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Nico

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Spaniel

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1

Sonntag, 9. Oktober 2016, 12:27

Syringomyelie/ Chiari Malformation

Mein Hund (5,5 jährig, Cav.K.Ch) hat Syringomyelie/ Chiari Malformation. Diagnosestellung zuerst durch Tierspital, dann über einen Neurologen (Frühling 2016).

Er bekommt lebenslänglich Cortison und Lasix. Ferner ist er regelmässig beim Osteopathen wegen Bandscheibenvorfällen und Spondylose.

Gibt es hier in diesem Forum auch einen Hundehalter/in mit der gleichen Problematik?

Niveka

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Aika

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2

Sonntag, 9. Oktober 2016, 15:28

Kann dir nicht aus Hundesicht helfen, aber aus der menschlichen Seite. Mein Sohn (7) hat die Diagnose Syringomyelie, allerdings ist die Ursache unklar (also keine Chiari Malformation). Operabel ist es bei ihm (noch) nicht. Starke Medikamente bei Schmerzattacken nach Bedarf. Die Krankheit verläuft schubweise bei ihm. Zum Teil mit Schwächeanfällen in den Beinen, einstuhlen, stechenden Schmerzen im Rücken (er beschreibt sie, als glühendes Messer, dass in den Rücken gerammt wird). Soviel ich weiss, können die Symptome beim Hund ähnlich sein. Auf alle Fälle wünsche ich dir und deinem Hund alles Gute.
Lebe dein Leben!

Nico

Schnupperdoggie

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3

Sonntag, 9. Oktober 2016, 19:56

Guten Abend Niveka



Ja, es ist eine schreckliche Krankheit. Es tut mir sehr leid, dass Dein Sohn befallen ist davon.

Beim Hund verläuft sie progressiv, d.h. es gibt keine Heilung, nur ein Fortschreiten der Krankheit.

Beim Googeln der Krankheitsymptome nahm ich wahr, dass es Selbsthilfe-Gruppen gibt für Menschen mit dieser Krankheit.

Gerade das alles so schubweise vor sich geht, macht es schwierig, denn ein Hund kann sich ja nicht mitteilen: jetzt habe ich enorme Schmerzen im Kopf,Hals und Rücken.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Scherzen abends und in der Nacht intensiver sind bei meinem Hund.

Da habe ich auch z.T. Rückmeldungen von ihm, wenn er anfängt zuerst die Vorderpfote (wo ihm nichts fehlt) zu lecken um kurze Zeit später das Kissen oder die Umrandung seines Hunde-Nestes intensiv abzuschlecken. Er hat Scherzen und denkt, mit lecken und abschlecken des Kissens oder des Hundebetts ginge das weg (er kann ja schlecht Kopf oder Hals lecken)....

Und wenn er beim Spazieren stockstill stehen bleibt, dann weiss ich ebenfalls: er hat Schmerzen oder Lähmungserscheinungen (ich trage ihn dann nach Hause...).



Dir und Deinem Sohn alles Gute und Liebe

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nico« (9. Oktober 2016, 20:02)


Nico

Schnupperdoggie

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4

Sonntag, 9. Oktober 2016, 20:22

Demnächst werde ich wieder zum Neurologen reisen, um zu fragen, ob es eine Alternative zu Cortison (Spiricort) gibt, denn mein Hund hat wahnsinnig Hunger und das steuert ihn enorm beim Spazierengehen. Er frisst alles nur erdenkbar Fressliche, wie ein Staubsauger kommt er mir manchmal vor. Habe ihn drei- oder viermal sogar erwischt mit altem, fremden Hundkot in der Schnauze.

Er hat nun auch Hautveränderungen bekommen (Knoten mit schwarzer Pigmentierung) und sein Magen ist stark strapaziert: ständig Durchfall, oft auch Erbrechen. Vermutlich wegen Medikamenten-Nebenwirkung. Sowieso braucht er auch Kontrolle des Blutes, da Lasix ausschwemmt und die Elekrolyte überprüft werden müssen.
Lasix braucht er, damit der Druck auf's Gehirn gemildert wird.


Im Tierspital haben sie mir gesagt, dass gegen 70% der Cav.K.Ch. diese Krankheit haben oder bekommen.
Die Mediziner dort verschrieben ihm noch Gabapentin (Neurontin), was er gar nicht vertragen hat (er war ständig wie narkotisiert).


Man sollte diese Hunde-Rasse eigentlich gar nicht mehr weiterzüchten, man schafft nur Leid und Schmerz.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nico« (9. Oktober 2016, 20:44)


Labrador

Wachdoggie

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Doggie(s): Akito (2014), Shiba Inu und Ebba (2012), Labrador

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5

Montag, 10. Oktober 2016, 22:54

Ich kann dir nicht weiterhelfen, kenne die Krankheit nicht aus eigener Erfahrung (weder Hund noch Mensch). Ich wusste, dass es ein Problem bei C.K.Ch sein kann, aber 70%??? Diese Zahl ist ja enorm! Die armen Hundis haben leider sehr sehr viele Probleme. Erzähl uns doch von deinen Erfahrungen, welche du machst, wie es deinem Hundchen geht, wie die Krankheit verläuft usw.

hasch-key

Sportdoggie

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6

Dienstag, 11. Oktober 2016, 07:35

Ich nehme an Du warst bei Frank Steffen?
Operabel ist das nicht?

Ich kenne mich damit leider nicht aus, kann Die nur empfehlen bei Dauergabe von Kortison einen Magenschutz zu geben, meine Hunde vertragen da Ranitidin besser als Omeprazol.
Neurontin braucht glaub eine längere Gewöhnung, das kann am Anfang sedativ wirken.

Alles Gute Deinem Hundi.

Nico

Schnupperdoggie

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7

Dienstag, 11. Oktober 2016, 11:11

Nein, ich wurde überwiesen ans Vet Zentrum in Pfungen zum Neurologen Dr. Philomen Karli.

Nun gehe ich erneut nach Pfungen wegen der Magenprobleme (innere Medizin, Blutentnahme, Ultraschall), ev. später noch Magenspiegelung.

Bis jetzt hat man nicht über eine Operation diskutiert.

Aber ich gehe regelmässig zum Osteopathen Dr. Jean-Luc Forster (Zürich), damit er ihm die Verspannungen im Hals und Rückenbereich

lockert (Nico hat ja auch Bandscheibenvorfälle und Spondylose). Nico liebt das gar nicht und versteckt sich im Behandlungszimmer stets unter einem Tisch.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nico« (11. Oktober 2016, 11:17)


perrolina

Schnupperdoggie

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8

Dienstag, 11. Oktober 2016, 11:56

Es tut mir sehr leid für deinen Hund! Der arme Kerl!

Denkst du, dass sein Leben trotz all der Beschwerden lebenswert ist? Gibt es Tage, an denen es ihm gut geht?
Liebe Grüsse Nicole

Nico

Schnupperdoggie

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9

Dienstag, 11. Oktober 2016, 11:57

Seit Herbst letzten Jahres bekommt er Antramups (Omeprazol), jedoch immer nur für wenige Tage. Er scheint es nicht gut zu ertragen (oft am 4. oder 5. Tag reagiert er mit Erbrechen). Ferner hatte er über längere Zeit Metacam (wegen Bandscheiben und Spondylose). Onsior als Schmerzmittel wäre besser für ihn gewesen!

Im Tierspital vermuteten sie, dass er einen Magenschaden haben könnte wegen der langdauernden Gabe von Metacam.



Nun, das wird jetzt abgeklärt.

Nico

Schnupperdoggie

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10

Dienstag, 11. Oktober 2016, 15:53

@ perrolina

Du hast recht: wie lebenswert ist noch ein solches Hundeleben.

Vor 14 Tagen wollte ich ihn bei meiner Quartierärztin einschläfern lassen.

Sie weigerte sich, als sie Nico sah (er wartete auf ein Häppchen von ihr, war vollhungrig und vital).

Nun geht es halt weiter mit Ultraschall, Blutentnahmen, etc.





Am besten, meines Erachtens, wäre eine Retro-Zucht der Cav. K.Ch:

Mischen mit einem Cocker-Spaniel, damit ein grösserer Schädel und ein längerer Fang resultiert.

Denn das ist nicht gut, so wie es jetzt ist.

Aber so viel ich weiss, gibt es erst eine Retro-Zucht in der Schweiz vom Mops (mit einem Terrier).

Das ist aber ein grosses Tabu-Thema: Rassenhunde kreuzen mit artfremden Hunden.

Auch die Tierärzte sind nicht daran interessiert, denn es ist interessanter, einem Mops die Nasenlöcher zu vergrössern oder Kehlköpfe zu operieren, als ständig nur Routinekonsultationen für Impfen.

Da steckt eine ganze Industrie dahinter, die verdienen will an den 'Rassenhunden' und deren Defekten.



Wie die Lebensqualität eines solch leidenden Hundes aussieht interessierte wohl auch meine Quartierärztin nicht:

"Schauen sie mal, wie erwartungsvoll, lieb und herzig mich Nico anschaut! Wir warten noch mit Euthanasieren, bis es ihm schlechter geht. Es geht nun um palliativ Care"

Nico wusste, dass es jetzt bald ein Leckerli gibt von der Tierärztin und verhielt sich deswegen sehr vital in seinem Verhalten ihr gegenüber.

Anne

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11

Dienstag, 11. Oktober 2016, 15:59

Ja, leider leider wird das Einkreuzen völlig verschrien und tabuisiert.. Ich kanns nciht verstehen. Tut mir sehr leid, dass Rico diese Krankheit hat und das durchmachen muss :sad:

Vor 14 Tagen wollte ich ihn bei meiner Quartierärztin einschläfern lassen.
Sie weigerte sich, als sie Nico sah


Das finde ich so schwierig.. also, ich versteh, dass es für TÄ auch kein leichtes ist, ein Tier einzuschläfern, das ist ethisch ein schwieriges Problem.. aber naja.. :huh: Meine Freundin musste ihre (4-jährige!) Katze notfallmässig ins Tierspital bringen wegen diversen Beschwerden, die sich dann als Herzfehler und Nierenfehler rausgestellt haben (auch eine Rassekatze, bei der diese Problematik offenbar bekannt ist). Die Katze war echt nicht mehr wirklich da, überlebte nur dank Tropf und Medis überhaupt noch.. Nach Hause geben wollten sie sie nicht, weil sie dann eh gleich sterbe. Selbst wenn sie auf die Therapie angeschlagen hätte, wäre das nur noch lebensverlängernd gewesen mit extrem geringer Aussicht auf mehr als ein paar Wochen. Meine Freundin hatte sich dann entschieden, das Büsi einschläfern zu lassen .. die Tierärzte haben sich geweigert.. sie wollten das Büsi noch dabehalten und schauen, wie sie auf dies und jenes anspreche und noch das und das untersuchen .. 2 Tage später war das Büsi tot und meine Freundin sass auf einer 3000.- Rechnung für all die Untersuche und so, vor denen sie sich (und nicht leichten Herzens!) eigentlich schon entschieden gehabt hatte, das Büsi einzuschläfern..
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

hasch-key

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12

Dienstag, 11. Oktober 2016, 16:09

Du warst aber im Tierspital ZH, oder? Wundert mich etwas mit der Überweisung, Dr. Steffen ist dort der Chefneurologe und wohl der, der am meisten Rücken/ Bandscheiben bei Hunden in der CH operiert.

Wie gesagt, Omeprazol ging bei keinem meiner Hunde bisher wirklich gut, Ranitidin ging viel besser.
Drücke euch die Daumen.

Zur Zucht sag ich lieber nichts, da mich das nur wütend macht.

Nico

Schnupperdoggie

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13

Dienstag, 11. Oktober 2016, 16:38

Ja, das Tierspital, wo Nico 4 Tage notfallmässig (Lähmung der Hinterbeine, Nahrungsverweigerung, Erbrechen, Durchfall) über Pfingsten verbrachte, hatte mich an Dr. Beckmann verwiesen. Dort war ich also noch nie!



Denn mein behandelnder Arzt (Dr. Jean Luc Forster, Osteopath) setzte alle vom Tierspital verordneten Medikamente ab, ersetzte sie durch andere und vereinbarte eine Überweisung ans Vet Zentrum in Pfungen.

Dort habe ich heute einen Termin vereinbart für den 27.Oktober 2016, denn neben der inneren Medizinerin muss auch gleichzeitig Dr. Karli (Neurologe) anwesend sein, weshalb es so lange dauert.

Ich habe den Verdacht, dass der Osteopath nicht viel hält vom Tierspital, ich also nach Pfungen reisen soll.

Ich fahre nur mit den ÖV (habe kein Auto) und nach Pfungen ist es eine lange Reisezeit mit Warten in Winterthur für Nico und mich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nico« (11. Oktober 2016, 16:48)


hasch-key

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14

Dienstag, 11. Oktober 2016, 16:53

Befindlichkeiten und Eitelkeiten unter Medizinern sind ein Thema für sich...
Habe nur beim schnellen Googeln das hier gefunden; http://www.snowdrift.ch/aktuell.htm
da hat er wohl die Untersuchungen gemacht.
Ich kenne ihn nur von Bandscheiben-OPs, war allerdings auch nie im Tierspital, da er 1x die Woche in Luzern in der Klinik ist. Bei neurologischen Geschichten wäre er aber immer meine erste Adresse, zumal das Tierspital ja auch Forschung betreibt, ein Vetzentrum nicht. Und Forschung hat immer etwas mit internationaler Vernetzung und Austausch von Ergebnissen zu tun, insofern würde ich erwarten, dass die dort am ehesten auf dem aktuellsten Stand sind, sprich, wenn es neue Behandlungsmethoden gibt, dann weiss man es dort.
Aber das ist nur meine persönliche Meinung, die natürlich subjektiv ist;-).

Nico

Schnupperdoggie

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15

Dienstag, 11. Oktober 2016, 19:17

Nico ist ein Berliner.

Ich holte ihn von Berlin im Flugzeug nach Zürich in einem vorgeschriebenen Tragkorb in der Kabine der Fluggesellschaft.

Seine Mutter war prämiert worden als Champion von Deutschland.

Die Züchterin hat mir seit der Spondylose-Meldung (2015), ein Jahr später auf die Diagnose-Meldung Syringomyelie/Chiari Malformation

nie mehr geantwortet, auch auf Telefonate reagierte sie nicht (ihr Sohn nahm stets ab und richtete es ihr aus).



Das machte mich teilwiese irre.

Allein dazustehen mit dieser Krankheit eines ihrer Zuchttiere: dem Sohn eines ihrer Champions-Mutter.

Ich habe nachher den Stammbaum von Nico zerrissen und weggeworfen.

Eigentlich hätte ich es auch dem Zuchtverband in Deutschland melden müssen, aber ich tat es nicht, ich meldete es Frau Küeni von C.k.Ch -Club Schweiz , der Präsidentin der Cavalier King Charles Gruppe Schweiz, denn aufgrund der Vernichtung des Stammbaumes meinerseits wusste ich nicht mehr, wo ich das in Deutschland hätte selber melden sollen.



Eigentlich gällte es schon, diese Krankheit auszurotten. Ich war, oder bin, emotional meinerseits überfordert, zu reagieren.

Auch das Dilemma dieser oder dieser Tierart als Vertrauensarzt stresst mich genug.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nico« (11. Oktober 2016, 19:32)


Lagotto

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16

Dienstag, 11. Oktober 2016, 19:31

Oh man, dass ist echt traurig und mir absolut unverständlich, warum Züchter so handeln. Das macht doch keinen Spass...?!
Im Forum hatten oder haben wir auch ein paar C.k.Ch. aber lange nichts mehr von denen gelesen.
Meine Züchterin habe ich damals bewusst ausgewählt, weil sie mir eindrücklich erläutert hat, wie wichtig ihr gesunde und nicht "perfekt aussehende" Hunde sind.
Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich die ganzen Behandlungskosten gar nicht bezahlen können... Krass 8|
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Nico

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17

Dienstag, 11. Oktober 2016, 19:42

Ja, es ist sehr teuer, so eine Behandlung eines betroffenen Cavalier King Charles.

Ich habe mich bis heute innerlich geweigert, diese Kosten, die ich bezahlt habe, zusammenzuzählen.

Ich tue das nicht, weil Nico so ein lieber Hund ist und auch ich ihn sehr liebe.

Vor allem: diese Kosten gehen weiter und nehmen zu bis an sein Lenbensende.

Nico

Schnupperdoggie

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18

Dienstag, 11. Oktober 2016, 20:04

Ich erinnere mich noch gut, als die Züchterin von Nico (Nähe Berlin) mich notfallmässig anrief für Beatmungstropfen für ihre zu erwartenden Welpen, welche in Deutschland vom Markt gezogen wurden. Ich sollte sie aus der Schweiz besorgen für Sie. Ich ging deswegen zwei Tierärzte an für dieses Rezept, das sie verlangte. Beide Tierärzte stellten das Rezept nach Deutschland nicht aus.

Ich erinnere mich also, wie ich mich bemühte. Handkerum lässt sie mich nun im Stich.

Rückblickend frage ich mich, warum es für die Geburt von Welpen Beatmungstropfen braucht, deute das heute eher dahingehend, das es sich um eine degenerierte Hunderasse handelt (?)

Lagotto

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19

Dienstag, 11. Oktober 2016, 21:04

Oha, tja ob das nun wirklich eine seriöse Züchterin ist... klingt auf jeden Fall komisch.
Das Schwierige an Deiner Situation ist, zu beurteilen ab wann der Hund keine Lebensqualität mehr hat.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Nico

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Dienstag, 11. Oktober 2016, 21:55

@ Lagotto



Du triffst das Problem genau.

Ja, es geht um die Lebensqualität des Hundes, die für den Menschen z.T. schwierig einzuschätzen ist. Ständiger Durchfall oder Erbrechen
ist auch für uns Menschen nicht angenehm.


Schwierig für mich zu deuten sind gewisse Auffälligkeiten von Nico, und ob oder wie stark das Schmerzsymptome sind:

Was bedeutet ständiges Lecken von Kissen und Hundenest, was bedeutet ständiges Wälzen (v.a. des Kopfes) auf den Teppichen oder draussen auf dem Rasen, was bedeutet übermässiges Scharren (Herausscharren der Kissen des Hundebettes mehrmals täglich) oder auch draussen auf dem Rasen, was bedeutet leises Jammern des abends, was bedeutet seine typische Liegehaltung (Kopf stets eingebettet zwischen den Vorderläufen), und einige andere typische Verhaltensweisen mehr?

Das ist schwierig zu werten.

Ebenfalls die starken Nebenwirkungen der lebenslänglich einzunehmenden Medikamente.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nico« (11. Oktober 2016, 22:17)