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Sara1980

Schnupperdoggie

  • »Sara1980« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21

Doggie(s): Maya (Mix Terrier-Labrador)

Wohnort: St. Gallen

Beruf: Selbständig

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1

Mittwoch, 1. Juni 2016, 21:13

Hundepension und Erziehung

Hallo ihr Lieben,

ich habe vielleicht eine etwas "doofe" Frage, aber ich mache mir viele Gedanken um die richtige Erziehung meines Welpen. Allerdings würde ich auch mal in den Urlaub fahren wollen mit meinem Freund ohne Hund. Und darum hatte ich mir überlegt, Maya (meine Hündin) langsam aber sicher an eine Tierpension zu gewöhnen. Vielleicht sie 1-2 Tage im Monat zu bringen. Dann mal eine Nacht dort lassen... Auch weil ich dachte, dass doch das für den Hund sicher toll ist, wenn er mal mit Seinesgleichen Zeit verbringen darf, sich austoben etc.
Heute waren wir zwei dann ein Pension ansehen... und mich hat dann plötzlich etwas verunsichert: Während im Junghundkurs Maya es kaum erwarten kann mit den anderen Hunden sich zu treffen, war es heute ganz anders. Sie blieb am Auto stehen, schaute nur, hatte Rute gerade nach unten und schaute einfach nur.... Ich hatte das Gefühl, dass sie eher ängstlich wie freudvoll war. Maya ist jetzt ca. 6-7 Monate alt.
Und nun meine Frage: Kann der Aufenthalt in einer Tierpension in dieser Phase vielleicht auch eher kontraproduktiv sein; dass sie vielleicht den anderen das ständige Bellen abschaut (wo sie eigentlich nur sehr selten bellt) oder andere Angewohnheiten? Es ist mir als Ersthundehalterin schon wichtig, dass ich sie auf den "rechten Pfad" bringe :sad: Sie ist sonst schon etwas stur :smile:
In der Pension schauen sie schon, dass ähnliche Hunde zusammen sind und Nachts ist Einzelhaltung... aber ja, ich war grad etwas unsicher.


Hat jemand Erfahrung dies betrifft??


Liebe Grüsse und Danke :/dank:/
Sara

Flitzebub

Wachdoggie

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2

Mittwoch, 1. Juni 2016, 23:14

Getrennt vom Besitzer und dann mit fremden, ständig wechselnden Hunden an einem fremden Ort zu sein ist leider für die wenigste Hunde ein echter Spass :-(. Leider sind viele Hundepensionen auch nicht grad tolle Orte.
Ich würd das nur einem wesenstarken Hund zutrauen. Such doch was privates.

Xanthippe

Alphadoggie

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Doggie(s): Luna- Dalmi Mädchen, Yenni- Border-Schäfer-Mixine

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3

Donnerstag, 2. Juni 2016, 00:03

Man muss nur die richtige Betreuung finden. Meine Mädels gehen öfter in ihren Hundehort und sie fühlen sich wohl. Auch Luna die andere Hunde nicht sonderlich mag. Sie kennen die Besitzer aber sehr gut und umgekehrt wissen diese wie sie mit meinen Mädels umgehen müssen. :good:
Kennt es dein Hund denn mit anderen mitzugehen und blieb zum beispiel bei Verwandten für eine Nacht ohne euch ? Das würde ich zuerst mal probieren.

DoggyHZ

Sportdoggie

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4

Donnerstag, 2. Juni 2016, 06:01

Wie fühlst du dich, wenn du an einen wildfremden Ort kommst, wo x fremde Menschen sind? Gehst du da nicht auch etwas vorsichtig drauf zu?
Dass Hunde im ersten Moment verunsichert sind, das kann keinen wirklich überraschen, oder?

Ich habe selber eine Hundebetreuung und bin immer wieder erstaunt, dass die Besitzer erwarten, dass ein Hund in ein fremdes Rudel mit 10 Hunden kommt und so ist, wie immer. Das sind die wenigsten Hunde, egal welchen Alters.

Eine gute Hundepension führt die Hunde zusammen, lässt dem Hund Zeit und dann macht man am besten mal einen Spaziergang. Ich hatte nur ein- oder zweimal die Erfahrung gemacht, dass ein Hund nicht im Laufe des Spaziergangs oder des zweiten Besuchs auftaute.
"Liebe, Konsequenz, Vertrauen und ein gesundes Verständnis für den Ursprung des Hundes - damit kommen wir ans Ziel"

andi+rudel

Streunerdoggie

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Doggie(s): 1 Kauk. Owtscharka, 1 Maremmano- Abruzzese-Settermix, 1 Epagneul Breton

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5

Donnerstag, 2. Juni 2016, 06:23

dass sie so reagiert ist eigentlich völlig normal. immerhin schon aus dem auto heraus eine gänzlich andere situation, einen ort der sie nicht kennt und fremde hunde welche sie ebensowenig kennt.
kein vergleich mit der junghundgruppe wo ort und gegebenheiten ihr schon gut bekannt sind.
wenn es eine gute hundepension ist werden sie alles mit ihr sehr behutsam angehen...und in der regel freuen sich auch hier die hunde wenn sie dorthin können.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »andi+rudel« (2. Juni 2016, 06:40)


inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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6

Donnerstag, 2. Juni 2016, 07:58

Da ich noch nie in der Situation war meine Hundis in eine ,,professionelle,, Betreuung zu geben, kann ich es nicht genau sagen aber ich würde meine genauso einschätzen. Sie würden sicher nicht vor Freude platzen wenn ein Rudel vor ihnen steht und sie nun da rein müssen. Es wäre ein enormer Druck...

Wie DoggyHZ schreibt, ich würde einen gemeinsamen Spaziergang bevorzugen, dann erst zusammen in die ,,Pflegestelle,, reingehen. :nicken:

Ich denke auch, dass meine erst später oder nach paar Mal wenn sie die Hundis kennen, auftauen. Oder wenn die Hundis immer wechseln, müssten meine schon Ort und Betreuungsperson ,,kennen,,. Sie bräuchten einfach einen Halt oder wirklich genug Ausweichmöglichkeiten.

Ich schätze meine so ein, dass sie wohl lieber in Privatbetreuung wären, wo weniger Action ist und wenige andere Hunde. Einfach nicht so ein Gewussel. Aber vielleicht täusche ich mich da auch ;)

Von wegen schlechten Sachen abschauen. :gruebel1: Jaaaa... ich kann mir vorstellen, wenn Beispiel viele Hunde in einem Gehege sind, die eine Hälft Beispiel bellt... sich dann die andere Hälfte anstecken lässt und mitmacht. Aber in wie fern es dann übertragbar in den Alltag ist??? Aber ja, Hunde schauen natürlich nicht nur das Positive ab.

Zudem ist natürlich 7 Monate noch ein heikles Alter finde ich. Die Hormone kommen langsam, es gibt sowieso Erzieherische Knackpunkte, sie haben die unsichere Phase, werden evtl. Läufig und langsam Rüden ;) . Also Flaffy ist im Moment knapp 7 Monate und ich würde sie nun nicht in eine Betreuung geben wollen. Einfach weil sie sowieso in einer ,,schwierigen,, Phase ist. Aber ja, durch ihr junges Alter hätte sie evtl. doch weniger Mühe sich einzufügen als nun eine gestandene erwachsene Pyri, die nicht immer gleich nachgeben würde ;)

Ich würde es auch mal mit einem Verwandten versuchen, einfach, dass der Hund mal weg von dir ist.

Ist im Fall schon was anderes. Auch wenn sie die Person schon über Tags kennen, heisst es nicht, dass sie in der Nacht brav sind.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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7

Donnerstag, 2. Juni 2016, 08:16

meine älteste war seit welpe in einer hundebetreuung, dies war mehr so privater basis. die frau nahm zu ihrem eigenen noch 3 bis 4 andere hunde (gegen bezahlung). nastassja hat es geliebt und flippte aus wenn sie sie sah. übrigens tut sie das heute noch wenn wir sie mal zufällig unterwegs irgendwo treffen.

mittlerweile aber geht sonst diese art der betreuung nicht mehr, da nastassja niciht mehr rudeltauglich ist. also geht sie zusammen mit den andern bzw. ab jetzt halt nur noch mit jendayi zu einer professionellen sitterin wo sie in ausläufen und boxen gehalten werden und regelmässig auf die grosse hundewiese (ist noch eine huschu dort) dürfen. mit älteren oder sehr kleinen kastrierten rüden kann man sie auch mal zusammen halten, junge und verspielte gehen gar nicht. deshalb kommt private basis halt für uns nicht mehr infrage.

bei sehr langen aufenthalten darf sie neuerdings zu meinem vater (kein hund vorhanden aber sehr viel zeit). das geht auch.
grundsätzlich aber lehne ich private basis ohne bezahlung ab.

ich möchte ohne schlechtes gewissen (sorry, kann ich dir die hunde schon wieder bringen, ich weiss, hattest sie letzte woche schon...) sie jederzeit bringen können, dafür bezahlen und auch entsprechend leistung verlangen.

meine machen keine freudensprünge wenn ich sie dorthin bringe (dafür umso mehr wenn ich sie hole) aber da müssen sie durch. es kommt nicht oft vor, aber es kommt vor. ich richte mich abgesehen davon extrem nach den bedürfnissen meiner hunde, so dass ich ohne schlechtes gewissen dorthin gehe, hunde abgebe, mich umdrehe und wegfahre.

verhält sich der hund nach dem abholen plus/minus normal, ist es für mich ok. jendayi kommt immer abgemagert zurück, weil sie dort so schlecht frisst (liegt am trofu und nicht am heimweh). jä nu, isst sie halt nicht. auch da mach ich kein grosses theater. die sitterin guckt schon, dass sie nicht grad gar nix isst (und schmuggelt manchmal etwas kafu unter ihr futter...).
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

inhii

Alphadoggie

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8

Donnerstag, 2. Juni 2016, 08:36

@psovaya

Privat heisst ja nicht gleich zwangsmässig gratis. :nönö: Würde ich auch von Kollegen, Bekannten oder Nachbarn nicht erwarten, dass sie es gratis tun müssten. Und es muss auch alles geklärt sein usw. Dass es eben nicht in ein ,,Betteln,, ausartet. ;)

Meine Mutter macht es aber gratis (Futter zahle ich natürlich, logisch) aber auch da, würde sie Geld verlangen, wäre dies völlig OK und wäre auch nicht böse oder so.

Mein Bruder macht einzelne Tage auch gratis (kommt eher selten vor), Katze bei mir Zuhause schauen gehen, zahle ich ihm wegen ÖV usw. Nächstes Jahr wird er 2-3 Monate zu den Hundis schauen, und da es dann viel ist und er ja in seiner Arbeitszeit raus muss usw. (er ist Selbstständig) da werde ich ihn dann auch bezahlen. :nicken:

Klar, zahlt man ein Familienmitglied automatisch weniger als ein ,,Profi-Hundehüter,, ;) . Aber könnte ich auswählen, müsste aber den selben Preis bezahlen, würde ich immer noch ganz klar meine Familie oder sehr gut bekannte Leute wählen. :nicken: Der Preis wäre für mich nur das Kleinste auch wenn ich es nicht vorig habe.

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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9

Donnerstag, 2. Juni 2016, 08:42

Ich kann nur von mir sprechen. Yoshi ist seit er 16 Wochen alt ist regelmässig im Hundehort (je nachdem wie die Arbeitsschichten meines Freundes und meine Arbeitszeiten aufeinanderfallen). Anfangs hatte ich auch meine Bedenken und hatte ein ziemlich schlechtes Gewissen, ihn mit 16 Wochen schon 4 Wochen lang jeden Tag betreuen zu lassen (Militär-WK meines Freunde und ich arbeite 100 % zu Bürozeiten). Jedoch muss ich ihm nachhinein sagen, dass es eine suuuper Entscheidung war. Yoshi hat von anfang an gelernt mit anderen Hunden jedes Alters, Geschlechts und jeder Form zu kommunizieren. Er weiss inzwischen was geht bei welchem und wo muss ich vorsichtig sein. Ich habe das riesen Glück, dass Yoshi relativ unkompliziert ist in diesem Bezug und von Anfang her offen auf alles zu gegangen ist. Zudem habe ich eine wirklich tolle Sitterin, die ihren Hundehort mit Herzblut führt und einfach richtig toll mit den Hunden umgeht. Die Hunde haben immer (!!) Familienzugang und werden nicht zeitweise in den Zwinger gesperrt. Das war mir wichtig.

Wenn du deine Hündin dann in die Ferien geben willst empfehle ich dir aber unbedingt, sie vorher ein paar Mal (lieber zuviel als zu wenig) in diesen Hort zu bringen. So lernt sie dort alles und auch die verschiedenen Hunde kennen. Meistens kommen ja regelmässig die selben wieder. Am wichtigsten finde ich aber fast noch, dass sie die Betreuerin mag und Vertrauen zu ihr aufbauen kann.

Ich persönlich finde es auch wichtig, die Betreuungsperson etwas kennen zu lernen und nur wenn sie mir sympathisch ist, gebe ich meinen Hund auch ohne Bedenken ab.
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Sara1980

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Maya (Mix Terrier-Labrador)

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10

Donnerstag, 2. Juni 2016, 09:53

Hallo zusammen,

das waren jetzt ja mal ganz schöne Rückmeldungen und kann daraus lesen, dass das Verhalten meiner Hündin angemessen der Situation war.
Natürlich kommt sie aus einem Tierheim und sie kennt aus dieser Zeit diese Haltung auch. Sie war immer mit älteren Hunden zusammen in Ungarn.
Die Besitzerin dieser Pension ist toooll. Maya ist direkt zu ihr und bei ihr hat sie sich sichtlich wohl gefühlt.

Zu Verwandten kann ich sie leider nicht geben, da weder mein Freund noch ich Verwandten in der Region haben.

Ich werde mir wohl noch einen anderen Ort anschauen.

@Psovaja: Wieso ist sie denn nicht mehr rudeltauglich, wenn das ja eigentlich die Natur des Hundes ist?

@DoggyHZ: genau das sehe ich auch so und Erwartung hatte ich keine. Sondern das war meine Beobachtung.

Vielen Dank für die Rückmeldungen... ich mache mich mal weiter auf die Suche :/dank:/


Sara

Psovaya Borzaya

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11

Donnerstag, 2. Juni 2016, 11:12

@sara: ich finde keineswegs, dass es der natur des hundes entspricht einfach in irgend eine gruppe von hunden die grössen-, rassen-, und altersmässig quer durch die botanik sind, sich zurechtfinden zu müssen. das verlange ich im alltag auf den spaziergängen nicht und auch nicht beim sitter. nastassja ist 8 jahre alt, die mag keine welpen mehr (ausser die von freunden vielleicht und das sind immer auch windhunde) und körperliche hunde wie retriever (und die hat es nun mal sehr oft, da sie halt auch oft gehalten werden) mag sie sowieso nicht. den stress tu ich ihr nicht an, zumal sie auch nach vorne geht und da haben noch immer die meisten andern hunde das nachsehen bei ihrer grösse, schnelligkeit und den doch gut 32 kg.

da ist mir lieber, dass sie ihre ruhe in boxen haben zeitweise. damit haben meine übrigens kein problem, obwohl sie zuhause weder indoorboxe, noch zwinger noch verschlossene türen kennen. aber sie schätzen ihre ruhe. sie schlafen seelenruhig da drin, selbst wenn die andern um sie rum bellen. solange sie nicht zu ihnen vordringen können, stört meine das gar nicht.

jeder hund ist anders und es lohnt sich, einen sitter zu suchen der zum hund passt. jendayi wäre so privat, quasi in der familie, sicher am liebsten. wenn nastassja im herbst dann wieder zu meinem vater geht, während ich 3 wochen in afrika bin, darf sie ev. zu meiner freundin und ihrem whippetrudel. alleine würd ich sie nicht zur sitterin geben. vorher war sie ja dann jeweils mit dawn zusammen, die man privat niemandem geben konnte aufgrund ihres jagdtriebes. nun wäre sie allein und das werd ich nicht machen. dann suche ich mir vorher im forum jemanden der freude an einem frechen, kleinen kobold hätte (natürlich auch gegen bezahlung). für alles was bis zu einer woche dauert, werden beide aber nach wie vor beim sitter sein.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

ava und karin

Wachdoggie

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12

Donnerstag, 2. Juni 2016, 11:52

Hallo Sara,

Ich habe selber lange Zeit in einer Ferienpension gearbeitet. Wir hatten sowohl Ferienhunde wie auch Tageshunde die zum Teil Mo-Fr tägl zu uns kamen wenn der Besitzer gearbeitet hat. Oft hab ich auch erlebt dass die Hunde zuerst etwas zurückhaltend waren aber das ist wie bei den andern beschrieben der Umstand dass alles Neu ist und der Hund sich auch zuerst etwas zurecht finden muss mit der neuen Situation.
Bei uns war die Haltung (Rudel, kleine Gruppe, einzeln) abhängig des Hundes der zu uns kam. Meist war es so dass Hunde die eher zurückhaltend und unsicher waren zuerst in unserer Begleitung, dann mit einem Gspändli und wenn er dann etwas auftaute und sich wohl fühlte vielleicht auch noch ein zweites, drittes, viertes..je nachdem.
Ich habe damit immer sehr gute Erfahrungen gemacht und durfte oft erleben wie die Freude die erste Skepsis ablöste. Es entstanden auch echte Hundefreundschaften die sich dann immer mal wieder trafen. Das war immer sehr berührend.
Einzelhaltung hatten wir nur in Einzelfällen, meist wenn es der Besitzer so wünschte. Rudel waren bei uns bis ca 6-7 Hunden.
Vielleicht warst du ja selber auch etwas angespannt weil es für dich ja auch Neuland ist und du für deinen Vierbeiner ja nur das Beste möchtest.
Höre auf dein Bauchgefühl und wenn du dich an dem einen Ort nicht sicher bist dann schau weiter.
Mein Hund kennt die Pension seit Welpe und sie freut sich immer wenn wir wieder zu Besuch sind. :good:
:winke: Wir sind nicht etepetete...... wir tun nur immer so!!! :winke:

ava und karin

Wachdoggie

Beiträge: 552

Doggie(s): Parson Russell Terrier Dame Ava Aloisia

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13

Donnerstag, 2. Juni 2016, 11:59

Ach wegen der Rudelzusammenstellung war in dieser Pension immer klar....

Alter, Energielevel und Grösse mussten so in Etwa passen. Es gab Ausnahmen an Hunden die einfach Freude hatten wenn sie Gspändli haben zum rausgehen. aber ein Jungspund und ein Senior die sich gegenseitig nur zur Weissglut treiben weil der Eine nicht mehr so schnell mag und der andere dauernd alles will passt ja schon mal nicht. Wie wir auch keinen Chi mit einer deutschen Dogge rauslassen.
Es musste einfach passen. Unser Hauptziel war ja vorallen dass der Hund während der Abwesenheit des Besitzers eine gute Zeit verlebt und das nächste Mal gerne wieder kommt.

Zudem muss ich auch noch sagen, wir müssen ja nicht stressen, der Hund zeigt uns sehr gut was er will und was nicht, wenn wir uns darauf einlassen und das haben wir jeweils dann kam das meistens richtig gut.
:winke: Wir sind nicht etepetete...... wir tun nur immer so!!! :winke:

testudo

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14

Donnerstag, 2. Juni 2016, 12:02

Ich persönlich bin halt gar kein Fan von Hundehorten und würde meine Hunde nur im Notfall dort hin bringen. Einfach weil ich schon zu viel Negatives gesehen und gehört haben. Also wenn Hundepension, dann wirklich ganz gut hinschauen wo.
Dies ist auch genau der Grund warum ich 2 Ferienhunde (unentgeltlich) haben, welche immer wieder zu mir kommen. Weil es einfach passt. Sowohl für die Besitzer, als auch für mich.
@Sara
Hunde sind zwar schon Rudeltieren, aber nicht einfach wild fremde Rudel, sondern das eigene.

wuschy

Sportdoggie

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15

Donnerstag, 2. Juni 2016, 12:16

Hallo sara

ich wüsste eine ganz tolle hundepension, ist aber sicher zu weit für dich; nähe Rheinfall

sie bietet einen grossen auslauf sowie auch Familienanschluss und sie nimmt jeweils nur ein, bis max. 2 Hunde zu ihrem eigenen :P

gruss wuschy

Sara1980

Schnupperdoggie

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16

Donnerstag, 2. Juni 2016, 14:37

Ihr Lieben, Danke nochmals!! :zwinker:

Ja, das für mich auch logisch, dass man nicht kunterbunt jung und alt, "pfupfige" und "chillige" zusammen würfelt und allez-hopp! :smile:
Da sollte das Personal schon entsprechend geschult sein. Genau so wie Eva schreibt, so soll es sein, bin ich der Ansicht.


@Wushy: ich danke dir... aber das ist nun wirklich etwas zu weit weg von St. Gallen... 4*7 Nunja, ich gehe mir morgen eine nächste Pension anschauen und lasse überraschen.


Danke euch!!
Sara


Dino14

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17

Donnerstag, 2. Juni 2016, 16:46

Mich würde es auch interessieren, welche Pensionen du angeschaut und für wie befunden hast.
Bin ja schliesslich nicht so weit von SG weg und hab auch noch einen Jungspund. :zwinker:


Bis jetzt war es aber auch bei mir noch nicht nötig ihn in eine Pension zu geben.
Denke aber auch, dass wenn die Chemie stimmt, diese eine gute Alternative sein kann. ^^


Tierischi grüessli & ä schös Tägli :sonnens:


DoggyHZ

Sportdoggie

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18

Donnerstag, 2. Juni 2016, 19:20

Also bei mir laufen jung und alt, wild und ruhig alle zusammen. Die Hunde haben zu lernen, sich gegenseitig zu akzeptieren. Meine Hunde lassen andere Hunde in Ruhe, die nicht spielen wollen. Das Rudel lernt, miteinander umzugehen. Bei mir kriegen die Hunde auch genug Ruhephasen, wo alle schlafen müssen und auch problemlos tun.

Wie stellt ihr euch das denn vor? Dass die wilderen Hunde die ganze Zeit spielen, den ganzen Tag lang? Und die ruhigeren den ganzen Tag herumliegen?
Wenn ein Hund einen anderen nervt, greife ich ein, dafür bin ich ja da.

Das ist genau das, was mich an der Rudelhaltung so fasziniert. Es sind alles total unterschiedliche Hunde und sie lernen, miteinander umzugehen, sich zu respektieren und die Individualdistanz jedes einzelnen Hundes einzuschätzen. Genau das macht für mich die Rudelhaltung aus. Mein Rudel ist auch einigermassen konstant, da sind Hunde, die schon seit meiner Anfangszeit dabei sind. Die agieren auch dementsprechend miteinander.

Wenn ich eine Pension für meine Hunde suchen müsste, würde ich erst einmal genau nach der Philosophie fragen und genau nachfragen, warum was wie gemacht wird. Da scheidet sich schnell das Spreu vom Weizen.

Und ja, es gibt ganz klar Hunde, die sich im Rudel nicht so wohl fühlen, das ist auch ok. Dafür gibt es auch Einzelbetreuungen. Darum gibt es verschiedene Konzepte.
Wegen dem Abschauen von negativen Dingen... Ist halt immer die Frage, wie gut die Hundebetreuung ist. Bei mir waren bisher nur Welpen und Junghunde, die davon sehr viel profitiert haben. Bei mir gibt es aber auch kein unnötiges Gekläffe, ect. Ich finde es einfach schade, wenn man so generell verurteilt. Es gibt sehr viele schlechte Hundebetreuungen, aber wenn man bereit ist, sich wirklich ein bisschen damit auseinander zu setzen, gibt es durchaus auch sehr gute Betreuungen.
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Caro&Benji

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19

Freitag, 3. Juni 2016, 11:20

Ich finde es einfach schade, wenn man so generell verurteilt. Es gibt sehr viele schlechte Hundebetreuungen, aber wenn man bereit ist, sich wirklich ein bisschen damit auseinander zu setzen, gibt es durchaus auch sehr gute Betreuungen.

Da kann ich dir zu 100% zustimmen! "Mein" professioneller Hundehort ist Gold wert, ich bin SO froh darüber und wüsste nicht was machen, wenn ich meine Hundesitterin nicht hätte. Sie erleichtert mir das Leben enorm, auch kurzfristig. Und auch wenn Benji mal eine Verletzung hat, kümmert sie sich drum. Wenn sie den Hund zurückbringt und ich bin schon zu Hause, dann nimmt sie sich immer Zeit um noch kurz mit mir zu reden. Das schätze ich sehr. Klar ist die Hundebetreuung bei einem professionellen Hort nicht gerade billig, aber ich finde, das Geld sollte es einem wert sein, wenn der Hund dafür gut versorgt ist.

Aber ja, jedem seine Meinung... :zwinker:
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Sara&Yoshi

Sportdoggie

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20

Freitag, 3. Juni 2016, 11:27

Ich finde es einfach schade, wenn man so generell verurteilt. Es gibt sehr viele schlechte Hundebetreuungen, aber wenn man bereit ist, sich wirklich ein bisschen damit auseinander zu setzen, gibt es durchaus auch sehr gute Betreuungen.

Da kann ich dir zu 100% zustimmen! "Mein" professioneller Hundehort ist Gold wert, ich bin SO froh darüber und wüsste nicht was machen, wenn ich meine Hundesitterin nicht hätte. Sie erleichtert mir das Leben enorm, auch kurzfristig. Und auch wenn Benji mal eine Verletzung hat, kümmert sie sich drum. Wenn sie den Hund zurückbringt und ich bin schon zu Hause, dann nimmt sie sich immer Zeit um noch kurz mit mir zu reden. Das schätze ich sehr. Klar ist die Hundebetreuung bei einem professionellen Hort nicht gerade billig, aber ich finde, das Geld sollte es einem wert sein, wenn der Hund dafür gut versorgt ist.

Aber ja, jedem seine Meinung... :zwinker:

Das kann ich so unterschreiben. :super: Ich bin auch unglaublich froh meine Hundesitterin zu haben. Sie hilft mir auch bei Erziehungsfragen weiter und übt zum Teil auch verschiedene Sachen. :good: Und ich darf ihn spontan jeweils auch bringen.

Das einzig schade ist, dass ich ihn abends (z.Bsp. für ein Konzert o. ä.) nicht einfach bringen kann und wenn ich ihn übers Wochenende einen Tag geben müsste, ihn bis Montag dort lassen muss (Sonntag ist ihr "freier" Tag ohne Annahmen und Abgaben). Da such ich noch jemand privates, der ihn mir für solche Fälle hüten könnte.
Liebe Grüsse Sara & Yoshi