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testudo

unregistriert

21

Montag, 22. August 2016, 18:20

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass an dem was Tabasco schreibt was dran ist. Wird der Hund mitten in der Pubertät ( chemisch) kastriert, bringt das ja den Hormonhaushalt nochmals total durcheinander und es wird in die Entwicklung/Reifeprozess des Hundes eingegriffen.

Kailani

Wachdoggie

Beiträge: 565

Doggie(s): Lotus

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22

Montag, 22. August 2016, 18:31

Ich bin mittlerweile der Meinung, dass das "rüdisch-sexuelle-Verhalten" mit der Zeit (je nach Hund wohl mehr oder weniger) nachlässt, wenn dem Rüden Zeit gegeben wird, sich damit auseinanderzusetzen und sich daran zu gewöhnen.
Nicht dass das in jedem Falle die beste Lösung ist, nicht dass mich jemand falsch versteht. 1_(53)

Lotus hatte im Frühling diesbezüglich eine recht anstrengende Phase. Stunden - nein - tagelanges Winseln, Rastlosigkeit in der Wohnung, extremes Lecken und Sabbern auf Spazierängen etc. Auf dem Spazi nichts gefressen, zu Hause aber glücklicherweise schon. Und das alles, auch wenn keine läufige Hündin direkt in der Nähe war, nur von den Gerüchen die halt so überall verstreut wurden. :hihi: Er ist mir auch einmal abgehauen, zu einem fremden Garten smilie_sh_019 Zum Glück nur ganz kurz, (da spielt wohl der Charakter wieder eine Rolle) - trotzdem war es eine Zeitlang zum Verzweifeln. Nur noch Schleppi, schlaflose Nächte, und gestresster Hund.
Ich hab echt eine Zeit lang auch an den Chip gedacht, und es wurde mir auch von mehreren Personen, inklusive meiner Trainerin, empfohlen. Ich bin da allerdings recht kritisch eingestellt und habe mich entschieden, zu warten. Nunja, was soll ich sagen. Das Thema hat sich grösstenteils erledigt.Lotus hat zwar nach wie vor Interesse an Hündinnen und machmal muss ich ihm auch sagen, wenn er unanständig lange schnüffelt :peinlich: , und wenn eine läufige Hündin in der Nähe wäre würde er sicher aufdrehen. (Hier auf dem Land sind viele kastriert...) ABER nur von den Gerüchen am Strassenrand, Wiese etc. lässt er sich nicht mehr gross beeindrucken. Mal wieder ein SChleck, ein wenig sabbern, und das wars dann, auch kein komplettes Ignorieren mehr währenddessen.
Dies zu unserer Geschichte. Für uns stimmt es so (momentan). Ich muss aber auch sagen, dass ich mich gegen eine Kastra oder einen Chip etwas gesträubt habe, da Lotus ein Hund ist, der gegenüber anderen Hunden eher mal einsteckt. Auch hat er noch nie aufgeritten. Wurde aber schon bestiegen und wehrt sich nicht selbst - all dies hat dazu geführt, dass ich eben lieber noch zuwarten wollte, um wenn möglich einen Chip umgehen zu können.


Somit würde ich sagen, dass nicht primär die Haltung (Rudel oder Einzelhund) ausschlaggebend ist, sondern eben die Gewöhnung an die Gerüche - das passiert im gemischten Rudel bestimmt schneller, was der Grund sein kann, dass bei Rudelhaltung das Thema schnell erledigt ist oder kaum aufkommt.
Ich persönlich denke, dass womöglich die Rasse dabei auch eine Rolle spielt (genetische Faktoren), und dass auf jeden Fall der Charakter des Hundes mitspielt, insbesondere dann, wenn es darum geht, auf die Gerüche zu reagieren bzw. mit dem "wollen-aber-nicht-dürfen" umzugehen.

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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23

Montag, 22. August 2016, 18:45

Ich stimme dir, Lotus, zu. Ich habe mich auch gegen eine Kastra gewehrt. Ich habe aber den Punkt erreicht, an dem ich es persönlich nicht mehr aushielt meinen Hund so "leiden" zu sehen. Ich bewundere wirklich jeden, der mit einem so "anstrengenden" Hund durchhält und diese Phasen aussitzt. Ich hätte es auch lieber so gemacht, aber bei uns gibt es einige intakte Weiber, welche an unserer Wohnung vorbeispazieren und nach gut zwei Monaten (oder drei :gruebel1: ) beinahe durchgehechel und herumgestresse war dann auch mal gut. Ich möchte ihm die Möglichkeit geben mit dann knapp 2-jährig vielleicht doch intakt zu bleiben. Ich habe mir für dieses halbe Jahr vorgenommen mit Yoshi vor allem am Gehorsam an der Leine und im Freilauf zu arbeiten, damit er für mich händelbarer wird. Yoshi ist ein selbstbewusster Rüde, war er schon immer. Er ist eher der, der nicht nachgibt und da hat er Geduld. Ein weiteres Argument (wenn auch nur ein ganz ganz kleines) war für mich, dass ich die chemische Kastra jetzt machen wollte BEVOR er irgendwelche Aggressionen sexueller Natur an den Tag legt, welche man dann in mühevoller Kleinstarbeit wieder abtrainieren muss.

Ich habe immer gesagt "Mein Hund wird nicht kastriert". Nun probieren wir das "kastrierte Leben" ein halbes Jahr aus und beurteilen das ganze danach neu. Wenn ich Pech habe knallt dann die zweite Pubertät einfach ordentlich rein, weil Herr Hund was nach zu holen hat. :-p
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


testudo

unregistriert

24

Montag, 22. August 2016, 18:53

Aber denkst du wirklich, dass er mit 2 dann anders reagiert? Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, da die Pubertät ja jetzt "gestoppt" wurde. Da können sich die Hormone und sein Verhalten doch gar nicht einpendeln? Oder verstehe ich jetzt irgendwie etwas falsch?

Kailani

Wachdoggie

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Doggie(s): Lotus

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25

Montag, 22. August 2016, 19:03

Ich habe aber den Punkt erreicht, an dem ich es persönlich nicht mehr aushielt meinen Hund so "leiden" zu sehen.

Und genau ist der Chip ja da. Ich meine, wenn Lotus ewig so weitergemacht hätte,wer weiss, vielleicht hätte er auch einen bekommen. Denn, mal ehrlich, abgesehen davon dass der Hund leidet, ist es auch für uns echt nervenaufreibend!! :nicken:
Ich finds auf jeden Fall toll, wenn du Yoshi noch eine zweite Chance gibst, vielleicht ist er dann ja wirklich etwas reifer. ^^

Kailani

Wachdoggie

Beiträge: 565

Doggie(s): Lotus

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26

Montag, 22. August 2016, 19:05

Aber denkst du wirklich, dass er mit 2 dann anders reagiert?
Das nimmt mich auch wunder. Welcher Anteil der einmalig gechippten (also hormongechippten :hihi: ) Hunde wohl kastriert werden, und wieviele danach unkastriert bleiben, ohne Erneuerung des Chips?

Sara&Yoshi

Sportdoggie

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Doggie(s): Yoshi - dt. Mittelspitz

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27

Montag, 22. August 2016, 19:23

Wir werden sehen.

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Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Lagotto

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28

Montag, 22. August 2016, 21:38

Hm, es kann sein, dass ich mit meinem Rüden diesbezüglich Glück habe oder/und es liegt auch mit an der Erziehung. Will mich jetzt nicht selber loben, da ich es ja nicht wirklich weiss ^^
Er ist ein sehr selbständiger, draufgängerischer und unerschrockener Hund und ich musste mich von Anfang an durchsetzen und ihm nix durchgehen lasse. Das ist noch heute so, aber in abgeschwächter Form. Vielleicht hat er deshalb nie wirklich auf Hündinnen reagiert, weil ich ja immer in seiner Nähe bin (zumindest draussen) und z.B. ein wildes Geschnüffel oder ein Rumgejammere nicht zulasse. Er wird dann konsequent in seinem Verhalten unterbrochen. Vielleicht hat er deshalb nie wirklich einen sexuellen Trieb entwickelt. Aber wirklich wissen tu ich das natürlich nicht.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

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29

Dienstag, 23. August 2016, 06:02

Ich weiss nicht, aber ich höre oft von Einzelhundehaltern anderer Rassen als Nordischer, dass ihre unkastrierten Rüden solche Verhaltensweisen wie Sarah es beschrieben hat, zeigen. Ich frage mich an was das liegt? Ist es die Zucht? Oder einfach das Individuum? Oder macht Mann/Frau selber ein Tamtam darum? Oder wären diese Hunde gelassener wenn sie in einem Rudel leben würden?

Ich erkläre es mir so, dass ein Einzelhund oftmals nicht die Möglichkeit bekommt, die Hündin, welcher er hinterhersabbert zu treffen, seinem sexuellen Trieb durch schnüffeln, Avancen machen, etc. Luft zu verschaffen. Ich stelle es mir unglaublich frustrierend vor, wenn es überall so unglaublich gut riecht, die Hormone komplett verrückt spielen, man aber nicht weiss, wie damit umzugehen. Er bekommt kein Feedback, egal ob positiv oder negativ, sondern wird mit seinen übersprudelnden Hormonen komplett alleine gelassen. Eine Hündin kann als Feedback mitflirten, sich Avancen machen lassen oder dem aufdringlichen Charmeur eins auf die Kappe geben. Rüden im Rudel lernen viel eher damit umzugehen, da sie viel öfters, viel näher damit konfrontiert werden und auch die Chance erhalten, sich damit auseinander zusetzen.

Zudem denke ich auch, dass ein Hundehalter mit einem Rudel viele Dinge lockerer sieht, da einfach mehr Erfahrung vorhanden ist und man, so denke ich, eine gewisse Gelassenheit braucht um überhaupt ein Rudel halten.

Mich z.Bsp. belastet das Hypern und Rumnervösen von Yoshi extrem. Es macht mich ebenfalls nervös und leicht reizbar, was sich in solchen Situationen mit seiner tiefen Reizschwelle auch nicht unbedingt verträgt.


Ich kann eigentlich das was Husky-passiin schreibt, nur bestätigen. Auch bei mir sind die Hunde ja intakt und Anouk ist die meiste Zeit recht relaxt wenn die Mädels läufig sind. Nur die Stehtage sind etwas anstrengender, aber selbst da muss ich die Hunde nicht trennen wenn ich dabei bin. Bin gespannt wie das wird mit dem zweiten Rüden wird.

Ich habe oft das Gefühl aus dem was ich hier lese (nicht falsch verstehen. Es ist nur mein Eindruck) das "der Hund leidet" mit "mich nervt es" verwechselt wird. Ich beobachte sehr oft bei Einzelhundehaltern das man den Hunden gar keine Gelegenheit gibt sich mit sich selbst auseinander zu setzen, sondern sobald es mal stressig wird, alles getan wird um die Hunde und sich selbst aus der Situation raus zu nehmen.
Das ist vielleicht auch der Unterschied. Im Rudel haben sie keine Wahl. Sie müssen sich und der Halter muss sich auch mit solchen Sachen auseinandersetzen.

Wie gesagt. Kein Angriff gegen dich, nur mein persönlicher Eindruck den ich oft erlebe. 1_(53)
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


In Arbeit http://www.huskyranch.ch

bernermix

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30

Montag, 29. August 2016, 17:20

hallo :smile: Ich lasse meinen 2 1/2 jährigen Rüden demnächst auch chemisch kastrieren.

Mein Rüde kann sich draussen kaum entspannen. Sobald wir draussen sind und ich ihn z.B. ins Platz lege, dauert es manchmal länger als eine halbe Stunde bis er sich wirklich entspannen kann. Er ist dauernd am riechen, die Ohren gespitzt, schaut umher und liegt so, dass er jeden Moment los rennen kann... Er hört draussen auch sehr schlecht auf mich und bellt in letzter Zeit andere Hunde an. Er verhält sich sehr territorial gegenüber anderen Hunden und dies leider nicht nur zuhause. Mein Hundetrainer hat mir deshalb geraten es einmal mit der chemischen Kastration zu versuchen (er ist sonst eigentlich gar nicht dafür Hunde zu kastrieren).

Wenn eine Hündin im Dorf läufig ist, dann frisst er eigentlich normal und benimmt sich auch nicht viel anders, ausser wir laufen den selben Weg entlang den vorhin die Hündin gegangen ist, aber das ist ja normal.

Bin nun gespannt ob die chemische Kastration etwas bringt. Weiss eigentlich jemand, ob sich das Fell dann auch sehr stark verändert? Er hat langes Fell und habe schon von manchen gehört, dass bei der chemischen Kastration die Haare sehr stark ausgefallen sind. Bei einer richtigen Kastration wird das Fell ja oft ein wenig verfilzt?!

erica

Sportdoggie

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31

Montag, 29. August 2016, 18:19

Zitat

hallo :smile: Ich lasse meinen 2 1/2 jährigen Rüden demnächst auch chemisch kastrieren.

Mein Rüde kann sich draussen kaum entspannen. Sobald wir draussen sind und ich ihn z.B. ins Platz lege, dauert es manchmal länger als eine halbe Stunde bis er sich wirklich entspannen kann. Er ist dauernd am riechen, die Ohren gespitzt, schaut umher und liegt so, dass er jeden Moment los rennen kann... Er hört draussen auch sehr schlecht auf mich und bellt in letzter Zeit andere Hunde an. Er verhält sich sehr territorial gegenüber anderen Hunden und dies leider nicht nur zuhause. Mein Hundetrainer hat mir deshalb geraten es einmal mit der chemischen Kastration zu versuchen (er ist sonst eigentlich gar nicht dafür Hunde zu kastrieren). ?!


Dann mach dir mal nicht Zuviel Hoffnung. Dieses Verhalten hat meiner Meinung nach nichts mit Hormonen zu tun, sondern eher mit einer Charakterschwäche.

Lagotto

Sportdoggie

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32

Montag, 29. August 2016, 20:48

Hallo Bernermix,
So ähnlich geht es mir mit meinem doggie auch... Sobald wir draussen sind, steht er unter Strom und findet alles spannend und ist nervös und hibbelig. Den Kontakt mit, sogar läufigen Hündinnen findet er dagegen nicht so aufregend und frisst anschliessend ganz normal.
Ich sehe es so wie erica, da würde ich mir keine Hoffnung auf die Wirkung der chemischen Kastration machen. Die hilft ja nicht bei Reizüberflutung. Das Einzige was du machen kannst ist, Ruhe bewahren und hoffen, dass dein Hund irgendwann gelassener wird. Weniger ist mehr. Denn antrainieren oder mit Medikamenten dieses Verhalten unterbinden, wird vermutlich nicht funktionieren.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

testudo

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33

Dienstag, 30. August 2016, 06:25

Hm also glaube nicht, dass hier die (chemische) Kastration eine Lösung ist...Da hilft meiner Meinung nach nur Training, Erziehung und allgemein "reifer" werden.

bernermix

Schnupperdoggie

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34

Dienstag, 30. August 2016, 09:53

Danke für Eure Meinungen :smile: Nun ja, ich werde es jetzt trotzdem einmal für sechs Monate machen lassen und mal schauen ob und wie sich sein Verhalten ändert. Hoffe doch sehr das er etwas weniger gestresst wird.... Ich halte Euch auf dem Laufenden :smile:

Lagotto

Sportdoggie

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35

Dienstag, 30. August 2016, 15:29

Ja bitte, dass würde mich auch sehr interessieren ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Chiara

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36

Dienstag, 30. August 2016, 16:24

Da bin ich auch gespannt! Verfolge den Thread mal heimlich, nicht das mein Rüde irgendwann denkt jetzt weiss ichs ja und dann loslegt :p aber für den Fall hät ich dann schonmal Erfahrungen

Sara&Yoshi

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37

Dienstag, 30. August 2016, 16:31


Da bin ich auch gespannt! Verfolge den Thread mal heimlich, nicht das mein Rüde irgendwann denkt jetzt weiss ichs ja und dann loslegt :p aber für den Fall hät ich dann schonmal Erfahrungen

:hihi:

Wir sind jetzt in Woche 6 nach Einsetzung ( :hihi: klingt wie nach einer Seuchen-Apokalypse) und mir fällt deutlich auf, dass Yoshi viel aufmerksamer mir gegenüber ist und auch deutlich weniger intensiv schnüffelt und markiert. Wir konnten es jetzt doch schon ein paar Male riskieren, ihn ohne Leine rennen zu lassen und er liess sich gut abrufen (nur nicht wenn er andere Hunde sieht, aber das ist ein anderes Thema :pfeifen: ). Mein Freund war sogar einmal mit ihm Rad fahren und Yoshi lief die ganze Zeit frei neben her. :brav0: Am Samstag haben wir nun noch ein Rückruf-Seminar. Ich hoffe auf gute Tipps.
Bis jetzt bin ich echt zufrieden.
Liebe Grüsse Sara & Yoshi


Chiara

Alphadoggie

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38

Dienstag, 30. August 2016, 16:32

Schön das es so gut wirkt!

Alqua

Schnupperdoggie

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39

Donnerstag, 1. September 2016, 22:38

Sind kleine Hunde nicht grds. eher "hypersexuell"?
Habe das schon mehrfach gehört, weiss aber nicht, ob das tatsächlich so ist oder eine bequeme "Ausrede".
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass kleine Hunde eher hypersexuell sind wie grosse. Ich glaube eher, dass diesem Verhalten bei grossen Hunden mit der Erziehung schon etwas entgegengewirkt werden kann. Leider kommt bei kleinen Hunden die Erziehung manchmal etwas zu kurz, wodurch das sexuelle Verhalten sich eben auch stärker auswirkt.




Kleine (bzw. vor allem Zwerghunderassen) haben tatsächlich häufiger Probleme mit einem übersteigerten Sexualverhalten, hat definitiv nicht nur mit der häufig fehlenden Erziehung bei diesen Hunden zu tun..
Gibt zwar keine wissenschaftlichen Untersuchungen dazu, aber wann man sich mal die Geschlechtsteile von einem (unkastrierten) Chihuahuarüden im Vergleich zur Körpergrösse anschaut, lässt einem das schon denken, dass vielleicht die hormonelle Steuerung etwas aus dem Lot geraten könnte :biggrin:

Sorry Mods, ich kriege das Zitat nicht richtig hin..

Alqua

Schnupperdoggie

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40

Donnerstag, 1. September 2016, 22:59

Meiner Erfahrung nach gibt es grosse Unterschiede bei der Ausprägung des Sexualtriebs bei den Rüden. Manche "Männer" können problemlos ihre Eier behalten, andere stehen chronisch unter Stress. In solchen Fällen macht meiner Meinung nach eine Kastration durchaus Sinn und ist zum Schluss eine Erleichterung für Hund und Mensch. Chronischer Stress macht psychisch und physisch krank und sollte nicht unterschätzt werden.

Meinen eigenen Hund wollte ich ursprünglich nicht kastrieren, da er eher etwas zurückhaltend-ängstlich ist. Habe ihm dann aber nach einigem Hin und Her doch einen Chip gesetzt (typischer hypersexueller Chihuahua...) Ich hatte damals auch die Hoffnung (den Strohhalm..), das es mit zunehmendem Alter vielleicht besser werden würde und ich ihn doch nicht kastrieren müsste. War bei ihm aber auf jeden Fall nicht so, nachdem die Wirkung des Chips vollständig verschwunden war, war er wieder ganz der alte Spinner.
Heute denkt ich, dass das wohl auch so zu erwarten ist, die sexuelle Entwicklung wird durch die chemische Kastration wohl einfach aufgeschoben.