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misaja

Schnupperdoggie

  • »misaja« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8

Doggie(s): Benno - Grosser Schweizer Sennenhund

Wohnort: Basel-Landschaft

Beruf: Papeteristin

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1

Sonntag, 24. April 2016, 17:11

Wohin mit unserem Kater?

Hallo zusammen

Habe noch nie hier geschrieben aber hoffe auf Hilfe.

Muss ein wenig ausholen: Im letzten Herbst hatte unser Kater Filou einen Unfall, wurde wahrscheinlich von einem Auto überfahren und hatte einen Schwanzabriss.
Der Notfall Tierarzt sagte uns das er die Blase nicht mehr kontrollieren kann, das es aber sein kann dass sich dies wieder regeneriert. Er meinte nach einer Woche sieht man mehr und man müsste dann entscheiden ob er eingeschläfert werden soll oder nicht.
Wir brachten ihn dann auf Anraten unseres Tierarztes ins Tierärztliche Überweisungszentrum, dort sagte man uns das es Wochen dauern könnte bis es sich wieder normalisiert aber das es wahrscheinlich so bleibt das er den Urin verliert.
Wir haben ihn dann wieder zu uns genommen, da er ja meistens draussen ist und wir dachten das wir mit dieser Situation klar kommen würden. Es wurde ihm auch der Schwanz amputiert damit er nicht irgendwo hängen bleibt und es nicht merkt.
Aber wir können nicht mehr, denn der Gestank ist doch sehr penetrant und sehr unangenehm, zumal er auch jetzt viel mehr drinnen ist.

Darum suchen wir jetzt einen Platz für ihn, am besten auf einem Bauernhof wo er draussen oder im Stall ist. Er ist erst 3 Jahre alt und wir möchten ihn nicht deswegen einschläfern lassen.

Wenn hier jemand einen schönen Platz für unseren lieben Kater hat, oder jemanden kennt wären wir sehr froh um eine Meldung.

Grüsse an alle

catba

Alphadoggie

Beiträge: 6 677

Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

Wohnort: Geuensee (LU)

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2

Sonntag, 24. April 2016, 18:36

oje, das ist eine schwierige Situation...kommt er den gut zurecht ohne Schwanz? ist das der Grund, dass er nicht mehr so oft raus geht?

Oraya

Schnupperdoggie

Beiträge: 114

Doggie(s): Oraya, Border Collie 2015

Wohnort: Zh Unterland

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3

Sonntag, 24. April 2016, 19:55

Kommt er denn alleine draussen zu recht? Wie ist er mit anderen Katzen?

misaja

Schnupperdoggie

  • »misaja« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8

Doggie(s): Benno - Grosser Schweizer Sennenhund

Wohnort: Basel-Landschaft

Beruf: Papeteristin

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4

Montag, 25. April 2016, 08:55

Hallo zusammen

Er kommt super zurecht ohne Schwanz, hatte von Anfang an keine Probleme. Auch mit den anderen Katzen hat er keine Probleme.
Draussen geht er nicht mehr so weit, ich denke er ist einfach sehr vorsichtig geworden. Ich denke darum geht er auch nicht mehr so viel raus. Zurecht kommt er aber draussen sehr gut.

Es ist einfach sehr schwierig, wir wollen ihn nicht gerne geben, aber es geht einfach nicht so, denn Katzenurin riecht halt einfach sehr extrem.

Hoffe so sehr das wir einen schönen Platz für ihn bekommen.

Bea2521

Alphadoggie

Beiträge: 5 255

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5

Montag, 25. April 2016, 12:10

Vielleicht wären Katzenwindeln eine Lösung? Denn du hast ja geschrieben, das er nun viel mehr drinnen ist, daher stellt sich schon die Frage, ob es die richtige Lösung wäre, ihn dann draussen an einem fremden Ort auf einem Hof draussen zu lassen?! Wenn er doch eigentlich lieber drinnen wäre :-/


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Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Crispy

Sportdoggie

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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6

Montag, 25. April 2016, 17:43

Die Frage ist, ob er alleine überhaupt sein kann. Also draussen auf einem Hof/Stall. Selbst wenn zugefüttert wird, müsste er ja quasi für sich selber sorgen 24 Stunden und damit klarkommen (Geräusche, Tiere, draussen leben etc) Ein Bauernhof/ Hof ist einfach nicht ungefährlich für ein Tier, das das nicht kennt von klein auf. Und vorallem wenn er dann noch traumatisiert ist (und das ist er ganz sicher nach all den Dingen)...Zumal er ja auch deutlich zeigt, das er lieber drinnen (im Sicheren denke ich) bleiben will.

catba

Alphadoggie

Beiträge: 6 677

Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

Wohnort: Geuensee (LU)

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7

Montag, 25. April 2016, 19:15

gibt es keine Möglichkeit medikamentös etwas zu verbessern? anscheinden ist sie nach dem Umfall auch unsicherer geworden und zieht es vor mehr im Haus zu sein... ich bin mir nicht sicher, ob ihr der Katze einen Gefallen tut, sie bei fremden Leuten, wo sie nichts kennt, unterzubringen...ich kann das Problem gut verstehen, das ist nicht ganz einfach zu handhaben...

Uranus

Streunerdoggie

Beiträge: 158

Doggie(s): Deutscher Schäferhund / Galgo - Mix

Wohnort: Kanton Bern

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8

Montag, 25. April 2016, 19:44

Habt ihr Akupunktur, Physiotherapie probiert,
Ich hab ja einen schwer kranken Hund zuhause, er kann seinen Kot nicht mehr kontrollieren, und manchmal ist auch die Blase undicht,
aber ich würde mich nicht von meinem Tier trennen, als ich ihn übernommen habe, sagte ich ja zu allem, und nicht nur die Schönen Zeiten.
wir tun alles, und hoffen das es noch besser wird, Winzige erfolge haben sich auch schon eingestellt,
aber wir sind auch schon ein paar Monate dran, und solange er kann und möchte werden wir weitermachen,
er soll wissen das wir ihn nicht in Stich lassen wenn er wieder mal umfällt, er soll keine Angst haben, das wir eines Tages nicht mehr da sind,
Wir wollen für ihn da sein, auch wenn er mal nicht mehr kann, werden wir im zur Seite stehen, und die beste Lösung finden. :brav0:

Bea2521

Alphadoggie

Beiträge: 5 255

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9

Montag, 25. April 2016, 20:29

Zitat

Habt ihr Akupunktur, Physiotherapie probiert,
Ich hab ja einen schwer kranken Hund zuhause, er kann seinen Kot nicht mehr kontrollieren, und manchmal ist auch die Blase undicht,
aber ich würde mich nicht von meinem Tier trennen, als ich ihn übernommen habe, sagte ich ja zu allem, und nicht nur die Schönen Zeiten.
wir tun alles, und hoffen das es noch besser wird, Winzige erfolge haben sich auch schon eingestellt,
aber wir sind auch schon ein paar Monate dran, und solange er kann und möchte werden wir weitermachen,
er soll wissen das wir ihn nicht in Stich lassen wenn er wieder mal umfällt, er soll keine Angst haben, das wir eines Tages nicht mehr da sind,
Wir wollen für ihn da sein, auch wenn er mal nicht mehr kann, werden wir im zur Seite stehen, und die beste Lösung finden. :brav0:


Genauso sehe ich das auch und genauso machte ich es mit meinem Kater Louis, den ich vor 1 Jahr und 3 Monaten gehen lassen musste.
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!

Brigitte

Kläfferdoggie

Beiträge: 477

Doggie(s): Nala Cocker Spaniel, Aemy ewig im Härze

Wohnort: Lenzburg

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10

Montag, 25. April 2016, 20:39

Habe nicht gewusst dass es solche Windeln gibt, finde ich Top :good:
Würde ich meinem Hund oder Katze auch anziehen wenn es nicht anders geht.
Zusammen halten in guten und auch schlechten Zeiten, wenn sie Krank werden, das sind wir unseren Vierbeiner sehr schuldig.
Grüsse Brigitte mit Nala.
Ewig im Herzen Aemy.

misaja

Schnupperdoggie

  • »misaja« ist der Autor dieses Themas

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Doggie(s): Benno - Grosser Schweizer Sennenhund

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11

Dienstag, 26. April 2016, 11:06

Hallo an alle

Danke für Eure Antworten. Ja es würde uns sehr schwer fallen ihn weg zu geben. Und ja, ihr habt recht, an einem andern Ort würde er sich wahrscheinlich verloren fühlen.
Es wäre sicher nicht einfach für ihn, und für uns auch nicht.

Habe ich auch nicht gewusst das es so Windeln gibt, werden wir sicher ausprobieren. Denn wir möchten schon alles versuchen.

Medikamente hat er, die nützen aber leider nichts.

Wir waren einfach mit der Zeit mit den Nerven ein wenig am Ende, eure Eintrage haben mich aber wider aufgestellt und haben uns Mut gemacht. Wir haben bald noch einen Termin beim Tierarzt und hoffen das mit der Niere alles in Ordnung ist, denn die kann auch gelitten haben da er jetzt, da die Blase nicht mehr ganz geschlossen ist, einfacher Entzündungen haben kann.

Grüsse und Danke an alle

sina22

Streunerdoggie

Beiträge: 227

Doggie(s): Moira (2003-2016)Labrador(w)//Yamie (2.12.12)Irish Setter (w)

Wohnort: Laufen BL

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12

Mittwoch, 27. April 2016, 20:25

mach ihm doch bei dir zuhause im garten ein hüttli oder so.. warum denn weggeben?

bau ihm einen unterschlupf, stell es bei dir draussen auf.... ich finde man sollte ein tier nicht einfach weggeben wenn es alternativen gibt.

gruss

catba

Alphadoggie

Beiträge: 6 677

Doggie(s): Lagotto "Ghiro" / Mudi "Dix"

Wohnort: Geuensee (LU)

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13

Mittwoch, 27. April 2016, 20:59

schön misaja, dass du frische Energie sammeln konntest, denn gerade jetzt braucht er dringend Zuwendung...die Windeln sind sicher eine gute Möglichkeit, dass es nicht überall nach Pipi riecht...ich hoffe es klappt (wird sich sicher am Anfang nicht besonders freuen ;) )
sina 22...glaube kaum, dass er sich in einer Hütte draussen wohl fühlt, denn eine Katze, besonders wenn sie angeschlagen ist, braucht Zuwendung und Führsorge