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Patzbatz

Wachdoggie

  • »Patzbatz« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 007

Doggie(s): Amy silver Labrador dame

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1

Montag, 22. August 2016, 15:39

Kind und Hund näher bringen.

Das ist ja in vielen Familien ein Thema am Anfang vorallem wie geht man da vor ?.
Ich bin zum teil erstaunt wie kleine Kinder mich fragen ob sie denHund steeichwln dürfen, ihm dann die Hand entgegenstrecken und anschliessend sachte streicheln.
Da hat manch Erwachsener weniger Anstand! Und meine Hunde lieben Kinder! Trotzdem beobachte ich genau was hund und kind macht! Ich kenne meine hunde sehr genau und sehe wenn es zuviel wird. Und das finde ich wichtig im Umgang mit Kindern. Dass sich der Hund aus dem Gedränge rausziehen darf und dann ein ruhiges Plätzchen hat ohne Kinder. Alle Eltern die ich kenne, sagen ihrem Kind wenn der Hund im korb liegt wird er nicht angelangt. Ich finde das sehr wichtig und gut! So lernt das Kind auch dem Hund seine wohlfühlzone zu lassen und ihn zu akzeptieren :)
Da gratuliere ich jeder Mutter die ihr Kind so gut erzieht!


Die freuen sich natürlich dann auch immer :yeah: :spass: :spass: :spass:
Dein Hund ist dein Spiegelbild, dass niemals lügt. 00100-2:pics

Schlingeling

Moderatordoggie

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Doggie(s): Timmy

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2

Montag, 22. August 2016, 15:56

Ich finde es auch schön wenn Kinder so gut "Hundtechnisch" erzogen sind.

Unser Nachbarskind musste es auf die "harte"-Tour lernen, dass man nicht unbedingt kreischend auf einen Hund zu rennt.... :pinch: (Timmy hat natürlich sofor losgebellt)

Aber ich habe danach mit ihr geredet und alles ist wieder in Ordnung und sie weiss nun wie sie sich verhalten soll und hat dies auch gleich ihrer Familie sowie allen anderen Kindern in der Nachbarschaft erzählt.... :good: Nun sind alle Kinder und wir Stressfrei durch die Siedlung.

Aber ich finde man sollte das Hand hinstrecken nochmals überdenken. Timmy z.B. reagiert auf dies fast allergiesch und würde schnappen....(klar, da gehört er sicher zur Minderheit)

andi+rudel

Streunerdoggie

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3

Montag, 22. August 2016, 23:31

hand hinhalten finde ich je nach hund auch etwas kritisch.
ich handhabe es so, dass zuerst der hund kontakt aufnehmen darf/kann und danach erst gestreichelt wird im falle sich der hund nicht sofort wieder abwendet.
einfach stehen bleiben, hund darf schnüffen und dann kann sich kind oder erwachsener dem hund zuwenden und streicheln.
so haben es auch unsere kinder gelernt und und zwar dass der hund zuerst auf sie zugeht (wenn er denn will) und sie dann kontakt aufnehmen dürfen.

Bolotta

Alphadoggie

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4

Montag, 22. August 2016, 23:47

Andi beschreibt es richtig :Hund soll von sich aus zum Kind. Nie Kind zum Hund. Für einen Hund kann das schon eine Bedrohung bedeuten, wenn jemand auf ihn zu kommt und die Hand ausstreckt. Der Rückzugs Ort ist genauso wichtig.

Einmal kamen bei uns im Quartier fremde Kinder vorbei, die meine Hunde süss fanden. Sie fragten artig, ob sie streicheln dürfen. Doch gleich merkte ich, dass es für Honey zu viel wird und sagte, sie sollen sie in Ruhe lassen. Doch das eine Kind fasst von hinten Honey an. Da schnappt sie in die Luft. Es ist nichts passiert. Habe extra genau hingeschaut. Da erklärte ich dem Kind, dass es nie streicheln darf, wenn es heisst fertig.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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5

Dienstag, 23. August 2016, 07:09

so patentrezepte halte ich für schwierig. kinder können, wenn sie hunde gut kennen, diese meist gut lesen, oft besser als erwachsene. erlebe ich genug. haben sie selber keine hunde und auch die oma, tante.... nicht, dann hilft es meiner meinung nach wenig zu sagen, hand hinhalten oder warten bis der hund zu dir kommt, dann darfst du streicheln (ich meine, es kommen ja nicht alle in friedlicher absicht...). ich würd vielmehr am eigenen hund erklären, was jetzt grad angebracht ist. bedeutet aber, dass man den eigenen hund lesen kann, woran es wohl bei nicht wenigen schon scheitert...
bei meinen hunden ist es wurscht wie ein kind daherkommt, sie freuen sich immer. neulich sagte eine mutter zu ihrem kind: wirf keine steine ins wasser bis die hunde weg sind, sonst meinen sie, du willst spielen. ich musste grinsen, hütete mich aber davor, dies richtig zu stellen, denn für einen andern hund könnte es ja gelten. dafür waren neulich in den bergen kinder, die von oben auf den unteren weg steine schmissen, obwohl leute und hunde vorbei gingen. die eltern sagten nix. sowas bringt mich auf 180 und der nicht-kinderfreund kommt hervor. "hör zu kleine, solltest du uns treffen wenn wir da unten durchgehen, bekommen wir ein problem miteinander". was sagt diese freche göre? ich schmeisse nicht auf dich, ich meisse nur auf hunde... ich dachte ich höre nicht richtig. ist aber eine ausnahme, ansonsten mache ich mit kindern nur gute erfahrung, mit den müttern ab und zu weniger, aber das hat selten was mit den hunden zu tun...

wichtig finde ich, dass es an uns HH liegt. wir können die kinder nicht verantwortlich machen und wir haften wenn was passiert, egal welchen "fehler" das kind begangen hat. deswegen halte ich auch diese sitte "mein hund muss sich nicht anfassen lassen von fremden" für sehr gefährlich. ich übe dies von klein auf, was nicht schwer ist, sie sind ja sowieso grenzenlos menschenfreundlich und freuen sich über kontakt.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

C.m

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6

Dienstag, 23. August 2016, 09:58

Unser Hund kennt Kinder nicht wirklich, zu seiner welpenzeit gab es in unseren Familien oder Kreisen keine Kinder, als er Welpe war gab es nur ein Kind im Haus nebenan die ihn immer begrüsste oder auch mal bisschen spielte. Uns war es aber auch nicht sehr wichtig da wir keine Kinder haben und in unserem näheren umfeld ja auch nicht. Ich habe aber dennoch schon mehrmals dass gefühl gehabt dass er den Unterschied dennoch kennt und er es nicht ernst nimmt oder sich alamiert zeigt wenn zb Kinder an ihm kreischend vorbei Rennen. Ich denke bei einem Erwachsenen der dies macht wäre er nicht so gelassen...
Also kennt er den Unterschied trotzdem irgentwie obwohl er nicht mit Kindern aufgewachsen ist. Aber würde heute kein Kind ihn streicheln lassen da er es soviso nicht mag.

Bolotta

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7

Dienstag, 23. August 2016, 13:07

Psovaya Borzaya: Oh doch. Es ist mein Hund und deshalb entscheide ich, ob und wer und wie ihn streicheln darf. Das gilt für komplett fremde Kinder, wie auch für Kinder, die ich kenne oder gar selber betreue oder Kinder, die anständig dahin kommen und fragen, ob sie streicheln dürfen.

Wie ich schon geschrieben habe, kann es für einen Hund schon eine Bedrohung bedeuten, wenn ein (fremdes) Kind die Hand hin hält. Manche haben, wie du selber schreibst, keine Erfahrung mit Hunden und sind deshalb erst recht "unnatürlich". Ruft das Kind den Hund, bzw. "lockt" ihn an, so entscheidet der Hund von sich aus, dass er Kontakt wünscht. Geht er nicht hin, darf das Kind auch nicht auf den Hund zu kommen und streicheln.

Es gibt Kinder, die sind sehr gelehrig und machen es toll, wie es auch solche gibt, die das ausnützen und dem Hund schaden wollen. Jeder noch so geübte Hund kann mal "austicken". Deshalb liegt es an uns, bei Kontakt den Hund (und das Kind) genaustens zu studieren und lesen und wenn nötig, sofort eingreifen.

Psovaya Borzaya

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8

Dienstag, 23. August 2016, 18:21

und was tust du, wenn kinder einfach ungefragt und ev. noch im dichteren gedränge sich dem hund nähern? wenn der hund dies dann nicht kennt... aber gut, muss jeder selber wissen. für mich ist dies fast das wichtigste was ich von meinen hunden erwarte, ich fang damit schon bei der rassenauswahl an. in bergbahnen, auf märkten oder ähnlichen orten jedenfalls haben meine hunde oft kontakt und kein mensch hat mich um erlaubnis gefragt, dies gilt übrigens auch für erwachsene. oder zur zeit unsere direkten nachbarn: haben besuch von einem kleinen mädchen und seinen eltern. die eltern tippsen dauernd am handy rum oder rauchen eine zigi mit meinen nachbarn, das mädchen, einzelkind, muss sich irgendwie selber beschäftigen. es kommt aus deutschland und durchaus sehr gewitzt und gar nicht scheu. ich hab es schon oft am zaun gesehen, hände zu uns rüber, hunde gestreichelt, auch mal gefüttert. hab den nachbarn einfach gebeten, dafür zu sorgen, dass es keine schoggi oder ähnliches füttert. ich kann nicht dauernd am zaun stehen und meine hunde können selber raus. wäre ich da nicht absolut sicher... gute nacht, dann hätte ich jetzt 2 wochen richtig gut zu tun. auch auf dem campingplatz oder sonstwo im urlaub hatten wir schon solche situationen.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen