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Vaku

Schnupperdoggie

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1

Samstag, 25. Februar 2017, 21:10

erster Hund - passt er auch zu uns

Hallo liebe Forumsmitglieder und schon-Hundebesitzer,

wir, das sind mein Mann und ich liebäugeln schon länger mit der Idee eines Hundes.
Wir gehen regelmässig, alle 2-3 Wochen mit einem der Hunde einer naheliegenden Tierpension gassi.
Heute waren wir mir einer 6 Monate alten Staffordshire-Hündin unterwegs gewesen und haben uns beide in die Rasse verliebt :love: - sie war aber auch eine hübsche Hündin.
Aktuell sind unsere Lielingsrassen:

Berner Sennen (der Familienhund meiner Kindheit, ich liebe die Rasse bis heute)
Huskey (die Lieblingsrasse meines Mannes)
Staffordshire

Für uns stellt sich allerdings die Frage, ob so eine der Hunderassen überhaupt zu uns und unserem Lebensstile passt. ?(

Wir haben eine 3.5 Zimmerwohnung auf dem Land. Die Wohnung ist eine Dachwohnung und im 2 OG.
Einen Garten haben wir nicht. Wir sind beide Vollzeit berufstätig. Ich dürfte den Hund aber mit ins Büro nehmen (wir haben jetzt schon einen Bürohund).
Schwiegereltern könnten im Notfall immer als Hundesitter einspringen.
Ferienzeit müsste der Hund eine Tierpension (wir haben direkt eine vor Ort).
Finanziell ist das Thema Hund kein Problem.
Der Hund müsste es denoch können auch mal 2-4 h alleine bleiben zu können. Sowohl dann auch bei Besprechungen im Büro, als halt dann auch mal zu Hause für Kino oder Restaurantbesuche.
Ich weiss allerdings nicht, ob das ein Rassetypisches verhalten oder eine Hundetypisches Verhalten ist, ob man einen Hund alleine lassen kann (mir ist klar, das man schon grundsätzlich mit dem Tier das ganze üben muss).

Berner:
Pro: ganz liebe Tiere, ruhig, kein grosser Gassigeher (Hunde die mehr als 2h Gassi gehen müsste, schaffen wir nicht)
Contra: Sabbert stark (ich kann mich gar nicht mehr erinnern ob das stimmt), haart stark (das stimmt, daran erinnere ich mich noch genau!)
Berner sind häufig anfällig für Erbkrankheiten(weiss ich leider aus eigener Erfahrung, unsere Familienhündin wurde gerade einmal 4 Jahre als, als sie an Krabs stab) und vor allem für Hüftkrankheiten, mit Dachgeschosswohnung habe ich angst, das Tier mehr zu quälen als alles andere.

Huskey:
Pro: Lieblingsrasse meines Mannes (das reicht für ihn als Argument :biggrin: ), treu, lernfreudig
Contra: braucht extrem viel Auslauf und warscheinlich auch mehr Aufmerksamkeit als wir dem Tier bieten könnten (Aufmerksamkeit im Sinne von Agility, Hundeschule, Hundesport usw.), wie das bei den Tieren mit Haaren und Sabbern aussieht weiss ich nicht

Staffordshire (Bull Terrier):
Pro: finden wir beide in gewissen Kombis sehr hübsch (gerade die dunklen mit weissen Flecken haben es uns angetan), haben wir als sehr lieben, inteligenten Hund kennenlernen dürfen (überhaupt nicht aggressiv)
Contra: Wir wissen nicht ob er als Anfängerhund geeignet wäre (uns ist klar das wir mind. 1x wöchentlich mit dem Hund zur Hundeschule oder "proffesionell" Trainieren müssten). In einigen Kantonen ist es ein Listenhund - soweit ich weiss in GR aber nicht.
Ich bin mehrfach im Jahr in Dland unterwegs, Freunde und Familie besuchen. In Dland ist der Staffordshire ein Listenhund, könnte es da Probleme geben bei grenzüberschreitender Reisetätigkeit?

Wir würden auch gerne schon ein älteres Tier bei uns aufnehmen, also keinen Welpen. Ich brauche dieses Welpenflair nicht unbedingt.
Gerne gebe ich einem Hund ein zweites zu Hause. Gerne aus einem Tierheim.
Allerdings habe ich etwas respekt vor Hunden die zB aus geretteten Vermehrerstationen kommen. Gute Bekannte von mir die im Hundetierschutz tätig sind, meinten mal zu mir, dass die Tiere meist zwar sehr anhänglich und freundlich sind, aber durch die Vergangenheit nun mal auch nicht so einfach, weil zum Beispiel sehr schreckhaft, schwer Erziehbar usw.
Eine Garantie gibt es natürlich nicht, aber mir/uns wäre vielleicht ein Hund der Weg musste weil Vorbeseitzer zu alt, neue Wohnung, Besitzer getrennt oder ähnliches einfach wohler.


Meint ihr unsere Überlegungen gehen in die richtige Richtung oder sind wir irgendwo total blauäugig?

testudo

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2

Samstag, 25. Februar 2017, 21:18

Ich finds super, dass ihr euch so viele Gedanken macht. Rassetechnisch kann ich euch zum Husky Folgendes sagen:
da müsstet ihr Zugsport machen ( wollen). Das sind nunmal Schlittenhunde und sollten, wenn möglich auch mindestens zu 2. gehalten werden. Als Bürohunde sind sie geeignet, sofern sie genügend Auslastung bekommen. Es sind sehr selbständige Hunde, welche wenig "will to please" haben, dafür viel "desire to go". Alleine bleiben können sie lernen. Haaren tun sie 2x im Jahr (Fellwechsel) recht stark, sabbern gar nicht. Öhm treu und lernfähig ?! Jein, jaaa der Husky ist treu, ABER eben auch sehr selbständig - er braucht dich nicht und hat von Natur aus einen sehr grossen Radius. Lernfähig ja, allerdings muss das Kommando für ihn sinn machen ( da eben kein oder wenig will to please) und stur sind sie :0engel0:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »testudo« (25. Februar 2017, 21:54)


catba

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3

Samstag, 25. Februar 2017, 21:31

cool, dass ihr euch ausgiegig gedanken macht und schön, dass es auch ein Tierheim Hund sein darf :thumbsup: aus meinem Bauchgefühl heraus, würde ich euch am ehsten zu einem Berner raten...aber es gibt noch viele andere tolle Rasen / Mischlinge...kannst du mal erzählen, was ihr so in etwas mit dem Hund erleben bzw arbeiten wollt?

Aika

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4

Samstag, 25. Februar 2017, 22:01

Super, dass Ihr Euch zuerst mal gründlich überlegt, was für einen Hund Ihr Euch anschaffen wollt! :peace:

Von einem Berner würde ich Euch stark abraten, nicht wegen der Rasse an sich, das sind tolle Hunde, sondern wegen Eurer Lebens-Situation:
- 2. OG (ohne Lift), sehr kritisch für einen grossen, schweren Hund, geht eigentlich gar nicht. Für einen Berner Sennenhund müsstet Ihr ebenerdig wohnen.
- Zusätzlich glaube ich nicht, dass ein Berner geeignet wäre als Büro-Hund, erstens braucht er sehr viel Platz von seiner Grösse her, auch wenn er nur ruhig an seinem Platz liegt. Im Winter ist es ihm im geheizten Büro zu heiss. Wenn es regnet, "stinkt" so ein grosser, nasser Hund ziemlich und bringt auch recht viel Dreck ins B üro... weiss nicht, wie empfindlich Eure Büro-Gspänlis sind.
- Die gesundheitlichen Probleme bei Berner Sennenhunden sind Euch ja bereits bekannt. Die sind nicht unerheblich

Zum Husky habt Ihr ja bereits Input erhalten, ich schliesse mich dem an, glaube nicht, dass Ihr sowie der Husky glücklich wären. Auch für den Husky gilt dasselbe wie für den Berner im Büro, braucht sehr viel Platz, bringt u.U. viel Dreck ins Büro, bzw. viel Stress für Euch, um ihn trocken und sauber zu kriegen bei Regenwetter

Ein Staffordshire Bullterrier wäre vermutlich wirklich am ehesten geeignet als Bürohund in Eurer Auswahl. Ich bin aber ziemlich sicher, dass Ihr damit massive Probleme hättet in Deutschland (Listenhunde, gesetzliche Regelungen, etc.). Ich würde mich nicht getrauen, mit einem Staff nach Deutschland zu fahren, in andern Ländern sind die Bestimmungen sogar noch extremer (Dänemark und Holland)

Als Bürohund und für das 2. Obergeschoss solltet Ihr einen kurzhaarigen, mittelgrossen Hund suchen, maximal 10 - 15 kg schwer, damit er langfristig nicht allzu schlimme Gelenkprobleme kriegt durchs Treppensteigen und Ihr ihn im Alter/bei Krankheit notfalls auch tragen könnt. Ich bin sicher, dass Ihr im Tierheim solch einen Hund finden könntet. Der grösste Vorteil dabei wäre, dass Ihr in Ruhe solch einen Hund suchen könnt, mit ihm zuerst nur mal spazieren gehen könnt oder mal übers Wochenende und auch ins Büro probeweise mitnehmt.

Viel Erfolg bei Eurer Suche!
:smile: Liebe Grüsse von Fränzi und der Schweine-Bande

testudo

unregistriert

5

Samstag, 25. Februar 2017, 22:09


- Zusätzlich glaube ich nicht, dass ein Berner geeignet wäre als Büro-Hund, erstens braucht er sehr viel Platz von seiner Grösse her, auch wenn er nur ruhig an seinem Platz liegt. Im Winter ist es ihm im geheizten Büro zu heiss. Wenn es regnet, "stinkt" so ein grosser, nasser Hund ziemlich und bringt auch recht viel Dreck ins B üro... weiss nicht, wie empfindlich Eure Büro-Gspänlis sind.
- Die gesundheitlichen Probleme bei Berner Sennenhunden sind Euch ja bereits bekannt. Die sind nicht unerheblich Auch für den Husky gilt dasselbe wie für den Berner im Büro, braucht sehr viel Platz, bringt u.U. viel Dreck ins Büro, bzw. viel Stress für Euch, um ihn trocken und sauber zu kriegen bei Regenwetter!


Das ist Blödsinn. Der Husky braucht weder viel Platz (meine liegen grösstenteils unter dem Schreibtisch oder daneben),noch Schmutz rein. Bei Regenwetter kurz abrubbeln, dann liegen sie auf der Decke - wo der Schmutz auch bleibt.Und stinken tuns sie nicht ( Huskies hündeln sehr wenig).

Vaku

Schnupperdoggie

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6

Samstag, 25. Februar 2017, 22:11

@testudo:
Also 2 Hunde wären mir zu viel für den Anfang. Und Zugsport, ich wüsste ehrlich gesagt nicht wie.
Würde also eher gegen den Huskey sprechen.

@catba:
:huh: Ich bin mir nicht ganz sicher, was du mit der Frage meinst.
Wir wohnen hier sehr ländlich. Wandern und lange Spaziergänge am Wochenende sind auf jeden Fall drin. Dann würde ich gerne eine wenig Hundesport mit dem Hund betreiben (so 2 Woche auf den Hundeplatz, aktiv "trainieren").
Mein Idealziel wäre ein sehr gut erzogener Hund (bei Fuss laufen, folgt wenn man ihn ruft) und ich bin auch bereit dafür mit dem Tier zu arbeiten. Gerade mein Mann muss da noch viel lernen, weil er nicht wirklich konsquent sein kann, er hat die Tiere zu lieb und nein zu sagen :0haue-haue0: .
Ansonsten wird der oder die Gute ein "Familien"hund sein. Das einzige was sie wohl nicht darf, ist mit im Bett schlafen ;) .
Aktion in dem sinne will ich mit dem Hund nicht machen (Aktion im Sinne von Zugsport, Jagd oder ähnliches).

Im Alltag soll der Hund entweder mich oder meinen Mann begleiten. Sie soll bei Kurztrips mit dem Auto (fahrten übers Wochenende) schon immer mitkommen und uns also begleiten.
Im Sommer sind wir viel an Seen unterwegs, da darf der Hund natürlich mit, an unserem Stammses sind Hunde erlaubt.

Ist das zu wenig "Beschäfftigung" für einen Hund?


Bzgl. Berner: mein Mann brachte vorhin das Totargument gegen den Berner für ihn :(: das Haaren. Er bekommt ja schon die Kriese durch meine Haare. Uns ist klar, dass Hunde/ Tiere nun mal Haaren, aber ihm wäre eine nicht stark haarende Rasse lieber. Er war von der heutigen Staffordshiredame auch so begeistert, weil die null gehaart hat wenn man sie gestreichelt hat.
(Aktuell unterliegt er auch noch dem Miessverständnis das er glaubt, dass Hunde mit langen Haaren stärker Haaren, als Hund mt langen Haaren.)

Edit: oh so viele Antworten wärend des Schreibens.
Büro: Ich habe ein Einzelbüro, der Hund dürfte aber überall innerhalb des Gebäudes mit mir hin (das sind 6 Büros + Flur). Ich stehe halt dann aber auch mal 4-5h am Stück an einer Prüfmaschine (ich hantiere nicht mit Chemikalien oder ähnliches! Es gibt auch keine direkten gefährlichen Gegenstände). Das Gefährlichste ist eine Schraube, Lärmbelästigung nur beim Probezuschnitt und da muss das Tier ja nicht dabei sein.
Bei uns sind alle total Hunde und Tierlieb und ich muss wohl eher aufpassen, dass der Hund nicht mit Gutzli überfuttert wird. :d

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Vaku« (25. Februar 2017, 23:12)


catba

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Samstag, 25. Februar 2017, 22:39

wenn das "Haarthema" eine wichtige Rolle spielt, warum nicht ein nicht haarender Hund ? Ein z.B. Pudel, Lagotto, Labradoodle würde auch gut zu euch passen ;) fragt sich, ob die Optik passt?

Vaku

Schnupperdoggie

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8

Samstag, 25. Februar 2017, 23:10

Ich kenne zwar einige Hunde der Rassen, die sind auch super.
Aber optisch weder der Fall von Mann noch von mir. Körperbau und Kopfform zwar schon, aber dieses Lockenfell, nein danke und den Hund ständig kurz schohren damit man die Locken "nicht sieht" finde ich eher komisch und nen "kahlen" Hund auch nicht so hübsch.

Haare sind das Problem von Mann, wenn der Hund erst mal da ist, wird er damit leben. Er lebt ja auch mit meinen :d .
(Er ist halt auch der Hausmann in der Beziehung, da darf er jammern bevor er ignoriert wird ;) .)

Aber danke für die Idee, wir sind auch für Input von aussen froh, weil alle Hunderassen kann man gar nicht kennen.

Grundsätzlich haben wir es nicht eilig mit dem Tier. Es dauert so lange bis es dauert nden Traum :brav0: zu finden. Da es ja auch ein zweite Chance Hund sein soll, ist eh Geduld angebracht. :brav0: (gut das die Hundedame die ich beim Googlen nach einer bestimmten Rasse gefunden habe schon reserviert ist, ansonsten wäre die wohl demnächst hier schon eingezogen :d - soviel zu ich habe Zeit)

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Sonntag, 26. Februar 2017, 02:11

von eurer lebenssituation her und da der staffbull in der näheren wahl liegt würde ich eher zu der rasse tendieren.
die berner sennen haben wirklich leider grosse tendenzen zur tumorbildung und leider leider werden sie eher nur noch bis zu 8 jahre alt...die zucht ist im moment ziemlich am boden.
der huskie hat einen enormen bewegungsdrang dem müsstet ihr wohl oder übel gerecht werden können. in der regel sind es auch sehr selbständige hunde mit einer guten portion jagdtrieb.
in die ferien könnt ihr mit einem staffbull wohl so ziemlich uneingeschränkt...wenn ihr die kantons und (in der brd) die bundesländereigenen "kampfhundverordnungen" beachtet welche in der regel eben maulkorb und leinenzwanz vorsehen.
wir haben auch einen sog. listenhund welche z.b. in hessen kategorie 1 hund ist. dennoch waren wir zwischenzeitlich auch dort unterwegs und das ohne jegliche probleme. ok...die wenigsten kennen wohl auch die rasse.
mich zumindest würde das nicht von einer bestimmten rasse abhalten, wenn man dazu bereit ist einige -unannehmlichkeiten- dafür auch in kauf zu nehmen.
kenne auch ein paar von den tollen hunden und finde sie charakterlich einfach umwerfend genial.

Lagotto

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10

Sonntag, 26. Februar 2017, 07:35

Von den Rassen die du genannt hast, wäre der Staffbull tatsächlich recht passend für deine Lebenssituation. Was man sich bei so einem Hund bewusst sein sollte, die Leute um dich herum machen eher einen Bogen (was auch von Vorteil sein kann :d ) und sind kritisch der Rasse gegenüber.
An eurer Stelle würde ich einfach mal ein paar Tierheime abklappern und von privat abzugebenden Hunden schauen.
Ein Hund liebt Dich immer mehr als sich selber :smile:

Lady

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Sonntag, 26. Februar 2017, 08:03

Punkto haaren wollte ich nur kurz meine Erfahrung mitteilen: Ich war viele Jahre Dogsitterin, bei mir "hausten" also viele Rassen und Mixe von Hunden von Kurz- über Rauh- bis zu Langhaar. Meine eigene Hündin ist eine Langhaar und das aus gutem Grund! Es gibt nichts, was schlimmer haart als ein Kurzhaarhund :biggrin: Bei diversen Rassen (JR usw) haben deren Haare dann sogar wie Widerhaken und es ist unmöglich die mit dem Staubsauger aus dem Teppich zu kriegen 8| Es bleibt einem nichts anderes übrig als den Teppich mit einer Bürste zu bearbeiten, wenn man die Haare wirklich weg haben will :nicken: Mein Langhaarhund verliert im Frühjahr und Herbst beim Fellwechsel jeweils ca. 4-6 Wochen Fellbüschel, die ganz einfach eingesaugt werden können und fertig ^^
Liebe Grüsse
Marianne

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catba

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Sonntag, 26. Februar 2017, 09:08

Aber optisch weder der Fall von Mann noch von mir.

okay, die Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so ;) ich würde einfach mal in den verschiedenen Tierheimen schauen und vielleicht wird es am Schluss nochmal etwas ganz anderes :)

inhii

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Sonntag, 26. Februar 2017, 09:21

Was ich bisher erlebte, ist auch, dass kurze Haare schlimmer sind als Lange. :nicken: Bis man die Kurzen wieder von den Kleider hat :rolleyes: die lagen von meinen geht recht gut weg, kleben mehr auf den Kleider als sie so drin stecken. Ich kann sogar mit den Fingern die Haare abrubbeln :noidea: Und wenn man Haare wirklich hasst, dann bleibt nur nicht-haarende Rassen, weil jeder Hund haart nun mal einfach. ;) :noidea:

Weil ihr halt nun mal oben wohnt und kein Lift habt, würde ich wegen der Grösse/Gewicht den Berner weglassen. :(

Aber warum es ein laut Aika ein kurzhaar-Hund sein sollte wegen 2. OG weiss ich auch nicht :noidea: ?( oder was ist dabei das Argument? Meine sind Langhaar und ich wohne seit bald 6 Monaten auch im 2.OG. Sie laufen diese Treppe ja am Tag 3x, grob gesagt... ich finde es kein Hindernis wegen ihren Haaren. :nönö: Und wenn wir Bergwanderungen machen laufen sie mehrere Stunden quasi Treppen über Felsbrocken. Also werden die 3x Treppenlaufen am Tag, ein Hund (sofern nicht zu schwer ist, oder wie Dackel ein langen Rücken haben) auch nicht grossartig schädigen ;) :pfeifen:

Staff: Der wäre von der Grösse her wohl am ehesten geeignet usw. :nicken: Hier muss man sich einfach bewusst sein, was man an der Leine hat und wie dem entsprechende das Umfeld drauf reagieren kann :( . Heisst man muss es wegstecken können wenn Leute ein Bogen drum machen, man mal auch Beschimpfungen an den Kopf geworfen bekommt usw. Und eben die Reisen sind dann nicht mehr so einfach, man muss sich erkundigen wo man hinfährt, wie dort die Regeln sind. Schon hier in der CH in den Kantonen gibt es Regeln und Verbote. Wer all dies aushält; gut... für mich wäre es nichts. :nönö:

Husky sehe ich nun auf Anhieb auch nicht so, hier einfach wegen der Zeit, die euch zu fehlen scheint. Ihr könnt es gut erwischen und ein fauler Sack bekommen (wo dann an einen normalen Hund erinnert) oder ihr erwischt ein Arbeitstier und dann habt ihr das Geschenk ;)

Generell finde ich es nicht gut, wenn man nur wegen der Optik entscheidet. Du siehst ja selber, dass der Husky eigentlich nicht zu euch passt... aber dein Mann will wohl einfach einen weil er cool ist. Über das Wesen usw. wisst ihr auch noch nicht viel, da sollte er sich zuerst erkundigen.



Gibt es nicht noch eine Rasse wo euch interessieren könnte? Eure 3 Wünsche sind nun doch recht verschieden (Optik sowie Wesen).

Wegen dem 2. OG muss man halt schon etwas schauen. Nicht zu gross/schwer, aber auch nicht zu klein wo jede Treppe zu einem Sprung wird (ausser ihr wollt den Hund dann immer tragen :pfeifen: ). Ich würde ein mittleren nehmen mit genug langen Beinen, der nicht zu schwer und kompakt wird.

Es gibt ja unendlich viele Rassen oder auch Mischlinge. Da werdet ihr sicher fündig :nicken:

catba

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14

Sonntag, 26. Februar 2017, 09:35

Eure 3 Wünsche sind nun doch recht verschieden (Optik sowie Wesen).

:thumbsup: genau, das Wesen, Karakter und die Bedürfnisse sollten an erster Stelle stehen, wenn der Hund dann noch optisch zu euch passt, dann ist es der Richtige :nicken:

Tamias

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15

Sonntag, 26. Februar 2017, 09:48

Ich finde deine Überlegungen sehr gut und schliesse mich den Vorrednern an. Da hast du denke ich ein paar gute Inputs bekommen!

Tierheimhunde müssen nicht unbedingt mit 'Laster' kommen. Ich arbeite ehrenamtlich im Hundetraining eines Tierheims und da gibt es viele wirklich tolle Hunde. Aber halt auch einige mit 'Vorgeschichte' und von solchen rate ich ganz klar ab, so wie du eure Wünsche beschreibst.

Wenn ihr euch für 'Listenhunde' interessiert (glücklicherweise kennt mein Kanton sowas nicht), dann informiert euch doch direkt bei Leuten, die sich damit auskennen. Die können euch dann auch ganz genau sagen, wer wo wie Einschränkungen erfahren muss. Das kann euch bei der Entscheidung helfen. Wir arbeiten oft mit der BullStaffHilfe zusammen. Die können euch bestimmt weiter helfen. Und da findet ihr auch viele 'Listis', die ein neues Zuhause suchen...

Für eure Beschreibung kann ich euch momentan keinen von unseren 'empfehlen'. Aber falls ich was höre, kann ich mich ja dann auch per PN melden... Viel Erfolg bei eurer Suche!


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flower11

Schnupperdoggie

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16

Sonntag, 26. Februar 2017, 09:55

Berner Sennenhund würde ich dir auch abraten weil ihr im 2. OG wohnt, ausser ihr habt einen Lift? Meine Grosseltern wohnen auch im 2. OG ohne Lift, als ihr Hund 16 Jahre alt war mussten wir ihn 5 Tage aus gesundheitlichen Gründen zum Pinkeln hoch und runter tragen. Bei einem 20 kg Hund geht das noch aber bei einem Bernersenn?

Husky würde ich auch abraten. Wenn du schon selber das Gefühl hast das ihr ihn nicht artgerecht auslasten könnt würde ich es sein lassen. Aufgrund meiner Arbeit kenne ich viele Huskys, intelligent sind sie das stimmt, aber einfach das was für sie Sinn macht. Darum findet man sie in der Regel auch nicht zb zu vorderst im Agility, denn für den Husky macht die Zugarbeit Sinn. Gibt natürlich auch gemütlichere Exemplare.

Dann der Staffordshire. Wie schon geschrieben wirst du sicher blöd angeschaut und es kommen doofe Kommentare, so ist unsere Welt nun mal leider. Ich denke man muss ihn einfach sehr konsequent erziehen, wie eigentlich ja jeden Hund. Aber wenn dir zb so ein Hund beim Freilauf nicht gehorcht, werden die Leute sicher doofer tun als z.b. einem kleinen süssen Chihuahua. Zudem muss man einen Staffordshire gut auslasten, sowohl körperlich als auch geistig. Dann sind es sicher tolle Hunde.

Ich würde dir auch einen mittelgrossen Hund anraten den man im Notfall auch in den 2. Stock tragen kann. Leicht zu erziehen, mit einem guten will to please, einer der aber nicht nur Action will sondern auch mal zufrieden ist wenn man einen Tag lang vielleicht nur einen gemütlichen Spaziergang macht. Sicher schaut man auch aufs optische, aber ich kenne genug Leute die einen Husky gekauft haben weil er ja so hübsch ist und nach 1-2 Jahren gehts dann nicht mehr. Das finde ich einfach traurig. Ich habe jetzt einen Sheltie weil er von den Bedürfnissen gut zu mir passt, obwohl ich nach meinem Yorkie keinen Langhaarhund mehr wollte. Tja nun gefällt sie mir trotzdem und sie passt perfekt zu uns.

Viel Glück bei der Suche! Ihr findet sicher was passendes!

Vaku

Schnupperdoggie

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Sonntag, 26. Februar 2017, 09:59

Was man sich bei so einem Hund bewusst sein sollte, die Leute um dich herum machen eher einen Bogen (was auch von Vorteil sein kann :d ) und sind kritisch der Rasse gegenüber.
Das witzige war ja, als wir mit gestern mit der AmStaff-Damen unterwegs waren. Die Leute waren total begeistert von ihr, wenn sie mal kurz näher kam zum Schnüffeln. Gerade auch andere Hundehalter haben uns angesprochen was für eine hübsche sie ist und wie alt sie ist. Dabei war ist sie ja gar nicht unser Hund .
Vielleicht setzt das Gehirn bei Bündern bei Hunden aus :biggrin: .
Von Kampfhundfrage war da keine Rede. Ich hätte sie auch nie als Kampfhundrasse einsortiert, bis ich sie als Listenhund gegoogelt hatte.
Meine deutschen Freunde und verwandte wüssten eh nicht das es sich dabei dann um einen Listenhund handelt und die beiden Bundesländern in denen ich massgeblich unterwegs bin haben keine Liste.
Ansonsten trägt der Hund dann in der Zeit Maulkorb, dass stört mich nicht (und würde ich wahrscheinlich in der Stadt eh).

Nachdem ich mich gestern Abend noch ein wenig schlau gemacht habe, gefällt mir am besten die American Staffordshire Terrier Variante. So hübsche Tiere :love: .
Und nachdem ich die AmStaff Damen gestern kennen gelernt hatte, ärgere ich mich grün und blau warum ich früher Angst/Bedenken vor Lisenhunden hatte. Emily (die Hündin mit der wir unterwegs waren) war null agressiv, weder gegenüber Menschen noch über anderen Dingen. Andere Hunde haben sie zu 90% gar nicht interessiert und spaziergehgangen ist die Gute eh mehr mit der Nase als mit allem anderen. Wenn andere Hunden zu schnell auf sie zugekommen sind, hat sie sich eher erschreckt und sich hinter uns verkrochen , agressiv ist sie dabei nie geworden, eher etwas schüchtern.
Und das Verhalten ist eigentlich Rassetypisch meinte die Tierpflegerin. Wäre es jetzt nur bei ihr so gewesen, dann wäre die Rasse wieder ausgefallen.

Bei einer Vermittlung der Hunde aus zweiter Hand, wird ganz oft eine Bestättigung von Wohnungsvermieter und dem Arbeitgeber verlangt. Ich habe nun ein wenig Angst, dass die die Rasse googeln und pauschal nein sagen würden, weil er auf der Liste steht, auch wenn es hier in GR keine Liste gibt und bei meinem AG seh viele Leute ihre Hunde mitbringen. Ich werde dann wohl vorab mal mit meinem AG und der Hausverwaltung reden müssen.
Zudem werden die Tiere lieber in Erfahrene Hände abgegeben und ich glaube nicht das Mann und ich dazu zählen. Ich fände es wirklich schade, wenn wir einen Welpen nehmen müssten um das zu umgehen 8| .

Bzgl Haaren: Weiss jmd von euch ob der AmStaff von natur so wenig haart oder ob das vielleicht an ihr und ihrem Alter (6 Monate) lag?


Andere Rassen:
Nachdem ich Mann von langen Haaren überzeugen konnte sind jetzt noch zusätzlich folgende Rassen ins interessant geworden:
Hütehunde jeglicher Art: Ich mag den Urschäferhund sehr (als das Arbeitstier nicht das Austellungsideal), Tornjak, Kooikerhondje (hat unser Nachbar, sehr süsses Hund, neigt aber zum Bellen), Eurasier, Border Collie (sind sollche jöööi Hunde bei mir), Islandhund, Deutscher Pinscher (Ok das hat wieder kurzes Fell), Maremmen-Abruzzen-Schäferhund, auch ja und der Sheltie

Das ist jetzt jeglich eine eine Aufzählung an Rassen die wir optisch sehr schön finden. Mit Charakter und Tauglichkeit für uns haben wir uns noch nciht auseinander gesetzt.
Da wir aufgrund des Listenhunddaseins des AmStaffs vielleicht doch eine Alternative brauchen.



Edit: Ihr schreibt zu schnell - da komme ich nicht nach :peinlich: . Ok, oder ich bin zu langsam.
Mann und ich sind vielleicht etwas speziell. Wir gehen zuerst nach der Optik und der Hund fällt dann aber auch konsequent raus, wenn der Charakter (also Rassetypisch, aussnahmen bestätigen die Regel) oder Körperbau nicht passt. Ich möchte aber noch einmal deutlich sagen, dass wir niemals uns nur wegen optischer Aspekte eine bestimmte Rasse anschaffen wollen würden. Ich habe ja schon im Eingangspost offen und deutlich komuniziert wo die Contras der jeweilgen Rasse liegen, das ist und sehr bewusst.
Mein Mann findet Huskeys halt schön, aber uns ist beiden Bewusst, dass wir ihn nicht beschäfftigen könnten, deshalb fällt er raus. Das ändert jedoch nichts daran, dass er ein wunderschöner Hund ist und wir grundsätzlich uns vorstellen könnten, diese Art von Hund halten zu können.
Es hilft aber nun mal auch nciht zu sagen ich geh nur nach dem Charakter, dass ist wie bei der Partnerwahl am Ende muss das Gesamtkonzept passen und jeder mag nun mal optisch (zum Glück) etwas anderes :) .

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Vaku« (26. Februar 2017, 10:13)


andi+rudel

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18

Sonntag, 26. Februar 2017, 10:33

gleich mal hierzu...
die beiden von dir aufgezählten sind KEINE hütehunde, sondern herdenschutzhunde. das ist ein riesiger unterschied. für eine reine wohnungshaltung und auch als täglicher bürohund (für mich und auch andere rassekenner) ein absolutes nogo. diese hunde brauchen territorium zum bewachen..einen (like fort knox) abgesicherten sehr grossen garten..und die absolute sicherheit dass fremde nicht einfach das grundtsück betreten können. ich sage nicht so ein hund wäre nichts für ersthundehalter...aber um diese hunde halten zu können (ohne vorfall) müssen die umstände stimmen. das sind keine everybodys darling hunde. sie nehmen ihren job als unbestechliche wächter mehr als ernst und da kann ich wirklich nur warnen. hinzu kommt dass es hunde von einem echten kaliber sind. beide (gerade rüden) können locker zwischen 60 bzw 80 kg und schulterhöhen bis zu 90 cm erreichen....je nach zucht. reine arbeitslinien werden ausserdem eh nicht in privathände abgegeben. das würde auch keinen sinn ergeben.


Hütehunde jeglicher Art: Ich mag den Urschäferhund sehr (als das Arbeitstier nicht das Austellungsideal), Tornjak, Maremmen-Abruzzen-Schäferhund,

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »andi+rudel« (26. Februar 2017, 10:40)


Anne

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19

Sonntag, 26. Februar 2017, 10:34

Ich finds extrem schwierig, euch einen Tipp zu geben, weils eben zuerst mal nach dem Optischen gehen soll..
Von den 3 ersten Rassen denke ich auch, dass das AmStaff durchaus passen könnte. Husky und Berner würde ich ebenfalls eher weniger sehen (der eine wegen Auslastung, Bewegung, Jagdtriebe etc, der andere wegen Grösse bei 2. OG und auch, weil eben die Zucht echt massive Probleme hat :( )

Beim Schäferhund muss dir einfach bewusst sein: Das sind hochintelligente Tiere, die ausgelastet werden wollen (körperlich, vor allem aber im Kopf) und ein grosses Feingefühl erfordern, um die Balance zwischen Auslastung und Überlastung zu finden, zwischen Druck und Weichheit. Hochintelligent heisst auch, dass sie auch Unerwünschtens wahnsinnig schnell lernen, und sehr, sehr gut darin sind, den Menschen um den Finger zu wickeln und kleine Inkonsequenzen oder Schwächen ausnutzen. Und insbesondere die Arbeitsvarianten sind schon ein rechtes Stück Arbeit.

Generell: Wenn dein Mann Konsequenz erstmal noch lernen muss, würde ich eher keinen Hüti anschaffen ;) Der nutzt das schamlos aus. Vor allem bitte keinen Border, weil er Jö ist ;) Bei einem Border muss man den Charakter toll finden, also den Workoholic schätzen und damit umgehen können, Auslastung bieten, aber nicht überfordern, Ruhe beibringen etc. Dann sind sie tolle Hunde und total lieb und auch als Bürohund super geeignet - aber eben nur beim richtigen Händchen.

Aber da es eh ein Tierheimhund werden soll, würde ich sowieso nicht so stark nach Rasse gehen. Gerade die seltenen Rassen, die du nennst (Maermmen-Abruuzen, Tornjak) findet man ja schon kaum, wenn man sie bewusst als Welpe sucht - im Tierheim wirds dann wohl noch schwieriger ;) und vom Import würde ich euch abraten.

Das passt ja eigentlich ganz gut: Dass euch ein Hund optisch einnehmen muss, und dann der Charakter stimmen soll. Also würde ich ganz klar mal bei allen möglichen Tierheimen schauen. Wenn euch ein Hund gefällt, euch informieren - einerseits über die Rasse(n), die er hat, andererseits das Tierheim Löcher in den Bauch fragen zu dem Hund. Das ist ja das Tolle, bei einem erwachsenen Hund kann man viel sagen und sehen zum Charakter. Ich denke, wenn man vorhat, einen Hund aus dem Tierheim zu holen, ist die Rasse sowieso sekundär, weil man ja Tierheime nur sehr schwer nach bestimmten Rassen absuchen kann ;)

Ansonsten, damit ihr vielleicht für euch ein bisschen einschränken könnt, nach was für einem Typ Hund ihr eigentlich sucht: Ich empfehle mal wieder das Buch "Partnerhunde" von Katharina von der Leyen ^^
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Sonntag, 26. Februar 2017, 10:59

nochmal...da mir diese rassen mehr als am herzen liegen. es sind keine schäferhunde welche beschäftigt werden wollen. sie brauchen grund und boden zum bewachen um "artgerecht" ausgelastet zu sein und keinen hundesport, hundeplätze oder sonstiges. die meissten trainer kennen sich mit den rassen sowieso nicht aus....
ohne die entsprechend passenden lebensumstände haben solche hunde generell bei niemandem etwas verloren. sei es als welpe oder tierheimhund...ein züchter welcher das im vorfeld nicht genau abglärt ist sowieso unseriös und auch in tierheimen achtet man auf die entsprechenden haltungebedingungen. 99% der hunde welche im tierheim sitzen haben da schon eine gehörige vorgeschichte, da die vorherigen besitzer das wesen und den charakter der hunde falsch eingeschätzt hatten und dachten es wäre eben ein -schöner- hund welcher sich mal einfach so erziehen oder gar ausbilden lässt. es sind absolut eigenständige hunde welche sich nicht einfach so einfügen...sondern ihre menschen nach führungsqualitäten testen und einordnen.


Aber da es eh ein Tierheimhund werden soll, würde ich sowieso nicht so stark nach Rasse gehen. Gerade die seltenen Rassen, die du nennst (Maermmen-Abruuzen, Tornjak) findet man ja schon kaum, wenn man sie bewusst als Welpe sucht - im Tierheim wirds dann wohl noch schwieriger ;) und vom Import würde ich euch abraten.