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Crispy

Sportdoggie

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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41

Dienstag, 26. April 2016, 08:51

Ja, es gibt viele viele Kontrollfreaks unter den Aussies. Oft geppart mit fehlender Impulskontrolle und Frusttoleranz. Leider sind sie halt so schlau, das man es am Anfang meistens gar nicht so mitkriegt und nach und nach schleichen sich dann so Dinge ein...

@Ellu
Einfach wäre langweilig und dann hättest Du Dir auch die falsche Rasse ausgesucht :kaputtlach: Das Tolle ist aber, das man mit Aussies ja sehr gut arbeiten kann und Probleme oft schon nach wenigen Trainingseinheiten besser sind oder sogar weg sind.
Such Dir einfach einen Trainer, der Aussie erfahren ist oder Hütehunderfahren. Die ticken halt schon etwas komisch a100

Ellu

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Betty

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42

Dienstag, 26. April 2016, 11:03

Hmm ja das mit dem Kontrolleti würde schon passen zu ihr. Sie hatte bis anhin schon immer Mühe mit Impulskontrolle und Frust, aber mit Training haben wir das ganz gut hingekriegt und sie hat jetzt auch endlich etwas mehr Reife und ist kein durchgeknalltes Energiebündel mehr. Bei grösseren Hundeansammlungen die spielen kommt sie trotzdem eher leicht in Stress, das funktioniert jetzt aber mittlerweile recht gut und ein leichtes Ermahnen reicht aus wenn sie sich wieder in was reinsteigern will.
Von dem her hat sie schon gerne die Kontrolle über die Situationen.

Wie du sagst crispy, das gute ist wirklich sie lernt unheimlich schnell und der Will top please ist auch stark ausgeprägt. Das hat uns in der Vergangenheit auch schon oft geholfen :-D

Ich werde das Thema mit dem Trainer bestimmt auch ansprechen, aber zuerst mal seine Einschätzung abwarten. So von aussen sieht man meistens ziemlich schnell was schief läuft.

Ich schwanke noch zwischen „oh meine Güte das werden wir nie wieder geradebiegen können“ und „nach ein paar Wochen ist das Thema bestimmt gegessen“. :-D Mal schauen welches der beiden es wird
Das Hundespielzeug aus Bio-Hanfseil

Ellu

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Betty

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43

Dienstag, 26. April 2016, 18:33

Ich habe jetzt noch von zwei anderen Hundehaltern den Input wegen den Schilddrüsenwerten erhalten. Ich hab schon gehört, dass es da zu Verhaltensproblemen kommen kann wenn die Schilddrüse nicht richtig tickt, aber hab das jetzt nie in Betracht gezogen.
Die Stichworte passen aber schon zu ihr: impulsiv, schnell gestresst, unsicher, hibbelig, verfressen aber nimmt fast nicht zu, ist schnell auf 100, zuhause aber träge und faul, etc.
(Sie ist nicht immer so, aber eben phasenweise und wir haben das einfach mit entsprechendem Training und Grundgehorsam im Griff).

Das werde ich mal im Hinterkopf behalten und beim nächsten TA-Check-up anmerken.
Das Hundespielzeug aus Bio-Hanfseil

DoggyHZ

Sportdoggie

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44

Dienstag, 26. April 2016, 19:13

Mit den Schilddrüsenwerten kenne ich genau die anderen Verhaltensweisen... wird ruhiger, träger, nimmt extrem zu... Die Hündin meiner Freundin hatte zu hohe oder zu tiefe (das weiss ich nie, bei den Katzen ist es ja meistens andersrum) Schilddrüsenwerte. Seit sie Medis kriegt, hat sie wieder Idealgewicht uns ist viel agiler.
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

Tabasco

Alphadoggie

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45

Dienstag, 26. April 2016, 19:58

Zitat

Mit den Schilddrüsenwerten kenne ich genau die anderen Verhaltensweisen... wird ruhiger, träger, nimmt extrem zu...

Ja, meistens ist dies so. Aber es gibt auch Fälle, wo es zu keiner Gewichtszunahme kommt.
Mein Tabasco war vor Beginn der Medikation einer, der trotz grosser Futtermenge sehr dünn blieb. Auch war er nicht wirklich träge. Das denke ich, ist auch rasseabhängig. Der Aussie tendiert ja auch bei Müdigkeit eher dazu, zu überdrehen als sich platt hin zu legen.

Als dann die Unterfunktion erkannt und behandelt wurde, konnte ich mit der Futtermenge runter fahren. Vorher konnte er offensichtlich das Futter gar nicht richtig verwerten.

Leider gibt es bei den Aussies doch recht viele Fälle von SDU. Mal die Werte kontrollieren zu lassen, wäre bestimmt nicht verkehrt.

DoggyHZ

Sportdoggie

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46

Dienstag, 26. April 2016, 20:22

Interessant. :-)
Abklären ist sicher nicht der falsche Weg.
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Ellu

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Betty

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47

Dienstag, 26. April 2016, 20:49

Ich hab den Tipp eben auch von einer Aussie-Halterin bekommen und der zeigte ähnliches Verhalten wie Betty.
Wir packen jetzt sowieso das Training an und wegen der Schilddrüse halte ich einfach ml Augen und Ohren offen. Ich weiss dass meine TÄ nicht einfach mal so die Schilddrüsenwerte kontrolliert. Da müsste ich mich also an jemand anderes wenden und dass das unser Ressourcenverteidigungsproblem löst ist eher unwahrscheinlich...
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Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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48

Dienstag, 26. April 2016, 21:01

Für das Verhalten muss es eine Ursache geben. Ich finde es nun auch vernünftig, wenn du gesundheitliche Ursachen ausschliessen kannst. Wäre ja doof, wenn ihr an einem Problem arbeitet, das körperlicher Ursprung hätte.

Meine Taiga hatte eine Schilddrüsen Unterfunktions Störung. Sie hat zugenommen und war recht träge. Ausser wenn sie Katzen sah, da wurde sie wieder fit. Aber sonst wäre mir an ihrem Verhalten nichts aufgefallen. Sie war ein Engl.Springer Spaniel.

inhii

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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49

Dienstag, 26. April 2016, 21:06

Meine erste Hündin hatte es auch, erst im Alter mit ca. 8 Jahren. Sie wurde dicker, gemütlicher, und deutlich gereizter/zickiger. Ich schob es am Anfang auf das zunehmende Alter (dann wird man evtl. gestresster ;) :pfeifen: ) . Als dann noch Durchfall dazu kam, ging ich zum TA und dann entdeckte man es. Der Durchfall passt natürlich nicht dazu, sie bekam im Alter eine Weizenunverträglichkeit.

Mit Tabletten wurde es dann eingestellt, aber ich fand nicht, dass sie dadurch gerade zum Lämmchen wurde. Ob sich das Verhalten in den paar Monaten festgesetzt hatte :gruebel1: Es wurde ca. zu 50% wieder besser, was die Zickigkeit anging.

Ich würde es auch beim nächsten TA-Besucht mal testen lassen, schadet ja nicht und dann weiss man es :nicken:

Tabasco

Alphadoggie

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50

Dienstag, 26. April 2016, 21:07

Nein, das Ressourcenverteidigungsproblem würde dies bestimmt nicht einfach so lösen. Falls du aber sonst Anzeichen einer SDU bemerken solltest, würde ich nicht zögern, die Werte doch mal kontrollieren zu lassen. Es ist keine grosse und teure Sache.

Bei uns dauerte es eine Weile, bis wir - nach Verhaltenstierarzt, Training und auch Verzweiflung - die Diagnose hatten. Bis dahin hatten sich leider etliche Verhaltensmuster so stark gefestigt, dass wir diese nicht mehr weg bekamen. Ich bin nicht jemand, die alles auf die SDU schiebt. Aber wenn Tabasco früher in einem einigermassen hormonellen Gleichgewicht gewesen wäre, wäre uns die Arbeit an seinem Verhalten doch etwas leichter gefallen. Denke ich zumindest.

Ellu

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Betty

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51

Dienstag, 26. April 2016, 21:17

Auf Training spricht Betty ja glücklicherweise sehr gut an, aber wir haben in der Vergangenheit öfters homöophatische Mittel eingesetzt weil sie uns wie eine wandelnde Hormonachterbahn vorkommt. Sehr krasse auf und abs und in letzter Zeit ist sie einfach nicht sie selbst. Ich weiss nicht wie man das beschreiben soll und es passt ja zeitlich auch mit der Läufigkeit, aber es ist halt merkwürdig wenn man seinen Hund so nicht mehr wiedererkennt im Verhalten. Da interpretier ich jetzt vielleicht viel hinein aber es liegen ja noch (hoffentlich!) viele viele Jahre vor uns und die möcht ich für uns beide so stress-, und sorgenfrei wie möglich gestalten.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf das Treffen diesen Freitag und werde mal schauen was ich da rausnehmen kann. Parallel schau ich mal ob ich die SD wirklich abklären lassen sollte, vielleicht kann ich das gleich mit was anderem kombinieren (Kotprobe wegen Würmer?), dann kann ich das leichter mit meinem Gewissen vereinbaren, dass ich nicht "einfach so" zum TA gehe :-D Ich bin nämlich keine grosse Arztgängerin....

Hab die Hundesitterin heute gefragt wie sich Betty so verhalten hat... sie meinte nur sie hat wieder ihre "Geister" und war im Freilauf total lustlos und froh wieder an der Leine neben ihr herzugehen und kein einziges Mal mit der anderen jungen Hündin gespielt.
Das Hundespielzeug aus Bio-Hanfseil

Crispy

Sportdoggie

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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52

Mittwoch, 27. April 2016, 10:03

SD habe ich auch prüfen lassen, als Breeze das Problem mit den anderen Hunden bekommen hat. Schaden tut es ja nicht, wenn man es weiss...

Was bedeutet denn "sie meinte nur sie hat wieder ihre "Geister" "? Das sie so lustlos ist, hört sich aber auch nicht so toll an.

Ellu

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Betty

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53

Mittwoch, 27. April 2016, 10:21

So nennen wir es wenn Betty sich wieder mal komisch verhält. Das äussert sich manchmal in Schreckhaftigkeit (unsicher Aufhorchen obwohl gar nix ist), Distanziertheit (möchte einfach allein gelassen werden), oder z.B. rumliegen und alles sehr kritisch beäugen.
Das hört sich jetzt übermässig negativ an, obwohl sie wirklich sehr sehr viele positive Seiten hat. Aber sie bringt schon viele Stimmungsschwankungen mit und verhält sich manchmal einfach komisch, eben als ob sie immer ein paar Geistli dabei hätte die ihr etwas Böses ins Ohr flüstern. :/
In letzter Zeit ist sie draussen schon sehr lustlos und watschelt beim Spaziergang einfach neben uns her. Das ist sonst nicht typisch für sie aber ich hab das bisher auf die Läufigkeit geschoben. Bei der letzten Läufigkeit hatte sie Probleme mit der Scheinträchtigkeit, da mussten wir homöopathisch ein bisschen nachhelfen.

Ich habe heute mit einer Verhaltenstherapeutin Kontakt aufgenommen und schaue mal was sie dazu meint.
Das Ressourcenverteidungs-Problem ist ja nur eines von vielen „kleinen“ Problemchen, die wir aber sonst alle sehr gut im Griff haben. Sie ist zum Glück ein sehr gehorsamer Hund und stellt Kommandos nicht in Frage. Aber Gehorsam ändert halt auch keine emotionale Probleme, sondern bekämpft nur die Symptome.
Das Hundespielzeug aus Bio-Hanfseil

Tabasco

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54

Mittwoch, 27. April 2016, 10:30

Tabasco hat auch diese "Geistertage". Da hört er (oder meint zu hören) Dinge, wo gar nichts ist. Ist belliger und viel schreckhafter. Schaut auf dem Spaziergang viel häufiger, ob ich noch hinter ihm bin. Ist allgemein noch stressempfindlicher als sonst. Diese Tage können einzeln aber auch phasenweise (also ein paar Tage hintereinander) auftreten.

Ellu

Kläfferdoggie

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Doggie(s): Betty

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55

Mittwoch, 27. April 2016, 10:42

Tabasco hat auch diese "Geistertage". Da hört er (oder meint zu hören) Dinge, wo gar nichts ist. Ist belliger und viel schreckhafter. Schaut auf dem Spaziergang viel häufiger, ob ich noch hinter ihm bin. Ist allgemein noch stressempfindlicher als sonst. Diese Tage können einzeln aber auch phasenweise (also ein paar Tage hintereinander) auftreten.


Ja genauso.
Bis jetzt fand ich immer eine Begründung dafür… „sie ist gerade läufig“, „gestern war so ein stressiger Tag“, „sie ist halt sehr unsicher“, „ich hätte andere Proteine füttern sollen“ etc.
Aber in der Häufigkeit gehen einem dann bald die Begründungen aus :-D

@Tabasco: hast du das Gefühl bei Tabasco ist das auf die Rasse zurückzuführen, sein Wesen, die SD oder doch etwas anderes?

Ich hör ja oft: „so sind die Hütehunde nun mal“, aber es gibt sehr viele Beispiele von ausgeglichenen Hütehunden die diese Verhalten nicht zeigen und das ist in meinen Augen „normal“.
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hasch-key

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56

Mittwoch, 27. April 2016, 10:46

Warum lässt Du denn nicht einfach umgehend die SD-Werte checken? Dann weisst du es doch sicher, ob es daran liegt, ist doch kein Act;-).
Und ob mein TA das nun für gaga hält oder nicht, wäre mir ziemlich egal, a) schadet es dem Hund nicht und b) bin ich Kunde.

Gimp

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Doggie(s): Volpino Balu, Jack Snoop, Grinch Lio, Boomer-Tibet-Terrier-Mix Pizza

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57

Mittwoch, 27. April 2016, 11:03

Und ob mein TA das nun für gaga hält

Wollte ich grade sagen. Du bezahlst, das kann dem TA kack egal sein. Hätte unser ersatztierarzt gehört, als wir bei Lio sagten: "Röntgen oder CT wäre doch sinnvoll?", hätte Lio nicht noch einen Tag länger warten müssen -.-

WIR kennen unsere Tiere.. und wenn ich der Meinung bin, das ich ein CT gemacht haben möchte, erwarte ich eine Überweisung und kein Ausreden.
Solange es sich um ungefährliche Untersuchungen handelt (geht nicht an, den Hund jede Woche einmal zu Röntgen .. das ist selbstverständlich) hat er meinen Wünschen Rechnung zu tragen.
***********************************************************
Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell:

hasch-key

Sportdoggie

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58

Mittwoch, 27. April 2016, 11:16

Wollte ich grade sagen. Du bezahlst, das kann dem TA kack egal sein. Hätte unser ersatztierarzt gehört, als wir bei Lio sagten: "Röntgen oder CT wäre doch sinnvoll?", hätte Lio nicht noch einen Tag länger warten müssen -.-

WIR kennen unsere Tiere.. und wenn ich der Meinung bin, das ich ein CT gemacht haben möchte, erwarte ich eine Überweisung und kein Ausreden.
Solange es sich um ungefährliche Untersuchungen handelt (geht nicht an, den Hund jede Woche einmal zu Röntgen .. das ist selbstverständlich) hat er meinen Wünschen Rechnung zu tragen.
Eben. Könnte da auch ein paar Beispiele anführen, wo unser TA danach etwas überrascht ob des Ergebnisses war (also dass etwas war), obwohl es für ihn wenig Anzeichen dafür gab.
Ob gesundheitlich alles ok ist, kommt bei mir auch immer VOR Verhaltensabklärungen und nicht danach.

Tabasco

Alphadoggie

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59

Mittwoch, 27. April 2016, 11:21

Mit Tabascos Verhalten könnte ich wohl einen ganzen Thread füllen...

Wenn Tabasco "seine Tage" hat, kann ich manchmal nachvollziehen weshalb. Starker Wind z.B. kann es (aber muss nicht) auslösen. Dann auch Schmerzen. Oder wenn er zuvor zuviel Stress hatte (kann auch positiver Stress sein). Aber meist weiss ich nicht, weshalb er nun wieder eine solche Phase hat. Ich habe mir auch schon überlegt, ob er möglicherweise sein Schilddrüsenmedikament nicht immer in gleicher Menge aufnehmen kann. Dann ist es natürlich auch so, dass eine gesunde Schilddrüse nach Bedarf produziert. Wogegen bei einem substituierten Hund immer die selbe Menge Hormon zugeführt wird.

Rasseabhängig? Ja, ich denke zum Teil ist es dies. Der Aussie ist doch eher ein Hund, den alles etwas angeht. Der zu allem zu gebrauchen ist, aber deshalb auch alles aufnimmt und meint, reagieren zu müssen. Tabascos Vater war auch einer, der nicht im Schneckentempo und gelangweilt durchs Leben ging. Aber im gesunden Aussiemass.
Rückwirkend betrachtet, spielen bei Tabasco verschiedene Faktoren mit: Der Wurf, mein Umgang mit dem schwierigen Welpen und Junghund; aber zum grossen Teil ist Tabasco einfach vom Wesen her so. Ohne Nervenkostüm, filterlos (d.h. alles wird aufgenommen, so dass sein Fass sehr schnell voll ist) und im Stress immer nach vorne gehend.
Nicht falsch verstehen, bitte! Tabasco ist ein wunderbarer Hund mit vielen positiven Eigenschaften. Er wird am Ende meines Lebens bestimmt derjenige Hund sein, der am meisten Platz in meinem Herzen hat. Und der mich sehr viel gelernt hat. Aber einen weiteren solchen Hund möchte ich nicht.

Husky92

Sportdoggie

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Doggie(s): 18; Yukon, Balto, Devaki, Navajo, Dakota, Sibiria; Ananda und Huyana ;Spirit und Halona; Snow, Anuk und Kamik; Kira und Polar; Kenai; Quebec

Wohnort: 930 81 Glommersträsk

Beruf: Musherin

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60

Mittwoch, 27. April 2016, 11:41

So schreib da auch mal was dazu.
Zuerst mal was zu Ananda (Aussie). Während ihrer Läufigkeit verteidigt sie alle Spielsachen. Sprich sie hat dann ein Spielzeug bei sich, Hund B holt ein anderes Spielzeug, da muss Ananda sofort zu Hund B hin und ihm das Spielzeug wegnehmen. Das macht sie dann auch nicht immer zimperlich. Sobald das anfängt, nehmen wir die Spielzeuge weg. Sie darf ihr Spielzeug haben, jedoch wenn sie meint, sie müsse alle anderen Spielzeuge auch noch haben, kommen alle Spielzeuge weg. Neben der Läufigkeit ist sowas überhaupt gar kein Thema bei Ananda. Jedoch wenn sie ein Spielzeug hat (während der Läufigkeit und auch ansonsten) und ein anderer Hund will es ihr wegnehmen und sie dann knurrt und der andere es einfach nicht kapiert, trotz mehrmaligen knurren und auch ermahnen unserer Seite (gegen den "Dieb"), lassen wir es sein und Ananda darf zuschnappen. War jetzt vorallem Kenai, der es zu spüren bekam. Jedoch wollte er es einfach nicht verstehen, musste zweimal passieren. Wie gesagt, wir verteidigen auch jeweils den Hund, der was hat und "bestrafen/verscheuchen" den "Dieb". Jedoch hat dann Ananda angefangen, Kenai anzuknurren obwohl er nichts machen wollte, sprich er wollte sich neben sie legen. Und als Ananda da dann knurrte, haben wir ihr gesagt, sie soll aufhören, wenn nicht, kommt das Spielzeug weg und gut ist. Und Futterneid gibt es bei uns auch nicht. Unsere Huskys fressen alle nebeneinander in einem Abstand von 5cm und es ist überhaupt kein Problem. Auch wenn mal alle ein Schweineohr bekommen, geht jeder in seine "Ecke" und frisst es auf. Wenn dann einer schneller ist, darf er nicht zum anderen hin, da gehen wir dann dazwischen. Jedoch mittlerweile müssen wir nicht mehr da sein. Können das Schweineohr geben und dann aus dem Rudel gehen. Wurde jedoch auch von klein auf trainiert. Bei unseren 4 Jungs ist es dann auch sehr interessant, wenn wir mit allen mit der Reizangel spielen. Hat Navajo das Spielzeug gefangen, geht keiner ran. Hat Yukon das Spielzeug, geht nur Navajo ran. Wenn Balto oder Devaki das Spielzeug fängt, geht jeder dran. Da lassen wir sie auch. Ausser wir wollen das Spielzeug, dann muss es jeder hergeben. Was auch ziemlich gut funktioniert, bei Navajo muss man 2x sagen gib es aus... Ich finde in einem "gesunden" Mass dürfen dass die Hunde unter sich regeln, jedoch wenn es um sie selber geht. Sprich eben, wenn sie was haben, darf kein anderer ran. Jedoch müssen sie dann nicht meinen, dann müssen sie dem anderen was abnehmen. Hoffe es ist alles verständlich geschrieben :peinlich: