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testudo

unregistriert

21

Freitag, 17. Juni 2016, 09:48

@Sternli
SKN ist schweizweit überall gleich viele obligatorische Lektionen nämlich 5 Stunden an mindestens 3 verschiedenen Tagen (wenn ichs richtig im Kopf habe): ZH hat einfach noch die zusätzliche Regelung mit Welpen- Junghunde- bzw. Erziehungskurs.
Und ja den THEORIEKURS muss man VOR dem Hundekauf machen (nur Ersthundehalter)

cindy

Admindoggie

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22

Freitag, 17. Juni 2016, 10:08

Zitat

Und ja den THEORIEKURS muss man VOR dem Hundekauf machen (nur Ersthundehalter)


Genau und das finde ich ja eigendlich gut, ABER WER ist Ersthundehalter?
Beispiel ich: Cindy lief bei der Anis, bei der Gemeinde über meinen Mann. Er war aber nur spazieren mit ihr. Ich habe Hundesport betrieben, Therapiehundeausbildung mit ihr gemacht und selber jene Weiterbildungskurse sowie den SKG Gruppenleiterkurs gemacht. Laut Gesetzt hätte ich den Theoriekurs vor dem Kauf vom Charly machen müssen, weil Charly nun über mich läuft und ich somit ein Ersthundehalter gelte. Machte ich nicht, weil ich den Sinn dahinter nicht verstehe und es als Geldimacherei empfinde. Was hätte ich da gelernt, nichts, denn alles was dort vermittelt wird, hatte ich schon in meinen Weiterbildungskursen wo ich vorweisen kann. Denn SKN Praktisch den haben wir natürlich gemacht :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Anij

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23

Freitag, 17. Juni 2016, 10:47

Ich kenne mich mit Euren Kursen in der Schweiz nicht aus, aber wenn ich das in dem Artikel abgedruckte Bild sehe und wenn das für die Kurse steht, oh weia. Ein Hund auf einem Steg unter starkem Zug am Halsband und vor ihm die Kante zum Abgang mit einem Spalt, der geradezu dazu einlädt mit den Krallen drin hängen zu bleiben. Würde bei mir auf dem Platz jemand so seinen Hund über den Steg laufen lassen, gäbe es einen Anpfiff. Und solche gefährlichen Geräte sind sowieso ein NoGo.
Viele Grüße von Daniela, Velvet und Sira

und Silky im Herzen.









Wenn du redest, muss deine Rede besser sein, als es dein Schweigen gewesen wäre.
(arabisches Sprichwort)

Schneeflocken

Sportdoggie

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24

Freitag, 17. Juni 2016, 12:10

Ich habe den Theriokurs gemacht, weil das gesamte Rudel damals auf meinen Ex eingetragen war. Nach der Trennung galt ich gesetzlich als Ersthundebesitzerin :d Ich habe ihn aus Interesse gemacht und war schockiert, welche absoluten Basics dort vermittelt werden. Ausnahmslos Dinge, die ich schon als Kind wusste und schlicht mit gesundem Menschenverstand und ein bisschen Interesse an der Hundehaltung zu tun haben. Gelernt habe ich wirklich nix, nur die Erkenntnis, dass die Menschheit tatsächlich komplett am verblöden ist.

Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.

sina22

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25

Freitag, 17. Juni 2016, 12:11

ich dachte, der kurs ist quasi 9 jahre gültig? wenn man in den letzten 9 jahren einen hund gekauft hat, muss man ihn doch gar nicht machen...

husky

Wachdoggie

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26

Freitag, 17. Juni 2016, 15:00

Also der Theorie kurs ist VOR dem kauf eines Hundes zu besuchen und muss nur EIN mal besucht werden.

Den Praxis kurs muss man mit jedem Hund den man sich anschafft absolvieren.

inhii

Alphadoggie

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27

Freitag, 17. Juni 2016, 15:09

@Schneeflocken

Es gibt im Fall durchaus HH, welche nicht wissen was eine Läufigkeit ist und dass in der Zeit die Hündin trächtig werden kann. Und das stimmt weil ich dann dieser Person es erklärte und der hat mich nicht veräppelt, er wusste es nicht. :rolleyes:

Also erstaunt mich gar nichts mehr. Ein Wunder, dass die Leute wissen, dass es Männchen und Weibchen gibt. ;)



Also in ZH wenn man da das macht wo man muss (mittelgrosser Hund ab 45cm, Übernahme vor 16. Lebenswoche) dann muss man 4 Welpenlektionen, 10 Junghund/Erziehungskurse und eben diesen SKN-Praktisch von 5 Lektionen wobei man mind. 4 absolviert haben muss und in den Erziehungslektionen integriert ist/sein kann. (ist man Ersthundehalter käme noch die Theorie vor dem Kauf des Hundes).

Ich habe alles nun gemacht wo ich haben muss, durchgehend, schön eins nach dem Anderen. Zwischen Welpenschule und Junghund/SKN war 2-3 Wochen Abstand. Manchmal wegen Feiertage hatte es halt auch 2 Wochen Takt. Aber wenn man nun sieht, war ich mit den obligatorischen Kursen nun doch beschäftigt bis Flaffy nun 7 Monate ist. Also ist man doch eine gewisse Zeit begleitet vom Trainer und dies finde ich also nicht schlecht.

Logisch ist Flaffy noch längst nicht fertig und ich gehe noch freiwillig weiter in die Hundeschule und erziehe sie im Alltag. Aber die erste Basis ist gemacht.

Wir hatten ja letztes Mal auch ein ,,Test,, wo alles wo gemacht werden musste, vorkam und beurteilt wurde. Der Trainer gab noch spezielle Tipps. usw.

Bezahlt haben wir den Kurs per EZ oder bar beim 1. Kurstag, Quittung gab es natürlich, jeder Lektion wo wir vor Ort waren, mussten wir auf einem Blatt unterschreiben. Am Ende vom Kurs (jeweils am letzten Tag) hat man direkt die Bestätigung in die Hand bekommen. Also alles korrekt...

Auch wenn es nicht viel ist, finde ich es bringt jedem HH etwas und auch jedem Hund. :nicken:

Aber logisch hat man keine Garantie, dass der HH sich im Alltag korrekt verhält... und noch weniger die Garantie, dass ein Hund wo im Kurs war nie etwas anrichten wird. :nönö: Aber ja, wir als HH müssen viel auf uns nehmen, aber weil es halt doch einige Querschläger gibt. Des Friedens willen mache ich alles brav mit und nicht zuletzt weil ich es gerne mache. :d

Das mit einem Test nach 1 Jahr fände ich noch gut, ich wäre sowieso für die HH-Prüfung gewesen wo man mit jedem Hund (oder dem ganzen Rudel) hingehen muss und bestehen muss... :nicken:

Gimp

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28

Freitag, 17. Juni 2016, 15:49

...wo man mit jedem Hund (oder dem ganzen Rudel) hingehen...

Genau ..so eine Unterscheidung müsste es geben, denn meine sind alleine die reinsten Engel .. ab dem dritten im Bunde ist davon jedoch mit jedem zunehmenden eigenen Hund weniger zu sehen. :kaug:
***********************************************************
Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
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inhii

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29

Freitag, 17. Juni 2016, 17:10

Das ist eben die Kunst, dass man auch mehrere Hunde im Griff hat... ;)

Ich ging den Test mit Diuni alleine machen und später dann mit Pyri zusammen als sie zu uns kam. Also beide miteinander.

Diuni allein, alles perfekt. :super:

Zusammen alles perfekt ausser ein sehr wichtiger Teil, das Abrufen wenn ein Hund 20m vor einem voll durchrennt aus einem Versteck zum Anderen. Ein Blick von Diuni zu Pyri hinter meinem Rücken wo ich nicht sah, und sie düsten an mir vorbei... und somit nicht bestanden :( . Dieser Teilstück ist sehr wichtig im ganzen Test und schafft man die 3 verschiedenen Abrufübungen nicht, dann ist man grad draussen.

Somit hätte ich Leinenpflicht für meine Hundis gehabt, und hätte aber wieder an die Test gehen können um die Leinenpflicht zu ,,befreien,,.

Aber dieser Test setzte sich nicht durch und stattdessen kam der SKN.

Später wusste ich dann wie die 2 zum Stoppen bringen, indem ich einfach nur Pyri weggerufen habe, Diuni kehrte dann automatisch weil sie keinen Mumm mehr hatte ;) . Ich hatte aber schon ein 4er Rudel wo ich jeden einzeln super abrufen konnte auch wenn alle im Galopp waren. Wenns so klappt macht es natürlich Freude.

Namara

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30

Freitag, 17. Juni 2016, 17:13

Ich wäre dafür. Gegen weitere Auflagen und Vorschriften.

Wer Verantwortungsvoll ist wird wissen wie er sich zu verhalten hat und wird dies auch tun.

Die Anderen werden sich weiterhin rücksichtslos benehmen.
Es ist der Strom aus dem wir sind im Werden und Vergehen, aus dessen liebevoller Kraft wir unsere Wege gehen.


Sage es mir, und ich werde es vergessen; Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern; Beteilige mich und ich werde es verstehen!!! (lao tse)

erica

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31

Freitag, 17. Juni 2016, 17:43

Zitat



Das mit einem Test nach 1 Jahr fände ich noch gut, ich wäre sowieso für die HH-Prüfung gewesen wo man mit jedem Hund (oder dem ganzen Rudel) hingehen muss und bestehen muss... :nicken:


Und wann muss man endlich eine Kinderhalteprüfung ablegen?
Es braucht doch keine einheitliche Hundeerziehung, durchgeführt nach den Ansichten eines "Trainers". Jeder wünscht sich seinen Hund etwas anders und mit ein bisschen gesundem Menschenverstand entstehen auch keine Probleme. Wer welche hat soll sich einen "Trainer" suchen, aber niemand sollte dazu gezwungen werden.
Nur schon der Gedanke, einen Welpenkurs besuchen zu müssen, stösst mir ziemlich sauer auf.

Einzig eine Information vor dem Kauf des ersten Hundes kann sinnvoll sein.

inhii

Alphadoggie

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32

Freitag, 17. Juni 2016, 17:59

Eben erica

Darum die HH-Prüfung.

Da ist es egal wie du ans Ziel kommst (keine Pflichtlektionen oder so), man muss einfach an den Test und die gestellten Alltagssituationen können und gut ist. :nicken:

Aber es würden eben zu viele Hunde durchfallen, darum wollen es die Leute nicht. ;)

Als ich mit Diuni ging, da fielen über 3/4 aller Leute durch. Eigentlich erschreckend, die Leute wo ja gehen sehen auch eine Chance, dass sie es schaffen.

erica

Sportdoggie

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33

Freitag, 17. Juni 2016, 18:46

Ich weiss nicht, was für Alltagssituationen da geprüft werden sollten. Auch da hat jeder seine eigenen Vorstellungen, für was der Hund tauglich sein sollte.

Gimp

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34

Freitag, 17. Juni 2016, 19:18

Ich weiss nicht, was für Alltagssituationen da geprüft werden sollten. Auch da hat jeder seine eigenen Vorstellungen, für was der Hund tauglich sein sollte.

Das widerspricht dem Grundgedanken ..denn dort sollen die Leute lernen, das ihr Hund keine Gefahr oder auch nur ein Ärgernis für Andere werden soll.
Die Welt ist aus den Fugen ..

Letztens sah ich einen Film (so um die 80iger irgendwas), da sagte einer "geh nicht zum Hund, der beisst" .. der Andere: oh, ok ..
Thema gegessen..

heute würde das so ablaufen:
"geh nicht zum Hund, der beisst" .. der Andre : Oo .. WARUM TRÄGT DER KEINEN MAULKORB; WEISS DAS VET-AMT DAVON ... *kreisch*
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Tabasco

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35

Freitag, 17. Juni 2016, 19:28

Zitat

Ich weiss nicht, was für Alltagssituationen da geprüft werden sollten. Auch da hat jeder seine eigenen Vorstellungen, für was der Hund tauglich sein sollte.


Genau!
Wenn ich im Radio gehört habe, dass eine Trainerin mit den SKN-Teilnehmern in ein Schuhgeschäft ging, dachte ich: "Auf das könnte man nun wirklich verzichten". Es muss auch nicht jeder Hund ÖV- oder Stadt-tauglich sein.
Sogar das schöne Leinenlaufen oder ein Sitz ist doch keine Grundbedingung, um einen Hund einigermassen artgerecht zu halten.

Dann kommt noch hinzu, dass sich die Rassen zum Teil so stark unterscheiden, dass man diesem Aspekt bei einer Prüfung wohl kaum gerecht werden könnte.

Bolotta

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36

Freitag, 17. Juni 2016, 20:58

In unserer Hundeschule fuhren wir während dem SKN Kurs während mit öV, gingen nicht in die Stadt noch in einen Laden oder in ein Restaurant. Meine Hundetrainerin sagt, das könne sie nicht verantworten mit ca. 10 Hunden, die sie zum Teil überhaupt nicht kenne und einschätzen könne, an solche Orte.

Das Bus/Zugfahren simulierten wir mit einem "Lift", wo wir alle (ohne Hunde) ganz eng beieinander standen. Ein Hundehalter kam mit seinem Hund, stieg ein, drängte sich zwischen uns rein. Der Hund musste zwischen seinen Beinen sitzen und warten. "Unterwegs" stieg der HH wieder mit seinem Hund aus.

"Stadt"Atmosphäre wurde simuliert, indem viele Leute mit diversen Verkehrsmitteln wie Velo, Rollschuhe, Kichboard, Skateboard, mit einem Ball spielend; Leute die am Boden picknickten und dem Hund was anboten, eine Schar Leute, die laut johlend und klatschend an uns vorbei zog, kleine Kinder (Erwachsene die eine grosse Puppe hielten), die den Hund streicheln wollten und vieles mehr.

Dabei wurde beobachtet, wie sich der Hund verhält. Zeigt er Angst, wenn ja, wie verhält er sich? Zeigt er Aggression - wie verhält sich die? Ist es ihm egal? Bei diesen Übungen waren immer ein oder zwei Hundehalter auf einmal dran. So konnte die Trainerin jeden Hund einzeln beobachten und auch sofort unterbrechen, wenn es für den Hund zu viel wurde. Auch musste der Hund in engen Situationen immer die Möglichkeit haben, zu weichen.

Wenn jemand Autofahren lernen will, dann muss er erst eine Theorie Prüfung bestehen. Danach kann er die praktische Prüfung absolvieren. Hier ist es dem Experten egal, ob der Lehrling später ein Auto hat, das selber parkiert, das den Abstand zum vorderen Auto abmisst, ob er nie in der Stadt fahren möchte, etc. Es gibt Anforderungen, die der Lernende zu bestehen hat, sonst gibt es den Führerausweis nicht.

Sicher hat jeder HH andere Bedürnisse. Es muss nicht jeder Sitz können oder Zug fahren, oder in eine Stadt gehen. Aber es geht darum, dass geprüft wird, wie sich der Hund in nicht alltagstauglichen Situationen verhält.

Wenn sich jeder HH an die Regeln halten würde, hätten wir auch viel weniger Probleme. Aber jeder HH, der denkt, er müsse seinen nicht angeleinten Hund zu einem angeleinten Hund hinlassen oder in eine fremde Menschen Gruppe oder ein Hund, der auf einen anderen (angeleinten) Hund zustürmt, ist überzeugt, dass er sich richtig verhält.

Bei uns im Wald herrscht Leinenpflicht. Aber ich sehe oft HH, die ihre Hunde mitten im Wald herumrennen lassen. Also nicht etwa ein Hund bei Fuss auf Waldwegen. Im SKN lernten wir, von wann bis wann bei uns Leinepflicht ist.

Oder wir lernten, gewisse Situationen unter Hunden zu deuten. Signale vom Hund zu deuten und vieles mehr. Also eben, ich habe selbst beim zweiten Kurs das eine oder andere mal ein Aha Erlebnis gehabt.

inhii

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37

Freitag, 17. Juni 2016, 21:13

@bolotta

Danke, sehe ich auch so. :super: :nicken:

Wir waren bei den SKN-Lektionen 3x ausserhalb vom Platz und dann nur immer max. 4 Hunde, die Gruppe wurde dann einfach geteilt. Somit konnten wir auch wirklich zum Bahnhof und ins Dorf, an Schulhäuser vorbei und auch beim Reitstall und Kuhgehege usw. Morgen ist Wald und Jagdverhalten dran usw.

Wir machten auch wie du schreibst auf dem Platz so ,,Tests,, eben um zu sehen welcher Hund wie reagiert, was dies zu bedeuten hat für den Alltag usw. usw.

Also doch, man lernt etwas (sofern man wohl am richtigen Ort den Kurs machen geht ;) ).

aber eben... die die nicht wollen werden auch nach 100 Lektionen sich nicht ändern. :noidea:

erica

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38

Freitag, 17. Juni 2016, 21:55

Zitat

Aber es geht darum, dass geprüft wird, wie sich der Hund in nicht alltagstauglichen Situationen verhält. .


Das Verhalten in Ausnahmesituationen kann nicht geprüft werden, da es sich wie das Wort sagt um eine Ausnahme handelt und nicht voraussehbar ist.

Wie ein Hund in einer ungewohnten Situation reagiert ist vor allem eine Frage des Vertrauens in seinen Führer. Und das das in einem Kurs gelernt werden kann, daran zweifle ich.

Bolotta

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39

Freitag, 17. Juni 2016, 23:46

@erica : meine Hunde Trainerin wurde bei einem SKN Kurs gleich 2x gebissen. Sie fuhr mit dem Kickboard am Hund vorbei, der sie anfiel und ins Bein biss. Das zweite mal weiss ich nicht mehr.

Und eine Ausnahme Situation ist es nicht, wenn der Hund eingeengt wird - wenn unbekannte Verkehrsmittel vorbei fahren? Was bedeutet denn das, wenn der Hund die mit dem Kickboard vorbei fahrende Person beisst? Selbst Schuld oder der Hund kannte sowas nicht????

Jagdtrieb wurde mit versteckter Reizangel und einem Stoffhasen durchgeführt. Jemand hielt meinen Hund. Ich versteckte mich weiter vorne, ich rief Hund ab. Der wurde losgelassen und rannte in meine Richtung. Auf einmal taucht der Hase auf und der Hund wurde richtig provoziert mit der Reizangel. Ziel war es, sich interessanter zu machen, als der Hase. Da gab es Hunde, die haben den Hasen gepackt. Andere rannten hinterher und liessen sich kaum abrufen. Manche ignorierten den Hasen total.

Tabasco

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40

Samstag, 18. Juni 2016, 00:00

@Bolotta: Dein Beispiel betreffend des Jagdtriebes hätte ich mit meinem Hund bestimmt nicht mitgemacht. Ich weiss, dass mein Hund Jagdtrieb hat, da muss ihn nicht noch extra jemand darauf scharf machen.

Auch ohne SKN sollte jedem HH klar sein, dass man einen jagdlich ambitionierten Hund mehr beaufsichtigen/anleinen muss als einen mit wenig ausgeprägtem Jagdtrieb. Und jemand, der sich darum foutiert, ist dies auch nach einem absolvierten Kurs egal.