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Barsoi-mum

Schnupperdoggie

  • »Barsoi-mum« ist der Autor dieses Themas

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Doggie(s): Thor

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1

Dienstag, 10. Januar 2017, 19:56

Windhunderennen....

Hallo zusammen

An euch alle Windhundebesitzer, hat schon jemand über Windhunderennen nachgedacht oder ist vielleicht sogar aktiv?

Bin gespannt!

Grüessli

Psovaya Borzaya

Alphadoggie

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2

Dienstag, 10. Januar 2017, 21:04

bahnrennen sowieso nicht, mein whippet ist showlinie, aber auch bei coursing muss ich passen, war jedoch öfter mit einer befreundeten whippetzüchterin dabei. meine hunde interessiert es null. während andere nur schon fast durchdrehen wenn sie sie zugmaschine hören, liegen meine völlig gelangweilt neben der bahn. aber klar, sie haben es auch nie gezeigt bekommen.
ich steh dazu, dass ich kein fan von bin.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Magira

Schnupperdoggie

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3

Dienstag, 10. Januar 2017, 23:35

Da Zelda ein Beagle ist, dürfen wir "nur" ins Training. Aber ich hab sie nun 4 Jahre lang auf der Bahn rennen lassen :smile:
Hast du denn Fragen dazu?
Es grüsst

Barsoi-mum

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Thor

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4

Mittwoch, 11. Januar 2017, 07:47

Da Zelda ein Beagle ist, dürfen wir "nur" ins Training. Aber ich hab sie nun 4 Jahre lang auf der Bahn rennen lassen :smile:
Hast du denn Fragen dazu?
guten morgen und danke!

ich war auch lange kein fan, bin immer noch nicht überzeugt, aber das rennen liegt ja im barsoi. und da frag ich mich ob er wohl einen nutzen davon haben würde oder ob es den jagdtrieb komplett aufpushed. macht es auch die gelenke kaputt? wo sind die vor- und nachteile?

Anne

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5

Mittwoch, 11. Januar 2017, 10:02

Ich kenne eine Hündin (allerdings eine Whippette), die jahrelang (im Ausland, nicht schön) Rennen gelaufen ist und jetzt ein Lebensabend-Plätzli bei einer Bekannten hat. Die hat nicht den extremeren Jagdtrieb als ihre andere Whippette, die nie Rennen gelaufen ist.. Es laufen allerdings beide an der Flexi.
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Psovaya Borzaya

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6

Mittwoch, 11. Januar 2017, 11:20

ich habe erlebt wie ein barsoi nach dem zweiten durchlauf beim coursing eine MD hatte. es war sonntag und die besi musste 3 stunden suchen bis endlich eine tierklinik gewillt war, ihn anzunehmen. er starb später an den folgen (herzprobs), allerdings erst etwa ein jahr später. und natürlich sind verletzungen auch häufig. wobei angefressene sportler sagen, im freilauf passiere weit mehr. viele kennen aber eben gar keinen freilauf und sind sich dann das gelände beim coursing nicht gewohnt, was das verletzungsrisiko erhöht.

zum jagdtrieb: die einen sagen so, die andern so. ich für mich bin klar dafür, hab ich kein wirklich grosses jagdproblem, sprich kann mein windhund frei laufen, dann lasse ich tunlichst die hände davon. kann er sowieso nicht frei laufen, find ich es gut, ihm mal die möglichkeiten zu geben, wirklich vollgas zu geben (trainings, rennen etc).
ob ein zusammenhang besteht, weiss ich nicht, ich persönlich tendiere zu "ja". aber die linie macht sicher viel aus und natürlich die erziehung, gewöhnung etc.
meine konnten ihr leben lang so schnell und so viel rennen wie sie wollten, denen fehlt mit sicherheit weder eine bahn noch ein coursingfeld.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

Magira

Schnupperdoggie

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7

Mittwoch, 11. Januar 2017, 12:47

Wie jeder Sport kann es zu Verletzungen kommen. Ob nun im Agility oder auf der Rennbahn. Okay beim Mantrailen sehe ich nun nicht so viele Gefahren.
Ich kenn ein Hund der hatte wirklich sehr pech und ist in einen Pfosten gedonnert und es hat ihm den Schädel gebrochen (er hat überlebt und die Chancen für ein normales leben stehen sehr gut), das ist aber der einzige grosse Unfall den ich in der Zeit mitbekommen habe und etwa so wahrscheinlich wie der Malinoise der im Agytunnel das Genick brach.

Wichtig ist sicher das aufwärmen und kalt laufen und eben dass er sich gewohnt ist zu sprinten. Einer der immer nur an der 3 Meter Leine laufen darf und 1x im Monat auf die Rennbahn wird sicher mehr Mühe haben, als wenn er auch sonst immer mal wieder seine Sprints hinlegen darf. Junge Hunde die noch keine Lizenz machen dürfen, empfehlen sie sowieso erstmal mit einer geraden von 80 Meter zu beginnen, das ist wirklich nicht weit und bis der Hund gestartet ist, ist er schon wieder am Ziel :)

Das mit dem Jagdtrieb ist so eine Sache, ich würde nun nicht mit JEDEM Hund auf die Rennbahn, gerade nicht mit welchen die z.b. auch Autos jagen oder bei anderen bewegende Objekte eine zu geringe Reizschwelle haben. Das hat aber eher mit zu wenig Impulskontrolle zu tun als mit effektivem Jagdtrieb. Eine gut konditionierte Rennbahn ist eben nichts anderes als konditioniert. Bei Zelda erkennt man dies extrem. Es hat auf der Bahn zwei verschiedene Startplätze und für 280m startete sie immer unten. Kaum darf sie nach dem aufwärmen vor diese Tür, fiept sie, kratzt an der Türe und freut sich. Einmal mussten wir vom Startplatz für die 480m her starten und Zelda war die Ruhe selbst, als der Hase an ihr vorbei gezogen wurde, brauchte sie (gefühlt) eine Sekunde bis sie realisierte was abläuft. Bei den Hunden die ich kenne, die auf die Bahn dürfen und frei laufen können, ist es durch die Bahn nicht schlechter geworden mit dem freilauf. Die meisten meinen sogar die Hunde wären während der Rennsaison zufriedener und gelassener.

Es grüsst

inhii

Alphadoggie

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8

Mittwoch, 11. Januar 2017, 15:12

Meine Diuni hatte ja auch Jagdtrieb (kein Windhund, auch Eurasier ;) ) aber nicht so fest wie Pyri es hat. Ich lies sie mal zum Plausch an einer Hundeausstellung an einem Plauschcoursing laufen (auch mal auf der Windhunderennbahn aus Plausch). Diuni tickte voll aus als sie das Teil über die Wiese flitzen sah. :hihi: ;) Sie hängte sich ins Brustgeschirr und auf ,,Los,, liessen wir sie und Mutters Hündin los. Die flitzten wie doof hinterher, voll im Jagdmodus das Teil erwischen zu wollen. :nicken:

Sie hatten ihren Spass und wir zugegeben wirklich auch.

Ergebnis:

1. Diuni hat sich das Ausstellungsort gemerkt, 2 Jahr später als ich wieder dort hin ging, erkannte sie es und wurde schon beim Eingang zum Gelände extrem hibbelig, wusste haargenau, dass hier das Teil rumgeflitzt ist. Sie benahm sich unmöglich und ich durfte nicht in den Ecken wo es aufgebaut war, weil sie dann gleich loskläffte wenn sie den Motor hörte :pfeifen: :rolleyes:

2. Zuhause musste ich sie 2 Wochen wirklich strikte an der Leine führen (Flexi) und nonstopp sichern weil sie auf alles Optische extrem reagierte. Also Beispiel bei einem Hügel wo man von einem Velofahrer nur den Helm sah (es also aussah als flitzt was über die Wiese), löste sie sofort aus zum Sprint. Natürlich konnte ich sie in solchen Fällen dann abrufen wenn sie es dann erkannte aber eben... sie löste aus und das ist einfach auch gefährlich. Also sie war wirklich auf Draht...

3. Das Geräusch vom Motor und dem Quad (wo rumfuhr um den Hasen zu spannen) blieb ihr extrem drin. Sie reagierte recht lange (evtl. so 3-4 Monate sehr stark, dann abflachend bis nach ca. 6 Monaten fast gar nicht mehr) auf das Geräusch oder sehr ähnlichem. Also Töffs, oder eben so Quads... :huh: Wenn sie es im Alltag dann hörte, war sie auf 100% bereit zum Jagen, da muss das Teil doch nun sein. Auch mit der Tendenz dem hinterher zu wollen weil dort das Ding ja sein muss.

Also im Nachhinein hat der einmalige Spass doch seine Spuren für eine Zeit hinterlassen. :nicken: ein lustiges Video gab es ;) aber auch viel viel Alltagsarbeit.

Ich liess sie nicht mehr rennen nach dem ich nach 2 Jahren wieder dort war. Grund: Ich konnte sie das erste Mal 2 Woche vor dem Tag von 5 Rehe abrufen. Ich wollte diesen Erfolg nicht wieder kaputt machen :nönö:

Pyri liess ich nie rennen und werde es auch nicht wieder tun.

Wie es sich verhält wenn man es jede Woche machen würde, weiss ich nicht :noidea: .

catba

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9

Mittwoch, 11. Januar 2017, 19:19

bin ja keine Windhund Expetin, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es für die Rasse (Greyhound, Whippet etc) eine sehr artgerechte Beschäftigung ist...
warum fragst du überhaupt? überlegst du den Sport auszuüben?

andi+rudel

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10

Donnerstag, 12. Januar 2017, 14:02

nachdem fagi ja auch schon auf der rennbahn war..konnte ich im nachhinein kein verändertes jagdverhalten erkennen.
er ist sowieso und immer auf der jagd...jedoch interessiert ihn nie "totes material". sei es die reizangel oder die hasenzugmaschine. das ist für ihn einfach "tot" und er reagiert nur sehr bedingt auf sich bewegende reize.
ich glaube ihm ist wichtiger nach spur zu jagen und diese auszuarbeiten.
flugzeuge, autos etc etc..sogar vögel interessieren ihn nur ganz am rand. ich füttere eben im garten vögel und er sieht sie auch auf kurze distanzen jeden tag. ich denke auch dass er gelernt hat dass sie nunmal schneller sind als er.
wobei..
ich habe auch schon viele viele federn im garten gefunden habe und kann nicht sagen kann ob es nun vielleicht fagi war oder ein raubvogel (sperber welcher hier öfters nieder kreist)..oder eben doch eine katze.
ich denke nicht dass rennbahn ihn auslasten würde...und da der chlise teufel eh nur aus muskeln besteht würde ich womöglich seinen sehr intensiven bewegungsdrang nur noch mehr fördern.
er braucht arbeit mit den sinnen...und nicht mit den muskeln.
ich hatte ihn im herbst dabei beobachtet wie er sage und schreibe 2 std am stück ein mausloch belauert und hypnotisch fast in trance dieses nicht aus den augen liess. er war nachher "klinisch tot"...hihi.
bei windhunden sehe ich das anderst..oder auch bei ramona, da ihre hündin nunmal die rennbahn gut kennt und auf bewegten reiz super anspricht.
warum also dies mit einem windhund nicht ausprobieren?
ich finde die idee cool.

inhii

Alphadoggie

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11

Donnerstag, 12. Januar 2017, 14:10

ja, vielleicht spielt es eine Rolle ob ein Hund auf Sicht geht.

Also all meine würden den toten Fetzen jagen ohne mit der Wimper zu zucken. Wiederum standen 3 Dackel auf der Wiese rum und machten keine Anstalten das Teil jagen zu wollen, dabei sollten doch die gerade noch mehr jagen. :noidea:

Bei Diuni interessierte sie sowieso kein Duft, ausser das Teil war ganz nah dann winselte sie rum. Aber Bewegung fand sie super.

Ich weiss nicht wie oft man es machen müsste, damit es für den Hund als eine ,,Auslastung,, gesehen wird. Man hört ja oft (und wurde mich auch schon so gesagt), dass bei Hasenjagen (Coursing, Rennbahn) der Jagdtrieb so anscheinend gestillt wird, so dass sie dann im Privaten weniger jagen. :noidea: :gruebel1: Kann mir das auch nicht vorstellen :noidea: ?(

andi+rudel

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12

Donnerstag, 12. Januar 2017, 14:19

Man hört ja oft (und wurde mich auch schon so gesagt), dass bei Hasenjagen (Coursing, Rennbahn) der Jagdtrieb so anscheinend gestillt wird, so dass sie dann im Privaten weniger jagen. :noidea: :gruebel1: Kann mir das auch nicht vorstellen :noidea: ?(
na dann wird es zeit dass wir mit fagi dem jäger mal anfangen regelmässig auf die rennbahn zu gehen..hihi..
ne ich glaube nicht dass es so "einfach" ist.
stöber und vorstehhunden welche mit allen sinnen jagen reicht das wahrscheinlich lange nicht.

Schlingeling

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13

Donnerstag, 12. Januar 2017, 14:19

ich habe mir das auch schon überlegt mit Timmy zu machen.... er hat ja wahrscheinlich auch etwas Windhund drin und rennt für sein leben gern. Vorallem irgend welchen schnelleren Dingen hinter her...
Da für Ihn der Freilauf selten möglich ist wäre dies ja noch eine Idee.... :gruebel1:

inhii

Alphadoggie

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14

Donnerstag, 12. Januar 2017, 14:25

@andi

Ja,denke ich auch. Mir wollte man eben sagen, dass ich es mit Diuni regelmässig machen sollte und sie dann viel weniger jagen würde. Aber eben... die einzelne Erfahrung zeigte nur das Gegenteil. :huh:

Zudem ist das Hasen-nachrennen ja am Ende eine Belohnung da sie es schnappen. Also sie kommen ans Ziel.

Interessant wäre doch gerade den Hasen zu nützen als Training für den Jagdabbruch. ;) Also Hund sitz und muss mich ansehen, Hase zischt davon und auf OK, darf sie hetzen. Und cool wäre dann auf Pfiff den Hund zum Wenden bringen. :k_irre: Sooo gemein.



@schlingeling

Dann ist aber der Freilauf unter umständen gar nicht mehr möglich :( weil er dann noch mehr auslöst bei bewegenden Sachen.

Schlingeling

Moderatordoggie

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15

Donnerstag, 12. Januar 2017, 14:39

Interessant wäre doch gerade den Hasen zu nützen als Training für den Jagdabbruch. ;) Also Hund sitz und muss mich ansehen, Hase zischt davon und auf OK, darf sie hetzen. Und cool wäre dann auf Pfiff den Hund zum Wenden bringen. :k_irre: Sooo gemein.



Das wiederum wäre eine sehr interessante Taktik.... so wäre auch Freilauf besser machbar....obwohl dieser ja noch aus anderen nicht immer möglich ist....

inhii

Alphadoggie

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16

Donnerstag, 12. Januar 2017, 14:58

Aber würdest du es ernsthaft in Betracht ziehen, dass du ihn so ,,körperlich,, auslastest nur weil du ihn nicht gut von der Leine lassen kannst? Ich würde es nicht tun. Dann lieber diesen Freilauf wo er hat (er ist ja in etwa so wie meine) und dann mit joggen und Zugsport/Biken auslasten. So hast du ihn selbst vor dem Bike unter Kontrolle und er muss auch dir hören. Beim Hase-jagen gibst du ihn völlig frei und erlaubst ihm eigentlich zu jagen, hetzen und am Ende das Teil zu packen.

Ich habe es mal gemacht, eben Plausch-Coursing und Struppirennen. Zurückgesehen war es ein kurzer Spass aber eigentlich totaler Blödsinn für meine Hundis.

Dann lieber wenig Freilauf und den Rest anders auslasten. Da hast du schlussendlich mehr davon. Als 1x in der Woche auf die Rennbahn wo er jagen darf und dann nur noch Leine weil er total durch ist.

Schlingeling

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17

Donnerstag, 12. Januar 2017, 15:08

@inhii

Nein nein.....wir haben uns zu beginn mal Gedanken darüber gemacht..... Aber ja ich laste ihn auch lieber anders aus. Vorallem auch lieber ist es mir das wir es zusammen machen, ist für uns viel besser da er ja vorallem draussen nicht so auf mich achtet. Da haben wir lieber so ZUSAMMEN Spass.

Mittlerweile habe ich ja auch gemerkt das er solch eine Körperliche Auslastung gar nicht braucht. Klar, es macht ihm Spass draussen rum zu rennen, aber ausgelastet oder ansatzweise müde ist er danach nicht. Für dies muss er seine Nase und seinen Kopf benützen. Also fördere ich dies... :nicken: und eben mit Joggen und irgendwann dann mal vielleicht Biken kommt das super! :good:

Magira

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18

Donnerstag, 12. Januar 2017, 16:48

@andi, bei Zelda hat es die Bewewgungsfreudigkeit gestillt und sie hat nicht mehr JEDEN "pups" an Spur angezeigt sondern wurde ernster. Sie fand ja unnötig Energie verschwenden für eine falsche Spur schon immer leicht unnötig, mit der Bahn dann völlig.

@inhii man kann auf der Bahn auch das Jagen unter Kommandostellen, Zelda kriegt ein Freizeichen "Hunt" und erst auf das darf sie gehen, sie weiss auch, wenn wir nicht an dem richtigen Tor stehen hat sie kein Theater zu machen und kommt auch nicht zu einem Erfolg.*

Schade ist Silvia mit ihren Whippets nicht hier im Forum. Beide sind Freilaufend und im Rennsport auch an Rennen. Beide haben einen Jagdtrieb (teilweise auch mit der Nase) und sie wissen wann, was, erlaubt und erwünscht ist.

*kleiner Nachtrag, das unter Kommandostellen geht natürlich nicht nach 1-2x und ich kann mir schon vorstellen dass es bei deinen beiden nicht gut war. Bei einer Regelmässigkeit (falls dir und den Hunden der Sport mehr zusagen würde) wäre ein Kommandostellen sicher denkbar. Also bitte nicht als Kritik ansehen sondern als Möglichkeit :)
Es grüsst

inhii

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19

Donnerstag, 12. Januar 2017, 17:18

Ja, es ist sicher möglich das unter Kommando zu stellen. Aber dann würde bei uns der ,,Hase,, tot am Boden liegen und ich würde das schon 1 Jahr üben, dass sie frei neben mir im Fuss sitzen und mich ansehen. ;) Und dann nicht vorzustellen wenn das Teil abgeht und meine ruhig neben mir sitzen und mich ansehen :kaputtlach: neeee, ich glaube ich würde das evtl. nach 10 Jahren hinkriegen, dass sie ruhig bleiben währen der Hase voll abgeht.

Wir haben es mal mit Schaf-Fell-Ding und Flexileine versucht. Eben so als Impulskontrolle. Ich schaffte es, dass Pyri sitz und mich anschaut, das Schafding wurde von meinem Freund ganz langsam über den Boden gezogen, auf Kommando durfte sie gehen und er klickte die Flexi aus damit das Teil die 8m zur Dose flitzte. :hihi: Es war viel viel schwerer als Beispiel bei der Reizangel wenn ich vorne stehe und das Teil bewege, da kann Pyri schön ruhig bleiben und mich anschauen.

Flaffy kam als Nr. 2 dran. Unglaublich das Teil... :rolleyes: Das Fellding lag auf dem Boden (3m Entfernt ca.), ich kriegte nach 5min. ein kurzer Blickkontakt (auch nur mit Hilfe von einem Schnalzen). Nach langen 5min.! Und das Teil lag still da ohne sich zu bewegen.

Wie man sieht, bei einem richtigen Hasen mit Motor... gebe ich da meinen Hundis 10 Jahre bis sie wirklich erst auf Kommando gehen würden :kaputtlach: ;)

andi+rudel

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20

Donnerstag, 12. Januar 2017, 23:55

hmmm...er müsste erst einmal lernen dass er der zugmaschine nachlaufen soll..
das sehe ich noch als ein rechtes stück arbeit. ich weiss noch wie der hase da abging und cheyenne voll speed gerannt ist.
sie ist aber auch der hund dafür...da sie auf sicht jagd und hetzt bis sie abgerufen wird. das liebt sie.
fagi...ist ihr dann langsam nach, hat seine rude neben der bahn geschnüffelt ob wohl potente rüden anwesend sind, hat einen bemerkt und erst mal gepieselt...
dann hat er bemerkt dass cheyenne wegen irgend etwas rennt...
er noch einen schnellen blick in den wald..und dann erst hat er gas gegeben.
der kleine teufel ist schneller als cheyenne...aber nur wenn er will.. :d
den jeden -hups- amzeigen macht er so oder so...dort war es eben ein rüde..und ach der sooo interessante wald wohin er wohl viel lieber verschwunden wäre.
am ziel mussten wir ihn abfangen weil er im vollspeed an uns vorbei wollte...genau in richtung tor...und in die weite welt haha

@andi, bei Zelda hat es die Bewewgungsfreudigkeit gestillt und sie hat nicht mehr JEDEN "pups" an Spur angezeigt sondern wurde ernster. Sie fand ja unnötig Energie verschwenden für eine falsche Spur schon immer leicht unnötig, mit der Bahn dann völlig.