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Zalaija

unregistriert

1

Samstag, 19. März 2016, 11:06

1. Hund

Ich wollte mal nach euren Erlebnissen/Erfahrungen fragen.

Wie war euer erster Hund? Welche Rasse, Alter, Geschlecht?

Gibt es eine Rasse, die ihr als Anfängerhund bezeichnen würdet? Ich weiss, es kommt immer noch auf den einzelnen Hund drauf an.

LG Naty

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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2

Samstag, 19. März 2016, 11:47

ich persönlich bezeichne keine rasse als anfängerhund. die einen haben von haus aus mehr hundeverstand und kommen schon beim ersten hund mit einem hund klar der speziellere ansprüche hat und andere sind auch beim 3. hund damit noch überfordert. wichtiger scheint mir, die rasse zu wählen, deren ansprüche ich am ehesten befriedigen kann. ein stubenhocker sollte sich keinen ausdauerläufer wie zb. setter anschaffen und ein hundesportmuffel keinen arbeitshund wie mali oder border.
beim ersten hund lohnt es sich ev. an den in frage kommenden rasseclub zu wenden, mehrere züchter und halter zu kontaktieren etc.

ich wuchs mit hunden auf, mein vater und grossvater auch schon. so war mein erster selbst geführter hund ein tervuerenrüde, keiner der einfachen sorte by the way. ich war 13 und der hund kam mit 10 wochen zu mir. er lebte 13.5 jahre. hundesport war ein absolutes muss und wir wuchsen wirklich gut zusammen weil ich das auch so wollte.

heute wär ich mit dem nervenkostüm der meisten tervueren überfordert und auch mit ihrem arbeitswillen. mein leben hat sich geändert und ich möchte meine hunde zwar erziehen und auch die huschu besuchen um etwas sport zu machen aber mehr als nice to have und nicht als must. ich habe mich deshalb nach ganz anderen rassen umgesehen und wurde bei den windis fündig. die meisten leute würden die als schwierig bezeichnen. da sie aber perfekt zu mir und meinen jetzigen ansprüchen passen, seh ich das nicht so. die meisten leute die probleme haben, haben nicht schwierige hunde sondern einfach unpassende bzw. die leute passen nicht zum hund und dessen ansprüchen.

ich würde mich fragen was kann ich dem hund bieten an raum (zb. etagenwohnung im 5 stock ohne lift wär nichts für dogge und co.), hab ich einen garten und wie soll sich der hund dort verhalten, was für hundesport möchte ich machen und wieviel davon. habe ich kleine kinder die ev. mit einem eher hyperigen hund überfordert wären oder die umgekehrt einen sehr ruhebedürftigen hund überfordern könnten. wieviel zeit hab ich insgesamt, wie hygienisch muss mein zuhause sein (meine langhaarigen barsois bringen wirklich viel dreck und haare mit sich vor allem weil sie jederzeit selbständig in den garte können). etc. pp. und schlussendlich auch woher will ich den hund. tierschutz? zucht? welpe oder erwachsen.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Anne

Moderatordoggie

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3

Samstag, 19. März 2016, 11:57

Gibt es eine Rasse, die ihr als Anfängerhund bezeichnen würdet? Ich weiss, es kommt immer noch auf den einzelnen Hund drauf an.


Abgesehen vom Individuum Hund kommt es vor allem auch auf das Individuum Mensch an ;) Manche Leute kommen mit Eigenheiten einer Rasse easy zurecht, die für andere der absolute Albtraum wären.. Ich empfehle zu dem Thema immer wieder das Buch "Partnerhunde" von Katharina von der Leyen, weil sie neben Rassebeschrieben eben ganz stark auch auf Passung Mensch-Hund eingeht.

Aber um deine Frage zu beantworten:
Meine erster (und bisher einziger eigener) Hund ist Mairin, ein Australian Shepherd - absolut nicht das, was man als "Einsteigerhund" empfohlen kriegt, eigentlich ;) Sie sind vom Charakter her nicht ganz einfach und müssen an einen Menschen kommen, der mit ihren Eigenheiten umgehen kann und ihrem Arbeitsbedürfnis gerecht wird, ohne sie zu überfordern. Bei mir und Mairin hats eben einfach gepasst. Ich wusste, worauf ich mich einlasse, wir hatten in der Familie schon einen Aussie, und ich wollte auf jeden Fall keine Schlaftablette und einen sehr vielseitigen Hund, der bei allen Aktivitäten gern dabei ist. Ich wusste auch, dass sie nicht Familienhund sein muss, sondern wir in erster Linie als Duo durch unsere Abenteuer gehen werden, und dass es deshalb okay ist, eine Rasse zu haben, die Fremden gegenüber vielleicht nicht so super aufgeschlossen ist (was jetzt überhaupt nicht so ist, Mairin liebt alles und jeden). Ausserdem war mir klar, dass sie mitunter viel Geduld, Konsequenz und bewusste Arbeit in der Erziehung erfordern wird und es mit ein bisschen was nicht getan sein wird. Für mich war das eine schöne Herausforderung, die ich gerne wollte. Hat darin resultiert, dass ich etwa 4 Jahre lang einmal die Woche auf dem Hundeplatz stand und sorgfältigstens den Grundgehorsam aufgebaut habe, und dass ich durchgehalten habe, dass sie im Endeffekt fast 2 Jahre an der Schleppleine blieb wegen Jagdtrieb. Das waren Eventualitäten, die für mich von vornherein okay waren, mit denen ich gut umgehen kann.

Aber ich schweife ab .. :d

Ich hab sie als Welpen gekriegt, sie ist eine Hündin (kastriert).
Die Welpenzeit war toll, aber anstrengend ;) Ich könnte mir heute gut vorstellen, auch einen erwachsenen Aussie aufzunehmen - das sind dann einfach häufig Problemfälle..
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Zalaija

unregistriert

4

Samstag, 19. März 2016, 16:06

Wir überlegen schon lange, was für ein Hund für uns überhaupt in Frage kommt und welchem wir gerecht werden können, aber es ist echt schwer... :sad:

Schon alleine die Frage ob Rassehund oder nicht doch lieber einen aus dem Tierheim/Tierschutz ist für uns sehr schwer. Es gibt so super tolle Rassen, aber wir würden auch sehr gerne einer armen Hundeseele aus dem Heim helfen. Wir tendieren auch eher zu einem erwachsenen bzw. älteren Hund. Ich bin bis im Sommer noch in der Ausbildung und je nachdem, wie viel % und wo ich dann arbeite, kommt auch wieder eher ein erwachsener Hund in Frage. Wenn ich ihn/sie noch mitnehmen könnte, müsste es ein ruhiger und ausgeglichener Hund sein. Das wird mit einem Welpen eher schwer.

Und dann kommt das Thema mit den Katzen noch dazu...im Moment haben wir vier (11, 8, 2 und 1.5 Jahre alt). Der Hund muss sich daher mit Katzen verstehen.

Wir wohnen in einer ländlichen Gegend. Haben rundherum Wald und viel Wiese. Ein Gemeinschaftsgarten haben wir zwar auch, aber da wir im 1. Stock (ohne Lift) wohnen, könnte der Hund eh nicht alleine in den Garten.

Ich behaupte, dass wir auch mit einem schwierigeren Charakter zurecht kommen würden. Sicher ist es natürlich nicht, aber wir hatten beide schon Tiere und haben uns laufend über Erziehung informiert.

Xanthippe

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5

Samstag, 19. März 2016, 17:24

Es gibt ja auch Rassehunde in Not. Wenn ihr euch auf eine Rasse geeinigt habt könnt ihr ja auch davon einen älteren Hund nehmen. Es hat einige ''in-Not'' Seiten wie damlatiner-in-not oder so. Auch suchen einige Züchter auch manchmal neue Halter für ihre ehemaligen Welpen die, aus welchen Grund auch immer, nach ein paar Jahren nicht mehr bei ihren Menschen bleiben können.

Ich finde den Dalmatiner für Ersthundehalter geeignet. Er passt halt zu mir ^^ man muss halt mit der Ausdauer der Hunde zurecht kommen. Durch wälzt doch mal ein paar Rasse Bücher und sucht euch ein paar Rassen raus und dann besucht mal ein paar Züchter oder Besitzer dieser Hunde. So hab ich es gemacht :good:

Bea2521

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6

Samstag, 19. März 2016, 18:20

Für mich war von Anfang an klar, das es ein Hund aus dem Tierheim sein soll. Rasse soweit egal, einfach nicht grad riesig und Kinder und katzenverträglich. So ging im TH vorbei und schon im Vorfeld, interessierte ich mich für eine bestimmte Hündin, die ich von der Homepage her kannte. Ich war aber auch für weitere Hunde offen, doch dann stand sie vor mir, Jacky, Appenzeller-Mix, kniehoch... Sie wurde nur eine Ortschaft weit weg von mir aufgefunden, sie wurde ausgesetzt. Ja es passte sofort, beim 2. Besuch nahm ich die Kinder mit, auch Ihnen gefiel Jacky und man spürte wie Jacky die Gesellschaft genoss. Nun ist sie seit bald 3 Jahren an unserer Seite und sie ist eine super Familienhündin. Natürlich hat sie ihre Macken, die haben wir aber doch alle ;-) und mit den Macken komme ich mittlerweile gut klar. Sie und ich sind ein tolles Team geworden und für unsere Kinder ist sie auch eine tolle Bereicherung!


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7

Samstag, 19. März 2016, 18:40

Ich sehe es wie Psovaya.

Je nach dem mit was man klar kommt, ist ein Hund halt für einem als Ersthund geeignet oder nicht. :nicken:

Ich habe und hatte immer Eurasier. Alle von Welpe auf (ausser die erste kam nach 9 Wochen als Junghund zurück, sie kam von unserer Zucht und wurde verkauft, war dann dort doch nicht mehr erwünscht). Diese Hündin war dann auch meine erste Hündin, welche ich selber mit 15 Jahren behalten habe und auf mein Namen gelautet hat. :nicken:

Für mich passt es, sie passen zu mir und sind wie ich ein Hund mir vorstelle :super: . Somit ist es ,,meine,, Rasse. :0herzsm0:

Andere sehen die Rasse als schwierig, stur, nicht erziehbar usw. usw. Heisst sie würden damit nicht viel Freude haben und die Rasse nicht als Ersthunderasse sehen, darum steht es sogar in den Rassebücher immer wieder anders. :noidea:

Also schaue was zu dir passt, was für Wesenszüge du gut finden würdest (was in deinen Augen überhaupt nicht geht). Wie viel Zeit (für Sport, lange Spaziergänge usw.) du hast. Dann suche die Rassen raus wo gingen... davon sind dann natürlich auch die Mischlinge dabei, welche in die Richtung der Rassen gehen. Natürlich gibt es in einer Rasse auch verschiedene Charakterzüge. Grad bei den Eurasier habe ich bisher schon alles gehabt, aber ich bin immer noch glücklich und das mit insg. schon 4 eigenen Eurasier. :nicken:

Vieles ist aber auch Erziehungssache, wie oft genannte Sachen wie: soll alleine bleiben können, mit meinen Katzen klar kommen, Kinderlieb sein, im Büro brav sein, gut Autofahren usw. Dies finde ich hat nicht mit Rasse zu tun sondern Grösstenteils mit Erziehung des einzelnen Hundes.

catba

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8

Samstag, 19. März 2016, 19:24

viel wichtiger finde ich die Frage, kann ich dem auserwählten Hund, das bieten was er braucht? wie sieht mein Alltag mit dem Hund aus? denn der "einfach erziehbare " Hund, kann zu einem Problem werden, wenn er nicht richtige Beschäftigung / Auslastung wird...ich würde also zuerst bei mir selber schauen, was mir spass machen würde mit dem Hund zusammen...danach etwas sortieren nach Erziehbareit :smile:

ich habe Ghiro (Lagotto) von klein auf und er ist auch mein erster Hund :) die Lagotto zählen zu den eher einfach erziehbaren Hunden (hüstel) und für alles zu begeistern, jedefalls Ghiro :smile:
Dix ist eine Mudi Hündin und ich habe sie mit 2 Jahren übernommen...Mudis sind nicht so leicht zu händeln und ich musste viel dazu lernen ;)

Holger

Wachdoggie

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9

Samstag, 19. März 2016, 21:17

Es gibt Hunderassen, die noch sehr stark als Arbeitstiere gezüchtet werden. Jagdhunde, Hütehunde, Schutzhunde.
Diese würde ich nicht unbedingt für Anfänger empfehlen- es sei denn, man will in genau dieser Richtung arbeiten.

Tierheim oder Züchter? Wenn man ein wenig Tierverstand hat, ist das meiner Meinung nach egal.
Nur einen Strassenhund würde ich effektiv nicht für Anfänger sehen!
Und auch Listenhunde benötigen Menschen, die schon sehr genau wissen, was sie tun. Einfach um die Hunde vor der Kampfhundhysterie zu schützen.


Gruss,
Holger

heavensnotenough

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10

Samstag, 19. März 2016, 22:43

Ich würde auch sagen, zuerst solltest du dir mal überlegen in welche Richtung du mit dem Hund "arbeiten" möchtest. Dann würde ich mal weitersehen welche Rassen dazu passen bzw. im Tierheim nachfragen welcher Hund dazu passt.


Und auch Listenhunde benötigen Menschen, die schon sehr genau wissen, was sie tun. Einfach um die Hunde vor der Kampfhundhysterie zu schützen.


Bei uns im Kanton Baselland darf man als Ersthundehalter sowieso keinen Listenhund halten. Weiss aber nicht wie das in anderen Kantonen geregelt ist.

Zalaija

unregistriert

11

Sonntag, 20. März 2016, 08:09

Wir suchen eher einen ruhigen Hund, da wir auch eher ruhig sind, und wenn wir den Hund mitnehmen können ins Büro, ginge es wahrscheinlich gar nicht anders.

Wir haben viele Möglichkeiten rundherum um den Hund auf Spaziergängen auszulasten. Es gibt auch viele gute Orte z.B. für Suchspiele etc.

Agility wäre sicherlich auch denkbar, aber kein Muss. Daher denken wir, zu uns würde eher ein älterer Hund passen. Unsere Katzen sind auch eher ruhig und gelassen, dann würde ein zu stürmischer Hund nicht passen.

Versteht mich bitte nicht falsch: wir wollen und können den Hund auslasten und ihm ein artgerechtes Leben bieten. Allerdings wird es schwierig, wenn der Hund zu aktiv und stürmisch ist. Wir wollen von Anfang an einen passenden Begleiter haben, damit auch der Hund in seiner neuen Familie ankommen kann. Ich habe von einigen Leuten bereits gesagt bekommen: "Probiers einfach aus, wenns nicht passt, kannst ihn ins Tierheim geben." Niemals! Sowas kommt für uns überhaupt nicht in Frage.

Was mir allerdings auch häufig auffällt auf den vielen Tierheimseiten: Auch die Hunde, die als einfach gelten, sollen nur in hundeerfahrene Hände kommen. Daher wird es für uns wieder schwer, überhaupt zu einem Hund zu kommen. Zwei unserer Katzen kommen auch aus dem Tierheim und dafür mussten wir so ziemlich jedes Tierheim abklappern und anfragen...aber es hat sich auch gelohnt :love:

Von den Rassen denken wir würde z.B. ein Berner Sennenhund passen. Obwohl diese Rasse doch etwas zu gross wird. Wir haben uns auch schon über Eurasier bzw. Elo's informiert und fänden diese zwei auch passend (gemäss den Angaben auf Züchterseiten etc.)

Ein Traum wäre für mich ein Aussi. Ich finde diese Hunde einfach wunderschön und super toll. Aber leider zu aktiv für uns... :cry:

aurora

Kläfferdoggie

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12

Montag, 21. März 2016, 13:40

Da Du schreibst Elo's kämen in frage :
Wir sind Ersthundehalter und haben uns vor ca. 11/2 Jahr einenen Canilowelpen ( Eltern Reinrassige Elo ) gekauft .
Ich wollte keinen Hund mit dem ich Joggen oder Agiliti etc. machen muss damit er ausgelastet ist, aber alles machen kann oder darf. Mein Hund sollte ein ruhiger gefährte sein der einfach glücklich ist wenn er überall dabeisein kann und darf, der es mir nicht krumm nimmt wenn einmal der Spaziergang etwas mager ausfällt weil ich krank oder gerade sonst im stress bin , kann ja mal vorkommen !
Wir haben den kauf von Aurora noch keinen Tag bereut, sie ist genau der Typ Hund den wir uns wünschten !!
Wenn Du einen Welpen kaufst, hasst Du natürlich mehr Einfluss darauf wie stark er ausgelastet werden muss, heisst wenn Du ihn von anfang an nicht daurnd bespasst wird er es wohl auch nicht einvordern ( ausser Rassebedingt wie eben z.Bsp. ein Border )

Zalaija

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13

Montag, 21. März 2016, 19:05

@Aurora Da scheinen wir uns recht ähnlich zu sein. :zwinker: Nur leider sind es meist Welpen, die man kaufen kann...hab da etwas Respekt vor, mir direkt einen Welpen als Ersthund anzuschaffen. Mal schauen...

Ich habe mir gestern noch das empfohlene Buch "Partnerhunde" bestellt und werde darin vielleicht noch eine Rasse kennenlernen, die mir bisher nicht bekannt war.

Anne

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14

Montag, 21. März 2016, 19:13

Ich finde nicht, dass ein Welpe als Ersthund schwieriger ist als ein erwachsener Hund.. sicher ganz anders, mit anderen Problemen, aber nicht wirklich schwieriger. Also wenn das euer Grund ist, warum lieber keinen Welpen - keine Angst, viele viele Ersthundebesitzer haben ihren Welpen überlebt (und der Welpe sie auch ;)). Ein guter Züchter wird euch auch gerne beratend zur Seite stehen, und ich persönlich finde sowieso, dass man mit einem Welpen schon eine GUTE Welpenschule besuchen soll. Einen Welpen kriegt man gehändelt, keine Angst ;)

Ich habe mir gestern noch das empfohlene Buch "Partnerhunde" bestellt und werde darin vielleicht noch eine Rasse kennenlernen, die mir bisher nicht bekannt war.


Ah, super :good: Sonst hätt ich dir angeboten, dir meines auszuleihen ;) Hätts dir auch vorbeigebracht. Aber ins eigene kann man nach Lust und Laune Notizen machen und Sachen anstreichen ;)
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Bolotta

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15

Montag, 21. März 2016, 19:21

Ich finde jetzt auch nicht, dass Welpen schwieriger sind, als erwachsene für Ersthundehalter. Der Vorteil ist hier ganz klar, dass du den Hund mitprägen kannst. Honey ist der einzige Hund, der nicht schon als Welpe, Junghund bei uns einzog. Sie stammt ja ursprünglich aus Mauritius und kam aber bereits mit ca. 4 Monaten in die Schweiz. Trotzdem hat sie ihre "Baustellen", die vermutlich von der Zeit her stammen, bevor sie in die Schweiz kam.

Psovaya Borzaya

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16

Montag, 21. März 2016, 22:20

ich bin auch immer erstaunt, dass die leute denken, welpen sind schwieriger. ich würd mir bis heute keinen erwachsenen hund zutrauen, schon weil ich ja katzen und kleintiere haben und erwachsene hunde meiner rassen nicht dazu genommen werden könnten, ausser sie lebten schon vorher mit diesen tieren. aber ganz grundsätzlich find ich einen welpen einfacher, weil man ihn leichter ins eigene leben integrieren kann. hunde bleiben zwar anpassungsfähig, aber niemals so problemlos wie als welpen.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Claudia

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17

Dienstag, 22. März 2016, 09:39

Wir haben uns für einen Welpen als Ersthund entschieden und dies genau aus dem Grund, dass er wohl einfach formbarer sein wird und von Anfang an an unsere Umgebung (Katzen, Pferde) gewöhnt werden kann. Im Herbst wird er einziehen. Rasse allerdings wohl zu agil fürZalaija ... :-) .... ein Nova Scotia Duck Tolling Retriever.

Bea2521

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18

Dienstag, 22. März 2016, 10:51

Ich denke das alles seine Vor- und Nachteile hat, ob Welpe, Junghund oder erwachsener Hund. ABer wenn ich denke was für ein Glück wir mit Jacky haben, wie toll sie sich mit unseren Kindern versteht und wie stressresistent sie gegenüber anderen Kinder und Kindergeschrei ist! Ja sie passt wirklich enorm zu uns. Klar die eine Macke, das sie es nicht so mit anderen Hunden hat, ist nicht so doll, aber wir haben das mittlerweile gut im Griff. So das sie sich in einer Hundegruppe gut zu helfen weiss und mir vorallem vertraut. Aber ja es war ein langer, langer Weg, mit einigen Rückschritten. Ich weiss das dies immer ein Thema bleiben wird, ich muss da wohl immer dran bleiben, aber es hat sich gelohnt. Dafür konnten wir sie zum Beispiel schon früh auch mal alleine lassen, auch mal etwas länger, das ist mit einem Welpen nicht der Fall.

Und auch mit den Katzen gab es von Anfang an keine Probleme bzw. mit dem alten Kater Louis, er war sowieso der Chef, aber es gab nie Probleme. nach seinem Tod zogen 2 junge Katzen ein, klar anfangs kriegte Jacky 1-2 mal eins auf die Mütze, nun sind sie aber ein Herz und eine Seele, besonders die eine Katze ist oft wie Jacky's Schatten.


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Zalaija

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19

Dienstag, 22. März 2016, 19:30

Ich habe mich mal beim EZFG gemeldet, ob in nächster Zeit ein Wurf geplant ist oder ein Junghund/erwachsener Hund ein Plätzchen sucht.

Elo's sind halt schon ziemlich perfekt für uns, wie es scheint. Mal schauen. :)

Ihr habt mir auch schon etwas die "Angst" vor einem Welpen genommen. Danke euch allen! Seid ein tolles Forum! :super:

Claudia

Schnupperdoggie

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20

Mittwoch, 23. März 2016, 09:23

Grundsätzlich ist ein Hund ja immer mit "Arbeit" verbunden, egal ob Welpe oder erwachsener Hund. Die Themen sind einfach anders gelagert. Ich gestehe, ich hätte mehr Respekt vor einem erwachsenen Hund, wo ich halt einfach nicht bis ins letzte Detail weiss, was bisher gelaufen ist, als vor einem Welpen ....

Aber es kann immer so oder so rauskommen ... :)