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Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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1

Montag, 30. November 2015, 11:16

Zu anderen Hunden ziehen / Leine laufen

Hallo zusammen

Ich komme wiedermal mit dem Ever-Green-Thema dem Leine laufen.

Yoshi ist ja ein sehr freundlicher Hund und lernt auch sehr schnell und gut. Das Leine laufen klappt bei uns im Grossen und Ganzen schon recht gut. Er hat es zwar öfters noch etwas eiliger als ich, wenn ich aber stehen bleibe, entspannt er die Leine auch direkt. Es ist auch weniger ein ziehen, als einfach ein Leine-stramm-halten. Daran arbeiten wir aber noch mit immer wieder stehen bleiben oder umdrehen und in die andere Richtung gehen und natürlich viiiiel loben, wenn er es richtig macht. Gibt es sonst noch Ideen, wie ich ihm das beibringen kann? :gruebel1: Er zieht sowieso am Meisten, wenn er schnuffeln gehen will oder überall sein Beinchen heben will... :ohmann: Aber ich hoffe, dass gibt sich wieder etwas.

Jetzt hat sich aber ein kleines Problemchen aufgetan, bei welchem ich nicht genau weiss, wie ich am Besten reagiere. Wenn ein Hund entgegenkommt und Yoshi ihn sieht, ist er immer sehr aufmerksam. Er zieht dann auch gar nicht und bleibt schön bei mir, die Ohren sind aber gestellt und er hat Spannung auf dem Körper. Ist der Hund auf unserer Höhe, zieht Yoshi dann in seine Richtung und stellt sich auch in die Leine. Er bellt nicht, aber das tut er sowieso so gut wie gar nie. :brav0: Ich bin der Meinung, dass er zum anderen Hund zieht um ihn begrüssen zu können.

Bis jetzt habe ich wahrscheinlich so falsch reagiert, wie es nur geht, da ich ihn dann immer extra kurz genommen habe und ihn mehr oder weniger daran vorbei gezogen habe.

Wie reagiere ich in solchen Situationen am Besten/richtig? Ablenken versuchen und ihn mit einem Leckerli vorbei führen, oder lieber "schimpfen" wenn er so in die Leine steht? Mit dem Leckerli vorbei führen gestaltet sich jeweils eben etwas schwierig, da ich gucken muss wo ich hin latsche und mich gleichzeitig bücken muss um dem Hund das Leckerli vor die Nase zu halten.

Danke für eure Ratschläge.
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Gimp

Sportdoggie

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2

Montag, 30. November 2015, 11:38

wenn er so in die Leine steht?

Verhindere diesen Erfolg...

Ich würde bei bleiben: kurz unkommentiert am Hund vorbei..
Wer will, das der Hund mit anderen gut auskommt.. du oder Spitzi ? ^^

Ich habe eher das Gefühl, dass du im zwickmühle bist zwischen: er soll alle mögen und er soll das aber so nicht zeigen (oder so ähnlich)

Je uninteressanter etwas dargestellt wird desto schneller verliert man das interesse.. so auch beim Hund.
***********************************************************
Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

Lagotto

Sportdoggie

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3

Montag, 30. November 2015, 12:47

Ich habe meinem Rüden, bis dreijährig, viele Hundekontakte ermöglicht (an langer Leine und ohne), aber vorher immer Kontakt mit den HH aufgenommen und gefragt, ob das o.k. ist.
Wichtig dabei ist, dass du versucht HH und Hund einzuschätzen. Kennt der Besitzer seinen Hund und ist der Hund freundlich (Körperhaltung beachten). Die Calming Signals (Hundekonversation untereinander) sind dabei wichtig.
Wenn du keinen Hundekontakt möchtest, Hund auf deine, hundeabgewandte Seite nehmen und weitergehen. Wenn möglich, grösseren Abstand halten.
Mein Rüde ist mittlerweile absolut unkompliziert beim Aufeinandertreffen mit anderen Hunden und wenn er die nicht so mag, geht er einen grossen Bogen.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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4

Montag, 30. November 2015, 13:09

Wenn du keinen Hundekontakt möchtest, Hund auf deine, hundeabgewandte Seite nehmen und weitergehen. Wenn möglich, grösseren Abstand halten.

Das ist mir klar, mit dem auf die abgewandte Seite nehmen, etc. Nur mein Problem ist dann eben, dass er vor mir oder auch hinter mir durch zieht und in die Leine steht. Er zieht dann auch noch einige Meter nach hinten zum anderen Hund bis ich ihn ablenken kann.

Denkst du, dass ein direktes Ablenken, wenn ich merke, dass er den anderen Hund zu beobachten beginnt etwas bringen würde?
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Gimp

Sportdoggie

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5

Montag, 30. November 2015, 13:14


Denkst du, dass ein direktes Ablenken, wenn ich merke, dass er den anderen Hund zu beobachten beginnt etwas bringen würde?

Wenn du einen intelliogenten Hund hast wie unser Lio, wird er nur lernen, das er das guddeli abwarten muss und sobald er hat, was er will, wendet er sich wieder dem Hund zu.

Mein TIp:

Beinleine!


Braucht ein wenig Übung, funktioniert aber bestens..
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Dino14

Wachdoggie

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6

Montag, 30. November 2015, 14:52

Hihi Balto macht das auch ähnlich :-p Er versteht nicht wieso er nicht zu allen Hunden hin darf um zu spiiiielen :d

Ich mache es nun jeweils so, dass ich ihn einfach kürzer an der Leine führe wenn ich einen Hund sehe und ihn auf die hundeabgewandte Seite nehme. Ich laufe dann ganz normal weiter, ignoriere den anderen Hund/Besitzer meist. Wenn Balto sich umdreht um zu gucken und nicht mehr flüssig läuft, tippe ich ihn ganz leicht mit dem Fersen ans Hinterbein, dass er wieder geraden Kurs einschlägt. Dies wiederhole ich bis er nicht mehr zurück schaut und dann wird gelobt. Mit Leckerlie oder Klicker bin ich in der Situation oft etwas überfordert, da fällt mir fast die Leine runter. :peinlich: So klappt das nun immer besser, habe ich das Gefühl.

Wenn ein Hundebesitzer von Anfang an signalisiert das die Begegnung (auch an der Leine) okay ist, will ich das er ruhig bleibt und dann darf er schnuppern gehen ;) Naja auch das üben wir noch aber Konsequenz hilft wirklich und sonst wird eben einfach nicht geschnüffelt wenn sich der Herr nicht zu benehmen weiss :-p

Wenn Balto einen Hund vor mir sieht, selten - kommt aber doch auch mal vor, dann stellt er sich oft auf und "bettelt" mit den Pfoten :whistling: Da lenk ich ihn mit rufen/Leckerlie ab und sobald er alle 4 Pfoten unten hat wird er weiter geführt.

Tierischi grüessli & ä schös Tägli :sonnens:


Lagotto

Sportdoggie

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7

Montag, 30. November 2015, 15:21

Von Ablenkemanövern halte ich nichts. Der Hund soll ja lernen, weiter zu laufen auch wenn ein anderer Hund kommt. Er soll bewusst lernen, am anderen Hund vorbei laufen zu können, entspannt (genau wie Frauchen). Habe solche Ablenkungsmanöver schon oft beobachtet. Meist, sorry, bei Frauen. Es wird dann hektisch in der Tasche nach einem Guddeli gekramt und Frauchen ist so fokussiert auf ihren Doggie, dass ein Grüezi nicht mehr drin liegt. Finde ich schade und für den Hund wird die Situation unnötig stressig, bzw. künstlich.
Am besten ist, wie schon von den anderen beschrieben, kurze Leine und diese dann am Halsband. Dein Hund ist noch jung und will natürlich mit dem anderen Hund Kontakt aufnehmen, wenn du das nicht willst, musst du konsequent sein. ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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8

Montag, 30. November 2015, 15:26

Verstehe ich dich richtig Lagotto, am Besten ziehe ich ihn also einfach mit und dann sollte er irgendwann checken, dass es sich gar nicht lohnt so ein Theater zu machen und ihn loben und belohnen, wenn er von sich aus entspannt bleibt? :smile:
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Lagotto

Sportdoggie

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9

Montag, 30. November 2015, 15:30

Jawohl, keine bange, unsere Jungs sind stabil und halten etwas aus  :d
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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10

Montag, 30. November 2015, 15:38

Super! Dann bin ich froh, wenn ich es nicht schlimmer mache, wenn ich es nicht verhindere sondern einfach ignoriere. Vielleicht funktioniert ja eine Kombination aus ignorieren bei Gepöbel und belohnen, wenn er sich auf mich konzentriert und ich ihn so etwas von den Hunden ablenken kann. :good: Ich werde auf jeden Fall dran bleiben :super:

Yoshi hat noch so eine doofe Angewohnheit. Wenn er zieht bleibe ich stehen und warte bis die Leine wieder locker hängt/er sich hinsetzt. Kaum bewege ich mich dann aber wieder, geht er wieder voll in die Leine. Ich bleibe dann sofort wieder stehen. Hat da jemand noch einen Tipp, wie ich diesen "Jojo-Effekt" wegbringe oder gibt sich das mit der Zeit? Mache ich das richtig so?
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


DoggyHZ

Sportdoggie

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11

Montag, 30. November 2015, 16:04

Loben, wenn er es richtig macht und weiterlaufen finde ich alles gut, doch sollte man meiner Meinung nach auch mal sagen, wenn ein Verhalten unerwünscht ist. Wenn meine drei in die Leine stehen (was äusserst selten vorkommt), hat das ein etwas anderes Ausmass als bei deinen. Aber das tut nichts zur Sache. Bei mir kommt ein scharfes "laufen", wenn meine Hunde fixieren. Und durchaus stelle ich auch mal ein Bein in den Weg. Hinten durch können sie bei mir nicht und vorne blocke ich sie ab, zusätzlich mit dem Kommando "Nein, laufen". Mittlerweile geht das sehr gut und ich kann sogar mit ihnen auf dem Fahrrad an einer Katze vorbei (sofern diese nicht grad losprescht.).
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

Lagotto

Sportdoggie

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12

Montag, 30. November 2015, 20:50

Natürlich kann man auch mal sagen, wenn man etwas nicht gutheisst. Wenn dein Doggie darauf reagiert, klappt das bestimmt gut. Nur wenn der Hund so aufgedreht ist, dass er wie ein Gummiball springt und auf Durchzug schaltet :-p , funktioniert das Ansprechen nicht und dann hilft nur noch ruhig bleiben und bestimmt weitergehen. Bzw. erwünschtes Verhalten vormachen.
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DoggyHZ

Sportdoggie

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13

Montag, 30. November 2015, 23:41

Naja, ich sprach ja zu Beginn nicht nur an, sondern es folgte halt eine Konsequenz. Angefangen habe ich letztlich mit "zur Seite stehen und die Hunde sitzen lassen", dann benenne ich, was entgegen kommt. Kommt ein Hund, lernen meine also "Hund". Dann scannen sie, sehen den Hund und dann schauen sie mich an. Dann kommt die Bestätigung. Diese wird immer länger rausgezögert, bis der Hund vorbei ist. Ist bei mir ein Hund überhaupt nicht ansprechbar (das war Gadi früher...), dann laufe ich auf den Hund zu, beginnt er zu fixieren, drehe ich ab, bis er mich anschaut, dann drehe ich wieder ab und laufe wieder auf den Hund zu u.s.w. Gadi war auch mal nicht ansprechbar, aber einfach stramm vorbeigehen, war da nicht möglich (letztlich auch zu viel Gewicht dafür...) und hätte bei ihm ganz bestimmt nichts gebracht, dann würde er heute noch pöbeln. Aber so sind die Hunde unterschiedlich
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

Lagotto

Sportdoggie

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14

Dienstag, 1. Dezember 2015, 10:52

Das Thema "Gewicht" ist tatsächlich nicht unerheblich. Einen leichteren Hund kann ich natürlich besser hinter mir herziehen... ;)
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romadeda

Wachdoggie

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Dienstag, 1. Dezember 2015, 11:16

Ich weiss nur das, die Leine kürzer nehmen, einen grossen Fehler ist. Denn da wird dem Hund gesagt, ich bin angespannt und nervös weil da ein Hund kommt und dies ruft genau dieses Verhalten hervor. Ich laufe einfach daran vorbei so wie wenn sie nicht da wären, Grüsse den HH halte aber nicht an und es klappt meistens sehr gut. Wenn ich den HH kenne und mich unterhalten möchte, beginne ich mit der Konversation bevor wir uns getroffen haben (so ca. 5m vorher), dann halten wir, sage "sitz" (wen er es auf Anhieb macht wird er belohnt, sonst drücke ich auf sein Becken das er sitzt) und dann geht es meistens problemlos.
lg romadeda
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Dino14

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16

Dienstag, 1. Dezember 2015, 11:55

Die Leine kürzer nehmen zeigt Anspannung? Ist mir neu. Kann natürlich sein, jedoch finde ich wenn ich die Leine langsam und bestimmt kürzer nehme ohne gross zu fummeln oder in Stress auszubrechen, klappt das ziemlich gut. Ich meine, an einer befahrenen Strasse oder einem engen Weg nehm ich ihn auch kürzer, einfach zur Sicherheit. Kommt aber vermutlich auch auf die Hunde an bzw. auf den Halter, wie der damit umgeht.
Vermute man muss die ganze Erziehung jedem Hund anpassen, manche brauchen etwas mehr Konsequenz während andere davon erschrocken wären ^^

@Sara: Den Jojo-Effekt gibts bei Junghunden oft, denke ich. :gruebel1:
Balto muss auch lernen am Halsband muss er schön laufen. Am normalen Geschirr darf er schnüffeln und ist etwas "freier" und am Zuggeschirr darf er ziehen. Tja, das ist eine Herausforderung für uns.
Am Halsband läuft er meist wirklich gut, sonst wird korrigiert. Anhalten, warten, weiterlaufen. Wenn es nicht klappt, gibts mal einen konsequenten Ruck an der Leine (konsequent nicht = fest), dass mein Jungspund auch weiss dass ich es ernst meine. Am normalen Geschirr zieht er etwas, das will ich jedoch nicht ganz unterbinden -> wegen Zugsport.

Tierischi grüessli & ä schös Tägli :sonnens:


Lagotto

Sportdoggie

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17

Dienstag, 1. Dezember 2015, 14:31

Nee, kurze Leine hat bei mir nix mit Anspannung zu tun, sondern dass nicht rumgekaspert wird. Das kann der Herr an langer Leine nämlich gut machen, an kurzer nicht. Die Anspannung von Herrchen und Frauchen wird eher über die Körperhaltung ausgedrückt und das checkt der Hund sofort. :kaug:
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Bolotta

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18

Dienstag, 1. Dezember 2015, 15:45

Wir haben gelernt, dass eine gespannte Leine eher zu Aggressionen führt, als eine lockere. Daher sollte man immer ganz locker mit dem Hund am andern vorbei laufen.

Yoshi ist ja nicht aggressiv, sondern (zu) freundlich. Da würde ich halt, wenn du siehst, es kommt jemand mit Hund, die Aufmerksamkeit auf dich lenken. In der HuSchu mussten wir das immer wieder üben. Da wurde gekreuzt und vorher irgendwie geschnalzt und kurzer Zupf an der Leine. Der Hund sieht zu dir auf, weil er neugierig ist, was du von ihm möchtest. In diesem Moment loben und versuchen, die paar Sekunden, die es dauert, den Blick auf dich zu behalten, statt auf den andern Hund.

Ebenfalls würde ich, zieht er doch zum andern Hund, kurz an der Leine ziehen und den Befehl "hierher" oder so geben.

Aline

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19

Dienstag, 1. Dezember 2015, 15:55

Das stimmt schon, dass eine gespannte Leine eher zu Aggressionen führt. Allerdings schaffe ich es mit Jaro auch nicht, ihn immer an lockerer Leine an einem Hund vorbeizuführen. Denn wenn die Leine locker ist, kann er ausscheren und hat mer Spielraum, gegen den anderen Hund zu ziehen. Ich nehme ihn daher recht kurz, aber möglichst so, dass er nicht ständig an gespannter Leine gehen muss. Bei einer längeren Leine kann man auch eine Schlaufe machen, und die dem Hund um den Hals legen (also eher auf Höhe Brust). So kann die Leine am Halsband locker bleiben, aber der Hund kann doch nicht einfach wegziehen. Ausserdem braucht man selber weniger Kraft, um den Hund zu halten.

Magira

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Doggie(s): Zelda, Beagle 2011

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20

Dienstag, 1. Dezember 2015, 19:45

Laila hatte eine starke Leinen Aggression aus überforderung in der Situation. Ihr kamen wohl schon zu viele Hunde zu nahe. Zelda hingegen, war sehr unterwürfig, legte sich hin wenn sie ein Hund sah und bockte rum wenn ich weiter laufen wollte. Miyu, die prescht in die Leine aus überschüssigem spieltrieb. Also 3 verschiedene Hintergründe und bei allen hat das selbe geholfen. Zeigen&Benennen :)
http://markertraining.de/zeigen-und-bene…ion-verbessert/
Obwohl ich kein "Wattebauschwerfer" bin war hier der Clicker mein bester Freund :good:
Es grüsst