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Montag, 9. April 2012, 15:58

Zu wenig Vertrauen in den Hund

guten tag,

ich habe folgendes problem und zwar habe ich mit meiner Hündin bereits einige schlechte hundebegegnungen gehabt und habe deshalb das vertrauen in ihm beim Spazieren gehen sehr verloren. ich weiss dass das sehr grundlegend ist und möchte es deshalb wiedergewinnen. ich habe meine Hündin meistens an einer 8m leine die sich von alleine wieder zurückzieht. und jedesmal wenn wir einem fremden hund begegnen, was bei meinem spazierweg selten ist, werde ich ganz nervös und weiss dann nicht mehr was machen, luna zieht dann immer höllisch an der leine, streubt die haare und die körpersprache wird durch die leine dann sehr gefälscht und fast immer kommt es dann zu zankereien zwischen den hunden. es gab auch schon begegnungen die nicht ohne folgen ausgegangen sind -.- das ist der grund weshalb ich das vertrauen zum hund in solchen Situationen verloren habe.

was kann ich nun machen um meinem hund wieder vertrauen zu können, freilassen zu können und dass er anderen hunden gegenüber freundlich ist?

ach ja und was ich noch vergessen habe: meine hündin ist 3 1/2 Jahre alt, mittelgross und ist ein mischling, zur hälfte huski und die andere hälfte ist mir nicht bekannt aber das verhalten hat sie überwiegend vom huski, sie zieht nämlich sehr gerne an der leine und hat einen sehr ausgeprägten Jagdinstinkt.

ich hoffe sehr das ihr mir gute trainingstipps geben könnt, auch damit sie das zurückrufen klappt wenn sie in solchen situationen frei ist.

danke schon mal im voraus.

passing by

unregistriert

2

Montag, 9. April 2012, 16:12

Hallo und herzlich willkommen im forum :)

Ich denke zu deinem problem kann dir hier niemand eine lösung geben.
Du solltest dir einen guten hundetrainer / verhaltenstherapeuten suchen, der das vor ort mit dir anschaut.

cindy

Admindoggie

Beiträge: 9 892

Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

Wohnort: Schweiz

Beruf: Hausfrau, Randstundenbetreuungsperson in der Schule

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3

Montag, 9. April 2012, 16:24

Hallo matter

Könntest du dich bitte noch im Mitglieder stellen sich vor vorstellen :smile: ssch00036
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

4

Montag, 9. April 2012, 18:06

ok danke, werd mal schauen was ich machen kann, wenn jemand trotzdem tipps hat wär ich froh darüber.

testudo

unregistriert

5

Montag, 9. April 2012, 18:29


ach ja und was ich noch vergessen habe: meine hündin ist 3 1/2 Jahre alt, mittelgross und ist ein mischling, zur hälfte huski und die andere hälfte ist mir nicht bekannt aber das verhalten hat sie überwiegend vom huski, sie zieht nämlich sehr gerne an der leine und hat einen sehr ausgeprägten Jagdinstinkt.


Hi matter
Also ich hab auch einen 3-jährigen Huskymix und auch bei menem kommt der HUsky durch. Das merkt man natürlich in der Erziehung. Das LEinenziehen kannst du ihr aber abgewöhnen, macht meiner auch nicht. Das braucht allerdings ne Menge Geduld. Bin immer direkt stehen gebleiben, wenn er an der LEine zog oder hab die Richtung gewechselt. Da hatte ich zum Teil für 100m eine halbe Stunde, oder ähnlich, aber es hat sich gelohnt. Gerade bei einem Huskymix finde ich es auch extrem wichtig, dass du deine Hündin auch körperlich auslastest. Insbesondere, wenn du sie nicht von der LEine lassen kannst, musst du dafür sorgen, dass sie rennen kann und darf. Dazu eignet sich beispielsweise Zughundesport (Bikejöring oder ähnliches, was du mit einem Hund machen kannst). ISt dein Hund körperlich ausgelastet, wird sie auch ansonsten ruhiger, was sich positiv auf das Verhalten auswirkt. (Das heisst natürlich NICHT, dass damit alle Probleme gelöst sind!) ZUm Thema Hundebegegnungen, wie du sie beschreibst, würde ich dir auch raten profesionelle Hife in Anspruch zu nehmen.
Was mich noch interessieren würde: Bist/warst du alleine für die Erziehung zuständig? Du warst (und bist) ja noch ziemlich jung und ein Huskymix ist nicht einfach zu erziehen. Hast du da Hilfe von deinen Eltern? Zieht ihr alle an einem Strang. Seid ihr Konsequent? (Das ist bei jedem Hund- aber bei Huskys EXTREM wichig)

6

Montag, 9. April 2012, 18:33

Den Tipp mit der erfahrenen TrainerIn finde ich sehr gut! Darf man fragen wo du zu Hause bist? Gerne auch per PN und nur die Region. Ev. Hätte ich die da eine gute Adresse.
Doch etwas kann ich noch aus meiner Erfahrung sagen: Miro zeigte während seiner pupertären Phase auch solche Geschichten. Ich war auch extrem angespannt in solchen Situationen. Doch genau dies ist falsch. Habe ich einen Hund kommen sehen, wurde ich von weitem schon chribbelig und habe immer geschaut, wo ist der Hund was macht er. Somit habe ich Miros Aufmerksamkeit erst recht auf diesen Hund gelenkt und durch mein Verkrampfen, für ihn die Situation noch negativ Belegt. Diese Erkenntnis war die Grundlage, um besser mit solchen Situationen umzugehen. Ich habe an mir gearbeitet und versucht easyer zu werden. Heute klappt dies sehr gut und es ist die Grundlage um den Hund durch alle unsicheren, schwierigen Situatinen zu führen.

7

Montag, 9. April 2012, 18:42

@testudo

also dass sie nicht mehr an der leine zieht beim spazieren gehen hab ich genau so wie du wegtrainiert, aber mein vater geht fast jedes wochenende mit ihm joggen und hat ihn an einem gürtel. sie zieht eigentlich nur noch beim joggen oder wenn wir an einem unbekannten ort spazieren gehen, z.b. beim wandern oder in den ferien. ich hab auch schon eine gute erfahrungen gemacht bei hundebegegnungen und auch schon eine sehr schöne aber sie war dann immer frei, nur habe ich mich nun nicht dafür sie frei zu lassen weil wenn es bei kleinen hunden zu einem konflikt kommen würde, dann würde es böse ausgehen, gerade bei ihren starken jagdinstinkt. für die erziehung war vor allem ich zuständig aber er gehorcht auch meinem vater. also man kann sagen das er wegen mir gut erzogen ist und tricks beherrscht aber auch mein vater hat ihn ihm griff und leider muss ich sagen dass er ihn in solchen situationen besser im griff hat :smile: , aber eigentlich nur weil er ganz locker bleibt.

vielleicht hat mir jemand tipps wie ich in solchen situationen locker sein kann und die sache easy angehen kann? weil das merkt der hund ja sofort.

testudo

unregistriert

8

Montag, 9. April 2012, 18:52

Ok, wenn dein Vater Canin-Cross mach, achte darauf, dass er ein anderes Geschirr (ein Zuggeschirr) anhat, als beim Spazieren, so weiss er Zuggeschirr= Ziehen, normales Geschirr= NICHT ziehen. Mag dein HUnd Leckerli (bzw. reagiert darauf)? Versuch doch mal deinen HUnd mit einem Suchspiel abzulenken, wenn du den anderen Hund siehst. Oder falls er gerne apportiert (für Huskys ja untypisch, aber wer weiss :P ). Schmeiss einen Kong oder Futterbeutel (natürlich nur soweit die Leine reicht) und lass ihn dir bringen, so bist du abgelenkt/entspannter und der Hund auch. Oder du nimmst ihn einfach, sobald du einen HUnd kommst ganz kurz und lässt ihn Fuss laufen (geht am Anfang auch mit Leckerli) Was das frei laufen lassen anbelang: Ich würds nur an übersichtliche Stellen machen z.B auch Feldern, wo auch das mit den Jagen nicht so ein Problem ist. Am Besten du macht noch ne Schleppleine dran , so dass du ihn allenfalls zurück nehmen kannst. ICh würde das aber prioritär machen jetzt, sonder dich auf das Thema HUndebegegnungen konzentrieren.

9

Montag, 9. April 2012, 19:06

ja, wir haben für den spaziergang ein halsband und für das jogging ein "gschtältli", und apportieren macht sich wirklich nicht gerne, hab gar nicht gewusst dass das für huskys untypisch ist :) aber danke,
und ja er reagiert auf leckerli aber es muss ein gutes sein wie z.b. cervelat oder eines das richtig stinkt, weil sonst hat sies nicht so gerne, soll ich ihr dann wenn ein fremder hund vorbei kommt einfach ein leckerchen auf dem boden schiessen?? ich habe aber das gefühl dass sie nicht darauf reagieren wird und das mit dem fuss laufen würde in dem fall ganz bestimmt nicht klappen, hab ich scho vergebens versucht, aber soll ich die leine dann weiterhin kurz halten, oder soll ich den hund weiter gehen lassen? oder sogar kurz lassen bis ich nahe am hund bin (ca.5m) und dann die leine locker lassen damit die körpersprache wenigstens am schluss "richtig" ist??

Flitzebub

Wachdoggie

Beiträge: 539

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10

Montag, 9. April 2012, 19:10

Leinenbegegnungen:
Grundsätzliche würde ich Hunde an der Leine niemals zusammenlassen. Versuche einen grossen Bogen zu laufen wenn Dir jemand mit Hund entgegen kommt. Oder Du könntest auch, mit genügend Abstand, stehen bleiben und auf der vom entgegenkommenden Hund abgewandten Seite Leckerlies ins Gras streuen die dein Hund dann suchen soll. Für den anderen Hund sieht das aus als würde dein Hund sich abwenden und passive verhalten - nimmt den Stress aus der Begegnung. Solange Du noch Angst hast würde ich versuchen solchen Begegnungen aus dem Weg zu gehen. Wechsle die Strassenseite, drehe um oder lauf in der Wiese weit um die engegenkommenden Hunde herum. Sag den anderen Leuten sie sollen ihren Hund nicht zu Deinem lassen wenn Deiner an der Leine ist. Das ist jetzt nur ein Notfallvorschlag. Es wäre wirklich am Besten wenn Du dies mit einem guten Hundetrainer anschauen und dann vielleicht mit Hunden üben würdest welche nicht leinenagressiv sind.

Das Ziel ist dass ihr nur noch positive Begegnungen haben werdet und dadurch dein Selbstvertrauen und das deines Hundes wieder wachsen kann.

testudo

unregistriert

11

Montag, 9. April 2012, 19:16

Also das kommt drauf an. Wenn es zum Beispiel neben dem Weg etw. Platz hat würde ich schon BEVOR der andere Hund zu nahe ist ein paar Leckerli herumschmeissen und deinen Hund diese dann suchen lassen. Dann ist sie beschäftigt und wenn das gut klappt, kannst du die Leine auch locker lassen. Ich denke sie wird nur darauf reagieren, wenn du es wiklich FRÜH genaug macht und nicht erst, wenn der andere Hund 3m vor euch ist, dann hat sie den ja schon fixiert und passiert ist es...Falls der andere Hund schon wirklich nahe ist, würde ich deine Hündin ganz kurz nehmen ev. sogar am Halsband und auf der vom fremden Hund abgewandten Seite. Wenn sie einigermassen gut vorbei geht, sofort lobn und beohnen, wenn sie rumzickt, ignorieren.
NOch was zum Gestältli bzw. Halsband und Flexileine: Du hast geschrieben die Flexi sei ca. 8m lang, da kann dein Hund unter Umständen mit riesen Schwung in die LEine brettern. Deswegen würde ich persönlich NIE ein Halsbald verwenden bei so einer langen Leine (ist aber nur MEINE Meinung).

12

Montag, 9. April 2012, 21:38

Oh MEIN thema
Ich habe einen äusserst leinenagressiven und buffigen Rüden gehabt! An der Leine hätte es tote gegeben zum damaligen Zeitpunkt!
ich habe angefangen mit meinem Hund bei NULL wieder zu trainieren. Ich habe ihn bestätigt sobald am Horizont nur ein Hund aufgetaucht ist und er noch ruhig war. und dann bin ich schritt für schritt näher an den Hund. heute schaue ich immer das ich seinen Erregungszustand runterbekomme, sprich ich lasse ihn zuerst leckerli suchen... Und so ging es schrittt für schritt! Meine Trainierin ist natürlich auf dem gebiet Sackstark und ich würde sie dir gerne empfehlen wenn du möchtest. Wir haben auch monatlich begegnungstrainings wo du mit deinem Hund und uns trainieren kannst.
Hier ihre Hp http://www.tierberatung-bodensee.com/

ich habe heute einen Hund der fast keine Leinenagression hat und mit dem ich wieder unter Hunde gehe...

ich finde es sehr schwierig etwas zu sagen wenn man deinen Hund nicht kennt, bin kein Fan von Ferndiagnossen... Aber wenn du magst melde dich bei Katrin und kom zu einem der Begegnungstrainings oder mach was mit ihr aus

lg ti

Flitzebub

Wachdoggie

Beiträge: 539

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13

Dienstag, 10. April 2012, 17:45

OT:

Bitte NIE Flexileine mit Halsband benutzen. Hund hat ständig Zug drauf und kann sich schlimm verletzen wenn er ins Halsband rennt. Flex nur zusammen mit Geschirr! :)