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Raspi

Schnupperdoggie

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1

Freitag, 30. Dezember 2016, 17:31

Erbrechen bei jeder Autofahrt

Hallo zusammen

Unser 6-monatiger Rüde erbricht auf jeder Autofahrt.

Anfänglich machte es ihm nichts aus und er stieg trotz des Erbrechens immer noch gerne ins Auto. Inzwischen steigt er nicht mehr gerne ins Auto.
Dabei spielt es keine Rolle ober nüchtern oder mit vollem Magen Auto fährt. Wenn er nüchtern ist sabbert er stark und versucht teilweise zu brechen.

Wir fahren sehr wenig Auto. Das heisst 1-2x/Woche. Die Fahrten dauern nie länger als 20 Minuten.

Habt ihr einen Tipp für uns? Wie können wir ihm helfen, dass dieser Zustand sich bessert?

Vielen Dank für eure Antworten.

catba

Alphadoggie

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2

Freitag, 30. Dezember 2016, 17:35

wie ist er Auto? Box? einfach Kofferraum? auf den Hauptstrassen ist er ganz normal, oder hat er auch mühe?

Raspi

Schnupperdoggie

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3

Freitag, 30. Dezember 2016, 18:57

Er ist im Kofferraum, ohne Box

Es ist egal, welche Wege/Strassen ich wähle (geradeaus, mit wenig Stopp`s, sehr vorsichtige Fahrweise etc) er erbricht immer

catba

Alphadoggie

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4

Freitag, 30. Dezember 2016, 19:02

eine Box würde vielleicht helfen...ansonsten gibt es nur eins, ganz viel üben, aber nicht 20 Minuten, sondern richtig Aufbauen...zuerst nur Hund ins Auto setzen, evt etwas leckeres zu essen geben und wieder raus...das x mal wiederholen...dann Deckel zu und Motor laufen lassen, wieder belohnen und aussteigen und auch x mal wiederholen...dann langsam anfahren, nur kurz und später immer steigern

Raspi

Schnupperdoggie

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5

Freitag, 30. Dezember 2016, 19:07

Nachtrag: Als Fosco etwa 4 Monate alt war, war unser Auto für etwa drei Wochen in der Garage. In dieser Zeit war er jeweils in einer Box unterwegs. Aber auch dort hat er immer erbrochen.
Die Box habe ich danach nicht weiter benutzt.

catba

Alphadoggie

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6

Freitag, 30. Dezember 2016, 20:12

okay, aber das Aufbauen bleibt dir wohl nicht erspart ;)

perrolina

Schnupperdoggie

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7

Freitag, 30. Dezember 2016, 20:26

Wahrscheinlich wird ihm einfach übel. Ich kenne auch so einen Hund. Da half die Box und der langsame Aufbau nicht. Die Besitzerin hat dann vom Tierarzt ein Mittel gegen diese Übelkeit geholt. Seither gehts, inzwischen auch ohne Medis. Das Medikament ist wie das Stugeron für Menschen, einfach für Hunde.
Liebe Grüsse Nicole

Xuxa

Schnupperdoggie

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8

Freitag, 30. Dezember 2016, 22:16

Das Thema kenne ich nur zu gut.. Als meine Maus in die Schweiz kam, lief es zu Beginn super mit Autofahren, aber plötzlich fings an.. Egal welches Auro, egal welcher Fahrer, egal ob Box, Fussraum beim Beifahrer oder Rückbank.. Meistens gings so 10 Minuten gut, bei längeren Fahrten wurde ihr schlecht..

Ich hab viel versucht diesbezüglich, auch mit Suchspielen in und ums Auto, Minifahrten zum Aufbauen, mit nüchternem Magen, mit vollem Magen.. Es half alles nichts.

Es gibt neben Mitteln gegen Übelkeit auch noch Psychopharma gegen Angst, aber ich wollte ihr eigentlich nichts geben, weil wir mindesrens einmal täglich, meist mehrmals am Tag Autofahren und ich den Hund nicht mit Medis vollstopfen möchte.

Eine Zauberlösung habe ich leider auch nicht, ich hab ihr dann eine Box gekauft, die auswaschbar ist und hab immer Haushaltspapier im Auto. Allerdings hat sich das Ganze im Laufe der Zeit massiv verbessert, konnte auch schon 400km fahren ohne das was passiert ist. Aber auch heute kommt es 1,2 Mal im Jahr vor, dass ihr schlecht wird (kann auch auf 2 Minutenfahrten sein).

Alqua

Schnupperdoggie

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9

Mittwoch, 18. Januar 2017, 09:02

Ich würde dir auch empfehlen zu Beginn ein Medi vom TA zu holen um den Teufelskreis Auto -> Übelkeit zu durchbrechen. Paspertin (billig), oder falls die Wirkung nicht ausreicht Cerenia (ist ziemlich teuer, wirkt aber sehr gut). Wenn das Problem schon länger besteht, wirst du aber über ein Training, wie ja schon beschrieben nicht herumkommen.

Wenn dein Hund bei der Autofahrt zusätzlich viel Stress zeigt (dauerndes Hecheln u.ä.) gibt auch noch verschiedene Produkte, die allgemein beruhigend wirken und zur Unterstützung beim Training eingesetzt werden können: Z.B. Calmex (pflanzlich) oder die Produkte der Adaptil-Reihe (Pheromone).

Viel Erfolg :smile:

Flitzebub

Wachdoggie

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10

Freitag, 20. Januar 2017, 22:12

Ich kenne einige Hunde die im Kofferraum erbrechen aber auf dem Rücksitz keine Probleme haben. Probiers mal aus.

Crispy

Sportdoggie

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11

Samstag, 21. Januar 2017, 09:40

Ich habs mit Similisan Globulis gegen Reisekrankheit für Babys und Ingwertabletten (niedrig dosiert) in den Griff bekommen. Nach 7 Tage war es für immer vorbei.

Raspi

Schnupperdoggie

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12

Samstag, 21. Januar 2017, 10:23

Vielen Dank für die zahlreichen Tipps

Ich habe nun mal die homöopathischen Gloubuli ausprobiert. Die brachten leider keinen Erfolg.
Nun werde ich etwas weiteres versuchen.

Vielleich sollten wir auch häufiger Autofahren, damit es "Übung" gibt. Da bin ich etwas unschlüssig.

Raspi

Schnupperdoggie

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13

Samstag, 21. Januar 2017, 10:26

@Crispy
Wie lange im Voraus hast du die Similisankügeli und die Ingwertablette gegeben?
Mussten die Similisankügeli mehrmals (vor einer Fahrt) gegeben werden?

Danke für deine Antwort

Flitzebub

Wachdoggie

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14

Sonntag, 22. Januar 2017, 22:16

Da es deinem Hund schlecht wird bringt üben nix. Es wird alles schlimmer machen. Hast du den Rücksitz schon ausprobiert?

catba

Alphadoggie

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15

Sonntag, 22. Januar 2017, 22:26

Da es deinem Hund schlecht wird bringt üben nix. Es wird alles schlimmer machen

das stimmt so nicht ganz, bzw ist von Hund zu Hund verschieden...Ghiro hat als Junghund auch gesabert oder erbrochen und mit vielen kleinen Autofahrten (zuerst nur ca 2 Minuten und immer gesteigert), konnte er sich zunehmend entspannen und es wurde ihm nicht mehr schlecht

betti86

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16

Montag, 23. Januar 2017, 06:32

Meine jetzt 14 jährige hatte das auch... sie hat wirklich nach ca. 15min im Auto gekotzt... sogar im stehenden Zustand fing sie an zu speicheln...
wir haben sie dann immer im Auto gefüttert und auch sonst viel mit Auto unternommen.
Tabletten vom Tierarzt haben nix gebracht.
Mein Mami hat dan angefangen sie einfach überall hin mitzunehmen!
Vor allem zum einkaufen... sie hat dann hinten ihr Körbchen reingetan.

Es hat aber wirklich fast ein Jahr gedauert bis es aufgehört hat!
Und zwar war das, als wir in die Ferien fuhren ins Südtirol...
irgendwie waren wir da so lange am Stück unterwegs, dass sie entspannen konnte/musste :-)
Auf dem Hinweg noch gekotzt, danach nie wieder...




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Kira, 20.01.2003, Border Mix
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,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

Flitzebub

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17

Montag, 23. Januar 2017, 22:41

Was für eine Tortur für die armen Hunde!!

betti86

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18

Dienstag, 24. Januar 2017, 12:29

Zitat

Was für eine Tortur für die armen Hunde!!


Was meinst du?


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,,Ein Hund ist nicht "fast ein Mensch", und ich kenne keine grössere Beleidigung des Hundes, als ihn so zu bezeichnen,,

Flitzebub

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19

Montag, 30. Januar 2017, 00:42

Dass man mit Hunden denen es sehr schlecht geht beim Autofahren auf biegtn und brechen einfach weitermacht und denkt die gewöhnen sich dann schon irgendwann daran. Ich kenn so einen Fall. Dann sollte man das arme Tier doch besser zuhause lassen.

Tabasco

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20

Montag, 30. Januar 2017, 09:09

Dass man mit Hunden denen es sehr schlecht geht beim Autofahren auf biegtn und brechen einfach weitermacht und denkt die gewöhnen sich dann schon irgendwann daran. Ich kenn so einen Fall. Dann sollte man das arme Tier doch besser zuhause lassen.

Ich bin der Meinung, einem Hund ist besser gedient, wenn man ihm in seinem ersten Lebensjahr "auf Biegen und Brechen" das Autofahren angewöhnt. Im Gegenzug darf der Hund dann während den weiteren 10-15 Jahren am Leben seines Besitzers teilhaben.