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Rocky16

Schnupperdoggie

  • »Rocky16« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 12. Januar 2017, 15:30

Pubertät oder schwer krank?

Hallo zusammen

Im Vorstellungsbereich habe ich schon was zu meinem Hund Rocky geschrieben. Hier nochmals als Einleitung zum eigentlichen Thema:

zu meinem Hund, Rocky:
  • Rüde
  • 11 Monate jung
  • Bobtail/ English Pointer Mischung

Charakter von Rocky:
  • Angetrieben
  • Energievoll
  • Unermüdlich
  • Verspielt (gilt für das Spiel mit Hunden, weniger mit Spielzeug)
  • Sensibel
  • Einfühlsam - je nach Hund weiss er, ob er sanft spielen muss, oder ob er wie mit seinem besten Hundefreund etwas den Rambo raushängen lassen darf.
  • Sehr fixiert auf mich, weicht mir nicht von der Seite (vermutlich spielt hier sein Kontrollzwang auch eine Rolle und nicht nur die Bindung zwischen uns)
  • Stur
  • Stark (physisch so wie mental): Er hatte mit gerade mal 5-6 Monaten einen fürchterlichen Autounfall. Jeder meinte, sowas könne mal normalerweise nicht überleben. Nach 4 Tagen im Tierspital wurde er entlassen, in der Box hielt er es nicht mehr aus, da er rumspringen und rumhüpfen wollte. Ehrlich gesagt, sogar ein Tag nach dem Unfall war er wieder ganz der Alte und hat sich vollständig erholt. Seit dem Unfall ist er sogar noch aktiver als zuvor.


Zu meinem Problem:


Vor 2 Tagen ging ich mit ihm raus, er traf dort eine Hundedame und spielte herzhaft mit ihr. Schnee ist für Rocky neu, jedoch geniesst er es sichtlich. Einzig das Salz stört ihn, was logisch ist, jedoch schmiere ich ihm eine Vaseline-ähnliche Creme drauf und gut ist. Er findet es sogar lustig, bei dieser Kälte im Bach zu spielen, sofern er nicht ganz zugefroren ist. Aber darum gehts nicht.


Als ich nach Hause kam, war einfach nichts mehr wie vorher. SEIT DANN winselt er ohne Pause, hechelt und bewegt sich keinen Schritt mehr. Keinen Centimeter. Oder sagen wir: Milimeter! Sehr ungewöhnlich für ihn, da dieser Hund auch nach 3 Stunden Spielen und Spaziergang nicht genug hat und mir in der Wohnung meistens folgt sowie meine Nähe sucht, aufs Sofa kommt etc.


Anfangs habe ich ihn ermahnt, endlich ruhig zu sein. Dieses Winseln kenne ich nur, wenn wir nicht pünktlich zu seiner gewohnten Zeit raus gehen und er unruhig wird. Wie gesagt: Rocky kann auf dem Rücken schlafen und seine Beine in die Höhe strecken, total entspannt - aber sobald ich das Haus verlassen würde, würde er aufstehen und mir folgen. Tiefschlaf hin oder her. Anfangs nervte sein Kontrollzwang extrem, es ist aber deutlich besser geworden.


Zudem frisst er seit 2 Wochen nur noch, wenn ich es ihm extrem schmackhaft mache. Heisst: Jedes Stück einzeln von Hand gebe. Wenn er es nicht will, tu ich so, als würde ich es selber essen und sage "mmmmmhhh" und plötzlich will er es auch. Dieses Spielchen geht nun seit Tagen so.


Rocky hatte einen relativ brutalen Autounfall und während seinem Spitalaufenthalt, hat er nicht 1x Schmerzen angezeigt. Nicht mal nachdem ihn das Auto angefahren hatte. Heisst: Der hält was aus.


Somit dachte ich mir: Wenn er so winselt, muss er wirklich brutale Schmerzen haben (warum auch immer). Ich kann rufen und machen was ich will, er bleibt am gleichen Ort stundenlang liegen. Wenn ich ihn "zwinge" und am Halsband führe, jault er und winselt extrem laut. Er läuft dann rum wie von einer Wespe gestochen, versucht sich hinzulegen, findet aber die geeignete Position nicht und läuft gestresst und tollpatschig herum, bis er schliesslich einen Platz gefunden hat und dort wieder stundenlang liegen bleibt und winselt.


Da dacht ich mir: Okay, wenn ich ihn zwinge zu laufen, hat er Schmerzen und deshalb will er liegen bleiben.


Tierarztbesuch Nr. 1
Das Tierspital Zürich meinte, sie nehmen keine neuen Patienten auf - keine Kapazität. Auch keine Notfälle. Wie bitte? Ich wurde verwiesen und telefonierte rum. Die Kleintierklinik, ein paar Hundert Meter von meinem Haus entfernt, willigten ein. Allerdings müsse ich wie üblich bar zahlen. Da es ein Notfall war, wusste ich, dass ich die Summe am gleichen Tag nicht mehr auftreiben kann, da ich momentan ohne Einkommen bin und meine Freundin nicht da war. Also hiess es: Sorry, wir können somit nicht helfen.


Ich rief dann ne Stunde später erneut an und fragte, ob man da nicht was machen könne - ich würde es am nächsten Tag SOFORT bezahlen. Ich war verzweifelt, wütend und traurig zugleich - Scheinbar litt er heftig und sie sagte erst ja, als sie sein Jaulen selber am Telefon gehört hat.


Die Praxis wäre eigentlich geschlossen (es war Abends), also schob das Personal wegen Rocky und mir eine Extraschicht.


Der Arzt und Rocky mochten sich von der ersten Sekunde an nicht. Als Rocky (trotz angeblicher Schmerzen) etwas den Macker spielte, bot ihm der Arzt mit Schnauzgriff und Geschreie Paroli...Als er Rockys Mund öffnen wollte, knurrte Rocky. Ich kam zur Hilfe und öffnete Rocky den Mund ohne Probleme.
Der Arzt meinte: Der Hund ist putzmunter. Er zeigt keine Schmerzen an, hat kein Fieber (nur minim erhöht, 39 Grad), ist gut genährt, hydriert, Herz/ Puls normal... Somit machte er ihm eine Spritze mit 24h Wirkung gegen Schmerzen. Kurz vor dem Gehen: Wie aus dem Nichts knurrte Rocky den Arzt extrem giftig und aggressiv an - sowas habe ich noch NIE erlebt. Er war bereit zum Angriff. Wieder bot ihm der Arzt Paroli, stellte sich demonstrativ vor Rocky und schrie ihn an. Da sagte ich noch: Sowas ist alarmierend, weil so kenne ich ihn nicht.

Fazit: 10Min Konsultation, 1 subkutane Spritze: 106 CHF


Es war 19.00 Uhr und ich blieb die ganze Nacht wach, ohne 1 Sekunde Schlaf. Es wurde nämlich noch 23003404x schlimmer. Da er nicht aufstehen konnte/ wollte und pausenlos jaulte, legte ich mich auf den Boden neben ihm und war die ganze Zeit bei ihm. Zeitweise brach ich in Tränen aus, da ich meinte er stirbt mir weg und keiner hilft.... Jedenfalls atmete er auch komisch und ich interpretierte die schlimmsten Sachen herein. Ich habe ihm immer wieder Wasser und Essen gebracht.


Arztbesuch Nr. 2:
Am nächsten Morgen um 08:00 rief ich erneut an und sagte die Spritze half nicht. Hätte er Schmerzen gehabt, hätte die Spritze ja helfen sollen. Somit gingen wir gestern um 10:00 erneut. Es war Gottseidank ein anderer Arzt, sehr erfahren, professionell und mit einer bemerkenswerten Ruhe. Rocky und er verstanden sich auf Anhieb. Er untersuchte ihn ebenfalls und fand auf den ersten Blick nichts ungewöhnliches.


Seine Diagnose:
Er meinte, dies sei ein typisches Verhalten in der Pubertät, wenn Rüden läufige Hündinnen riechen. Nun verabreichte er ihm ein Testosteron-Antagonist, also ein Mittel, um sein Testosteron kurzzeitig zu senken, was ihn beruhigen solle.
Leider soll die Wirkung erst morgen oder Samstag voll eintreten.


Fazit: 15min Konsultation, 1 Spritze, 100 CHF


Leider ist er immernoch kaum auszuhalten und ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob es wirklich das ist. Wie seht ihr das?


Als kleiner Nachtrag: Natürlich habe ich seinen Stuhlgang immer überprüft, er musste auch nie erbrechen und hat meiner Meinung nach auch nichts Giftiges gefressen.




Danke an alle die sich das durchgelesen haben!




inhii

Alphadoggie

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2

Donnerstag, 12. Januar 2017, 15:57

:huh: ui, klingt ja echt komisch.

Also Rüden wo doch eine Läufige riechen, sie sabbern, winseln aber tigern doch auch rum und liegen nicht wie gelähmt am Boden rum :noidea: :nönö: ich denke das ist es nicht, hörte ich zumindest noch nie, dass ein Rüde so reagiert hätte.

Hätte er sich beim Spielen mit der Hundedame was getan, dann würde er ja hinken usw. sich komisch bewegen (Rücken), beim Abtasten beim TA oder bei dir, auch angeben und sich entziehen wollen. Also denke ich da ist auch nichts.

Verdauung normal :nicken: Kein Erbrechen oder so... was ist mit Pipi? Normal?

Oder hat er extrem viel Schnee gefressen und nun Magenweh? Aber ob das reicht um so extrem zu reagieren. :gruebel1: Wiederum hecheln ist oft ein Zeichen von Bauchweh :nicken:

Könnte er was gefressen haben? Also nicht Gift aber ein Fremdkörper wo ihm nun echt Probleme mit dem Magen macht. Wobei die Hunde dann meistens auch die Bauchdecke anspannen was wiederum der TA hätte spüren müssen. Du würdest es selber aber auch spüren, es ist dann ganz straff und wenn man in den Bauch drückt können sie auch zittern oder ausweichen wollen.

Und ich nehme auch an, dass der TA ihn angesehen hat, abgehört, Schleimhäute angesehen usw. usw.

Ist echt doof. Ich denke er hat schon was, putzmunter ist sowas nicht. :nönö:

Chiara

Alphadoggie

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3

Donnerstag, 12. Januar 2017, 16:06

Ich glaune auch nicht, dass es wegen einer Hündin ist, hörte auch noch nie, dass siebwie gelähmt sind dann. Wurde Blut abgenommen?

inhii

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Donnerstag, 12. Januar 2017, 16:18

Kannst du Zuhause auch weiterhin Fieber messen? Um zu sehen ob es weiter ansteigt. Beim TA sind sie oft aufgeregt was dazu führt, dass die Temperatur ansteigen kann. Aber Zuhause hättest du den richtigen schönen Wert. :nicken:

Lagotto

Sportdoggie

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5

Donnerstag, 12. Januar 2017, 17:09

Ich könnte mir vorstellen, dass der Autounfall noch nachwirkt. Was ich meine ist, er ist jetzt recht gewachsen und vermutlich auch noch im Wachstum. Das hat Einfluss auf den gesamten Bewegungsapparat und die Organe. Eventuell "klemmt" es irgendwo und es entstehen Druck und Spannungen (Bindegewebe, Muskulatur, Darm,...). Ich würde ihn einmal komplett durchecken lassen. Röntgen und Ultraschall.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Lady

Schnupperdoggie

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6

Donnerstag, 12. Januar 2017, 17:52

Es ist echt schwierig einen Tipp abzugeben, das ist wirklich nur geraten!!! Aber in diesem Jahr hatte Lady das allererste Mal Probleme mit ihren Pfoten und trotz Crème und natürlich immer sofort Pfoten baden beim Nachhausekommen und Fell an den Pfoten kürzen hat sie tagelang gewinselt und wollte nicht laufen! Ich bin dann dazu übergegangen sie ins Auto zu tragen, damit sie mit der Sole - die hier in diesem Jahr neu aufgetragen wird - nicht mehr in Berührung kommt und siehe da, Lady hat keine Pfotenprobleme mehr :hopser: Jetzt reicht das Eincrèmen und Pfotenwaschen beim Heimkommen wieder prima aus, Lady muss nicht mehr winseln und kann wieder gut und gerne laufen :)
Ob das bei deinem Rocky auch der Fall ist und er schmerzende Pfoten hat, weiss ich natürlich nicht. Aber dass er wegen läufigen Weibchen so reagiert, kann ich mir nicht so recht vorstellen, im Normalfall wird ein Rüde nämlich unruhig und tigert hibbelig rum... Dass er, der ja sensibel ist und einen kleinen Kontrollzwang hat, aber nicht mehr laufen mag, weil ihn die Pfoten schmerzen und ihn dass dann auch psychisch unter Druck setzt, der bei einem TA, der noch unnötig Druck macht in Aggression umschlägt, das kann ich mir hingegen gut vorstellen. Wenn er vom Unfall keine Folgen am Skelett und der Muskulatur hat, würde ich in nächster Zeit auf sehr gute Pfotenpflege achten und gucken, ob sich eine Besserung einstellt. Alles Gute.
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

Rocky16

Schnupperdoggie

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7

Donnerstag, 12. Januar 2017, 18:18

Hallo zusammen

Danke euch für die vielen Antworten. Und dass in dieser kurzen Zeit... Aber die HundeCommunity hält halt zusammen :yeah:


Nach meinem verzweifelten Post sind wir direkt wieder raus auf die Spielwiese, und Gottseidank kam sogleich sein Lieblingshund Tyson, wie gerufen. Ich wollte sogleich checken, ob er das Spiel verweigert, oder ob er wie üblich sich etwas mit ihm (spielerisch) fetzt und herumtollt.


So kam es dann auch: Niemandem fiel etwas auf an ihm und er wirkte wieder wie immer. Kommandos draussen hat er wie gewohnt befolgt (oder wie ab und zu auch nicht :biggrin: ).


Ich kam jetzt gerade nach Hause und stellte fest, er stinkt wie ein Schw****. Er hat sich irgendwo am Boden gewälzt. Für einmal war ich über diesen Gestank und den Dreck sogar froh :d . Also ab unter die Dusche mit dem jungen Herr. Er hat so reagiert wie immer: Er mag es nicht, hält aber dennoch hin und nach der Dusche rennt er 1 Minute lang herum wie von der Wespe gestochen. Alles gut also. Den anschliessenden Ochsenziemer nahm er dankend an und schlingte ihn in 5 Minuten runter - normalerweise geniesst er ihn und braucht etwa 20-30min. Dass er ihn annahm ist sehr erfreulich - auch wenn das herunterschlingen potentiell gefährlich sein könnte, das brauch ich jetzt nicht auch noch....


Als ich ein paar Chips ass, folgte er mir wie üblich, setzte sich vor mich hin in der Erwartung, präventiv mal zu Sitzen resultiert in einer Belohnung (Guetzli). So kenn ich ihn.


Er liegt jetzt am Boden und schläft (scheinbar) normal und friedlich.



Zu euren Antworten:


  • Ich schliesse Nachwirkungen vom Unfall eher aus, da er diesbezüglich als auskuriert gilt. Nachträgliche Komplikationen könnten zwar auftreten, jedoch glaube ich wir haben hier eher ein anderes Problem.
  • Er hat draussen meiner Meinung nach nichts gefressen, auch wenn ich es nicht 100% garantieren kann. Ich meine, ihn immer genau zu Beobachten.
  • Schnee/Salz: Tatsächlich sind seine Pfoten etwas hellrot und das Salz scheint ihm weh zu tun bzw. zu Brennen. Jedoch hilft die Creme definitiv, er leckt sich draussen nicht mehr die Pfoten. Wäre es daran gelegen, dass er aus Schmerzen nicht mehr laufen will, HÄTTE die Spritze sofort geholfen. Aber leider half das Schmerzmittel nicht, also muss man davon ausgehen, dass er keine Schmerzen hat.
  • Stuhlgang/ Urin scheinen mir normal.
  • Er zog auch permanent den Schwanz ein bzw. klemmte ihn zwischen die Beine und machte sich ganz klein, wenn man ihn zwang zu laufen. Er zog dabei den Bauch ein und wirkte dort etwas verspannt. Der erste Arzt aber konnte beim Abtasten nichts erkennen und empfand ihn äusserlich als putzmunter. Hätte er Magen/Darm Probleme, hätte er zudem verstopft oder Durchfall haben sollen - hald etwas pathologisches. Da er aber wie gesagt nichts dergleichen hat, bleibt es misteriös.

Fazit: JETZT gerade scheint mir alles wieder normal. Es stellt sich die Frage, ob es von alleine wieder gut wurde, oder ob die Hormonspritze nun einen genug hohen Spiegel hat um zu wirken.


Aus Erfahrung weiss ich, dass ich mich noch nicht zu früh freuen sollte, jedoch bin ich für den Moment, auch dank euch, wieder erleichtert.
















inhii

Alphadoggie

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8

Donnerstag, 12. Januar 2017, 18:31

Ahhh, dann hoffen wir, dass es das war... er wieder ganz gesund (oder auch einfach wieder normal) wird ;)

Kannst ihm ja noch ein Kamillentee anbieten, schaden tut es nie. :nicken: ^^

Pacey

Sportdoggie

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9

Donnerstag, 12. Januar 2017, 18:36

Also ich kann dir keinen guten tip geben aber ich habe auch ein hyper sensiblen hund. Könnte es vielleicht auch sein das dein Hund am Anfang etwas hatte, vielleicht einen kurzen Schmerz der dann aber wider vorbei ging. So. Nun hat er gejammert und gewinselt und sich eigenartig verhalten. Was dich natürlich verunsichert hat. Dies hat wiederum den Hund verunsichert... dann mit dem Essen... er frisst wenn du es ihm besonders schmackhaft machst... das kenne ich :p und irgendwann muss dann das essen schmackhaft gemacht werden weil der hundi sonst nicht mehr frisst... pacey frisst sein trofu nur wenn es etwas nassfutter drinn hat ;)

Verstehst du wie ich es meine? Das er jetzt gespielt hat ist ja ein super Zeichen! Und du bist durch das entspannter was den Hund widerum entspannt... ich kann halt nur von mir/uns reden. Pacey hatte im sommer eine Verletzung. Er hats mir gezeigt und dann war "gut". Ich habe mich dann reingesteigert und mir sorgen gemacht. Pacey wurde dann ganz "duch" also schlich in der Wohnung umher etc. Ich bin mir ziemlich sicher das ich sein verhalten durch meine sorge verstärkt hat... sein verhalten widerum hat mir noch mehr sorgen gemacht was er gemerkt hat und noch seltsamer wurde... hoffe du weisst wie ich es meine...

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Wo kämen wir hin, wenn alle fragen wo kämen wir hin und keiner ginge um zu schauen, wohin man käme wenn man ginge...

Lagotto

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10

Donnerstag, 12. Januar 2017, 19:13

O.k. das klingt ja schon wieder weniger dramatisch ;)

Magen-Darm Probleme müssen nicht zwangsläufig Durchfall oder Verstopfung zur Folge haben. Das Abtasten vom Arzt kann leider auch immer nur ein vage Vermutung sein. Ich habe diesbezüglich Erfahrung, darum schreibe ich das.
Mein Rüde hatte vor einiger Zeit so etwas wie Knochenreste im Darm und das hat ihm Schmerzen verursacht. Die Tierärztin tippte damals, nach dem Abtasten, auf eine Prostataentzündung. War es, Gott sei Dank, nicht. Nach einem Einlauf war das Problem dann behoben. Übrigens auf mein Drängen, da ich mir so etwas schon gedacht hatte.
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catba

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11

Donnerstag, 12. Januar 2017, 19:29

kann es evt sein, dass er, wie Pacey schreibt, ein kurzer Schmerz ausgelöst hat...Hund konnte es nicht einordnen und deshalb hat er so reagiert...ich würde dieses Muster von meinem Hund kennen

inhii

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12

Donnerstag, 12. Januar 2017, 20:02

Wir hatten auch mal eine Hündin wo ein Knochen gegessen hatte (sonst nie Probleme damit) aber sie verstopfte etwas, bekam Fieber und es ging ihr echt nicht gut. Wir gingen zum TA und der machte eine Schmerzspritze. Wir haben so ein Öl bekommen wo wir geben musste damit es schneller durch ging. Zum Glück ist es innert 1-2 Tage auch wieder weg wie es gekommen ist. Was genau los war hat man auch nicht rausgefunden. Ob der Knochen schuld war oder ein Magen-Darmproblem wo dann den Knochen nicht verdauen konnte. :noidea:

Rocky16

Schnupperdoggie

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13

Donnerstag, 12. Januar 2017, 20:25

Also ich kann dir keinen guten tip geben aber ich habe auch ein hyper sensiblen hund. Könnte es vielleicht auch sein das dein Hund am Anfang etwas hatte, vielleicht einen kurzen Schmerz der dann aber wider vorbei ging. So. Nun hat er gejammert und gewinselt und sich eigenartig verhalten. Was dich natürlich verunsichert hat. Dies hat wiederum den Hund verunsichert... dann mit dem Essen... er frisst wenn du es ihm besonders schmackhaft machst... das kenne ich :p und irgendwann muss dann das essen schmackhaft gemacht werden weil der hundi sonst nicht mehr frisst... pacey frisst sein trofu nur wenn es etwas nassfutter drinn hat ;)

Verstehst du wie ich es meine? Das er jetzt gespielt hat ist ja ein super Zeichen! Und du bist durch das entspannter was den Hund widerum entspannt... ich kann halt nur von mir/uns reden. Pacey hatte im sommer eine Verletzung. Er hats mir gezeigt und dann war "gut". Ich habe mich dann reingesteigert und mir sorgen gemacht. Pacey wurde dann ganz "duch" also schlich in der Wohnung umher etc. Ich bin mir ziemlich sicher das ich sein verhalten durch meine sorge verstärkt hat... sein verhalten widerum hat mir noch mehr sorgen gemacht was er gemerkt hat und noch seltsamer wurde... hoffe du weisst wie ich es meine...

Alles gute deinem kleinen!

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Guter Beitrag, danke dir und auch allen anderen. Ich verstehe was du meinst und kann mir gut vorstellen, dass es eine Rolle spielt.

Leider hat er zwischenzeitlich (seit meinem letzten Post) wieder geheult und gejault, zu einem weiteren Snack sagte er aber nicht Nein und so ist sein Appetit doch wieder etwas besser, zumindest jetzt gerade. Mache ihm noch etwas richtiges zu Essen später.

Er möchte nach wie vor nicht viel laufen, wenn ich ihn zu mir rufe tut er so als würde er versuchen aufzustehen, kommt jedoch nicht. Also lasse ich ihn nun etwas liegen, er schläft oder döst gerade etwas, zeitweise aber wieder mit winseln. Dennoch kann ich feststellen, dass es weniger wurde. Als ich die Wohnung testweise verlassen habe und die Tür schloss, hörte ich, wie er aufstand + zur Tür ging und heulend (ca. 15 Sekunden) feststellte, dass ich weg war. Wie gehabt also. Wenn ich ihn aber am Halsband führen will um aufzustehen, winselt er manchmal trotzdem noch... Schlau werde ich jedenfalls nicht daraus :(

catba

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14

Donnerstag, 12. Januar 2017, 22:12

das ist wirklich sehr merkwürdig, ich kann dir auch keine Antwort / Lösung bieten...das einzige, was ich in dieser Situation machen würde, mit einer Tierkommunikatorin Kontakt aufnehmen...es kostet zwar auch, aber dann weisst du wenistens was er hat...

erica

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15

Donnerstag, 12. Januar 2017, 22:27

Zitat

das einzige, was ich in dieser Situation machen würde, mit einer Tierkommunikatorin Kontakt aufnehmen...es kostet zwar auch, aber dann weisst du wenistens was er hat...


Klar doch, sie wird das durchs Telefon sehen :-(( wie wärs mit einem Osteopathen. Blockaden können sehr schmerzhaft sein und sind wegen des Unfalls gut möglich.

catba

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16

Donnerstag, 12. Januar 2017, 22:40

@ erica....Witzbold ! ich meine eine Kontaktsitzung...ich will niemanden überzeugen, aber ich habe selber mit beiden Hunden super Erfahrungen gemacht :nicken:

Rocky16

Schnupperdoggie

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17

Donnerstag, 12. Januar 2017, 22:49

@ erica....Witzbold ! ich meine eine Kontaktsitzung...ich will niemanden überzeugen, aber ich habe selber mit beiden Hunden super Erfahrungen gemacht :nicken:
Interessanter Input, das werde ich auf jeden Fall mal prüfen und mich etwas informieren. Hast du eine Empfehlung? Gerne auch via PN.

catba

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18

Donnerstag, 12. Januar 2017, 22:54

:guck:/ PN

Flitzebub

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19

Donnerstag, 12. Januar 2017, 23:24

Das Geld was dich eine TK kostet würde ich lieber für einen Osteopathen ausgeben. Das Verhalten deines Hundes ist alles andere als normal und sollte dringend angeschat werden.

hasch-key

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20

Freitag, 13. Januar 2017, 05:49

Zitat

das einzige, was ich in dieser Situation machen würde, mit einer Tierkommunikatorin Kontakt aufnehmen...es kostet zwar auch, aber dann weisst du wenistens was er hat...


Klar doch, sie wird das durchs Telefon sehen :-(( wie wärs mit einem Osteopathen. Blockaden können sehr schmerzhaft sein und sind wegen des Unfalls gut möglich.
Dito. Chiro oder Osteo.
Wenn man mal von Sinn und Unsinn einer TK absieht, das ist kein Tierarzt!
@Rocky: wenn ich das richtig verstanden habe, bist Du eher knapp bei Kasse, dann wuerde ich das Geld lieber gezielt und sinnvoll investieren.