Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: doggies.ch - das Hundeforum der Schweiz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

Beiträge: 3 437

Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

  • Nachricht senden

21

Mittwoch, 20. Januar 2016, 22:46

meine hunde sind die grössten kinderfans überhaupt und ich habe rein nichts bewusst dafür getan, bin selber ja gar kein kinderfreund.
dennoch bin ich natürlich froh, dass dem so ist. egal was kinder auch anstellen, meine hunde sind tiefenentspannt.

nastassja mag jedoch keine aufdringlichen hunde die spielen wollen oder sonstwie distanzlos sind und im prinzip ist das für mich dasselbe. denn auf beide (kinder und hunde bzw. deren besi) hat man leider manchmal nur geringen einfluss, d.h. sie tun dinge, die der eigene hund nicht mag oder wovor er angst hat und entsprechend reagiert.

ich habe ziemlich bald gewusst, dass ich nastassja niemals dahin bringe dass sie diese tutnixler, distanzlosen hunde lieben lernt. und ich glaube, der hund der TE wird dasselbe bei kindern auch nicht erreichen. ich erwarte aber von meinem hund, dass sie sich so benimmt dass keiner zu schaden kommt, mit meiner hilfe.

ich biete ihr die weichmöglichkeit an, indem sie gelrnt hat auf "hinne" hinter mich zu gehen. so kann ich die hunde abhalten (gleiches gilt mit kindern). ich kann mich so drehen, dass ich immer zwischen ihr und dem "ungewollten" stehe. dies ist der hardcore notfall, wenn wirklch wer zudringlich wird.

ansonsten hab ich sie gelernt, den "feind" einfach nicht zu beachten, quasi "aussen vor" aus etwas entfernung das ganze auszuhalten, aussitzen also.

ich würd mich bei kindern einfach langsam annähern. mit meinen welpen bin ich oft an einem schulhaus vorbeigekommen wenn pause war. ist halt meine spazierzeit. man kann sich dort hinsetzen und die distanz mit der zeit verringern, so dass der hund keine stressymptome zeigt. er gewöhnt sich so erstmal einfach an den lärm und dass vielleicht mal ein ball zum zaun fliegt oder anderes. aber wohl kaum ein kind wird sein spiel unterbrechen und zum hund rasen, anders als wenn man das kind auf dem schulweg vielleicht kreuzen müsste.

ich würde auch die variante wählen dass nie das kind zum hund kommen soll, sondern stets der hund aufgefordert wird zum kind zu gehen. hund dabei nicht angucken, auch keine guetzli oder spielzeug verwenden. einfach sich ganz ruhig verhalten, hund auch nicht anfassen erstmal.

kommen kinder auf einen zu würd ich aber auch nicht fluchtartig rechtsumkehrt und abhauen, der hund merkt dass da was nicht stimmt und ich glaub, dass das kontraproduktiv wäre.
eher ruhig etwas zur seite treten aber auch nicht "schönfüttern". ich persönlich halte da nichts davon, aber da gehen die meinungen auseinander. ich hab halt sichthunde und die begreifen besser was sie auch sehen können. mag bei andern anders sein. bei meinen hilft gelangweiltes verhalten meinerseits. frei nach dem motto "da kommen jetzt junge hunde, läck wie langweilig". in deinem fall dann halt kinder. ist natürlich schwieriger wenn man schon im vorfeld weiss, es könnte heikel werden, schon klar.

meine darf die andern hunde anknurren und ihnen so signalisieren dass sie zu gehen haben. die tutnixler gehen dann meist nicht und dann schick ich sie weg. auch kinder verstehen unter umständen ein knurren nicht und man muss ihnen dann zwingend deutlich machen dass sie jetzt gehen müssen. weiter darf meine nicht gehen. abschnappen oder zwicken hätte konsequenzen. bei menschen bin ich noch strikter da will ich keine knurren oder so, aber das ist ein anderer fall. ich find also durchaus, auch in so einer situation erwarte ich von hund ein paar dinge bzw. kommentiere ein paar dinge. wenn ich sehe wie manche hunde in die leine gehen obwohl ich mit meinen ruhig vorbeigehen und dabei kläffen und tun wie sau und niemand sagt was dazu (dasselbe hab ich eben auch schon bei kindern erlebt), das geht gar nicht. sie müssen ihre "feinde" nicht lieben aber ordentliches benehmen erwarte ich, wie sonst auch. und das ist manchmal einiges an arbeit. ich für meinen teil werd wohl ein leben lang für nastassja dasein müssen, sie wird diese tutnixler nie alleine händeln können, dessen muss man sich bewusst sein.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen