info!
Also ich hätte das jetzt als Ermutigung angesehen. :good:

Hier noch etwas von den Erfahrungen meiner Wenigkeit:

Der Hund meiner Freundin hatte auch Probleme mit starkem Juckreiz. Gemäss dem auftreten der Symptome waren da irgendwelche Milben involviert, aber wir haben das nie analysieren lassen.
Jedenfalls haben wir ihm dann während ein paar Wochen alle 2 Tage die betroffenen Stellen mit Apfelessig behandelt (mit einem Lappen aufgetragen) und hatten durchschlagenden Erfolg. Wir hatten den Apfelessig mit Wasser verdünnt verwendet (1 Teil Essig, 2 Teile Wasser), und dann einfach sein lassen. Man könnte den Apfelessig auch unverdünnt nehmen wenn es den Hund nicht auf der Haut brennt falls diese sehr entzündet ist, aber man sollte dann unbedingt nach ca. 30 Minuten die behandelten Stellen mit einem wassergetränkten Tuch wieder vom Apfelessig befreien um eine Irritation der Haut zu vermeiden. Ach ja, und unbedingt darauf achten einen Essig zu verwenden der aus unbehandelten Äpfeln gemacht wurde (Bio-Qualität), was zwar teurer ist, aber viel Essig braucht man ja nicht dazu (ich denke 1 Liter würde reichen um einen halben Zoo zu behandeln).

Ebenfalls wichtig und noch nicht erwähnt: das Immunsystem des Hundes stärken, bzw. nicht mit z.B. minderwertigem Futter schwächen. Ich bin zwar kein Tierernährungs-Experte, aber ich vermute dass Du mit ausgewogenem BARF sicher nichts falsch machst, auch wenn keine Nahrungsmittel-Allergie diagnostiziert wurde, da ich stark vermute dass das Immunsystem damit unterstützt bzw. gestärkt wird.
Auf die Gefahr hin verbale Schläge von strikten Schulmedizin-Anhängern zu kassieren, möchte ich trotzdem noch auf die Möglichkeit hinweisen, das Immunsystem mit Hilfe von homöopathischem Echinacea zu stärken - ich habe das nicht nur bei mir selber und anderen Personen mit Erfolg angewendet, sondern auch schon bei Katzen - deshalb vermute ich, dass das auch Deinem Hund gut tun könnte. Bei der Verwendung von Globuli bei Tieren sollte man aber meines Erachtens unbedingt darauf achten, dass diese nicht mit künstlichen Süsstoffen wie Xylit usw. gemacht sind ("giftig" bzw. sehr bedenklich für Tiere), sondern mit Zucker (Saccharose). Zucker ist zwar auch nicht so toll für Tiere, aber die durch Globuli verabreichte Menge ist verschwindend klein und meiner Meinung nach unbedenklich.

Das sind einfach meine 2-3 Gedanken und Erfahrungen die mir dazu einfallen. Es liegt mir aber fern, damit hausieren gehen zu wollen, aber falls es jemandem hilft, dann freue ich mich natürlich eventuell einen kleinen Beitrag zum Heilerfolg beigesteuert zu haben.
Gruss, Markus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wuff« (13. Dezember 2017, 23:12) aus folgendem Grund: Verbocktes Zitat korrigiert


Lara&Aik

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 21:26

Habe es auch nicht böse gemeint! Ich bin froh un jeden input und eigentlich hast du recht. Trotz schlimmster Allergie hat sie ihrem Hund ein tolles Leben eingerichtet :)

An der Immunstprkubg sind wir bereits dran. Einerseits eine Darmrevision weil et ja doch aich medikamentös einiges durchstehen musste. Dann eine Immunstärkung mit EM (Effektiven Mikroorganismen) und die Haut behandeln wir auch so zwei mal Wöchentlich. Aktuell hat er aber noch Malassezien jnd eine bakterielle Hautinfektion die wir mit Schampoo behandeln. Ich werde das mit der Essiglösung aber auch mal Testen, danke :)

Gebarft wird er bereits seit anfang Oktober und seither hat sich sein Zustand schon massiv gebessert.

Und beim Homöopathen waren wir vor einer Woche zur Anamnese und warten jetzt auf eine zusammenstellung eines Konstitutionsmittels. :) wir scheinen da ziemlich auf der selben Schiene zu fahren :good:




Jetzt kriegen wir Lederbetten weil die Milben sich da wohl da nicht so einnisten können. Die Betten werden mit so den spezialbezügen bezogen, dasSpfs mit dem Dampfreiniger gereinigt und die Wohnung mit einem biologischen Milbenmittel mal benebelt. Alles vom Hund mit 90 grad gewaschen. hoffen wir es hilft!


Danke euch vielmals :love:
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Aik - Mein Seelenhund.

Wuff

Schnupperdoggie

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 23:18

eine bakterielle Hautinfektion die wir mit Schampoo behandeln. Ich werde das mit der Essiglösung aber auch mal Testen, danke :)

Gut, dass Du das noch einmal schreibst, ich hatte das vorher überlesen! :peinlich:
Sprich das mit dem Apfelessig, bevor Du es ausprobierst besser noch geschwind mit dem Tierarzt ab, nicht dass sich dann eventuell im Nachhinein herausstellt, dass der Apfelessig ein Nährboden für diese Bakterien bilden kann.
Gruss, Markus

Disney92

Schnupperdoggie

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Donnerstag, 14. Dezember 2017, 07:52

Da bin ich übberascht! Pollen waren zum Glück negativ. Wir haben einen kompletten grossen screen gemacht und schlüsseln jetzt die bereiche auf, die angegeben haben. Das sind aber nur Schimmelpilze (die uns zum glück kaum betreffen) und halt die Milben. Wir werden noch sehen welche Sorte Milben hier das Problem sind un dwie stark.


Aber du machst mir gerade nicht sonderlich viel mut :schreck: Danke trotzdem für die info!

Ich würde zuerst abwarten, auf welche Milben er nun allergisch reagiert und wie stark. Falls er nun keine Hausstaubmilben-Allergie hat, hast du z.B. schon ein (teures) Lederbett gekauft, dass er nicht unbedingt brauchen würde. :noidea:
Der starke Juckreiz kann auch "nur" durch die Malassezien bedingt sein. Abgesehen davon, ist der Futtermittel-Allergie Test nicht sehr zuverlässig. Ayden hat z.B. kaum irgendwo angegeben, obwohl er starker FMA ist.

Aik wird ausschliesslich gebarft? Bekommt er getrocknete Leckerlis oder Kauartikel? In solchen wären z.B. auch Futtermilben enthalten. Du kannst solche Sachen zwar einfrieren und damit die Milben abtöten, aber häufig reagiert der Hund auch auf den Kot der Futtermilben und dieser wäre damit nicht entfernt.

Lara&Aik

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Freitag, 15. Dezember 2017, 15:08

Hallo :smile:



So nun sind die Werte da: Aik hat beinahe die Maximalpunktzahl einer Hausstaubmilbenallergie sowie gibt er stark auf Futtermittel- und Staubmilben an. (Wo auch immer der Unterschied zwischen Staub- und Hausstaubmilben liegt...)

Die Werte sind so extrem hoch, dass wir ohne Hyposensibilisierung keine Chance haben. Hat das jemand von euch schon mal gemacht? Da ist mir schon relativ mulmig zu Mute!

Zum Glück konnten wir mit einer Freundin Hundebetten tauschen und haben jetzt ein Lederbettchen und eines, dass auf der Innenseite des Stoffes plastifiziert ist. Die Couch haben wir mit Spray behandelt, mit Dampfreiniger gereinigt und abgesaugt. Alle Decken verbannt und mit Handtüchern ersetzt die ich 6o Grad waschen kann. Bett ebenfalls eingesprayt und die Antimilbenschutzbezüge sowie entsprechendes Waschmittel sind bestellt.

Nein er bekommt keinerlei Leckerlies oder ähnliches...er bekommt ausschliesslich Rohfütterung und auch alles was Leckerlies sind, sind ein Teil seines Futters (also zuvor gefrorenes, rohes Barf) oder selbst getrocknetes Rindfleisch dass ich ebenfalls einfriere direkt nach dem trocknen.¨

Irgendwie ist das alles etwas viel für mich aktuell! Hätte damit nicht gerechnet und da kommt wohl extrem viel Arbeit auf mich zu und die Kosten der Hyposensibilisierung. Vorausgesetzt es wirkt überhaupt...habe das Gefühl unsere Tierarztodyssee nimmt einfach kein Ende....auf eins folgt das nächste.... ;(

Habt ihr noch Tips? Erfahrungen?



Danke euch!
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Aik - Mein Seelenhund.

erica

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10

Freitag, 15. Dezember 2017, 15:37

Ja, ich hab das vor ca. 10 Jahren bei einer Hündin gemacht. Es wurde besser aber ganz gut war es nie. Es gab immer wieder Zeiten,(in der Regel im Winter) wo ich ihr Kortison geben musste. Futtermittel waren dank BARF kein Problem mehr.

Kosten weiss ich nicht mehr. Ich hab ihr die Spritzen jeweils selber verabreicht.

Disney92

Schnupperdoggie

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Freitag, 15. Dezember 2017, 15:54

Bei einer Hyposensibilisierung sprechen ca. 75% der Hunde gut darauf an. Es gibt leider auch Hunde, bei denen keine Besserung eintritt oder solche, die lebenslänglich gespritzt werden müssen. Das macht der Besitzer selber, i.d.R. 1x wöchentlich. Hast du die Laborberichte bekommen? Es gibt neu einen Allergie-Test, welche Kreuzreaktionen erkennen resp. Verhindern soll. Siehe hier der Flyer https://www.idexx.eu/globalassets/docume…-blocker_lr.pdf

Anstelle von Kortison gibt es mittlerweile auch Alternativen, welche aber auch Nebenwirkungen haben. Da müsste abgewogen werden, was besser für euch passen würde. Aktuell geht es Aik ja wieder besser?

Soweit ich weiss, ist der Futtermittel-Allergietest für die Tonne. Laut diesem ist Ayden kaum Allergiker, obwohl er beinahe auf alles reagiert. :rolleyes:

erica

Sportdoggie

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Freitag, 15. Dezember 2017, 16:08

Soweit ich weiss, ist der Futtermittel-Allergietest für die Tonne.


Der Hat bei meiner Hündin sehr genau angegeben.

Lara&Aik

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Freitag, 15. Dezember 2017, 17:46

Ich bin sooooo froh um eure Unterstützung!! Danke dafür!

Wir haben jetzt folgenden Stand:

- Er wird gebarft und erhält keine Getreide sondern nur Rohfutter das gefroren war.
- Alle Bettchen habe ich in den letzten Tagen durch Lederbettchen ersetzt und eins behalten dass aus einem Gewebe ist das nach innen plastifiziert ist. Geht das auch oder muss das weg?
- Nur noch Duschtücher als Decken für ihn, die ich so eingekauft habe dass ich sie zwei mal pro Woche 60 Grad waschen kann
- Gewaschen wird mit einem anti-milben-hyposensitiv-Waschmittel
- Das Sofa etc habe ich mit einem Sagrotan Milbenmittel (Ich glaube es hiess so ) eingesprüht und sehr gut abgesaugt
- überall staubgewischt und mit Swiffer gereinigt
- Matratzenüberzug und Deckenbezug sind schon bestellt und sollten die Tage noch ankommen. Es ist mit ihm nicht möglich, ihn aus Schlafzimmer und Bett zu verbannen, er braucht zwingend viel nähe.

Ich hab die Laborwerte noch nicht zu Hause sondern nur mal am Telefon mitgeteilt gekriegt. Bekomme aber alles noch. Die Kreutzallergien wurden auch mit getestet und es gab nur die Milben die sich gegenseitig pushen. Der Rest war ok.


Mein Staubsauger hat einen HEPA-Filter, das ist doch der richtige um Milben und deren Kot auszufiltern oder?


Seit ich das alles wie oben genannt umgestellt habe, kratzt er sich schon deutlich weniger. Ihm geht es ja trotz der hohen Werte nicht soo schlecht. Er niesst nicht, er hat keine Bindehautentzündungen oder ähnliches sondern einfach immer wider allergische Reaktionen mit Juckreiz am Bauch und Beinen, wo er halt aufliegt. Ist also wies scheint eine reine KOntaktallergie. Seit ich gestern aber alles behandelt, gesaugt und gereinigt habe, hat er sich kaum noch gekratzt :yeah: Wenn es nur schon so bleibt können wir auf eine Medikamentengabe gottseidank verzichten. Dennoch werden wir die Desensibilisierung angehen nächste Woche um ihm die Last so gut wie möglich abnehmen zu können. So wie es aussieht, zahlt das sogar unsere Versicherung! :prosit:



Von dem Futtermittelalergietest höre ich sehr unterschiedliches. Aber für mich ist der jetzt nicht sooo relevant...er wird ja sowiso gebarft und erhält nur ganz bestimmte Futterquellen aus selektierter Herkunft...und die Leckerlies mache ich selbst. Daher ist für mich auch nicht so tragisch ob er jetzt stimmt oder nicht. Wichtig ist jetzt die Aussage auf die Milben, Pollen etc...



Wie steht ihr hier zum Thema Dampfreiniger und Staubsauger?
Erfolg ist kein Glück, sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiss und Tränen. Das Leben zahlt alles mal zurück.

Aik - Mein Seelenhund.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lara&Aik« (15. Dezember 2017, 17:55)


Wuff

Schnupperdoggie

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Freitag, 15. Dezember 2017, 18:11

Ich finde dass in einer solchen Situation fleissig staubsaugen sinnvoll ist, und dass dabei der Filter (auch bei den Staubsaugern ohne Staubsack) in den empfohlenen Abständen oder gar etwas häufiger gewechselt wird, sonst bläst man eventuell gerade den schädlichsten Teil des Drecks (den feinsten Staub) wieder in die Luft, und verschärft damit das Problem.

Dampfreinigern sind für glatte, nicht poröse Flächen (Glas, Keramik, Stein) sicher nicht falsch. Ich würde an Deiner Stelle auch alles tun, um die Milben im Haus möglichst stark einzudämmen, nach dem Prinzip nützt es nichts schadet es nichts (immer mit einem kritischen Blick auf "schadet es nicht".
Gruss, Markus