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Bluenote

Admindoggie

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Doggie(s): *Shirin* Schnauzer-Mix

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1

Mittwoch, 25. Januar 2017, 15:41

Mehrere Wochen/Monate zu Fuss mit Hund unterwegs

Hey Fories

Gibts hier Leute, die bereits schon mal längere Zeit, also mehrere Wochen oder Monate lang, auch länderübergreifend, zu Fuss mit Hund unterwegs waren?

Falls ja, wo wart ihr? Wie lange wart ihr unterwegs? Wie war es? Wie habt ihr gelebt, gegessen, Hund gefüttert, übernachtet? Gepäck?

Mir schwebt das vor. Ich weiss aber noch nicht in welcher Gegend, ob von zu Hause aus oder "irgendwo anders". Und wie ich das genau planen soll. Eben mit Essen, Übernachten, Gepäck und so. Ob ich überhaupt grossartig planen muss/soll, oder einfach drauflos laufe und mir halt nicht grad die einsamste Gegend aussuche.

Wenn irgendjemand sowas schon gemacht hat, fände ich es cool, etwas darüber zu erfahren. :smile:

Und wenn ihr das noch nie gemacht habt, euch aber vorstellt, ihr würdet es machen, wohin würde es euch ziehen, in welche Ecke Europas oder gar der Welt? Wo könnt ihr euch vorstellen, wäre sowas gut möglich?

Ich habe unter anderem Osteuropa im Kopf...Polen oder so...aber eben, ich fange erst an, mir darüber ernsthaft Gedanken zu machen.
And when the time comes, remember that dogs never die. They are sleeping in your heart.

testudo

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2

Mittwoch, 25. Januar 2017, 18:48

Wir waren mal 14 Tage. Geschlafen habe ich in nem (Leicht)zelt welches ich mitnahm. Dabei hatte ich noch einen Schlafsack, eine leichte Isomatte (selbstaufblasend) und einen kleinen Gaskocher. Die Hunde bekamen TrFu welches ich miführte (und teils auf der Strecke bei Leuten deponierte, welche sich netterweise zur Verfügung stellten. Für mich habe ich unterwegs in Dörfern eingekauft und "trockennahrung" dabei. Die wo man nur Wasser zufügen muss (für den Notfall) und auch hier Depots. Kleider nur wenig zum wechseln(leichte Funktionskleidung) und dann an einem Fluss/Bach kurz ausgewaschen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »testudo« (25. Januar 2017, 18:56)


Xanthippe

Alphadoggie

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 18:52

Ich bin März / April 6 Wochen auf dem Jakobsweg mit Hund. Danach kann ich dir mehr erzählen ^^

inhii

Alphadoggie

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Mittwoch, 25. Januar 2017, 20:07

Ich habe so was noch nie gemacht. Höchstens 1-2 Wochen Zelt-Wanderferien als ich noch junges Teenie war mit dem ersten Familienhund. Dann wurde einfach gelaufen, gezeltet, Hundefutter usw. alles mitgeschleppt. Essen für uns unterwegs gekauft. Das war in der CH-Juragebiet.

Und einmal 1 Woche mit Bruder und dessen Kollege. Auch mit Zelt usw.

Aber sonst... neee, machte ich noch nie.

Ich denke wenn, dann würde ich von der Region als erster Versuch DE nehmen. Dort kann man aber nicht wild zelten, heisst man müsste von Camping zu Camping... oder mal in ein Hotel-Pension usw. gehen. Aber da hätte ich die Sicherheit, dass ich die Sprache kann, allenfalls wenn was wäre schnell wieder zu Hause bin und der Unterhalt wäre auch günstiger als hier der CH. ;)

Naja, und umso mehr man einpackt umso mehr muss man schleppen. :pfeifen: Dann muss man halt überlegen was man will. Hat man einen unkomplizierten Hund, kann man auch das Futter unterwegs kaufen (wenn er es verträgt), so spart man extrem Gewicht. Ich müsste ja Unmengen schleppen für meine 2 Hunde :huh: Schon nur das sprengt ja alles.

Viel Spass wenn du dann gehst. :d Du könntest doch auch wieder mit diesem Wägeli gehen wo du mal hattest, dann musst du nicht so schleppen :nicken:

Pacey

Sportdoggie

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Donnerstag, 26. Januar 2017, 01:13

Oh das würde ich gerne machen aber ich kann nicht so lange weg... ich habe letztes Jahr mehrere Mehrtägige touren gemacht, die längste 7 Tage. Wir liefen von stans nach Fribourg auf dem Jakobsweg. Pacey und ich haben da im Zelt geschlafen und hatten halt alles dabei was wir brauchte. Losgelaufen mit 25 kg Gepäck im rucksack.. Davon 5 kg nur Hundefutter :p aber der Rucksack wurde ja leichter... 2 mal waren wir in Gasthöfen. 1 mal auf dem Brünigpass weil dort sooo geregnet hatte und ich bis auf die Unterhose nass war... und der gedanke jetzt mein nasses Zelt aufzustellen und in den feuchten schlafsack hat mich geschaudert... und einmal geplant in Interlaken zum duschen und so ;)
Ich laufe ende Mai wider 7 Tage so und freu mich schon mega drauf! Dann von Fribourg nach Genf. Dann sind wir den ganzen Jakobsweg gelaufen in der Schweiz :) Von mir aus könnte es schon los gehen :)

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Wo kämen wir hin, wenn alle fragen wo kämen wir hin und keiner ginge um zu schauen, wohin man käme wenn man ginge...

Bluenote

Admindoggie

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Sonntag, 5. März 2017, 08:20

@ inhii: Wildcampen mit Zelt ist definitiv nicht erlaubt, das stimmt, ausser in Skandinavien. Beim Biwakieren für eine einzige Nacht, also dem Übernachten ohne Zelt, Camper, etc., sondern lediglich mit Schlafsack, bewegt man sich, zum Beispiel in Deutschland, rechtlich in einer Grauzone. Solange man sich nicht in einem Naturschutzgebiet oder auf Privatgrund befindet, stellt es keine Straftat, sondern "nur" eine Ordnungswidrigkeit dar.
Es wird einfach empfohlen, sich den Schlafplatz sorgfältig auszusuchen, wenn möglich etwas abseits grad vom Wanderweg, kein Feuer zu machen, nichts rumliegen zu lassen, sondern wirklich einfach nur zu schlafen und früh morgens weiterzuziehen. Wird man erwischt und verhält sich einsichtig und höflich, passiert in der Regel nichts weiter.

Ich werde sicher auch draussen schlafen. Über so eine weite Strecke so zu planen, dass ich jeden Abend einen Campingplatz oder eine Herberge erreiche, ist mir viel zu mühsam. Es gibt dann diesen Druck, täglich genau so und so viel zu schaffen, damit ich an einen Ort komme, wo ich übernachten kann. Da geht mir das ganze Freiheitsgefühl verloren irgendwie.
Aber den Schlafplatz sorgsam aussuchen, nicht auffallen und wirklich nur in den Schlafsack kriechen, schlafen und weiterziehen...das sollte klappen. :smile: Im schlimmsten Fall werde ich halt verjagt, ja nu, auch das werde ich überleben. ;)






Ja ja, die liebe Wanderslust. ;) Momentan denke ich täglich daran, es zieht mich so in die Welt hinaus mit meinen Füsschen. :d

Ich überlege, ob ich nächstes Jahr die eigentlich schon im Kopf geplanten Toscana-Ferien sausenlasse und dafür das Nord(oder Ost)see-Abenteuer angehe. Ich könnte von mir aus über Rapperswil den Europäischen Fernwanderweg E1 wandern. Der führt insgesamt von Schweden nach Norditalien und durchquert dabei Deutschland von Nord nach Süd. Auch die Schweiz wird durchquert, bevor es nach Italien geht. Und diese schweizerisch-deutsche Strecke ist genau das, was ich brauche, um von mir ans Meer hoch zu wandern.

Shirin ist jetzt im besten Alter, sie wird nächstes Jahr acht sein. Und zeitlich sollte es machbar sein, muss ich aber noch genau abklären.

Der Weg durch Deutschland ist 1900km lang und in 76 Etappen aufgeteilt, im Durchschnitt macht das 25km pro Tag. Ich würde mir aber eh grad sicher drei Monate frei nehmen, damit ich keinen Stress habe und auch mal eine Tagesetappe kürzer gestalten und Pausentage einlegen kann.

Was ich auch machen muss, bevor ich losziehen kann, ist das Sparen auf eine ultraleichte Ausrüstung. Die wird ziemlich kostspielig, dafür bin ich nachher angenehm unterwegs.

Nun möchte ich wirklich anfangen, leicht zu tragenden Powerfood zu testen, sowohl für Shirin als auch für mich. Und möglichst viel wandern, um uns vorzubereiten.

Ziel ist, dass meine Schwester mitkommt, wir müssen aber noch schauen, ob das möglich ist. Sowohl zeitlich als auch gepäcktechnisch. Sie hat einen zwar grundsätzlich verheilten, aber immer noch etwas Probleme verursachenden Beckenbruch und kriegt mega Schmerzen, wenn sie viel Gepäck am Rücken tragen muss.
So ganz alleine...na ja. Wenn's mich packt, vielleicht. Aber eigentlich mache ich sowas viel lieber zu zweit.

Wenn es nächstes Jahr nicht klappen sollte, dann sicher übernächstes. Der CH-Jakobsweg steht auch noch irgendwann an, denn bei unserem ersten Versuch haben meine Schwester und ich ja nur vier Tage geschafft, wegen viel zu schwerem und ungeeignetem Gepäck. Dieses Projekt könnte ich sonst vorziehen nächstes Jahr, wenn's mit dem grossen Abenteuer noch nicht klappen sollte.

Huuuiiiii!! Ich muss losziehen, ich muss weg! :thumbsup: :biggrin:
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inhii

Alphadoggie

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Sonntag, 5. März 2017, 09:36

:d bei mir wäre es eben grad andersrum. Ich hätte dann immer Schiss Jemand verjagt mich von meinem Schlafplatz weil ich erwischt wurde. Ich könnte so gar nicht ruhig schlafen und es geniessen. Und ich würde ja schon gerne mal ein Feuerchen machen wollen. :nicken: Und ja in DE ist es eine Grauzone...

Aber die Idee finde ich mega cool und würde glatt mitkommen ;) aber 3 Monate, kann ich unmöglich frei machen (oder unbezahlt nehmen, weil die Fixkosten Zuhause laufen weiter :( ).

Aber ja. Mal wirklich so frei umherlaufen und einfach die Natur anzusehen, fände ich echt genial.

Als ich bin gespannt wie es bei dir weiter geht :nicken: :good:

Tabasco

Sportdoggie

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8

Sonntag, 5. März 2017, 10:18

Zum Fernwandern kann ich nichts beitragen, ich faule Socke.

Aber das Übernachten sollte in D nicht wirklich grosse Probleme bereiten. Wir haben mit dem WoMo schon unzählige Nächte in der Natur gestanden, an Orten, wo es auch mit Zelt unproblematisch wäre. Wir sind nie verjagt oder sonstwie gestört worden.
Wo ich aufpassen würde: Je nach Saison nicht in der Nähe eines Hochstandes oder eines Wildfutterplatzes. Da haben die Jäger wohl weniger Freude. Aber ausserhalb der Jagdsaison kein Problem.

Bluenote

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Donnerstag, 16. März 2017, 13:42

So. Auszeit für nächstes Jahr beantragt und bewilligt worden. :hopser:
Bis sechs Monate darf ich fehlen. :d Da ich an einem geschützten Arbeitsplatz in einer Einrichtung für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung arbeite, ist das möglich. Und ich freue mich unglaublich darüber! :super:

Nun kann ich den E1 planen für 2018. So Mai, Juni, Juli und August. :smile:
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perrolina

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Donnerstag, 16. März 2017, 13:44

Sehr cool! :thumbsup:
Liebe Grüsse Nicole

catba

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11

Donnerstag, 16. März 2017, 18:29

wau, jetzt kannst du dich richtig ins Zeug legen und planen :yeah: