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Bolotta

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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1

Dienstag, 10. Mai 2016, 10:59

Ausbildung zum Therapie Hund

Vor rund 2 Wochen haben Luna und ich den Eintritts Test zur Ausbildung zum Therapie Hund erfolgreich bestanden. Schon bald beginnt unser erster Ausbildungs Tag. Dieser dauert einen ganzen Tag. Über den Mittag gehen wir ins Restaurant essen, wo jeder selber bezahlt.

Nun erhielt ich eine E-Mail, worin steht, dass wir Leine, Halsband und Halstuch kaufen müssen, die nur beim Einsatz gebraucht werden. Die Ausbildung kostet nicht wenig. Dazu kommen persönliche Kosten, wie nun das Mittagessen, jetzt noch Leine, Halsband, etc. Die Einsätze dann sind ja alle unentgeltlich. Ich freue mich auf die Ausbildung und bin sehr gespannt darauf. Für mich ist es finanziell möglich, dies alles zu tragen. Aber ich frage mich, ob denn nur Personen, die finanziell gut gestellt sind, diese Ausbildung machen können.

Wer hat auch die Ausbildung gemacht, leistet diese Einsätze und kann mir etwas darüber berichten?

cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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2

Dienstag, 10. Mai 2016, 11:38

@Bolotta

Bei wem machst du diese Ausbildung?

Ich habe vor 12 Jahren mit Cindy bei Therapiehunde Schweiz in Uster die Ausbildung gemacht und da waren nur halbe Tage die Trainings. Also somit auch keine Mittagessen. Auch mussten wir in der Ausbildung nichts kaufen, was ich gut fand, denn bei uns waren am Anfang ca. 10 Hundeteams in der Ausbildung und am Schluss waren es ca. 4 Teams wo es geschaft haben. Cindy und ich haben die ganze Ausbildung durchlaufen, aber gegen Schluss wurde sie wegen Katze im Wohnbereich unsicher und somit hat uns unsere Ausbildnerin gesagt, sie würde nicht an die Prüfung gehen mit ihr, sondern nächstes Jahr nochmals versuchen. Denn einmal an der Prüfung nicht bestanden hiess es für immer. Also ging ich nicht an die Prüfung und auch das Jahr darauf nicht. Darum finde ich es Sinnlos schon in der Ausbildung solche Sachen zu kaufen.
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cindy

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3

Dienstag, 10. Mai 2016, 11:58

Bohhh jetzt war ich mal auf der Homepage von Blindenhundeschule Allschwil und dort kostet die Ausbildung 1100 Fr. und bei der Therapiehunde Schweiz 450 Fr. für den gleichen Zweck smilie_sh_019
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Bolotta

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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4

Dienstag, 10. Mai 2016, 12:45

@Cindy: Ich mache die Ausbildung auch beim Verein Therapie Hunde Schweiz in Roggwil. Das war der nächste Ort von mir aus hier, ca. 30 Minuten Anfahrtsweg. Ja, bei uns sind es glaub ich auch um die 10 Teams, die die Ausbildung beginnen. 2 fielen ja schon beim Eintrittstest durch. Ich finde es schon sehr speziell, dass jemand kurz vor der Abschluss Prüfung erfährt, dass er und sein Hund nicht zur Prüfung können. Uns wurde auch am Info Abend gesagt, dass man die Ausbildung nur einmal versuchen kann. Wer es nicht bis zur Prüfung schafft, bzw. diese nicht besteht, ist draussen.

Beim Eintrittstest mussten wir einfach 50 Fr. bezahlen - im voraus. Wer bestanden hatte, musste gleich das Geld in bar für die Ausbildung dabei haben. Ich denke in Allschwil ist die Ausbildung eher Richtung Blindenführhunde oder Sozialhunde, etc. So im Sinne von Hunden, die für einen Menschen zuständig sind un ihm dienen. Der Therapie Hund wird ja jeweils nur kurz (max. 90 Minuten pro Einsatz) gefordert. Hingegen so ein Hund ist dann ständig beim Menschen und lebt dort. Ich kenne eine Frau, die hat immer wieder Labradore von Allschwil bei sich. Entweder Welpen, bevor sie zur Ausbildung kommen oder ausgewachsene Hunde, die im Moment nicht im Einsatz sind.

testudo

unregistriert

5

Dienstag, 10. Mai 2016, 12:57

@Bolotta
Du verwechselst was. Sozialhunde ist die Therapiehundeausbildung von Allschwil und hat nichts mit den Blindenführhunden zu tun. ( Zum Teil hat es dort natürlich Hunde, welche nicht als Blindenführhund geeignet waren, aber auch ganz "normale" Teams. )Und auch da dauern Sozialeinsätze dann ca. 90Minuten. Also Sozialhund = Therapiehund

cindy

Admindoggie

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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6

Dienstag, 10. Mai 2016, 12:57

@Bolotta

Ich hätte schon an die Prüfung gekonnt. Aber da Cindy die letzten 2 Nachmittage vor der Prüfung unsicher wurde hat sie mir das so durchgegeben, das sie so nicht an die Prüfung gehen würde und somit ich doch noch ein Jahr später die Chance hätte. Denn die Theorieprüfung hatte ich auch schon gemacht und bestanden. Ehrlich gesagt habe ich es super gefunden, das sie mir das gesagt hat und ich mich entscheiden konnt, das Risiko einzugehen an die Prüfung zu gehen oder eben nicht.
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Crispy

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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7

Dienstag, 10. Mai 2016, 12:59

Nein, das stimmt so nicht. Auch die Allschwiler Sozialhunde sind ausgebildete Therapiehunde von normalen Hundeführern (davon hat es hier im Forum ja auch ein Paar). Wir haben ganz normale Einsätze als Therapiehundeteam. Wir sind ganz normale Therapiehundeteams.

Und ja Allschwil ist teuer. Aber ich kann nur sagen, das sich jeder Franken gelohnt hat bei uns. Wir mussten auch unsere Ausrüstung nicht kaufen. Zusätzlich gibt es noch ein GA für den Hund. Ich kann die Ausbildungen nicht vergleichen, aber die Eintrittstests. Die habe ich Beide gemacht. Ebenso habe ich mir von beiden Anbietern eine Übungsstunde angesehen. Und für mich hat es mit Allschwil einfach besser gepasst.
Auch bei uns war es so, das es Teams gab die nicht zur Prüfung zugelassen worden sind. Allerdings hatten sie die Chance die Ausbildung zu wiederholen, wenn das Defizit ausgearbeitet wurde. Und bei uns sind auch Leute durch die Prüfung gefallen bzw dürfen nicht in Einsätze. Oder es gibt Einschränkungen.

Aber ja, so eine Ausbildung ist teuer und es kommen ja noch Folgekosten. Also wenn ich zB ins Altenheim gehe habe ich ganz andere Utensilien dabei als wenn ich mit einem behinderten Kind unterwegs bin. Das heisst man kauft andauernd neue Dinge für die Einsätze (man sieht dann halt auch überall etwas was man unbedingt noch braucht :biggrin: ). Dazu kommen Benzinkosten. Und ich kann auch verstehen, wenn Jemand die Ausbildung wegen den Kosten nicht macht. Aber es ist einfach so, das die lachenden strahlenden Augen für alles entschädigen... :love:

Habt ihr Eure Ausbildungstage direkt in irgendwelchen Einrichtungen?

Gruss Wendy

cindy

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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Dienstag, 10. Mai 2016, 13:10

Mit Cindy war die Ausbildung jedesmal im Wagerenhof in Uster.

Und ja die strahlenden Kinderaugen sind mehr als 1Million Fr. Wert :smile:
Cindy und ich waren ca. 2 Jahre später viel im Kindergarten oder Unterstufe als Aufklärungsteam unterwegs auch ohne Prüfung und es war super.
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Crispy

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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9

Dienstag, 10. Mai 2016, 13:21

Das ist eben auch etwas, was ich in Allschwil besser fand. Wir waren immer an anderen Orten. Also mal Altenheim, dann Blindenheim, Heim für behinderte Kinder etc...so konnte man wirklich sehen, welches Gebiet welchem Hund liegt oder aber auch nicht.

Bolotta

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna, Labi Mischling und Honey Mischling

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10

Dienstag, 10. Mai 2016, 13:24

Ehrlich gesagt, weiss ich es nicht so genau, wo wir die Ausbildung haben. Ich muss mich nochmals schlau machen. Den Eintrittstest hatten wir draussen, in einem Freibad, welches noch nicht geöffnet hatte. An diesem Tag war es kühl und regnete ziemlich oft :rolleyes: . Wir hatten aber immer wieder die Möglichkeit, uns im Trockenen aufzuhalten.

Bein Eintrittstest hiess es bei einer, sie und ihr Hund hätten eine zuwenig enge Bindung zu einander. Sie könne die Ausbildung nicht machen. Nicht an einem anderen Ort, nicht später. Eine andere hatte einen sehr wilden, total verspielten Hund. Dieser wollte zuerst gar nichts von dem tun, was er sollte. Ihr wurde gesagt, sie könne auch in einem Jahr nochmals an den ET. Doch für die Führerin ist es vorbei. Sie wolle nicht mehr, da sie auch nicht mehr die Jüngste ist.

Crispy

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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin

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Dienstag, 10. Mai 2016, 13:35

Es ist ja richtig, das schon beim ET ausgesiebt wird. Bei uns sind einige Hunde oder auch Hundeführer dort schon rausgesiebt worden. Manchen wurde klar gesagt an was sie arbeiten müssen, um es ein Jahr später nochmal versuchen zu können. Aber es gab auch Teams die nicht mehr zum ET kommen dürfen.

Ich fand den ET sehr anstrengend und war fix und fertig nach dem Tag. Das weiss ich noch. Auch das ich gar nicht damit gerechnet habe, das Breeze das schafft :kaputtlach:

ava und karin

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Doggie(s): Parson Russell Terrier Dame Ava Aloisia

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12

Dienstag, 10. Mai 2016, 13:45

@ bolotta,War bei dem ET eine Berner Sennenhüdin?
:winke: Wir sind nicht etepetete...... wir tun nur immer so!!! :winke:

Bolotta

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Dienstag, 10. Mai 2016, 14:07

Wir erhielten eine Liste, worin stand, was in etwa der Hund können muss, damit er zur Ausbildung zugelassen wird. An und für sich ganz normale Dinge. Doch bei so zwei Sachen war ich bei Luna nicht sicher, ob sie das macht. Z.B. mit jemandem Fremden mitlaufen. Das haben wir auch geübt, indem ich sie bewusst immer wieder "Fremden" gegeben habe und bat, mit ihr vorauszulaufen oder kurz wegzugehen. Einmal hatte ich in der HuSchu eine wildfremde Person, die ich vorher nicht kannte, gebeten, mit Luna kurz wegzulaufen.

Dazu muss ich sagen, dass das Team auch Luna freundlich begrüsst haben und sie auch motivierten, mit ihnen mitzugehen. Sie ging mit und schaute diese Führerin so aufmerksam an, wie sie es bei mir fast nie macht. Richtig bilderbuchmässig setzte sich Luna hin und schaute zu der Person hoch :biggrin: . Ebenfalls hiess es, der Hund dürfe nicht erschrecken oder ängstlich sein, wenn etwas scheppert. Hier wusste ich auch nicht, wie stark der Lärm sein wird. Das war aber recht human. Die Gegenstände, die sie hinter sich herzogen, waren auf Rasenboden. Also nicht so laut. Die Pfannendeckel, die gegeneinander geschlagen wurden, liess Luna total kalt :kaug: . Wie schon berichtet, einzig am Schluss, als drei Personen aufeinmal auf sie zu kamen und sie "bedrängten", wich sie zwei mal zurück, worauf die Übung als beendet erklärt wurde. Da ich keine Ahnung hatte, wie das bewertet würde, war ich mir auch nicht sicher, ob wir bestehen.

testudo

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14

Dienstag, 10. Mai 2016, 14:09

@Chrispy
Eben das meinte ich ja, dass es dasselbe ist. Ev. habe ich mich falsch ausgedrückt...

Bolotta

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15

Dienstag, 10. Mai 2016, 14:46

@ava: Genau :zwinker: , stammt sogar aus dem selben Ort wie du, die Besitzerin

Crispy

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16

Dienstag, 10. Mai 2016, 15:20

Wenn Du die Ausrüstung gekauft hast, dann mach doch bitte mal ein Foto. Bin neugierig....bei uns gibts nur eine Schabracke (meine Güte wie schreibt man das bloss) und eine Leine mit Klett für Spaziergänge.

Bolotta

Alphadoggie

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17

Dienstag, 10. Mai 2016, 15:26

Ja, werde ich machen

ava und karin

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18

Dienstag, 10. Mai 2016, 15:29

@bolotta...genau..das ist Avas Kumpanin bei der Arbeit :smile:
:winke: Wir sind nicht etepetete...... wir tun nur immer so!!! :winke:

Bolotta

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19

Dienstag, 10. Mai 2016, 17:24

@ava und Karin: Ach so. Wir waren noch zusammen im Resti und haben uns unterhalten. Ich fand sie sehr sympathisch.

So, Leine und Halsband habe ich gekauft, ein Halstüchlein habe ich auch noch gefunden. Dieses habe ich mal geschenkt bekommen und nie getragen. In der Landi hatten sie schöne naturfarbene Lederhasbänder. Leider keine passende Leine dazu. Nun habe ich eine Nylon Leine, 15 mm, in schwarz gekauft. Beides zusammen so um die 11 Fr. Also absolut günstig. Ich finde die schwarze Leine passt gut zu Lunas schwarzem Fell, und auch das hellbraune Halsband passt gut. Das schwarze Halsband, passend zur Leine, war mir zu grob.

Tabasco

Sportdoggie

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20

Dienstag, 10. Mai 2016, 18:54

Weshalb müsst ihr Halsband und Leine neu kaufen? Gibt es spezielle Anforderungen an die Ausrüstung?

Ah, und noch Gratulation zur bestandenen Eintrittsprüfung!