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Linu

Schnupperdoggie

  • »Linu« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 30

Doggie(s): Beaglemädchen

Wohnort: Kt.BE

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1

Freitag, 26. Februar 2016, 11:59

Viele Fragen zum Thema Welpe aufnehmen

Hallo zusammen

Ich beschäftige mich momentan sehr damit wieder einen Hund aufzunehmen. Ich stehe auch kurz vor dem ersten Besuch bei einem Züchter, der Beagle-Babys erwartet ;-)

Es wird mein 2. Hund sein und wieder ein Beagle werden. Da ich meinen ersten Hund bereits im Seniorenalter übernommen habe, habe ich mit Junghunden absolut 0 Ahnung und komme mir vor als würde ich wieder am Anfang stehen. Ich habe mich bereits eingedeckt mit sämtlicher Fachliteratur die natürlich nicht nur zu Hause verstaubt. Trotzdem bin ich sicher, dass ich das durchaus kann, da andere schliesslich bereits den ersten Hund als Welpe zu sich holen.

Hier bin ich eher auf der Suche nach persönlichen Erfahrungen.

Meine Voraussetzungen sind: Bealgeerfahrung, alleinstehend in Parterrewohnung mit Rasen, hundeerfahrene Familienmitglieder die gerne Beaglesitten werden, ich arbeite 90 % und mein Hund wird mich auf die Arbeit begleiten können, Arbeit und Wohnen im gleichen Ort. Bei Ankunft sind 1 Woche Ferien geplant.

Warum ein Welpe: nicht (nur) weil sie niedlich sind, sondern weil ich meinen nächsten Hund einfach genau an das gewöhnen will, dass er zu mir passt und das auf seine Lebenszeit. Ich arbeite in einer sozialen Einrichtung wo später unterstützt werden würde, falls wir uns in Richtung tiergestützte Therapie weiterarbeiten möchten und daher ist mir eine gute Bindung von Baby an wichtig.

Nun zu meinen Fragen

Wie habt ihr das gehandhabt mit euren Welpen, als ihr wieder arbeiten musstet und nur eine kurze Auszeit hattet?

Gibt es hier alleinstehende und berufstätige Personen, die sich auf das Abenteuer Welpe eingelassen haben? Wie habt ihr die Zeit erlebt, was sind euer Tipps zum guten Gelingen?

Wie habt ihr eure Welpen ans Bürohundeleben gewöhnt, wie haben sie sich in der Pubertät verhalten im Büro?



Freue mich über viele Erfahrungen :)

Bea2521

Alphadoggie

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2

Freitag, 26. Februar 2016, 12:18

Also, ich habe keine Erfahrungen mit Welpen, aber bei mir stellt sich die Frage ob 1 Woche Urlaub ausreicht? Grade wenn man an das Thema Stubenrein oder eben noch nicht stubenrein und das auf Arbeit, bedenkt. Aber da werden sich nun sicherlich welpenerfahrene dazu melden ;-)


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Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Linu

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Beaglemädchen

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3

Freitag, 26. Februar 2016, 12:38

Das mit der Stubenreinheit wird sicher nicht durchgängig funktionieren im Büro. Da ich aber morgens und Nachmittags eine Pause habe und auch am Mittag Pause habe denke ich, kann man den Welpen immer kurz ins Freie bringen. Falls halt mal ein Missgeschick im Büro passiert, wischt man dies halt auf, wie zu Hause auch.

Ich werde im Büro und auch zu Hause mit einem Welpengitter/Kennel arbeiten.

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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4

Freitag, 26. Februar 2016, 13:35

Ich hatte eigentlich alle meine Hunde im Welpen, Junghunde Alter übernommen. Das war im Alter von 5 Monaten, 12 Wochen und 10 Monaten (also kein Junghund mehr). Bei Hund 1 hatte ich noch nicht auswärts gearbeitet. Ich hatte diverse Nebenjobs (unentgeldlich) und war somit viel zu Hause. Diese Hündin brauchte recht lange, bis sie stubenrein wurde. Bei ihr bemerkten wir erst hinterher, dass sie beim Züchter gewohnt war, auf Zeitungen zu pinkeln. Meine Kinder waren damals 4+6 Jahre alt und liessen oft ihre Zeichnungen am Boden trocknen. Jedesmal kam der Junghund und pinkelte darüber :uebel: . Doch nach einiger Eingewöhnungszeit wurde sei ein ganz toller Hund. Sie verstarb mit 9.5 Jahren.

Hund 2 (Luna) kam mit 12 Wochen zu uns und fühlte sich bereits am 2.Tag hier zu Hause. Stubenrein war auch bei ihr immer wieder ein Thema. Als sie zu uns kam, musste ich noch 2 Vormittage arbeiten. In dieser Zeit war sie zu Hause mit Hund 1. Nachbar schaute auch mal zu ihr, ging problemlos. Danach hatte ich fast 6 Wochen Ferien.

Hund 3 (Honey) kam erstmals mit ca. 8 Monaten zu uns und ging für kurze Zeit nochmals zu ihren Vorbesitzer zurück. Mit 10 Monaten zog sie dann def. hier ein. Stubenrein und Zeugs zerbeissen ist noch heute, nach 14 Monaten ein Thema! Sie ist kein einfacher Hund, aber trotzallem ein toller! Bei ihr muss ich einfach dafür sorgen, dass sie regelmässig raus kann und sich dort versäubert. Honey musste von Anfang an 3 Vormittage alleine zu Hause bleiben. Sie hat dann einen abgetrennten Bereich im Wohnzimmer, wo sie sich aufhalten kann. Das klappte von Anfang an problemlos. Ich arbeite 3 Vormittage ausser Haus und je nachdem ein paar Stunden Büro Arbeit von zu Hause aus. Ganz selten mal eine Sitzung ausser Haus, manchmal auch hier Sitzung. Ich habe das Glück, dass ich 13 Wochen Ferien habe.

Mir wäre jetzt auch 1 Woche Zeit für den Welpen, mit einem anschliessenden Arbeitspensum von 90%, viel zu wenig. Eine Woche braucht es schon, um sich ein bisschen an einander zu gewöhnen. Zu merken, welche Vorlieben der Hund hat, wie er "tickt", was macht ihm Angst und ganz vieles mehr. Kaum ist er eingezogen, wieder arbeiten zu gehen, auch mit Hund, wäre für mich nie und nimmer in Frage gekommen.

Ich ging mit meinen Welpen am Anfang halb stündlich, später Stündlich mit ihnen raus. Oft war ich lange mit ihnen draussen, so 1 h oder länger, sie haben nichts gemacht. Kaum zu Hause, erleichterte sich der Hund. Gerade Honey, jetzt 2 Jahre alt, kann heute fast noch nicht sich auf Kommando erleichtern. Muss sie dringend urinieren, geht es. Aber Kot absetzen ist für sie immer noch speziell. Da muss sie frei sein (oder sie braucht ein paar Stunden an der Leine und muss dann dringend) und geht am liebsten irgendwo tief in einen Busch, irgendwo rein, wo sonst kein Mensch hinkommt :huh: . Luna kenne ich sehr gut und weiss genau, wann sie machen muss. Aber bei meinen wäre das sicher nicht möglich gewesen, sie als Welpen mit zur Arbeit zu nehmen und Morgens, Mittags und Nachmittags eine kurze Pause zu machen. Eben, weil sie es nicht konnten, auf Kommando sich zu versäubern. Da die Pause wohl nur kurz dauert (10 Minuten), wäre ich schon nervös geworden, damit der Hund sich jetzt versäubert. Dieser hätte das gespürt und ganz sicher nichts gemacht :sad: .

Lagotto

Sportdoggie

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5

Freitag, 26. Februar 2016, 14:24

Ich hatte bei meinem Welpen keinen Urlaub, lediglich das Wochenende und dann kam er mit zur Arbeit. Dort stand seine Box und da "durfte" auch keiner, ohne meine Erlaubnis, dran. Anfangs habe ich ihn jede Stunde für zehn Minuten, oder etwas mehr, rausgeholt und es ging auf die Wiese. Diesen Rhythmus habe ich zwei Wochen lang eingehalten und dann wurden die Abstände immer grösser. Die Pubertät hat sich am Arbeitsplatz nicht bemerkbar gemacht. Ein kleiner Wilder war er immer schon, darum musste er auch eine zeitlang wieder in die Box zurück. Heute bleibt er sogar lieber zu hause und kommt nur noch ab und zu mit zur Arbeit. Dort ist er jeweils angebunden.
Klingt vielleicht einfach, war es aber nicht immer. Hundi hatte auch mal Durchfall und dann musste ich, da er in der Box jammerte, auch mal kurzfristig mit ihm rausdüsen. Das solltest du auf jeden Fall bedenken, er ist zwar in der Box, aber wenn er sich nicht wohlfühlt, solltest du reagieren können.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lagotto« (26. Februar 2016, 14:32)


Psovaya Borzaya

Alphadoggie

Beiträge: 3 463

Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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6

Freitag, 26. Februar 2016, 19:12

nastassja hatte 2 wochen zeit zum einleben, solange hatte ich urlaub. stubenrein war sie, wie alle meine welpen, innerhalb allerkürzester zeit so etwa 2 bis 3 tage. es war sommer und sie konnte jederzeit in den garten, kannte sie schon von der züchterin her.
nach 2 wochen, da war sie gute 12 wochen alt, kam sie mit zur arbeit ins pflegeheim (bin pflegefachfrau und hab damals noch 80% gearbeitet). sie hatte bei frühdienst, am vormittag ihren platz im stationszimmer auf einem bettli. box brauchte ich keine, sie verhielt sich dort sehr ruhig, ist halt auch eine rassebedingte sache. vor der arbeit gingen wir 30 min spazieren. anfangs war sie angebunden auf dem bettli. in der kaffeepause durfte sie mit in den park zum versäubern, die 30 min mittagspause verbrachten wir auch dort (park gehörte zum pflegeheim, war superpraktisch). da durfte sie kong spielen und sich austoben.
am nachmittag kam sie oft mit zu den senioren, manchmal machen wir einen kleinen spaziergang mit ein paar bewohnern oder hielten uns im garten auf. da war sie immer dabei. es gab diesbezüglich keinerlei probleme. ihr sanftes ruhiges wesen schon als baby erwies sich als perfekt dafür.
bei nachtdienst blieb sie zuhause bei meinem freund, da dieser dienst auf mehreren wohngruppen stattfand und ich die erlaubnis nur für meine wohngruppe hatte.

bei dawn und jendayi hatte ich 3 monate zeit, da ich zuvor meinen job aufgegen hatte und danach mit ganz geringem pensum ausschliesslich im nachtdienst arbeitete und dies heute noch tue.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

earlybird

Schnupperdoggie

Beiträge: 34

Doggie(s): Jax

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7

Mittwoch, 2. März 2016, 11:59

Wir haben unseren Hund (Labrador) mit 9 Wochen abgeholt. Ich hatte dann etwas mehr als 1 Woche Ferien und habe ihn in dieser Zeit an gewisse Umgebungen gewöhnt. Das heisst ich lief mit ihm über ein Autobahnbrücke, habe Kühe/Pferde und Schafe besucht, ect.

Nach dieser Woche Ferien habe ich ihn mit zur Arbeit genommen. Ich arbeite 100% in einem Büro. Der Büroraum ist relativ klein und er hatte seine Freiheiten sich in diesem Büro zu bewegen wie er möchte. Die Stubenreinheit hatte damals natürlich noch nicht zu 100% geklappt. Da ich aber in einem Familienbetrieb arbeite und das Büro mit meinem Vater und meinem Bruder teile, war dies absolut kein Problem. Ich konnte (oder kann immer noch) jederzeit mit ihm rausgehen. Zuhause hatten wir ihn in der Nacht von Anfang an in einem Laufgitter, so musste er sich bemerkbar machen wenn er pipi machen muss. Und dies hat er sehr schnell kapiert. Nach ca. 2.5 Wochen war er dann Stubenrein und hat sich zu Hause wie auch im Büro schön brav gemeldet wenn er raus muss.

Als dann die Pubertät kam, fing er im Büro an Kunde und Mitarbeiter anzubellen, was ich aber nicht toleriert habe und ihn dann sofort auf sein Platz geschickt habe. Dies hat sich dann zum Glück auch schnell wieder erledigt.

Unser Büro ist wie ein grosses Gartenhäuschen, das neben unserer Werkstatt steht, und an eine grosse Wiese grenzt. Sobald es wieder etwas wärmer wird, darf er wieder draussen sein, mit hacken und 10m leine. Somit kann er draussen sein und/oder ins Büro rein kommen, wie er möchte :)

Ich wünsche Dir ganz viel Spass und Energie. Es ist sooo schön aber auch sehr anstrengend ;)

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 183

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

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8

Donnerstag, 3. März 2016, 14:58

Mich würde mal interessieren von denen welche den Hund/Welpe mit zur Arbeit nehmen dürfen:

Habt ihr alle so tolerante Chefs (was ich kaum glauben kann, weil es geht hier um Arbeit, Leistung, Geld usw.), oder wie habt ihr das geregelt von wegen Arbeitszeit, Leistung usw.??

Wenn ich nun grad bei Lagotto lese, dass sie all Std. mit dem Welpen für 10min. draussen war, da frage ich mich ja was da pro Tag und pro Woche an Zeit zusammen kommt, wo nicht gearbeitet wird wegem Hund :noidea: Habt ihr das mit dem Chef so geregelt, weniger Lohn, länger arbeiten dafür eben diese Pausen... oder wie?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so viele Chefs dies einfach so hinnehmen. Es wäre ja ein Verlustgeschäft für den Chef wenn man den Hund mitnimmt.

Wenn alles super läuft OK, aber was wenn es länger dauert bis alles eingespielt wird. Auch wenn ich lese, dass man Beschäftigungspausen einlegt (jetzt nicht hier erwähnt aber von Anderen Leuten). Das muss doch am Lohn abgezogen werden oder man arbeitet am Abend diese Zeit wieder nach. :noidea:

Oder wie treu waren eure Chefs in Bezug auf diesen Bürohund? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Chefs ja sagen aber nun gibt es Probleme, nicht stubenrein werden, Kunden anbellen.

Bei earlybird ging es schnell weg und ist ein Familienbetrieb. Aber ich denke nicht viele Chefs würden den bellenden kundenverscheuchenden Hund lange tolerieren.

Es klingt mit den Bürohunden immer alles so toll, aber was wenn mal was schief geht? Was wenn ein Hund das nicht nach Wunsch lernt? :gruebel1:



Ansonsten zum Thema:

Ich habe meine Welpen verschieden geholt. Erster Hund war ein verkaufter Welpe von der Familienzucht und kam zurück mit ca. 5 Monaten, wohnte noch Zuhause, war Schülerin... zog erst später aus und Hund kam mit. Somit war die Mutter natürlich zu Hause wenn ich zur Schule ging.

Der 2 Welpe (Diuni) kam mit 8 Wochen und da hatte ich 2 Wochen Ferien, wurde in der Zeit mein Zuhause plus das meiner Mutter gezeigt, weil sie währen meiner Arbeitszeit (60%) dort ist. Sie war von Anfang an stubenrein :good: .

Pyri hatte ich mit 10 Wochen, nur 1 Woche Ferien mit Diuni zusammen und machte es gleich wie bei Diuni. Sie hatte etwas mühe mit stubenrein werden.

Flaffy ist aus Eigenzucht somit kannte sie mich und Pyri natürlich (Pyri ist die Mutter von ihr), lediglich das Wohnort wechselte für sie. Sie hatte/hat auch müde mit stubenrein werden. Da hatte ich lediglich den Sa. und So. frei, dann ging ich grad arbeiten. War für sie aber kein Problem, da sie alle kannte (Mensch und Hunde).

Meine Hundis lernten einfach zuerst mein Zuhause kennen und das was ich zu 100% brauche. Das ist das Autofahren und das Zuhause der Mutter und ihrem Hund. Alles Andere hat Zeit und kann ich nach und nach lernen. :nicken:

Crispy

Sportdoggie

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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9

Donnerstag, 3. März 2016, 15:41

Also ich arbeite nur 2 Tage die Woche im Büro und kann meinen Hund mitnehmen. Allerdings wäre mein Chef bei "jede Stunde mal mit dem Welpen raus" sicher nicht begeistert und ich würde sicher die Zeit freiweillig nacharbeiten.
Bei 8 Std sind das ja schon 1 Std 20Min jeden Tag die weg sind (wenn man denn mit den 10 Minuten hinkommt). Das heisst bei einem 5 Tagesjob kommt man auf 6 Std 40 Minuten, nur für den Hund. Das finde ich schon sehr viel.

Ich habe es bei Breeze so gemacht, das sie die erste Zeit bei einem Sitter war an den 2 Tagen und vorher habe ich Urlaub genommen. Für mich wars positiv, weil sie es gleich gelernt hat, für die Sitterin war es positiv weil sie ihren eigenen Hund verloren hat und für Breeze war es mehr als positiv. Denn dort gingen auch jeden Tag zig Leute ein und aus und es gab Katzen :-)
Ich glaube ich würde das wieder so machen. Erst Urlaub nehmen für die erste Zeit. Danach kann der Welpe dann zu Hause bleiben (bei uns ist ja immer wer zu Hause und der Garten ist zugänglich jederzeit) oder dann mitnehmen (alle 2-3 Std mal kurz raus).

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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Doggie(s): ein barsoi und ein whippet

Wohnort: Balterswil TG

Beruf: dipl. pflegefachfrau, 20% pensum im nachtdienst

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10

Donnerstag, 3. März 2016, 16:33

nastassja war nach 2 tagen stubenrein, wie alle meine hunde. ich musste also nicht ausserhalb der offiziellen pausen mit ihr raus. als pflegefachfrau war dies auch etwas anderes. am nachmittag zb. waren wir eh oft mit den bewohnern draussen, da kam sie einfach mit oder ich gab sie einer schülerin mit wenn ich als stv. gruppenleitung keine zeit hatte.
im spätdienst bin ich zusätzlich vor dem bewohnernachtessen kurz mit ihr raus.
ich habe deshalb pro monat 1 stunde minus aufgeschrieben auch wenn ich sicher nicht auf diese zeit gekommen bin. aber so konnte ich mich auch ruhig sonst mal um sie kümmern.
ich arbeitete 80% und war ohnehin immer eher im plus, so dass die minuszeit kaum ins gewicht fiel. da wir einen park um das heim hatten, konnte ich in 3 min zurück sein wenn es nötig war.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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11

Donnerstag, 3. März 2016, 17:49

inhii: "Sie war von Anfang an stubenrein" Die Mutter war von Anfang an stubenrein? :biggrin:

Zum Thema tolerante Chefs: Also ich staune auch, dass es so viele Chefs gibt, die ein Hund im Büro erlauben. Bei einer täglichen Arbeitszeit von ca. 8.5 h und stündlich 10 Minuten Pause wären das etwa 1h 10 Minuten. Eine Mutter, die noch ihr Baby stillt, darf dies zwar während der Arbeitszeit tun, aber sie muss diese Zeit von der Tagesarbeitszeit abziehen.

Ich habe noch nie in einem Büro gearbeitet, wo jemand einen Hund dabei hatte. Meine Kollegin arbeitete in der Haus/krankenpflege (so Spitex). Dort nahm auch eine ihren jungen Hund mit. Der war nicht stubenrein, hinterliess irgendwo seine Hinterlassenschaften, die von der Besitzerin nicht weggeräumt wurde. Dann gehts dort manchmal hektisch zu und her. Da wäre der Hund immer allen zwischen den Beinen gewesen, hätte die Leute an den Hosenbeinen gepackt (wollte spielen), nahm manchmal Gegenstände oder Material, das für die Arbeit gerichtet wurde.... smilie_sh_019 . Also damit hätte ich echt ein Problem, wenn ich dort arbeiten müsste, auch wenn es nicht mein Hund ist.

Lagotto

Sportdoggie

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12

Donnerstag, 3. März 2016, 20:05

Na, jetzt muss ich mich tatsächlich noch zu meiner Arbeitszeit äussern :d . Bei mir ging das nur weil, mit dem Chef natürlich abgesprochen und ich meine Arbeitszeit flexibel planen kann. Das heisst, die freie Zeit mit meinem Hund war natürlich Freizeit und somit unbezahlt. Ich habe das so deutlich geschrieben, damit man sich gut überlegt, was die Anschaffung eines Hundes bedeuten könnte. Als Ersthundehalterin hatte ich anfangs auch keine Ahnung, wie genau das mit einem Welpen so klappt und Hund und Mensch müssen sich ja auch erstmal aneinander gewöhnen. Mit dem nächsten Hund wäre ich in vielen Angelegenheiten viel entspannter...
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Linu

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Doggie(s): Beaglemädchen

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13

Samstag, 5. März 2016, 20:56

Vielen Dank für die vielen Antworten!

Also ich werde sicher nicht mehr als die erlaubten 30 Minuten pro Tag bezahlte Pause nehmen. Falls ich doch ein paar Minuten mehr brauche in den ersten Wochen werde ich diese natürlich abziehen! Ich kann auch mal am Wochenende was fertig machen, wenns sein muss. Die ersten beiden Wochenenden werde wir eh nutzen zum üben und ob ich da im Internet rumsurfe oder kurz meine Mails checke spielt keine Rolle. Da kann ich also gut was nachholen, wenn was dringendes gemacht sein muss, oder ich ein schlechtes Gewissen habe.. Wir haben die ersten 6 Wochen, wo der Hund mitkommen soll (wenn mit dem Wurf alles termingerecht klappt) reduzierter Betrieb. Das heisst von 9:00 - 17:00 Uhr und Mittag von 12:15 - 13:30 Uhr. Da bin ich also über einen Monat recht flexibel und bis dann sollten wir die Basics für eine gute Weiterarbeit geschafft haben.

Ausserdem haben meine Eltern angeboten den Hund auch 2 Tage die Woche zu betreuen, wenn Bedarf da ist und einen Nachmittag plus das Wochenende habe ich ja selber frei.

Husky92

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Doggie(s): 18; Yukon, Balto, Devaki, Navajo, Dakota, Sibiria; Ananda und Huyana ;Spirit und Halona; Snow, Anuk und Kamik; Kira und Polar; Kenai; Quebec

Wohnort: 930 81 Glommersträsk

Beruf: Musherin

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14

Sonntag, 6. März 2016, 10:32

Ich war jetzt schon in 3 versch. Büros und ich konnte immer einen Hund mitnehmen. Der erste Chef, hatte selber einen Hund und ich hab da einfach jeden Tag eine 1/4h länger gearbeitet und diese Zeit dann auch nicht aufgeschrieben. Dann beim zweiten Büro dasselbe. Hier im dritten Büro geht das schon viel einfacher. Meine Chefin ist superfreundlich und hat von anfang an gesagt, solange ich in der restlichen Zeit voll arbeite, sei es ihr gleich wenn ich mehrmals am Tag rausmuss, muss da also nichts aufschaffen. Auch hat sie immer eine riesen Freude an Ananda, Kenai oder Kira. Kenai findet sie so oder so supertoll. Sagt immer zuerst den Hunden Hallo, danach komme ich dran :biggrin:

Linu

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Doggie(s): Beaglemädchen

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15

Montag, 25. Juli 2016, 23:43

wir haben uns eingelebt :)

Wollte euch mal kurz berichten, wie es nun bei mir aussieht.

Am 23. Juni ist bei mir ein 11,5 Wochen altes Beaglemädchen eingezogen. Sie war die letzte aus dem Wurf die abgeholt wurde und durfte daher noch ein paar Tagen Sonderbehandlung bei der Züchterfamilie im Haus und bei den erwachsenen Hunden geniessen und das hat ihr super gut getan.

Ich habe ein praktisch stubenreines Beaglebaby erhalten, dass mich auch in der Nacht jeweils nur 1x geweckt hat in den ersten beiden Wochen. Seither schläft sie problemlos bis 7.30 Uhr durch.

Auch kommt sie täglich mit ins Büro, wo sie ihre Boxe unter meinem Tisch hat, wo sie praktisch durchschläft oder ruhig ist. In den Pausen gehts raus an die frische Luft, was sie immer sehr geniesst. Ansonsten ist sie mittlerweile auch ruhig, wenn ich für kurze Zeit das Büro verlasse.

Ich musste nie zusätzliche Pinkelpausen machen und sie hat innert wenigen Tagen gecheckt, dass wenn wir rausgehen, sie sich versäubern kann und dann wieder warten muss. Das klappt mittlerweile auf Kommando draussen, wenn wir nur kurz Zeit haben.

Es klappt also wunderbar mit der Kleinen und ich habe echt Glück mit ihr :love:

andi+rudel

Streunerdoggie

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Doggie(s): 1 Kauk. Owtscharka, 1 Maremmano- Abruzzese-Settermix, 1 Epagneul Breton

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16

Dienstag, 26. Juli 2016, 07:01

toll dass es so gut klappt. :thumbsup:

Schlingeling

Moderatordoggie

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Doggie(s): Timmy

Wohnort: Neerach ZH

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17

Dienstag, 26. Juli 2016, 08:38

:pic-nix:

Schneeflocken

Sportdoggie

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18

Dienstag, 26. Juli 2016, 09:35

:pic-nix:

jaaaaaaaaaaa!!!! "sab2"*

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

Xanthippe

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

Wohnort: Teufen ZH

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19

Dienstag, 26. Juli 2016, 09:52

:pic-nix:

jaaaaaaaaaaa!!!! "sab2"*


Ich schliesse mich an. Kann ja jeder von einem super welpi erzählen. Wir wollen Fooooootooooooos! :zwinker:

Und schön dass es so super läuft :good:

Bluenote

Admindoggie

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Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

Wohnort: Kanton ZH

Beruf: Diplomierte Verpeiltheit

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20

Dienstag, 26. Juli 2016, 09:52

Voll!! :d :pic-nix:
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.