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Micra3

Schnupperdoggie

  • »Micra3« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 8. August 2016, 07:49

Welpe im Büro

Hallo zusammen

Ich bin nun auch stolze Welpenbesitzerin.
Ich darf ihn mit ins Büro nehmen. Nun habe ich das "Problem", dass er jammert wenn ich kurz aus dem Büro gehe. Ich habe ihn in einem Laufgitter, damit er nicht durchs ganze Büro läuft. Nun meine Frage, wie bringe ich es fertig, dass er ruhig bleibt wenn ich kurz aus dem Büro gehe? Ich möchte nicht herzlos erscheinen, ich weiss das es nicht einfach für ihn ist, aber vielleicht habt ihr mir gute Tipps, was es auch ihm erleichtert. :brav0:
Liebe Grüsse
Cony

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Micra3« (8. August 2016, 08:03)


Bolotta

Alphadoggie

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2

Montag, 8. August 2016, 07:56

Du hast deinen Welpen gestern geholt und nimmst ihn heute bereits mit ins Büro? Ein Welpe muss sich erst daran gewöhnen, dass er nicht mehr bei seinem Rudel lebt. Er vermisst seine Familie. Nun bist du die einzige Bezugsperson und lässt ihn bereits im "Stich" aus seiner Sicht.

Ich persönlich finde, dass sich der Welpe erst mal an sein zu Hause gewöhnen muss, bevor er ins Büro mitgenommen wird.

Meily

Streunerdoggie

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3

Montag, 8. August 2016, 08:02

Bin derselben Meinung. Sorry.
Ich hab mir auch erst eine Woche frei genommen. Und das extra für Welpi. Erst danach kam Gremlin mit ins Büro. Sie hat nie gejammert oder dergleichen. Alles lief so problemlos.

Mein Tipp, nimm dir Frei :d
----------------------------------------------------
Grüsse Yv
mit Gremlin


--> Meilo Keks, auf Ewig in meinem Herzen <--

-----------------------------------------------------

Martina90

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4

Montag, 8. August 2016, 08:04

Ich persönlich finde, dass sich der Welpe erst mal an sein zu Hause gewöhnen muss, bevor er ins Büro mitgenommen wird.
Ja da bin ich absolut der selben Meinung, dass ist doch der Grud weshalb man min. 2w Ferien empfiehlt wenn man sich einen Welpen holt...
Ansonsten würde ich ihn mit Kausachen beschäftigen und das Alleinesein eben erst mal von Grund auf üben. Sprich nur kurz den Raum verlassen und wieder retour und die Zeitspanne dann immer mehr erhöhen.
Liebe Grüsse

Martina

Das mir der Hund das liebste sei, sagst du Mensch sei Sünde.
Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!
Franz von Assisi

andi+rudel

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5

Montag, 8. August 2016, 08:32

heikle sache da der welpe sich verlassen vorkommt....
neues daheim, neue situationen..und unglaublich viele eindrücke auf einmal. ferien wären sehr sehr wichtig gewesen in der ersten zeit der umgewöhnung.
ansonsten bleibt wirklich nicht viel als es mit futter oder weichem kauzeug zu versuchen.

testudo

unregistriert

6

Montag, 8. August 2016, 09:34

Ui das finde ich auch ( zu) früh. Ikkuma kam ja auch schnell mit zur Arbeit, aber nicht grad so schnell. Ich habs wie zu Hause gemacht - musste ich sie alleine lassen bekam sie was Kleines zum Knabern. So konnte sie sehr schnell auch längere Zeit alleine bleiben. War Sinclair ( mein Zweithund) wars sowieso nie ein Problem.

Lagotto

Sportdoggie

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7

Montag, 8. August 2016, 10:16

Da kann ich auch etwas zu schreiben. Ich habe es ähnlich gemacht wie Du. Mein Welpe kam auch ziemlich direkt, nach einem Wochenende bei uns zu hause, mit zur Arbeit. Gejammert hat er auch mal zwischendurch, aber vielleicht war es günstiger, ihn anfangs in einer grossen Hundefaltbox zu halten. Das war seine Höhle mit all seinem Spielzeug und Deckenkram und dort fühlte er sich geborgen. Evntuell ist eine Box besser, als nur ein Absperrgitter. Wichtig finde ich auch, das zu Üben, also immer wieder kurz aus dem Büro rausgehen und wieder reinkommen. So lernt er, Frauchen kommt immer wieder... Was ich auch noch gemacht habe, mich nach einiger Zeit mit ihm beschäftigt. Also so jede Stunde mal zum Pipi machen raus und mit ihm gespielt. Die Abstände wurden dann von Woche zu Woche vergrösssert. Bei uns hat das alles in allem prima geklappt und ich würde es jederzeit wieder so machen.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Anne

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8

Montag, 8. August 2016, 10:35

Ui, ja, definitiv suboptimale Situation..

Problem Verlassensangst, das der Welpe verständlicherweise hat: Erst grad von der Familie weg, alles neu bei euch daheim, euch kennt er noch kaum als verlässliches Rudel, und dann kaum angekommen schon die Bürosituation. Kein Wunder, jammert er, wenn du kurz weg gehst und er plötzlich allein ist.

Ich persönlich würde im Büro sowieso mit einer Box arbeiten, damit der Welpe mehr Ruhe hat und eher eine Höhle. Im Laufgitter wäre mir immer noch zuviel Action / der Hund kann Action machen und bekommt alles mit, was ringsum läuft (keine Ruhe). Hund regelmässig rausbringen, Beinchen vertreten, Pipi machen, vllt etwas spielen (NICHT im Büro, im Büro ist Nixtun angesagt), danach in die Box - dankbarerweise schlafen Welpen ja noch recht viel.

Idealerweise hätte man diese Box erstmal positiv belegt, in den 2 Wochen Ferien, die man sich nach Welpenabgabe nimmt ;)
Also immer in der Box füttern, selbständiges Reingehen belohnen, Knabbersachen in der Box geben, zum Schlafen (nach dem Spaziergängli, Spielen etc) in die Box und Box zumachen, dann aber daneben sitzen bleiben (am Anfang) und etwas ruhiges machen, Lesen, TV schauen, was auch immer. So wäre die Box dann bereits ein gut aufgebauter, sicherer Ort für den Hund, und im Büro auch so belegt: Hier ist es toll, aber es ist Ruhe angesagt.

Da das bei dir jetzt Hepp Chlepf funktionieren muss, würde ichs halt trotzdem so gut es geht mit positivem Aufbau versuchen.
Erstens würde ich mir schleunigst für daheim und fürs Büro eine Box besorgen (in deinem Fall würde ich mir sogar eine Faltbox besorgen und die jeweils hin und her zügeln, damits vom Geruch her und so wirklich die gleiche Box ist). Dann eben: In der Box Knabbersachen geben, das Mittagessen (und daheim Frühstück und Abendessen) immer in der Box füttern, für ruhiges Verhalten in der Box belohnen, Quengeln ignorieren, nach dem Rausgehen, Spielen und so sofort in die Box. Wenn du kürzer aus dem Büro musst (nur rasch Kopieren oder so), würde ich kein Tamtam machen, aber wenns etwas länger ist (ab ca. 5 Minuten, je nachdem auch schon kürzer, kommt auf die Verlustangst an) würde ich etwas zu knabbern reingeben wie schon von anderen gesagt, oder Gudelis streuen.

Stellst du uns den Knirps noch vor? ;) Was gabs denn nun, und wie heisst dein Hund?
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Anne

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9

Montag, 8. August 2016, 10:48

[Edit - hatte was nachgefragt, was sich geklärt hat, dieser Beitrag kann ignoriert werden]
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Anne« (8. August 2016, 10:55)


Chrigula

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10

Montag, 8. August 2016, 14:30

Klar wäre es gut, zwei Wochen Ferien zu nehmen aber habt ihr euch auch schon mal überlegt, dass das aus verschiedenen Gründen evtl. nicht möglich ist!? Das nur mal so am Rande weil hier alle gleich aufschreien... ;)

Als Mim bei mir eingezogen ist, war es mir leider auch nicht möglich, Ferien zu nehmen. Wir hatten im Geschäft zu viel Arbeit und so musste es halt anders funktionieren. Ich hatte mir den Freitag frei genommen und somit das Wochenende Zeit, dem Welpen seine neue Umgebung und sein neues Zuhause zu zeigen. Den Arbeitsplatz hatte ich bereits vorher entsprechend eingerichtet (Box mit Decken, Wassernapf etc.) und habe Mim dann am Montag mit ins Büro genommen. Die ersten beiden Tage hat sie auch etwas gejammert, wenn ich sie in der Box gelassen und kurz das Büro verlassen habe. Ich habe ihr dann jeweils Kausachen zur Ablenkung gegeben und am dritten Tag war das Warten in der Box für den kleinen Welpen schon fast selbstverständlich.

Du brauchst eben auch etwas Geduld. Erwarte nicht, dass der Welpe von Anfang an gleich Freudentänze macht, wenn du das Büro verlässt und er warten soll... Ich würde dir, wie es die andern auch schreiben, eher zur Box raten. So eine Box ist ja auch eine tolle Sache für zu Hause, damit der Welpe lernt, herunterzufahren. Ich habe es bei Mim von Anfang an konsequent durchgezogen mit der Box und heute erstaunt es mich überhaupt nicht, dass dies einer ihrer Lieblingsschlafplätze ist :smile: (die Box steht heute offen in meinem Schlafzimmer, Mim kann somit jederzeit rein und raus wie sie möchte und sie liebt ihre Box!). Wie du die Box positiv aufbauen kannst, hat Anne ja bereits sehr gut beschrieben.

Schau, dass du den Welpen Kopfmässig etwas auslasten kannst, bevor du morgens mit ihm ins Büro gehst. Wenn du das Büro verlassen musst, kannst du dem Welpen etwas zum Kauen anbieten und vielleicht kannst du es so timen, dass du dann aus dem Büro gehst, wenn der Welpe grad schläft :d (und so ein Welpe schläft ja uuuunglaublich viel :smile: ). Am Anfang musst du ja sowieso häufig raus mit dem Welpen. Dann kannst du ihm, wenn er draussen sein Geschäft erledigt hat, evtl. noch ein paar Goodies streuen, damit er etwas zu tun hat und so bereits wieder etwas müde ist, wenn er zurück in die Box soll (ich spreche hier von drei bis maximal fünf Minuten - also bloss kein allzu grosses Trara mit dem Welpen veranstalten). Ansonsten eben - Geduld, das ist das Zauberwort!
"Über den Hund rede nicht mit anderen Hirten. Die sehen das nicht
objektiv; jeder denkt, sein eigener Hund sei der beste. Lass sie denken.
Der beste Hund ist dein Hund. Das wisst ihr beide, dein Hund und du."


(L. Tuor - Über das Schafhüten aus "Neues Handbuch Alp")

Jessy&Camiro

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11

Montag, 8. August 2016, 14:57

Idealerweise hätte man diese Box erstmal positiv belegt, in den 2 Wochen Ferien, die man sich nach Welpenabgabe nimmt ;)


Immer dieses pauschalisieren. Es ist noch kein Welpe gestorben nur, weil man eben keinen Urlaub nehmen konnte zu Beginn.

Klar wäre das optimal.. Meine Güte, wir hatten auch zu viel zu tun dazumal, also konnte ich das auch nicht machen – Camiro hat dadurch meiner Meinung nach keinerlei Schaden davon getragen und er war auch schon vom 2. Tag an im Büro. Dazumal hatte ich sogar 6-Tage-Wochen für die ersten 3 Wochen die Camiro bei mir war. Und ja, ich glaube meinem Hund hat das nicht geschadet wieso auch? Wir sind den ganzen Tag im Büro, viel mehr als Zuhause, also ist das eigentlich sogar wichtiger für ihn zum kennenlernen. Umso eher er das Büro kennt, umso mehr wird es als „normal“ und „nicht so spannend“ angeschaut habe ich das Gefühl – klar, 1–2 Wochen Ferien vorher würden auch nicht schaden aber eben, manchmal geht es halt nicht anders und ich denke WENN man schon dieses suuuupermegatolle Privileg hat einen Hund überhaupt mitnehmen zu dürfen, dann sollte man nicht auch noch motzig sein, wenn man keine Ferien haben kann gleich.. Also für mich ist es jedenfalls so.. Ich schaue Camiro als das grösste Geschenk von meinem Geschäft an – ohne diese Zustimmung hätte ich keinen Hund, daher bin ich übervorsichtig mit dem Hund im Büro und schaue immer, dass alles schön sauber und aufgeräumt ist und nicht müffelt, etc. Auch mal ein Schöggeli für die Putzfrau sollte drinliegen (die hat zum Glück selbst Hunde und liebt Camiro über alles).

Ich hätte als er 10 Wochen alt war 1,5 Wochen Ferien, aber die Züchterin wollte ihn erst mit 12 Wochen abgeben und wusste, dass ich nicht anders Ferien nehmen durfte / konnte wusste sie, also …


So mal ohne über dieses Thema noch weiter zu diskutieren.
Bei Camiro war es zu Beginn sehr einfach, die ersten paar Wochen war er total ruhig und schlief sehr viel, während ich aber auch fast alle 1–2h ausstempeln ging und raus ging (musste ja eh pinkeln) und mit ihm kurz spielte, etc.

Er wurde erst in der Pubertät etwas unruhiger.. Öh ja wie soll ich sagen, ich hab’s ignoriert, ignoriert, ignoriert.. Und ihm Alternativen angeboten, also Kauartikel, etc. Ich weiss nicht wieso und warum, aber nach ein paar relativ harten Monaten war es auf einmal kapiert und vorbei.

Camiro ist mittlerweile der BESTE Bürohund den ich mir wünschen könnte, er bewegt sich frei im Büro wechselt aber höchstens mal den Schlafplatz.. Reagiert nicht wenn Leute durchgehen.. Reagiert nicht darauf wenn Fremde reinkommen.. Reagiert auch nicht darauf, wenn man mal was „handwerkelt“ nebendran.. Also er liegt eigentlich nur da und wechselt ab und an seinen Platz, oder geht sich kurz zur Arbeitskollegin streicheln lassen.. Aber man merkt echt rein gar nichts mehr davon, dass da ein Hund im Büro sein sollte. Natürlich bekommt er immernoch oft Kauartikel aber die lässt er mittlerweile sogar oft einfach liegen und pennt weiter.. Das liegt aber daran, dass ich ihn ausserhalb der Bürozeiten auch sehr gut auslaste bzw. es jedenfalls in meinen Augen genügend gut mache und er auch in den Pausen, etc. meine Zuwendung kriegt.

Ich hab’s übrigens auch mit einer Stoffbox probiert, aber Camiro hat immer randaliert wenn ich die mal kurz zumachen wollte.. Also war das mehr sein Rückzugsort (eine hat er in der Pubertät geschreddert im Büro – wie auch einige Kartonkisten..) als eine Begrenzung.. War aber auch ok für mich. Am Anfang wenn ich ein Meeting hatte, habe ich ein Hundegotti im Büro organisiert – die nahm Camiro dann zu sich und hat zu ihm geschaut. Mein Team war da halt eh voll begeistert und alle wollten den Hund unbedingt im Büro haben, daher war das ein Kinderspiel ein Hundegotti zu organisieren.. Evtl. würde das bei dir auch helfen – natürlich bloss für längere Abwesenheiten.. Für nur kurz auf’s Klo müsste man durchbeissen, versuchen Spielzeug / Kauartikel zu geben.. Und so oft es geht machen, damit sich Hundi daran gewöhnt..

Evtl. ein Kong mit Le Parfait füllen, das hat Camiro oft für kürzere Zeiten abgelenkt.

Ich wünsche gutes Durchhaltevermögen!
Bei Camiro hat’s mit ca. 1,5–2-jährig dann mal SO RICHTIG Klick gemacht, bis dahin gab’s immer mal bessere und mal schlechtere Phasen, Bürohund sein ist nicht soooo einfach und muss schon geübt sein..

Aber eben, sicher auch alle 1–2h kurz ausstempeln oder sonst wie Pause machen und den Hund kurz beschäftigen (Köpfchenübungen!!), Pipi machen, etc.


------


Edit: ich muss noch anmerken, dass CAmiro meistens nicht MIR nachgeweint hat, sondern einfach aus langeweile.. Er ist allgemein kein Hund der so überextrem anhänglich ist und eigentlich auch von Anfang an gut alleine Zuhause blieb (natürlich nur kurze Übungssequenzen wie man es halt so macht)(somit auch im Büro) aber bei ihm war es effektiv oft aus Langeweile.. Daher hat der Kong etc. bei uns immer super geholfen.. Wenn dein Welpe natürlich DIR nachweint kann es schon auh sien, dass er aus "Panik" nicht fressen möchte.. Musst du ausprobieren.

Camiro hat sowas wie Verlassensängste eigentlich wirklich noch NIE gezeigt, daher war unsere Situation wohl auch anders und evtl auch einfacher (auch mit dem sofort mitnehmen in's Büro)...
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jessy&Camiro« (8. August 2016, 15:04)


Linu

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12

Montag, 8. August 2016, 15:19

Ganz ehrlich, dass ein Welpe ein bisschen jammert am Anfang ist klar. Eine mind. 1 wöchige Eingewöhnungszeit mit Ferien wäre von Vorteil gewesen, aber das kann man ja nun nicht mehr ändern. Evtl könntest du spontan ein paar Tage frei nehmen? Das wäre für den Bindungsaufbau sicher immer noch fördernd.

Ansonsten, Übung macht den Meister. Ich habe meinen Welpe in einer Gitterbox (da sie an Stoffbox rumgekratzt und genagt hat) mit Decke drüber, so dass sie nicht sieht wer rein und raus geht im Büro und somit ruhiger wird. Der Höhleneffekt kann Wunder bewirken und das tägliche Training indem ich mehrmals zum Drucker gehe ist super. So lernt der Hundi Schritt für Schritt, dass Alleinesein nichts schlimmes ist.

Im Büro selber wird gar nicht gespielt, einfach weil Bürozeit Ruhezeit ist. Draussen ist natürlich Action, so dass die Auslastung stimmt, das ist auch wichtig.

Mittlerweile nach 4 Bürowochen lasse ich sie während Sitzungen schon alleine in ihrer Box, dann gibts ein Kaustängeli zur Beschäftigung und so bleibt sie auch aktuell 2 h so ruhig, dass sie niemanden stört.

Mucksmäuschen still ist sie aber immer noch nicht, aber ein zweimal Jaulen und dann ist Ruhe, viel besser als erwartet in so kurzer Zeit :good:

So ein Hundchen braucht einfach etwas Zeit und Geduld und das sollte man ihm geben, ebenfalls die nötige Konsequenz und unerwünschtes Verhalten ignorieren, damit hatte ich den grössten Erfolg bisher. Sie suchen ja Aufmerksamheit und das kann auch ein "Nein!" sein, darum am besten komplett ignorieren.

Jessy&Camiro

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13

Montag, 8. August 2016, 15:39

Camiro hat übrigens mal die Masche ausprobiert, dass er angefangen hat meinen Abfalleimer umzuschmeissen, weil er gemerkt hat, dass ich dann schauen MUSS.
Zum Glück hat er das irgendwann von selbst wieder aufgehört zu machen, das hat mich echt beinahe zur Weissglut getrieben, aber eben, die Pubertät ist allgemein nicht SO einfach – aber es ist alles aushaltbar und machbar.

Einfach dran bleiben und nicht nachgeben :)
Linu hat auch gute Inputs gebracht, obwohl ich meinen Hund nicht dauerhaft in die Box sperren würde (während Meetings okay, aber nicht den ganzen Tag – dann würde ich auch randalieren / jaulen). Aber den Input mit draussen spielen und nicht im Büro finde ich gut, hab ich antürlich auch so gemacht.

Aber die Denkaufgaben zwischendurch oder auch mal ein Sitz-Platz-Sitz, etc. üben habe ich auch mal kurz zwischendurch am Bürotisch gemacht, aber keine "Actionsachen" halt.
Ehm, nicht falsch verstehen, mache ich auch heute noch ab und an wenn ich kurz 1min Verschnaufpause brauche. Aber jetzt BRAUCHT es Camiro nicht mehr eigentlich – macht aber meistens trotzdem brav mit, oder er bleibt demotiviert liegen und will, dass ich ihn schlafen / chillen lasse :biggrin:
Liebe Grüsse
Jessy & Camiro



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Lagotto

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14

Montag, 8. August 2016, 16:48

Nein, ganz einfach ist es nicht, einen Bürohund zu bekommen :d
Kommt auch noch darauf an ob Du alleine im Büro bist, oder ab und zu mal Leute (auch Fremde) reinkommen, usw. Nach wie vor wichtig finde ich, dass Hund eine räumliche Begrenzung hat und weiss, das Büro ist nicht sein Revier. Mein Hund bellt am Arbeitsplatz zum Beispiel nicht, zu Hause aber schon. Das heisst er weiss, im Büro hat er nix zu melden, egal wie laut es ist (Türklingel, Telefon, kleine Kinder,...). Zu Hause gibt er natürlich an, wenn für ihn ungewohnte Geräusche sind oder er meint, er müsste uns warnen. Räumliche Begrenzung war anfangs die Box, später dann die Leine (habe kein seperates Zimmer für mich).
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Anne

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15

Montag, 8. August 2016, 16:56

Immer dieses pauschalisieren. Es ist noch kein Welpe gestorben nur, weil man eben keinen Urlaub nehmen konnte zu Beginn.


Ich pauschalisiere damit nicht, ich meinte nur, das sei wohl die ideale Ausgangslage ;) und daran halte ich fest. Das kann auch mal nicht so zu klappen kommen, das ist klar, und dann sucht man eine andere Lösung - für die ich ja auch Vorschläge gebracht hab ;) Ich dachte nur, ich schreib vielleicht mal was zur Ideallage, nicht, um Micra anzukreiden, sondern, damit das in diesem sehr allgemeinen Thread unter dem Titel "Welpe im Büro" mal gesagt ist ;)

Ich glaube aber tatsächlich, mein Posting kam böser rüber als es gemeint war. Sorry dafür 1_(53)

Ich gebe euch absolut recht - Es kann nicht immer funktionieren mit den Ferien. Es wäre aber schon ideal, meiner Meinung nach. Wobei ich absolut auch das Argument sehe, dass ein Hund ja auch im Büro sehr viel Zeit verbringen wird, und es ja gar nicht dumm ist, dass er das schon relativ bald kennenlernt und als normal erlebt. Dann finde ich aber, muss man sich im Büro auch ein Stück weit dem Welpen anpassen. Würde man daheim ja auch. Grade mit Alleinelassen.. da wäre ich halt einfach sehr, sehr vorsichtig, wenn der Hund Verlustängste zeigt, das kann sich sonst zu einer unendlichen Geschichte entwickeln.

Aber ja, wie ihr auch, bin ich relativ prosaisch auch der Meinung, dass der Hund keinen Knacks kriegen wird, wenn man das sofortige Ins-Büro-Nehmen ein bisschen organisiert und sich überlegt, wie man das handhaben will.
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andi+rudel

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16

Montag, 8. August 2016, 17:17

gestorben nicht...aber es hätte dem welpen und den neuen besi`s sooo vieles erleichtert.




Immer dieses pauschalisieren. Es ist noch kein Welpe gestorben nur, weil man eben keinen Urlaub nehmen konnte zu Beginn.


Bolotta

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17

Montag, 8. August 2016, 18:21

Als mein damaliger erster Hund, Taiga bei uns einzog war ich noch nicht berufstätig. Ich arbeitete zwar ehrenamtlich, aber das waren 8 Stunden pro Monat (alle 2 Wochen 4 Stunden). Als sie bei uns einzog hatten wir gerade 2 Wochen Herbstferien und nahmen uns Zeit für sie.

Bei Luna war es so, dass sie am Sonntag bei uns einzog. Am Mittwoch und Donnerstag Vormittag musste ich arbeiten gehen. Sie war aber nicht alleine, sondern mit Taiga zusammen. Gejammert hat sie glaub ich nie, jedenfalls habe ich nie was gehört. Danach hatte ich fast 6 Wochen Ferien (40 Tage).

Ein Welpe aufzunehmen bedeutet viel Zeitaufwand und viel Geduld, die ersten Wochen oder gar Monate. Ich frage mich generell weshalb sich jemand ein Hund, speziell noch ein Welpe anschafft, wenn er 100% arbeitet. Das ist einfach meine persönliche Meinung. Wenn er noch mit ins Büro darf, ist er wenigstens nicht alleine, aber aus meiner Sicht frage ich mich schon, was der Hund davon hat, täglich 8 Stunden (oder mehr) im Büro zu liegen. Aber das muss jeder für sich wissen.

Doch wenn man sich für einen Welpen entscheidet, sollte doch dessen Ankunft so geplant werden, dass man ZEIT für ihn hat. Es ist auch noch kein Hund gestorben, nur weil er täglich 10 Stunden im Zwinger ist; weil er 2x15 Minuten Gassi gehen darf und sich die restliche Zeit im Garten versäubern kann. Die Frage ist doch, wollen wir dass der Hund einfach überlebt, oder wollen wir, dass er sich bei uns wohl fühlt und sich an uns gewöhnt?

Lagotto

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18

Dienstag, 9. August 2016, 07:35

Bolotta, da wären wir bei einem anderen viel diskutierten Thema, wieviel Beschäftigung braucht ein Hund wirklich. Ist er glücklicher, wenn er mehrmals wöchentlich zu Agi, Hundeschule und sonst noch etwas geht oder ist ein Hund am liebsten bei seinem Menschen egal ob mit viel, oder mit wenig Bewegung/Beschäftigung. Wissen wir das wirklich? Tatsache ist, der Hund passt sich, in den aller meisten Fällen, an.
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LaraLiina

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19

Dienstag, 9. August 2016, 08:06

Ich gebe nun auch mal meinen Senf dazu. Ich bin 100% berufstätig und habe einen Hund, jedoch habe ich sie nicht als Welpe aufgenommen sondern mit etwas mehr als jährig.

Ich wollte anfangs eigentlich auch einen Welpen. Ich hätte auch vom Büro die Unterstützung bekommen. Ich arbeite natürlich auch in der Tierbranche und habe dadurch wohl einen Vorteil. Jeder hier im Büro liebt Tiere und die meisten haben selber welche. Ich habe mich aber bewusst gegen einen Welpen entschieden, weil ich nicht wusste, ob ich ihm wirklich gerecht werden könnte, wenn ich 100% arbeiten.
Als April zu mir kam, hatte ich eigentlich 2 Wochen Ferien geplant. Die Pflegestelle hat mir jedoch geraten, April so schnell wie möglich mit ins Büro zu nehmen, damit sie sich gleich daran gewöhnt. Sie haben bei Ihnen bereits das auf's Plätzli schicken usw. geübt, damit ich es nachher etwas leichter habe.

Ich habe also April an einem Wochenende geholt und war ein paar Tage mit ihr zu Hause, habe kleine Spaziergänge in der Umgebung gemacht und mich einfach mit ihr beschäftigt. Dann bin ich eines Abends mit ihr ins Büro, als keiner mehr da war, und habe sie etwas schnüffeln lassen. Am nächsten Tag kam sie dann mit mir mit. Immer mit der Option, dass ich wieder heim gehe, wenn es nicht klappt.
Aber es hat vom ersten Augenblick an geklappt. Klar musste sie anfangs jeden begrüssen und immer aufstehen, wenn jemand an meinen Tisch kam, aber das hat sich schnell gelegt.

Und mittlerweile würde ich sagen, April geht es sehr gut bei mir. Auch wenn sie 8-9 Stunden im Büro rumliegt, ich mache sonst sehr viel mit ihr, verbringe fast jede freie Minute mit meinem Hund, mache Hundesport mit ihr, Trickse (das liebt sie!) und laste sie genug aus. Teilweise habe ich das Gefühl, dass sie froh ist, im Büro mal chillen zu können.
Ich denke es ist immer eine Frage der Organisation. Aber es ist gut händelbar, 100% zu arbeiten und einen Hund zu haben. Mit einem toleranten Arbeitgeber ist es auch mit Welpe, würde ich behaupten, kein Problem, solange man sich bewusst ist, dass die Arbeit nach der Arbeit hald weitergeht. Bzw. für mich ist es keine Arbeit und kein Muss, mich mit meinem Hund zu beschäftigen. Mir macht es Spass. Aber man muss auch erst merken, was der Hund braucht. Und eben, es ist von Hund zu Hund einfach unterschiedlich. :)

April ist wohl der geborene Bürohund. Sie liebt alle Menschen und Tiere, bleibt aber mittlerweile auch sehr gut liegen, wenn sie nicht angesprochen wird. =D
* * * * * * * * * * * * * * * * *

Alle Tiere mit Ausnahme des Menschen wissen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, es zu geniessen.


Bolotta

Alphadoggie

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Dienstag, 9. August 2016, 08:40

@Lagotto: Mit meiner Aussage wollte ich bloss die Behauptung: "Es ist noch kein Welpe gestorben nur, weil man eben keinen Urlaub nehmen konnte zu Beginn."

Es braucht SEHR viel, dass ein Hund an etwas stirbt (so gesehen), aber es geht ja nicht darum, dass der Hund ÜBERLEBT, sondern dass es ihm auch wirklich gut geht. Deshalb meine Aussage oben. Ist halt etwas provokativ. Aber dieser Satz hat mich einfach gestört.