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Gypsy

Schnupperdoggie

Beiträge: 3

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41

Mittwoch, 8. Februar 2017, 14:53

Irgendwie fehlt mir da komplett, das der Hund auch einfach Hund sein darf und seinen individuellen Charakter haben darf. Warum muss der Hund sich denn Dir komplett anpassen?
kommt bei mir ähnlich an.

ein reales Beispiel von mir

"perfekter" Hund :) ist top, folgsam, passt genau für die Zweibeiner, dann passierte es - Hund wurde von einem Auto angefahren, panisch rennt er weg und findet seine Leute nicht mehr. Alles was jahrelang geübt, trainiert und angeeignet worden ist, war weg. Angst war dann lange sein Begleiter. Und auch hier ging es langsam aber stetig wieder bergauf. Ganz hinweg ist er aber nicht mehr gekommen.

Ich würde noch warten, mit der Anschaffung eines Hundes,denn du bist jung und weshalb grad alles immer "haben" wollen..................

Schau dich in den Tierheimen um und vielleicht gibt es eine Möglichkeit welche spazieren zu führen.
LG Gypsy

Lagotto

Sportdoggie

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42

Mittwoch, 8. Februar 2017, 15:17

Meine Erfahrung, habe mir viele Gedanken vor der Anschaffung gemacht. Züchter abgeklappert, mich mit der Ernährung beschäftigt, mit der "Art" der Erziehung (Hundetrainer), usw....
Die Realität war dann ganz anders, als gedacht und geplant.
Also, kann Dir nur raten, möglichst flexibel zu sein, es kann alles ganz easy sein, oder auch nicht... :pfeifen:
Die Hundegrösse spielt dabei nicht wirklich eine Rolle ;)
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Anne

Moderatordoggie

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Doggie(s): Mairin, Aussie

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43

Mittwoch, 8. Februar 2017, 15:22

Ich würde noch warten, mit der Anschaffung eines Hundes,denn du bist jung und weshalb grad alles immer "haben" wollen..................


Ich find das einfach kein Argument .. klar kommt man anfangs Hundesuche erstmal noch mit allen möglichen Ansprüchen, aber deshalb informiert sie sich ja und fragt hier nach, dann wird sich das auch immer mehr auf realisierbare Wünsche und eine klarere Vorstellung, was möglich ist, was der Hund schon können "sollte", was der Hund mitbringen sollte und was trainierbar ist, einengen.

Jungsein hat damit doch überhaupt nichts zu tun? Wie bereits geschrieben - das Studium kann durchaus ein toller Zeitpunkt sein, sich einen Hund anzuschaffen. Ich hab mir Mairin (dazu noch eine ausgesprochene Arbeitsrasse) auch mit 20 geholt, und heute würde sie so ziemlich alle Kriterien erfüllen, nach denen Powell sucht (abgesehen von den Katzen, wäre aber ab Welpe trainiert kein Thema gewesen, war bei uns einfach nicht wichtig).

Klar ist man vor dem ersten Hund erstmal voller Illusionen, was der ideale Hund wäre. Irgendwo muss man ja anfangen. Je mehr man sich dann informiert und umhört, umso mehr wirds realistisch. Und das ist nicht was, was mit dem Alter kommt, sondern mit der Auseinandersetzung mit dem Thema. Und wie Lagotto schreibt - am Schluss muss man einfach flexibel sein und den Hund so nehmen, wie er ist. Und das tut man auch, weil man das Tier einfach genau so liebt, wie es ist.
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

inhii

Alphadoggie

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Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --

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44

Mittwoch, 8. Februar 2017, 15:29

Ich finde es einfach auch wichtig, dass man einen Plan B hat. :nicken:

Was wenn nicht alles wie gewünscht läuft? Beispiel der Hund die Vorlesungen stört (warum auch immer) und dann nicht mehr mitgenommen werden darf. Oder was wenn er später nicht mit in die Schule darf, oder sonst was los ist ... was auch immer. :noidea:

Gibt es ein Plan B? Hat man sich da Gedanken gemacht?

Beispiel könnte er dann beim Bauernhof bleiben (Beispiel im Garten/Wohnung) und ihm würde in Abwesenheit von Nachbarn/Hofbesitzer geschaut. Hätte man ein Gassidienst oder eine Hütestelle wo er hin kann? Oder Familie wo man ihn über den Tag hinbringen kann? Dies würde aber dann auch wieder unter Umständen unerwartete Kosten mit sich bringen.

Ich meine, ist ja immer gut und recht wenn man den Hund mit zur Arbeite nehmen darf/kann. Aber was ich wenn es dann doch nicht so ist, warum auch immer?

Weil wenn es dann soweit ist und was schief geht, dann muss Plan B sofort parat sein :nicken:

Magira

Schnupperdoggie

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Doggie(s): Zelda, Beagle 2011

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45

Mittwoch, 8. Februar 2017, 15:42

Vielleicht so als beschwichtigender Hinweis, warum Crispy und co, dir nun bisschen den Kopf waschen.
Man unterschätzt in der Theorie echt viel und wenn Macken auftauchen die man nicht möchte, wird es sehr sehr anstrengend und teilweise auch teuer.
Glaub ziemlich viele auch in diesem Forum haben haufenweise Geld in die Macken in Ihrerer Hunde gesteckt und/oder viel schweiss und tränen. Das muss man einfach bedenken.

Das mit dem Jagdtrieb kann ich zustimmen, jemand hat auf einen Beagle verzichtet und einen kleinen Begleithund geholt, wo die Rasse angeblich gar nicht jagdt. Fazit daraus, der kleine Bursche jagt genau so ausdauernd und motiviert wie mein Beagle, nur hat er sich auf Vögel spezialisiert (was ich im Alltag anstrengender empfinde, als normales Rotwild und Füchse). Ansonsten ist es der perfekte Begleithund, wirklich super Hund, nur hat auch sie sehr viel nerven und Geld ins Training gesteckt wegen dem nicht so erfreulichen Jagdtrieb, damit er im Alltag weniger stress hat und handelbarer wird. Ein Goldschatz von Hund, der zu 95% an der Schleppleine läuft. Das kann dir bei jeder Rasse die du wählst passieren, ausser du holst einen Mops der keine Luft kriegt, überfütterst ihn, so dass er gesundheitlich und psychisch nicht in der Lage ist zu jagen :pfeifen:


Nach wie vor gehör ich aber wie Anne zu denen, die es bei dir nicht unrealistisch finden. :)
Es grüsst

Disney92

Schnupperdoggie

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46

Mittwoch, 8. Februar 2017, 16:44

Ich wollte nicht so eine Welle lostreten... :peinlich:

Viele
Sachen die du aufgezählt hast, sind wirklich Erziehungsbedingt. Da
kommt die Frage auf, ob du lieber ein Welpe oder ein adulter Hund
möchtest. Du musst dir einfach klar werden, was du dem Hund bieten
kannst und willst. Zwischen einem Chihuahua und einem Schäfer sind es doch Welten. Wenn für dich kein Rassehund infrage kommt, wirst du wohl oder übel Tierheime oder Orga's abklappern müssen.

Wäre vielleicht eine Option, zuerst mit Hunden spazieren zu gehen? Gerade Tierheimhunde freuen sich über Abwechslung, du bekommst etwas ein Gefühl was dir zusagt und vielleicht verliebst du dich auch gleich in die Fellnase.

Tabasco

Sportdoggie

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47

Mittwoch, 8. Februar 2017, 17:08

Zwischen einem Chihuahua und einem Schäfer sind es doch Welten.

Das sehe ich nicht so.
Beides sind Hunde, die Fürsorge, Erziehung und Auslastung brauchen. Unausgelastet und schlecht erzogen können beide unausstehlich werden. Möglicherweise ist der Zwerg rein wegen der Körpergrösse einfacher zu händeln. Aber um einen angenehmen Begleiter zu bekommen, muss man mit beiden arbeiten. Mit jedem Hund, egal welcher Rasse.

Überall liest man immer, dass auch kleine Hunde richtige Hunde sind und entsprechend behandelt werden sollten. Deshalb konnte ich den Satz nicht einfach so stehen lassen.

Powell

Schnupperdoggie

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48

Mittwoch, 8. Februar 2017, 17:29

Vielen Dank für eure Antworten!



Es ist wohl ungelogen so, dass ich einige Dinge gerne hätte, dies wohl so nicht gibt; Charaktereigenschaftn in Kombinationen oder einen "fertigen" Hund.
Es ist einfach so, dass einige Dinge trotz Hund weiterlaufen MÜSSEN. Ich MUSS regelmässig zur Uni, ich MUSS arbeiten gehen, es MUSS mit der Katze funktionieren. Deshalb diese Wünsche. Ich habe einfach Angst, plötzlich auf etwas Grundlegendes (für mich) verzichten zu müssen, und das möchte ich nicht.
Für mich wäre absolut kein Problem, wenn der Hund noch kein Hunde 1x1 kennt, nicht leinenführig ist, noch nicht stubenrein ist etc. etc.

Aber ich MUSS ihn an verschiedene Orte mitnehmen können, um meinen Tagesablauf so einhalten zu können.

Ihr habt sicher recht, es ist noch nicht optimal, weder die Situation noch meine Einstellung. Aus diesem Grund wird vor April ganz sicher kein Hund bei mir einziehen!
Deshalb informiere ich mich ja uach so intensiv im Voraus! Das sind keine last Minute Tipps vor dem Kauf, sondern grundlegende Gedanken, ob ein Hund passt. Deshalb würde ich auch noch nirgends zusagen (bei diesen Organisationen muss man 3 Wochen vor den fixen Rücktransportfahren in die Schweiz den Hund definitiv ausgesucht haben, was bei mir in dem Falle auch nicht vor April bzw. dann eben Mai geschehen würde.)

Einiges wird sich auch selber regeln. Ich ziehe ja Ende Monat aus in meine erste Wohnung, und am 1. März beginnt mein neuer Job. (Und Ende Februar noch das Studium). Das ganze muss sich zuerst einpendeln, und ich muss sehen, wie ich mit all dem klarkomme. Bin ich jeden Abend kabutt und froh, mich nur noch um mich selbst kümmern zu müssen, gibt's keinen Hund - ganz klar. Sehe ich aber, dass sich alles eingependelt hat, wie es sich eingependelt hat und ob und wie jetzt ein Hund in mein Leben passen würde, öffne ich nochmal die Schublade mit all den Tipps und Erfahrungen und beginne ganz konkret zu suchen.

Ich habe auch schon einige Züchter (Chihuahua und Zwergspitz) besucht, um mich mehr mit der Rasse vertraut zu machen und zu schauen, ob das überhaupt passen würde.

Mir geht es wirklich zuerst um eine "Vorsondierung" und um Informationen und Erfahrungswerte, die ich noch nicht habe, da ich noch nie einen Hund hatte.



Wie gesagt: Vor Ende April gibt's sicher keinen Hund, und bis dahin geht noch einiges. Es kommt kein unüberlegter Spontan - Hund ins Haus 1_(53)

Aber danke für eure Ehrlichkeit und auch die aufmunternden Worte, ich weiss das sehr zu schätzen! :prosit:

Anne

Moderatordoggie

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49

Mittwoch, 8. Februar 2017, 17:40

Ich finde Ende April immer noch sehr eng gesetzt, wenn du erst im März umziehst und im Februar das Studium beginnst ;) Da würde ich eher mal Ende Jahr ins Auge fassen ;)

Und die Flexibilität, dass du möglicherweise auf Dinge wirst verzichten müssen, die du im Moment noch für unverzichtbar hältst, musst du haben - das kann nämlich sehr gut sein, egal, wie sorgsam du deinen Hund auswählst.

Und in deinem Fall würde ich von einem Auslandshund, den du vor dem Transport fix ausgesucht haben musst, komplett Abstand nehmen. Das kann kaum funktionieren. Wenn ein Tierschutzhund, dann unbedingt so, dass du ihn in der Schweiz mehrmals sehen und kennenlernen kannst.

(Abgesehen davon, dass ich wie bereits woanders geschrieben sowieso kein Fan bin von importieren Auslandtierschutzhunden.)
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Lagotto

Sportdoggie

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50

Mittwoch, 8. Februar 2017, 17:43

Ich könnte mir zum Beispiel für die Zukunft gut vorstellen, einen Hund aus einer Pflegefamilie zu übernehmen. Da kann man den Hund probeweise zu sich holen und schauen, ob es klappt.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

hasch-key

Sportdoggie

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 17:59

Ich hab jetzt nicht gelesen (oder überlesen) was Du studierst bzw. anfängst zu studieren? Erfahrungsgemäss ist es aber wirklich sinnvoll ein Semester mit Prüfungszyklen durchzumachen.
Uni ist (je nach Studium) ja eher flexibel und man kann den Arbeitsaufwand (je nach Typ und Studiengang) auch sehr überschaubar halten. Das kann sich bei der Prüfungsvorbereitung und beim Schreiben von Arbeiten aber deutlich ändern und hier ist sehr viel Selbstdisziplin gefragt. Ist man gut organisiert, ist das kein Problem, ansonsten verlängert sich das schnell nach hinten.

Ich habe meinen ersten Hund während der Promotion geholt, da hat mir auch jeder erzählt, dass das nicht geht. Ich wollte das, ich hatte sehr viel dazu überlegt und hatte den Wuff dann auf einer Nothilfeseite für Polarhunde gesehen, er war aber in Frankreich, quasi Notfall einer externen Orga. Vor Ort haben die uns nicht alles erzählt, was wichtig gewesen wäre, die Bedenken der Polarhunde Orga haben wir allesamt ignoriert und Wuff zog ein. Dummerweise kein Anfängerhund. Im folgenden Jahr hab ich Zeit und Nerven noch und nöcher investiert, ich kann mich nicht erinnern, dass mich irgendeine Schulprüfung, Uniprüfung, Führerschein, etc. so viel Nerven gekostet hat. Das ist gut gegangen, die Diss. wurde trotzdem in guter Zeit fertig,mittlerweile haben wir drei Wuffs. Einfach war aber anderst;-).

Tiesto Lunar

Streunerdoggie

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52

Mittwoch, 8. Februar 2017, 18:24

Für mich persönlich wäre es zu viel auf einmal? Ich habe nicht studiert und kenne daher die abläufe nicht, aber habe eine kollegin die studiert, nicht mehr zu hause wohnt und arbeiten geht und sie hätte definitiv keine zeit dazu noch einen hund zu haben.. Aber eben kenne mich zu wenig aus mit dem studiums...

Wenn ich mir aber überlege,
Studieren in der uni, zuhause lernen (?), arbeiten gehen, haushalt (putzen), der alltag (einkaufen, kochen ect), mit hund spatzieren und hundeschule/sport...
Und dann hat man noch ein soziales umfeld oder will seinen hobbys nachgehen ( ohne hund )...
Das wäre mir zu viel auf einmal, oder ich bin einfach zu faul/langweilig/zu wenig aktiv? 8|

catba

Alphadoggie

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53

Mittwoch, 8. Februar 2017, 18:31

Sehe ich aber, dass sich alles eingependelt hat, wie es sich eingependelt hat und ob und wie jetzt ein Hund in mein Leben passen würde, öffne ich nochmal die Schublade mit all den Tipps und Erfahrungen und beginne ganz konkret zu suchen.


finde ich gut :thumbsup:

Gypsy

Schnupperdoggie

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54

Mittwoch, 8. Februar 2017, 19:15

ich find das einfach kein Argument .. klar kommt man anfangs Hundesuche erstmal noch mit allen möglichen Ansprüchen
stimmt ist (k)ein Argument für dich aber für mich............Generationen Disput................ ;)


deshalb ist es ja spannend welche Meinungen zusammenkommen und wie jeder reagiert.
Interessant aber allemal wie der TE dann schlussendlich alles auf die Reihe bringt. Gespannt bin :nicken:

Jung heisst ja auch für mich Oldie nicht ;) dass ihr nicht fähig seid aber ein paar Jahre Erfahrung fehlen euch trotzdem :zwinker:
LG Gypsy

Powell

Schnupperdoggie

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 19:18

Ich studiere an der PH Bern (pädagogischen Hochschule). Dies ist bereits mein 5. Semester, deshalb kenne ich den Ablauf sehr gut. Anders als bei anderen Studiengängen haben wir Anwesenheitspflicht, d.h., wir sind sehr viel häufiger anwesend, haben dafür ab. auch weniger zuhause zu tun.
Wie gesagt, da es bereits mein 5. Semester ist, weiss ich ziemlich genau was auf mich zukommt und wie ich das ganze regeln muss; das wäre absolut kein Problem.
Ich bin extrem speditiv im lernen und Arbeiten schreiben, und zusätzlich mache ich es auch noch gerne. Und anders als bei anderen Studiengängen dauert unsere Prüfungsphase "nur" 3 - 4 Wochen.
Studium ist also absolut kein Problem.

Das Arbeiten wird mich wahrscheinlich nicht extrem schlauchen, da es sehr viel weniger stressig sein wird als meine vorherigen Jobs. Dafür bin ich Stundenmässig etwas mehr anwesend. Traue ihnen aber zu, dass aus den vereinbarten 20% "plötzlich" auch mal 30% oder 40% werden. Darauf stelle ich mich schon mal ein. (Ist bereits in die mögliche Hundebetreuung eingerechnet.)

Der Haushalt - mal schauen. Darauf bin ich auch sehr gespannt :bruell: Wahrscheinlich werde ich eh nach 3 Wochen ausgemergelt und heulend, mit einer Waschmaschinen - Bedienungsanleitung und einem vollen Staubsaugerbeutel vor dem Haus meiner Eltern kauern :k_irre: :biggrin:



Es gibt noch Gründe, die für einen Hund sprechen bzw. die mich überhaupt erst dazu bewogen haben, mir einen Hund holen zu wollen, die ich hier nicht offenlegen möchte. Das ist vielleicht noch etwas besonders.

Und wegen dem viel: Mir geht es am besten, wenn der Bär los ist. Ich bin am liebsten ständig unterwegs und viel beschäftigt (auch je mehr Arbeit oder Aufträge in der Schule, umso besser geht es mir.) Würde mir deshalb auch guttun. Und gerade Treffen mit Freunden (zumindest mit den meisten) gehen auch mit Hund.

perrolina

Schnupperdoggie

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 19:21

Es kann einem aber auch im hohen Alter passieren, dass sich die Lebensumstände drastisch verändern. Das passiert mir zur Zeit gerade und ist bereits das zweite Mal in meiner Zeit mit Hund.

Ich glaube es kann auch ein Vorteil sein, weil man vielleicht mit 20 noch etwas offener und flexibler ist. Muss nicht sein, kann aber.
Liebe Grüsse Nicole

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »perrolina« (8. Februar 2017, 21:06)


Powell

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 19:21

Genau, finde das auch super dass so viele unterschiedlichen Erfahrungen zusammenkommen :nicken:

Sowohl solche, die mir zureden, als auch solche, die mich warnen. Keiner kennt meine genauen Beweggründe und Lebensumstände; und trotzdem gibt es Fehler, die nicht jeder wieder erneut selber machen muss :peinlich: Und wie gesagt, jeder der hier einen Hund hat, hat automatisch 100% mehr Erfrahrung als ich.

Als ran an die Tasten!!!!

Helene

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 19:59

Deine Kostenaufstellung scheint mir recht realistisch. Vor allem das mit der Insel für den Tierarzt.

wo soll der Hund sein, wärend du z.B. an den Vorlesungen bist?

Würde mich auch interessieren. Und überhaupt, als Gegenüberstellung zu Deiner Wunschliste: Was kannst Du dem Hund denn bieten?

Zudem könnte ich später im Beruf als Primarlehrerin Probleme bekommen den Hund mitzunehmen, da ein Schäfer "gross und gefährlich ist bzw. sein könnte."

Ich hoffe, dass Du sowieso nicht fest mit dieser Möglichkeit planst. Da hängen ganz, ganz viele "eventuell" davor, bevor so etwas klappen kann. Nebenbei, Dein angepeilter ängstlicher Hund ist als Schulhund völlig ungeeignet, und einen Zwerghund würde ich dafür auch nie auswählen - lieber etwas seelisch und körperlich Robustes, das Lärm oder ein Kind, das mal versehentlich auf ihn drauf fällt (ja, das passiert!) verkraftet.

Und in deinem Fall würde ich von einem Auslandshund, den du vor dem Transport fix ausgesucht haben musst, komplett Abstand nehmen. Das kann kaum funktionieren. Wenn ein Tierschutzhund, dann unbedingt so, dass du ihn in der Schweiz mehrmals sehen und kennenlernen kannst.

*unterschreib*

Punkto anstehende Veränderungen in Deinem Leben: Eigentlich ist nur die Frage wichtig, ob Du im Notfall bereit bist, alles andere zurückzustellen für den Hund. Falls ja: Nur zu. Falls nein: Warte zumindest 1-2 Jahre nach dem Berufseinstieg (schon mal vom Überlebensjahr gehört?) mit der Anschaffung.
Signaturen sind doof! Solche mit Banner erst recht! Aber wer sie nicht mag, hat sie ja ausgeschaltet...
Also stelle ich für die anderen hier mein Banner hin - klick darauf, dann öffnet sich ein neues Fenster mit meiner genialen und ultivmativ tollen Homepage von globalem Interesse!



Anne

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59

Mittwoch, 8. Februar 2017, 20:51

Jung heisst ja auch für mich Oldie nicht dass ihr nicht fähig seid aber ein paar Jahre Erfahrung fehlen euch trotzdem


Hundeerfahrung kriegt man nicht, indem man keinen Hund hat ;)

Und Lebenserfahrung? .. Die kriegt man auch MIT Hund und Lebenserfahrung allein (dann wohl im Sinne von "Alter") macht einen meiner Meinung nach überhaupt nicht zu einem mehr oder weniger guten Hundehalter ;)
We think it's a dog's inalienable right to get dirty.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Anne« (9. Februar 2017, 09:22)


Powell

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60

Mittwoch, 8. Februar 2017, 23:57

Zum Thema Welpe oder erwachsener Hund:

Für mich ist absolut klar, dass es KEIN Welpe wird. Dies aus folgenden Gründen:

1. Meine persönliche Meinung ist, dass ich nach der Anschaffung eines WElpen mindestens 4 Wochen Zuhause bleiben sollte. Einfach, um Dinge wie Stubenreinheit etc. zu üben, und dem WElpen ein stabiles, gleichbleibendes Umfeld mit der / den gleichen Bezugsperson / 2 - 3 Bezugspersonen zu bieten.
Dies kann ich aber aus beruflichen und finanziellen Gründen nicht. Zudem wäre auch immer irgendwas: Entweder Uni, Arbeit oder Schule.

2. Ein Welpe hat jede Menge Unfug im Kopf, macht sehr viel kabutt und braucht seeeehr viel Aufmerksamkeit. Das sind Dinge, die ich nicht unbedingt fokussiere. Ich schätze die Ruhe und Ausgeglichenheit eines adulten Hundes, der zwar sicherlich auch Dinge kabutt macht, Aufmerksamkeit braucht und Unfug macht, aber dies alles in geringerem Masse als ein Welpe.

3. Meine Idee / Philosophie ist, dass süsse, knopfaugige Welpen einfach sehr viel leichter und schneller ein Plätzchen finden, während unheimlich tolle, 3 - ? Jährige Hund im Tierheim versauern. Ein weiterer Grund für mich, mir einen erwachsenen Hund anzuschaffen.



Chihuahua vs. Schäferhund:

Keine Sorge, mir ist klar, dass die Grösse nicht der einzige Unterschied ist 8) Das war auch nur ein grober Stellvertretender Vergleich für grosser Hund vs. kleiner Hund.

Ich denke, es hat schon seine Gründe, wieso ein Grossteil dieser Hundeflüsterervideos von Chihuahuas handelt, die sich aufgrund völlig falscher bzw. gänzlich fehlender Erziehung und Behandlung als vollwertiger Hund in zähnefletschende, feuerspuckende Monster verwandelt haben.