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Vaku

Schnupperdoggie

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61

Montag, 10. Juli 2017, 10:49

a020 da denkt man, ok man macht eine Versicherung, weil viel Geld auf einmal nicht drin ist und wegen der "Planbarkeit" usw. und dann sowas.

Solche Sachen sind einfach auch der Grund, dass mein Antrag immer noch bei uns auf dem Küchentisch liegt. Epona (und auch Waumiau) würde z.B. 60 CHF pro Physio / Osteo (max. 10 Behandlungen im Jahr - 600 CHF). Ich hab mal geguckt, des Osteo würde pro Sitzung 100 CHF kosten (ob das normal oder eher teuer ist, kann ich nicht einschätzen). D.h. ich müsste doch fast 50 % der Kosten selbst tragen und gerade die Langzeittherapien sind ja das was ins Geld geht.

Dann denk ich mir wieder, wenn was passiert, ist man hier in der Schweiz ja doch mal schnell bei ein paar tausend Franken.... :ohmann:

Disney92

Schnupperdoggie

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62

Montag, 10. Juli 2017, 11:13

Ich bezahle Fr. 60.- pro Physio/Osteo.
Disney hat seit Feb. mind 1x wöchentlich Physio, zweitweise noch Chiro/Physio. Röntgen, MRI ist durch und nach wie vor keine genaue Diagnose. Ich frag mich echt ob da die Versicherung überhaupt bezahlen würde. Wir haben keine und bezahlen somit alles selber. Wofür geht man sonst auch arbeiten? :pfeifen:

Wird bei der Animalia nicht sogar die Prämie mit Alter des Hundes teurer?

Caro&Benji

Alphadoggie

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63

Montag, 10. Juli 2017, 14:50

Ja, kann sein mit der Prämienerhöhung, das ist mir bisher aber noch nicht aufgefallen...Die Animalia wurde ja jetzt von Vaudoise Versicherungen übernommen, das ist so auch so doof. Aber naja, ich hab's halt nicht so mit Veränderungen... :rolleyes:

Muss dann mit meiner Physio reden, mal schauen...
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

hasch-key

Sportdoggie

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64

Montag, 10. Juli 2017, 17:28

@Caro: kann das nicht als etwas Neues deklariert werden? Also für die Versicherung;-).

@Disney: wir haben übrigens die gleiche Physio:-). Konkret wisst ihr immer noch nicht was bei Disney los ist? Das sollte man nach MRI und Co. ja fast nicht glauben?

Wir haben keine Versicherung, bin mir auch nicht sicher, ob die den ganzen "Luxus" bezahlen würden. Meine Hunde hatte 10 Jahre im Grunde genommen nichts, dann wurden sie sehr kreativ und kostenintensiv, hatte auch viel mit Fehldiagnosen zu tun, die man ja auch bezahlen muss. Wenn wir die TA Kosten der letzten 2 Jahre zusammenrechnen, sind wir im fünfstelligen Bereich. Hätte ich auch nicht gerade gedacht:-(.

Schneeflocken

Sportdoggie

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65

Montag, 10. Juli 2017, 18:27

Konkret wisst ihr immer noch nicht was bei Disney los ist? Das sollte man nach MRI und Co. ja fast nicht glauben?

Aber genau das höre ich oft: "Man kann auch ein (teures) MRI machen und ist danach oft auch nicht gescheiter." Ich frage mich je länger je mehr, ob die ganze Tiermedizin nicht auch oft reine Geldmacherei ist. Es gibt bald keine Grenzen mehr, was man alles untersuchen und behandeln kann. Die Antwort kann man sich wohl nur selber geben, wo man persönlich die Grenze zieht, auch in der Human-Medizin. Und damit meine ich keinen bestimmten Fall. Sind einfach meine Gedanken dazu aufgrund der Erfahrungen in letzter Zeit.

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

Xanthippe

Alphadoggie

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66

Montag, 10. Juli 2017, 18:38

Aber wenn ja sein Problem wieder neu gekommen ist, sollte es doch wieder als neuer Fall gelten, oder? :gruebel1: Hast du schonmal mit der Versicherung gesprochen? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen dass sie jetzt nicht mehr zahlen würden. Was ist denn wenn der Hund was chronisches hat, zahlen die dann auch nur drei Monate? Komische Versicherung :gruebel1:

Caro&Benji

Alphadoggie

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67

Montag, 10. Juli 2017, 19:03

@Caro: kann das nicht als etwas Neues deklariert werden? Also für die Versicherung;-).


Das hab ich mir auch schon gedacht... :zwinker: Mal schauen, was meine Physio dann meint.

@Xanthippe: Ja, ich hab heute morgen mit denen telefoniert und sie hat mir das explizit gesagt, dass dieser "Fall" abgeschlossen ist und sie nicht weiter zahlen. Und meine Frage, ob er denn jetzt etwas Neues haben müsse, damit die Physio wieder übernommen wird, hat sie mit JA beantwortet.

Ich finde noch gut, was Schneeflocken sagt, mit der persönlichen Grenze ziehen. Das hab ich gemacht, ein MRI gibt's nicht mehr...
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hasch-key

Sportdoggie

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68

Montag, 10. Juli 2017, 20:12

Aber genau das höre ich oft: "Man kann auch ein (teures) MRI machen und ist danach oft auch nicht gescheiter." Ich frage mich je länger je mehr, ob die ganze Tiermedizin nicht auch oft reine Geldmacherei ist. Es gibt bald keine Grenzen mehr, was man alles untersuchen und behandeln kann. Die Antwort kann man sich wohl nur selber geben, wo man persönlich die Grenze zieht, auch in der Human-Medizin. Und damit meine ich keinen bestimmten Fall. Sind einfach meine Gedanken dazu aufgrund der Erfahrungen in letzter Zeit.
Na ja, wenn man nichts findet, ist das eine Ausschlussdiagnose, das hilft schon weiter ;) . Und bloss weil es im Einzelfall X nicht den Durchbruch gebracht hat, kann das in den Fällen A bis S anders sein :P .

Ich weiss was Du sagen willst, denke das ist eine Typfrage. Ich persönlich weiss gern woran ich bin, weil ich auf der Grundlage von Wissen Entscheidungen treffe, auf Grundlage von Nicht-Wissen tue ich mich schwer. Blöderweise können Hunde ja auch nicht reden und viele sind einfach sehr gut im Überdecken/ Kompensieren von Schmerzen.
Wenn ich nun weiss, da ist etwas und es gibt gute Aussichten das zu lösen, tue ich das resp. versuche ich es, wenn es nicht geht, dann mache ich adäquates Schmerzmanagement, sprich es wird "reingeballert" was geht, Hauptsache die Lebensqualität stimmt. Leben auf Halbmast und mit Dauer-Schmerzen brauche weder ich selbst noch will ich das für meine Hunde und da ist dann auch eine klare Grenze.

Leider gibt es für Therapien und Behandlungen eben keine Erfolgsgarantien, weder im Tier- noch im humanmedizinischen Bereich.

Disney92

Schnupperdoggie

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69

Dienstag, 11. Juli 2017, 07:49

@Disney: wir haben übrigens die gleiche Physio:-). Konkret wisst ihr immer noch nicht was bei Disney los ist? Das sollte man nach MRI und Co. ja fast nicht glauben?
Echt? Auch Claudia?
Ich find sie super. Beide gehen total gerne zu ihr. War zuvor schon in Adligenswil bei ihr und sie konnte Disney immer gut helfen.
Wir haben Röntgen Wirbelsäule/Becken/Knie, Ultraschall Abdomen und MRI Wirbelsäule, Becken, Knie durch. Im MRI sind zwei drei kleine Sachen nicht in der Norm, aber ob das wirklich das Problem ist oder ob das Zufallsbefunde sind? Es reicht von Hyperplasie der Prostata bis zu Nervenendentzündungen zu (sehr leichtem) Cauda Equina. Wobei der Hund in den betroffenden Wirbeln keine Schmerzen zeigt sondern nur in den blockierten Muskeln (NSAID zeigen keine Wirkung). Also fangen wir mal an die Prostata zu behandeln (kleinstes Übel betreffend Nebenwirkungen). Nächste Woche erneuter Termin mit Yuri und hoffentlich eine Verbesserung. :|

Ach betreffend Geldmacherei. Ich kenne mich gut genug aus um zu Wissen wann was nötig ist. Ob das MRI zu diesem Zeitpunkt nötig gewesen wäre, für viele vermutlich nicht (ist doch recht teuer). Aber für mich war es nötig. Wenn du deinen Hund seit bald 5 Monaten zuschaust wie es ihm "schlecht" geht, irgendwann kommst du zu dem Punkt wo du nicht mehr willst. Und dann möchtest du wissen was los ist. Mir war bewusst, dass vielleicht "nichts" dabei rauskommt. Das soll jeder für sich entscheiden. In der Tiermedizin ist mittlerweile auch vieles möglich und wenn die Besitzer wollen werden die Möglichkeiten auch ausgeschöpft.

hasch-key

Sportdoggie

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70

Dienstag, 11. Juli 2017, 08:10

Jep, Claudia ;) . Selbst meine Kackbratze geht da gerne hin 8) .
Ich war zuerst mit Joe bei ihr, mittlerweile mit Chadie, mehr so zur Massage. Er hatte im Lendenbereich immer eine sehr harte Muskulatur, das ist nun mit Entfernen des Lipoms zwischen den Vorderbeinen besser geworden. Und ein Hund, der in dem Alter noch sportelt, darf auch etwas Luxus haben :) .
Ich gehe ansonsten bei UWL Bedarf noch zu Alexandra (Canispraxis), sie ist auch sehr gut.


Das mit Disney tönt echt doof :( , woran merkst Du dass es ihm nicht gut geht? Macht Prostata dann Bauchweh und das führt dann zu Verspannung quasi?
Bei Nervenentzündung kann Gabapentin helfen, sollte aber Yuri wissen. Drück euch die Daumen, dass es bessert.


P.S.: zur Geldmacherei: ich finde das ist eine zweischneidige Sache. Mir hat noch NIE ein Arzt versucht etwas aufzuquatschen, da wird über Möglichkeiten und Konsequenzen diskutiert. Und dann gibt es eben auch das andere Extrem, Leute, die der Meinung sind, dass in einen alten Hund nicht mehr investiert wird.
Wen der Hund nun 5l am Tag säuft, schlecht frisst und der Tierarzt versucht dann einigermassen nachdrücklich die Halter von einem Blutcheck zu überzeugen, ist das dann Geldmacherei? Wo aller Wahrscheinlichkeit rauskommt, dass das Richtung Niereininsuffizienz geht? Ich würde sagen nein, andere würden sagen ja, denn der stirbt früher oder später ja eh (und ja, das war jetzt sehr doof und plakativ dargestellt ;) ).

Caro&Benji

Alphadoggie

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71

Dienstag, 11. Juli 2017, 09:07


Wenn du deinen Hund seit bald 5 Monaten zuschaust wie es ihm "schlecht" geht, irgendwann kommst du zu dem Punkt wo du nicht mehr willst. Und dann möchtest du wissen was los ist. Mir war bewusst, dass vielleicht "nichts" dabei rauskommt. Das soll jeder für sich entscheiden.


Genau! Ich wollte/musste es einfach wissen, es ist vorher genug rumgedoktert worden. Allerdings war ich mir ziemlich sicher, dass beim MRI etwas rauskommen würde und genauso war es. Der Tierarzt selber wollte zuerst gar keins machen, also haben wir nochmal ein halbes Jahr gewartet...Auch jetzt wieder, ich wusste einfach, dass etwas nicht stimmt und siehe da... :( Man sollte auf sein Bauchgefühl hören, Geldmacherei hin oder her...Ich kann mich auch nicht erinnern, dass mir in "meiner" Tierarztpraxis mal etwas aufzuquatschen versucht wurde.

Aber ja, es muss jeder selber entscheiden, was er für richtig empfindet. :)
"It's the detours that make us who we really are." - Sheryl Crow

Schneeflocken

Sportdoggie

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72

Dienstag, 11. Juli 2017, 09:16

Natürlich gibt es auch das pure Gegenteil, wo gar nichts gemacht wird. Das finde ich auch nicht richtig. Aber ich denke, es ist von Hund und Halter abhängig, was wann gemacht wird. Einige tendieren zur "Ausschluss-Behandlung" aufgrund einfacher Diagnostik, andere zu umfassender Diagnostik und danach Behandlung. Mittlerweile tendiere ich je nach Fall zu ersterer Variante. Und ja, auch in der Human-Medizin wird viel unnötiges gemacht. Aktuell gerade in den Medien die vielen Hüft- und Knie-OPs.

Nachtrag:
Ich bin auch der Meinung, dass nicht alles gemacht werden soll/darf, nur weil es mittlerweile medizinisch möglich ist. ZB bin ich gegenüber Transplantationen sehr kritisch eingestellt. Auch gegenüber Chemo, Gold-Akupunktur, künstliche Gelenke beim Tier (die anderen Bsp. betreffen auch die Human-Medizin), etc.

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schneeflocken« (11. Juli 2017, 09:23)


Disney92

Schnupperdoggie

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73

Dienstag, 11. Juli 2017, 09:58

Zitat


Das mit Disney tönt echt doof :( , woran merkst Du dass es ihm nicht gut geht? Macht Prostata dann Bauchweh und das führt dann zu Verspannung quasi?
Bei Nervenentzündung kann Gabapentin helfen, sollte aber Yuri wissen. Drück euch die Daumen, dass es bessert.

Seine
LWS-Muskulatur ist immer blockiert + schmerzhaft. Er läuft dann relativ
statisch. Ob mit extremer Schonung oder nur Leinenzwang, es spielt
keine Rolle, er macht den Muskel immer wieder zu. Wie die Prostata mit
der LWS zusammenhängt ist mir nicht ganz schlüssig. Aber Ayden hatte
einen innenliegenden Hoden, welcher operativ entfernt wurde. Vor der OP
lief er teilweise ziemlich schräg, nach der OP war das wie weggeblasen, obwohl der innenliegende Hoden winzig war. Aber vielleicht stört die Prostata Disney doch so sehr? Mit diesem Medikament kann ich nichts falsch machen, das Gabapentin (ich glaube es war das) kann Disney etwas verwirrt machen. So lieber den "einfacheren" Weg zuerst ausschliessen.