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Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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1

Montag, 11. Januar 2016, 09:02

Die Pubertät - Da müssen wir durch

Wie ihr ja bereit mitbekommen habt, hab ich ein kleines Pubertier zu Hause. Um nicht für alle meine Anliegen und Problemchen ein neues Thema starten zu müssen und da das letzte Pubertät-Thema schon sehr alt ist (2008 meine ich) starte ich hier jetzt ein neues allgemeines Thema.

Hier rein würden eigentlich auch noch folgende Themen gehören:
Ständiges Markieren
Aufs Sofa pinkeln
Jaulen beim Wohnung verlassen
Ruhe erlernen / Kontrollfreak

Yoshi zeigt seine Pubertät im Moment überdeutlich. Er ist, neben den Problemchen in den oberen Themen, nun auch noch zum ober Mäkler in Sachen Futter geworden. Er war schon immer relativ heikel und frass nur das, was er kennt. Nun ist es aber gerade ganz schlimm, so dass er sogar sein Lieblings-Fleisch Hühnchen verschmäht, wenn es Gemüse drin hat, dass er nicht kennt. :0haue-haue0: Hat mir jemand einen Tipp, wie ich ihm das trotzdem irgendwie schmackhaft machen könnte?

Zudem wird das Jaulen beim Wohnung verlassen immer mehr. Dieses Wochenende hat er sich richtig reingesteigert.

Auch ist er momentan etwas launisch und man merkt, dass ihm seine Hormone zu schaffen machen. Er hechelt wieder vermehrt und interessiert sich vermehrt für Hündinnen (doofes Wort). :zwinker:

Was hatten eure Hunde für Macken während der Pubertät? Und bis wie alt ging das ca.?
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Huskybespasser

Sportdoggie

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Doggie(s): Siberian Husky (Byelka, Candy, Anouk), Alaskan Husky (Dyron), Colliemix (Enya)

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2

Montag, 11. Januar 2016, 10:05

Ich habe ja auch eine Mäklerin zuhaus.

Wir lösen das mitlerweile einfach. Alles was nach... 5 Minuten nicht von ihrem Napf in ihr ist, biete ich ihr das nächste Mal wieder an. Wenn sie vom Napf weggeht ist er auch gleich weg.
Wenn sie Hunger haben, fressen sie auch.
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


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hasch-key

Sportdoggie

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3

Montag, 11. Januar 2016, 10:19

Nun, es gibt nicht umsonst den Spruch "es ist noch kein Hund vor dem vollen Napf verhungert.".
Das würde ich auch so sehen, sofern gesundheitliche Gründe ausgeschlossen werden können resp. der Hund krank ist, dann ziehe ich das auch nicht durch.

erica

Sportdoggie

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4

Montag, 11. Januar 2016, 11:39

Hat mir jemand einen Tipp, wie ich ihm das trotzdem irgendwie schmackhaft machen könnte?


Bei meinem hilft geriebener Parmesan über das Futter streuen.


Und bis wie alt ging das ca.?


Das wiederholt sich, sobald läufige Hündinnen unterwegs sind. Bei den einen Rüden weniger bis gar nicht, bei anderen mehr. Spitze scheinen da oft betroffen zu sein. Ich kenne ein paar, die deswegen kastriert wurden.

Anne

Moderatordoggie

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Doggie(s): Mairin, Aussie

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5

Montag, 11. Januar 2016, 11:40

Ich hab damals bei Mairin etwas Hüttenkäse mit dazu gegeben, hat zwar funktioniert, hat sie aber noch mäkeliger gemacht, so à la - hey, gib mir gefälligst meinen Hüttenkäse! Wenns mal keinen drauf hatte. Hab das Theater dann ganz schnell eingestellt und es auch so gemacht, dass das Futter einfach wegkam und abends wieder angeboten wurde ;)

Bei Mairin merkte man die Pubertät vor allem auf dem Spaziergang. Sie fand mich plötzlich relativ unwichtig und das Umsetzen von Kommandos sowieso unnötig ;) Vor allem hat sie zu der Zeit angefangen, zu jagen. Bei uns gabs dann Schleppleine drauf und ganz bewusstes Rückruf-, Blickkontakt- und Radiustraining. Das sicher ein halbes Jahr oder mehr konsequent mit Freilauf nur in Gebieten, wo ich ganz sicher war, dass sie ncihts anrichten konnte. Ausserdem ging ich weiterhin wöchentlichins Alltagstraining, wo die banalsten Grundkommandos einfach immer und immer wieder generalisiert wurden in allen möglichen Situationen. Es passiert in der Zeit ja ganz, ganz viel im Hundehirn, und was man nicht übt und belohnt, wird ausgemistet, weils ja nicht gebraucht wird ;) Hundesport hab ich mal angefangen mit 10 Monaten (BH), musste aber einsehen, dass die Konzentration einfach noch nicht für die ganze Stunde reicht, sie wurde dann zu müde, konnte Übungen nicht sauber ausführen und fing deshalb an zu hypern. Ich glaube, dort hätte ich viel kaputt machen können! Ich hab sofort damit aufgehört und bin dazu über gegangen, Einzelübungen aus allen möglichen Sparten auf dem Spaziergang einzubauen, uB auch Futterbeutel, um spannend zu bleiben, und daheim mit ihr Tricks zu klickern, in kleinen Einheiten, um sie auszulasten (denn denken wollte sie ja trotzdem schon ;))

Sie hatte in der Zeit auch plötzlich vermehrt Angst vor Sachen, die vorher kein Problem waren, zB komische Personen, Baumstämme, Steine etc.. Ich liess ihr da einfach die Zeit, Sachen wieder zu begutachten und einzustufen, fast wie beim Welpen ;) Das hat sich dann auch wieder komplett gelegt und sie wurde zu einem top umweltsicheren Hund :good: wenn man von der Schussangst absieht.

Die erste Phase war bei Mairin so ab 10 Monaten bis etwas über jährig. Dann dachte ich: Geschafft! Aber weit gefehlt, so mit 2jährig kam da nochmal ein ganzer Schub mit sehr starkem Abnabeln von mir eben auch auf dem Spaziergang. Also wieder Schlepp drauf und üben ;) Geschafft wars dann mit etwa 3jährig, dann habe ich auch noch einmal einen ganz neuen, nicht x-mal doof verknüpften Rückruf aufgebaut, der bis heute super hält. Und perfekt ist sie, seit sie etwa 4 ist. Aber Aussies / Hütis sind einfach Spätzünder, die brauchen viel Geduld und viel viel viel Generalisierung.

Achja, was ich auch für sehr wichtig halte grad in der Zeit: Hund nicht zum König machen, vor allem daheim ;) Ich hab Mairin zuhause ganz viel einfach ignoriert, sie durfte nicht einfordern, wann ich sie streichle, sie durfte nicht aufs Sofa und nicht aufs Bett (beides darf sie heute, und geht problemlos), ich hab auch mal einfach Türen hinter mir zugemacht.

Ich wünsch dir stahlharte Nerven und vor allem viel viel Geduld und liebevolle Konsequenz mit Yoshi :)
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Gimp

Sportdoggie

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Doggie(s): Volpino Balu, Jack Snoop, Grinch Lio, Boomer-Tibet-Terrier-Mix Pizza

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6

Montag, 11. Januar 2016, 12:20

Ich kenne ein paar, die deswegen kastriert wurden.

Setze meinen dazu. Balu war übersexuell. läufige Hündin und der Hund war nicht mehr zu bändigen ..nächtliches Durchjaulen, absolute Unruhe..
Nach 4 Wochen all zu vieler schlafloser Nächte wurde er dann kastriert. nach zwei Wochen war es dann erledigt.

ich bereue bei dem Schritt gar nichts.

Thema Essen: normal gesunde Lebewesen, die Hunger haben, werden essen. Ich mag hier die These aufstellen, dass er das unteranderem macht, weil es ihm ermöglicht wird.
Finde ich im Grunde nicht schlimm. Meine müssen auch nicht partout essen, was ihnen nicht schmeckt. Wer wäre ich, würde ich sie anders behandeln als mich, meine Frau oder meine Kinder? Den zwinge ich ja auch nichts auf, denn:
bei uns war es schon immer so: wenn nicht das, dann "Brot" (beim Hund Trofu) oder gar nichts. Sie haben immer die Wahl.
Aber etwas Futterkonsequenz gehört auch dazu.

Nun, es gibt nicht umsonst den Spruch "es ist noch kein Hund vor dem vollen Napf verhungert.".

genau Das..
***********************************************************
Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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7

Montag, 11. Januar 2016, 12:22

Also ich habe bei meinen beiden Hündinnen die Pubertät nicht wirklich gemerkt. Aber dafür bei den Söhnen um so mehr :ohmann:

Wenn andere HH von pubertierenden Hunden erzählte, verstand ich die Welt kaum. Luna hat/te nun auch so mit knapp 2.5 eine Phase, wo ich draußen für sie oft nicht interessant war. Dh. Wenn ich sie abrief, dann schnüffelte sie erst ruhig weiter. Rief ich ein zweites mal, energischer, kommt sie "strahlend" daher. Entgegen aller Erziehungs Tipps schimpfte ich mit ihr. Ich sagte ihr, dass sie zu kommen hat, wenn ich rufe. Auch belohne und lobe ich sie viel mehr auch für kleinere Dinge. Zur Zeit klappts recht gut

Lagotto

Sportdoggie

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8

Montag, 11. Januar 2016, 14:24

Liebe Sara, da kann ich mich eigentlich nur wiederholen ;) , ein Hund macht die von dir geschriebenen Dinge, wenn er "verhätschelt" wird. Bei uns zu Hause hat mein Rüde nie markiert (wenn es mal eine Pfütze gab, dann nur, weil ich seine Unruhe nicht richtig gedeutet habe). Er wurde die ersten 1.5 Jahre konsequent eingeschränkt und immer wieder angebunden, sein Plätzchen verunreinigt der Hund normalerweise nicht. Somit hatte er auch keine Kontrolle über uns, auf' s Sofa kam er sowieso nicht. Sieht mittlerweile allerdings anders aus, aber er weiss sich auch zu benehmen :d
Das mit dem Jaulen war anfangs leicht vorhanden, da wir aber nie darauf reagiert haben, hat er diese Strategie nicht verfolgt.
Klar, gab es Gemüse oder Obst oder irgendwas, was er nicht mochte. Ich hab es ihm einfach nicht mehr gegeben. Fleisch und Knochen frisst er gerne (ausser Hase) und das ist eh seine Hauptmahlzeit.
Wie lange der "Zustand" dauert... nun ja, wie lange willst du dich kontrollieren lassen? :zwinker:
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Lagotto

Sportdoggie

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9

Montag, 11. Januar 2016, 14:29

Ach ja und noch... ein Hund kann mit zu viel Nähe und Platz überfordert sein!
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Huskybespasser

Sportdoggie

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Doggie(s): Siberian Husky (Byelka, Candy, Anouk), Alaskan Husky (Dyron), Colliemix (Enya)

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10

Montag, 11. Januar 2016, 15:26

Schon komisch was teilweise für Probleme mit unkastrierten Rüden existieren.
Anouk ist ja auch nicht kastriert und es leben 4 unkastrierte Hündinnen bei uns. Er hat überhaupt kein Problem damit und ich auch nicht.

Einzig die Vasektomie war notwendig als 100% Sicherheit, dass es zu keinem Nachwuchs kommt, selbst wenn mal wer nicht aufpassen sollte.
Aber weder makiert er in der Wohnung noch dreht er durch, wenn eine der Hündin läufig ist und er ist auch gerade voll im Erwachsen werden.
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


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testudo

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11

Montag, 11. Januar 2016, 15:40

Liebe Sara
Bitte verstehe mich nicht falsch, aber ich habe das Gefühl du verwöhnst deinen Yoshi etwas zu sehr. (Nicht böse gemeint und wahrscheinlich ist dir das gar nicht so bewusst).
Ich habe ja auch ein Pubertier zu Hause. Man merkt es weil sie ab und zu einen Hörnixtag hat (also draussen nicht hört wenn ich sie rufe), dann bleibt sie an dem Tag halt an der Schleppi. In der Regel klappt es aber gut. Zu Hause oder bei der Arbeit hat sie keine Pubertären "Macken", ausser, dass sie zum Teil (wieder) an Leuten hoch springen möchte wenn diese sich sehr über Ikkuma freuen (da beuge ich aber vor und nehme sie so kurz, dass dies nicht passieren kann). Ansonsten muss ich sagen ist es relativ ruhig. Ich bin gespannt wie es wird wenn sie das erste Mal läufig wird :-p

Sara&Yoshi

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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12

Montag, 11. Januar 2016, 15:46

Schon komisch was teilweise für Probleme mit unkastrierten Rüden existieren.
Anouk ist ja auch nicht kastriert und es leben 4 unkastrierte Hündinnen bei uns. Er hat überhaupt kein Problem damit und ich auch nicht.

Einzig die Vasektomie war notwendig als 100% Sicherheit, dass es zu keinem Nachwuchs kommt, selbst wenn mal wer nicht aufpassen sollte.
Aber weder makiert er in der Wohnung noch dreht er durch, wenn eine der Hündin läufig ist und er ist auch gerade voll im Erwachsen werden.

Ich kann dir auch nicht direkt sagen, an was es liegen könnte. Ich denke es ist ein Mix aus vielen Dingen. Yoshi ist sicher ein sehr selbstbewusster Hund. Zudem auch ziemlich hormongesteuert (wie oben bereits erwähnt neigen Spitze ja zu Übersexualität und ich befürchte, ich habe auch so ein Exemplar). Er markiert auch draussen sehr viel. Ich schliesse nicht aus, dass es nicht auch Fehler unsererseits sind, aber ich denke sicher nicht alles.

Ach ja und noch... ein Hund kann mit zu viel Nähe und Platz überfordert sein!

Da kann ich dir versichern, dass dies nicht der Fall ist. Yoshi sucht die Nähe eigentlich immer von sich aus und will Aufmerksamkeit. Er verzieht sich auch, wenn er nichts mehr von einem wissen will und diese Freiheit lasse ich ihm natürlich auch.

Liebe Sara, da kann ich mich eigentlich nur wiederholen , ein Hund macht die von dir geschriebenen Dinge, wenn er "verhätschelt" wird. Bei uns zu Hause hat mein Rüde nie markiert (wenn es mal eine Pfütze gab, dann nur, weil ich seine Unruhe nicht richtig gedeutet habe).

Ich finde diese Aussage ehrlich gesagt etwas zu sehr pauschalisiert. Es freut mich, dass ihr diese Probleme nicht hattet, aber ich glaube auch, das solche Verhalten auch auf den Hund ankommen. Als "verhätschelt" würde ich ihn nicht direkt bezeichnen. Mir passt der Umgang zwischen uns eigentlich ganz gut und möchte es auch nicht gross ändern. Die Probleme lassen sich bestimmt auch anders lösen.

Er wurde die ersten 1.5 Jahre konsequent eingeschränkt und immer wieder angebunden, sein Plätzchen verunreinigt der Hund normalerweise nicht. Somit hatte er auch keine Kontrolle über uns, auf' s Sofa kam er sowieso nicht.

Was verstehst du unter "konkret eingeschränkt"? Und wegen Plätzchen verunreinigen. Da kennst du meinen nicht. Der schafft es, auf sein Plätzchen zu markieren und dann stinkfrech daneben zu liegen :0haue-haue0: Anbinden möchte ich ihn auch nicht die ganze Zeit, aber auf sein Plätzchen geschickt wird er immer wieder und da muss er dann auch bleiben. Da bin ich konsequent.


Ich danke allen vielmals für die Tipps betreffend Futter. Ich glaube ich bin auch etwas übers Ziel hinausgeschossen und habe wohl etwas viel neues in die Gemüse/Obst-Matsche gepackt. Ich fange wohl mal wieder bei Karotten und Äpfel an. Wird das nicht gefressen muss Hundi halt hungern bis er es frisst. Ist halt etwas blöd, da es morgens und abends jeweils etwas anderes gibt, aber das kriegen wir schon irgendwie hin :zwinker:
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


cindy

Admindoggie

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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13

Montag, 11. Januar 2016, 15:57

Also bei uns macht sich die Pupertät eigendlich nur draussen bemerkbar. Das heisst der Abruf ist nicht gut (ok dann gibt es halt Schleppi) und was ich auch noch merke, je nach dem sabbert er schon, wenn er irgendwo schnüffelt.
Zu Hause hat er noch nie makiert und komisch zu Hause hört man auch auf Frauchen, wenn sie ruft. Ich übe ja vieles zuerst in der guten Stube. Von Sitz, bei Fuss, Platz, warte, Trickslen usw. und da macht er seit einiger Zeit schon sehr ruhig und konzentriert mit. Draussen ist das so eine Sache, da ist man vieeel zu abgelenkt, aber auch da geht es an manchen Tagen besser :spass:
Was das essen anbelangt, da hat er seit Sommer zimmlich mäckelig gegessen und auch ich habe mit Leberwurst, Magerquark usw. versucht sein Futter aufzupeppen. Ok habe es mit der Zeit wieder lassen und nun seit ein paar Wochen stelle ich ihm das Futter hin und wenn er es innert 10 Min nicht frsst wird es weggenommen und er bekommt es am Abend wieder. Und siehe da, es funktioniert. :good:
Man merkt schon das er reifer geworden ist und das er auch auf fertig (wenn er wieder überdreht ist) viel besser hört :super:
Was das Makieren draussen angeht, wenn er an der Leine ist, dann darf er nur an gewissen Stellen makieren und sonst ziehe ich ihn mit einem Nei weiter.
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

Sara&Yoshi

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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14

Montag, 11. Januar 2016, 16:11

Drinnen ist die Pubertät auch viel weniger bemerkbar wie draussen. Dort hat Hundi auch besseres zu tun als zu hören. Obwohl der Rückruf meistens ganz gut klappt und wenn er doch auf Durchzug schaltet rufe ich maximal zweimal und dann wird er abgeholt und kommt an die kurze Leine. Lustigerweise funktioniert der Rückruf nachher wieder tiptop :zwinker: Aber alles noch an der Schleppi. Ich schneide zwar regelmässig einen Meter ab und gebe ihm so immer mehr Vertrauen. Und ich glaube das merkt er auch und schätzt es auch.

Das Markieren, glaube ich zumindest, ist wohl auch eine Herausforderung. Er versucht meine Autorität zu untergraben. Wenn ich ihn erwische (was leider erst einmal vorgekommen ist) dann "räblets" und wenn ich es später sehe mache ich es ruhig weg und ignoriere ihn dabei. So kriegt er nicht die Aufregung und Aufmerksamkeit, die er so gerne hätte. Ich muss auch sagen, dass es extrem abgenommen hat. Am Anfang hat er fast täglich irgendwo hin markiert. Jetzt ist es vielleicht noch einmal alle zwei Wochen. Sollte ich ihn aber nochmals dabei erwischen fliegt eine Kette (ich weiss, dass mein Hund das mental verkraften kann, sonst würde ich auch nicht so drastisch vorgehen).
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


DoggyHZ

Sportdoggie

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15

Montag, 11. Januar 2016, 16:20

Ich habe auch einen unkastrierten Rüden. Die Markiererei, das ist Erziehungssache. An der Leine wird bei mir nicht markiert, ohne Diskussion. Wenn er frei ist, kann er das tun, ist sein Ding. Drinnen wäre ihm das noch nie im Traum in den Sinn gekommen, auch wenn andere Rüden durchaus auch schon drinnen markiert haben. Ich habe zur Zeit einen Beagle in der Betreuung, der bis vor kurzem alles machen durfte, jetzt beim neuen Besitzer aber klare Regeln bekommt. Er hat am Anfang alles markiert, wenn man nicht 100% aufgepasst hat. Jetzt, mit etwas Erziehung und Aufmerksamkeit, ist das fast ganz weg. Ich kann ihn nun auch aus dem Auto lassen, ohne dass er mir im selben Moment an den Pneu pinkelt.
Dein Hund ist jung, da immer alles gleich auf Hypersexualität zu schieben, ist meiner Meinung nach zu einfach. Was machen Jungs, die begreifen, dass sie da etwas interessantes zwischen den Beinen hängen haben? Sie fassen sich ständig dran. Hunde werden erwachsen und entdecken verschiedene Dinge und die Hormone beginnen zu wirken. Nur, da gilt es halt entgegen zu wirken. Mein Rüde hat regelmässig läufige Hündinnen vor der Nase. Klar, ist sie in den Stehtagen, zeigt er meistens auch reges Interesse. Ist die Hündin aber wieder weg, habe ich auch wieder Ruhe Zuhause. Jammern oder durchdrehen, weil irgendwo in der Gegend eine Hündin läufig ist, nein, das gibt es bei mir nicht. Und das erlebe ich auch bei keinem anderen intakten Rüden in meiner Betreuung. Ein einziger Rüde hatte ich in der Betreuung, den ich kastriert hätte, weil der wirklich ganz schlimm war. Bei den meisten Rüden war es aber eine Phase, wo man halt dran bleiben musste und es hat sich irgendwann normalisiert.

Und nur weil ein Hund immer zu einem kommt, heisst das nicht, dass er die ganze Zeit mit Liebe überschüttet werden will. Es kann auch ein Kontrollverhalten sein. Generell gehe ich zu meinen Hunden, wenn ich sie streicheln will. Wenn sie immer wieder ankommen und Aufmerksamkeit wollen (auch durch Streicheleinheiten), schicke ich sie weg. Im Haus werden sie grössten teils ignoriert. Sie schlafen, ich werke. Will ich Zeit mit ihnen, nehme ich sie mir. Habe ich sie nicht, haben sie das zu akzeptieren. Ich will nicht kontrolliert werden. Grundsätzlich lebe ich mit dem Motto "Distanz schafft Nähe". Bin ich nicht immer verfügbar, bleibe ich interessant.

Aber bei vielem sagst du: "Das möchte ich nicht." Nun ja, während der intensiven Erziehung gibt es vieles, was man eigentlich nicht immer so will. Es ist ja auch nicht das Ziel, dass es dann immer so bleibt. Es geht ja nur darum, dass er kapiert, wer das Sagen hat, und dass du kommen und gehen darfst, wie du willst, ohne dass es Theater gibt. Hat er das kapiert, wird er auch mehr dürfen. Zumindest wäre das so, wenn das mein Hund wäre.

Ich habe einen Kunden, der erzählt mir immer, wie brav und toll sein Hund ist. (Das ist er durchaus auch.) Der Hund springt aber in die Leine, pöbelt rum, geht auf andere Hunde los, stiehlt, jagt, und zieht wie blöde an der Leine. Nun fragt er mich oft, wie er das Ziehen an der Leine wegkriegt. Was soll ich sagen? Das Problem fängt nicht beim Laufen an der Leine an, sondern bei seiner Liebe zu dem Hund. Bei mir zeigt der Hund nämlich keines dieser Verhalten. Da er aber das andere alles nicht ändern will, weil er ja so lieb ist, wird der Hund aber auch den Rest seines Lebens an der Leine ziehen...
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

Ellu

Kläfferdoggie

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16

Montag, 11. Januar 2016, 16:33

Bei uns klappt auch Hüttenkäse, Joghurt oder geriebener Käse super. Allerdings ist sie keine hartnäckige Mäklerin, deshalb reichte es 1-2x ein bisschen was über ihr das stehengelassene Futter zu geben und das nächste Mal hat sies dann sofort gefressen...
Wenn du aber ein sehr cleveres Exemplar zuhause hast, kann es schon sein dass er dann auf sein Joghurt besteht un den Napf einfach stehen lässt :-D

Zitat

Was hatten eure Hunde für Macken während der Pubertät? Und bis wie alt ging das ca.?


Rüdenprobleme hatten wir natürlich keine aber dafür ganz viele sensible Unsicherheitsphasen die immer mal wieder kamen und gingen. Sie war während der Pubertät sehr instabil in ihrem Wesen und schwankte von einem Extrem ins Andere. Sie konnte in kurzer Zeit ein ganze Palette abspielen: von sehr impulsiv, über misstrauisch, unsicher, euphorisch etc.. Ich hab ihr dann ein homöophatisches Mittel geben lassen und konnte schon eine Besserung feststellen. ob das mit ihrer Entwicklung, unserer Erziehung oder dem Mittel zu tun hatte, kann ich nicht sagen. Vielleciht einfach ein Zusammenspiel von allem :-)

Ansonsten gab es immer mal wieder ein paar Tage mit Watte in den Ohren oder jugendlichem Leichtsinn und Überschätzung der eigenen Fähigkeit ("ich schaffe es über diesen bach zu springen! Ups, hat nicht gereicht") :d
Das Hundespielzeug aus Bio-Hanfseil

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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17

Montag, 11. Januar 2016, 16:44

@doggyZH: Dein Text hat mich etwas nachdenklich gemacht. Ich tendiere leider dazu, vor Problemen wegzulaufen und sie zu ignorieren. Ich habe mir aber geschworen, dass ich das beim Hund nicht machen will. Darum habe ich mir jetzt meine Probleme und die passenden Lösungen einmal aufgeschrieben und versuche auch direkt ab heute diese so umzusetzen.

Problem: In der Wohnung markieren
Lösung: Wenn ich den Raum verlasse, den Hund mitnehmen oder anbinden

Problem: Ständiges Anstubsen / Aufmerksamkeit einfordern
Lösung: Ignorieren / Auf Platz schicken / Anbinden

Problem: Mäkeln beim Futter
Lösung: Futter nach 5 Min. wieder wegnehmen und später/am nächsten Tag wiedergeben. Dazwischen gibt es nichts.

Problem: Unruhe in Ruhe-Situationen
Lösung: Ignorieren / Auf Platz schicken

Problem: Überdrehen vor dem Gassi-gehen
Lösung: Anbinden auf seinem Platz und Warten bis er sich etwas beruhigt hat, erst dann ihn mitnehmen

Problem: Jaulen/Motzen beim Wohnung verlassen
Lösung: Ignorieren / In kleinen Schritten üben

Wie findet ihr diese Lösungsansätze?


Noch eine zweite Frage:
Yoshi hat mehrere Liegeplätze im Wohnzimmer (Höhle, Liegeplatz auf der Höhle, Decke). Meistens liegt er dann aber eh auf dem Teppich oder auf den Fliesen. Wenn ich ihn anbinde oder auf seinen Platz schicke ist es immer die Decke. Würdet ihr empfehlen nur einen Liegeplatz anzubieten oder sind mehrere auch ok?
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Yvaine83

Wachdoggie

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Doggie(s): Angus *2.5.2014

Wohnort: Kanton Solothurn

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18

Montag, 11. Januar 2016, 16:49

Was soll ich sagen?... Ich denke ich habe ziemliches Glück mit Angus. Oder aber ich sehe einige Dinge nicht sofort als Auswirkung des Testosterons an. Angus ist ein Junghund.
Er testet uns und hat bereits im Alter von 5 Monaten angefangen gezielt zu markieren. Aber das nenne ich jetzt einfach mal ontogenetische Reife. Das Verhalten ist vorprogrammiert und er muss Erfahrungen sammeln um das Verhalten, ich sag jetzt mal, seinen und unseren Lebensumständen entsprechend anzupassen.
Vielleicht hilft es dir in Momenten in denen du kurz vor dem Verzweifeln bist ( und ja, die wird es noch häufiger geben :biggrin: ), dass du daran denkst, dass er gar nichts dafür kann, dass er gewisse Verhaltensweisen entwickelt. Es ist normal und das Verhalten ist ja noch beeinflussbar. Wenn es keine Funktion hat, wird er das Verhalten wieder ablegen.
Er hat sich dabei nichts überlegt. Es ist ein geerbtes Programm und nicht der Gedanke zu provozieren oder frech zu sein.
Wie du es schaffst, dass bestimmte unerwünschte Verhaltensweisen ihre Funktion für ihn verlieren ist individuell. Aber da gibt es ja zu jedem "Problemchen" hier im Forum schon genug fachkompetente Rat-/ und Vorschläge, deshalb möchte ich darauf auch nicht weiter eingehen.

Bleib entspannt, informier dich weiterhin ( was du ja, wie man hier verfolgen kann, vorbildlich tust) und versuche möglichst konsequent zu sein, wenn du dich für eine *Methode* entschieden hast. :nicken:

Und eigentlich ist ja auch genau diese Zeit auch eine der spannendsten und lehrreichsten!!! :brav0:

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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19

Montag, 11. Januar 2016, 17:01

as Verhalten ist vorprogrammiert und er muss Erfahrungen sammeln um das Verhalten, ich sag jetzt mal, seinen und unseren Lebensumständen entsprechend anzupassen.

Das finde ich eine gute Betrachtungsweise :good:

Bleib entspannt, informier dich weiterhin ( was du ja, wie man hier verfolgen kann, vorbildlich tust) und versuche möglichst konsequent zu sein, wenn du dich für eine *Methode* entschieden hast.

Danke für die lieben Worte!

Und eigentlich ist ja auch genau diese Zeit auch eine der spannendsten und lehrreichsten!!!

Lehrreich auf jedenfall.
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Tabasco

Sportdoggie

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20

Montag, 11. Januar 2016, 17:09



Noch eine zweite Frage:
Yoshi hat mehrere Liegeplätze im Wohnzimmer (Höhle, Liegeplatz auf der Höhle, Decke). Meistens liegt er dann aber eh auf dem Teppich oder auf den Fliesen. Wenn ich ihn anbinde oder auf seinen Platz schicke ist es immer die Decke. Würdet ihr empfehlen nur einen Liegeplatz anzubieten oder sind mehrere auch ok?


Das ist bei uns auch so. Tabasco hat mehrere Plätze, liegt aber auch sehr viel direkt am Boden (Teppich oder Fliesen). Weil er schnell mal warm hat, bleibt er selten lange auf einem seiner Plätze.

Das Anbinden (und das machte ich bei ihm als Welpe/Junghund auch öfters) geschieht nur an einem seiner Plätze, der Decke auf dem Boden.

Bis 2-3jährig durfte Tabasco übrigens nicht aufs Sofa oder Bett. Einzig im TV-Zimmer auf dem Sofa-Bett durfte er von Beginn weg mit rauf, aber nur in unserem Beisein. Und da wir selten vor dem TV sitzen, gab es das auch nur selten. Mittlerweile darf er auf unsere Einladung hin auch aufs Bett und manchmal (wenn er es nötig hat) auch zu uns aufs Sofa. Aber wie gesagt, nur auf unsere Einladung.