Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: doggies.ch - das Hundeforum der Schweiz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Darcyschatzi

Schnupperdoggie

Beiträge: 164

Doggie(s): Darcy, Shiba-Schäferhund-Strassenmix

Wohnort: Fällanden

Beruf: Studentin

  • Nachricht senden

161

Freitag, 8. September 2017, 13:06

Ich greif das Thema noch mal kurz auf :)
Mir ist eben auch aufgefallen, dass es anscheinend häufig nicht am Verhalten der eigenen Hundes liegt ob er blöd angemacht wird, sondern andere Hunde meist "extremer" auf einen unkastrierten Rüden reagieren. Klar, bei mir liegt es dann zu verhindern, dass meiner mitmacht (wir arbeiten daran ;) )aber grundsätzlicher ist es schwieriger mit unkastrierten Rüden in Ruhe gelassen zu werden. Meiner Erfahrung nach...
"Man kriegt nicht den Hund den man will, sondern den den man braucht"

Lagotto

Sportdoggie

Beiträge: 1 456

  • Nachricht senden

162

Samstag, 9. September 2017, 09:01

Ja genau, so auch meine Erfahrung. Es sind häufig die kastrierten Rüden, die meinen intakten Rüden angehen, bzw. verknurren. Gott sei Dank bleibt meiner immer gelassen und weicht aus. Er merkt wohl, dass sie "unsympathisch" sind und geht nicht weiter darauf ein.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 292

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

163

Samstag, 9. September 2017, 09:16

Ich habe ja keine Rüden, aber denkt ihr wirklich, dass es daran liegt, dass es kastrierte Rüden sind die eure intakten anmachen weil sie eben kastriert sind?

Ich denke, sie sind wohl kastriert worden (weil sie eben auffallen und man sich so Verbesserungen erhofft, und wann diese kastriert wurden, wisst ihr ja nicht) und eigentlich ihr Verhaltensmuster schon vor der Kastration so war. :nicken: Ein Rüde, der 3 Jahre oder auch mehr Rüde sein konnte und pöbelte und tat, wird das Verhalten nicht einfach auflösen nur weil er keine Eier mehr hat :pfeifen: . So auch ein Rüde der Läufige Hündinnen kennen lernen durften, trotz Kastration diese noch toll findet. ;) Kannte ein Rüde der mit ca. 7 Jahre kastriert werden musste. Der wusste natürlich was eine Läufige ist, hatte ja Jahrelang Erfahrung damit. So sehe ich das auch wenn ein Hund Probleme mit anderen Hunden hat, da hilft halt auch keine Kastration :noidea:

Lagotto

Sportdoggie

Beiträge: 1 456

  • Nachricht senden

164

Samstag, 9. September 2017, 11:21

Letztens erst habe ich mich mit einem HH über das Verhalten seines kastrierten Rüden unterhalten und er hat mir bestätigt, dass er meistens bei intakten Rüden doof tut, bzw. verunsichert ist. Eventuell kann er sein Gegenüber nicht zuordnen, schwer zu sagen, an was es liegt. Es gibt aber viele Hunde, die generell mal kastriert werden, weil die Halter meinen, diese seien dann umgänglicher und problemloser zu führen. Auch die, die aus den Tierheimen oder dem Tierschutz geholt werden, sind meist schon kastriert.
Meine Nachbarin hat ihren Rüden kastrieren lassen, weil er im Haus markierte und nicht, weil er sich mit Artgenossen nicht verstand. Jetzt hat sie es allerdings genau umgekehrt, denn auf viele Rüden reagiert er agressiv, hat er früher nicht gemacht.

Wäre jetzt noch interessant, was cindy über charly berichtet. Also, wie er sich mit dem Chip verändert.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Kailani

Wachdoggie

Beiträge: 583

Doggie(s): Lotus

  • Nachricht senden

165

Samstag, 9. September 2017, 11:36

@inhii
Ich glaube schon, dass es Hunde gibt, die jahrelang gezeigtes Verhalten nicht ändern, weil sie schon gewissermassen "ritualisiert" sind.
Aber ich finde es schon extrem, wie gross der Unterschied bei Lotus im Verhalten war. Irgendwie auch erschreckend...

Er hat eine "beste Freundin"(kastriert) und eine - ehm - geruchlich sehr interessante "Freundin".
Bei ersterer hat sich das Verhalten nicht geändert. Bei der 2. Hatte er jetzt unter dem Chip jegliches Interesse verloren - als Kumpel passt sie ihm irgendwie nicht. Gestern gerade sind wir ihr wieder begegnet. Sie hat sich wieder wie immer riesig gefreut. Und er auch <img src="wcf/images/smilies/6071437.gif" alt="" title="*sab*" style="font-size: 0.8em;" /> , allerdings hab ich ihn dann schnell wieder geschnappt. Nach wie vor ist er nur an ihrem Geruch interessiert...(und nein, sie ist absolut nicht läufig...)
Was ich damit sagen will: bei Lotus ist ist es wirklich einfach hormonell bedingt...

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 292

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

166

Samstag, 9. September 2017, 12:10

Ja logisch hat ein Kastrierter weniger Interesse an einer Läufigen aber ganz abschalten lassen sich Rüden nicht, die mehrere Jahre unkastriert durchs Leben gingen. :nönö:

Lotus ist noch jung, aber lass ihn mal 7 Jahre intakt (ich komme immer mit läufiger Hündinnen vorbei ;) ), dann chipe ihn wieder und ich stell ihm wieder eine Läufige vor die Nase. Ich wette er wird sich doch etwas erinnern was das für ein Geruch ist. Wohl nicht so notgeil werden aber er wird sicher Interesse haben. Ich kenne auch wirklich wenige kastrierte Rüden, die Null auf eine Läufige reagieren. Die allermeisten gehen schnuffeln, finden es interessant aber wissen wohl nicht wohin damit ;) :pfeifen:

Und seit ich Diuni kastrieren musste dazumal und das nicht ,,richtig,, gemacht wurde, weiss ich das auch kastrierte Hündinnen sehr wohl riechen können. Und das passiert mehr als man denkt. Ich hatte eine kastrierte Läufige im Hause. :pfeifen: ;)



So meine ich es aber vor allem beim Problem Rüde-Rüde. Oft ist das Verhalten einfach schon ein Grundproblem. Sonst müssten ja auch alle kastrierten Hündinnen auf Intakte los gehen... wenn sie es tun, hätten sie es sicher auf gemacht wenn sie intakt wären. Das meine ist.

Ich würde es noch eher verstehen wenn intakte mehr Mühe hätten, weil sie leben ja mit hormonellen natürlichen Schwankungen. Sind dadurch mal besser drauf und mal weniger gut. Aber kastrierte Hunde sollten ja ausgeglichener sein. :noidea:

Was ich bisher merkte, dass Hündinnen eher negativ auf meine sind wenn meine vor der Läufigkeit stehen. Aber ob das kastrierte oder unkastrierte andere Hündinnen sind, weiss ich gar nicht. :noidea: Aber sie riechen wohl die Konkurrenz ;)

Snowdog

Schnupperdoggie

Beiträge: 486

  • Nachricht senden

167

Samstag, 9. September 2017, 13:19

Also bezüglich läufige Hündin, hatte ich jetzt bei der letzten Läufigkeit von Minimaus grad den Vergleich intakter und kastrierter (mit ca. 15Monaten im TH) Rüden. Der intakte ist 8, der Kastrat 8.5.Beide haben nur (und gleich intensiv!) während den Stehtagen reagiert. Der Kastrat reagiert sehr sehr selten (negativ) auf andere Rüden, egal ob intakt oder nicht. Der intakte Rüde ist ansich auch verträglich, reagiert aber eher, wenn ein anderer Rüde provoziert.

cindy

Admindoggie

Beiträge: 9 673

Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

Wohnort: Schweiz

Beruf: Hausfrau, Randstundenbetreuungsperson in der Schule

  • Nachricht senden

168

Samstag, 23. September 2017, 17:48

Zitat

Wäre jetzt noch interessant, was cindy über charly berichtet. Also, wie er sich mit dem Chip verändert.


Also, jetzt ist Charly fast 3 Monate chemisch Kastriert und bis vor 2 Wochen habe ich, ausser das er frass wie ein Mähdrescher und das er viel mehr auf Hunde mit bellen reagiert hat, nichts bemerkt :sad:
ABER seit ca. 2 Wochen ist er vieeel anhänglicher, er schaut vieeel mehr auf mich und somit auch beim Abruf :spass: die Nase ist nicht mehr permanent am Boden und somit viel aufmerksamer auf mich :spass: somit kann ich ihn immer mehr und länger frei lassen :spass: auch das anbellen der Hunde hat sich schwer verbessert und auch beim spielen mit den Hunden akzeptiert er im Moment, wenn ein Hund im zeigt, so nicht. Da wird nicht mehr nervent gebellt :hopser:
Ob es an der chemischen Kastration oder das er doch älter und Erwachsener wird, weiss ich nicht ?( Aber an irgendwas liegt es sicher :biggrin:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

Foto Homepage tier-natur-foto

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 292

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

169

Donnerstag, 28. September 2017, 08:44

Echt spannend... grad ein Mail bekommen von Felix (Bruder von Flaffy).

Sie erzählte nun, dass die ,,alten,, Hundekumpels es mit Felix nicht mehr so gut können, sie angefangen haben ihn anzubellen usw. :huh: Es seien nun alle Kastriert worden ausser eben Felix, seit dem ist es so.

gibt es da doch ein Grund, dass kastrierte Rüden die intakten eher doof anmachen? :gruebel1: Finde es einfach echt komisch und sehe wie kein Grund dahinter. :noidea: werden Kastrierte unsicherer, werden sie durch richtige Rüden verwirrt... oder warum sind sie so abweisend. Echt komisch...



@cindy

Toll das es besser wird. Aber eben wie immer kann man es wohl nie zu 100% sagen ob es wegen dem Chip ist oder weil er nun langsam erwachsen und gesittet wird. ^^ Hauptsache es wird besser... :nicken:

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher