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Schlingeling

Moderatordoggie

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Beiträge: 1 267

Doggie(s): Timmy

Wohnort: Regensdorf

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1

Donnerstag, 2. Juni 2016, 10:16

Timmy's Lerntagebuch

Hallo Zusammen

Ich wollte mich mal erkundigen was Ihr so dazu meint.

Unser Timmy ist nun ca. 1.5 Jahre alt. Er kommt ursprünglich aus Bulgarien. (Strassenhund) Zu seiner Vorgeschichte ist leider nichts bekannt.
Er ist nun seit August 2015 bei uns. Bevor wir Ihnd zum ersten Mal kennenlernten hat man uns gesagt, dass er noch etwas ängstlich und scheu ist aber sehr schnell auftaut.
Als wir dort ankammen und ich aus dem Auto stieg und mich hinkniete kam er direkt zu mir gerannt und setzte sich zu mir. Was ich natürlich für ein gutes Zeichen hielt.
Meinen Freund hat er ein bisschen angebellt aber nach einem spaziergang war alles gut.

na dann, wir haben Timmy adoptiert.

Schnell hat sich gezeigt das Timmy grosse Angst vor fremden Männern hat.

Wir haben nun Timmy mit einigen Männern "bekannt" gemacht. Meine Herren bei der Arbeit haben Ihn trotz anfänglichem gebell einfach ignoriert. Mit der Zeit warfen Sie Ihm Leckerlis hin wenn er nicht gebellt hat. Mittlerweile sind das seine besten Freunde. Das hat ja schon mal alles gut geklappt.

Nun scheint es aber das unser Timmy zwischendurch vergisst oder nicht merkt dass er diese Menschen kennt. z.B. kann unser Mechaniker 5x in mein Büro laufen es passiert nix und beim 6. mal schiesst Timmy aus seinem Körbchen und bellt ihn böse an.

Oder ein anderer Mitarbeiter hat ihm einen Kauknochen mitgebracht. Timmy hat sich brav hingesetzt (obwohl er ganz hibbelig auf den Knochen war) und plötzlich zieht er die Leftzen hoch und schnappt nach meinem Kollegen. den Knochen hat er natürlich nicht mehr gekriegt.

oder noch ein Beispiel.

Ich war anfangs Woche bei meinen Eltern. Ich bin 1x Mal in der Woche mit Timmy dort und er freut sich jedesmal riesig wenn wir dorthingehen. er hüpfte sofort aufs Sofa zu meinem Vater und legte sich daneben. Mein Vater hat angefangen Ihn zu streicheln als er plötzlich die Zähne zeigte. Mein Vater hat natürlich sofort aufgehört zu streichlen, aufgestanden und gegangen.

Wir haben seit anfangs Woche angefangen mit einem Hundetrainer/psychologen zu Arbeiten da wir dieses Problem nicht selber lösen können/sollten. Er meint aber das es schwirig ist einen Hund der schon mehrmals gebissen/geschnappt hat oder erfolg damit gehabt hat...mhh wie soll man dem sagen....umzupolen?!

Was meint Ihr dazu? ?(

hasch-key

Sportdoggie

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2

Donnerstag, 2. Juni 2016, 11:04

Hm, such Dir einen vernünftigen Hundetrainer, würde mir als erster Vorschlag einfallen, mit dem ihr das richtige Handling üben könnt.

Meiner Meinung nach muss sich ein Hund nicht von jedem begrapschen lassen, was aber nicht heisst, dass er lustig schnappend in der Gegend rumlaufen soll, da ist es an mir als Hundehalter das zu handeln, dem Hund Sicherheit + Grenzen zu vermitteln.

Elina

Wachdoggie

Beiträge: 579

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3

Donnerstag, 2. Juni 2016, 11:21

Ich würde von fremden gar nichts mehr geben lasse so aus der Hand. Es kann vieles zusammenspielen, bei einem so unsicheren Hund, wie Körperhaltung usw. Ich wäre sehr vorsichtig wenn er so gegen Fremde schnappen kann. Und auch einen Hundetrainer zur Hand holen. Der die Situation mal anschaut im Büro.

Kleiner Vorschlag wie ich es machen würde, damit er nicht oder weniger bellt. Sobald jemand zur Tür reinkommt bleibt Timmy auf seiner Decke (wenn er den befehl kennt) ich spreche die Person an mit Hallo Xy, ohne den Hund anzuschauen, oder würde schnell aufstehen und der Person die Hand reichen.

Sonst sehe ich es wie Hasch-Key die Hunde müssen nicht immer von jedem gestreichelt werden.. wir mögen auch nicht von jedem angefasst werden (der vergleich hinkt zwar..) aber empfinde ich so.

testudo

unregistriert

4

Donnerstag, 2. Juni 2016, 12:10

Das ist oft bei Hunden so, welche vieles erstmal tolerieren (ohne es zu mögen) und dann irgendwann ist der Stresslevel zu hoch. Eben 5x kann der Mechaniker kommen und beim 6. Mal ist die Grenze beim Hund erreicht und der "tickt" aus. Da ist es wichtig die Anzeichen schon früh zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Eben zum Beispiel den Hund durch eine Box schützen, nicht von allen "antatschen" lassen etc.

erica

Sportdoggie

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5

Donnerstag, 2. Juni 2016, 12:44

Zitat

Mein Vater hat natürlich sofort aufgehört zu streichlen, aufgestanden und gegangen.

?(


Und was lernt Hund daraus: ich knurre, und habe das Sofa für mich!!
Da gehört der Hund runter und nicht der Vater !!!!

Schlingeling

Moderatordoggie

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Doggie(s): Timmy

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6

Donnerstag, 2. Juni 2016, 12:52

schon mal vielen Dank für eure inputs.

Mit einem Hundetrainer sind wir dran.

Dass er im Büro keine Kunden mehr anbellt klappt schon mal ganz gut. werde Ihm jetzt noch eine Box organisieren für im Büro.
Das ist oft bei Hunden so, welche vieles erstmal tolerieren (ohne es zu mögen) und dann irgendwann ist der Stresslevel zu hoch. Eben 5x kann der Mechaniker kommen und beim 6. Mal ist die Grenze beim Hund erreicht und der "tickt" aus. Da ist es wichtig die Anzeichen schon früh zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Eben zum Beispiel den Hund durch eine Box schützen, nicht von allen "antatschen" lassen etc.

das ist eben dass was mich so verwundert hat... über Monate hinweg ist alles gut gegangen Timmy hat sich gefreut und rumgetollt mit Ihnen und plötzlich eine solche reaktion.
Wir schauchen natürlich das ihn niemand fremdes anfasst und informieren die Leute auch dementsprechend.





Zitat


Mein Vater hat natürlich sofort aufgehört zu streichlen, aufgestanden und gegangen.

?(


Und was lernt Hund daraus: ich knurre, und habe das Sofa für mich!!
Da gehört der Hund runter und nicht der Vater !!!!
Das ist wahr. werden wir in Zukunft auch so managen, auch wenn er die Katze anknurrt wenn sie auch kuscheln kommen möchte muss Timmy runter.

wuschy

Sportdoggie

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Beruf: hausfrau, kind und hund sitterin

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7

Donnerstag, 2. Juni 2016, 12:56

Da gehört der Hund runter und nicht der Vater !!!!

Das ist wahr. werden wir in Zukunft auch so managen, auch wenn er die Katze anknurrt wenn sie auch kuscheln kommen möchte muss Timmy runter


dann sollte aber timmy unbedingt IMMER unten bleiben, nicht einmal oben und wenns nicht passt, dann wieder runter, das versteht der
Hund nicht. dann bitte konsequent bleiben ;)

gruss wuschy

Morgana

Alphadoggie

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8

Donnerstag, 2. Juni 2016, 13:08

Angstbeisser

Bei der Arbeit ist mein Hund auch in einer Box, leider muss ich sie verschliessen da er jedem nachrennt und in die Schuhe beissen will. In der Box ist er ruhig und entspannt. Jeder in der Werkstatt mit Chefin wissen, dass sie ihn in Ruhe lassen müssen wenn er in der Box ist. In den Pausen nehme ich ihn raus und laufe ein paar Meter mit ihm, damit er sich Lösen kann und am Mittag nehme ich das Essen mit und wir machen einen schönen Spaziergang und essen unterwegs dann zu Mittag.


Das liebste auf dieser Welt sind meine Tiere.

testudo

unregistriert

9

Donnerstag, 2. Juni 2016, 13:16

schon mal vielen Dank für eure inputs.

Mit einem Hundetrainer sind wir dran.

Dass er im Büro keine Kunden mehr anbellt klappt schon mal ganz gut. werde Ihm jetzt noch eine Box organisieren für im Büro.
Das ist oft bei Hunden so, welche vieles erstmal tolerieren (ohne es zu mögen) und dann irgendwann ist der Stresslevel zu hoch. Eben 5x kann der Mechaniker kommen und beim 6. Mal ist die Grenze beim Hund erreicht und der "tickt" aus. Da ist es wichtig die Anzeichen schon früh zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Eben zum Beispiel den Hund durch eine Box schützen, nicht von allen "antatschen" lassen etc.

das ist eben dass was mich so verwundert hat... über Monate hinweg ist alles gut gegangen Timmy hat sich gefreut und rumgetollt mit Ihnen und plötzlich eine solche reaktion.
Wir schauchen natürlich das ihn niemand fremdes anfasst und informieren die Leute auch dementsprechend.




Zitat


Mein Vater hat natürlich sofort aufgehört zu streichlen, aufgestanden und gegangen.

?(


Und was lernt Hund daraus: ich knurre, und habe das Sofa für mich!!
Da gehört der Hund runter und nicht der Vater !!!!
Das ist wahr. werden wir in Zukunft auch so managen, auch wenn er die Katze anknurrt wenn sie auch kuscheln kommen möchte muss Timmy runter.
Naja, bis ein Hund richtig ankommt und sein "wahres" Gesicht zeigt, kann es bis zu 1.5 Jahre gehen.
Und noch was: Wäre es MEIN Hund, hätte der absolutes Sofaverbot.

Lagotto

Sportdoggie

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10

Donnerstag, 2. Juni 2016, 13:16

Ich denke, mit einem Hundetrainer auf jeden Fall dran bleiben...
Leider kennst Du die Vergangenheit von Deinem Hund nicht und somit glaube ich, dass dieses Verhalten, also die plötzliche Unsicherheit, nie ganz "wegtrainiert" werden kann. Eine Körperhaltung, eine Stimme, ein Geräusch, alles mögliche, kann eine Verknüpfung mit etwas Unangenehmen darstellen und daher musst Du Deinen Hund immer gut beobachten um notfalls vorher einzugreifen. Das ist eine sehr schwierige und anstrengende Aufgabe für Dich. Toi toi toi ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Schlingeling

Moderatordoggie

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Doggie(s): Timmy

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11

Donnerstag, 2. Juni 2016, 13:23

gut...wir werden da wohl auch noch an unserer Konsequenz arbeiten.... :nicken:

ja das mit der Box werde ich nach den Ferien gleich machen. Werde Ihn wohl auch einschliessen müssen, da er sonst bei Fremden stimmen schon rausstürmen würde... oder es zumindest versuchen würde...


Das habe ich gar nicht gewusst das, dass so lange dauert...oder dauern kann.... 8|

Ja das ist wirklich nicht einfach....aber wir kriegen das hin.... wir tun jedenfalls alles dafür... :smile:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schlingeling« (2. Juni 2016, 13:29)


testudo

unregistriert

12

Donnerstag, 2. Juni 2016, 13:26

gut...wir werden da wohl auch noch an unserer Konsequenz arbeiten.... :nicken:

ja das mit der Box werde ich nach den Ferien gleich machen. Werde Ihn wohl auch einschliessen müssen, da er sonst bei Fremden stimmen schon rausstürmen würde... oder es zumindest versuchen würde...

JA gerade bei solchen Hunden ist Konsequent sehr wichtig. Klare Regeln geben ihnen Sicherheit. (Ich weiss wovon ich spreche, mein Grosser kommt aus einer Beschlagnahmung und war ein sehr unsicherer Hund)

andi+rudel

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13

Donnerstag, 2. Juni 2016, 13:39

gleich mal vorneweg:
ein sehr spannender hund. absolut.

ihr werdet wie alle hier bereits geschrieben haben mit entsprechendem management in zukunft an die sache heran gehen müssen.
hunde wie er haben viel erlebt...auch sich im schlimmsten fall zu verteidigen (aucvh resourcen) wenn etwas nicht mehr passt..und/ oder der stresslevel zu hoch wird.

ich würde wie schon geschrieben niemandem mehr erlauben den hund zu streicheln. niemand !
auch niemand mehr erlauben ihm etwas zu geben. niemand !
wenn überhaupt gibst du es ihm, oder jemand anderes legt es auf den boden und du erlaubst dem hund es zu holen wenn sich derjenige anschl. entfernt hat.
kennel wäre auch ein sehr guter ansatz, insofern er das auchg als rückzugsgebiet kennt.
die situation sollte weitestegehend gar nicht mehr entstehen dass er ins (abwehr) schnappen gerät.
sofa ab sofort vollständig tabu. ich denke ihr habt einen festen platz für ihn (im raum) den er da ersatzweise beanspruchen kann und darf.

evtl. ist er jetzt bei euch so richtig "angekommen" und fühlt sich sicher und reagiert inzwischen auch aus diesem grund so. das müsstest du jedoch an seiner körpersprache situationsbedingt erkennen können. muss schliesslich nach einem gewissen zeitraum nicht immer nur unsicherheit bleiben...

ich finde es sind keine unlösbaren aufgaben für euch und sicher gut zu managen wenn man einiges beachtet.
ich würde zu jemandem als trainer raten welcher auch die körpersprache einschätzt...und nicht auf verdacht irgendetwas in den hund hineininterpretiert...oder gar unbedingt darauf besteht dass er sich von jedem und alles alles gefallen lassen müsste, wie es so gerne ein weit verbreiteter irrglauben ist.

andi+rudel

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14

Donnerstag, 2. Juni 2016, 13:44




JA gerade bei solchen Hunden ist Konsequent sehr wichtig. Klare Regeln geben ihnen Sicherheit. (Ich weiss wovon ich spreche, mein Grosser kommt aus einer Beschlagnahmung und war ein sehr unsicherer Hund)
absolut und unbedingt !!
das betrifft meiner meinung nach jeden hund.
nicht njur unsichere, sondern auch gerade sehr selbstsichere hunde brauchen strikte regeln um sich orientieren zu können um nicht eigene ideen schlicht überall umzusetzen.
bei unsicheren hunden genauu dasselbe..strikter tagesablauf, immer wiederkehrende (verlässliche) rituale und klare, sehr konsequente regeln sind eigentlich das a und o in der hundehaltung schlechthin.

Flitzebub

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15

Donnerstag, 2. Juni 2016, 13:45

Unbedingt drauf schauen dass die Box gross genug ist. Hund nicht einfach reinstecken unnd Tür zu sondern langsam und positiv aufbauen. Such mal auf Google den folgenden Text: "Hunde für Fortgeschrittene" es ist ein PDF Dokument über Auslandshunde. Hilft den Hund besser zu verstehen. :-)

Crispy

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16

Donnerstag, 2. Juni 2016, 14:39

Mich würde interessieren, ob die Diagnose "Angstbeisser" von Dir oder deinem Hundetrainer kommt.

Schlingeling

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Doggie(s): Timmy

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17

Donnerstag, 2. Juni 2016, 14:50

@andi+rudel..... Gut werden wir wieder so handhaben (wie am anfang) Ja er hat ein Körbchen das ein bisschen versteck ist da kann er sich zurückziehen.

an eine Box haben wir Ihn bereits gewöhnt.... er liebt es auch im Auto in seiner Box zu sein. Ihm ist wohl wenn er sich in einer "Höhle" verkriechen kann.

@crispy.... die kommt von unserem Hundetrainer. Er hat uns bestätigt dass seine ganze Haltung und Körpersprache Angst zeigen, Wieso meinst du?

testudo

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18

Donnerstag, 2. Juni 2016, 14:56

Bei einigen Hunden kann ein solches Verhalten erst aus Unsicherheit entstehen, später wenn sich der Hund eingelebt hat ( wie bei euch jetzt) aber in Schutztrieb, Recourcenverteidigung umschlagen oder auch territorial motiviert sein. Da muss man aufpassen, dass man dies dann nicht mehr als Unsicherheit sieht.
Also ich wull damit nicht sagen, dass dies bei euch so ist, kann ich nicht beurteilen. Sondern nur, dass euer Hund nun wohl "angekommen" ist bei euch.

Schlingeling

Moderatordoggie

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19

Donnerstag, 2. Juni 2016, 15:27

Bei gewissen Situationen zeigt er schon das er sein Revier verteidigen möchte, das ist so.
Aber in den Situation in denen er geschnappt hat oder Zähnchen gezeigt hat ist davon auszugehen (man weiss ja nie was in so einen Tier vorgeht) das es die Angst war, oder das er sich bedroht gefühlt hat.

Könnte unserem Timmy vielleicht auch der Umgang mit einem sicheren Hund noch helfen? also nicht das ich mir noch einen Zweithund anschaffen möchte, aber wir haben in der Umgebung einige gut sozialisierte Hunde.

andi+rudel

Streunerdoggie

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20

Donnerstag, 2. Juni 2016, 18:43



Könnte unserem Timmy vielleicht auch der Umgang mit einem sicheren Hund noch helfen? also nicht das ich mir noch einen Zweithund anschaffen möchte, aber wir haben in der Umgebung einige gut sozialisierte Hunde.
jein...
das wäre nur von vorteil wenn der hund dauerhaft bei euch wäre und sehr selbsticher im umgang mit unbekannten situationen..oder offen mit fremden personen
so begegnungen ab- und zu in welchen souveräne hunde mit dabei sind und bsp auch mit personen souverän umgehen ist a. nicht in seinem direktem häuslichen umfeld (auch büro) und b. bei begegnungen draussen zu unbeständig als dass er es sich nun wirklich einprägen würde.
hunde lernen durchaus durch beobachtung von anderen hunden...aber nur wenn sie immer wiederkehrt und auch positiv verknüpft wird..und im besten falle dem hund einen vorteil bringt.
nur als beispiel: bei uns bellen alle drei hunde wenn irgendjemand sich dem haus nähert.
unser rüde fagi hat dies zuvor nie gemacht..und bei uns erst durch die beiden anderen wohl so gelernt.
nur hat dies auch recht lange gedauert und kam sicher nicht von heute auf morgen per zufall. es war ein langer prozess den er sich abgeschaut hat und nun tut er es auch, weil er einfach dazu gehört und er nimmt wohl an, dass er es "muss", weil es die beiden anderen eben auch tun.
hinzu kommt nat. auch hier die rudeldynamik die viele hunde schnell miteinander verbindet und sehr ansteckend ist.
im grunde ist es also nicht verkehrt mit deinem hund und anderen souveränen zusammen begegnungen mit fremden leuten zu üben..
aber dazu brauchst du nur einen einzigen hund welcher er kennt und der offen genug zu fremden leuten oder situationen ist.
um aber einen erfolg zu bewirken müsste das wohl tag täglich geübt werden. und ob wirklich ein erfolg bliebe sei eher dahingestellt...