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Powell

Schnupperdoggie

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1

Montag, 6. Februar 2017, 21:55

Welche Hundegrösse? Brauche eure Hilfe

Liebe Leute

Ab März werde ich mir den Wunsch vom eigenen Hund erfüllen können :)



Nun bin ich voll im Vorbereitungsfieber. Da stellt sich natürlich grundlegend die Frage, was für ein Hund es denn sein soll.

Ich war fest davon überzeugt, dass es (aus verschiedenen guten Gründen) ein Chihuahua (mix) werden soll. Nun hat sich aber während meiner vielfältigen Suche der Wunsch nach einem grossen Hund (50cm und mehr) doch imm wie mehr in den Vordergrund gedrängt. (Ebenfalls aus verschiedenen Gründen).
Nun bräuchte ich von erfahrenen Hundehaltern Hilfe im Bezug auf Kostenfragen, rechtliches und Erfahrungen mit Grosshunderassen und Kleinhunderassen.

Die Situation:

Ich suche einen Hund, den ich überall hin mitnehmen kann; in die Vorlesung, in die Stadt, in die Berge, ins Restaurant etc.
Nun mein Luxusproblem, das die Frage nach der Grösse des Hundes entscheiden wird: Ich wohne ab März in einer traumhaften grossen Wohnung auf einem Bauernhof auf dem Land. Ich könnte es mir echt nicht schöner vorstellen! Allerdings gehört zu so einer Wohnlage, dass der ÖV halt etwas eingeschränkter ist als in der Stadt. Deshalb habe ich mir überlegt, einen Roller zu kaufen. Ich werde mich zwischen Zugabonnement und Roller entscheiden, beides ist zu teuer. Zudem ist das neue Abonnement überraschend teuer; und ein Hund im ÖV mitfahren zu lassen, ist auch nicht ganz billig.

Nun meine Entscheidung: Wenn es ein Roller wird, muss es natürlich eine Hundegrösse werden, die im Roller mitfahren kann.
Einen grossen Hund müsste ich dann zwangsläufig mit dem ÖV mitnehmen, was bedeuten würde, dass ich mich eben für den Zug und gegen den Roller entscheiden würde, was aber einen immens höheren Zeitaufwand und zusätzlich 800 Franken für ein Hunde - Abonnement mit sich bringen würde.

Hat jemand Erfahrung damit? Was habt ihr gemacht / würdet ihr machen?

Ich möchte nicht eine Entscheidung, die mich für die nächsten 10 Jahre begleitet, wegen einer Situation, die noch ca. 1 - 1,5 Jahre so sein wird, fällen.

catba

Alphadoggie

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2

Montag, 6. Februar 2017, 22:08

puh, eine verzwickte Sache...kannst du nicht Auto fahren?, denn für das Geld (Roller, Zug Abo) kannst du dir auch ein Occasion Auto kaufen...
wenn nicht, würde ich eher auf die öv Varinate tendieren, denn ich persönlich hätte schiess mit einem Hund auf dem Roller...dazu kommt noch, wie willst du da den Hund sichern? wenn es regnet und schneit, stelle ich mir das auch nicht gerade gemütlich vor

Anne

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3

Montag, 6. Februar 2017, 22:21

Mir wärs definitiv auch zu heikel, den Hund mit dem Roller zu transportieren (abgesehen davon, dass ich nicht ganz sicher bin, ob das in der Schweiz in irgendeiner Form überhaupt erlaubt ist). Von daher würde ich ganz sicher auch zum ÖV oder halt noch besser zum Auto raten - ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich mit Hund einfach immer froh bin ums Auto. Auch für Hundeschule, mal rasch in ein neues Spaziergebiet fahren, oder auf Reisen.. alles angenehmer mit Auto, finde ich.

Vorteil kleiner Hund im ÖV: Bis 30cm gratis..

Wegen der Vorlesung kommts übrigens sehr drauf an, was du studierst, das würde ich genau abklären. Ich konnte Mairin an die Uni nie mitnehmen, nachher an die Kunsthochschule schon..

Was meinst du mit rechtlich wegen der Grösse? Gibt glaubs einfach Kantone, wo man mit grossen Hunden Kurse besuchen muss und mit kleinen nicht (Zürich, glaubs?) .. sonst gibt's da nicht wirklich Unterschiede, meine ich. Finanziell auch nicht wirklich (abgesehen vom ÖV, wenn dus brauchst).
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Powell

Schnupperdoggie

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4

Montag, 6. Februar 2017, 22:22

Danke für die Antwort!



Autofahren kann ich, und das mit dem Occasion habe ich mir auch überlegt... nur kommt das dann halt schnell sehr teuer, mit Versicherung, Reparatur, Benzin...



Ich habe vor morgen auf die Kapo Bern anzurufen, und die mal zu fragen, wie das rechtlich überhaupt aussieh wegen des Rollertransportes.

Wegen des Wetters: Hab ich mir auch überlegt... bei Regen müsste der Hund entsprechend gesichert sein. Bei Schnee fahre ich eh nicht... Und vielleicht, vielleicht kann ich mir bis im nächsten Winter bereits ein Auto leisten.

catba

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5

Montag, 6. Februar 2017, 22:35

Ich habe vor morgen auf die Kapo Bern anzurufen, und die mal zu fragen, wie das rechtlich überhaupt aussieh wegen des Rollertransportes.

ja mach das, ehrlich gesagt weiss ich auch nicht genau, bis zu wieviel Kg ein Hund auf dem Roller mitfahren darf...ich würde trotzdem die öv vorziehen, der Gedanke an die Sommergewitter, Herbststürme etc, da wäre mir nicht wohl auf dem Roller mit einem Hund

Powell

Schnupperdoggie

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6

Montag, 6. Februar 2017, 22:38

Oh, da haben sich unsere Beiträge überschnitten :)



Das mit dem heikle wegen des Rollers sehe ich auch so, andererseits ist es ja auch in meinem Interesse, nicht auf die Nase zu fallen :)

Uni ist jetzt vollends abgeklärt und leider nicht erlaubt, zumindest in den Fächern dieses Semesters nicht.

Ein Auto wäre natürlich z Zähni, aber das geht finanziell nicht.



Du sagt, dass es finanziell keinen grossen Unterschied macht... wirklich? Ich habe eine ziemliche genau Hochrechnung gemacht, und da einige Unterschiede entdeckt (Futter, Impfung, Material...)

Helene

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7

Montag, 6. Februar 2017, 22:47

Pro Grosshund und ÖV. Vor allem letzteres. :zwinker:

Roller mit Hund finde ich suboptimal. Ausserdem herrscht bei uns doch an vielen Tagen pro Jahr ein Wetter, bei dem man keinen Hund auf den Roller schicken will. Und ÖV kommt wesentlich günstiger als Auto, wenn Du wirklich alles mitrechnest.

Grosser vs. kleiner Hund:
- Transportkosten (Hunde-GA)
- Futter (ein grosser verputzt schon mehr)
- Handlichkeit
- Reaktion der Umgebung

Kostenunterschiede für Material und Tierarztkosten sind vernachlässigbar. Da hast Du je nach Glück oder Pech gerade punkto Gesundheit schnell viiiiiel grössere Schwankungen bei den Ausgaben.
Signaturen sind doof! Solche mit Banner erst recht! Aber wer sie nicht mag, hat sie ja ausgeschaltet...
Also stelle ich für die anderen hier mein Banner hin - klick darauf, dann öffnet sich ein neues Fenster mit meiner genialen und ultivmativ tollen Homepage von globalem Interesse!



Magira

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8

Montag, 6. Februar 2017, 23:08

Man gewöhnt sich an die ÖV- Fahrerei mit Tasche.
Pro von kleinem Hund im ÖV
- Fahrt kostenlos
- in der Tasche hat er einen fix zugewiesenen Platz / Leute nehmen mehr Rücksicht
- Leute haben weniger Angst
- selbst nach dem grössten Schlamm ist der Schmutzfink gut "versteckt" und die Leute stört es weniger
- bei Rolltreppen sind Hunde bis 10 Kilo einfach handlicher als schwere
- wenns MEGA voll ist, nehm ich sie auch schon mal auf den Schoss oder die Tasche zeigt klar hier nicht hintretten

Nachteil kleiner Hund im ÖV
- diese immer Mitschleppen der Tasche
- in den Bahnhöfen muss man wirklich ein gutes auftretten haben damit die Leute um einem herum laufen und man nicht Slalom läuft
- andere Hunde... da der Hund in der Tasche bleiben muss, muss man andere Hunde und deren Besitzer gut abwehren können, auch wenn meine sehr verträglich ist, so wärs ganz schön stressig mit einem komplett fremden Hund ein Viererabteil zu teilen und sie müsste permanent in der Tasche bleiben

Pro grosser Hund im ÖV
- keine Tasche
- Leute sehen ihn gut und haben mehr respekt
- kann gut unter dem Sitz liegen
- Im Bahnhof muss man weniger angst haben er wird angerempelt

Nachteil
- kostet viel
- Leute haben angst
- beschweren sich über den "schmutz"

Für mich persönlich, wo ich den Vergleich hab zwischen grossem und kleinem Hund bevorzuge ÖV mit kleinem und Tasche. Auch wenn die Taschen schlepperei häufig nervt
Es grüsst

Powell

Schnupperdoggie

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9

Dienstag, 7. Februar 2017, 00:03

Wow, was für eine Auflistung 8|

Ich bin ganz platt, vielen Dank für eure super ausführlichen und hilfreichen Antworten!

Das mit dem Roller scheint echt nicht so die Idee zu sein, he...

Ein grosser Hund würde mich eben schon reizen. Trotzdem habe ich Angst vor der Finanziellen Belastung.
Ich habe so die Idee, lieber ein kleiner Hund vollumfänglich halten, als einen grossen, mit einem immer etwas flauen Gefühl im Bauch...
Wie viel so ein Tier kostet und kosten kann, ist mir nach jahrelanger Pferdehaltung bewusst. Wenn kurzerhand das London - Wochenende abgesagt werden muss, weil Rössli hustet, oder man über Nacht dem Tierarzt einen mittleren Kleinwagen finanzieren muss.

Deshalb keine Angst, die Kosten sind berechnet :)

Nur halt eben Futterkosten kann ich gar nicht abschätzen. Habe mal einen Nachmittag bei Fress**** und bei Quali*** verbracht und alle Futtersorten, deren Qualität und Preise verglichen und (nach ebenfalls stundenlanger Internetrecherche) eine Hochrechnung erstellt.

Zusätzlich zum Futter kommen ja dann noch Leckerlies hinzu, die locker nochmal den monatlichen Futterpreis verdoppeln können.



Erfahrungen?

Powell

Schnupperdoggie

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10

Dienstag, 7. Februar 2017, 00:56

Was für mich noch eine wichtige Überlegung bezüglich der Grösse des Hundes ist (bitte nicht lachen...)

Ich stelle mir vor, dass ich bei einem grossen Hund eher das Gefühl hätte, beschützt zu sein und dass er mir Halt gibt. Während ich bei einem kleinen Hund wohl eher das Gefühl hätte, dass ich ihn beschütze und ihm Halt gebe...

Völliger Quatsch oder hat was?

(Bezieht sich bei Kleinhunden auf die Rassen Chihuahua und Zwergspitz.)

Magira

Schnupperdoggie

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11

Dienstag, 7. Februar 2017, 01:50

Wir haben drei Hunde 8/15/25kg und die mit 15kg kostet uns am meisten bezüglich Futter. Die 8 und 25kg sind etwa gleich teuer. Ausgenommen sind alle Medikamente und aktivitäten, nur vom Futter her gerechnet.



Kein Hund braucht "schischi" Leckerli, normales Trockenfutter reicht völlig. Meist nehm ich einfach Müsterchen oder einen 5kg Sack anderes Trockenfutter wenns günstig sein soll. Unsere nehmen auch mal Apfel oder Karottenstückchen als Leckerli (sehr gut fürs Portmonai, die Linie und super zum Clickern :) ) Auch bei den Kauartikel, ein Kilo Kauplatten reichen hier für x- Stunden Kauvergnügen und kosten ca. 24.-/Kg, während Rinderfleischstreifen recht schnell weg sind und kosten 50.-/kg. Da liegt es an dir, zu schauen was dein Hund wirklich braucht und mit was ihr am besten fahrt. Hier sehe ich das Sparpotential nicht (nur) bei der Grösse vom Hund sondern eher beim eigenen Kaufverhalten. Genau so ist es auch mit den Halsbänder, Geschirren, Leinen und Betten. Manches Zubehör kostet zwar in der Anschaffung bisschen etwas, dafür hält es auch ewig.


Das mit dem beschützt fühlen, finde ich Charakter und Rasse abhängig. Hier passt zwar gerade alles der Grösse entsprechend, hätte aber auch anders sein können. Ein sehr kerniger Jagdterrier (35cm/9kg) ist definitiv nichts was man zu beschützen hat. Wiederum ein hypersensibelchen Azawakh (Windhund) kann trotz seinen 60cm und 25kg ein "Hundchen" sein, das schutz braucht.
Es grüsst

Tabasco

Sportdoggie

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12

Dienstag, 7. Februar 2017, 07:44

Zu den Futterkosten: Wenn ich meinen 25kg-Hund mit einem hochwertigen Trockenfutter füttere, kostet mich das CHF 1.50/Tag, also CHF 600/Jahr. Effektiv gebe ich jedoch etwa CHF 1000 aus, weil er zwischendurch roh bekommt, plus Kauzeugs und Leckerlis.
Bei meinem Hund kommen noch Medikamente (die er seit vierjährig lebenslang erhalten muss), die CHF 600/Jahr kosten. Diese und auch das Futter kämen bei einem kleinen Hund natürlich viel günstiger.

Günstiger sind bei einem kleinen Hund:
- Futter
- Medikamente
- Parasitenschutz
- manche Tierarztbehandlungen
- Hundepension

Wenn du eng rechnen musst, empfehle ich unbedingt eine Krankenversicherung. Für meinen Hund habe ich in seinen 10 Jahren bestimmt schon über CHF 15000 beim Tierarzt liegen gelassen. Ohne, dass er einen Unfall hatte!

Daran denken, dass gerade in der ersten Zeit noch die Kosten für eine Hundeschule dazu kommen. Später vielleicht für eine hundesportliche Tätigkeit.

Lady

Schnupperdoggie

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13

Dienstag, 7. Februar 2017, 08:00

Ich stelle mir vor, dass ich bei einem grossen Hund eher das Gefühl hätte, beschützt zu sein und dass er mir Halt gibt. Während ich bei einem kleinen Hund wohl eher das Gefühl hätte, dass ich ihn beschütze und ihm Halt gebe...
Gefühlsmässig wird das schon so sein, aber je nach Hund ist das ein absoluter Trugschluss :d Ein Labbi ist zwar relativ gross, aber vermutlich würden die meisten einen Einbrecher schwanzwedelnd und freundlich begrüssen :biggrin: Hingegen darf niemand frontal ohne auszuweichen auf mich zulaufen oder z.B. von der Seite aus dem Wald auf mich zurennen (ist schon vorgekommen), da verwandelt sich mein süsses 10 kg Wollknäuel zu einer knurrenden Bestie, die im Notfall auch zupackt :nicken:



Klar, ein Chihuahua mit seinem durchschnittlichen Kampfgewicht von 2-3 kg ist eher kein Schutzhund :kaputtlach: Nein, aber was ich damit ausdrücken will: die Grösse allein macht es nicht aus, ob ein Hund wirklich beschützerische Eigenschaften hat...

Ich persönlich finde es gibt andere Dinge zu beachten, die klar zwischen grossem und kleinem Hund noch wichtig sind. Meistens sind grosse Hunde vom Wesen und Temperament her eher ruhiger und brauchen auch nicht so viel Auslauf. Mittelgrosse und Zwerghunde sind gerne aktiver und evt. unruhiger vom Wesen her. Ich würde also nicht nur den Aspekt Platz und Kosten, sondern auch Zeit in die Planung miteinbeziehen.

ups, das Bild ist aber gross geworden :peinlich: ich hatte zum Hochladen extra eine kleine Grösse gewählt 8|
Liebe Grüsse
Marianne

www.ladys-huetewiese.jimdo.com

Lagotto

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14

Dienstag, 7. Februar 2017, 08:01

Powell, mit der Grösse sehe ich das ähnlich wie Du. Mein doggie ist jetzt nicht wirklich so der "Beschützerhund", aber zumindest hat er im Haus eine kräftige Stimme und ich bilde mir ein, dass schreckt fremde Leute ab.
Ich würde auch meinen, wenn Du einen grösseren Hund an Deiner Seite hast, halten die Leute eher Abstand, als bei einem Kleinhund. Ausserdem werden kleine Hunde eher angegrabbelt, also ohne Dich zu fragen gestreichelt.
Der Futterpreis variiert sehr stark, abhängig von dem, was Du füttern willst. Mein doggie bekommt ausschliesslich rohe Kost und Essensreste wie Kartoffeln, Getreide, Gemüse und Ei, Fleisch und Knochen natürlich. Ohne irgendwelche Zusätze (die dann ins Geld gehen), halten sich die Kosten in Grenzen und man kann auch sparen. Hund muss ja nicht täglich alles haben ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

inhii

Alphadoggie

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15

Dienstag, 7. Februar 2017, 08:12

Also ich persönlich mag halt eher mittlere Hunde.

In deinem Fall würde ich mir echt gut überlegen ob ein günstiges Occasionauto nicht drin liegt. Kleiner Motor usw. damit die Versicherungen und Strassenabgaben nicht so teuer sind. Dann nur Haftpflicht versichern sonst nichts. Da kannste eins für 1500.- kaufen, wenns kaputt ist, weg damit und nicht viel reparieren lassen. ;) Ich denke ÖV ist doch fast teurer ?( Grad eben wenn der Hund dann ein grosser ist wo man noch bezahlen muss.

Wenn es rein ums Geld ginge muss man ein kleinen Hund nehmen, wo ÖV gratis ist (in eine Tasche rein der Hund), wo man schnell mal überall unter den Arm klemmen kann. OK, wie gut der Kleine auf Bergtouren zu recht kommt, weiss ich nicht... wird wohl anstrengender sein für ein so kleinen Hund. :noidea:

Generell und Sorry liess es sich einfach so, als ob alles nur Geldabhängig wäre :( Ich finde wenn man schon am Anfang so mit dem Geld jonglieren muss (abwägen wo wie was), dann sollte man sich evtl. überlegen ob man sich überhaupt zu dem Zeitpunkt schon ein Hund kaufen will. :noidea: Ich finde dann wartet man lieber noch 1 Jahr und kann mit gutem Gewissen ein Hund nach seinem Wusch kaufen (ohne so extrem aufs Finanzielle zu schauen).

Hunde sind teuer: Erziehung, Futter, TA-Kosten.... und was eben wenn der Hund mal krank wird oder eben ein Unfall oder so hat? Wie ist das dann abgesichert? Gar nicht und der Hund muss weg weil er zu teuer wird :(

Ich hoffe es liest sich für mich nur grad so extrem aufs Geld bezogen, denn sonst wäre es echt schade.

Disney92

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Dienstag, 7. Februar 2017, 08:12

Ich hab auch zwei eher kleine Hunde (6.5kg + 9kg). War ca 1 Jahr mit den ÖV's unterwegs, ging relativ gut. Der Kleinere war seit Anfang in einer Tasche, der grössere (mit 39cm) hatte ich zeitweise auch noch in einer Tasche (ist dann gratis). Natürlich etwas umständlich immer noch die Tasche mitzutragen, aber kannst du auch gut mal die Einkäufe drinn verstauen o.ä. Man gewöhnt sich da echt dran und auch am Bahnhof Luzern konnte ich mit beiden an der Leine gut durch die Leute laufen, etwas Ellbogen raus und dann wird auch auf dich geachtet. Mittlerweile hab ich wieder ein eigenes Auto und würde es nicht mehr hergeben. ^^ Ich kann spontan mit Freunden etwas ausserhalb spazieren gehen, kann locker ins Training fahren, an Turniere etc. Vieles ist mit ÖV auch nicht zu erreichen.

Meine Hunde bekommen viel "Schischi", die brauchen das theoretisch gar nicht :peinlich: Der Kleinere von beiden ist Futtermittelallergiker, er bekommt Spezialfutter. Das kostet natürlich etwas mehr, aber im Verhältnis zu seiner Grösse frisst er natürlich auch nicht gerade viel. Ich achte sehr darauf, ihnen nur hochwertiges Futter zu geben, Leckerlies + Gnaggis bekommen sie nur getrocknete Sachen aus Fleisch. Durch die Futtermittelallergie von Ayden bekommen beide seine "Allergietauglichen"-Sachen. Ich kaufe auch gerne mal ne neue Leine, ein neues Spielzeug etc pp. Wäre natürlich nicht zwingend nötig :zwinker:

Leider kann man die Kosten nicht ganz planen, ich lege z.B. jeden Monat etwas Geld für die Hunde zurück, man weiss nie was kommt und ich möchte im Notfall auch ne OP zahlen können. Mittlerweile gibt es auch für Hunde Kranken- und Unfallversicherung, welche man abschliessen könnte.
Auch kostet ein Hund in der Anschaffung, aus dem Tierheim ein paar
Hundert Franken, beim Züchter von 1000.- bis 2500.- Gerade bei den
Kleinsthunderassen ist die Auswahl des Züchters sehr sehr wichtig.
Einerseits die Gesundheit der Elterntiere (Chi mit Wasserköpfen,
Kniescheiben, Zahnfehlstellungen), aber auch die Sozialisierung.

Was erwartest du von deinem Hund? Sprich was sollte er für Eigenschaften haben oder eben nicht
Die Kostenfrage ist sicherlich eines, das andere, für mich fast wichtigere, ist aber das der Hund dann zu einem passt. Ihr sollt ein Team werden und gemeinsam Spass am Leben haben.

erica

Sportdoggie

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17

Dienstag, 7. Februar 2017, 08:12

Wenn du bereits vor der Anschaffung des Hundes jeden Rappen drehen musst, wuerde ich dir anraten das " Projekt Hund " zu vertagen. Es können je nach dem sehr hohe Kosten auf dich zukommen ( Krankheit, Unfall etc.) das hat nichts mit der groesse des Hundes zu tun. Außerdem redest du ( ich nem mal an aus Kostengründen) von einem Mischling. Auch das waere zu ueberdenken.

hasch-key

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18

Dienstag, 7. Februar 2017, 08:44

Wenn Du schon mal Pferde hattest, dann weisst Du ja, dass die Anschaffungskosten vernachlässigbar sind im Verhältnis zu den Folgekosten, die auf einen zukommen können.
Klar fressen grössere Hunde mehr als kleine Hunde, bei TA Kosten spielt das aber nicht so die Rolle.
Wenn das Finanzielle ein Thema ist, dann würde ich das verschieben, da das auch in die Hose gehen kann.

catba

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19

Dienstag, 7. Februar 2017, 08:57

Wenn du bereits vor der Anschaffung des Hundes jeden Rappen drehen musst, wuerde ich dir anraten das " Projekt Hund " zu vertagen.


ja, das habe ich mir auch überlegt...du schreibst ja, dass es evt in einem Jahr finanziell besser aussiehst, dann kannst du doch noch warten und musst dann nicht so "jedes füfi chere"

Aika

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20

Dienstag, 7. Februar 2017, 13:02


Ich möchte nicht eine Entscheidung, die mich für die nächsten 10 Jahre begleitet, wegen einer Situation, die noch ca. 1 - 1,5 Jahre so sein wird, fällen.


Ich würde Dir ganz klar davon abraten, bereits jetzt einen Hund anzuschaffen, wenn sich Deine Situation ja eh in ca. 1 - 1,5 Jahre ändert (Studium-Abschluss?) Weisst Du denn bereits jetzt schon, wohin es Dich nach dem Studium verschlägt? Hast Du bereits eine Stelle in Aussicht?
Übrigens werden Kleinhunde deutlich älter als Gross-Hunde, d.h. Du müsstest Dich auf eine Lebenszeit von 16 -18 Jahre einstellen, falls Du einen Chihuahua möchtest.

Warte doch noch diese 1,5 Jahre und plane in der Zwischenzeit in aller Ruhe, wie Du Hund und Berufstätigkeit miteinander vereinbaren kannst. Vor Abschluss des Studiums und mit fehlendem Geld auf Biegen und Brechen einen Hund anschaffen zu wollen (was jeder Hunde-Halter natürlich verstehen kann :smile: ) ist weder für Dich noch für den potentiellen Hund die ideale Lösung, sondern nur ein fauler Kompromiss, der Dir vermutlich ziemlich viel Stress bereiten wird.

Es ist gut, dass Du Dich bereits jetzt mit diesem Hunde-Wunsch befasst, Dich sorgfältig informierst :thumbsup: und gerne einen anschaffen möchtest, aber stell bitte Deine Vernunft über das Herz (ist schwer, ich weiss...) und verzichte vorläufig auf einen Hund.

Dass ein Roller völlig ungeeignet ist für einen Hunde-Halter, haben Dir ja schon die andern erklärt.
:smile: Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande