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Anne

Moderatordoggie

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Doggie(s): Mairin, Aussie

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181

Montag, 19. Dezember 2016, 10:08

Perrolina, ich stell mich neben dich zum Abschuss. Seh's genau wie du. Es wär schön, wenns ohne Regulierung und immer mehr Gesetze ginge - ist aber leider wohl utopisch. Zu viele Leute auf zu engem Raum, und davon leider nicht wenige Idioten, die NIX wissen von Respekt gegenüber Umwelt, Mitmenschen und vor allem Tieren.
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Tabasco

Sportdoggie

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182

Montag, 19. Dezember 2016, 10:10

Ok, dass nicht alles gesetzlich geregelt sein muss entspricht auch meiner Meinung aber wegen ein paar Idioten geht es halt oftmals nicht anders. Das ist ja in allen Bereichen so. Ja, Zürich hat eine Rassenliste. Ich glaube das waren sogar die ersten. Das Ganze kam ja überhaupt erst zur Sprache wegen dem Vorfall in Oberglatt ZH.

In der Theorie bin ich auch gegen diese Rasselisten. In der Praxis ist es aber leider in der Mehrheit der Fälle so, dass das Klischee betr. der Besitzer von Hunden eben dieser Rassen, durchaus bedient wird. Da es in der Agglomeration Zürich wahrscheinlich noch ein paar mehr "dieser Typen" hat, bin ich gar nicht so unglücklich über dieses Rassenverbot. Eigentlich bin ich inzwischen der Meinung, dass dieses Rassenverbot oft zum Wohle der Hunde ist. Ich finde Verbote besser als diese oft nicht mehr tiergerechten Wesenstests.

....so nun gebe ich mich frei zum Abschuss.... :kaug:

Also abschiessen will ich dich ganz bestimmt nicht. :)

Wegen ein paar Idioten, schreibst du. Aber meinst du wirklich, dass genau diese Idioten sich nach einem SKN-Kurs weniger idiotisch benehmen? Wenn sie den Kurs denn auch tatsächlich machen und sich nicht einfach darum foutieren.

Ich wohne ja in einem Kanton ohne Rassenliste. In der einen Stadt hat es viele der sogenannten Kampfhunde, deren Besitzer meist genau dem Klischee entsprechen. Nun stelle ich mir vor, dass diese Typen auf eine andere Hunderasse wechseln. Stell dir vor, die liefen jetzt mit Malis rum. Da sind mir in deren Hände die Bulligen doch noch lieber.

Ich bin einfach immer noch der festen Meinung: Wer auffällt, gehört überprüft und gegebenfalls sanktioniert.

Tabasco

Sportdoggie

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183

Montag, 19. Dezember 2016, 11:07

Etwas ist mir aufgefallen: Viele, die ein Kursobligatorium befürworten, gehen selber auch mit dem längst erwachsenen Hund noch in die Hundeschule. Also gehen sie gerne in die Hundeschule. Ob da ein Zusammenhang besteht?

Ich selber mache mit meinem Hund auch Hundeschuldinge (etwas Gartenagility, Longieren, Tricksen, UO, eine Art Dummytraining, früher auch Fährten). Aber ich mache es nicht in der Hundeschule. Ich bin absolut nicht der Vereinsmensch, der am Dienstag dies und am Donnerstag jenes machen möchte. Auch kommt es mir auch nicht auf Korrektheit in der jeweiligen Ausführung an. Ausschliesslich auf die Beschäftigung mit meinem Hund.

@perrolina: Eine Frage an dich: Wie gerne würdest du die obligatorischen Kurse machen, wenn deine Lieblingstrainer die Bewilligung zum Erteilen der Kurse nicht mehr hätte? Wenn es z.B. zwecks Vereinheitlichung und "Qualitätssicherung" nur noch eine staatliche Hundeschule gäbe, die jeder Hundehalter besuchen müsste?

perrolina

Schnupperdoggie

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184

Montag, 19. Dezember 2016, 13:36

Wegen ein paar Idioten, schreibst du. Aber meinst du wirklich, dass genau diese Idioten sich nach einem SKN-Kurs weniger idiotisch benehmen? Wenn sie den Kurs denn auch tatsächlich machen und sich nicht einfach darum foutieren.
Also ich meinte jetzt eigentlich nicht den SKN, sondern diese in ZH obligatorischen Welpenspielstunden, den Junghundekurs und/oder Erziehungskurs die obligatorisch sind für Hunde ab 16 Kg. Nur finde ich, das sollte für alle gelten, auch für Kleinhunde.
Ich wohne ja in einem Kanton ohne Rassenliste. In der einen Stadt hat es viele der sogenannten Kampfhunde, deren Besitzer meist genau dem Klischee entsprechen. Nun stelle ich mir vor, dass diese Typen auf eine andere Hunderasse wechseln. Stell dir vor, die liefen jetzt mit Malis rum. Da sind mir in deren Hände die Bulligen doch noch lieber.
In der HuSchu in der ich trainiere hat es viele Bullige mit ihren Besitzern. Einerseits deshalb, weil der Trainer ein Rotti-Mensch ist und diese lange Jahre gezüchtet hat, andererseits deshalb weil er einer der vom VetAmt beauftragten Zuständige für Problemhunde und Wesensrichter ist. Dann hat es aber auch sehr viele Malis, Holländer und DSH weil er halt früher Diensthundetrainer bei der Polizei war und ihn viele von damals noch kennen. Ich bewege mich da also auf ziemlich einschlägigem Terrain. Meiner Erfahrung nach, steigen die SoKa-Liebhaber nicht auf Schäferhunde um. Diese Hunde sind denen viel zu anstrengend (um mal beim Klischee zu bleiben). Ein nicht ausgelasteter "Bullige" ist für den Menschen sehr viel pflegeleichter als ein nicht ausgelaster Schäferhund. Gerade der Mali kann dann auch schnell mal ein grösseres Problem werden für den Halter selber. Auf dem Platz habe ich schon sehr oft Malis gesehen, die ihren Besitzer angegangen sind. Bei einem Molosser, sah ich das noch nie. Ausserdem sind Schäferhunde sehr viel bellfreudiger als Molosser - bei den Klischee-SoKa-Besitzern muss der Hund aber oftmals viele viele Stunden alleine in der Mietwohnung hocken.

Ich bin einfach immer noch der festen Meinung: Wer auffällt, gehört überprüft und gegebenfalls sanktioniert.
Das eine schliesst ja das andere nicht aus...

Etwas ist mir aufgefallen: Viele, die ein Kursobligatorium befürworten, gehen selber auch mit dem längst erwachsenen Hund noch in die Hundeschule. Also gehen sie gerne in die Hundeschule. Ob da ein Zusammenhang besteht?
Kann gut sein. Ich für meinen Teil gehe hauptsächlich deshalb noch in die Hundeschule, weil ich zur Abwechslung mal etwas fremdangetrieben werden möchte. Ich finde es ganz angenehm, mir mal eine Stunde die Woche nicht selber überlegen zu müssen, was ich mit dem Hund anstellen soll. Ausserdem tut es Amiga sehr gut, wenn sie mal nicht die Einzelprinzessin ist, es andere Hunde auf dem Platz hat und sie auch einfach mal (in ihren Augen) ganz ganz gaaaaanz lange warten muss, bis es weitergeht. Mir selber bringt es viel in Bezug auf das "Lesen" fremder Hunde. Da ich bei einem "Problemhunde-Trainer" trainiere, habe ich auch einige echt schwierige Exemplare kennengelernt.

Ich selber mache mit meinem Hund auch Hundeschuldinge (etwas Gartenagility, Longieren, Tricksen, UO, eine Art Dummytraining, früher auch Fährten). Aber ich mache es nicht in der Hundeschule. Ich bin absolut nicht der Vereinsmensch, der am Dienstag dies und am Donnerstag jenes machen möchte. Auch kommt es mir auch nicht auf Korrektheit in der jeweiligen Ausführung an. Ausschliesslich auf die Beschäftigung mit meinem Hund.

Ich bin definitiv auch nicht der Vereinsmensch! Nach mehrfachen, sehr erfolglosen Versuchen, habe ich mir das endgültig eingestanden.
Bei uns im Training (welches in keinem Verein stattfindet) geht es fast ausschliesslich darum, wie man einem Hund etwas beibringt. Welche verschiedene Möglichkeiten es gibt, welcher Hund auf welche Methode wie anspricht. Ausserdem geht oft um Frusttoleranz und Impulskontrolle beim Hund und Geduld, Konsequenz und Disziplin beim Mensch. Es geht nie um die Genauigkeit. Es sei denn, es ist Teil der Übung.

@perrolina: Eine Frage an dich: Wie gerne würdest du die obligatorischen Kurse machen, wenn deine Lieblingstrainer die Bewilligung zum Erteilen der Kurse nicht mehr hätte? Wenn es z.B. zwecks Vereinheitlichung und "Qualitätssicherung" nur noch eine staatliche Hundeschule gäbe, die jeder Hundehalter besuchen müsste?
Ich finde es super, dass ich einen für mich passenden Trainer mit sehr viel Hundesachverstand in der Nähe habe. Oftmals denke ich aber auch, dass ich eigentlich gerne mal woanders hin ginge. Ich lerne sehr gerne andere Mensch/Hund-Teams kennen und finde es immer spannend, welche Ansätze verfolgt werden. Oft nerve ich mich natürlich auch, weil ich mir einbilde, alles besser zu wissen :zwinker: aber interessant finde ich es auf jeden Fall. Da wo ich trainiere, kommen seit bald 7 Jahren immer die gleichen. Bei einigen sind die Hunde inzwischen gestorben oder wurden altershalber in Pension geschickt und sie kommen mit der nächsten Generation ins Training, die Menschen sind aber immer dieselben. Das ist einerseits cool, aber manchmal auch etwas langweilig. Da ich mich aber nicht von der Gruppe verabschieden will, bleibe ich vorerst wo ich bin.
Übrigens: "mein" Trainer hat die Bewilligung zur Erteilung des SKN nicht :d Ich habe Amiga noch vor dem SKN-Obligatorium gekriegt, drum musste ich den gar nie machen bisher.
Liebe Grüsse Nicole

andi+rudel

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185

Montag, 19. Dezember 2016, 17:19











Da wo ich trainiere, kommen seit bald 7 Jahren immer die gleichen. Bei einigen sind die Hunde inzwischen gestorben oder wurden altershalber in Pension geschickt und sie kommen mit der nächsten Generation ins Training, die Menschen sind aber immer dieselben. Das ist einerseits cool, aber manchmal auch etwas langweilig. Da ich mich aber nicht von der Gruppe verabschieden will, bleibe ich vorerst wo ich bin.

das erinnert mich ein wenig an mich...
bin schon seit fast 2 jahren nicht mehr aktiv auf dem hundeplatz....
aber dadurch, dass ich eben viele jahre mit verschiedenen hunden prüfungen abgelegt hatte, auch auf fremden vereinsterrain.. kennt man auch die anderen vereine..und natürlich die leute von dort, da es auch hier so ist wie fast überall : es bleiben oft die gleichen, nur die hunde sind im laufe der jahre andere.
was ich mir dann jedoch nicht nehmen lasse, ist z.b. zu einem event zu einem anderen verein zu gehen und dort auch mal z.b. etwas essen, mit den leuten quatschen etc...oder nur beim training mal zuschauen.
die möglichkeit bestünde dann auch dort so einige male mitzutrainieren (wenn ich wollte)...aber mir geht es einfach auch darum kontakte zu halten und anderes (neues) zu sehen.