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Vaku

Schnupperdoggie

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21

Sonntag, 26. Februar 2017, 11:00


die beiden von dir aufgezählten sind KEINE hütehunde, sondern herdenschutzhunde. das ist ein riesiger unterschied. für eine reine wohnungshaltung und auch als täglicher bürohund (für mich und auch andere rassekenner) ein absolutes nogo. diese hunde brauchen territorium zum bewachen..einen (like fort knox) abgesicherten sehr grossen garten..und die absolute sicherheit dass fremde nicht einfach das grundtsück betreten können. ich sage nicht so ein hund wäre nichts für ersthundehalter...aber um diese hunde halten zu können (ohne vorfall) müssen die umstände stimmen. das sind keine everybodys darling hunde. sie nehmen ihren job als unbestechliche wächter mehr als ernst und da kann ich wirklich nur warnen. hinzu kommt dass es hunde von einem echten kaliber sind. beide (gerade rüden) können locker zwischen 60 bzw 80 kg und schulterhöhen bis zu 90 cm erreichen....je nach zucht. reine arbeitslinien werden ausserdem eh nicht in privathände abgegeben. das würde auch keinen sinn ergeben.
Dann fallen sie wieder raus. Wir und auch der Hund würden nicht glücklich damit werden. Das wollen wir nicht.
Bzgl Abgabe wundert das mich doch etwas. Mein Vater hat Jahrelang als Zivilist bei der deutschen Hundstaffel bei der Bundeswehr gearbeitet. Die haben eine eigen Zucht und Tiere die den Schusstest nicht bestanden haben, wurde da durchaus an private Personen abgegeben. Das waren irgendwelche Schäferhundmixe (Belgisch- mit irgendwas).
Wir hätten damals auch einen haben können.
(Will wollen nicht so einen aktuell, obwohl ich die Idee sehr schön gefunden hätte, aber wie gesagt wir haben kein Grundstück für einen Schäferhund)

Zitat

einen Hund aus dem Tierheim zu holen, ist die Rasse sowieso sekundär,
weil man ja Tierheime nur sehr schwer nach bestimmten Rassen absuchen
kann
Findest du? Im Zeiten des Internet finde ich es ehrlich gesagt sehr einfach. Besonders weil die Schweiz sogar eine Seite hat wo alle Tierheimtiere registiert sind. Hier in der Gegend alleine bräuchte ich eh nicht suchen. Im einzigen offiziellen Tierheim in GR gibt es max. 1-2 Hunde im Jahr die als Vermittlungstiere dort sind. Das ist super für die Hunde, aber leider etwas schade für mich ;) .

Am Ende wenn wir uns beide in was ganz anderes verlieben sollten, dann ist es der und mir ist klar, dass am Ende ich mich immer auf das Bedürfnis des Hundes ausrichten muss.

Zitat

nach was für einem Typ Hund ihr eigentlich sucht
Könntest du die Frage mir vielleicht genauer erklären?
Vielleicht bin ich als Nichthundehalter da etwas blauaugig, aber sucht man sich einen Hund nicht nach Eignung und Charakter aus? Das ich kein Arbeitshund, Lauftier usw. möchte sondern eher einen alltagstäglichen Hund, der einen halt immer begleitet. Der natürlich sein Gassigehbedürfnis hat, aber das nicht in 10 km Märche ausartet. Ich möchte auch gerne mit dem Hund arbeiten, er soll kein reiner Kuschelhund sein. Ein Hund der sozusagen aufs Wort hört, wäre das Ideal und ich und Mann sind bereit dafür auch zu arbeiten. Weil, dass das nicht von alleine kommt, ist uns beiden klar.
?( Was soll ich anderes von einem "Haustier"hund wollen? Das ist mir wirklich nicht ganz klar.

andi+rudel

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22

Sonntag, 26. Februar 2017, 11:10

phuuu...maremma und/oder tornjak sind keine schäferhunde wie deutscher schäfer, belgischer schäfer etc....das ist eine ganz andere klasse...und sie werden nur umgangssprachlich als schäferhunde genannt, da es die hunde (beschützer) der herden von schäfer bzw. der hirten sind. daher der name schäferhund....diese hunde arbeiten völlig selbständig mitten in der herde zur bewachung und in der abwehr gegen bären, wölfe etc...
sie gehören ausserdem zu den molossoiden..und sind genau das gegenteil (wesen, aussehen, gebrauch) von den gebrauchshunderassen wie eben dem klassichen deutschen schäferhund.

die beiden von dir aufgezählten sind KEINE hütehunde, sondern herdenschutzhunde. das ist ein riesiger unterschied. für eine reine wohnungshaltung und auch als täglicher bürohund (für mich und auch andere rassekenner) ein absolutes nogo. diese hunde brauchen territorium zum bewachen..einen (like fort knox) abgesicherten sehr grossen garten..und die absolute sicherheit dass fremde nicht einfach das grundtsück betreten können. ich sage nicht so ein hund wäre nichts für ersthundehalter...aber um diese hunde halten zu können (ohne vorfall) müssen die umstände stimmen. das sind keine everybodys darling hunde. sie nehmen ihren job als unbestechliche wächter mehr als ernst und da kann ich wirklich nur warnen. hinzu kommt dass es hunde von einem echten kaliber sind. beide (gerade rüden) können locker zwischen 60 bzw 80 kg und schulterhöhen bis zu 90 cm erreichen....je nach zucht. reine arbeitslinien werden ausserdem eh nicht in privathände abgegeben. das würde auch keinen sinn ergeben.
Dann fallen sie wieder raus. Wir und auch der Hund würden nicht glücklich damit werden. Das wollen wir nicht.
Bzgl Abgabe wundert das mich doch etwas. Mein Vater hat Jahrelang als Zivilist bei der deutschen Hundstaffel bei der Bundeswehr gearbeitet. Die haben eine eigen Zucht und Tiere die den Schusstest nicht bestanden haben, wurde da durchaus an private Personen abgegeben. Das waren irgendwelche Schäferhundmixe (Belgisch- mit irgendwas).
Wir hätten damals auch einen haben können.
(Will wollen nicht so einen aktuell, obwohl ich die Idee sehr schön gefunden hätte, aber wie gesagt wir haben kein Grundstück für einen Schäferhund)



Aika

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23

Sonntag, 26. Februar 2017, 11:16

Ich möchte nochmals auf Eure Wohnsituation hinweisen, da dies wohl von vielen übersehen wurde:

Ihr wohnt im 2. Obergeschoss(!!), ist das mit Lift (wäre gut) oder ohne?

Falls ohne, braucht Ihr Euch sowieso keine Gedanken zu machen über Maremmano und ähnliche Kaliber... wie ich vorher schon schrieb, würde ich Euch einen mittelgrossen Hund von ca. 10 - 15 kg Gewicht empfehlen, damit Ihr ihn im Notfall auch tragen könnt (wie gesagt, noch immer im Nichtwissen darüber, ob Ihr einen Lift habt oder nicht).

Klar, auch im Tierheim sitzen viele Rassehunde, Tierheim ist nicht gleich "Mischling"... aber Du hast die wichtigen Seiten im Internet offenbar bereits gefunden.

Bitte lasst Euch nicht von einem *Jööö"-Effekt hinreissen, sondern überlegt wirklich sehr gut, was für Rasse-Eigenschaften in einem Hund stecken. Allzu viele Leute kaufen einfach nach "Jöö"-Entscheidung einen Hund ohne Sinn und Verstand.
:smile: Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

andi+rudel

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24

Sonntag, 26. Februar 2017, 11:26

Ein Hund der sozusagen aufs Wort hört, wäre das Ideal und ich und Mann sind bereit dafür auch zu arbeiten.
sorry..zitieren klappt gerade nicht wirklich..
na dann fallen die herdis tornjak bzw. maremmano sowieso raus denn der hund entscheidet was er wann tut..und nicht ihr. da hilft auch training in der regel nicht. gerade diese selbständigkeit macht diese hunde aus und damit muss man umgehen können.

catba

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25

Sonntag, 26. Februar 2017, 11:27

läck sorry, aber ich muss das jetzt schreiben...für ein Ersthund gibt es wirklich "einfachere" Rassen, steckt das Optische mal an zweiter Stelle und richtet eure Auswahl auf einen für euch passenden Hund...

testudo

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26

Sonntag, 26. Februar 2017, 11:28

Aber Aika warum darf der Hund nur 10-15kg schwer sein weil sie im 2. Stock wohnen? Dass es jetzt nicht grad ein Risenhund sein sollte, ok, aber was spricht denn gegen einen Hund in Grösse Schäferhund? Verstehe das Problem nicht, egal ob Lift oder nicht :noidea:

andi+rudel

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27

Sonntag, 26. Februar 2017, 11:29

läck sorry, aber ich muss das jetzt schreiben...für ein Ersthund gibt es wirklich "einfachere" Rassen, steckt das Optische mal an zweiter Stelle und richtet eure Auswahl auf einen für euch passenden Hund...
:good:

Psovaya Borzaya

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Sonntag, 26. Februar 2017, 11:33

ich glaube, aika meint, dass man den hund im notfall tragen können muss und ich seh das genauso. meinen barsoi würd ich keine treppen runtertragen und sie hat "nur" gut 30 kg. ich kann aber zur not mit dem wägeli aussem am haus das weglein hochfahren und muss sie so nicht tragen. ja und ohne garten muss der hund ja auch sehr viel mehr treppen rauf und runter, weil für jedes bisi er raus muss. das ist nicht bei jeder rasse problemlos (aber gilt auch für sehr kleine rassen, dackel zb. oder sehr lang gezogene wie skye terrier). aber diese könnte man halt dann stets tragen, sofern man dazu gewillt ist.

ich würde mich eher fragen: was kann ich einem hund bieten und dann schauen welche rasse damit ihre bedürfnisse abgedeckt kriegt und nicht umgekehrt. optik sollte wirklich nicht das wichtigste sein.
herzliche grüsse conny mit nastassja und jendayi und dawn im herzen

andi+rudel

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29

Sonntag, 26. Februar 2017, 11:35

Aber Aika warum darf der Hund nur 10-15kg schwer sein weil sie im 2. Stock wohnen? Dass es jetzt nicht grad ein Risenhund sein sollte, ok, aber was spricht denn gegen einen Hund in Grösse Schäferhund? Verstehe das Problem nicht, egal ob Lift oder nicht :noidea:
sie geht hier wohl vom gewicht aus falls der hund getragen werden müsste etc..
ich kenne jedoch einige malis und auch dt. schäferhunde welche in mehrfamilienhäusern wohnen und das ohne probleme. man muss sich einfach im klaren sein dass auch diese hunde 30-40 kg wiegen können und als arbeitshunde richtig ausgelastet werden müssen. gerade der malinois stellt womöglich noch mehr ansprüche an seine halter in punkto beschäftigung. ohne wirkliche arbeit entwickeln sie sich oft zu reinen nervenbündeln....
da würde ich garantiert einen der anderen belgier wie bsp. tervueren oder groenendael, laekenois bevorzugen, obwohl diese natürlich auch ihre anssprüche an auslastung haben.
generell finde ich belgier nicht unbedingt als anfängerhunde geeignet. die optik darf hier auf keinen fall entscheiden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »andi+rudel« (26. Februar 2017, 11:40)


Vaku

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Sonntag, 26. Februar 2017, 11:50

@Aika: Wir haben keinen Lift.

Ich wollte mit der Aufzählung auch euch nur Beispiele geben, welche Hunderassen uns optisch gut gefallen. Nicht das wir uns auf eine dieser Rassen versteifen wollen. Man sieht anhand der Auswahl halt schon, was uns gefallen würde und was nun mal gar nicht geht (Pudel, kleins Hunde, Dackel, zu grosse Schlappohren, Spitzohren).
Ganz ehrlich wenn ich mich entscheiden müsste gar kein Hund oder einen Hund der mir optisch nun mal nicht gefällt, dann nehme ich lieber gar keinen Hund. Da bin ich dann der Sturkopf.
Wenn wir uns nur aus Jöööi-Grunden einen Hund kaufen würden, hätten wir schon längst einen und ich würde hier nicht um Einschätzung bitten.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier alle meinen ich würde ausschliesslich auf Jöi-Effekt und Designhund und was auch immer gehen.

Zudem ist mir das mit dem 2 OG klar, dass das ein Problem ist. Deshalb habe ich es ja beim Sennen direkt als Contrapunkt aufgenommen.
Ich verstehe nicht, warum da so drauf herum geritten wird. Ich würde mir nie ein Tier anschaffen, bei dem ich Angst haben muss, dass ich es irgendwann nicht mehr ins 2 OG bekommen kann oder das Tier quält wenn es viel Treppen gehen muss.

Zudem finde ich es irgendwie schade, dass hier davon ausgegangen wird, dass man als Anfänger nicht automatisch mit Hunden umgehen kann, die konsequent erzogen werden müssten und man sich doch was "einfaches" suchen sollte, obwohl ich ja sagte, dass uns das bewusst ist und wir auch mit dem Tier arbeiten wollen würden.
Wenn ihr mir jetzt gesagt hättet, da und darauf muss man deshalb achten oder ich gesagt hätte ich will einen grossen Schmusser, der von alleine so Menschenbezogen ist und übermässig gefallen will (Mops oder so), dann hätte ich das irgendwie verstanden.

Irgendwie ist jetzt gerade das ganze in einen Abgrund gerutscht und vielleicht sollten wir da besser dann gar keinen Hund nehmen. Weil ich will, dass das Tier bei uns zufrieden ist und wir Menschen mit dem Tier glücklich sind. Dann wirds halt nix. Ist mir uns Mann dann lieber.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vaku« (26. Februar 2017, 11:57)


andi+rudel

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31

Sonntag, 26. Februar 2017, 12:15



Irgendwie ist jetzt gerade das ganze in einen Abgrund gerutscht und vielleicht sollten wir da besser dann gar keinen Hund nehmen. Weil ich will, dass das Tier bei uns zufrieden ist und wir Menschen mit dem Tier glücklich sind. Dann wirds halt nix. Ist mir uns Mann dann lieber.
ich bin sicher niemand will dir von einem hund abraten. garantiert nicht. es geht nur um die einzelnen rassen. ihr hättet doch nun echt die vorraussetzungen dass ein hund in euer leben passt und natürlich spielt die optik ebenfalls eine rolle. da kann sicher niemand wiedersprechen.
eure vorstellungen sind auch ziemlich klar deffiniert..und eben gerade was die rassen anbetrifft steigen nunmal die leute drauf ein. das ist logisch. den klassischen "anfängerhund" gibt es nicht. nirgends..ausser vielleicht im tierheim wo durch besondere umstände ein echt unkomplizierter hund unverschuldet gelandet ist.
jeder welpe bsp aus egal welcher zucht entwickelt sich oft anderst wie im rassebschrieb erwünscht ist. es gibt so einige jagdhunde z.b. welche entgegen ihrer rasse überhaupt keinen jagdtrieb haben. ausnahmen bestätigen die regel..sie sind eben dann nicht für den jäger tauglich und diese hunde kommen in privathänden ohne jagdliche auslastung wunderbar zurecht, denn es gibt verschiedene möglichkeiten der anderweitigen beschäftigung.
über 390 durch die fci anerkannte rassen gibt es inzwischen weltweit. da bin ich mir mehr als 100% sicher findet auch ihr einen echten begleiter.
auch mischlinge können alle eurer erwünschten kriterien erfüllen. es muss wirklich nicht immer "rasse" sein..dies würde ich auch an eurer stelle mal nicht an erster stelle stellen, denn viel wichtiger ist dass der hund zu euch und euren bedrüfnissen passt.
ich glaube das ist es was die schreiber hier eigentlich zum ausdruck bringen wollen. es ist ein sooo extrem breites thema dass es sich schnell so liest als wären eure ausschlusskriterien eben zu strikt. weisst du was ich meine?
gerade wenn es kein welpe sein soll...findet ihr im tierheim eher eine auswahl an hunden welche für euch in frage kommen könnte. privatabgaben (gratisinserate..ebay etc..)mal ausgenommen...denn da bin ich immer etwas skeptisch welche umstände die leute hier angeben und ob sie denn auch stimmen.

catba

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Sonntag, 26. Februar 2017, 12:24

keiner will dir abraten, du hast nach unseren Meinungen gefragt und das tun wir...ein Hund, der etwas schwieriger ist, kann man nicht nur mit Konsequenz und Arbeit gerecht werden, es braucht wirklich einiges an Erfahrung und die hat man nicht einfach so...diese Erfahrung erlernt man mit der Zeit, man wächst sozusagen hinein...ein "Anfängerhund" ist ja nichts niederwertiges, aber man kann das neue "mit Hund leben" etwas angenehmer gestalten...

Lagotto

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Sonntag, 26. Februar 2017, 12:31

Vaku, natürlich zählt das Äussere, ganz klar ;)
Obwohl ich auch schon Leute kennengelernt habe, die sich immer solche Hunde aus dem Tierheim geholt haben, die keiner wollte. Also mit Behinderung, oder alt, usw.
Fand ich toll, würde ich aber auch nicht unbedingt machen wollen.
Eigentlich ist es das Beste, aus meiner heutigen Sicht als Ersthundhalterin, wenn man sich einen Hund (der einem gefällt) aus dem Tierheim oder sonstigen Stellen, probeweise nach Hause holt und schaut, ob die Chemie stimmt. Idealerweise kann man ihn dann auch charakterlich einordnen. Also wichtig wäre, bellt viel, eher unsicher, oder aber auch total unkompliziert, verträglich mit anderen Hunden, liebt Kinder, usw. Das sind wichtige Faktoren und rasseunabhängig.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Bello

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34

Sonntag, 26. Februar 2017, 12:36

@Vaku

schreibt euch mal auf, was ihr von einem Hund erwartet. Was soll er euch "bieten". Zb: er soll unbedingt Spass an Wasser haben oder eher nicht, soll ein apportierfreudiger Hund sein oder sehr sportlich oder eher gemütlich etc etc.

Aussehen: ist euch völlig egal oder soll lange/nur kurze Haare haben (evt. ein Hund den man scheren muss oder so)

Einfach alles, was ihr "erwartet" bzw. haben wollt bei einem Hund.

So könnt ihr dann langsam einkreisen, was für euch in Frage kommt. Nur ihr selber könnt entscheiden, mit wem ihr dann, im optimalen Fall, ca. 15 Jahre zusammen leben wollt und könnt.

Sucht euch sonst auch schon mal eine gute Hundeschule und geht die Kursstunden besuchen. Dort könnt ihr Fragen stellen und allenfalls Hundehalter "ausfragen".

Alles Gute und versucht es mal mit der "Liste".
Liebe Grüsse Isa

inhii

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Sonntag, 26. Februar 2017, 13:37

Also ganz ehrlich: Ich finde Optik wichtig. Beispiel würde ich nie ein Hund nehmen wo mir total nicht gefällt (auch wenn er im Wesen top zu mir passen würde). Nur mal so viel dazu. Ich finde es ganz normal auch nach Optik zu sortieren was in Frage käme :nicken: und schlussendlich passen auch immer mehr Rassen als gerade mal nur 1 Rasse zu einem.

Wir (also meine Eltern) haben dazumal auch die erste Aussortierung nach Augen gemacht. Es blieben 10 Rassen übrig. Dann wurde recherchiert, wie sie im Wesen sind und was für Ansprüche sie haben. Dann wurde da vor zu Rassen wieder gestrichen. Alle Arbeitshunde (Schäfer, Rotti usw. ) vielen raus, da meine Eltern mit 3 Kinder sich das nicht zutraute und die Zeit nicht hatte um mit ihnen wirklich zu arbeiten. Dann blieb noch Englische Bulldogge (von meinem Vater) wurde dann von der Rest der Familie rausgeschmissen (weil für uns ein unmöglicher Hund von der Optik her ;) ). Ja, das Ende wo draus entstanden ist, sieht man an dem was ich heute noch habe. :nicken:

Also warum soll man nicht auch nach Aussehen auswählen? Natürlich nicht nur, aber würdet ihr einen Hund nehmen wo ihr böse gesagt ,,zum Kotzen,, findet? ;) Ich nie und nimmer. Dann lieber kein Hund...



Aber in dem Fall hier muss man realistisch bleiben. Grosse, schwere Hunde bleiben aus, einfach wegen den Treppen (es stimmt schon, man sollte den Hund tragen können im Fall der Fälle...). Zudem noch eher wenn es sich um ein Welpe handelt wo man am Anfang immer tragen sollte. Auch würde ich wirklich keine solche Herdenschutzhunde nehmen, die sind wirklich eigen und nicht einfach. Ich würde es mir nicht zutrauen, wegen dem Beschützertrieb wo sie nun einfach mal haben. :noidea:

Schäfer: da ist die Frage ob ihr wie beim Husky genug Zeit habt um ihn gerecht zu werden und genug auszulasten. Die brauchen einfach die Hundeschule und Arbeit.

Kooiker: Der würde von der Grösse wohl super passen, das Wesen kenne ich zu wenig. Und optisch ist halt Geschmacksache, aber mir gefallen sie noch. Es gibt ja doch einige Rassen in der mittleren Grössenordnung.

Nimm doch mal ein Rassebuch, schau dir alles an, was es überhaupt so gibt. Dann aussortieren und die wo übrig bleiben sich gut informieren. :nicken:



was gefällt dir nicht bei Hunden? Spitzohren? Was ist das? :hihi: Spitzig sind doch alle Stehohren. ;)

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36

Sonntag, 26. Februar 2017, 13:51

Also ganz ehrlich: Ich finde Optik wichtig. Beispiel würde ich nie ein Hund nehmen wo mir total nicht gefällt (auch wenn er im Wesen top zu mir passen würde). I


ja das ist wohl sonnenklar und hat auch niemand geschrieben :nicken: ich meine damit, dass man einfacheren Hunden (Rassen) ausschau hält und dann schaut, welcher gefällt mir

Vaku

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Sonntag, 26. Februar 2017, 14:00

Oh, danke noch mal alle für die Erklärung.

Ich werde mir mal das hier schon vorgeschlagene Rassebuch besorgen.
Wir haben es ja auch nicht eilig.

Bzgl Rasse oder Mischling: wir sind auch für Mischlinge offen. Es muss kein Rassehund sein. Aber ich dachte, dass bestimmte Charakterzüge ja von der Mischlingsform schon vorgegeben wird (ergo Jagd, Hüte, oder was auch immer Trieb) je nach mögliche Eltern.
Spitzohren?
Ich habe inzwischen rausgefunden, dass ich damit wohl kupierte Ohren meinte und die sind ja (zum Glück fürs Tier) inzwischen verboten.

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38

Sonntag, 26. Februar 2017, 14:05

Ich schmeiss jetzt mal noch den Aussie in die Runde. Denke der könnte auch noch gut zu euch passen :good:

Vaku

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Sonntag, 26. Februar 2017, 14:16

Wirklich?
Bei Wikipedia steht:

Zitat

Rasse nur in die Hände von aktiven, sportlichen Besitzern, die die Hunde
beschäftigen und auslasten können. Eine rein körperliche Beschäftigung
wie Spazierengehen oder Fahrradfahren reicht nicht aus
, um einen
Australian Shepherd zu fordern. Anspruchsvolle Aktivitäten beim Hundesport bieten sich zur physischen und mentalen Auslastung an.
Ich habe es so verstanden, dass diese Hunderasse nicht nur grossen Bewegungsdrang hat, sondern auch mit mal 2 Tagen nur spaziergehen (ca. 2 h) schon unterfordert wäre.
Ich stelle mir das so vor, dass man mit dem Aussie schon 3-4x die Woche wirklich effektiv zum Spaziergehen trainieren muss.
Oder habe ich da eine falsche Vorstellung?

Edit: Huskey: Ich seh gerade du bst ja geradezu Nachbarschaft mit Liechtenstein, wir wohnen am Schweizer Ende vom St. Luzisteig
Das darf ich Mann aber nicht verraten, dass da ein ganzes Rudel voller Huskeys leben, der wird sonst zum Stalker :biggrin:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vaku« (26. Februar 2017, 14:21)


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40

Sonntag, 26. Februar 2017, 14:39

Wirklich?
Bei Wikipedia steht:

Zitat

Rasse nur in die Hände von aktiven, sportlichen Besitzern, die die Hunde
beschäftigen und auslasten können. Eine rein körperliche Beschäftigung
wie Spazierengehen oder Fahrradfahren reicht nicht aus
, um einen
Australian Shepherd zu fordern. Anspruchsvolle Aktivitäten beim Hundesport bieten sich zur physischen und mentalen Auslastung an.
Ich habe es so verstanden, dass diese Hunderasse nicht nur grossen Bewegungsdrang hat, sondern auch mit mal 2 Tagen nur spaziergehen (ca. 2 h) schon unterfordert wäre.
Ich stelle mir das so vor, dass man mit dem Aussie schon 3-4x die Woche wirklich effektiv zum Spaziergehen trainieren muss.
Oder habe ich da eine falsche Vorstellung?

Edit: Huskey: Ich seh gerade du bst ja geradezu Nachbarschaft mit Liechtenstein, wir wohnen am Schweizer Ende vom St. Luzisteig
Das darf ich Mann aber nicht verraten, dass da ein ganzes Rudel voller Huskeys leben, der wird sonst zum Stalker :biggrin:

Wir haben auch einen Aussie und du kannst ihn da auch ganz gut erziehen. Ihr wollt ja auch mal Hundesport mit dem Aussie machen. Und du kannst dir einen Aussie auch ran erziehen, dass er immer gefordert werden will. Musst halt auch auf die Linie schauen beim Aussie. Jedoch unsere ist es auch mal egal, wenn wir ein paar Tage nur 1h draussen sind. Jedoch machen wir dann auch was kopflastiges mit ihr. Sie wollen so auch beschäftigt werden. Also unsere ist echt ein super Allroundhund, welche nicht jeden Tag 2h Auslauf braucht oder ständig beschäftigt werden will. Jedoch wenn du deinen Hund mit zur Arbeit nehmen kannst, kannst du die Pausen nutzen um sie dann kopflastig auszulasten. Hab ich jedenfalls immer so gemacht. Und so oder so, im ersten Jahr lernte sie nicht gerade so viel. Sie konnte Sitz, Platz, bei Fuss und der Rückruf klappte auch super. Wirklich mit tricksen oder Disc Dog, Zughundesport haben wir erst ab einem Jahr angefangen. Zuvor lernte sie Ruhe zu bewahren.
Wir wohnen übrigens nicht mehr im Liechtenstein, sondern seit Okt. 16 in Schweden :smile:

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