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Jackyxx

Schnupperdoggie

  • »Jackyxx« ist der Autor dieses Themas

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Doggie(s): Fey (Border Collie)

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1

Sonntag, 18. September 2016, 10:44

Welpen und Kopfarbeit

Hallo ihr Lieben

mich würde mal interessieren, was ihr so euren Welpen beigebracht habt bzw. wie ihr den Bedarf an Kopfarbeit gedeckt habt? Was gabs für Spielchen, was habt ihr an Tricks spielerisch beigebracht die noch sehr einfach sind? Ich merke, unsere Kleine findet das toll und lernt sehr schnell. Ohne sie zu überfordern, überlege ich mir, was man da alles so anbieten kann.

Also, erzählt mal von euren Erfahrungen und in welchem Alter ihr welches Spielchen angeboten habt, wie sie reagierten usw. :-) Freu mich auf einen regen Austausch.

Ich kann auch den Anfang machen:

Momentan üben wir neben dem herkömlichen Sitz, Beifuss etc. Übungen noch das Auf und Ab. Draussen beim Spaziergang muss sie immer wieder mit den Vorderpfoten irgendwo hoch und auf Kommando runter. Sie findet diese Übung richtig toll und ich finde es praktisch. So lernt sie schonmal mit den Vorderpfoten bsp. beim Auto hochzugehen (natürlich trage ich sie hoch) oder später dann auch beim TA. Macht unheimlich Spass, wenn man dann auch im Wald mal einen dicken Baumstamm sieht.

Liebe Grüsse :-)

Chiara

Alphadoggie

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2

Sonntag, 18. September 2016, 10:52

Wir haben früh mit dem Fährten begonnen und Dinge suchen (bei uns halt der Dummy) kann aber jegliches Spielzeug oder Leckerlie sein.

Jackyxx

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Fey (Border Collie)

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3

Sonntag, 18. September 2016, 10:58

Wie habt ihr den Welpen darauf vorbereitet? Ich dachte immer, das kann man erst ab einem gewissen Alter machen... :-)

Chiara

Alphadoggie

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4

Sonntag, 18. September 2016, 11:10

Weiss jetzt nicht welches du meinst, grundsätzlicj aber wieso erst später? Die Nase funktioniert ja jetzt schon :d

Fährten:
Ein kleines Viereck getrampelt mit vieelen Leckerli drin, Hund angesetzt, ganz viel gelobt mot "feiiiinnn such" und rausgehoben bevor alles weg war, nach 2x hab ich dann das Dreieck gemacht und dann mit wenigen Schritten und am Ende wieder quasi einen Balken getrampelt mit vielen Leckerlie und wieder weg bevor alle weg sind :d


Spielzeug suchen:

Ev mit Hilfsperson, Spieli zeigen, am Anfang offen, also sichtbar, verstecken, und dann Hund suchen lassen.

Jackyxx

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Fey (Border Collie)

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5

Sonntag, 18. September 2016, 11:16

Klingt super. Ich fands immer toll, wenn cih andere Hunde gesehen haben die das konnten. Stimmt schon, die Nase funktioniert. Weiss auch nicht wieso ich das so im Kopf habe, dachte aber echt immer das beginnt man wenn sie etwas älter sind. Was hast du denn für einen Hund? :-) vermutlich Goldie? :-)

Chiara

Alphadoggie

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6

Sonntag, 18. September 2016, 11:20

Ja der Welpe ist reiner Goldi. Die Grosse hat noch Labbi drin

andi+rudel

Streunerdoggie

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7

Sonntag, 18. September 2016, 11:21

das kannst du schon auf ganz ganz leichte art üben.
einfach etwas futter streuen und den hund mit einem kommando bsp. "such" suchen lassen. beim ersten mal würde ich den hund noch zuschauen lassen und erst später wenn sie verastanden hat dass sie suchen darf ohne beisein vom hund.
idealerweise beginnt man damit im vetrautem umfeld wie bsp in der wohnung.
steigern kann man dies je nachdem wie schnell sie es versteht.

andi+rudel

Streunerdoggie

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8

Sonntag, 18. September 2016, 11:23

ich korrigiere noch kurz:
lekkerlie ruhig sichtbar vom hund besp. hinter einem stuhlbein platzieren...sonst benutzt sie nur die augen als suchpunkt. also zu anfang besser mit sicht und riechfaktor...

perrolina

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Amiga, Spanischer Wasserhund, Jg. 2008

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9

Sonntag, 18. September 2016, 11:30

Wir haben damals auch viele verschiedene Suchspiele gemacht und sehr bald auch schon das Apportieren aufgebaut. Noch nicht das korrekte Vorsitzen, einfach nur das Bringen eines Gegenstandes. Der Wasserhund bietet das von sich aus an, da mussten wir nur richtig bestätigen.

Was auch Spass macht und super ausbaubar ist, ist das Um-etwas-rum-schicken. Zuerst mit einem Guezli um einen Pfosten oder so rumlocken, dann um etwas Grösseres, usw. Ich weiss aber nicht, ob man einen Welpen damit vielleicht überfordert?

Wenn sie auf Leckerlis steht, kannst du ihr ein paar davon in etwas reintun, sie darf dabei zuschauen, dann bindest du eine dicke Schnur an das Etwas und schiebst es so unter ein Möbelstück, dass sie nur an die Schnur rankommt. Sie soll dann selber rausfinden, dass sie an der Schnur ziehen muss, um an die Leckerlis zu kommen. Das gibt ganz schöne Rauchwölkchen über der Stirn ;)
Liebe Grüsse Nicole

cindy

Admindoggie

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Doggie(s): Cockerspaniel Rüde Charly und im Herzen für immer Cindy

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10

Sonntag, 18. September 2016, 11:53

Ich habe bei Charly gar nicht sooo viel gemacht als Welpe :smile: Mir war es wichtiger, ihn nicht zu überfordern und das er Alttagstauglich wurde. Er schlief ja viel und dann kamen kleine Spaziergänge, mal in den Wald, mal an den Bahnhof, mal an die Bushaltstelle und dort einfach sitzen und ihn beobachten lassen. Zuhause durfte er ab und zu sein Trockenfutter erarbeiten, in dem ich sein Futter in Eierkarton oder in WC, Haushalt Rollen mit Papier verseckte und er es raus suchen musste und auch den Rest schreddern durfte. Übungen wie Sitz, Platz Steh und auch schon mal ein Warte kamen auch noch dazu.
Ich bin der Meinung, weniger ist mehr :smile:
LG Vreni mit Charly und Cindy für immer im Herzen :0herzsm0:

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Jackyxx

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Fey (Border Collie)

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11

Sonntag, 18. September 2016, 12:33

Wow das sind schon viele Ideen :-)

Mir geht es absolut nicht darum, die kleine Fey zu überfordern. Jedoch find ich so kleine Spielchen zur Abwechslung ganz gut. Ich denke vorallem ein Border Collie braucht das auch. Auf jeden Fall sehr spannende Ideen :-D
Natürlich kommt in diesem Alter noch das vieles zeigen dazu. Da waren wir schon auf verschiedenenPlätzen und ich merke, die kleine ist dann wirklich todmüde.

Was sie toll findet sind Ballspiele bzw. Bälle. Hab da einen aus Stoff und wenn sie den sieht werden die Äuglein gross :-D

gibts noch weitere Erfahrungen, Ideen?

Ahja, wie ist das mit Goldie, wir haben einen in der Hundeschule, der sehr dominant ist und Probleme macht. Da musste der Trainer auch schon seine eigene Hündin miteinbeziehen, die sehr gute Arbeit leistet^. Ich kenne diese Hunde als absolut Familienfreundlich. Ist es bei dem eher die Ausnahme, oder haben die in der Regel als Welpen wirklcih ein sehr selbstsicheres auftreten?

Chiara

Alphadoggie

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12

Sonntag, 18. September 2016, 12:58

Bällchen würde ich nicht zuviel Süielen (läufst Gefahr einen Balljunkie zu bekommen)
Ich finde ein bisschen Denkarbeit schadet dem Welpem nicht. Gerade da sie sich ja noch nicht all zu lange bewegen dürfen, Scar würde sonst total langweilig werden.

Naja was heisst Probleme machen?
Ich geh in eine Welpenschule wo die Gruppen nach Charakter zusammengemischt werden. D.h bei uns in der Welpen hats auch eine 6Monate alte Sheltiehündin und eine 5Monate irgendwas Hündin :) die würden bei den Junghunden einfach drunter kommen. Scar ist aktuell bei den Welpen der Stärkste, er macjt das auch immer zu Beginn köar, danach ist aber alles super.

Jackyxx

Schnupperdoggie

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13

Sonntag, 18. September 2016, 13:13

Bin ich deiner Meinung, ich glaube Fey würde sonst auch durchdrehen :-)

Hatte mich da nur gefragt, ob das einfach nur ein Einzelfall ist oder ob das doch typisch sein könnte für die als Welpen, weil ausgewachsen kenn ich die als supertolle freundliche und lustige Familienhunde.

Bei uns haben wir Welpen und Junghundegruppen. Wenn die Welpen 16 Wochen sind oder vom Verhalten her früher Reif und man merkt, dass sie für die Gruppe zu rau werden, kommen sie in die Junghundegruppe. Im Moment ist der Goldie 12 Wochen alt und der Rabauke in der Gruppe. Die anderen sind alle relativ ruhig bzw. man merkt dass sie noch sehr jung sind :-) Aber immer wieder spannend ist, zu sehen wie ältere HUnde die kleinen erziehen, vorallem wie die Aussi Hündin immer dazwischen geht wenn die Welpen spielen und zu hart werden. Echt faszinierend:-D

Chiara

Alphadoggie

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14

Sonntag, 18. September 2016, 13:55

Ja wir haben schon auch Welpen und Junghundegruppen. Aber ein unsicherer 5Monate alter Hund wird sich nicht wohl fühlen bei den halbstarken :d deshalb macht ers so, find ich noch gut

Jackyxx

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15

Sonntag, 18. September 2016, 14:20

das ist wirklicht gut so :-) bei uns ist der älteste 16 wochen, doch der war das letzte mal zum letzten mal dabei, ab nächstes mal wird das älteste welpchen der goldie mit 13 wochen sein :-)

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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16

Sonntag, 18. September 2016, 17:31

ich habe jeweils das wiederholt was in der welpen- bzw. junghundeschule grad drankam. nochmals neues wäre mir zuviel gewesen, hab ja auch etwas spezielle rassen. die sind sehr ruhig als welpe, wollen ihre speedrunden drehen, mal etwas stadttraining oder ÖV oder ähnliche neue situationen und das wars. wir haben viel geruht und wenig gespielt.
ich würd rassen wie border (oder früher meine belgier) nicht zu sehr pushen was körperliches angeht sondern eben ruhiges wie nasenarbeit bevorzugen.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Jackyxx

Schnupperdoggie

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17

Sonntag, 18. September 2016, 18:42

was hast du denn für eine Rasse?

Bin absolut deiner Meinung. Darum denke ich auch Kopfarbeit wäre da eine gute Sache. Das Such-Training klingt echt gut und werde ich mal ausprobieren. Hatte mir auch schon überlegt selber Spielsachen zu basteln, vielleicht so ein Rassenzeugs wo Leckerlies rausfallen oder dergleichen, was kopfarbeit benötigt aber dennoch spannend ist. Da ich gerne bastle und nähe könnte mir das Spass bereiten, jedoch weis sihc nicht was ;-)

Aber das Suchspiel gefällt mir sehr sehr gut, da ich denke, dass sie sich auch mal fokussieren müsste und konzentrieren müsste und das nichts ist was im trubel funktioniert.

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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18

Sonntag, 18. September 2016, 18:47

steht in meinem profil...whippet und barsoi... :pfeifen:

manche hunde schrauben bei diesen "leckerli-ausspuck-dingern" aber auch schon, müsstest du halt dann sehen. ich hab dinge bevorzug, wo es mich auch braucht, ist aber halt auch wieder rassebedingt, meine sind ja sehr selbständige rassen und das will ich nicht noch fördern. ich nahm daher eher den preydummy.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Jackyxx

Schnupperdoggie

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19

Sonntag, 18. September 2016, 18:49

Wow, das sind ja tolle Hunde. Aber kannte die gar nicht.

Nun, muss mich noch zurechtfinden, wo was alles steht :-p

Gimp

Sportdoggie

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20

Montag, 19. September 2016, 09:49

Ich habe bei Charly gar nicht sooo viel gemacht als Welpe :smile: Mir war es wichtiger, ihn nicht zu überfordern und das er Alttagstauglich wurde. Er schlief ja viel und dann kamen kleine Spaziergänge, mal in den Wald, mal an den Bahnhof, mal an die Bushaltstelle und dort einfach sitzen und ihn beobachten lassen. Zuhause durfte er ab und zu sein Trockenfutter erarbeiten, in dem ich sein Futter in Eierkarton oder in WC, Haushalt Rollen mit Papier verseckte und er es raus suchen musste und auch den Rest schreddern durfte. Übungen wie Sitz, Platz Steh und auch schon mal ein Warte kamen auch noch dazu.
Ich bin der Meinung, weniger ist mehr :smile:

:good: :good: :good:

Ein weiteres Kopfspiel ist:
Langsam gehen. also so 0,5 Km/h. Hund kurz an der Seite (gerne auch Beinleine) und in Zeitlupe gehen. Am Anfang ca 1 Minute.
Wenn wir das mit unseren MAchen, können wir sie in 10 Minuten für gut 4 Stunden "töten" .. es scheint (bei unseren) da keine gewöhnung einzusetzen. Das beansprucht sie jedesmal massiv und ist sehr wirkungsvoll.
Eine Übung für viele Dinge:
* frustrationstolleranz
* "bei Fuss"
* hohe Konzentration aufs Langsamgehen (Kopfarbeit)
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Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung. :bruell: