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Aline

Wachdoggie

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1

Montag, 4. April 2016, 16:00

Katzenkastrationspflicht für Freigängerkatzen

Liebe Fories

Kastrationspflicht für Freigängerkatzen

In letzter Zeit bin ich leider nicht mehr so aktiv. Das hat auch einen Grund: Ich mache ein Praktikum bei der Tierschutzorganisation NetAP, die sich sehr für einen nachhaltigen Tierschutz einsetzt. In der letzten Woche wurde durch NetAP in Zusammenarbeit mit Tier im Recht eine Petition gestartet, die eine Kastrationspflicht für Freigängerkatzen fordert.

Da es immer noch sehr viele Katzen gibt, die sich unkontrolliert vermehren können und der Nachwuchs anschliessend nicht selten brutal getötet, ausgesetzt oder schlicht und einfach ohne Futter und Fürsorge sich selbst überlassen wird, sehen wir eine Kastrationspflicht für sämtliche Katzen, die uneingeschränkten Freigang geniessen, als wichtig und nötig an.

Gerne könnt ihr hier Fragen an mich richten, es gibt aber auch eine ganze Liste mit FAQs auf der Homepage der Petitionsseite (Link ganz oben in meinem Text)
Unterschreiben können übrigens auch Minderjährige oder Personen, die nicht in der Schweiz wohnhaft sind!


Vielen Dank allen, die diese wichtige Petition unterschreiben!

Husky92

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2

Montag, 4. April 2016, 16:26

Du auch bei NetAP? Eine Kollegin von mir ist dort auch ehrenamtliche Mitarbeiterin!
Die Petition hab ich schon unterschrieben!

Anne

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3

Montag, 4. April 2016, 19:18

Ein wichtiges Thema, merci fürs Teilen, Aline! :good:
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Bolotta

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4

Montag, 4. April 2016, 20:37

Ich habe vor ein paar Jahren selber miterlebt, wie ein Bauer seine jungen Katzen einfach sich selbst überlassen wollte, nachdem die Mutter gestorben war. Nachbarn haben dann eine Nacht und Nebel Aktion gestartet und die jungen Büsi gerettet und ins Tierheim gebracht. 2 davon kamen später zu einer Familie, die ebenfalls das ganze mit bekam (deshalb ich auch :-p ).

Meines Wissens nach aber weigert sich der gute Bauer seine Katzen zu kastrieren, obwohl der TS dies bezahlen würde. Ob das immer noch so ist, weiss ich auch nicht, aber ich fände es echt gut, wenn das Gesetz eingeführt würde.

Nur: Wie soll man das überprüfen? Sammelt der TS alle frei laufenden Katzen ein und kastriert sie? Mit den Gesetzen ist es immer so eine Sache: Wie kann das ganze überprüft werden - und welche Konsequenzen resultieren daraus?

Psovaya Borzaya

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5

Montag, 4. April 2016, 21:44

unterstütze ich voll und ganz. meine rassenkatzen wurden als liebhabertiere gekauft und müssen von vertrags wegen sowieso kastriert werden und der nachweis musste ich dem züchter zukommen lassen. etwas anderes fiele mir auch nicht ein.
unser bauer nebendran kastriert seine katzen übrigens, sein hund ist es auch und dieser läuft auch nicht einfach unbeaufsichtigt rum. es gibt also durchaus auch solche bauern.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Bolotta

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6

Montag, 4. April 2016, 21:48

Ich wollte mit meiner Aussage überhaupt nicht pauschalisieren...

Lunas Mutter wurde ja auf dem eigenen Hof von einem freilaufenden Hund gedeckt. Sie wussten sogar welchen. Nur eben, wusste niemand, dass die Mutter gedeckt wurde.

pat_blue

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7

Dienstag, 5. April 2016, 07:58

Ich fände eine Kastrationspflicht für Katzen auch sinnvoll. Aber auch wenn das durchkommen sollte, kommt immer wieder dasselbe Problem. Wer will das kontrollieren / sanktionieren? Ist ja bei Hunden und beispielsweise dem SKN nicht anders. Wenn der Hund gar nicht erst auf der Gemeinde angemeldet wird, kontrolliert auch niemand den SKN Nachweis (wenn überhaupt). Dasselbe mit der Chippflicht. Ich erfahre ungefähr alle 2 - 4 Wochen von einem Hund der entweder gar nicht gechipt ist oder der Chip von sonst wo ist, der Hund aber nicht hier gemeldet ist. Und das nur bei uns im Kt. SZ.

Darum stelle ich mir das bei Katzen noch viel schwieriger vor.
Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich dort auch nicht hin! (Brown P.)

Husky92

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8

Dienstag, 5. April 2016, 08:57

NetAP selber kastriert ja schon sehr viele wildlebende Katzen, in der Schweiz sowie auch im Ausland. Und soviel ich noch weiss, wird dass alles von Spenden bezahlt. Finde es hier also richtig dass der Bund NetAP unter die Arme greift bei den Kosten für die Streuner in der Schweiz. Auch leisten sie Aufklärungsarbeiten bei den Bauern, dass sie ihre Katzen kastrieren lassen und das erfolgreich. Auch bei sehr sturen Bauern, welche glauben kastrierte Katzen fangen weniger Mäuse.

Bolotta

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9

Dienstag, 5. April 2016, 10:02

Mich würde es immer noch interessieren, wie das Gesetz umgesetzt werden soll. Wie erkennt man ob es eine herrenlose Katze ist, oder ob es eine streunende ist? Sie können ja nicht jede Katze einfangen und kastrieren.

Toll, wenn sie Aufklärungs Arbeit leisten und eben auch sture Personen überzeugt werden.

Aline

Wachdoggie

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10

Dienstag, 5. April 2016, 11:48

Nur: Wie soll man das überprüfen? Sammelt der TS alle frei laufenden Katzen ein und kastriert sie? Mit den Gesetzen ist es immer so eine Sache: Wie kann das ganze überprüft werden - und welche Konsequenzen resultieren daraus?


Die Kastrationspflicht soll für alle Katzenhalter gelten, die ihren Katzen Freilauf gewähren. Wie schon erwähnt wurde, kastriert NetAP in der Schweiz wildlebende Katzen oder Tiere von Bauern, die zwar einwilligen, die Kastration aber nicht zahlen wollen. Die Kastrationen werden dann durch Spendengeld finanziert. Übrigens möchte ich erwähnt haben, dass es auch viele Privatpersonen gibt, die ihre Katzen nicht kastrieren lassen, die Schuld liegt also nicht alleine bei den Landwirten!
In solchen Fällen könnten aber diese Personen angegangen werden mit dem Gesetz im Hintergrund, das sie dazu verpflichten würde, die Katzen zu kastrieren. Heute schon müssen ja solche "Notstände" immer zuerst von Tierschützern oder anderen aufmerksamen Menschen beobachtet werden, damit gehandelt werden kann. Natürlich kann man nicht verhindern, dass es einige geben wird, die versuchen, das Gesetz zu hintergehen oder ignorieren.


Mich würde es immer noch interessieren, wie das Gesetz umgesetzt werden soll. Wie erkennt man ob es eine herrenlose Katze ist, oder ob es eine streunende ist? Sie können ja nicht jede Katze einfangen und kastrieren


Dazu zitiere ich die Kampagne:
"Aufgefundene Katzen, die nicht gechipt und registriert sind, können schneller kastriert werden, ohne dass vorgängig die Einwilligung des Halters eingeholt werden muss"

Psovaya Borzaya

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Dienstag, 5. April 2016, 12:11

ich denke, mit einem solchen gesetz würde dann auch die chippflicht für katzen einhergehen, was sinn macht. ich chipe meine katzen genau wie meine hunde.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Bea2521

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12

Dienstag, 5. April 2016, 12:24

Genauso wie es immer noch Hunde und HH gibt die sich durch mogeln und keinen SKN machen, wird dies auch mit der Kastrationspflicht für Katzen nicht gelingen. Und das mit den Katzen ist noch viel schwieriger zu kontrollieren.

Versteht mich nicht falsch, ich finde das eine gute Sache, meine Katzen waren immer alle kastriert. Das alles darf einfach nicht mehr Arbeit und Kosten bringen, wenn der Nutzen nicht stimmt.

Und ja ich denke der Grossteil der sich nicht dran halten wird, sind Landwirte, bei den Hunden ist es wohl auch so mit dem SKN bzw. ich höre immer nur von Hofhunden wo das nicht eingehalten wird, wo der hiesige Wildhüter mir erzählt und von jemandem anderes, sie sich hier für den Tierschutz einsetzt.

Wenn ich sehe was hier nur schon nicht funktioniert, dies dann im Vergleich zur ganzen Schweiz.


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Bolotta

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13

Dienstag, 5. April 2016, 12:55

Ich pflichte Bea voll und ganz bei: Dazu müsste auch erst jede Katze gechipt werden. Denn eben, wie wissen die Verantwortlichen, dass diese Katze einen Besitzer hat, der sie nicht kastriert hat (nicht kastrieren will)? Eigentlich schade, braucht es immer mehr Gesetze hierzulande. Ebenfalls müssten ja viele Personen eingesetzt werden, die überall Katzen einsammeln, prüfen ob kastriert und wenn gechipt. Wenn beides negativ, was dann? Dann müsste der Besitzer angeschrieben werden und aufgefordert werden, die Katze zu kastrieren. Oder würde die einfach "zwangskastriert", zu Lasten des Besitzers? Das würde einzig Sinn machen.

Kürzlich las ich einen Artikel, dass es immer noch einige HH gibt, die den SKN Kurs nicht gemacht hätten. Manche würden halt einfach eine Busse bezahlen. Ich frage mich ja schon, was kann gemacht werden, wenn sich HH weigern, den SKN (praktischer) zu machen? Den Hund wegnehmen? Der Hund hat es vermutlich sehr gut dort, würde also nur Schaden anrichten. Eine Busse aufbrummen? Schon, aber löst das Problem nicht. Wer genügend Geld hat, zahlt halt einfach die Busse. Damit hat er den Kurs immer noch nicht gemacht. Was, wenn er sich weiter weigert? Weitere Bussen?

Ich kenne ja auch einen Senior, gesundheitlich geht es ihm nicht so gut, wollte aber unbedingt vor 1.5 Jahren noch einen zweiten, grossen Hund. Vom CH-Tierschutz erhielt er keinen. Er bekam dann einen aus dem Ausland. Vermutlich sogar, indem er jemand anderes als (ursprünglichen) Halter angegeben hat. Er sagt immer, er mache diesen SKN nicht. Das sei nur Blödsinn und Geldmacherei. Er hätte sein Leben lang Hunde gehabt, er brauche diesen Kurs nicht. Sein Hund ist sehr scheu. Er hat mit ihm noch nie eine Hundeschule besucht. Der Hund würde sehr gerne mit anderen spielen, aber der Halter kann ihn nicht - getraut sich nicht - von der Leine lassen. In seiner Hundeschule hat es keinen Zaun. Somit geht er halt nicht in die HuSchu. Eine andere wäre ihm zu weit. Aber um mit dem Hund laufen zu gehen, fährt er erst 15 Minuten mit dem Auto :ohmann: , das ist nicht das selbe.

Anne

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14

Dienstag, 5. April 2016, 13:04

Ich finde halt, es wird immer wieder unterschätzt, dass wir ein Rechtssystem haben und brauchen, in dem Tiere, ihre Würde (übrigens einzigartig in der Schweiz, dass die Tierwürde im Gesetz verankert ist!!) und ihre Rechte festgelegt sind. Ohne dieses Rechtssystem haben wir gar keine Handhabe, etwas zu unternehmen. Klar wird es niemals nie möglich sein, alles zu kontrollieren und alle zu strafen, die sich strafbar machen. Aber solange es kein Gesetz dazu gibt, kann man gar niemanden strafen, keinen einzigen, weil sich gar niemand strafbar macht.

Ja, ich finde es auch schade, dass es immer mehr Gesetze und Regeln braucht. Obwohl "immer mehr" ja einfach gefühlt ist. Vielleicht sind es auch einfach andere. Wir leben halt immer enger zusammen und kriegen immer mehr mit, eben auch Missstände. Und persönlich finde ich es toll, dass genau bei solchen Missständen dann ein Rechtssystem greift. Und es greift - schaut euch nur mal die Zahlen an, die die Stiftung für das Tier im Recht jedes Jahr veröffentlich bezüglich Anklagen wegen z.B. Tierquälerei. Es werden nicht mehr Tiere gequält, aber weil wir eben ein das Tierrecht haben, kann rechtlich etwas unternommen werden. Das hat zwar nicht den Jösses-Effekt von Fotos von gequälten Tieren und Aufrufen zu blinden Rettungsaktionen, und wirkt daher vielleicht weniger "tierschützerisch", aber unser Rechtssystem bietet die Möglichkeit zu sehr weitgreifendem Tierschutz, und das dürfen wir niemals vergessen. Es ist toll, dass Leute diese Arbeit machen, bei der offensichtlich viele schon von vornherein das Handtuch schmeissen, weil es eben "ja eh nie zu kontrollieren ist".

Blödes, extremes Beispiel: Sollen wir Kinderschänderei einfach dem gesunden Menschenverstand überlassen, weil eh nie alle kontrolliert und bestraft werden können?
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pat_blue

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15

Dienstag, 5. April 2016, 13:12

Blödes, extremes Beispiel: Sollen wir Kinderschänderei einfach dem gesunden Menschenverstand überlassen, weil eh nie alle kontrolliert und bestraft werden können?

Nicht böse gemeint, aber ja, das ist ein blödes Beispiel. Bei dem Thema bin ich ein bisschen empfindlich und es sollte nicht für TS Diskussionen herhalten, wo eigentlich hier alle der selben Meinung sind (das man etwas ändern muss / sollte) und "nur" die Überprüfung der Regeln Thema ist.
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Anne

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16

Dienstag, 5. April 2016, 14:41

Okay, ich kann das blöde Beispiel auch harmloser machen.

Raser zum Beispiel..
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Bea2521

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17

Dienstag, 5. April 2016, 17:01

Im übrigen habe ich diese Petition schon vor längerer Zeit unterschrieben. Dennoch darf man doch auch seine Gedanken dazu kundtun. Ich zweifle an der Umsetzung... Die Tierhaltung bzw. Gesetze in der Schweiz ist aber sicher noch an einigen Orten verbesserungswürdig, besonders auch was Nutztierhaltung angeht.




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Bolotta

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18

Dienstag, 5. April 2016, 17:24

Ich greife jetzt mal dein Beispiel mit den Rasern auf: Wer rast, dem wird sein Auto, mit dem er gefahren ist, weggnommen. Er muss seinen Führerausweis abgeben, er kommt vor Gericht, er muss eine hohe Busse zahlen und unter Umständen ins Gefängnis. Wird er nicht erwischt, ist es logisch, passiert nichts.
Wird er aber erwischt, wird er hart bestraft.

Nun im Falle von Katzenkastrations Pflicht oder auch SKN: Im ersteren Fall, was passiert, wenn sich Besitzer weigern, ihre Katzen zu kastrieren, bzw. es einfach nicht tun? Werden ihnen die Katzen weggenommen, kommen sie vor Gericht, dürfen sie nie mehr oder lange Zeit keine Katzen mehr halten, müssen sie eine hohe Busse bezahlen, kommen sie ins Gefängnis? Auch im Falle von HH, die keinen SKN besucht haben, kann unser Rechtssystem nicht gleich greifen, wie im Beispiel eines Rasers.

Zudem gefährdet ein Raser sich und viele weitere, unschuldige Verkehrsteilnehmer. Jemand, der keinen SKN besucht, schadet niemandem. O.k. wer seine Katzen unkastriert als Freigänger raus lässt, lässt sie ungewollt sich vermehren. Was passiert mit den Jungen? Die Idee finde ich auch sehr gut, aber eben, wie soll das von Rechtes wegen überprüft werden, was passiert, mit Personen, die sich einfach darüber hinweg setzen?

Tabasco

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19

Dienstag, 5. April 2016, 17:35

Was ich mich frage: Wie sähe es aus, wenn ein solches Gesetz erfolgreich wäre? Da müsste der Bauer seine Katzen bei einem Züchter kaufen oder aber selber mit Indoorkatzen züchten, damit er dann (kastrierte) Katzen in Freihaltung lassen kann.

Gibt es denn überhaupt Züchter, die normale EHK züchten?

Chippflicht finde ich absolut nötig. So dass jede ungechippte Katze sofort kastriert/platziert werden kann, ohne dass zuerst nach einem möglichen Besitzer gesucht werden muss.

Psovaya Borzaya

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20

Dienstag, 5. April 2016, 18:05

ja, es gibt EKH katzen vom züchter, sind aber selten.
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