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catba

Alphadoggie

Beiträge: 7 829

Doggie(s): Lagotto "Ghiro" 2006 / Mudi "Dix" 2011

Wohnort: Innerschweiz

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21

Donnerstag, 7. Januar 2016, 20:56

da gebe ich dir recht, aber dann liegt ein anderes Problem vor :zwinker:

Bolotta

Alphadoggie

Beiträge: 5 051

Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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22

Donnerstag, 7. Januar 2016, 22:57

Tipps hin oder her, ich würde jedenfalls diesen Hund nie mehr zu einem Pferd, Pony lassen; genauso wie ich dafür sorgen müsste, dass er keinem anderen etwas antun kann.
Es ist ein Listi, und heute braucht es nicht mehr viel, bis das Vet-Amt kommt.

Wie die Probleme angepackt werden, da gibt es sehr viele Meinungen. Es könnten auch vier Hundetrainer individuell mit dem Tier arbeiten, jeder würde wohl was anderes raten

Bea2521

unregistriert

23

Freitag, 8. Januar 2016, 07:34

Zitat

Tipps hin oder her, ich würde jedenfalls diesen Hund nie mehr zu einem Pferd, Pony lassen; genauso wie ich dafür sorgen müsste, dass er keinem anderen etwas antun kann.
Es ist ein Listi, und heute braucht es nicht mehr viel, bis das Vet-Amt kommt.

Wie die Probleme angepackt werden, da gibt es sehr viele Meinungen. Es könnten auch vier Hundetrainer individuell mit dem Tier arbeiten, jeder würde wohl was anderes raten


Wichtig hierbei ist einfach, das man ein HundetrainerIn hat der man vertraut und dann dies durch zieht. Denn viele Wege führen nach Rom, aber nur wenn man etwas auch mal durch zieht :-)


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Aline

Wachdoggie

Beiträge: 757

Doggie(s): Jaro, Aussie, Beluga, Schapendoes

Beruf: Studentin

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24

Freitag, 8. Januar 2016, 08:10

Ich rate dir auch, einen guten Trainer zu suchen. Übers Forum können wird dir 1000 Tipps geben, aber einschätzen kann hier niemand, was für dich und deinen Hund passt.

Ich finde es gut, habt ihr dem Hund einen Maulkorb gekauft. Wenn es brenzlige Situationen geben kann, seid ihr und andere Menschen/Hunde so geschützt; was andere denken sollte ja kein Thema sein.

Und auch wenn dein Hund ein Strassenhund war, heisst das für mich noch lange nicht, dass er kein Problem mit Sozialkontakten haben kann: Wir zwingen unsere Hunde ja, auf dem Weg neben uns und nahe bei anderen Hunden vorbeizuspazieren, wobei unsere Hunde möglicherweise einen grossen Bogen machen würden. Das kann auch Stress auslösen! Wie es bei deinem Hund ist, kann man hier im Forum wie gesagt nicht beantworten, da wir euch nicht live sehen.

mandala

unregistriert

25

Freitag, 8. Januar 2016, 10:16

Ja, ganz klar, wir beide (meine Kollegin und ich) sind die Unsichersten in unserem Dreiergespann.. Ich wahrscheinlich noch fast ein bisschen mehr, da ich noch nie einen eigenen Hund hatte..
an dem sind wir klar am arbeiten, dass wir entspannt spazieren gehen können und nicht zuerst um jede Hausecke schielen, ob da evtl. ein Hund oder eine Katze ist..

Ich denke es ist beides, aber in den letzten 2 Tagen konnte ich schon eine kleine Besserung sehen. Sieht sie einen Hund oder eine Katze, ist sie schnell auf 180, ich gehe einfach weiter (oder in die andere Richtung) und schon bald ist es wieder vorbei. Ich denke, ich habe auch schon mehr Sicherheit, da ich ja jetzt weiss, dass ich sie ohne Probleme halten kann.
Was andere über mich denken ist mir so ziemlich egal :d
Aber klar, es darf natürlich nicht passieren, dass sie einen Hund packt oder beisst, dann wäre es vorbei mit meiner Sicherheit etc.

Soviel ich weiss ist, dass sie von Bulgarien mehr oder weniger direkt zu einer alleinerziehenden Mutter mit kleinem Kind kam. Dies ging einige Monate mehr oder weniger gut, bis sie fort musste. Leider wissen wir bis heute nicht wirklich, ob die Frau sie loswerden wollte oder ob der Tierschutzverein da Druck gemacht hat. Einige Grundkommandos kennt sie, aber wie gesagt, in dieser Zeit haben sich wahrscheinlich die meisten "Probleme" eingeschlichen, oder, wenn sie schon da waren, definitv nicht dran gearbeitet..

Ja, wir sind im Moment sehr hilflos und wissen auch nicht, ob wir die Erfahrung, die Zeit und das Wissen mitbringen, dass wir der ideale Platz für sie werden können.
Es sieht von Tag zu Tag wieder anders aus bei uns. Hatten wir wenige Hundebegegnungen und super Training drinnen, ist es keine Frage, sie darf bleiben :D
Haben wir jedoch doofe Tage mit viel Gepöbel an der Leine, viel Überforderung etc., fangen wir wieder an zu zweifeln.. Und ja, natürlich merkt der Hund das und das tut ihm ja auch nicht gut..

Ich bin überhaupt kein Fan von "den Hund abgeben wenn es nicht passt".. Aber ich bin auch kein Fan von "sich etwas vormachen", "um alles in der Welt an einer Vorstellung festhalten" und so.. ich hoffe ihr versteht was ich meine.. Ich will natürlich das Beste für den Hund und bin im Moment daran am zweifeln, ob wir der richtige Platz sind..

Ja, wir müssen uns in den nächsten Tagen/Wochen für einen Hundetrainer entscheiden, welcher für uns passt und mit der Hündin richtig arbeiten kann.
Könnt ihr uns evtl. einige Tipps geben zu Hundetrainern im Kanton Bern? Der/die Erfahrungen evtl. mit Listenhunden hat?

Ja, als wir gehört haben, dass sie ein Strassenhund ist, haben wir natürlich an ihrer hündischen Kommunikation überhaupt nicht gezweifelt. Ein Strassenhund muss ja richtig kommunizieren können, ansonsten ist er doch gar nicht überlebensfähig da draussen? Naja, auch dort haben wir uns wahrscheinlich etwas vorgemacht oder nicht weiter als unsere Nasenspitze gedacht :bekloppt:

Vielleicht kann ich einmal versuchen, eine Hundebegegnung an der Leine so genau wie möglich zu schildern: Wir laufen auf dem Trottoir, Hund viel am schnüfflen und schauen und hören.. Ich lasse sie eigentlich, sie soll doch diese Sachen entdecken können (vielleicht auch ein Zeichen, dass sie kein Strassenhund ist?). Sobald wir den Hund entdecken, geht sie in eine mehr oder weniger geduckte Haltung, fixiert den Hund und schleicht weiter (Jagdverhalten?) Wenn ich nicht eingreife, sie ablenke oder wir Seite wechseln, geht es so weiter, bis wir den Hund kreuzen. Auf gleicher Höhe, mal früher, mal später, springt sie in die Leine, knurrt, bellt (tief).. und wenn sie nicht hinkommt (immer!) fängt sie an zu winseln, springen etc.. Und nach ca. 20 Sekunden ist es auch wieder vorbei..
Zuerst dachten wir, sie möchte zum Hund hin, aus welchen Gründen auch immer.. Wir haben jedoch jetzt bemerkt, dass sie überhaupt nicht alle sympathisch findet und frage und deshalb, ob es Unsicherheit sein könnte, so nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" oder so..

bitte entschuldigt, wenn ich jetzt nicht auf alle Fragen geantwortet habe, ich kenne dieses Forumding und zitieren etc noch nich so gut :-p

Ich wünsche euch schon jetzt ein schönes Wochenende und freue mich von euch zu hören!!

pat_blue

unregistriert

26

Freitag, 8. Januar 2016, 10:31

Vicky Pridal in Arch/BE, Adriano Amadigi in Menziken/AG. Beides super Hundetrainer, mit Molosser und "Problemhund" Erfahrung

27

Donnerstag, 21. Januar 2016, 21:28

Wir hatten eine American Polet Bully Hündin und mit ihr dasselbe Problem. Sie schrieh wie eine Wildsau wenn sie Hunde auf sich zukommen sah allerdings nur an der Leine. Ohne Leine bestand dieses Problem nicht. Bei uns war aber das Ausweichen/Umdrehen der falsche Weg da du so deinem Hund signalisierst dass da eine Gefahr kommt der es auszuweichen gilt. Du kannst mir gerne eine Privat nachricht senden dann kann ich dir mehr über unsere Situation berichten.