Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: doggies.ch - das Hundeforum der Schweiz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

testudo

unregistriert

1

Montag, 30. Januar 2017, 05:11

1. Schweizer Dogtrekking

Für alle welche es interessiert: Diesen Herbst findet das erste Schweizer Dogtrekking statt. Neben der Königsdisziplin (ohne Pflichtbiwak) gibt es auch kleinere Distanzen für Einsteiger und Geniesser:
https://pinscherbande.jimdo.com/dog-trekking/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »testudo« (30. Januar 2017, 08:13)


inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 323

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

2

Montag, 30. Januar 2017, 15:22

ähmmm :huh: , OK, die kleineren Distanzen sind ab 27km am Tag und dann bis zu 86km (da in 2 Tagen) :rolleyes:

Ich frage mich da einfach auch wieder ob man es wirklich wieder sooo übertreiben muss. Die Idee ist ja cool, auch mit Zelten wäre super Erlebnis.

Aber muss man die Distanzen wieder so übertreiben? Und 27km für eine Tageswanderung finde ich schon genug (und der Hund darf mit 1 Jahr schon diese Strecke laufen, mit 1,5 Jahre sogar die 86km). :pfeifen: Und an Militarys von allerhöchstens 10km tun die Leute so doof und setzen Altersgrenzen von 9 Monaten.

Ideal für ein Einsteiger mit Kondition fände ich nun 40km mit Zelten (2-Tage, also pro Tag 20km), so hätte man das ganze Erlebnis aber doch auf gemütlichere Art und Weise.

Bei diesen Strecken eilt man ja weiss ich wie durch die Gegend, wie soll man da noch was geniessen können. :noidea:

Für mich liegt 27km drin, ja, aber warum soll ich mit Zeitmessung wandern wollen? ?(

Scheint als hätte ich je älter ich werde immer mehr Mühe mit so Sport wo es immer krasser und mehr sein muss. :pfeifen: Ich gehöre wohl in die Pension. :hihi: ;)



Muss es mir noch gut überlegen ob ich mitmachen will, klingt lustig aber eben... übertrieben.

testudo

unregistriert

3

Montag, 30. Januar 2017, 15:41

@inhii
die "richtigen" dogtrekker laufen die 86km am Stück, also ohne über Nacht Pause zu machen.
Ob jetzt die Zeit gemessen wird oder nicht, ist mir relativ egal :noidea: 27km für eine Tageswanderung finde ich jetzt nicht besonders viel, da sich ja dort auch die Höhenmeter in Grenzen halten. Aber ist schon so, viele Dogtrekker sind eigentlich "Ultraläufer" und joggen einen (Gross)teil der Strecke. smilie_sh_019 :d Die ganz lange Strecke darf man aber auch nur auf Einladung machen. Die Distanzen sind ja keine Erfindung dieser Veranstalter sondern in etwas so vorgegeben für Dogtrekkings.

hasch-key

Sportdoggie

Beiträge: 1 738

  • Nachricht senden

4

Montag, 30. Januar 2017, 15:48

Ich finde das ist ne Frage der Zeit, deshalb sind Zeitangaben für Wanderungen ja auch immer etwas gaga, während Höhenmeter und Kilometer aussagekräftiger und wertneutral sind.

Nevertheless, was die Ultradistanzen beim Dogtrekking betrifft, bin ich der Meinung, dass das für den Hund (von wenigen spezifischen Konstellationen abgesehen) zu viel und nicht gesund ist. Wenn man das als Mensch macht, warum nicht, ist ja ähnlich wie Ultratrail Mont Blanc und Co. Der Hund hat sich das aber nicht rausgesucht.
Aber das ist meine persönliche Meinung, nämlich dass derartige Ego-Performance Trips nicht mit Tieren und Kindern gemacht werden sollten.

Ich hab mal nen Dogtrekking in Österreich mitgemacht, mit damaligen Freunden und ihren Hunden. War schon recht lustig.

testudo

unregistriert

5

Montag, 30. Januar 2017, 16:00

Hier sind die Distanzen welche da angeboten werden:https://pinscherbande.jimdo.com/dog-trek…-gipfelstürmer/

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 323

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

6

Montag, 30. Januar 2017, 16:38

Ich finde einfach, dass doch nicht bei allem die Zeit gemessen werden muss. So kommt einfach wieder, dass man ein Quäntchen schneller sein soll/muss/will/kann als der andere Teilnehmer. Warum muss immer alles in Wettbewerb sein, dann noch mehr km, noch steiler, noch höher usw.

Damit habe ich einfach etwas Mühe. Es gibt einfach wieder diesen ,,Druck,, besser zu sein als Andere. Warum kann nun dies nicht einfach jeder machen, ohne Zeit. So als cooles Erlebnis.

Klar, kann man sagen, es ist doch egal wie lange man hat. Und doch wird von Jedem an Ende die Zeit stolz genannt wo er hatte. Ist doch so...



@hasch-key

Sehe es auch so, ob da der Hund nun speziell Freude dran hat an soooo vielen km. Weniger täten es auch und er wäre dann glücklich.

Krass finde ich, dass schon 14-Jährige mitmachen dürfen. :huh:

testudo

unregistriert

7

Montag, 30. Januar 2017, 16:44

@inhii
Ich verstehe dich schon und wie gesagt von mir aus müsste das Zeitmessen auch nicht sein. Dass man aber ein ZeitLIMIT setzen muss, ist klar. Soweit ich weiss gab es früher beim DT nur die Ultradistanzen und die kleineren sind erst später dazu gekommen, da man wollte dass es auch für "Normalsterbliche" möglich ist mitzumachen. So viel ich weiss sind die Gründer dieser Sportart eben Ultraläufer (bin mir aber nicht zu 100% sicher)

hasch-key

Sportdoggie

Beiträge: 1 738

  • Nachricht senden

8

Montag, 30. Januar 2017, 20:20

@Inhii: den Punkt mit dem Zeit messen verstehe ich nicht? Dann müsste man doch beim Joggen und Biken auch keine Zeit messen, macht doch keinen Unterschied?
Das sind in der Regel keine Gelegenheitswanderer, sondern regelmässige Geher. Und da geht man dann schon ein wenig aus Vergleichszwecken hin und um Leute zu treffen; ohne Zeitvergleich läuft man doch das restliche Jahr;-).
Und wenn man regelmässig geht, weiss man in der Regel auch wie viele Höhenmeter man mindestens resp. maximal laufen kann und läuft dann auch mal gerne schnell.
Ich setze mir auch gerne Vorgaben wenn ich ohne Hunde unterwegs bin.

> 4000hm merkt man als gut Trainierter eben sicher noch drei Tage danach gehörig, wenn man zu Fuss unterwegs ist, denke das wird beim Hund nicht anders sein. Nur der Hund denkt sich nicht "geil, ich bin 4500 hm in der Zeit XY gelaufen" sondern "shit, das macht autsch beim laufen"...

Dogtrekking kommt ja ursprünglich aus Tschechien, in Österreich war das anfangs recht moderat, ist dann aber immer extremer geworden.

testudo

unregistriert

9

Montag, 30. Januar 2017, 20:26


Dogtrekking kommt ja ursprünglich aus Tschechien, in Österreich war das anfangs recht moderat, ist dann aber immer extremer geworden.

Dass es aus Tschechien kommt weiss ich ( und hatsich von da dann nach Österreich und inzwischen auch DE ausgebreitet). Allerdings habe ich gedacht in Tschechien hätte es nur die ganz langen Varianten gegeben.
Wie auch immer ist ja egal, man muss ja nicht das extreme machen :kaug:

Huskybespasser

Sportdoggie

Beiträge: 1 683

Doggie(s): Siberian Husky (Byelka, Candy, Anouk), Alaskan Husky (Dyron), Colliemix (Enya)

Wohnort: Zwischen Olten und Oensingen

Beruf: SBB Sklave :)

  • Nachricht senden

10

Montag, 30. Januar 2017, 20:40

Das klingt sehr interessant. Mal in den Terminkalender geschrieben.
Was ich jetzt nicht gefunden habe... darf man übernachten oder wie funktioniert das?
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


In Arbeit http://www.huskyranch.ch

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 323

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

11

Montag, 30. Januar 2017, 20:59

So wie ich es verstanden habe, ist eben erst ab der Stufe 3 zelten möglich. Also bei den 2-Tages-Touren. Also müsste man mind. die 70km machen. Und das ist mir einfach zu viel. Könnte man bei den niedrigeren Stufen auch zelten, würde ich es mir überlegen aber mag nicht hinfahren, die Tour ,,abrennen,, und wieder heim. Wenn dann will ich auch zelten und das Erlebnis haben.

Ausser ich hätte es falsch verstanden. Dann sehe es wieder anders aus.

Huskybespasser

Sportdoggie

Beiträge: 1 683

Doggie(s): Siberian Husky (Byelka, Candy, Anouk), Alaskan Husky (Dyron), Colliemix (Enya)

Wohnort: Zwischen Olten und Oensingen

Beruf: SBB Sklave :)

  • Nachricht senden

12

Montag, 30. Januar 2017, 21:12

So wie ich es verstanden habe, ist eben erst ab der Stufe 3 zelten möglich. Also bei den 2-Tages-Touren. Also müsste man mind. die 70km machen. Und das ist mir einfach zu viel. Könnte man bei den niedrigeren Stufen auch zelten, würde ich es mir überlegen aber mag nicht hinfahren, die Tour ,,abrennen,, und wieder heim. Wenn dann will ich auch zelten und das Erlebnis haben.

Ausser ich hätte es falsch verstanden. Dann sehe es wieder anders aus.

Eben. So wid du schreibst, das wäre super.
Als Gott begriff, das nur die Besten Schlittenhundesport machen, erschuf er für den Rest Fußball.
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Musher werden?"-- Die Steine schrien: "Nein, dafür sind wir nicht hart genug!":kaug:


In Arbeit http://www.huskyranch.ch

testudo

unregistriert

13

Dienstag, 31. Januar 2017, 05:23

Also da es kein Pflichtbiwak hat, wird nicht übernachtet ( theoretisch dürfte man, wenn man es dann noch im Zeitlimit schafft und das Material mitschleppen möchte) bei den 2 langen Strecken. Bei den 2 kurzen natürlich nicht. Da macht es ja auch wenig Sinn.

hasch-key

Sportdoggie

Beiträge: 1 738

  • Nachricht senden

14

Dienstag, 31. Januar 2017, 07:54

Dass es aus Tschechien kommt weiss ich ( und hatsich von da dann nach Österreich und inzwischen auch DE ausgebreitet). Allerdings habe ich gedacht in Tschechien hätte es nur die ganz langen Varianten gegeben.
Wie auch immer ist ja egal, man muss ja nicht das extreme machen
Kann gut sein, dass Tschechien schon immer lang unterwegs war;-). Ich hab so etwas die Anfänge von Österreich mitbekommen (Dachstein-Trekking etc.) und das war noch recht moderat und es stand das Gesellige im Vordergrund. Klar, es gibt immer Schnellere und Langsamere;-).
Iron Dog kam dann erst später...

inhii

Alphadoggie

Beiträge: 17 323

Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

Wohnort: ZH

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 1. Februar 2017, 09:07

@hasch-key

Eben.. ich habe auch schon Ausschreibungen vor x Jahren gesehen (DE und A) und dort waren es längst nicht so viele km.

Weil ich dachte eben dazumal noch, dass ich das cool fände, so eine Wanderung mit zelten usw. Aber es war da zu weit weg für mich darum ging ich nie hin.

Darum bin ich so erschrocken ab diesen ,,unmöglichen,, km-Zahl. :huh: Als Testudo schrieb für Anfänger hatte ich eben so 20-30km mit zelten gerechnet und dann lass ich die Ausschreibung. 8| dann gehe ich lieber privat wandern. Für mich ist halt trekking = wandern. Es gibt ja auch Pferdetrekkings usw. und da wandert man und man rennt nicht ;) scheint als hätte sich der Ausdruck geändert. :pfeifen: dann gehe ich lieber ,,spazieren,, mit Gepäck. ;) :hihi: